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Stergefnir.y einer Reparatu r der städt. Brückeu- roage am Seltersberg.
Ansammlung der Südwestdeulschen Konferenz für innere Mlston zu Straßburg i. ß.
(vom 1. bis 3. Juni).
Dsr. Straßburg, 1. Juni 1904.
„O Straßburg, o Straßburg, du wunderschöne Stadt", so klang es uns geltem ins Ohr, da wir unter Blitz und Donner in der alten Reichsstadt einfuhren, und ganz besonders, als wir heute auf der Plattform des Münsters standen, und über die Stadt mit ihrer altersgrauen Gestalt, ihre manniggestaltigeu Kirchen, das grüne Laub ringsum und endlich bis zum Schwarzwald östlich, westlich zu den Vogesen den Blick schweifen ließen. Nun sitzen wir in dem stattlichen Vereinshaus am Treizehner- graben, zur Sitzung der vereinigten Ausschüsse, bei der die Vertreter der Landesausschüsse von Elsaß-Lothringen, Baden, Württemberg, Pfalz, Hessen und des Regierungsbezirks Wiesbaden, unter dem Vorsitz des Konsistorialrats Kayser aus Frankfurt Bereinigt sind. Abgesehen von ganz internen Dingen werden da eine ganze Reihe für unser Volksleben wichtige Dinge beraten, z. B. über bte Fürsorge für die vom Lande in die Städte Ueberziehenden, über die Organisation von Vortragsund Familienabenden auf dem Lande.
Nun läuten die Glocken der altehrwürdigen Jung Sankt- Peterskirche zum Abendgottesdienst. Vor acht Jahren war sie noch ein arg zerfallener Bau, innerlich zwischen Katholiken und Protestanten geteilt und verbaut. Nun strahlt sie, von Oberbaurat Schäfer fein und verständnisvoll restauriert, und nach friedlicher Auseinandersetzung mit den Katholiken ganz der protestantischen Gemeinde überlassen, in neuem Glanze. Leider
macht sich gerade in diesem Gottesdienst ein Mißton geltend,
der in die Festfeier gedrungen ist. Dem im Programm vorgesehenen Festprediger, Hofprediger Stöcker, hatte noch in
letzter Stunde abgesagt werden müssen. Der Politiker Stöcker hatte den Prediger Stöcker unmöglich gemacht. Heute wird der Stichwahlkampf zwischen dem Demokraten Blumenthal und dem Ultramontanen Haust in Straßburg-Land ausgefochten. In diesen Wahlkampf hatte Stöcker zu Gunsten des Ultramontanen ein- aegriffen, und batte damit in den Kreisen des protestantischen Volkes solchen Unwillen wachgerufen, daß es den Leitern des Festes unmöglich schien, ihn in diesen Tagen predigen zu lassen. An seiner Stelle war Pfarrer W i n n e ck e aus Mühlhausen i. E. eingetreten, der die Festgemeinde mit einer überaus geistvollen Predigt über I. Kor. 12, 4—6 erbaute. Er zeigte darin die königliche Aufgabe der inneren Mission: Gott und die Mensch en seele zusammenzubringen. Der Tag schloß noch mit kurzem gemütlichen Zusammensein, bei dem sich die alten Freunde begrüßen, die einander noch Unbekannten kennen lernen konnten.
Straßburg, 2. Juni 1904.
Schon um 8 Uhr beginnt heute die Tagung im großen Fest- iaal des Ev. Vereinshauses mit einer Morgenandacht, bei der Pfarrer Sic. Grüneberg aus Straßburg die Gemeinde erbaute. Die Verhandlungen selbst eröffnete der Vorsitzende, Konsistorial- rat Kayser aus Frankfurt a. M., mit einer kurzen Begrüßung. Es hatten sich dazu der Statthalter, S. Durchlaucht Fürst Hohenlohe-Langenburg, Unterstaatssekretär Dr. Petri, der Präsident des Konsistoriums A. C., Dr. Curtins, der Vertreter des verhinderten Bürgermeisters Back Beigeordneter Dr. Sch wander eingesunden. Um die kostbare Zett für die Verhandlungen zu sparen, unterblieben aber alle weiteren Begrüßungsansprachen. Vielmehr ergriff alsbald Pfarrer Klai - b er aus Grafenhaufen das Wort zu seinem Referat über:
„Die Bekämpfung der volksverderblichen Literatur". Seine Ausführungen sind in folgenden Leitsätzen äu» sammengefaßt. In der von genauester Kenntnis des ganzen Gebietes zeugenden Ausführung wies der Referent besonders auch auf die Notwendigkeit, das Publikum zur richttgen Beurteilung des sittlich und literarisch Wertvollen zu erziehen, auf die neueren Bestrebungen in dieser Richtuna, wie sie z. B. von dem Türerbund und Otto von Leixner gepflegt werden, hin.
Die Diskussion eröffnete Professor Dr. E. W. Mayer aus Straßburg. Die im Vortrag gekennzeichnete Literatur verfolge kaum noch künstlerische Tendenzen; zu ihrer Bekämpfung müsse die gesamte Gesellschaft zusammenstehen. Ein Hauptmittel sei die Begründung guter Bibliotheken. An diesem Punkte sei die innere Mission zurückgeblieben. .Die christtichen Volksbibliotheken genügen meist dem Bedürfnis nicht, vor allem, weil dabei der religiöse Gesichtspunkt so einsettig geltend gemacht und jedes Buch darauf angesehen werde, ob es direkt religiös wirke. Die Kunst diene dem berechtigten Erholungsbedürfnis des Menschen in edler Weise, indem sie ihn in die Welt des Schönen erhebt. Schon das Kind kehre sich instinktiv von den Schriften mit moralisierender Tendenz ab. Darum müsse bei der Auswahl der Schriften zuerst nach dem wirklichen künstlerischen Gehalt gefragt werden. Dadurch werde, wie die Leiter der Volksbibliotheken bestätigen, auch der Geschmack der Leser gehoben. Natürlich haben auch pädagogische Rücksichten dabei mitzusprecken. Durch unsere moderne Literatur geht ein stark kritischer Zug gegenüber allem, was der christlichen Weltanschauung wertvoll ist, der oft zu ganz übertriebenen, unwahren und ungesunden Darstellungen führt Gerade dem aber wird im Geist der Reformation nur dann auf die Dauer begegnet, wenn die christlichen Kreise der modernen Kunst doch ein regeres Interesse und ein tieferes Verständnis entgegenbringen.
Der Vorsitzende stellt fest, daß in den Kreisen der Südwestdeutschen Konferenz eine weitgehende Uebereinftimmung mit diesen Ausführungen herrsche. In der weiteren Besprechung, an der u. a. Pfarrer Wurm-Stuttgart, Pastor Fritsch, Sekretär des Zentralausschusses für innere Mission in Berlin, Chefredakteur Wolf von der „Straßburger Zeitung", Konsiftorialrat Eibach, Pfarrer Kopfermann, Kaufmann Wißner aus Sttaßburg, teilnahmen, . wurde vor allem auf die Notwendigkeit, die öffentliche Meinung zu tieferem Verständnis und höherem sittlichen Ernst der Beurteilung zu erziehen, ohne die auch der Staat diesen Dingen machtlos gegenüberstehe, die Notwendigkeit der Ueberwachung der Presse, namentlich auch des Anzeigeteils, der Teilnahme an den allgemeinen Bestrebungen auf diesem Gebiet, die auf dem breiteren Boden einer ethischen Beeinflussung unserer Kultur stehen, wodurch allein in diesen Bestrebungen der Geist des Evangeliums zur Geltung gebracht werden könne, aber auch auf die vorliegenden Schwierigkeiten, wie sie namentlich auch für die Redaktionen bestehen, hingewiesen. Es war ein erfreulicher Geist ehrlicher Selbstkritik und echt evangelischer Weitherzigkeit, der darin zutage trat.
Die Versammlung nahm schließlich folgende Resolution an:
Die zur 40. Jahresversammlung der Südwestdeutschen Konferenz zu Straßburg Versammelten erklären es bei aller > Anerkennung des selbständigen Rechtes und Wertes der Kunst und Literatur für eine dringende Pflicht der inneren Mission, 1) an allen Bestrebungen teilzunehmen, welche auf breiterer humanitärer Grundlage einen Kulturkampf führen gegen alles Unsittliche auf literarischem Gebiet. 2) Neben dieser Mitwirkung _ an diesen allgemeinen Bestrebungen muß aber die innere Mission auch von sich und ihren besonderen Gesichtspunkten aus ein wachsames Auge haben auf alles, was sich, ohne einen Anspruch auf künstlerischen Wert zu besitzen, volksverderblich und verführerisch im öffentlichen Leben, besonders der Heranwachsenden Jugend sich aufdrängt. Neben der Anwendung der gesetzlichen
Mittel muß es jedem strikte aufs Gewissen gelegt werden, in seinem Kreise aufklärend, warnend und vorbeugend zu wirken. Insbesondere ist die Pflege der Bibliotheken, Lesezirkel und Leseabende in Stadt und Land aufs neue dringend zu empfehlen. Dabei ist die strengste Selbstkritik an allein zu üben, was sich ausdrücklich und tendenziös als christlich darbietet.
Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.
U eb er den deutsche n Außenhandel im Januar bis April wird amtlich mitgeteilt: Es betrug 1. Die Einfuhr in Tonnen zu 1000 Kilogramm: 14198 176 gegen 13 441186 und 12 159 346 int gleichen Abschnitt der beiden Vorjahre, daher mehr 756 990 und 2 038 830 Tonnen. Edelmetalleinfuhr: 373 gegen 398 und 367. 27 von 43 Zolltarifnummern zeigen eine Einfuhrzunahme. Unter diesen ragen hervor: Erden, Erze (plus 520 418), Holz (plus 216 341), Eisen (plus 26 733), ferner Kohlen, Instrumente, Maschinen, Material- ufro. Waren, Abfälle, während nur Getreide und andere Landbauerzeugnisse (— 145 209) einen größeren Ausfall, Steine und Steinwaren, Oel und Fette usw. geringere Rückgänge brachten. 2. Die Ausfuhr in Tonnen zu 1000 Kilogramm: 12 478164 gegen 12 058 974 und 10164 296 im gleichen Llbschnitt der beiden Vorjahre, daher mehr 419 190 und 2 313868 Tonnen. Edelmetallausfuhr: 137 gegen 140 und 135. .Bei. 28 Zolltarifuummern ist eine Ausfuhrzunahme verzeichnet, namentlich bei Kohlen (plus 531190), Getreide und anderen Landbauerzeugnissen (plus 156 992 wegen stärkerer Kartoffelausfuhr nach Großbrttannien, Belgien, den Niederlanden, erhöhter Roggen- und Haferausfuhr). Starke Ausfälle zeigen Eisen und Eisenwaren (— 275 263, wovon besonders Roheisen, Eisenbahnschienen, Rohschienen, Stabeisen, Eck- und Winkeleisen, Brecheisen beteiligt sind), Materialwaren (— 105 233, wovon mehr als 70 000 Tonnen auf Verbrauchszucker aus Rüben entfallen, während die Rohzuckerausfuhr weniger gefallen ist) und Holz mit einem Ausfall von 17133 Tonnen.
Berliner Bank. Was vorauszusehen war, ist eingetreten: Die Aktien der Berliner Bank sind sofort wesentlich im Kurs gesunken, von dem Moment an, als bekannt wurde, daß aus der Angliederung nichts wird. Der Kurs schloß an der Mittwoch-Börse in Berlin mit 85 und wäre jedenfalls noch wetter gewichen, wenn die Deutsche Bank nicht vermittelnd eingegriffen hätte.
Märkte.
Viehmarkt zu Gießen. Bei dem am 26. und 27. M«i stattgehabten Markte waren aufgetrieben: 1209 Stück Rindvieh und 901 Stück Schweine. Der nächste Markt findet am 7. und 8. Juni statt, am letzteren Tage auch Krämermarkt.
Limburg a. d. L., 1. Juni. Fruchtmarkt. Durchschnittspreise pro Malter. Roter Weizen 14.30 Mk., weißer Weizen 14.25 Mk., Korn 10.00 Mk., Gerste 0.00 Mk., Hafer 6.30 Mk., Erbsen 0.00 Mk., Kartoffeln 00.0 Mk.
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