Nr 178
Erstes Blatt. IM Jahrgang
Montag 1. August 1904
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Amts- und Anzeigeblatt für den Meis Giehen MUZ
Fernsprechanschluß Nr. 51. V f zergentell: Hans Beck.
Are Yrutige Kummer umfaßt 8 Seiten.
Bekanntmachung.
Betr.: Milzbrand in Hungen.
Die in dem Gehöfte des Anton Müller in Hungen ausgebrochene Milzbrandseuche ist erloschen. Die angeordneten 'Sperrmaßregeln find aufgehoben.
Gießen, den 30. Juli 1904.
Großherzoaliches Kreisamt Gießen.
I. B.: Haberkorn.
30.
dem ver-
Gefecht von Kuropatkin ausgedrängt wird, die weitere Offen- ive nicht ergreifen, bevor der Aufmarsch der Armeen OkuL und Nodzus beendigt ist.
Spärliche Nachrichten.
Vom Kriegsschauplatz liegen seit 48 Stunden wenig Nachrichten vor. Man schreibt dies dem Umstande zu, daß auf Seiten der Ruffen die Berichterstatter Befehl erhalten haben, die Front zu verlassen und andererseits die Japaner nur solche Depeschen durchlaffen, welche über Tokio gehen und dort so zugestutzt werden, daß sie ihren Zweck verfehlen. Daher unterlassen die Berichterstatter das Absenden von Depeschen.
Aer Krieg zmisAen Japan und Mußland.
Nusfische und japanische Meldungen.
erwartet.
Nnttschwaug.
Aus Niutschwang in Tokio eingettoffene Flüchtlinge berichten, daß sämtliche Muren vor dem Hafen von Niutschwang zerstört feien. Chinesen benutzten die Zett zwffchen dem Abzug der Russen und dem Eintreffen der Japaner dazu, die Laden, namentlich in den Vorstädten, zu plündern. Nach Ankunft der japanischen Kavallerie wurde die Ordnung wieder hergestellt. Die Fremden hatten nm die Entsendung einer Wache gebeten. Die Japaner übernahmen am 27. d. M. die Verwaltung der Stadt, an deren Spitze Oberst Watonabe, Generalstabschef in Tientsing, gestellt wurde. Dieser ist ein erfahrener Offizier von europäischer Bildung, spricht geläufig englisch und französisch.
Line Falle.
Aus Niutschwang wird telegraphisch gemeldet, daß am 26. Juli 5000 Russen beim Anrücken der Japaner der Rückzug verlegt wurde, ehe sie das KorpS des Generals Stackelberg erreichten. Es sollen bei Ho-can von Okus Truppen gestellt sein und sich hier verschanzt haben. Die Abteilmrg wird als verloren angesehen.
Die Straße von HaLtfchong nach Saupalmg.
Nach Berichten von der ersten Armee hat Kuropatkin eine Barriöre von zwei Divisionen östlich von Liaojang die Straße von Haitschöng nach Kaupaling entlang ausgestellt. Diese durchquert die Hauptstraße nach Lraojanq bei Tang- hogen, wo sich das Hauptquartier befindet. Reserven stehen bei Anping. Die kürzlich von Haihogen vertriebenen Trrrppen sind jetzt bei Karrpaling ton$enh-icrt Diese Barriöre von zwei Divisionen deckt auch den linken Flügel bei Auschantten, wo Kuropatkin, wie man glaubt, dem nächsten Angriff standhalten wird.
AuS Haitscheug wird vom 29. Juli depeschiert: Um 7 Uhr morgend begann auf dem rechten Flügel der Süd- Abteilung das Artillerrefeuer. Die Japaner marschierten die Eisenbahnlinie entlang auf. Das Feuer dauerte bis 11 Uhr morgens. Hierauf wurde der Aufmarsch eingestellt. Weiteres ist noch unbekannt.
Eitler Privatmeldung anS Tokio zufolge erwartet man dort kaum vor Dritte August den konrbimerten Angriff der Armeen der Generale Nodzu und Oku gegen Haitscheug, .md rncht vor Ende August den unvermeidlichen Kampf um Liaujang. Kuroki« Vorposten sind nicht über Tscheliho aus balbem Wege zwischen Liaujang und Mukden hinauSgekommen. Eine ernste Bedrohung von Mukden erscheint also im Augenblick ausgeschlossen. General Kuroki dürfte, mcun ihm mcht ein
Ivm Attentat auf Mlegrve.
Zu der Ermordung des MdMerS Plehwe noch berichtet, daß der hinter dem Wagen' fahrende Myemi- Polizist cm den Attentäter hercrnAufahren versucht habe. Aber im selben Augenblick schleuderte der Attentäter seine Bombe rns rechte Wagenfenster und der Geheimpolizist kam §u Fall. Im nächsten Moment erfolgte die Explosion. Aus dem zertrümmerten Wagen fiel der leblose Körper des Ministers auf das Straßenpflaster und lag dort in der zerfetzten Uniform mit dem rotenBande des Alerander-RewM-Ordens. Unter dem toten Minister lag in unversehrtem Zufttrnde der Bericht an den Zaren, den der Sekretär sofort an sich nahm.
Der Marquis BessaNv, der um dre Zer^alS das Verbrechen begangen wurde/ aus Gatschina zuruckrehrn'nno nur 50 Meter von dem Wagen Plehlves enkferrtt umr, erMlte, wie dem ^Dailh Expreß" berichtet wurde, folgendes:
Ich hörte eine ungeheuere Explosion und sah, rme die Fensterscheiben aller Häuser in der Umgebung und das Glasdach am Warschauer Bahnhof Mhmrmenbrachan. Vor der Front des Warschaner HvtelN war alles drmhn emanbergcworfcn. Ich sah, Ivie dlc M^e erschrocken fort, stürzt., und nric eine Zrau, deren Schulter war und Btutete, ans einer Tragbahre fortgebracht wurde. Sie fctirtc laut vor Schmerz Hart daneben! war ein OMwr in Ohnmacht gefallen, die recht« Sette setnes <^sihbÄ war zerrissen. Dort lag ein schwerVeNwundeter Radsayrer. der noch sein zerschmettertes Rad fesMelt. M) meinem Wagen und ging rasch auf den Wigen beS WnrW mi, oder >vns von dem Wagen noch Übrig geblieben«war, denn derselbe war tatsächlich in Splitter zerschmettert, du über eine Entfernung von 40 bis 50 Mo ter ticrftreut i^aren. 92 ir bau vierte Rad war intakt geblieben. Herr v. Plelpve Um auf dem Rücken und hielt noch das Papier m bet
Ein Telegramm Ssacharows an den Generalstab unter ___Juli lautet: Die japanische Gesandschast in London öffenckicht ein Teleyranrm General Okus über einen vom 24. Juli von der japanischen Armee unternommenen Angriff auf starke Befestigungen unserer Armee bei T a s ch i t s ch i a o.^ Unsere Streittttäfte waren darnach 5 Divisionen und 100 Geschütze stark. Nach mehreren Angriffen auf inrftre Stellungen hätten die Japaner vor Tagesanbruch unsere Stellungen genommen und uns nach Taschttschiao rnrückgedrärrgt. In Wirklichkett nahmen an dem Kampfe bebentatb geringere Streitkräfte teil. Unsere Stellung, die nur eingenommen war. um den Feind aufzuhalten, aber nicht, um uns auf ihr hartnäckig zu verteigen, hatte leine besonderen Befestigungen. Die japanischen Trrrppen unter» nahmen allerdings mehrere Angriffe, diese wurden aber bei Eintritt der Dunkelheit eingestellt. Das Gewehrfeuer dauerte atoar bis in die späte Nacht, doch behaupteten wir alle unsere Stellungen. Die Stellung wurde jedoch spater geräumt, weil es der Abteilungschef nicht für möglich hielt, am folgenden Tage eine ScAacht anrunchmen. Unsere 16 Werst lange Operattonslinie wurde daher geräumt: dies kam den Japanern völlig un-
Uslitische Tagesschau.
Eine außerordentliche Einberufung des Reichstags zum Zwecke der Genehmigung des deutsch-russischenHan- delsvertrages wttd in der „Post^ angeregt. Das Blatt meint, es verdiene ernste Erwägung, „ob nicht, ähnlich wie einst bei dem spanischen Handelsverträge, jetzt in möglichst naher Zeit eine außerordentliche Session des Reichstages lediglich zur Genehmigung des deutsch-ruisischen Handelsvertrages in Aussicht zu nehmen sein möchte." Dazu sagt die „Freis. Ztg.": Allerdings ist im September 1886 der Reichstag zu einer vier Tage dauernden Session einberufen worden, um der Verlängerung des deutsch-spanischen Handelsvertrages zuzustimmen. Damals haTldelte es sich aber nur um einen Handelsvertrag. Die damalige Einberufung war an sich ganz überflüssig, da die Zustimmung des Reichstags zur Verlängerung des deutsch-fpanr- schen Handelsvertrags gar keine Eile batte. Die Einberufung des Reichstags zum 16. September 1886 wurde damit zu erklären versucht, .daß Bismarck in jenen aufgeregten Tagen nach dem Sturz Alexanders von Bulgarien Gelegenheit haben wollte, seine Balkanpolittk im Reichstage zu verteidigen. Bismarck reiste dann frellich, noch ehe der Reichstag zusammengetreten war, Zach Varzin ab. Gegenwärtig legt die Reichsregierung Wert darauf, die Handelsvertragsverhandlungen erst mit allen Staaten zum Abschluß zu bringen, ehe neue Handelsverträge dem Reichstag zur Zustimmung unterbreitet werden. Roch nicht abgeschloffen sind u. a die Verhandlungen mit Oesterreich, der SÄveiz .und Rumänien. Der Handelsvertrag mit Italien ist bereits Ende Februar zustande gekommen. Mit demselben Recht, wie jetzt die „Post"" eine außerordentliche Zusammenderufung verlangt zur Genehmigung des ruffifchen Handelsvertrages, hätte sie vor einigen Monaten fordern können, daß, so lange der Reichstag noch desiammen war, der deutsch-italienische Handelsvertrag zur Zustimmung rntterirreitet würde. *
Krankenversicherung der Hausgewerbetreibenden.
Zu den sozialpvlittschen Aufgaben einer nahen Zukunft ge*- hört die gesetzliche Regelung der Krankenversicherung der Hausgewerbetreibenden. Durch das Gesetz vom 30. Juni 1900 wurde die bis dahin nur den Gemeinden erngeräumte Befugnis zur Erstreckung des DersicherungsHwanges auf die Hausgewerl^treiben- den auch dem Bundesrat für das ganze Reichsgebiet erteilt. Dabei wurden gewisse Normen aufgestellt, nach denen der Bundesrat oder die Gemeinden befugt sind, für solche Fälle, in denen Unternehm er bei der Beschäftigung von Hausgewerbetreibenden sich der Vermittlung von Zwischenpersonen bedienen, das Verhältnis der Unternehmer, der Zwischenpea-sonen, der Hausgewerbetreibenden und ihrer Hilfspersonen hinsichtlich der Beiträge besonders zu regeln. Der Brmdesrat veröffentlichte tm Sabre 1902 den Entwurf eines Beschiluffes, wonach alle Hausgewerbetreibenden in die Kranklmversichernng einbezogen werden sollten. Gegen diesen Entwurf wurden schwerwiegende Bedenken rechtlicher und praktischer Natur gellend gemacht, und es erwies sich, daß zur Durckfführung des allgemeinen VersichermrgszivangeK und zur Einftihrung der hierzu notwendig erachteten Ernrichd- ungen die dem Bundesrat verliehene gesetzliche Ermächtigung nicht ausreichend war. Es blieb bet dem Entwurf, und die Gemeinden zogen von neuem die ihnen zustehende Errnächttguug in Erwägung, die Krankenversicherung der Hausgewerbetreibenden für ihre Bezirke durch Ortsstatut cinzuführen und zu regeln. Hierbei erweist sich aber, .daß die Kommunen sich vielfach durch die mcht zu verkennenden Schwierigkeiten abschrecken lassen und die Angelegenheit vertagen, llm so dringender ist daS Bedürfnis nach einer Regelung der Frage* von Reichswegen.
Eine Erhöhung der Di er steuer
ist nach der „Freis. Ztg." geplant. Diese Erhöhung soll sich in “bet Form einer Staffelmrg der Brarrmalzstzwer vollziehen. Ta aus der neuen Braumalzstener beträchtliche Mehreinnahmen für die ReichSsimmzen erzielt werden sollen, werden die Stcrffelsütze nickst dertrrtig abgemeffeu werden, daß die lleinen Brauereien um so viel entlastet werden, wie die größeren an Mehrertrag von Bransteuer erbringen. DaS Endergebnis rvird vielmehr fein, daß die kleineren und mittleren Brauereien Murr günstiger weg- konnnen als die größeren, aber doch im Vergleich zu dem heutigen Einheitssatz von 2 Mark auf den Zentner Braumalz eine stärkere Belastung erfahren.
hm, in welch«?in er ihn mit der t< beauftragt,, in der er dem uuttfiXty dop KqarckrLich jüh art»
Hand, das er während der Explosion gelesen hatte. Das Papier war durch die Bombe nicht berührt worden. Hart neben ihm lag ein großes Portefeuille voll von Papieren. Der Körper des Herrn v. Plehwe Kuckte noch, aber das Gesicht war so entstellt, daß es nicht §n erkennen war. Das Kinn war fortgeblasen und am HÄs' hatte er eine tiefe Wutrde, aus der Blut floß.
lleber die Persönlichkeit des Mörderß weiß man noch rnchts Sicheres. In Petersburg kursiert das Gerücht, der Mörder Plehwes sei ein Student des Bergkorps.
Der „Daily Mall" zufolge macht die Petersburger Polizei alle Anstrengungen, um aus dem verhafteten Attentäter auf irgend eine Art Anhalts'nrukte zur Entdeckung der Mitschuldigen zu erhalten. Man hat ihm die stärksten Mittel gegeben, um ihn wenigstens für kurze Momente vernehmungsfähig zu machen. Da er im Dalbschlummer einige Namen aussprach, haben diese AnhaltSpuutte zu weitgehenden Nachforschungen geliefert.
Die Poli-ei kennt die Kosten, welche dem sogenannten Kampf-Komitee aus der 1902 begonnenen Arbeit an Plehwes Beseitigung erwuchsen. Sie belaufen sich auf 75000 Rubel einschließlich der Errichttrng des Etahlissements zur Her- stellimg verbesserter Bomben. In einem geheimen Polizeibericht heißt es, haß diese Auslagen bis auf Kopeken genau verbucht seien, daß Nnterschleife dieser Gemeinschaft niemals Vorkommen, im Gegentell, jeder trachte von den bewilligten Reisespesen zu ersparen, damit der Fonds nicht geschwächt werde.
In Paris wird stark für den Justizminister M u r a w i e w als Nachfolger Plehwes Stimmung gemacht. Man kann Mura- toieto nicht vergeßen, daß er afö Mitglied des Haager Schiedsgerichtes in der Venezuela-Sache sich dem französischen Standpunkte, wenngleich erfolglos, geneigt erwies. M^rcawiew würde der verla ßlichrn russischen Presse gewiffe Freiheiten einräumen und auch tolerant gegen die fremde Presse fein.
Das Begräbnis PlehweS fand nach den Anordnungen der FamiLe am 31. d. M. nm 10 Uhr im Noroodewitschi-Kloster hiersÄst statt. Täglich.werden zweimal Totenmeffen hier abgehalten, an denen viele hochgestellte Persönlichkeiten tellnehmen
Bekanntmachung.
Betr.: Rotlauf zu Inheiden.
Die Rottauffeuche nn Gehöfte de§ Karl AlbuS in Inheiden ist erloschen. Die anqeordnete Sperre ist aufgehoben.
Gießen, den 3(X Juli 1904.
GrvßherKogli ck es Kreis amt Gießen.
I. V.: Haberkortt.
Bekanntmachung.
Betr.: Rotlauf zu Garbenteich.
Unter dem Schtveinebestand des Heinrich WallbottIV. in Garbenteich ist der Rotlauf auSgebrocheu. Gehöst- sperre wurde angeordnet.
Gießen, den SO. Juli 1904.
Gwßherzagliches Kreis amt Gießen.
I. 93. Haberkorn.
Bekanntmachung.
Betr.: Hauptkörnng der Faselttere — Bullen, Eber, Ziegenböcke — im Jahrgang 1904 un Körbezirk Grünberg.
Wir bringen hiermtt zur Kenntnis der Beteiligten, daß die diesjährige Haupttörung in dem Körbezirk Grünberg an den nachstehend genannten Tagen in den einzelnen Gemeinden, jeweils vormittags 8 Uhr beginnend, von dem bei den einzelnen Touren zuerst aufgeführten Orte aus stattfinden wird:
1. Frettag den 12. August: Lauter, Queckborn, Ettingshausen, Münster.
2. Montag den 1b. August: Weickartshain, Stockhausen, Stangenrod, Grünberg.
3. Frettag den 19. August: RöthgeS, Villingen, Nonnen- roth, Ober- und Nieder-Besfingen.
4. Montag den 22. August: Göbelnrod, Saasen, Linden- struth, Hattenrod, Harbach.
5. Frettag den 26. August: Mendorf a. d. Lda., Treis, Climbach, Londorf, Keffelbach.
6. Dienstag den 30. August: Allertshausen, Beuern, BerSrod, Winnerod, ReinhardShain, Beltershain.
7. Donnerstag den 1. September: Lumda, Wettershain, RüddingShaufen, Odenhaufen, Gellshausen.
Die Faselhatter (der Bullen, Eber und Ziegenböcke) sind seitens der Bürgermeistereien von den vorstehend angeordneten Terminen rechtzettig in KenntnrS zu setzen. Diesem gen Vreh- befitzer, welche Faselttere zur K^ung zu bringen beabsichttgen, haben innerhalb einer Woche nach dem Erscheinen dieser Bekanntmachung ihr Vorhaben dem Vorsitzenden der Kör- kommission, Herrn KreiSvetermärarzt Nenrrhöffer m Grünberg, anzuzeigen.
Gießen, den 30. Juli 1904.
Großherzoaliche^ .Yreisantt Gießen.
I. SS.: HaVeirkorn.
5>er Aruch Arankreichs mit dem SatiLarr
Das ^Journal 'OMctel"" veröffentlicht den zwischen der französischen Regierung und dem päpfilickwn Sttlhle gepflog-enen Schriftwechife-l betreffend die Bischöfe von Laval und Difon. Darunter befindet sich ein Bickef von Combos, tvorin er Delcaffö Mttellimg davon macht, daß der nächste Ministerrnt zur Wahrung der Mr de der Regierung die riötigen Maßregeln bcfpveck-en werde. St betont die Inffbrrckchett des Briefes de^ Mn4ttnals^a n u- telli an Herr Bischof von Laval, durch den er den Bischof unter Audrohnng der Entlobung vom Amte noch Rom beruft Canll'es legt dann bar, daß dieser Befehl uitb diese Dwhnn^i erneuert unkrpen. Er ist der Ansicht, daß lüese Trellxreien bar<utf abtzrioler^ die Regiernug -u promteren, sowie die Mndigmr.a des Korckortxite-r herbei' Zufuhren, und er gibt den Enrffchkutz kund, die Beziehunaen zunr päpstlichen Stuhle at^itln-eebeiT, iverot die Briefe nicht sogen würden. Der Schriftwechsel enthält ferner DeleassöV an den fi^anzösischcn (Sc-
das Telemrni schäststrSwr Ueberrcichung Kardimrl-Stt.^


