Ausgabe 
1.7.1904 Zweites Blatt
 
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^Vinrrtimq befl Stadtv. Huhn erklärt Oberbgm. tecum, bte Projekte feien nicht genehmigung-fähig, ba sie r allgemeinen Bauordnung nicht entsprachen und die Per- rtterung der Straße, die der neue Fluchtlinienplan vorsieht, aiälliq machen würde. DaS Gesuch wurde abgelehnt, tadtv. EmmeliuS schlägt Schritte bet der Brandversicher- igSkammer zur Herabsetzung der Versicherungssumme des ttn GebätideS vor. woraus mitgeteilt wird, daß solche be« itS unternommen worden seien.

Das Gesuch deS Karl Gessert hier tmt Erlaubnis ir Anbringung eines Firmenschildes am Hause Bleich- mße 31, Ecke der Stephan- und Bleichstraße, wird geneh- tqt, ebenso daS der Firma Sack und Iughardt. eben» U5 wegen eines Firm enschildeS. am Hanse Cüdanlage D, wobei zur Bedingung gemacht wird, daß die Unterkante :efe8 Schildes 3 1/J Meter über dem Bürgersteig sich be­iden soll.

Die Stv. Brück imb Kirch klagen über den un- )önen Kasten der die Südanlage verunziere, und tv. Kirch macht, obwohl der Stadtverordnetenversammlung Prosekt vorgelegen habe, das Hochbauamt für den be­engen en Fehler verantwortlich. Die Versammlung könne in wenig Zeit, in der sie zur Beschlußfassung komme, nicht genau überleben, ob ein solches Projekt nach der AnS- ibruna sich vorteilhaft aubnebme oder nicht. Cberbgm. Meen m rwibcrt darauf, daß ibm nach der Genehmigung auch Be- enken gekommen seien; er habe die Erbauer auch um Ab- aderrmg ersucht, worauf diese aber nicht mehr eingegangen ien.

Es kommen barauf nock' einige Dispensgesuche, die icht auf der Tageserdnung standen, zur Beratung:

Des RcnrnerS Hellmold, der in der Verlängerung er Weserstraße an der Straßenecke einen Erker anlegen rill und dafür Dispens erhält.

Des Weißbindermeisters Wagner, der in der ^epbanstraße einen Erker anbringen will, wozu ibm der ispens versagt werden soN. Stadw. Huhn weist dar­uf bin, daß in der Stepbanstraße noch mehr Erker ch befinden Vs Stadtv. .Hau bad) borge ton hatte, daß er crblebende Beschluß der Baudevutation sich nur gegen ie Gr öße des Erkers richte und die Meinung ausgedrückt alte, daß man dem Gesuchsteller die (Einreichung eines euen Gesuches an'frimQeilen könne, war man mit dieser Art er Erledigung einverstanden.

Ein Vangesuck der Firma Zu 1t wegen eines Hcnrses r der Verlängerung des Asterweges wurde befürwortet, btnfo ein Daugesuch des Schutzmanns Kimmel, der t der Marburgerstraße, weit draußen, ein Wohnhaus er­lebten will.

Der Rechnungsabschluß 1903 04 des Elektrizitäts­werkes ergab einen um über 20000 Mark größeren Heber- Huß al? vorgesehen war, und es formten daher einige 'erstellun gen am Werk imb Anschassungen im fefamtToftenbetmg von 8210 Mark genehmigt werden. Der lnschluß des Elektriritätswerkes an die Leu tgaScm statt rorbe für empfehlenswert erachtet und beschlossen.

Außerhalb der Dagesordmmg wurden 1300 Mark be- rilligt für die Derselnmg des neuen Pfarrhauses n der Liebigstraße mit elektrischer Beleucht­ung.

Vuttkt 7, Besch a sfung v on Fa rbe zwecks Anstridis verschiedener Brücken konstruktionen, wurde ausgesetzt; Zunkt 8, die Vergebung von Stcinmeharbciten für xrs alte Schloß in die nichtofsentliche Sitzung verlegt.

Für die Anlage einer Zapfstelle der Wasser- eitung in der städtischen Kaserne werden 110 Aark bewilligt.

Rektor Hahn batte berichtet, daß die Beschaffung >on drei Wandtafeln für die Stadtmädchen- chule erforderlich sei 'ind batte Holztafeln X 65 Mk lls am geeignetsten in Vorschlag gebracht. Als dagegen stadtv. Fann Schiefertafeln den Vorzug gab und solche Mir Anschaffung empfahl, wurde die Angelegenheit zur rochmaligen Erwägung einstweilen zurückgestellt.

Punkt 11, die Beschaffung von Bureau- raumen für die Bürgermeisterei, wurde eben- 'alls von der Tagesordnung abgesetzt, weit zu dem Pro­jekt eines provisorischen Neubaues neuerdings noch ein inderes hervoraetreten ist, welchem man näher treten will.

Auch der Punkt 12, die Befestigung des Vieh- marktplatzes betr., wurde ausgesetzt, da man noch richt weiß, ob ev. bei der Errichtung eines Kühlhauses mm Schlachthaus noch Terrain vom Viehmarktplatze in Anspruch genommen wird.

Die früher ins Auge gefaßte Fluchtlinie der Ver­bind un g s straße zwischen Frankfurterstraße und dem Bahnübergang, dem Bostrvem'scheu Hause gegenüber, wird, da man die Entwickelung eines späteren größeren Verkehrs in dieser Straße erwartet, abgeändert, indem man die Vorgärten fallen und dadurch die Straße breiter werden läßt.

Die Errichtung eines Geräteschuppens für das Tiefbauamt und den Stadt gärtner wird zurück- gestellt.

Zu Punkt 15, das Adreßbuch der Stadt Gießen, berichtet Beig. Eurschtnann, daß Buchdruckereibesitzer Kindt fernen früheren Vertrag mit der Polizei gekündigt habe. Es fei daher ein neuer Vertrag mit der Brühl'schen Druckerei ausgearbeitet worden und auf zwei Jahre ge­plant. Die Versammlung ist damit einverstanden.

Die Versammlung genehmigt den Ausbau eines Weges tm Stadtwald zum Zwecke der Ausbeutung eines Sand­lagers. Der Förster Arft ist darum eingekommen, ihm vachtweife 12 5 Quadratmeter Gelände, am Forst- Hause Hochwart gelegen, für den Gemüsebau zum eigenen Bedarf zu überlassen. Dem Antrag wird entfvrochen, wenn der Gei'uchsteller dafür eine Jahrespacht von Mk. 2 zahlt.

Dem S. Klebe ist von der SchlachthauSverwaltung ein kleiner Keller im städtischen Schlachthause gegen eine Zabrespacht von Mk. 10 überlasten worden, womit die Ver­sammlung ebenfalls sich einverstanden erklärt.

Die Ortsgruppe Gießen des deutsch-nationalen Handlungsgehilsen-Vereins hat den Antrag gestellt, b:e Verkaufszeit an Sonntagen in unserer Stadt nm ;nxi zu kürzen, also auf 111 Uhr zu beschränken.

Handelskammer und Detaillisten-Verein haben fid) schon früher rmt g f'^r l^tichiedenheit im Intereste derjenigen Geschäfts- Puk, mit her ^ondkundschaft zu tun haben, gegen

hirfen Amrna ausgesprochen. Ter Oberbürgermeister teilt mit, daß nach den Umfragen, die man in den benachbarten Stäben gehalten hafte, Marburg, dem der gleiche Antrag vnterbmtet war, sich ablehnend dagegen verhalte. In Mainz

Merxhausen in Kurhesten eine Gedenktafel mit dem Porträt deS Landgrafen anbringen, gefertigt von dem Bildhauer Brand in Kastel. Für diese Gedenktafel hat der Kommunallandtag bei der Etatsberatung den Betrag von 1300 Mk. bewilligt. Für das von Prof. Wiese-Hemau für daS Kloster Haina ge­fertigte Denkmal deS Hestenfürsten hat der Kormmmallandtag bekanntlich 10 000 Mk. bewilligt.

Kleine M i 11 ci 1 u n p ? n aus Hessen und den Nachbarstaaten. Das Warenhaus Hermann Schm oller u. Eo. in Frankfurt a. M. ist dieser Tage durch Kauf in den Besitz der Finna Sociätti des Grands Bazars in Brüssel übergegangen, welche ^Gesellschaft zur Zer in Frankfurt a. M. einen eigenen Warenbazar größten Stils erbauen laßt. Der bisherige Besitzer bc6 Frankfurter Aüaren- bauseS wird Direktor deS neuen UnternchinenS der Bn'istelcr Firma. In Fulda ist der preußische Landtagsabg. Geh. NegierungSrat Gr)mnasialdirektor a. D. Göbel, Verirrter de-> 12. Wahlkreises Kassel, heute vormittag im 9Uter von

liegen die Verhättniste betreffs der Sonntagsruhe tm yanvelS- gen>erbe wesentlich ungünstiger für daS Personal, als in unserer Stadt. In Wetzlar dauert die Arbeitszeit in den Geschäften an den Sonntagen bis 3 Uhr, in Weilburg und Herborn bis 4 Uhr nachmittags. Das KreiSamt in Fried­berg trägt Bedenken, die Arbeitszeit an den Sonntagen noch mehr eingutngen, lange dies nicht einheitlich wenigsten- für einen größeren Bezirk um Oberhesten herum geschehen kann. Die Sozialpolitische Kommission, der die Angelegen­heit zur Berattmg vorgelegen hat, spricht sich dahin anS, daß eS wünschenswert sei, die SonntagSarbeit im kaufmännischen Gewerbe noch mehr zu beschränken, empsiehlt jedoch, den vorliegenden Antrag abzulehnen, weil vorerst keine Aussicht vorhanden ist, einen größeren Kreis, Marburg, Wetzlar :c. mit Gießen zu gemeinsamen Vorgehen in der Angelegenheit zu veranlaßen. Stv. Krumm würde au6 allgemeinen menschlichen Gründen den Kaufleuten überhaupt volle Sonn­tagsruhe gönnen und ist der Ansicht, daß dies sehr wohl ohne Schaden und Nachteil sich durchführen ließe. Das was die Handlungsgehilfen hier fordern, sollte man ihnen aber gewähren, ohne danach zu fragen, wie man darüber in Wetz­lar oder Marburg denkt. Der Oberbürgermeister bemerkt, daß er persönlich die gleiche Ansicht habe, daß wohl niemand sehr geschädigt werde, wenn um 1 Uhr die Läden geschloffen würden, wenigstens an gewöhnlichen Sonntagen, aber man stoße bei Regelung der Frage auf den Widerstand der per­sönlich beteiligten Geschäftsleute, besonders aber derjenigen, welche mit einer Kundschaft vom Lande rechnen.

Stadtv. Wallenfels tritt ganz entschieden gegen eine noch größere Beschränkung der SonntagSarbeit für den Handel auf. Die Landbevölkerung könne gar nicht vor 1 Uhr an den Sonntagen in unserer Stadt sein, um Einkäufe zu machen und habe in der Woche hierzu auch keine Zeit. Schließe man Sonntags in Gießen um 1 Uhr die Laden, so gehe die Landkundschaft unseren Kaufleuten verloren und der Schaden für die Erwerbstätigkeit in unserer Stadt werde sehr groß sein.

Der Antrag der Kommission wird daraus an­genommen.

Die WirtsdtastSgesucffe 1. Earl Vogt für Land­grafen straße, Ede Br and platz (neues Restaurmtt zum Land- grafenH 2. W. Schneider, Walltorstr. 34 (Ausdehnung der Schankerlaubnis auf weitere Räume), 3. Konrad Ruth Klinikstr. 24 l'Ausdelmuug der Schankerlaubnis auf dem $>of\ 4. Heinrich ElgeS 'Ausdelmuna der Erlaubnis auf den (Karten', 5. Heinrich Pries, Ebclstratzc (Branntwciu-Aus- schank^ werden befürwortet.

Dr. Schäfer weist barauf bin, daß auf dem alten ^riebbof längs der Mauern zwischen dem Eingang und dem Sdnfsenbergerweg Verhältnisse bcrrfd)tcn, die dem SdwnbeitSgcfübl Hohn sprechen. Es lagerten dort an der Mauer altes Eisen usw., daS doch besser entfernt würde '29eiter aber seien in dieser Mauer alte, teilweise künstlerisch audgeführte und für die Gesd)id)te unserer Stadt und des Friedhofs wertvoNe (KrabbenOnnler eingelassen, welche nicht nur durch eine Fichtenljede vollkommen verdeckt feien, sondern auch der Beschädigung ausgesetzt seien. Er bitte, diese Hecke zu entfernen imb biefen Teil deS "rriebhofes vielleicht gärtnerisch zu verbessern. Der Ober­bürgermeister dankt für diefe Anregung und verspricht, das nötige zu veranlassen. Damit ist der öffentliche Teil der Sitzung beendet.

In der darauf folgenden nid)töfsenllid^en Sitzung würben persönliche Anaelegenbeiten frerbandelt.

Aus 5taM und Land.

Gießen, den 1. Juli 1904.

Die erste Dame, welche an unterer Universität promeniert, ist Fräulein Wera KrilitschewSkv auS Odeffa, welche seit dem Wintersemester 1902 Chemie studierte. Laut Anschlag am schwarzen Brett sindet die Promotion, welche öffenttich ist, am SamStag, den 2. Juli, vormittags 10 Uhr in der Aula statt.

§ SelterS, 30. Juni. Nachdem die vor einigen Tagen im Gasthcmse »Zur Vost^ in Orten berg stattgehabte Ver­sammlung von Intereffenten unseres BadeprojekteS einen aünsttgen Verlauf genommen hat, steht zu erwarten, daß die Angelegenheit bald in Fluß kommen wird. Die beiden jetz vorhandenen Mineralquellen wurden von der Geiverkschaft Setters' benamt; die in der Geinarkung Wippenbach liegende Quelle erhielt die BezeichnungKonradSauelle', der im ver- H offen en Jahre erbohrte Sprudel den Namen »BenediktuS- fprubel*.

? Stockheim, 30. Juni. Vor mehreren Jahren wurde .hier infolge großer SchÜlerzahl die 2. Lehrerstelle er- i richtet und zu diesem Zwecke ein zweites Sc^ulhauS mi Sebrenvohmmg erbaut. Nun Hat sich durch die fortgesetz steigende Seelenzahl unserer Gemeinde die Zahl der schul- pflichttgen Kinder wieder dermaßen vermehrt, daß die Er­richtung einer weiteren Lehr er stelle zum Beschlüsse ge­worden ist. Als Schulsaal für die dritte Lehrerstelle ist der RathmiSsaal vorgeschlagen.

4- Bleichenbach, 30. Juni. Der vor einigen Wochen ;u der Graulingfchen Hofraite gefundene Grabstein wird auf Anordnung des DenkmalSrateS an der Kirche auf­gestellt.

Kassel, 29. Juni. AuS Anlaß deS 400jährigen Geburtstages deS Landgrafen Philipp von Hessen läßt der BezirkSverband mich am LandeShospital

75> Jahren gestorben. Der Aufenthalt König Christians von Dänemark in Wiesbaden ist auf 2 ober 3 Wochen berechnet. Der König soll vor seiner 9(brcifc noch den Besuch Kaiser Wilhelms errvarten dürfen. In Bad-Nauheim weilte am Donnerstag einige Stunden die Prinzessin Heinrich von Preußen.

vermischtes.

* Moskau, 30. Juni. Gestern wütete lyicr und in der Umhegend ein felyr heftiger Orkan mit starkem Hagel- l cl) la g. Fabriksclwrnsteine in großer Zahl wurden teils um- geinorsen, teils befebäbiflt. Im Bau begriffene Häuser wurden zerstört, von einigen Kirchen wurden die Kupveln herabgeweht. Bis 10 Uhr abends wurden in die Krankenhänser 85 meist durch Hagel Verletzte eingeliefert. Wie bisher festgeftellt ist. gab es in Moskau drei Tote, ans den umliegenden Dörfern sollen 150 Personen getötet sein.

* Ans dem Examen. Professor: ..Herr Kandidat, waS wissen Sie mir von der Notfrist zu sagen?"

Der Examinand (stammelnd:No . . . No . . . Notfri . . . «begeistert) In der Not frißt der Teufel Fliegen!"

Kunst und Wissenschaft.

_ Ein neues Theater in Lübeck. Auch das Lübecker Stabttheater befindet sich in einem so traurigen baulichen Zustand, wie er Lübecks nicht würdig ist. Namentlich in bezug aus die F e u e r s i ch e r h e i t läßt es so ziemlich alles zu wünschen Übrig. Infolgedessen hat das Polizei amt die .Kasinogesell­schaft. der das Theatcr gehört, davon in Kenntnis gesetzt, daß es nur noch für die Spielzeit 1904/05 das Stadttbeater freigeben und c£ dann schließen werde. Es muß also der Neubau eines Stadtthcaters in allernächster Zeit in Angriff genommen werben. Tic erforderlichen vorbereitenden Schritte sind bereits getan worden: anck» hrt hie Kasmogriellschaft schon einige Grund­stücke neben dem ^Stadttbeater käuflich erworben, um den Neu- bnu nach ollen Seiten hin freilegen zu können. Tie Bauzeit ist nur zwei Jahre bemessen. Während dieser Zeit sollen die Vorstellungen in der Stadthalle stattfinden, die sich übrigens so rasch ihrer Vollendung nähert, daß sie zum Oktober fertig* gestellt sein wird. Darm wird Lübeck ein zeitgemäßes, groß- stäbttsdies Etablissement mit großem Konzertsaal und elegantem Sommertheatcr besi^en.

standel und Verkehr. Volkswirtschaft.

T a b a k m a r k t. ? n3 Bremen, 27. Juni, wirb gesckwieben: In den letzten beiben Woclien wurden von St Felix Brasil- Tabak ea. 2000 Pck. am hiesigen Platze umgesetzt. Von vor- iähriger Ware gingen ca. 15 000 Pck., größtenteils kräftige Unter­klassen, von unserem Nachb^rmarkt' in die Hände hiesiger Ver- 'enber Über. Aus^rbcm wurden verlä>iebene größ-'r' Posten triks alt'r, teils neuer Ware von einer Regie aus dem Markt genommen. Per Einschreibung gelangen 1507 Pck. Sumatra-Tabak zu guten Preisen zum Verkauf. Von Carmen- imb Amba- lema - T abak wedselt-n ca. 2400 Killi zu le^tbezahlten Preisen hie Hände In neuem Do m i n g o-Tabak fanden einige weitere kleine Absdstüssc zu etwas niedriaeren Preisen statt. Außerdem sinh noch einige Umsätze von Pnrtorieo-, Paraguay- ttnb Scchlca s-Tabak zu verzeichnen. Lager in erster Hand: HavanaWO Ser., Boro und Kuba 1500 Ser., Ko- lnmbia 5000 Kolli Domingo 1?<>0 Kolli. Seedleas 200 Kst., China 250 Pck Türkei und griechischer 1000 Pck

Von der Linoleum-Industrie. Jüngst brachten wir nach Hamhnra-r blättern eine Nottz, nach welcher her Berbanh brr Teppich*. Linoleum- und Möhe'stosthändler Dentt'chsands vor­läufig vnn ÖTörtrT-ngcn Über Maßnahmen zur Abb Ee bestehen­der Mik stäube ahs^heu wolle. Hieran waren einige Bemerkungen geknüpft, die htm Verband z'i einer Richtigstell'mg reip Zurück­weisung vermrlastt-n. ES wirb darin grfaat. . dan nicht der Ver­band der Teppich- Linoleum- und Möbesstnffhändler Deittsch- lanhs seit ba: im Jahre 1902 erfolgten Auflösung der Linolenm- konventton die Inittattve zur Ernelnng her Gefundnna im Lino­leum bandel ergriffen bat: es ist vielmehr and den Kreisen der Linolrumfahrikanten an den Verband wiederholt das Ansuchen gerichtet worden, die Herbeisühnma einer Verständigung unter den Fabrikanten von neuem zu versuchen Der vom Verbrudsvor- stande in seiner Sitzung vom 24. April 1904 gefaxte Beschluß, daß man unter den obwaltenden Umständen vorläufig weder Neiguna noch Beruf verspüre, in neue Erörterungen her unleid­lichen Mißständen im Linolenmhanbel sich emukffen". stellen also lediglich eine Antwort auf die von Linoleumfabrik'nten ergangene Anregung bar. Auch wird ims noch fr ernt Verbände mitgeteilt, daß demselben die angesehensten Firmen des deutschen Teppich-, Lino­leum- und Möbelstonbandels angeboren.

Spielplan des Art>66. Lur1geat,rs Aad-Kausskim

(Direktion Steingoetter).

Montag den 4. Jnli:Charlens Tante." Mittwoch den 6. Juli:Ein toller Einfall." Freitag den 8. Juli:Der Mikado"."

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