'Aalesund auf dem Landwege die Heimreise angehxnm. Vor der Abreise sandte Kapitän v. ©ramme un die Generaldirektoren Ballin in Hamburg und Wiegand in Bremen Telegramme, denen er seine besondere Befriedigung über die Leistungen der „Phönicia" und der „Weimar" ausspricht. — Der Berliner Magistrat beschloß, für Aalesund eine Beihilfe von 10000 Mark zu gewähren.
• Adam Siechen, der Maler ohne Arme, ist in Düsseldorf gestorben. Siechen, der ohne Arme und ohne rechten Fuß geboren war, malte sein Porträts und Genrebilder mit dem linken Fuße. Studiert hatte er auf den Akademien in Düsseldorf, Dresden und München.
• Nach der Scheidung des prinzlichen Paares Schönburg-Waldenburg ist ein weiterer Prozeß vor i dem Oberlandesgericht in Dresden anhängig gemacht 'worden, über dessen Vorgeschichte man berichtet: Dem jetzigen ^Rechtsstreit liegt weder eine Anfechtungsklage der geschiedenen 'Prinnzessin.'Altcesnoch eine vermögensrechtliche Angelegenheit zugrunde. Er betrifft vielmehr die Frage der Legitimität des in der Ehe des Prinzen Friedrich und der Prinzessin Alice von dieser geborenen Knaben. Es soll also im Prozesse festgestellt werden, ob das Kind als ein eheliches anzusehen ist und demgemäß Anspruch hat, der fürstlich schönburg - walden- burgischen Familie anzugehören und deren Rang und Titel zu führen. Prinzeß Alice ist persönlich als Prozeßpartei nicht beteiligt, vielmehr wird der Rechtsstreit zwischen dem Kinde selbst, welches vom Dresdener Rechtsanwalt Dr. Schräg vertreten wird, und den vom Leipziger Rechtsanwalt Dr. Lehme vertretenen Agnaten des fürstlichen Hauses geführt. Daß der gegenwärtige Prozeß vom Oberlandesgericht zur Entscheidung kommt, ohne vorher vorm Landgericht verhandelt worden zu fein, findet ferne Erklärung darin, daß es sich in 'diesem Falle um eines der dem schaumburgischen Hause noch heute zustehenden Sonderrechte handelt.
* Ausstellung für die Kinderwelt. Während nn fernen Osten das drohende Kriegsgewölk noch immer nicht verzogen ist und immer mehr Kriegsmannen und Panzerschiffe sich zusammenziehen, entfaltet in der Hauptstadt des ZarenlandeL die Friedensarbeit chre zartesten Blüten durch die namentlich dem Wohlergehen der Kmderwelt gewidmete internationale wiffenschaftliche Ausstellung, die unter dem Protektorat der Kaiserin-Mutter ein glänzendes Bild entrollt pon der umfassenden Fürsorge, welche der Ruffe seinem jungen RachwuchS angedeihen läßt. Wie auf dem internationalen Aerzte-Kongreß in Moskau die aus den westlichen Kulturländern zusammenströmenden Aerzte erstaunt waren über die bei uns unbekannte Großzügigkeit und Gediegenheit russischer Wohltätigkeits-Institute und Krankenhäuser, so zeigt sich in gleicher Weise auf der Petersburger Ausstellung die russische Intelligenz im hellsten Lichte. Unter der Protektorin haben sich die hervorragendsten Kräfte des Landes vereinigt, um die Leistungen der Humanität zu veranschaulichen. Auch das Ausland, namentlich die preußischen Ministerien, haben um» fassende Ausstellungen veranstaltet. Einen ganz besonderen Erfolg trug das Sanatogen davon, das als gewaltiger Fort- fchritt auf dem Gebiete der Erzeugung künstlicher Nährprä- parate von einer Jury der klangvollsten Namen russischer Aerzte mit der großen goldenen Staats-Medaille ausgezeichnet wurde.
* Versuchsbrand auf demTheater. Eine versuchte Brandstiftung erlaubter Art fand auf der Bühne des Alhambratheaters in London statt, um das Publikum über seine Sicherheit zu beruhigen. Die Bühne war ganz mit brennenden Kohleneimern besetzt und außerdem flammten in der Mitte der Bühne Gasflammen drei Fuß hoch auf. In diese Flammen und über die Eimer warf einer der Direktoren ganze Ballen von Leinwand, Wolle, Papier, Gardinen, Tapeten, künstliche Blumen, Ballettkleider und andere brennbare Stoffe. Die Zuschauer sahen mit angehaltenem Atem diesen Versuchen zu, nachdem sie sich vorher davon überzeugt hatten, daß die Notausgänge nicht zu fern waren und sich öffnen ließen. Endlich wurden auch die Kulissen elektrischen Funken ausgesetzt. Einige der in das Feuer geworfenen Gegenstände flammten auf, gerieten aber nicht vollständig in Brand, sondern ließen sich mit einem Schlag der Hand auslöschen. Andere Dinge spotteten jeden Versuches, sie in Brand zu setzen. So L. B die Papierrollen. Schließlich erschien der Theaterdirektor selbst in einem langen weißen Kostüm, wie es die Opernsängerinnen tragen und legte sich in die Flammen. Als er rricht brennen wollte, rief eine Stimme von der Galerie: „Er ist zu grün zum Brennen".
* Eine Flut von Bier, 11000, wurden von einer Newyorker Brauerei am Mittwoch in den Fluß ab» gelassen. Die Brauereigesellschaft Konrad Steins, Sons u. Co. hatte ihr Geschäft an eine Frau Schmidt verkauft. Diese Dame hatte keine Lust, das Braugewerbe fortzusetzen. Da sie nun in den nächsten Tagen einen Bond von 75000 Dollar an die Regierung hätte zahlen müssen, wenn immer noch Bier bei Erlöschen des alten Bonds auf Lager fein sollte, und da ferner eine weitere Summe von 3000 Doll, bei der Entfernung des Meres zu Konsumzwecken fällig geworden wäre, beschloß die Eigentümerin, das Bier auslaufen zu lassen. Die Steuerbeamten gingen infolgedessen in die Lagerräume und schlugen dort die Fässer auf. In gewaltigen Strömen rauschte das Bier den Abzugskanälen zu, die aber nicht umfangreich genug waren, um die ganze Biermasse auf einmal zu bewältigen. Die ganzen Lagerräume und der Hof waren infolgedessen von B.er überschwemmt, dessen Schaum fast die Fässer überstieg. Eine große Menschenmenge beobachtete mit schmerzlichen Gefühlen die Vergeudung des schonen Getränks.
Unitmsitüts Nachrichten.
Die Abnahme der Mediziner an den deutschen Universitäten ist in diesem Semester, wie eine Ueberficht über die Besuchsziffern erkennen läßt, wiederum recht augenfällig. Belief üch die Gesamtzahl der Medizinstudierenden an den deutschen Universitäten im Wintersemester 1894/95 noch auf 7896, so beträgt sie jetzt nur noch 6072, so daß also in diesen 10 Jahren eme Abnahme von 22 Proz. eingetreten ist. Einige Hochschulen finb, nach der Köln. Ztg., an dem Rückgang in ganz besonderem Blaße beteiligt, so Würzburg, wo in der angegebenen Frist die Zahl von 753 auf 422 sank, Leipzig von 727 auf 445, Greifswald von 381 aus 156, Breslau von 297 auf 205, München van 1125 aus 912, Erlangen von 355 auf 204, Freiburg von 383 aus 329, Göttingen von 207 auf 138, Halle von 249 aus 181, Kiel von 251 auf 194, Marburg von 225 auf 174, Straßburg von 300 aus 2dl, Bonn von 245 aut 206, Tübingen von 223 aus 184. Einzelne medizinische Fakultäten haben z u g e n o in men, io 6- i c ü en von 109 auf 173, Heidelberg von 225 auf 266, Rostock von 110 auf 123. In Berlm, der größten medizinischen öaluUat, lauf die Zahl von 1220 auf 1193.
— Der Großherzog von Baden und die »alten deutschen Studenten m Amerika. Professor Tr. Karl Beck in Newyork erhielt vom Großherzog von Baden folgendes »reiben: »Wertgeschätzter Herr Professor Dr. Beck! Sie ie große Freundlichkeit gehabt, mir das Diplom darüber zukommen zu lassen, daß dre Vereinigung alter deutscher Studenten in Amerika mich zu ihrem Ehrenmitglied ernannt hat. Ich konnte Ihnen schon mündlich aussprechen, daß ich die Ehre dieser Ernennung besonders hochschätze und dafür aufs wärmste danke. Die Bitte, die ich heute an Sie richte, geht dahin, der Vermittler meuter aufrichtigen und herzlichen Tanfbarfeit für die mir erwiesene sehr freundliche Aufmerksamkeit bet Ihrer Vereinigung zu sem. Möge die Vereinigung blühen und gedeihen und ihren Mitgliedern dre Erinnerung an die schöne Studentenzeit in der alten deutschen Heimat wert erhalten. Ihr ergebener Friedrich, Groß- herzog von Baden.
R o m. 2. Febr. Professor Antonio L a b r i o l a, der geistige Begründer des ttalienischen Sozialismus und Hauptverfechter der materialistischen Geschichtsphtlosophie, ist infolge einer Kehlkopfoper atton gestorben.
Kunst und Wisfenschast.
Zur Erbauung eines Stadttheaters in Char- l o t t e n b r g empfiehlt der Ausschuß der Stadtverordneten- Versammlung die Bewilligung von 2 150 000 Mk. Das Theater soll von der Schiller-Theater-Aktiengesellschaft erbaut und an diese gegen eine jährliche Pacht von 100 000 Blk. vermietet werden. Die Frage des Platzes tst noch nicht erledigt. Der Platz soll von der Stadt ausgesucht werden, wenn auch die Theatergesellschaft ihr Einverständnis zu geben hat. Man nimmt an, dag die Stadt- verordneten-Versammlung den Beschluß ihres Ausschusses zu dem chrigen macht.
Kandel und Verkehr. UalkLwirtschast.
Verquer Börse vom 2. Februar 1904.
(Mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gießen.)
Ceft Kredit. Deutsche Bank Darmstädter Bank Bochumer Guß .
Anfangs- u.
. 210.25
. 222.75
. 142.75
. 189.50
i. Schlußkurse.
210.10
223.—
142.62
190.37
Trotzdem die heutige Petersburger Börse wieder matte Kurse sandte und auch Paris daraufhin einen Teil der gestrigen Besserung wieder einbüßte, war die Stimmung hier keine schlechte zu nennen, was wohl darauf schließen läßt, daß man allen Eventualitäten im lernen Osten mit Ruhe entgegensieht. Die spekulativen Engagements sind überaus gelichtet und für unsere Jndustriewerte sieht man auch im Falle eines Krieges keinen Grund zu Rückgängen. Die durch die Politik bis Stocken geratene Bewegung der Edison-Aktien kam sogar wieder in Fluß und namentlich für Schiffahrtsaktien zeigten sich infolge der glänzenden Bilanz der Hambtlrg-Amerika- nischen Packetf.-Ges. neue Käufer. Sehr lebhaftes Geschäft entwickelte sich in Eanada Pacific Sheres, da Newyork allererste Käufer signalisierte, was hier zu einer Halbjahrsdividendetaxe von 3 pEt. Veranlassung bot Alle übrigen Märkte still und ohne Geschäft; nur Dynamit abermals anziehend. Ruffische Banken im Einklang mit Petersburg matt
Privat-Diskont 28/e Prozent
Harpener Bergbau . . 203.75 203.70
Tendenz: sttll.
Köln, 2. Febr. Wie die »Köln. Ztg/ meldet, wird das Kölner Bankhaus Sal. Oppenheim jr. L Comp. mit Rückwirkung vom L Januar 1904 ab in eine Kommandit
gesellschaft umgewandelt werden. Die bisherigen Inhaber der Firma, die Freiherren Eduard und Albert v. Oppenheim, treten mit Rücksicht auf ihr vorgerücktes Alter au5 der Firma aus, bleibeu aber durch Kapitaleinlagen, die auf eine lange Reihe von Jahren festgelegt sind, kommandüariscb beteiligt und werden auch fernerhin in den dem Bankhause nahestehenden Verwaltungen tätig sein. Die Fortführung der Geschäste verbleibt den beiden bisherigen Mitinhabern der Firma, dem Generalkonsul Dr. Frhr. Emil o. Oppenheim und dem Fehrn S. Alb. v. Oppenheim, zu denen als neuer Teilhaber der bisherige langjährige Mitarbeiter Ferdinand R i n k e l hinzutritt. Diese Veränderung gewinnt auch insofern eine erhöhte Bedeutung, als ein Mitglied der neuen Kommandtt- Gesellschaft in den Aufsichtsrat der Tikonto-Gesellschast in Berlin berufen wird, um so die freundlichen Beziehungen zwischen beiden Firmen auch in dieser Richtung zum Ausdruck zu bringen.
Umsatzsteuer für Großmühlcu. Eine Umsatzsteuer für Großmühlen verlangt der deutsche Müllerbund in einer Petition an die Landtage der einzelnen Bundesstaalen. Zur Begründung wird ausgeführt, daß sich tue 44 000 bmnenländischen Mühlenbetriebe des Reichs in wachsender Bedrängnis befänden, gegenüber den Vorteilen und Vergünstigungen, die eine kleine Anzahl Großmühlen genießt. Man hatte sich schon einmal an den deutschen Reichstag gewandt, wurde aber abschlägig beschieden mit der Begründung, daß die Besteuerung der Betriebe Sache der einzelnen Bundesstaaten sei. Daher wendet sich der deutsche Müllerbund an die gesetzgebenden Körperschaften der Bundesstaaten.
KanSwirtschast.
— Bakterien und Hefen, insbesondere in ihren Bezieh- ungeii zur Haus und Landwirtschaft, zu den Gewerben, sowie zur Gesundheitspflege, gemeinverständlich dargestellt von Dr. F. K i e- nitz-Gerlofs, Prof, an der Landwirlschaftsschule in Weilburg. Mit 65 Abbildungcu. Preis 1,50 Bit. Verlag von Otto Salle in Berlin W. 30. — Das aus Vorträgen, welche der Ber- faffcr vor einem Laienpublikum gehalten hat, hervorgegangene Büchlein stellt sich die Aufgabe, weiteren Kreisen in möglichst kurzer und doch erschöpfender Weise die so wichtigen Ergebnisse der Wiffenschaft von den Bakterien und Hefen zu vermitteln. — Nach einem einleitenden Kapitel vorwiegend historischer Natur werden die auf den Untersuchungen über die „Urzeugung" beruhenden Niethoden der Nahrungsmittel - Konservierung besprochen. Sodann wird der Leser mit den Niethoden der Remzucht, über die man seit einigen Jahren so oft m den Zeitungen lieft, bekannt gemacht. Alle übrigen Kapitel sind in erster Lime praktischer Statur und behandeln sowohl die Alkoholgärung und das Eingreifen der Hefen und Bakterien in die Industrien, Brennerei, Brauerei, Gerberei usw. und in die Landwirtschaft, als auch ihre Beziehungen zu den Infektionskrankheiten (Wundinfektionen, Milzbrand, Tuberkulose, Lungenentzündung, Influenza, Diphtherie, Unterleibstyphus, Cholera, Aussatz, Pest), wobei auch die verschiedenen Arten der Desiniektion und Abivehrmittel erörtert werden. Dem Verfasser ist es gelungen die Darstellung so zu gestalten, daß auch nicht mit Vorkenntnisfen ausgerüstete Leser das Buch mit Leichtigkeit verstehen. Ein verhältnismäßig reiche Zahl von Abbildungen trägt zum Verständnis wesentlich bei. Bei dem großen Interesse, welches jetzt überall diesem so interessanten Gebiet entgegengebracht wird, dürfte das billige Büchelchen hochwillkommen sem und empfehlen rotr dasselbe unseren Lesern angelegentlichst.
chrtchtsjaal
Dessau, 2. Febr. Von der 3. Strafkammer des hiesigen Landgerichts wurde heute der Hofopernsänger Karl K t e n l e d) n e r ans Bozen, früher in Bayreuth, der am 27. Oktober vor. J§. auf offener Straße den Hofkapellmeister Franz M i k o r e q von der hiesigen Herzog!ick)en Hosoper mißhandelte, indem er ihn zu Boden warf, mehrere Fußtritte versetzte und ohrfeigte, wegen Körperverletzung zu drei Monaten Gefängnis oerurtcUr. Ter Siaatsanwalt hatte 6 Monate beantragt.
Stdeilklbcw gung.
Paris, 2. Febr. Die Besitzerin einer Weberei in Coteau fünbigte dieSchließung ihrer Fabrik i n f o l g e Arbeiter- Ausstandes an. Lie Ausständigen, welche diesen Entschluß dem Einfluß des Oheims der Besitzerin zujchreiben, plünderten dessen Wohnung und setzten sie in Brand.
WchkiWk Ukbnßcht dn Todesfälle in der LIM Gießen
3. Woche. Vom 10. bis 16. Januar 1904. Einwohnerzahl: angenommen zu 27 500 (inkl. 1600 Mann Militär. Sterblichkeitsziffer: 18,90
nach Abzug von 4 Ortsfremden: 7,56 <7*0.
Kinder
An.ni.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
Es starben an:
Zusammen: Erwachsene:
1. Le
im vom
bensjahr: 2.—15. Jahr
Tuberkulose der Lungen
1
1
Tuberkulose der Wirbel
1 (1)
_
— 1 (1)
Neubildungen
2(2)
2(2)
Herzleiden
1 (1)
1(1)
— —
Dlphteritis
1 (1)
1 (1)
— _
Nierenleiden
1 (1)
1 (1)
_ ___
Blasenleiden
1
1
— _
Altersschwäche
2
2
— —
Summe 10 (6)
9(5)
- 1(1)
Meteorologisüre Beobachtungen der Station Gießen.
Höchste Temperatur am 1.—2.
Niedrigste » » 1.—2.
Februar 1904.
Barometer auf 0° reduziert
Temperatur der Luft
Absolute Feuchtigkeit
Relative Feuchtigkeit
2.
215
737,2
+ 1,2
4,0
80
2.
9"
736,4
+ 0,8
4,2
87
L.
72s
737,2
+ 1,6
4,9
94
SE. 2
SE. 1
8. 2
Ä
Februar +
Wetter
Bed. Himmel Aed.
Bed.
1,3k C.
0,2 u C.
Aiisjuz uns etn Kirchenbüchern der stabt ibieun.
Evangelische Gemeinde.
Getaufte. Lukasgemeinde. Den 20. Januar. Dem Rentner Philipp Lahr ein Sohn Rudolf Ernst Philipp, geb. 14. November. — 24. Dem Heizer Heinrich Nispel ein Sohn Friedrich Johann Wilhelm Heinrich, geb. 19. Dezember. — Dem Zahnarzt Eduard Jäger eine Tochter Margrit Emma Auguste Marie Johanna, geb. 27. Oktober. — Tew Fuhrmann Johannes Emrich eine Tochter Maria, geb. 22. September. — Militärgemeinde. Ten 18. Januar. Dem Leutnant Schwendy eine Tochter Erika Jenny Else Hedwig Elsbeth, geb. den 26. Oktober. — Johanne s- gemeinde. Ten 24. Januar. Dem Schmied Theodor Stem ein Sohn Theodor Peter Ludwig Karl, geboren den 15. Dezember.
Getraute. Lukasgemeinde. Ten 19.Januar. Ludwig Henkel, Schutzmann in Worms, und Maria Hahn, Tochter des Weißbinders Peter Hahn zu Cölbe. — M i 111 ä r g e m c i n ö e. Den 30. Dezember. Heiiirich Christoph August Bues, Sanitäts- Unteroffizier zu Gießen, und Sophie Kling, Tochter des verstorbenen Ackermanns Eberhard Klinge zu Roda.
Beerdigte. Lukasgemeinde. Den 20. Januar. Elisabeth Dornier, geb. Röger, Ehefrau des Universitäts-Gärtners i. P. Karl Dörmer, 61 Jahre alt, starb den 17. Januar. — Franziska Äattrein, geb. Rinn, Ehefrau des Privatmanns Louis Kattrein, 57 Jahre alt, starb den 18. Januar. — Den 26. Januar. Auguste Haas, Tochter des verstorbenen Bäckermeisters Gottfried Haas, 58 Jahre alt, starb den 24. Januar. — Den 27. Januar. Elisabeth Wolff, geb. Schäfer, Ehefrau des Privatmanns Rudolf Wolff, 60 Jahre alt, starb den 24. Januar. — Johannesgemeinde. Den 18. Januar. Louis Schultheiß, Gastwirt, 36 Jahre alt, starb den 15. Januar. — 2L Januar. Katharine Otter, geb. Haas, Ehefrau des Schaffners Karl Otter, 59 Jahre alt, starb den 19. Januar. — 26. Friedrich Meißner, lediger Sohn des verstorbenen Arbesters Johannes Meißner, 28 Jahre alt, starb den 23. Januar.
Lamilien-Nachnchten.
Gestorben: Frau Lina Charlotte Habich, geb. Schott, in Bensheim.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinde.
Donnerstag den 4. Februar, Abends 8 Uhr im Konfirmanden» faal der Mallhäusgememde Bibel stunde. Psalm 93.
. Pfarrer D. Schlosser.
Schiffsnachrichten.
Norddeutscher Lloyd.
In Gießen vertreten durch Carl Loos, Kirchenplatz.
Bremen, 1. Februar. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Toppelschrauben-Postdampfer »Frankfurt", Kapitän P. Albrecht, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist am 30. Januar 7 Uhr morgens wohlbehalten tn Newyork angetommen.
MyrrhoBBn-Gtycerin anerkannt anübertroffen bei rauher, empfindlicher Häuf. Nicht fettend, feinstes Parfüm. Tube SO PL Erüfilluch wift die bekannte MyrrboJifl'Seifc in Apotheken, Drogerien u. Parfümerien. Erfolg: Wdäse. zarte Pfände, reiner, schöner 1 eint.
Beste titaut- Pflege ■ iÄittel.
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Carl Schwaab, Hofdelikatessenhandlung.
Telephon 265. 324 Seltersweg 23.
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