die Seite Rußlands stellen. Im übrigen wirb fcstgestcllt, daß Rußland kein Geld braucht. Nach der letzten Bilander russischen Reicbslmnk verfügt diese über 2'2 721 009 fjhtbel in barem S^lde, ferner über ungemünztes Gold im Betrage van 562 IM OOO Rubel und Goldquthaben im Auslände von 137 149000 Rubel. Damit ließe sich schvu einstweilen, ebne Anlejhk» ettnn? ansang-'n.
Aliü HlnM li»ö Itliiik
Gießen. 2. Januar 1904.
— Der Ueberscbuü des Bazars für die Aliceschnlc betragt 8500 Mk. Allerdings haben die Veranstalter und Mitwirkenden des Bazars einen erheblichen Bruchteil der nicht unbedeutenden Unkosten persönlich getragen.
LU. Promotionen. Im Monat Dezember 1903 wurden an der Landesuniversität promoviert:
Zum Dr. jur.: Alfred Rietz, cand. jur. auS Brandenburg a. £).
Zum Dr. m e d.: Georg Guttmann, approbierter Arzt aus Berlin, Philipp Klare, approbierter Arzt ons Warburg.
Zum Dr. med. Tet.: Gerhard ScheerS, approbierter Tierarzt aus Speelberg. Adolf Schmidt, avprobierter Tierarzt auS Berlin, Anton Fromme, approbierter Tierarzt aus Kirchborchen.
Zum Dr. pbil.: Hugo Hepding. Assistent an der hiesigen Universitätsbibliothek, Heinrich May, cand oec. auS Nieder-Atörlen, Heinrich Krogn,ann. Landwirt- schaftslehrer aus Zerhusen, Rudolf Skazil, Agrikulturchemiker aus Wien, Richard Rübling, Ingenieur auS Ulm a. d. D., Ernst Vogt, cand ehern. auS Langd, Karl Zörb, Rektor der höheren Bürgerschule in Reu-Isenburg, Bruno Dammer, Bergreserendar aus Berlin, Ludwig Falter, Lehramtsakzessist aus Steinbuch i. O.
Zum 50jährigen Doktorjubiläum wurde erneuert daS Diplom als Doktor der Philosophie dem Geh. Hofrat Professor Dr. Heinrich Meidinger in Karlsruhe.
•* Ein neuer Roman in den Familienblättern, mit besten Abdruck heute begonnen worden ist, wird unsere Leser sicherlich intereffieren und fesseln. „Villa Falconieri* von dem beliebten Erzähler Richard Voß ist der Titel des unterhaltenden und gern gelesenen Werke?.
** In der Neujahrsnacht sind, wie wir vom Polizeiamt erfahren einige Festnahmen wegen Spielens mit Feuerwerks körpern erfolgt. Einem Kaufmanne in der Neustadt sind mehrere Feuerwerkskörper, die er feilbot, explodiert. In dem benachbarten Klein lind en glücklich verlaufen; nur im benachbarten Kleinlinden wurde durch Unvorsichtigkeit mit Feuerwerkskörpern beinahe ein großes Unglück herbeigeführt. Man schreibt uns darüber: Eine Explosion von Feuerwerkskörpern tiug sich in der Sylvesternacht in Kl e i n lin d e n Bei einem Gastwirt und Kaufmann zu. Gegen 11 Uhr begaben sich mehrere junge Leute in den Laden, um Frösche, Kanonenschläger usw. zu laufen- ein Bursche zündete einen Frosch an und warf ihn in den Laden, worauf der Frosch in den offenstehenden Jeuerwerkskasteit sprang. Im Nu entzündeten sich särntliche Feuerwerkskörper unter furchtbaren Schlägen; die Fenster und Erkerscheiben flogen auf die Straße, die im Laden befindlichen Personen wurden zu Boden geschlendert und blieben bewußtlos liegen. Borlxinge. Papier und Kisten fingen sofort Feuer. Beherzte Männer löschten das bereits um sich greifende Feuer. Zum Glück trug niemand außer dem Wirt sckMere Verletzungen davon. Eine furchtbare Katastrophe hätte sich ereignen können, wenn der Wirt nickst vorsichtigerweise die Kisten mit Schießpulver im Keller aufbewahrt hätte. — Beim Neujahrssckueßen schoß sich der junge W. Wcller einen Fänger der rechten Hand ab. — Aus Frankfurt wird uns geschrieben, daß der Neuiahrs- nachtrummel immer mehr abflaut. Tie bekannten ältesten Leute erinnern sich nicht, je eine relativ so ruhige Svlvester- nacht verlebt zu haben, wie die diesjährige. Immerhin war noch ein stattliches Geld in „Fröschen" und sonstigem explodierenden Zeug angelegt worden. Punsch und Grog flössen jn breiten Strömen, und jeglicher steife Hut, der sich auf die Straße oder in ein Cafe gewagt hatte, wurde St. Sylvester geopfert. In mehreren Straßen wurde dem neuen Jahre „scharfer" Salut geschossen. ?fßer alles in allem, unser Janhagel bessert sich -Nur 15 Verhaftungen wurden borgenommen. Tie Feuerwehr trat sechsmal in Mtion, und die Rettungswackien hatten fast gar nichts zu tun. — Auch in Mainz ist die Sylvestevnamt diesmal außerordentlich ruhig verlaufen. Auf den Straßen ging es in der Nacht sehr ruhig her, auch die unnötige Knauerei war sehr gering.
** A n die zweite Kam merderStände ist eine ^orfteThmg. des ärztlichen Kreisvereins Mainz betreffend die Tispensierfreiheit der homöopathischen Aerzte gelangt, ferme eine Vorstellung des deutschen Müllerbundes in Leipzig betr. die Einführung einer Betriebs- oder Umsatzsteuer für Groß-Mühlen, weiter noch ein Antrag Hauck: „Hohe Kammer wolle beschließen, Großhemogliche Regierung zu ersuchen, den Ausbau der Realschule zu Groß-Umstadt zur Oberrealschule möglichst 'schon zu Beginn des neuen Schuljahres genehmigen zu wollen." — Ter Vorstand des Landeslehrervereins richtet eine länaere Vorstellung an die zweite Kammer, worin es heißt: „Wir bitten mir um das, was bereits schon zweimal von einer hohen zweiten Kammer beschlossen worden ist, wir bitten nur da'um, die Ansätze, wie sie in dem „Anträge Backes" durch Kammerbeschliiß bereits festgelegt worden sind, als Gehaltsstufen für d i e Volksschullehrer zu normieren." Dann heißt es weiter an einer an bereu Stelle: „Ferner gestatten wir uns auch noch, darauf hinzuweifen, daß sich die eben zu Recht bestehenden Gehaltsstufen als nicht zureichend erwiesen haben, vornehmlich in den jüngeren und mittleren Lebensjahren. Es hat sich bei oen Volksschiillehrern deutlich gezeigt, daß bei ihnen leider Ausgaben und Einnahmen in einem Mißverhältnisse wachsen, das den Lehrer notwendigerweise zwingt, um seine unbedingt notwendigen Bedürfnisse bestreiten zu können, NcbenBeschäftigungen zu ergreifen, die seine eigentlich Unterrichts- und Erzieherarbeit nur nachteilig beeinflussen. Jede Besser- Itellung des Lehrerstandeö wird diesem Nebel entaegcn- arbeiten und damit zum Heile und Vorteile der Kinder und der nachfolgenden Geschlechter gereichen." „Deshalb geben sich die ehrerbietiast Unterzeichneten der angenehmen Hoffnung hin, hohe zweite .Kammer werde von neuem versuchen, den Volksschullehrern Hessens das zu gewähren, was sie denselben schon im Jafjre 1900 bewilligt hat, nämlich ein G.'hattsge.etz mit den nachfolgen.
den Gehaltsbezüg^n: 1.—3. Tienstjahr 1100 Mark. 4. bis 6. Tienstjahr 1200 Mark. 7.-9. Tienstjahr 1400 Mark, l0.-12. Tienstjahr 1600 Mark. 13.—15. Dieu.stiabr 1800 Mark. 16—18. Tienüjahr 2000 Mark. 19.-21. Tienstjahr 2200 Mark. 22—24. Dienstjahr 2400 Mark. 25.-27. Dienst- jalsr 2 00 Mark, vom 28. Tienstjahr ab 2800 Mark. Darmstadt, den 23. Tezember 1903. Dockes, Obmann des Oandes- Lehrervereins. Hufs, Schriftführer.
•• Das Promenadenkonzert findet morgen um > ,12 Uhr in der Südanlage mit folgendem Programm statt: 1. Ouvertüre „Leichte Kavallerie" von Suppe. 2. Spinnlied au? der Oper „Die Here von Enna*. 3. Martin-Walzer, von Zeller. 4. Introduktion und Chor aus „Lohengrin*, von Wagner.
** Aus dem Bureau des Stadttheaters. Die morgige Aufführung des luftigen Schwankes „HanS Hucke- b e i n* ist mit unseren ersten Kräften besetzt. Es wirten in Hauptrollen mit die Herren Steingoetter, Tamke, Haag, Linzen, sowie die Damen Hetlberg, Kellermann und Fischer. Der Schwank gilt mit Recht als einer unserer besten. — Da ich das Intereffe für Beperleins „Zapfenstreich* dauernd im Wachsen zeigt, ist eS durch liebenswürdiges Entgegenkommen des Theateroereins der Direktion ermöglicht worden, das hochinteresiante Werk auch im Abonnement zu bringen. Die erste Abonnementsoorstellung von „Zapfenstreich* findet Dienstag, den 5. Iantiar statt. Am Mittwoch, den 6. Januar geht als 6. Volksoorstellung Otto Ludwigs gewaltiges Werk „Erbförster* in Szene, worauf schon heute hin- gewiesen sei.
r. Leihgestern, 1. Ian, An den Feiertagen fand in der Kirche eine Weihnachtsbescherung der Kleinkinderschule statt. Eine andere Bescherung veranstalte die Frau des Besitzers Müller vom Neuhof. Etwa 50 Kinder wurden mit Kleidungsstücken beschenkt.
)( Schotten, 1. Jan. Tie hiesige Genossenschaftsmolkerei „Ho h e ro d s ko p f", welche jetzt nahezu ein Jahr im Betriebe ist, zeigt eine erfreuliche Weiterentwicklung. Gegen 140 Genossen gehören derselben an, und es sind größtenteils auch Milchlieferanten. Durchschnittlich wurde in diesem Sommer von einem Landwirte ein Milchguantum von 40 Liter pro Tag geliefert. Tie Milch wird nach Fettgehalt (1 Prozent gleich 2,6 Pf.) bezahlt. Tos Molkereigebäude besitzt Maschinen neusten Systems. Es wird Süßrahmbutter und Käse fabriziert.
R. B. Darmstadt, 2. Jan. (Eigener Drahtbericht.) Der Großherzog empfing gestern mittag zur Glückwunschfeier die drei Minister, andere Hoschargen und hohe Beamte, die Spitzen der Behörden, den Präsidenten der 2. Kammer u. a. Mittags fand im Neuem Palais Hoftafel tatt. Prinz Andreas von Griechenland mit feiner jungen Frau, die an der Tafel teilgenommen hatten, reisten darauf nach Griechenland ab, wo sie sich längere Zeit aufzuhalten gedenken. — Die bis jetzt bei der Landes- frebitfaffe abgelieferten Beträge für die Geburts- tagsspende belaufen sich aus rund 64000 Mark. Die Sammlungen sollen in Darmstadt noch fortgesetzt werden.
b. Mainz, 1. Jan. In einer für die Stadt Mainz hockest wichtigen Angelegenheit hat das Ministerium in Tannstadt nach langem Zuwarten jetzt endlich die Entscheidung getroffen, es hat nämlich nach Anhörung des Reichsgesundheitsamtes die Genehmigung zur Einleitung der Fäkalien in den Rhein erteilt. Tie Genehmigung ist nur auf jederzeit i gen Wider- ruf erteilt und zwar unter folgenden Bedingungen: 1. Tas gesamte städtische Abwasser ist vor seiner Einleitung in den Rhein von Sink- und Schwimmstoffen bis von der Große von 2 bis 3 Millimeter Turchmejser durch eine mechanische Kläranlage zu befreien. 2. Tie Einleitung des geklärten Abwassers soll so geschehen, daß möglichst rasch eine Verbindung mit dem Fluß wasser erfolgt, und deshalb unter Niederwasser und womöglich in einigem Abstand vom Ufer erfolgen. 3. An jedem Notauslaß ist in entsprechender Weise eine geeignete Vorrichtung anzub.ingen, durch welche alle größeren Schwimmstosse zurückbehalten werden. 4. In den gemeinsamen Zulaufkanal zu den Klärbecken ist eine mechanische Vorrichtung einzubauen, welche beim Auftreten von Epidemien, deren Erreger durch das Wasser verschleppt werden, eine innige Vermischung des Kanalwassers mit einem Desinfektionsmittel sicher stellt. 5. Die Einrichtungen müssen derart getroffen werden, daß der planmäßige Betrieb aller Auslässe und Pumpwerke durch die staatlichen Beamten überwacht und jederzeit kontrolliert werden können. 6. Tie Stadt Mainz ist verpflichtet, periodisch chemische und bakteriologische Untersuchungen des Rheinwassers vorzunehmen. 7. Ergeben sich aus diesen fortgesetzten Untersuchungen erhebliche Mißstände aus oer Einleitung des Kanalwassers in den Rhein, so sind Einrichtungen zu noch gründlicherer Reinigung desselben durch die Stadt Mainz zur Ausführung zu bringen. 8. Jn Erweiterung der für den Kreis Mainz bestehenden Poli'.eiv.'vordnung zur B.'fämpf ung und Beschränkung echdemischer Erkrankungen ist in der Stadt Mainz für Unterleibstyphus neben der bereits bestehenden Anzeigepflicht häuslicher Desinfek- tionszwang anzuordnen. 9. Es ist dafür Sorge zu tragen, daß, insoweit dies nicht schon geschehen ist, der Schiffsbevölkerung an den Anlagestellen und Liegeplätzen einwandfreies Trinkwasfer leicht zugänglich ist. — Seit verflossener Nacht geht der Rhein hier in seiner ganzen Breite schwer mit Treibeis, durch welches sich die kleinen Dampfer, welche den Verkehr zwischen hier und Kastel vermitteln, nur mühsam durck)arbeiten können. Der sonstige Schiffsverkehr ist vollständig eingestellt und die Schiffe beeilen sich, die schützenden Häfen aufzusuchen.
Kleine Mitteilungen aus tieften und den Nachbarstaaten. Die Gemeinde Bettenhausen hat das in ihrer Gemarkung gelegene fiskalische Gut, welches ungefähr 45 Morgen umfaßt, vom Staate für 35 000 Mk. erworben. Die Gemeinde wird das Gut weiterhin den seitherigen Pächtern überlassen. Wegen deS Ankaufs des ebenfalls dort gelegenen „von Bellersheim'fchen GuteS" sind Verhandlungen emgeleitet. Dieses Gut umfaßt 15 Morgen. — Vom 1. Januar ab bildet der seitherige Bezirk Butzbach deS MatbildenstistS Friedberg-Butzbach eine eigene Kaffe, nachdem beide 50 Jahre vereinigt waren. Zum •Diatbilbenftift Butzbach gehören etwa 20 Orte.______
Vermijcbtc».
JnnS druck, 3u. Dez. Eine merkwürdige Eriche inung bot sich gestern Rächt den Bewohnern von Cortina d' Ampezzo dar. Alles lag in tiefem Schlaf, al« um Mitternacht em gewaltiger Lärm mit den verschiedenartigsten Pfiffen anhub, der die meisten Schläfer weckte.
Man meinte zuerst, daß große Lawinen niedergegangen seien. Aber was war es? Tausende von Wandervögeln hatten sich, wahrscheinlich von Stürmen verschlagen, in daS Tal verirrt und, durch daS Licht der elektrischen Beleuchtung angezogen, trieben sie sich volle sechs Stunden hindurch um den Ort und darin herum. Viele ermatteten und fielen herab. Von den Leuten wurden über 100 Wildenten, Stiirmmöoen und Kibitze gefangen. Auch zahlreiche tote Vögel gab eS. Als es anfing, Tag zu werden, hörte der selt'ame Spuck auf.
* Düsseldorf, 31. Dez. Beim Sch littschuh- taufen auf dem Rhein ertrank der Primaner Schwarz aus dem benachbarten Oberkaffel. Sein Bruder, der mit ihm mar, konnte gerettet werden.
11 ruc|tc itlfliuiiuu’ii.
Berlin, 2. Ian. Wie das „Kl. Iourn.* erfährt, bat der Kaiser anläßlich der C h i c a g o e r T h e a te r-K a tast r o p h e an den Präsidenten Roosevelt ein in herzlichen Worten gehaltenes Beileids-Telegramm gesandt. Ulrich die Stadt Berlin wird an den Bürgermeister von Chicago eine Beileids-Kundgebung senden. '
London, 2. Ian. Morning Leader veröffentlicht eine Erklärun g, welche von dem japanischen Gesandten herrührt. Dieses stellt vor adern fest, daß seine Regierung bisher von der russischen noch feine Antwort erhallen habe und bemerkt weiter, er habe noch feine amt siche Information von der Entsendung von 5000 japanischen Soldaten von Nagasaki auf dem Wege nach Corea. Er ist der Ansicht, daß eine so geringe Truppenmacht ohne Wert sei bei einem Zusammenstoß mit den russischen Truppen, daß sie jedoch genüge, den koreanischen Truppen Widerstand zu leisten. Ter Gesandte schloß mit der Versicherung, es sei fein Grund vorhanden, der eine so schwerwiegende Maßnahme für den Augenblick erheische.
Wladiw o stock, 2. Jan. Admiral Alexejew hat den Juden den 91 u f c n t h a (t in Port Arthur untersagt. Sie müssen die Stadt sofort verlassen.
Port Said, 2. Jan. Ein russischer Transportdampfer mit 2 000 Mann an Bord passierte gestern den Suezkanal auf dem Wege nach Port Arthur.
Chicago, 2. Jan. Der Mayor hat die S ch l ie ß ll n g von 19 Theatern angeordnet, welche den Bestimmungen über die Sicherheit der Besucher nicht nachgekommen sind.
Telephonischer Kursbericht.
3l/an/o Reiohsanleihe . . 102.40 3-Vo do. ... 91.70
3‘/,% Konsole .... 102.10 3% do.....91.10
l’Wn Rossen . . . . 101 20 3 */t % Oborhess'm . . . 99.50 4% Oestorr. Go’drente . . 102 75
V Gestern Silberrente 100.80 4% Unirar. Ooldronte . . 100.65 40/ Italien Rente , . . 103 90 4' ,5L Portugieser . . . 63.25 3°/ Portugiesen. .... 32.35 1% C. Türken .... 37.60 Türkenlose...... 140 00
4% Grieoh. Monopol.-Anl. 43 90
4l , % äussere Arpent'ner 42 90 |
8% Mexikaner .... 26.80 4V//- Chinesen ... 88 75 Electric, sei uckort . . . 105.00 Nordd Lloyd . . , . 105 90
Kreditaktien . . « . 215.00
Diskonto-Kommandit. . 195.50
Darmstädter Bank . ,144.10
Dresdener Bank .... 157.20 Ber iner Handels^es. . . 162 90 Oesterr. Staatabahn , . , 144 10 Lombarden . . , , . 16 30 Gotthar ibahn .... 19400
Laura1 Otte ...... 238 00 Bochum.......191.50
Harpener . . . . 206.00
Tendenz: schwach.
Hessische Landes-Hypoiheken-Baak.
3 V8 % Pfandbriefe:
Cours 100 %
3 V2 % Communal-Obligatlonen: Cours 100.30 %
Verzinsung vom hessischen Staate garan» tiert und im ganzen deutschen Reich mündelsicher.
Als direkte Verkaufsstelle der hessischen Landes-Hypotheken-Bank in Darmstadt halten wir vorstehende Werte stets in grossen Beträgen auf Lager und berechnen solche franko Provision.
Bank für Handel nnd Industrie
Depositenkasse Giessen 19
(Darmstädter Bank).
Cchcbung M NcWhrSMMistcn durch Vcsuche nnh toten. Ncnjch 1904.
Noch nachträglich haben nachbenannte Herren und Damen zu dein bezeichneten Zweck unserer Kleinfi nder-Bewahr- anstalt Gaben aeipendet:
131. Kohlenhändler Klinkel. 132. Dr. Kipper und Frau. 133. Stadtverordneter Haubach. 134. Emil Kalbfleisch und Frau. 135. Kaufmann Geisse und Frait. 136. Professor D. Krüger. 137. Arzt Dr. Cnrschmann. 138. Stadtverordneter Jann. 139. Uni- versitäts - Tanz- und Fechtineister Rose. 140. Wilhelm Kaufmann und Fran.
?tnch für die Gaben der Vorgenannten sprechen wir unseren herzlichsten Tank au§.
Von den 140 Gebern und Geberinnen, deren Namen in dielem Blatt veröffentlicht mürben, sind in Einzclbeträgen von 1—10 Mk., zusammen 374.50 Alk. gespendet worden.
Gießen, den 2. Januar 1904.
Ter Vorstand der Klcinkinder-Bcwahranstalt.
Dr. Naumann. 55
Schmtiholz-Verstergerrmg
in der fürstlichen Oberförsterei Lich.
Montag, den 18. Januar sollen versteigert iverden:
a) im Distrikt Fuchsstrauch 16 Buchen—21,27 fm. Die Zusammenkunft ist um 9>/4 Uhr am Bahnübergang zwischen den beiden Bahnwärterhäusern beim Fuchsstraiich. Der Forst ort ist in ungefähr % Stunde von Station Garbentcich her erreichbar.
b) int Distrikt Mcilbach 2 Eichen--2,67 fm;25 Buchen =34,63 fm ; 6 Ahorn=5,24 im; 1 Birke=l),42 fm; 18 Kiefern =29,66 fm; 3 Lärchen=4,62 fm; 4 Fichten=l 1,86 fm; 15 Weißtannen=54,82 fm. Die Zusammenkunft ist um 10*/4 Uhr auf der KreiSstraße Lich - Hattenrod nahe lvieilen- stein Nr. 5 beim Buchenstammhotz.
c) Im Distrikt Riedwald 33 Eichcn^---58,48 fm; 1 Elz- beer=0,20 fm; 1 Birke—0,52 fm. Tie Zusammenkunft ist nachmittags 2 Uhr auf der Pfaffcnschneise nahe dem EtlmgL- häuser Feld. iöo
Schluß der Versteigerung ungefähr um 3 Uhr.


