Ausgabe 
2.7.1904 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

AuiverfitSts-Machrichtei».

Hannover, 1. Juli. Eine Studentenverscmttn'lung, die sich heute mit der Frage der konfessionellen Verbindungen befaßte, beschloß, den Rektor der technischen Hochschule zu ersuchen, daß er die Gründung konfessioneller Verbindungen (katho­lischer, protestantischer, jüdischer) nicht zu lasse und die &e* stehenden Vereinigungen dieser Art auflöse.

Kerichtssaal.

Breslau, 1. Juli. Nach viertägiger Verhandlung ver­urteilte das Kriegsgericht der vierten Divrsion den Hauptmann Schotte vom 140. Infanterieregiment in Jnowrazlaw wegen von ihm begünstigter Unregelmäßigkeiten, die beim Schießen seiner Kompagnie um den Kaiserpreis vorgekommen sind, zu einem Jahr vier Monaten Gefängnis und Ausstoßung aus d e m H e e r e. Tie Verhandlung fand unter Ausschluß der Oessentlicbkeit statt.

Sport.

Der VereinHundesport für Gießen und Um­gegend" hat auf seinem prachtvoll gelegenen Schliesplatze em großes Zusch-auerzelt errichtet, worauf anläßlich der morgigen Ver- anstaltung hiermit ganz besonders hingewiesen sei. Es bietet voll­kommenen Schutz bei guter Witterung und gestattet gleichzeitig genauen Ueberblick über den ganzen Schliefplatz. Außerdem sei noch darauf aufmerksam gemacht, daß in dem reizenden Wald­häuschen ans dem Platze auch Telephon-Verbindung vorhanden und daß die Restauration bewährten Kräften anvertraut ist. Tie Mitglieder haben, soweit sie mit Vereinsabzeichen versehen sind, mit ihren Damen freien Eintritt, während von Nichtmit- gliedern em rfrr^'ig-n ^inttittsyr^is lt Inserat erhoben wird. " "------ Märkte.

Gieße«, 2. Juli. Marktbericht. Aus heutigem Mockenmarkt kosteten: Butter vr. Pfd. 1.001.15 Mk., Hühnereier 1 St. 56 Pfg. 2 Stck. 0000 Pfg., Gänseeier 0000 Pfg., Enteneier 70 Psg., Käse vr. Stck. 68 Pf., Käsematte 2 Stck. 56 Pfg. Erbsen pr. Liter 21Pfg Linsen pr. Liter 32 Pfg., Taubenpr.Paar0,80 -1,00 Mk., Hühner pr.St. 130 140 Mk Hähne pr. Stück 0,801,70 Mk., Enten pr. Stück 77 j2,20 9ÜL, Gänse vr. Pid. 0070 Pfg., Ochsensteisch pr. Pstmd 0080 Pfg., Kuh- und Rindfleisch pr. Pfund 6268 Psg., Schweine­fleisch pr. "Pfund 6072 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 76 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 6876 Psg., Hammelfleisch pr. Pfund 5074 Pfg. Kartoffeln pr. 100 Kgr. 6,007,00 Mk., Weißkraut per Stück 912 Pfg., per Zentner 0.000.00 Mk., Zwiebeln pr. Zentner 7 0010,00 Mk., Milch per Liter 18 Pfg., Aepsel per Zentner 20 bis 25 Mk., in Körben 0000 Psg. Nüsse 100 St. 00-00 Pfg. Kirschen per Md. 15-20 Pia. Marktzeit 71 Uhr.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinde.

I« der Stadtkirche.

Nächstkünftiqen Sonntag, den 10. Juli findet im Hauptgottes- dienst Beichte und heiliges Abendmahl für Matthäus- und Markus- Gemeinde gemeinsam statt. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.

Voraussichtliche Witterung für Sonntag den 3. Juli 1904:

Starkenburg und Rhein besten : Meist heiter, bei etwas kühlerer Nacht tags wärmer, fortdauernd trocken.

Oberhessen: Zeitweise wolkig, bei kühlerer Nacht tags Tem­peratur kaum veränoerl, ttocken.

Näheres durch die Gießener Wetterkarte.

LriefKasten der Uedaktian.

Karl R. Ob man im Jahre 1876 das Wort Grobherzog mit einem oder mit zwei s schrieb ?Selbstverständlich schrieb man auch damalsgroßuud Großherzog*. Ihnen fiel wohl eine Münze mit dem Bildnisdes Großherzogs und der Umschrift ,Gro»herzog in die Hände. Dasist von Alters her ein Münzbrauch in allen deutschen 6 o Herzogtümern.

Uenefle Mewungen.

Berlin, 2. Juli, lieber die Bedeutung der Begegnung Kaiser Wilhelms und König Eduards in Kiel behauptet das B. T." aus guter Quelle zu venhinen, in Kiel hatte Graf Bülow eine anderthalbstündige Unterredung mit König Eduard, in welcher alle zwischen Eng­land und Deutschland schwebenden Differenz- Punkte zur Sprache kamen. Sowohl auf englischer wie auf dorischer Seite hat die Begegnung jede Spur etwa vorhandener Mißstimmung beseitigt und zu einer freund­schaftlichen Aufllärung geführt. §3' ergab sich besonders eine völlige Ue herein ft immung wegen Aufrecht­erhaltung und Festigung des Weltfriedens. Es wurde in dieser Beziehung eine Annäherung ei^iett, die bald in Wirk­samkeit treten dürfte. Auch auf englischer Seite ist man von dem Ergebnis der Kieler Begegnung sehr befriedigt.

Haag, 2. Juli. Der frühere Präsident des Oranje- staateS, Stein, ist gestern hier eingetroffen, wo er einige Wochen bis zur vollkommenen Wiederherstellung seiner Ge­sundheit verbringen will.

Messina, 1. Juli. Durch einen mit Hagel ver­bundenen wolkenbruchartigen Regen wurden in der Stadt und auf dem Lande arge Verwüstungen an- gerichtet. Soweit festgestellt, sind hierbei eine Person ge- t 5 tet, eine andere verletzt worden.

Wien, 2. Juli. Ta§ Olmützer erzbischöfliche Kapitel hat sich geeinigt, die Pension des ehemaligen Erz­bischofs Dr. Kohn auf 5 0 000 Kronen festzusetzen. Dr. Kohn stellte seine Forderungen auf 200000 Kronen.

Athen, 2. Juli. Zwischen dem Unterrichtsminister Stais und dem Deputierten Hadjipetros hat ein Duell stattgesunden, wobei letzterer ums Leben kam. Der Minister hat seine Entlassung gegeben.

Kiew, 2. Juli. Der Student Jasinski, Sohn eines Geistlichen, verübte auf den Professor derTheologie, Arsenje, ein Revolver-Attentat. Der Professor ist schwer verwundet, der Attentäter wurde verhaftet.

L. S t. L ou i s, 2. Juli. Auf Grund der jüngsten Enthüllungen über den Korruptions- und Bestech- ungsska ndal im Delegiertenhause des Staa­tes Missouri ist der Politiker Eduard Butler ange- llagt, den früheren Sprecher des Delegiertenhauses Kelly mit 50 000 Doll, bestochen zu haben. Kelly wollte nach Europa fliehen, wurde aber imterttjegS verhaftet. Butler wurde vorläufig gegen eine Bürgschaft von 10 000 Doll, auf freiem Fuße belasten. *

Vom Kriege.

Petersburg, 2. Juli. Ein Telegramm des Statthalters Alexejew an .den Kaiser vorn 30. Juni besagt: Wie der zeitweilige Chef des Geschwaders in Port Arthur in einem heute erhaltenen Berichte meldet, sandte er in der Nacht auf den 23. Ium acht Torpedoboote zum Schutze der Reede aus. Diese Torpedoboote zwangen die feindlichen Torpedoboote sich zurück­zuziehen. In dem Gefechte wurden ein Kapitän, ein Leutnant und zwei Mann leicht verwundet. Gegen morgen kehrten alle Torpedoboote zurück. Ilm 8 Ubr morgens gingen nach einander der Nowik, Tiana, Askold, Sewastopol, Poltawa, Zestarewitfch, ^objeda, Peresswjet, Rettvisan, Baban und Ballada auf. bte Reede. Tie Schiffe ankerten, da man auf der Reede zwei japa­nische Minen schwimmen sah, und blieben siegen. Während dessen sanden andere kleinere Schiffe auf der östlichen Seite der Reede gegen z"hn Minen und brockten dieselben zur Explo-

-twu.. TavmcTc «raten, wie durch' die Untersuchung sestgesteln wurde, wahrscheinlich nachts von zwei feindlichen Torpedobooten gelegt worden. Um 2 Uhr nachmittags ging das .Geschwader, dem Torpedoboote und der KreuzerNowik" voranfuhren, in Kiellinie in See und wandte sich, nachdem es ohne Unfall acÄ Meilen zurückgelegt. hatte, nach Süden. Während der ganzen Zeit waren zwei japanische Aufklärungsschiffe vor dem Ge­schwader sichtbar, sowie eine Torpedobootsabteilung. 10 bis 12 Meilen vom Ufer wurde das japanische Geschwader gesichtet, dessen Kurs den des russischen Geschwaders kreuzte. Es bestand anscheinend aus vier Schlachtschiffen erster, einem Schlacht­schiffe zweiter Klasse, vier gepanzerten Kreuzern erster, sieben Kreuzern zweiter Klaste, fünf Kreuzern dritter Klasse, einem Aufklärungsschiff, einem Dampfer, und 30 Torpedobooten in zwei Abteilungen. Beim Näherkommen dieses Geschwaders wurde klar, daß der.Feind eine Kreuzerabteilung und die Torpedoboote zwischen die Küste und die Russen zu bringen beabsichtigte, um nachts mit den Torpedo­booten die russischen Schiffe anzugreifen, und am T a g e mit seiner gesamten Streitmacht den Kampf aufzu- N ehm en. Mit Rücksicht auf die Stärke des Feindes, der den Russen weit überlegen war, beschloß der russiscke Geschwader­chef nach Port Arthur z':rückzukehren. um den Verhältnissen ent­sprechend zu handeln und größere Verluste zu vermeiden. Um 7 Uhr abends kehrte das Geschwader um. Der Feind versuchte weder sich ihm zu nähern noch es am Rückzüge zu verhindern. Gegen 10 Uhr abends traf das Geschwader wieder auf der Reede ein und ging vor Anker. Während der Fahrt wurden auf die letzten Schiffe noch zwei Torpedoangriffe ausgeführt, die zu­rückgewiesen wurden. .Auf der Reede unternahm der Feind trotz der mondhellen Nacht bis zum Tagesanbrüche Tottxdoangriste, die erfolgreich zurückgeschlagen wurden. Morgens sand man 'm der Nähe der Schiffe heim Ufer 12 Whiteheadtorpedos, die der Feind aus weiter EMfernung gbgeschossen hatte, da die Torpedo­boote nur bis auf 12 Kabellängen herangelassen wurden. Sie gingen in einzelnen Gruppen zmn Angriffe vor, mindestens zwei wurden in den Grund gebohrt. Morgens wur­den die Leichen eines japanischen Offiziers und zweier Matrosen ans Ufer gesckwennnt. T-ie erfolgreiche Zurückweisung der Torpedoangriffe, woran mehrere Batterien teil? nahmen, wurde dem Geschwader durch die Scheinwerfer auf dem Ufer erleicktert. Morgens gingen alle Schiffe bei hohem Wafser- stande in den Hafen.

Pe ter sburg , 2. Juli. Aus Haitscheng wird von fürchterlichen Regengüssen berichtet, bei denen viele russische Soldaten umgekommen sind. Der Uebergang über die angeschwollenen Flüsse ist ge­fährlich. Die völlige Unterbrechung der Kriegsoperationen ist tatsächlich. Auch die Bewegungen der Japaner sind unterbrochen. Sie haben sich vom Dalny-Paß und anderen Positionen zurückgeUogen. Nur auf den Höhen von Liau- fang wird ein weiterer Vormarsch bemerkt.

Telephonischer Kursbericht»

Frankfurt a. 3.. 2. Juli.

8l/«% Reichsanleihe . . 102.15 3 /o do. ... 90.25 3V,o/g KobsoIs .... 102.00 do 90.40 3*/te/n Hessen .... 100.40 8Vt% Oberhessen . . .. 4% Oesterr. Goldrente . . 101.00 4x!6% Oesterr. Silberrente 100.40 4% Uncrar. Goldrente . . 100.00 40/- Italien. Rente . . . 104.00 41/, % Portugieser , . . 61.70 8°/ Portugiesen 60.75 1% C. Türken ..... Türk en lose 130.00

4e/0 Grieeh. Monopol.-Anl. 49.40

41'. % Süssere Arpentiner 44.50

3% Mexikaner .... 27.75 4,/sn/n Chinesen .... 89.50 Electric. Sohackert . . . 102.80 Nordd. Lloyd . . . . 10150

Kreditaktien .... 20210 Diekonto-Kommandit. . . 187.20 Darmstädter Bank . . 136.90

Dresdener Bank .... 150.40 Berliner Handelsgee. . . 152 40 Oesterr. Staatsbalm . . . 135 40 Lombarden 16.90 Gotthard bahn . . . . . 187.00 Laorahütte ..... 243.00 Bochum . .... 186.00

Harpener ..... 138.50

Tendenz: fest

Arbeitsnachweis der Stadt Gießen Gartenstratze 2 (Bürgermeistereigebäude) Zimmer 9hr. 14.

Der Arbeitsnachweis hat die Ausgabe, zwischen 9lrbettgebem und Arbeitnehmern (Arbeitern jeglicher Art, Dieuftbote« und Lehrlingen) unentgeltlich Arbeit zu vermittelm

An den Werktagen von 8 bis 1 Uhr und von 8 bll 6 Uhr geöffnet.

Es können eingestellt ^vcrden: 5747

1 landw. Arbeiter, 1 Gärtner, 1 Spengler, 1 Kesselschmied, 6 Wagner (auswärts'», 2 Schreiner, 1 Friseur, 3 Schneider, 20 Ar­beiter hier und auswärts, 8 Dienstmädchen, 1 Laufmädchen.

Lehrlinge:

1 Buchbinder, 1 Tapezier, 2 Bäcker, 1 Kaufmann.

Es suchen Arbeit:

1 Heizer, 1 Wäsckerm, 1 Flickerin, 1 Putzfrau, 1 Büreaudiener, 1 Fahrburscke, 1 Lauffrau, 1 Bureauqebilfe.________________________

MW» WmMMciS Wehci.

Gartcnstraße 2, Zimmer Nr. 14.

(Geschäftsstunden von 81 und von 36 Uhr.)

Es sind zu vermieten:

20 Wohnungen von 27 Zimmern, 1 Zimmer zur Lagerung von Möbeln oder Bibliotheksgegenständen, 1 möbliertes Zimmer.

Zn mieten gesucht:

62 Wohnungen von 211 Zimmern.

Die Vermieter haben eine Einschreibgebl'chr zu entrichten und /war für eine Wohnung mit einem jährlichen Mietwert bis 300 Mk. einschließlich 0,20 Mk., von mehr als 300 Mk. bis 500 Mk. ein­schließlich 0,50 Mk., und von mehr als 500 Mk. 1 00 Mk.: außer­dem ist für jede Wohnungsanmeldung 1,00 Mk. zu hinterlegen.

Für die Wohnungssuchenden erfolgt die Vermittelung un- mtgeltlich. 5748

Bilanz « 31. IcjmSer 1903.

Vermögen. Mk.

Schulden. Mk.

Darlehen gegen

Hypotheken . . 537707.04

Darlehen gegen

Schuldscheine . 241454.69

Bestand an Staats­papieren (CotirS vom 31. Dezbr.

1903). . . . 15600.

Ledirte Güterkauf-

gclder . . .113685.45

Immobilien . . 13265.96

Kassevorrat u. rück­ständige Forder­ungen . . . . 76830.17

998543.31

Geschäftsanteile . 9942.36

Aufgenommene Ka­

pitalien . . . 949497.05

Reservesond. . 26965.83

Gewinnsaldo, ein­

schließlich der

JahreSerübrigung

pro 1903 . . 12188.07

998543.31

Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1902 116

Während 1903 gingen ab .... . 9

= 107

Während 1903 gingen zu .... .

Daher Stand der Mitglieder Ende 1903

9

T16

Hungen, den 27. Juni 1908.

5711

Der Vorstand der Spar- und ^eihkaffe zu Hungen cingctc. Genossenschaft mit unbeschr. Haftpflicht.

Fendt- Cbr. Jokesi Gustav Kohlheyer.

Vergebung von Aauarbeiten.

Zur Erbauung des medieo ° mechanischen Instituts in Gießen werden die folgenden Arbeiten unter Zugrunde­legung des Ministerialerlasses vom 16. Juni 1893, öffentlich ausgeschrieben:

Los I. Glaserarbeiten

ca. 100 qm Fenster auS Eichenholz.

Los II. Innere verpntzarbeiteu darunter ca. 830 qm Putz auf massiven und Holzdecken, 2000 qm Wandputz.

Los HI. Veton- und Terrazzoarbeiten darunter ca. 500 qm Ausgleichbeton,

70 qm Terrazzobelag.

Angebotsunterlagen können auf unserem Zweigbürealk, Frankfurterstraße 83, eingesehen, Angebotsformulare (keine Zeichnungen) dorther bezogen werden.

Offerten mit entsprechender Aufschrift versehen, sind auf genanntem Zweigbürecm, bis SamStag den 16. Juli, vormittags 11 Uhr, dem Eröffnungstermin, einzureichen.

Zuschlagsfrist: 3 Wochen.

Gießen, den 1. Juli 1904.

Baubehörde für die Universitäts-Nenbauten, Gießen.

Becker. 5752

Submission.

Für unsere Klinik soll die Lieferung von Wcistzeng- und Kleidungsstücken auf dem Wege der öffentlichen Sub­mission vergeben werden. Die Bedingungen und der Mi- nisterialerlaß vom 16. Juni 1903 liegen nachmittags von 3 bis 5 Ühr auf dem Ver- waltungSbureau offen.

Angebote, versiegelt und mit der Aufschrift ^Angebot auf Weißzeugliefenmg" versehen, sind mit den Mustern bis zum 30. Juli, vormittags 12 Uhr, zu welchem Zeitpunkte die Er­öffnung der Angebote statt- finden wird, auf dem Ver- waltungS-Bureau abzugcben. Die Zuschlagsfrist beträgt 14 Tage. 5690

Gießen, den 27. Juni 1904. Großh. Verwaltungs-Direktion der Universitäts-Augenklinik.

VossiuS.

Flaschenbier aufl der Brauerei Bickler empfiehlt Gg. Lauer Ww., Neuenweg 86.

Verdingung

von (tzrabenarbkitcn.

Die Herstellung eines Ent- wäfferungsgrabens in den Wiesen oberhalb der Holzmühle, Ge- mcrrkuilg Lollar, veranscklagt zu 504 Mark, soll nächsten Diens­tag den 5. b. Mts., vormittags 9 Nhr, auf Gr. Bürgermeisterei Lollar öffentlich vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen liegen ebendaselbst zur Einsicht auf.

Gießen, den 30. Juni 1904.

Hrotzy. Auttnrinlptütlo« Hießen.

W i ß nr a n n. 5699

Versteigerung

Dienstag, den 5. Juli d. I., nachniittagS 2 Ubr versteigere ich Neustadt 55 dahier gegen Barzahlung:

a. 70 Gtenhtftangen, 20 Dielen, 1 neuen Handwagen, 3 Speis- kästen, 5 Bütten, */» Faß Frch- boden-Oker;

b. 7 geschnittene Eichenstämme, 90 Mille Zigarren, 1 Kaffa- schrank, 1 Ladeneinrichtung, 1 Billard, 11 Kippwagen, 100 Sack Zement und Möbel aller 9lrt;

o. um 4'/« Uhr nachmittags

1 Vertuow.

Versteigermig M k und c bestimmt.

5787] Born, Gerichtsvollzieher.

vekanntmachung.

In das Handels - Register Abt. B wurde heute eingetragen: Schuhfabrik Arminia Gesell­schaft m. b. H. (früher in Wißmar) jetzt in Lollar. Gegenstand des Unternehmens ist die Fabrikation von Schuh­waren, der Ein- und Ver­kauf von Leder- und Schuh­waren, und aller zur Schuh­fabrikation notwendiger oder verwendbarer Gegenstände, so­wie endlich der Betrieb aller mit Vorbenannten in Zu­sammenhang stehender Ge­schäfte. Stammkapital: 34 900 Mark. Der Gesellschaftsvertrag ist am 6. Oktober 1902 er­richtet. Die Gesellschaft wird durch den Geschäftsführer Kauf­mann Friedrich Hemmer zu Lollar vertreten. 5693

Gießen, am 27. Juni 1904. Großherzogliches Amtsgericht.

Freiwillige

Bersteigernng.

Montag, den 4. b. M., nachm. 2 Uhr sollen dahier Marktplatz 20 im Adler:

Ein Vnffet, eine größere Partie Tischdecken, Tisch­tücher, Servietten, Rouleaux und Vorhänge, eine Podium- treppe, eine Waschmangel, ein Trichter für Küfer

gegen bar versteigert werden.

Die Versteigerung findet ganz bestimmt statt. 5740

Gießen, den 2. Juli 1904.

Seipel, Gerichtsvollzieher.

Die ausgenommenen Kapitalien bei der Spar- und Vorschuß- Aktien'Gesellsckatt Großen-Bllseck werden vom 1. Januar 1904 mit ®Vt°A vevinf^ die ausaeliekenen Kapitalien a,ff Hnpotbek zu 41/?0 0 auf Schuldschein zu 5®/0.

5694 Der Borstaub.

Alchans. Schutt dt. W^igner.

Neue Kartoffeln

Pnma Ware. 50 Kilo iukl. Sack

Vier Mark 25 Pfennig versendet ab Friedberg-Frank­furt n. M. gegen Nachnahme

L W Ltrri-Limsn Äi 5708] Fricbberg i. Hessen.

Versteigerung.

Montag, bett 4. b.

nachm. 3 Uhr

sollen dahier Marktplatz 20 im Adler:

1. Haus- und Küchengeräte aller Art, 2. eine Nähmaschine für Schuhmacher, 3. eine Laden­einrichtung, 2 Pferde, Kleidungs­stücke und v. A. 5739

gegen bar versteigert werden.

Gießen, den 2. Juli 1904.

Seipel, Gerichtsvollzieher.

Versteigerung

Mittwoch, bett 6. Juli b.

nachmittags 2 Uhr, versteigere ich Neustadt 55 dabier gegen Barzahlung: 5738

15000 Verbandbmden, 13Rollen Ledertteibriemen. 13 Rollen Waffer- und Hockdrucksckläuche, 2800 Pefare, 121 Kilo Schnur und Asbestsäden, chirrmgische Instrumente und Bestecke, sowie einen Jnftnrrnentenschrank.

Born, Gerichtsvollzieher.

Weinfäffer

frisch geleerte, m allen Größen bet

L. Kohlennann IV.,

12 Bleichstrake 12.

Reparaturen prompt. 5722 _______Beeren presse zu verleihen. Inpsnialkttti Gicht« Jnc. Persyn. 5714

Schmrzcustr. 4 und Lindenplatz 8

TägNch frisch: zarte Häsematte

rägll» frif»:

Buttermilch.

(hfl ne Wunden eeee an Deinen.

Geebrtester ven* Dr. Muck! Kann Ihnen berichten, daß meine Frau durch Jbre briefliche Be- handttmg von ibivm so lästigen Nebel mm gänzlich gedeilt ist. Ick danke Ihnen von Herzen für Ihre Atü he, denn ich batte uürklick an kerne Heilung mehr gedacht. Stött, Post Frasdorf (CbcvlmnenO, den 28. August 1903. Andreas Kaiser. Für dieRicktigkeit der llnterfcbnft: Der Bürgermeister Mayr. Man wende fick an O.Mück» prakt.Artt 5151] in t^larub 75. (SckweizL

T/istten karten

befert rxeob and bdh|n»i

Bf ohl erbe