Ausgabe 
2.6.1904 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Landwirtschaft.

^piiersweg 23.

»94

Telephon 265.

Frisch eirigetrofi'en: Geflügel, ferner Apfelsinen in allen Preislagen.

Carl Schwaab, Hofdelikatessenhandlung.

Soeben ist die 2. Auflage desTiroler V er kehr s- n n i) Hotelbuches" erschienen. Herausgeber ist Dr. v. Zim­merer. Bei dem Preise von 80 Heller (mit Postversendung 10 Seiler mehr) bringt das Buch Ausschluß über alle bedeutenderen ^remdenstationen Nordtirols und Deutschsüdtirols in allen jenen Beziehungen, welche für Touristen und längeren Aufenthalt suchende Fremde von Wert sind; es gibt Aufschluß über Ortslage, Wald Anlagen, Spaziergänge, Windschutz, Besonnung, Beleucht- unas- und Lrinkwasserverhältnisse, Schwimm- und Badeamtalten, Kurbäder und Kurmittel, Wannenbäder, Trinkkuren, Zahl der Aerzte rc.

Kunst und Ltteratur.

Kunstausstellung Hermes in Frankfurt. Die neu arrangierte Juni-Ausstellung des Kumtsalons Hcrmes-Frank- lurt a M enthält eine Londerausitellung von 11 Gemälden de- Dresdener' Künstlers Paul.Bau m. (Sine große Anzahl von Werken unserer ersten Meister 'oervollständigt die reichhaltige

30 Psg., genaue Beschreibung über die dem Verbände angehörenden 65 Ostseebader und 6 Sanatorien und Bade-Vereine und ausführ­liche Fahrpläne von sechs Rhedereien bringt. Das alljährlich an Umfang zunehmende Buch, mit einer Uebersichtskarte und zahl- L-eidjen Illustrationen versehen, gibt erschöpfende Auskunft über die Preise für ölurtaxe, Bäder, Logis und Verpflegung und erleichtert >ie Auswahl eines Bades ungemein.

Die Allgemeine Bäder-Verkehrs-Anstalt zu Berlin NW. Neustädtisdje Kirchstr. 15, versendet einen Führer durch die Thü­ringischen Bade-Kurorte und Sanatorien zum Preise, Don 20 Pfg. und Porto. Das kleine im 2. Jahrgang erscheinende Werk ist allen denen gewidmet, welche Heilung, Erholung oder Ruhe suchen in Thüringens reizenden Bädern und Sanatorien, und denen, welche dieses Land, seine Wälder, feine Schluchten und Täler, seine Quellen und Brunnen noch nicht kennen.

In den Nummern 8 und 9 der ZeitschriftDer To u- r i ff" (Berlin, Kronenstr. 15- finden wir ein paar manche unterer Leser besonders interessierende Aufsätze, so über den hessi­schen Denkmalschutz, mit Illustrationen vom Auerbacher Schloß, über Alt- und Neu-Frankfurt mit Illustrationen uni> der alten Konstablerwache, der Mehlwage mit Garküche Mw., über den Taunus , dasLorsbacherTal, über eine ,,F e l d- b er g tour mit Hindernissen". Ferner finden wir aus­führliche Mitteilungen vom DarmUädter Neuwaldklub, vom Tau­nusklub Wetterau, von der Odenwälder Spinnstube, aus Bad Hom-

9 am J SnÄ.a?311 hr n&y'Hi.

fat verkamt ?rben- ;

jeden Betrat

xW ZM

Mtsinden und

rben Arten i

die Auskunft! % belgische @ren; in Betrügereien fluch'

Zeichen Programm tierfammlung q£; 5PU9 uach Mannhein ^iligung zu erstem lfte um 2 ll^r 15 M "s der Stabt Mam-

Abend hatte bie tier§ bie Tonkünste lfchen OperDie Res: ?ner eingelaben. lh aiisflügler wieder naö

Sammlung, wobei Hans Thoma mit 8 Landschaften, F. v. Sen» bad) mit 8 Bildnissen, darunter ein Selbstporträt aus dem Jahre 1868, F. v. Kaulbach mit 3 Bildnissen, Wilhelm Trübner mit 2 Gemälden und Heinrich Zügel, Ed. Grützner, Gabr. Max re. mit Einzelwerken vertreten sind. Zu bemerken sind noch zwei neue Gemälde von Viktor Gilsoul, ein Pastell von Max Lieber­mann und ein AquarellDes Versöhnungsfestes Ende" neben einer Kollektion Handzeichnungen von Adolf Menzel.

Der Umbau des Berliner Schauspielhauses .mürbe in der letzten Sitzung des Berliner Architekten. Vereins von verschiedenen Seiten kritisch beleuchtet. Professor Walls fand es für bedenklich, daß ohne swingenden Grund 1 300 000 Mark für diesen Umbau gefordert werden. Den baupolizeilichen Vorschriften könnte auch ohne eine vollständige Umänderung des sehr wertvollen Gebäudes genügt werden Der Charakter des Hauses verlange, daß der alte Stil erhalten bleibe. In der Dis­kussion stimmte man im allgemeinen diesen Darlegungen zu. Die Versammlung beschloß dazu folgende Erklärung:Der Architekten­verein hat aus den Verhandlungen des preußischen Landtages Kenntnis davon erhalten, daß baä kgl. Schauspielhaus im feuer­polizeilichen Interesse unb im Sinne der Verkehrssicherheit durch­greifenden Veränderungen unterzogen werden soll. In der Be- fürchtung hierbei eine der hervorragendsten Schöpfungen Schinkels in ihrem künstlerischen Bestände bedroht zu sehen, spricht der Verein die Erwartung aus, daß die jetzigen Sicherungsarbeiten und Erneuerungen, insbesondere im Zuschauerraum ober dem Konzertsaal und seinen Vestibülen auf das notwendigste Mindest­maß beschränkt werden und daß die Wiederherstellung etwa be­schädigter oder zerstörter Teile behufs Wahrung der Einheitlich­keit dieses anerkannten Meisterwerks der Architektur nur in den alten formen erfolge." ..

Falkdenkmal in Hamm, lieber bie Entscheidung der Jury in Sachen des Falkdenkmals in Hamm, für das 62 Ent­würfe eingereicht waren, erfährt derWests. Anz." folgendes: Der erste Preis von 2000 Mark fiel dem Bildhauer Wilhelm Wandschneider- Berlin zu auf eine Bronze-Statue in !Vs- sacher Lebensgröße auf Unterbau von Granit, in den das Medaillon- bilbDr. Schneiders eingelassen ist. Der zweite Preis (1000 MN wurde mit dem dritten Preise (500 Mk.) zusammengezogen, unb gleichmäßig mit je 750 Mark den Urhebern folgender Ent­würfe zuerkannt: 2. Preis a: Falk am Born der Wissenschaft, der Volksschule einer sich vor ihm neigenden idealen Frauen- geftalt bie gefüllte Schale reid-enb. Bilbhauer Emil Kauer und Architekt Hugo Bender, beide zu Berlin. 2. Preis b: Falk sitzend, in charakteristischer Haltung; im Hintergründe eine sich halbmondförmig um das Denkmal herumziehende granitne

nicht."Na, bann sei froh l" ,> ->> - -

Kind-- trennen sich. Di- «eine SR. eqWtbal

Hause und ihr Vater, der glaubte, sem Töchterchen habe die l ------------- -------- .

intime Frage vielleicht angeregt, sagte belehrend:3)lein gerid)t/ j^s sich am 18. Aprll mit der Sache zu beschäftigen Herzchen nach so etwas fragt man nicht." Bald darauf wird > hatte. Es entschied, daß die Sache an bie Strafkammer zuruck-

Bank unb Ballusttabew-Anlage. Bilbhauer Paul Becher zu

Heines früheste Gedichte. In der 1835 »öfafeten kurzen Selbstbiographie gibt Heine an, daß er seit seinem 16 Lebens­jahre d h von 1813 an, Verse gemacht habe. Von den noch in die Schülerzeit fallenden dichterisdjen Versuchen exi,tiert bie von H. Hüffer herausgegebene Wünnebergiade, ein Spottgedicht in vierfüßigen Trochäen auf einen Schüler der Prima des Düssel­dorfer Gymnasiums, Wünneberg aus Iserlohn. Aelter ift das von E. Elster in der Zeitschrift für Deutsche Dichtung wieder hervorgezogene Gedicht Deutschland, das im Zusammenhänge mit Heines Schülerzeit I. Asbach in der Allgemeinen Zeitung 1899 (Nr 280) behandelt hat. Nach dessen Ausführungen ist das Ge­dicht im Spätherbst 1813 entstanden. Das ziemlich lange Ge­dicht, das neben Tiefempfundenem viel Phrasenhaftes enthält, könnte gerade so gut von Th. Körner verfaßt sein und beweist, daß auch Heine von der patriotischen Begeisterung jener Tage hingerissen war. Das Früheste, was wir überhaupt von Heine haben, dürften die von Werner ausgezeichneten Spottverse auf Madame Dupan sein, die auf der Kasernenstraße in Düsseldorf eine Knabenschule unterhielt. Sie sind eine geschickte Ummodelung eines noch heute am Rhein gesungenen Martinsliedes. Aehnlicher Art sind bie auf seines Nachbars Magd gemünzten Verse, nur boshafter, unb aus ber Umbichtung eines Gassenhauers entstauben. Ein drittes Gedichtchen scheini an einen Stubenhocker gerichtet zu sein, der statt mit den andern in den Krieg zu ziehen, bei der Mamrne bleibt und Mazzen ißt. Diese Gedichte Heines zeigen einmal bie ungemeine Frühreife seines Talents, eines der Liedchen trägt die Jahreszahl 1811, dann, datz »eine als Knabe mit volkstümlichen Kreisen in Berührung kam, und datz ihm die Neigung zur Satire tief im Blute steckte. Jetzt versteht man auch besser die mündliche Ueberlieferung, daß der junge Heine an den Karnevalstagen feiner Laune die Zügel schießen ließ und Mitschüler zum Klange einer Drehorgel von ihm verfaßte Liedchen fangen.

Meyers Volksbücher (herausgegeben von Dr. Hans Zimmer, Verlag des Bibliographischen Instituts in Leipzig und Wien) sind durch eine soeben erschienene neue Serie auf 1386 Nummern angewachsen. Unter den jetzt hinzugekommenen Bänd­chen verdient Mullatulis (E. D. Detters) RomanMax Havelaar (Nr. 13751380) an erster Stelle genannt zu werden. Tiefe glühende unb glänzende Prolestschrift gegen bie Tyrannei der indischen Regen­ten und bie Habsucht der Europäer in den niederländischen Kolomeen, die bei ihrem Erscheinen in Holland ungeheures Aufsehen herum- rief, erweckt durch ihre packende, oft erschütternde Darstellung auch bei dem deutschen Leser nachhaltigste Teilnahme.

affatre.

lhaste Mordangelege- jt nur der Bevölkerns anzen Landes in & letzten Wochen gingr gefunden sei: der Vn :r Matzlosf und b ?.

Maßloff ist befann?

hworen hat, er habe r

:ages verdächtige

dem sich herausgeP: nmöglich von dem re­cht haben konnte, te :de er erst kürzlich ent» fifanb unb fanb dort in Mett bie Unterfing weiter. Eine ganze (ftgÄnis dieser Wf

bet ^raviereMe Ber-

hötiaet* Tinein

Mg in der BH te, führte, wie wir schen nben Ergebnisser- steinschachtes fand vm ssleid«»grftü<k!>. intet mgkfthe» »' tteiberreften mch

rfotilten ®»nieten , neit. 3« d>»M» t mch «in '

,'gefundenen LeidnV

j eine Mz°hl

«,d-i M m Besch

rt den Stinberwagen

»n Saare

diu Tob Sinters W

eingefl»*)^

MW

e«t inelt M

ich, weltz^Ln, bett KO Ml- s feölWP

:n, 1V flcbunben

guiig- nrt und $

A, i» b,S«r<9

W-x

Die Behörde nimmt dieses Bild entwirft d^rBor- die Kleine wieder m3 Palais geladen. Auch das P?^ßchen ^^e^ifen. (?Qtic. War dies der Fall, bann ha^ der wärts" folgenden Sachverhalt an: Ehe Maßloff tn die hatte ihren Eltern lenes wichtige Gespräch wiederholt, und ^mietete ?ftQum für die Dauer des Mietsvertrags die Eigen- fragliche Wohnung einzog, wohnte dort eine gefällige wie sie die kleine M. so beneide, baß sie nicht täglich der- einer öffentlidjen Schankstube im Sinne des § 36o, Abi- 1 Frauensperson, zu der Winter Beziehungen unterhieL artigen Toilettennöten unterworfen sei! Der Kaiser, dem das hes Strafgesetzbuchs verlvren Auch arn^Ä^tL hctt dieser ^r^E^sust! Spaß mQ$te, begrüßte darauf die M ft

hatten wollen- Ädischssn war dve FElie M^ßlost Töchterchens lachend mit den Worten: ,Ei, Du Glucks- Versammlung eine geschlossene Gesellschaft gewesen

in diese Wohnung erngezogen. Dttnter 'ch^^^-otzdem , j Du brauchst dir also nicht alle Tage ein frisches iei dabei ohne Bedeutung, da nicht die Veriammlung, lonbern di- Wohnung betreten zu haben und W-rr ur P-W" c , je ^eineJaber mQ*(e ihren aller. L- SinLrson Mieter & Rmnnes gewesen sein iolk. .So

Maßlosss. Man nimmt an, daß Maßloff, unvermutet w- ^mdchw anzuzi h antwortete- Majestät mein Papa das Kammergericht. Der erforderte Beweis wurde m der heutigen

scheinend, den Winter dort in einer heiklen Situation an- ehrerbietigsten Knix und antwortete. Stales tat, mein P toiebeT^0Üen Verhandlung vor der hiesigen L>tratkammer er-

aetroffen und ihn im Affekt getötet hat- Nach voll-I hat gesagt, nach so etwas fragt man nicht! Unb 311 jpaule 5rad)t und darauf der Redatteur f r e 1 g espr 0 chen. ^>amllickie

brachter Tat hat dann Maßloff im Verein mit Berg und hat sie diesmal erzählt, der Kaiser hätte ihre Antwort sehr Kosten, auch die des Redakteurs, hat die Staatskasse zu ttagen.

vielleicht auch mit Hilfe seiner übrigen weiblichen hübsch gefunden, denn er hätte ganz furchtbar gelacht. . N i e d e r b ie Em unverbeperklär Arsche

Was bem R-dakt-u- einet ®eflü9.^13«t- °?Kind-ru 0°-b-str°st,

nach dem rn nächster Nahe der -^^H^ffschen ^bifschrift passieren kann. Viel belacht wird gegen- v^ntteilte ihn die Strafkammer zu Wetzlar in ihrer heutigen Wohnung beleg en en Monchssee geschafft undl London der Reinfall des Redakteurs einer Zeit- Sitzung wegen eines solchen Versuchs an einem Wetzlarer Mädchen

einen Teil der Gliedmaßen dort versenkt. hc&rift für Geflügelzucht, der vor einigen Tagen ein fettes, zu einem Jahr Zuchthaus.

Unser Berliner Mitarbeiter schreibt uns noch unterm 'ur ^epugrizu^, j v Regleitsckrift Hanau, 31. Mai. Dor der hiengen etraffammer HE

1. Juni: Die Aufsehen erregenden Mitteilungen desBerl. langes Huhn zugesandt erhielt, das ohne I 9 ! ) i gestern der aus Äonsroth im Kreise Gelnhausen gebürtige Taaebl." über die neue Spur in der Konitzer Mordsache ankam. Er nahm daher an, daß irgend ein kluger und oam- 5g aUe Arbeiter Ung ermann wegen B t g a m i e zu werden von derNord d. Allg. Z t g." abgedruckt. Ein barer Leser auf diese vernünftige Weste feine Anerkennung verantworten. U. wanderte vor vielen Jahren nach Amerika <ms

Kommentar ist aber nickst hin^UEfügt. Das befremdet, zum Ausdruck bringen wollte, nahm das Huhn nach ^ufe und ver^irattte nch dort im Jahre 1870 m^Newyork. ^Als mi

Denn einmal eraänzt dasBerl. Tagebl." seine Meldung ^nd ließ es sich des Abends wohl schmecken Am andern ^ein? 62Äig^Wtt5>e 10 Kindern Seine Frau und

heute abend dahin, daß der preußische Justiz- Margen war er jedoch unangenehm überrascht, einen Brief I Stiefkinder machten ihm das Leben recht schwer, und er entwich

Minister Anweisung erlassen habe, alle im Hinblick aus landen Inhalts zu bekommen:Geehrter Herr Redakteur. nach Deutschland. Im Vorjahre ließ er sich sodann in diese Spur verdächtigen Personen sofort zu verhaften. > » sandte Ihnen gestern ein totes junges Huhn, um c »e Hanau unter Geheimhallimg seines noch m Amerika bestehenden Uno dann erfährt derLokalanz." aus Halberstadt, daß »ntftnnbene Meinungsversckstedenheit zum Aus- Eheverhältnisses mit der Witwe Rosa Stamm aus Hünfeld ftandes-

der angeblich dort verhaftete Hauptverdächtige, Arbeiter darüber hier entstandene ^"ung^ -rntlich trauen. Der Mann .wurde deshalb wegen Doppelehe zu

Maßloff bereits vor längerer Zeit zur Verbüßung einer trag zu bringen. Wollen Sic freund chf fs! , einer Gefängnisstrafe von freben Monate n verurteilt. Ter

Gchängnisstrafe nach dem^Osten transportiert worden istldas Tier gestorben ist?"! | Staatsanwall hatte zwei Jahre zwei Monate Gefängnis beantragt.

(Die Nachricht desBerliner Tageblattes, der Arbeiter I " I-------------~A

Maßloff sei hier verhaftet worden, beruht, wie uns ein Arbeiterbewegung. Handel und Verkehr. Mkswmstyafl.

mba»on "eiannt Sie3 tob1) Marburg, 1. Juni. Die Lohnbewegung unter @£lbmQ7ft bcin Gcldm°r!l hat sich in ben DÄi^Tatia-be scheine bi- Verawiassuna zu ber irrigen Nach- den Marburger Maurern rst uunmehr wl-wrr b-r,L-ss. Tagen eine w-scntiiche Erl-icht-rung oollzogcn. unb eg 5)ie|c Tatsache scheine dieser an Ust) un I zu ver I Lcndesztg" entnehmen, in em kritisches Stadium ge-1 if,D b-nirf)t rait an den deutschen Platzen zu beobachten, sondern

richt des /,Berl. Tagebl. gegeben zu haben. Was ist nun . gestern nachmittag 4 Uhr war im Hildernann- auc[) in London. In Berlin ist der Privatdiskont

^^llte doch meinen, von "uer Versugung Saale eine gemeinschaftliche Arnurerversammlung des 2 drei Viertel und in FranHutt a. M. bis 2 fünfzehn Sech- des Justizministers mußte zunächst das offizielle Organ aentralverbandes^ und des Christlichen Maurerverbandes zehntel Prozent zurückgegangen. Von London hofft man, daß Kenntnis erhalten und weitergeben. Turch die Konitzer morden Die Unternehmer hatten wenige heute eine Herabsetzung des BanDiskonts ongekundigt wird. Daß

Mordsache sei schpn soviel Beunruhigung ms Volk getragen anberaumt w . aus den Bau- die Deutsche Reichsbank sich vorläufig nicht zu einem aWiJa

worden, daß eine prompte und klare Berichterstattung von ?Ä^en ivor der f^ammiung aus v Schritt entschließen kann, ist erst in ber letz en Sitzung dA Zenttcfl-

Ss =- Ä 8 Ä 5

gelegenheit nicht geruht haben. \. nh in die um 4 Uhr stattfindende 9Jiaurerüer-lle5TC1L--

sammlung geht, sofort zu entlassen." Trotzdem hatten sich, der Versammlung ungefähr 150 Maurer emgesunden. .

Köln, I.Juni. Der MörderKauertz legte gestern wurde beschlossen allerdings gegen eine ansehnlich? Weilburg, 1. Ium. In der Zeit vom 18 Juli bis -or bem Unt-rsuchuugsr>cht-r folgenbeä Gestänbnis ab. Er Winberheit bi- lieber sogl-ich rn ben Sireik -mirei-ir I J^L^£,3toie,D? V^rja^en -fu Ä^ I "Äusbilbu^ sei in dem Hause, Ecke Trajan- unb Maternusstraße, zur wollte morgen früh zur Arbeit zuruckzukehreu. Sollten Volksschullehrern in der Erteilung des Unterrichts

Mansarde emporgestiegen unb habe dort mit dem Schlüssel aus Baustellen Maßregelungen vorkommen, fo/iußten diese! ländlichen Fortbildungsschulen veranstaltet werden. Dazu

eines anderen Mansardenzimmers die Kammer des Dienst- Baustellen gespart werden. Dre ^/maßregelten sollten ^ii geeignete Lehrer aus der Provinz Hessen-Nassau, der Rhern- Maroaretbe Kurtb aeöffnet Als ihn das Mädchen dann früh gleich wieder im Streiklokale ernsinden. Sollten ^^inz und den Hohenzollernschen ^nden unter Zubilligung

Mädchens Margarethe Kurth geopnel. iyn oas nur diejenigen Meister zur Maßregelung ihre Zuflucht angemessener Beihllfen aus staatlichen Fonds einberufen werden,

im Zimmer überrascht habe, will er es eflaßt und 'un ihm die die Maurer nicht besonders notwendig Der diesjährige Kursus wird den zwecken Teck emes Gesamt-

qerungen haben. Rach langem Kampfe habe er sie gerourgt, L ^ut6e' fo nrüßte die Sperrung aller Baustellen erwogen lelnganges darstellen unb als Lehrgegenstänbe organische Chemie,

so daß sie betäubt zu Boden gefallen. Dann habe er ihr werden. ' Heute morgen sind nun auf einer großen An- Pflanzenphysiologie, ^ierprodukttonslehre und landwirtichasttiches die Schürze in den Mund gesteckt, sie an Händen und Füßen Baustellen diejenigen Maurer, die gestern zur Ber- oefesselt unb an die Bettpfosten angebunden. Infolge eines sammlung waren, nicht imeber eingestellt, also ausge- ^norf

Geräusches im Hause habe er sich im Keller verborgen; später sperrt worden. Daraufhin haben die organisierten der

^i er wieder zur Mansarde hinaufgestiegen. Da habe er das Maurer die Sperrung aller Baustellen angeordnet. Heute ß. T. Fußballsport. Kommenden Sonntaawird E'Vro ?rr nnrnofimbPH mb dann die Leiche maebeeft vormittag ruhte deshalb fast auf allen Baustatten die stch nachmittags 4 Uhr aus dem Druch an der Grnnberaer- b^odchen tot vor gefunden unb cg z g Mbeit Unser Marburger Korrespondent berichtet dazu s^aße der Gießener Fußballklub von 1900 mit dem

Nachdem er das Zimmer abgeschlossen, habe er m er , Malrrerausstand breitete sich bis zum Nachmittag Bornheimer Fußballklub Amicitia, der der ersten Klasse Wohnung ber Dienstherrschaft der Ermordeten den Einbruchs- rämt(icß|e Bauten aus. Die im christlichen, wie angehört, im friedlichen Wettstreit messen. Das Spiel ver- diebstahl verübt. Von Köln fuhr der Mörder nach Koblenz, au$ allgemeinen Maurerverbande organisierten spacht sehr interessant zu werden, da bieide Gegner gleich dann nach Frankfurt; von hier wandte er sich nach Mainz, Maurer streiken sämtlich. Heute nachmittag arbeiteten nur spuk sein dürften. .

wo ihn sein Schicksal erreichte. Kauertz soll das Geständnis etwa 30 fvllmn. Die Forderungen sind: mfhnthiw I

reumütig und unter Tränen abgelegt haben. Arbeitszeit und 40 Psg. Stundenlohn. Auch chi Arbeiter mit geringem Wochenlohn ist imstande,

* Was der Kaiser nicht tun s ~~f -----ru- ^uv:t r*.:*

beÄ* Sma^L K-richtssaal. "E

Geschichte: Die kleine v. d. M. ist cim fehr lugenö ui) Wetzlar, 1. Juni. Am Abend des 30. Mai 1903, geringe Quantität des Kindermchls genügt, um die Kuhmilch leichter

spielin unserer kaiserlichen Prinzessin, pteullch war sie ivieoer ^Eihrend der Reichstagswahlbewegung, wurde in einer Wirtschaft ^erbaulich zu machen unb den Nährgehall ber Kuhmilch zu erhöhen, ind Palais befohlen. So jung beide Damen sind, sie in Weidenhausen eine Versammlung abgehalten, zu welcher Kusete's Kindermehl fördert bie Knochen- unb Muskelbildung, regelt

vertrauten sich doch schon Toilettengeheimnisse an!Denk ein Redakteur das betreffende Wirts lokal gemietet hervorragender Weise die Verdauung und zeichnen sich die damit

mal/ riagt d°s Prinzchch°n.ch muß all- $age $oto,ftun6= burch gutes «-d-ch-n aus.--------------------.

Wäsche anziehen, verlangt Deine Mama das auch? Auf die Frage nach dem Gesetz, auf das sich die Auflösung >

Nein " iaat die kleine M.,jeden Tag verlangt sic ba§ ftüBe erwiderte er:Das Gesetz kenn ich net, die Versammlung

" ' - antwortet Prinzeßchen. Die aber lös ich uft!" Der Redakteur erhielt spater wegen Ueber-

- - 1 tv. Sttafzettel über 3 Mk. Seme

Berufung sowohl ans Schöffengericht wie nachher an die Straf­kammer hatte keinen Erfolg. Anders jedoch urteilte das Kammer-