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- Me „Nationalztg." meldet : Nach kaMlichcr Anord- benutzt das Bad von'6 Personen besichtigt.
trung soll außer dem bereits Befiel) end en Ädrniralpab der \ v #> y , . f ...Ap ftreisfonferena
Marine in Berlin analog dem gropcn G^neralstab der Armee 1 ö mriinhorJ hio kirr nm q>/ n 911
ein aroßer General üabder Marine gebildet werden, sur den Wahlkreis Gießen-Grunberg, die hier am 28. v. M.
berichte betragen die Einnahmen im zweiten Halbjahre 1903 6 0 6.07 Mark, die Ausgaben 58 2.65 Mark. Die dem Kreiswahloerein angegliederte Unterstützungskaffe ver- zeichnete 180 Markt Einnahme und 149 Mark Ausgabe, ihr Gesamtbestand beträgt 330.60 Mark. Von den Beschlüssen ist derjenige bemerkenswert, welcher das Landeskomitee ersucht, die Landgemeindeordnung, die im Buchhandel nicht zu haben ist, und ebenso das sozialdemokratische Kommunalwahlprogramm drucken zu lasten und an die „Genossen" abzugeben.
8. Darmsta dt,l. März. Der Evangelische Kirchen^ gesangverein für Hessen begeht in diesem Jahre die Feier seines 25jährigen Bestehens. Er darf dafür auf die herzliche Teilnahme aller Evangelischen nicht nur unseres Landes, sondern ganz Deutschlands rechnen. Denn nicht nur hat er sich um die Förderung der Kirchengesangoereinssache und des Kirchengesangs überhaupt in Hesten große Verdienste erworben, er hat auch durch Jahrzehnte hindurch unter dem unvergeßlichen Geh. Staatsrat Ludwig Hallwachs die Führung in dem Evang. Kirchengesang- verein für Deutschland, der seine Entstehung und allge- nieine Ausbreitung ganz wesentlich seiner kraftvollen Initiative verdankt, gehabt. Den ersten Anstoß zu der ganzen Bewegung hatte K ö stlin gegeben, damals noch in Württemberg, dann Professor in Friedberg, später in Gießen, der heute noch an Hallwachs Stelle den Deutschen Verein leitet, und neben ihm Sell, damals Stadtpfarrer in Darmstadt, jetzt Profcstor in Bonn, der 1874 den Darmstädter Verein gründete. Dem Jubiläum zu Ehren soll am 16. Mai die Sitzung des Zentralausschusses für Deutschland und die Genera lversammlung des Evang. Kirchengesangoereins für Hessen in Darmstadt gehalten werden. Am Abend wird der Kirchengesangverein in der Stadtkirche unter Leitung von Arnold Mendelssohn drei Bach'sche Kantaten („(Sott fährt auf n. Jauchzen", „Wie schön leuchtet der Morgenstern", und „O ewiges Feuer") aufführen, während am Vorabend in einem liturgischen Gottesdienst sämtliche Darmstädter Kirchengesangvereine mitwirken werden. '
Für die ( 1904/05 auf werden:
KulLaMtNlarltches.
Berlin, 1. März. Die Wahlprüfungskom mi ssion des Reichstages hat die Wahl des Abg. Lenz mann (frs. Vp.) für giltig erklärt.
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Dampf- und Heißluftbäder, sowie Massage zusammen 139 Männer und 28 Frauen, Brausebäder 1272 Männer und 184 Frauen. Die Personenwage wurde von 200 Per-
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Sie litt im Juni 1900 an heftigen Zahnschmerzen, von denen ' sie die Zahnärzte, welche sie aufsuchte, nicht befreien konnten. ■ Sie konsultierte deshalb Schröter, der darauf zwei Gläser ■ Wasser vor sie hinstellte und über eins derselben längere : Zeit seine rechte Hand hielt, um, wie er sagte, das Wasser zu magnetisieren. Tie Zeuginn mußte dann das magneti- ; fierte Wasser trinken, und während dieser Zeit streichelte Schröter ihr die Wangen. Da war der Schmerz 1 mit einem Schlage weg. (Heiterkeit.) Vors.: Und der Zahn hat nicht wieder weh getan? Zeugin: Nein, niemals wieder. Ich habe es auch meinem Zahnärzte erzählt und der sagte: Na, es ist ja gut, wenn Ihnen der Glaube geholfen hat. (Heiterkeit.)
Die Zeugin ist dann immer zum Schröter gegangen. Sie hat u. a. an Venenentzündung und Kopfschmerzen gelitten, wogegen Schröter Vorschriften in Bezug auf Diät und Kleidung gab. Auch wandte er wiederholt den Magnetismus an. Auf Befragen gibt die Zeugin an, daß sie länger als 7 Jahre an diesen Leiden laboriert, und daß ihr kein 21 rzt geholfen habe, während Schröters Verordnungen in wenigen Wochen zu ihrer vollständigen Gesundung geführt haben. Es kommt dabei zur Sprache, daß bei einem Besuche der Zeugin der Naturheilkundige Guter aus Detinold im Oscillatoriurn des Angeklagten anwesend war, der als der Verfasser der mehrfach erwähnten Schrift in Frage kommt, in der die Behauptung enthalten ist, daß sich bei plötzlichem Schreck die roten Blutkörperchen in „Berliner Blau" verwandelten. Guter beteiligte sich an der Untersuchung, der Zeugin diktierte Schröter eine Kurverordnung. Vors.: Sie sollen sich auch von diesem Guter eine sogenannte „Charakterstudie" haben geben lassen. Zeugin: Ja, Guter hatte hier einen Vortrag über GesichtsauSdruckslunde gehalten und dabei die Behauptung aufgestellt, daß er aus der Gesichtsbildung Schlüsse auf den Eharakter eines Menschen ziehen könne. Da er von einigen mir bekannten Personen lediglich auf Grund von Photographien überraschende und zutreffende „Charakterstudien" entworfen hatte, ließ ich mir auch eine geben. Der Vorsitzende bringt die Auskunft zur Verlesung. Es heißt darin: „Es ist Ihnen ein unbedingtes Bt-düifuiS, sich zu bewegen. (Heiterkeit.) Wohlwollen stark entwickelt. Interesse und Liebe für Fortschritt. Gut bcanlagte Denkkräfte und juristisches Talent, auch wissen- jchastliches Talent. . . . Kann unter Umständen heftig werden. Zeuge: Tas stimmt auch! (Heiterkeit.) ... "Muß sich hüten, auch nicht vorübergehend tyrannisch zu werden. Sie finden Vergnügen an etwas Opposition. Sie können keinen Tag leben, ohne Widerstand zu leisten ober zum Kampfe herauSzufordern. Sie würden als Offizier, Welt- reisender, Großkaufmann auf dem rechten Platze jein. (Große Heiterkeit.) Sie haben mehr Talent zum Erwerben als zum Sparen. . ."
Im Einschluß an die Verlesung fragt der Vorsitzende die Zeugin: Der Mann hat Sie doch gesehen, bevor er Ihnen oiefe „Charakterstudie" gab, wie tonnte er da solchen Un- I inn schreiben, daß Sie sich zuui Offizier eigneten? (Heiterkeit.) Angell, (einfallend): Tas ist doch nichts Auffälliges. Guter ist eben von der Ansicht ausgegangen, es sei gar nicht ausgeschlossen, da3 auch die Damen mal Offiziere werden. (Große Heiterkeit.) Vors.: sJla, Fmu Zeugin, und mic ist es nut dem juristischen Talent? Reiter feit.) Zeugin: Ich habe mir den Zettel doch nur zu meinem Vergnügen geben lassen. — Auf Befragen durch den Sachverständigen Tr. Puppe bekundet die Zeugin noch, daß ihr Fuß infolge der Venenentzündung völlig gekrümmt gewesen sei, und daß sie oft wochenlang m schwerem Fieber ans Bett gefesselt war, ehe sie zu Schröter gegangen sei. — Tie Zevgm belnndet schließlich noch, daß Schröter auch ihre Tochter, die an einer schweren Halsentzündung gelitten, durch eine einfache Zitronenkur wieder her- gestellt habe.
Auch die nächste Zengin, die Gutsbesitzerfrau Ida Goldap, deren gelähmtes Kind der Angeklagte gesund gemacht haben soll, ist von der Heilkunst Schröters fest überzeugt. Er hat dem Kinde Dampfbäder verordnet und in der Folge auch die Zengin selbst, sowie ihre beiden Söhne durch homöopathische Pulver von allerlei Leiden kuriert. — Schließlich bekundet noch die Arbeiterfrau Luise Frauenwald, daß der Angeklagte ihren am Fieber leidenden Sotw durch Pillen und (alte Umschläge geheilt hat.
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Ä-ffi 1902'03
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Die Zahl Wahr« 2061
Frisch einyeirolleii;
Geflügel, Kaviar und holl. Austern
Carl Se waab, Hofdelikaiessenhandlung.
Telephon 26». 324 Seltersweg 13.
Den am Küchenherde wirkenden Hausfrauen wird die Arbeit noch mehr zum Vergnügen, als vielleicht sonst schon, weil sie nicht mey: f ' 7'1 -
zu leioen haben, und weil die Speisen nicht mehr im Handumdrehen anbrennen.
Auch bei der im Winter für das Personal notwendigen Heizung der Küche nach beendeter Zubereitung der Speisen, ergeben sich beträchtliche Ersparnisse ganz von selbst, weil die Preßsteine langsamer verbrennen als Steinkohle und trotzdem genügend heizen, und weil das größere Volumen der Preßsteine das fortgesetzte Hineinstopien in die Feuer
ung verhindert.
Alleinstehende Personen, oder Frauen, die keine Unterstützung im Haushalt haben, empfinden die große Annehm- lichteit der Preßsteinfeuerung, weil sie bei der Rückkehr nach Ausgängen nicht wieder von neuem Feuer anzünden müssen, sondern ein warmes Zimmer oder eine warme Küche vorfinden.
Steinkohle erzeugt zwar schnell eine große und heftige Hitze, aber der größte Teil der Wärme fliegt zum Schornstein hinaus und ebenso schnell erkaltet der Ofen wieder nach dem Erlöschen der Flammen.
Dabei wirkt die Steüuohlenseuerung zerstörend auf die Oefen und man findet selten einen solchen, deren Rost nicht zerschmolzen und ine Feuertüren und Schutzplatte nicht verbogen, zersprungen oder sonstwie defekt geworden sind.
Porzellan- und Majolikaöfen findet man meist in den Fugen gelockert und wohl gar zersprengt.
Außerdem wird die Luft in den mit Steinkohlen geheizten Räumen unerträglich trocken und ungesund, weil sie an den glühenden Osenplatten überhitzt wird. Dieser .Umstand ist u. a. bei der Heizung von Schulzimmern von besonderer Bedeutung.
Temgegenüber erzeugen die Braunkohlen-Preßsteine eine gleichmäßige, angenehme und andauernde Warme, weil der Rückstand je nach der mehr oder weniger guten Beschaffenheit der Oefen zwölf Stunden und länger nach- glüht, besonders, wenn man die Glut mit Asche bedeckt.
Tie Belastung des Haushaltungsetats für Heizung kann bei den gegenwärtigen Brennmaterialienpreisen bei Verwendung von Braun 10hlen-Preßsteinen erheblich vermindert werden, denn trotz des größeren absoluten Heizwertes der Steinkohle, wiro wegen des Minderverbrauchs die Ausgabe geringer werden.
Am meisten tritt diese Verminderung der Ausgabe gegenüber der Luxusfeuerung mit Anthrazit hervor, wofür folgendes Beispiel einen Beweis liefert: Ein Bureauraum von 9 Meter Länge, 5 Meter Breite und 3,5 Meter Höhe wurde mit Anthrazit zum Preise von 3,90 Mark pro WO Kilogramm franko Haus in einem Tauerbrandofen amerikanischen Systems 2l) Tage lang geheizt. Tie Temperatur im Freien wurde morgens 8 Uhr beobachtet und betrug im Turchschnitt —1,02 Grad Celsius, an 8 Tagen stand das Thermometer unter 0. Ter Eeiamtverbrauch belief fia, auf 359 Kilogramm zum Preise von 14 Mark; mithin kostet die Heizung pro Tag 70 Pfennig.
Ter Dauerbrandofen wurde durch einen Füllofen mit Chamotteausmauerung und luftdichten Türen ersetzt, welcher mit Braunkohlenpreßiteinen gereizt wurde, welche pro 100 Kilogramm 2 Mart bezw. pro ^tuck 2 Pfennige jranlo Haus kosteten. Tie Heizung wurde ebenfdlU 2:0 Tage lang fortgesetzt; die durchschnittliche Temperatur im Freien be- twg —1,45 Grad Celsius uno das Thermometer stand an 13 Tagen unter 0.
Ter Ge)amtverbrauch belief sich auf 394 Stück oder pro Tag auf 19,7 Stück zum Preise von 39,4 Pfennigen; mithin betrug die Ersparnis 30,G Pfennige p^o -rag trotz niedrigerer Turchschnittstemperatur. Der Brauntoh- lenbrand war also nur halb so teuer wie der Brand der Anthrazitkohle.
Allerdings gibt die <rauiitoljle mehr Asche als Anthrazit, jedoch wird dies bet solcher beträchtlichen Ersparnis gerne mit in Kauf genommen werden können.
Tie erwähnten Vorzüge haben oer Vraunlohlenpreß- fteinfeuerung überall Anerlenuung verschas.t, und ]ie rniro außer in Haushaltungen auch zur Heizung von Schul- gebänden und in den vericyleoensten gewerblichen trieben mit steigender Zunahme verwendet.
Aus Sludl und fcuuik
Gießen, den 2. März 1904.
- Öffentliche Lesehalle. Im Februar wurden 2439 Bände ausgeliehcn. Davon kommen auf: Erzählende Litteratur 1045, Zeitschriften 803, Jugendschriften 218, Versdichtungen 43, Litteraturgeschichte 7, Länder- und Völkerkunde 55, Kulturgeschichte 11, Geschichte und Biographien 99, Kunstgeschichte 6, Naturwissenschaft und Technologie 100, Seewesen 19, Gesundheitslehre 5, Religion und Philosophie 23, Staatswisscnschaft 5 Bände. Nach auswärts kamen 129 Bände.
** Gießener Volksbad. Im Februar wurden 7619 Bäder verabreicht gegen 7421 im Januar 1904 und 7581 im Februar 1903 oder im Durchschnitt auf den ganzen Badetag 311 Bäder gegen 270 im Januar 1904 und 297 im Februar 1903. Der Besuch im einzelnen hat sich wie folgt verteilt:
Schwimmbad 4120 Männer, darunter 614 zu 10 Pfg.,
„ 598 Frauen, „ 133 „ 10 ,
Wannenbäder 1. Klasse 245 Männer, 67 Frauen,
abgehalten wurde, war, so meldet das „Off. Abendbl." von 29 Delegierten aus 13 Orten besucht. Nach dem Geschäfts-
Auiist unO Zvlsteuslyast.
— Neue Theaterbauten. Der Neubau des König!. Opernhauses in Berlin ist nunmehr be- chlossene Sache. Das alte Bauwerk wird fallen, ebenso das Prinzessinnen-Palais und auf dem dadurch, frei werdenden großen Platze wird ein neues Opernhaus entstehen, in dem die ausgedehntesten Räume für alle modernen Buhnen- einrichtungen vorhanden )\no. Das neue Projekt ist vom Erbauer des Foyers des Wiesbadener Hoflchaters Professor Genzmer ausgearbeitet. — Die Aktiengesellschaft für Zirkus- und Theater bau mit einer Million Kapital und Niederlassung in Frankfurt a. M. wurde jetzt definitiv gegründet. Sie erwarb 55 Ar Terrain am Hauptbahnhof in Frankfurt a. M; beteiligt ist der Kom- misstonsrat Schumann. — Der König von Sachsen genehmigte den Bau eines neuen Schauspielhauses in Dresden in der Nähe des Opernhauses.
— Das neue Stadttheater in Kiel. Am Samstag verhandelten die Stadtkollegien über den Neubau eines Stadttheaters. Vor zwei Iah.en genehmigte die Stadt- vertretung das generelle Projekt des Baurats Seeling- Berlin und bewilligte dafür 13G0 000 Mk. Der Ursprung- liche Entwurf paßte indes nicht für den Charakter der Stadt, für die WasserU.icke überhaupt; außerdem triu eme tvcstut- liche Erhöhung des Materials und der Löhne ein. Das Magazin soll jetzt an den Bau angeschlossen werden. Dadurch erhöht sich die Bausumme um 200 000 Mk. auf 1500000 Mk. Das Theater wird 991 Sitz- und Steh» Plätze erhalten und auf dem Neumarkt erbaut werden. Ter Magistrat bewilligte die erhöhte Beusumme einflinimig, die Stadtverordneten mit 16 gegen 7 Stimmen. Damit ist das Stadttheater endgiltig gesichert.___________
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Milche uno yd)uie.
Rom, 1. März. Jetzt wird bestätigt, daß der Erzbischof Kohn von Olmütz von allen Anschuldigungen völlig freigesprochen wurde. Der Papst sprach ihm in der letzten Audienz sein ganz besonderes Vertrauen aus, obwohl er ihm gleichseitig mitteilte, daß er die Bestellung eines Coadjutors im Interesse der Verhältnisse zu den weltlichen Behörden für unumgänglich notwendig erachte.
yoUli|ilje (tuijEbiajan.
Der Dienst ohne Waffe.
Man schreibt uns aus Bertrn, 1. März:
Von einer beachtenswerten Aenderung der Heerordnung, die vom preußkschssn KMegsrnmisterium dieser Tage eingeführt wurde, gibt die „Nationalztg." Kenntnis. Tanach können von letzt ab z u m a 1110 e n a, t e n st 0 h it e Waffe auch solche Leute ausgehoben werden, die bisher als „b e d i n g 11 a u g l i ch" der E r s a tz r e s e r v e überwiesen werden mußten. Wenn es sich auch bet dieser Neuerung vor allem darum handeln dürfte, den steigenden Bedarf an Oekonomie-Handwerkern zu decken, so ist wohl anzunehmen, daß die Militärverwaltung beabsichtigt, für alle nicht zum Frontdienst gehörenden. militärischen Arbeitsleistungen grundsätzlich die bvb.ngt Tauglichen heranzuziehen. Solche EntlastungderF-rontdienst- pslichtigen entspräche einem im Reichstag wiederholt geäußerten Wunsche. Cs wurde da namentlich kritisiert die Verwendung von Soldaten beim Schreibdienst der Bezirkskommandos, als Ordonnanzen usw. In welchem Umfange die Heranziehung der bedingt Tauglichen zum aktiven Dienst ohne Waffe zunächst erfolgen soll, darüber fehlt es einstweilen an zisternnmß ger Angabe. Der preußische Kriegsminister dürfte aber in der Lage und bereit fein, bei der Beratung des Militäretats im Reichstage hierüber Auskunft zu erteilen. Die Aenderung der tzeerordnung findet natürlich auch auf die nichipreußischen Kontingente Anwendung, da sie im Einvernehmen mit den anderen Militärver- waltungen getroffen ist.
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Im Kmpfuscher-H'rozoß Schröter zu Hilstt
v handelte es sich weiter um verschiedene Fälle, in denen der
'I der stechenden Hch« des Herdes AngcNagte sich durch verkehrte Behandlung Kranker der fahrlästigen Körperverletzung schuldig gemacht haben soll. In einem Falle verordnete er gegen ein Fußleiden Kohlblätter als Umschläge. Eine der Zeuginnen sagt aus, daß sie von dem Angeklagten geheilt worden sei. Es ist dies die Bäckersfrau Helene Behrendt aus Tilsit.
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