MU
Landespferdezuchtvereins oder der landwirtschaftlichen Pro- der Blutdruckbestimmung für die Behandlung der^Arteriosclerose.
£ c
H
Louverts mit Firma
vrvhl'sche UnioersitätL vruckerei. GieKen.
3 (ö)
k- V & 0
t.
c
5
«S - o
liefert billigst
IP
s s
S
I J
g S d »5
Vorträge sind u. a. angemeldet: Walt. Elernm (Darmstadt): Dir Diät der Gallensteinkeankheit. Hans Koeppe-Gieficn: Neber Hämolyse. Baur-Nauheim: Zur Bestimmung der Leistungskäbig'- keit des gesunden und kranken Herzens. Grödel-Nauheim: Weir
p 5 <s £ is5- ä g |.E i»'h
ebelung deS Menschen durch ästhetischen Anblick und an- eiferndes Beispiel aber verkörpert sie sich besonders in den zahlreichen Denkmälern, mit denen die Straßen, Plätze und Anlagen der Weltstadt geschmückt sind. Von diesen Denkmälern werden in Wort und Bild besonders vorgeführt: das Denkmal deS Bildhauers Barye, der durch seine Tiergruppen berühmt geworden ist, der Löwe von Belfort von Bartholdi; das Denkmal GambcttaS, das Denkmal der Jungfrau von Orleans, die Statue der Republik, der Triumph der Republik und das Totendenkmal (monument aux morts) auf dem Friedhöfe P6re-la-Chaise. — Die zahlreiche Zuhörerschaft folgte mit sichtlichem Interesse dem Redner, der seine Ausführungen öfter noch durch Seitblicke auf entsprechende deutsche Verhältnisie belebte und durch wohlgelungene Lichtbilder aufs wirksamste unterstützte. — Hiermit sei nochmals auf den Vortrag hingeioiesen, den Lektor Goetschy Freitag den 4. März über NostandS weltberühmtes Drama „ Cyrano de öergerac* halten wird. Französische Texte des Stückes sind von jetzt an in der Buchhandlung von Frees zu haben.
-Die Vereinigung für hessische Kirchengeschichte versendet soeben ihre Einladung zur Hauptversammlung nach Friedberg (Gasthof „Zu den drei Schwertern") am 7. März, vormittags 11 Uhr. Universitätsbibliotheks- kustoS Dr. Ebel wird, gestützt auf umfangreiches, neues archivalisches Material, einen öffentlichen Vortrag über „Das Marienstift zil Lich" halten. Wir möchten alle Freunde hessischer Geschichte darauf aufmerksam machen.
Anrn.: Die in Klammern gefegten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
Uiliorrlitüts Uachrichten.
— Ter „Pt. Fr. Pr." zufolge beschloß die österreichische Regierung die Errichtung einer italienischen R e ch t s s a k u l t ä l in R o v e r e d o bei Trient.
— Der 21. Kongreß für innere Medizin findet vom 18. bis 21. April in Leipzig statt. Am ersten Sltzungstage iverden die Herren Marchand (Leipzig) und Rouiberg (Marburg) über die A r i e r i o s c l e r o s e reierieren. Die ganze übrige Zeit ist deii Einzelvorträgen und Demonstrationen gewidmet. Folgende
Lniidmirlschast.
— Schweine und Schwei nesleischpreise. Dom Taunus wird geschrieben: Wohl wegen der steigenden Kartoffelpresse — für den Doppelzentner bieten Händler letzt schon ö bis 5.50 Mk. — fallen immer m ehr ö i e Preise für S ch l a ch t s ch w e i n e. Mehr als 50 Pfg. zahlen die Metzger pro Pfund Schlachtgewicht nicht und bei dem sogen. „Ueberhauptoerkauf" stehl oft das Pfund noch nicht 48 Pfg. Einigermaßen fleischige Schweme werden zurzeit wegen der hohen Kar- tofselpreise massenhaft abgesetzt. Tie Ji etzger nehmen als Laden- preis stift überall noch 7 0 Pfg. pro Piun d. Dieselben bleiben »ach ihren Aussagen deshalb mii diesem Preise stehen, da sie in 1903 mit Verlust geschlachtet hätten.
— A b e r in a l s ein Al ä u s e j a h r. Der Hessische Land- wirtschastsrat macht den Landwirten die Mitteilung, daß das neuer- dmgs ails verschiedenen Gegenden des Großherzogtums gemeldete Auftreten von Feldmäusen wiederholt diö Gefahr einer Aläuseplage beiürchlen lasse. Es ivird daher deii Landwirten empfohlen, in den bedrohten Gegendeil möglichst vor der Frühjahrsbestellung Bor- beugungsmaßnahlnen zu treffen, da diese Schädlinge bei ihrer weneren Vermehrung mit Aussicht auf Erfolg und mit den gc- ringflen Kosten zu bekämpfen sind, während später bei fongc- schruiener Vegetation die Mauselöcher schwer auizufinden sind und zudem durch das Betreten der Laoten oft Schaden geschehe. Zur Vertilgung der Aläiise empfiehlt der Landwirtjchastsrai das sogen. Löstler'jche Jnfeklionsverfahren, welches im vorigen Fahre bei einer größeren Anzahl von Gemeinden u. j. w. mit gutem Erfolge durch- gerührt ivorden sei. Zur praktischen Anwendung dieses Mittels hat der Landwiruchaitsrai Sachverständige ausbilden lafjen, ivelche gegen unerhebliche Kosten den Gemeinden u. s. w. zur Aläuse- uertilgung zur Verfügung gestellt werden.
rd u u
LS
Gorichtssaal.
Leipzig, 29. Febr. Das Aelchsgertcht verwarf die Revision der Nebenklägerin Johanna S ch u l tz - Wandsbeck gegen das Urteil des Landgerichts Altona vom 28. März 1903, wodurch Kapitän Sachs und Steuermann Wahlen von der Anklage, den Untergang des Dampiers „Primus" in der Nacht zum 21. Juni 1902 verursacht zu haben, f r e i a e s p r o ch e n wurden.
Gegen Schnupfen ist der Schnupfenäther „Forman" anzuwenden, der ärztlicherseits mehrfach als „geradezu ideales Sch nup f en mittel" bezeichnet wird. Bei gewöhnlichem Schnupfen Forman-Walte (Dose 30 Pfg.), bei starkem Schnupfen Forman- Pastillen (50 Pfg.) zum Inhalieren mittels Riechgläschens. Wirkung frappant: Bei beginnendem Schnupfen fast unfehlbar. In allen Apotheken. Man frage seinen Arzt.
— Ein Fuß reisen der hat uns gestern abend einen Besuch abgestattet. Der Italiener Jnnocenti Arnoldo hat infolge einer Wette von Rom aus eine Reise zu Fuß nach Hairiburg, daun per Schiff nach New-Port, weiter zil Fuß nach San Franzisko, Melbourne und zurück nach Rom angetreten. Ten Weg von Rom nach Gießen legte er, was er aus behördlichen Bescheinigungen glaubhaft machte, in 49 Tagen zurück.
— Tas Klubhaus auf dem Hoherodskopf ist, wie uns einige Ausflügler Mitteilen, nicht geschlossen, sondern im Winter bei jedem Wetter Samstags geöffnet; an anderen Tagen bei vorheriger Anmeldung an Klubwirt Stein in Breungeshain ebenfalls. Auf den Süd- und Westseiten der Hänge liegt der Schnee z. T. nur noch an geschützten Stellen. Auf den Ost- und Nordseiten liegt durchschnittlich auf den Höhen noch 25 cm. Schnee; im Ober - Wald etwa V, Nieter. Im Uebrigen fährt es sich per Ski in der wundervollen Mondnacht herrlich trotz des wenigen Schnees die etwa 600 Nieter lange sog. UebungSbahn hinunter.
H- Wieseck, 29. Febr. Sim 19. Juni feiert der Kegelklub „Gut Holz" sein 6 jähriges Stiftungsfest, verbunden mit Preislegeln, auf dem Fefiplatz zwischen Philosphenwald und Wieseck.
n. Oberlais, 28. Febr. Eine erhebende Abschieds- feier fand gestern abeno im Saale des Gastwirts Bocher zu Ehren unseres von hier scheidenden Lehrers Ludwig statt. Kirchen- und Schulvorstand, Gemeinderat und Krieger- verein, die Schüler uno wohl sämtliche erwachsene Gemeinde- Mitglieder hallen in Gemeinschaft mit den eingeladenen Lehrern der Umgegend sich, versaminelt, um dem unfreiwillig von hier Scheidenden den Abschied zu erleichtern. Nach einem von Schülern borgetragenen Liede und dem auf Kaiser und Grvßherzvg ausgebleichten Hoch widmete Pfarrer- Scheid dem Scheidenden warme Worte der Anerkennung. Ter oberste Schüler überreichte im Namen seiner Mitschüler eine prächtige Hängelampe. Bürgermeister Schauermann gedachte der Beroiensle der Frau Ludwig als Handarbeils- lehrerin, nachdem dieser durch ihre Schülerinnen bereits ein reizendes Nipptisa-chen als Geschenk entgegengebrachl worden war. Bon dem Präsidenten ves Kriegervereins wurde dem scheidenden passtven Mitgliede ein Gruppenbild als sinniges Geschenk übergebe#.
9 (4) 4 (1)
P 'S
L & d . v
R
iMMÜmc iirdrrM dcr LvdrsMk in tn iMiit
7. Woche. Vom 7. bis 13. Februar 1904.
Eimvoh nerzahl: angenommen zu 27 öUO linkt. 1600 Mann Militär Sterbtichkeitszisjer: 15,12 nach Abzug von 5 Ortsfremde»: 19,8 7™.
Kinder
vom
: 2.—15. Jahr
4. Preis 10 M7., b. leichte: 1. Preis 30 Mk., 2 Preis 20 Mk., 3. Preis 15 Mk., 4. Preis 10 Mk. 5. Mteiliing: Arbeitsschläge. Diese Pferde müssen nachweisbar 6 Monate im Besitz von Landwirten sein, die Mitglieder des
Kassel, 26. Febr. Hier tagte zum erstenmale der Vorstand des vor einem halben Jahre gegrünoeten Bun- des deutscher Archiketien. Zum Vorsitzenden des Bundes tvurde Prof. Tr. Haupt aus Hannover gewählt und in einen engem Vorstand u. a. Professor Bruno Schmitz aus Berlin und Professor Olbrich aus Darmstadt. In mehrstündigen Beratungen über die Ziele des Bundes wurde sestgesetzl, daß es hauptsächlich seine Ausgabe sei, alle künstlerisch schassenden Archiletten Teutschiands in sich zu vereinigen, um so das Ansehen seiner Mitglieder zu heben und sie von der großen Masse der heute im Baufach tätigen Elemente, deren Schaffen mit der Kunst nichts gemein hat, abzuheben. Dieses Streben deutscher Architekten nach Anertennnng ihrer Künstlerschast dem großen Publikum gegenüber ist durchaus verständlich. Ter Architekt hat bei uns zulande leider mit besonders ungünstigen Verhältnissen zu tampfen, da er durch die große Ausbreitung staatlicher und kommunaler Baubureaus fast ausschließlich auf den Privatbau angewiesen ist. Tas Publikum aber, das diese Ausgaben zu vergeben hat, ist in der großem Mehrheit nicht ui der Lage, den Wert baukünst- lerischer Leistungen richtig zu schätzen und wendet sich daher nur zu oft an ungeeignete Kräfte, die infolge der großen Verbreitung der techniichen Fachschulen leioer in zu großer Zahl vorhanden sind. Schon seit Jahrzehnten macht man ine beschämende Beobachtung, wie unsere Städte durch die traurigsten Produkte einer minderwertigen Bautätigkeit verwüstet werden, wodurch nicht nur das gute Aussehen der Straßen leidet, sondern oft auch ungeheure Werte in finnlojer Weise vernichtet werden. Ter Ausländer, der durch unsere neuen Stadtantagen wandert, bekommt oft geradezu den Eindruck, als ob wir Deutsche ein für die Baukunst unbegabtes Volk wären, und wir jeibft tonnten geneigt fein, an unfern Fähigkeiten zu zweifeln, wenn wir nicht die schönen, großgedachten und schlichten Beispiele der Baukunst früherer Zeiten vor Augen hätten. Es soll hier nicht untersucht werden, was bei uns zu diesem ofienbaten Rückgang der Baukunst geführt hat; jedenfalls aber ist der sich vollziehende Zusammenschluß aller deutschen Archiletten zu einem Künstterbunde ein gutes Mittel, um das Publikum über den Wert guter Bautunst aufzullären, wenn es auch nur dadurch geschehen sollte, daß der Bund die Künstler von den andern Elementen deutlich abriiat. In den andern großen Kulturländern hat sich diese Sonderung schon längst vollzogen. Die Archiitekten dieser Länder besitzen längst ihre Kunsilervereine und einen in hohem Ansehen stehenden Künstlerstand. Möge es dem Bund der deutschen Archiletten gelingen, seinen Mitgliedern ein weites Arbeitsfeld zu erobern und damit zur Entfaltung der Kunst und zum Segen des Landes zu wirken.
. d> « y p e
d f <2
H
2 .sZb
3
Sänket uni) Uerliehr. Volkswirtschaft.
Manuhcun, 29. Febr. In der heutigen außerordemtichen Generalverfammlimg der N h e i n i f ch e n Kreditbank wurde der F u s io n s v e r t r a g mit der Kredit- und Depositenbank Zweibrücken einstimmig genehmigt und Erhöhung des Aktienkapitals um 4 Millionen auf 50 Millionen beschlossen. Wie der Vorsitzende mitteilte, hat das Mannheimer Institut sich in der Versammlung der Kredit- und Tepositenbank Zweibrücken am 27. Februar bereit erklärt, auf jede Akne der letzlgenannleii Bank noch 10 Mk. extra herauszuzahlen.
Bcchtel's Salmiat-Gall-Teife.^)
Unser Jüngster besitzt ein feines, weiycs Kaschinirkleidchen, das mit Rosenguirlanden verziert ist. Trotz der Auimertsainkeit und Sorgfalt wurde es natürlich auch beschmützt und das Kindermädchen brachte sogar noch Fettflecken darauf. Chemisch reinigen lassen wollte ichs nicht, da mir die Auslage bei der öfter in Aussicht stehenden Wäsche desselben zu hock) erschien. Da machte ich mich selbjt an die Wäsche imö benutzte Bechtel's Salnuak-Gatl-Selse dazu; das Packet für 40 Pfg. ist in allen einschlägigen Geschäften zu haben. Tie Reinigung gelang vorzüglich, selbst die Flecken verschwanden und die Seidenstickerei blieb jo frisch und farbenjchön, daß man das Kleidchen für neu ansah.
*) Abdruck aus „Sei sparsam", Verlag Ad. Mahn, Leipzig.
8 5 , l’J
<0 6 £ \
vinzialvereine des Großherzogtums sind. a. paarweise zu prämiieren: 1. Preis 50 Mk., 2. Preis 30 Mk., 3. Preis 20 Mk., 3. Preis 10 Mk. 6. Abteilung: Fohlen kalten und warmen Schlages: a. dreijährige: ö Preise von 50, 40, 30, 20, 20.20 Mk., b. zweijährige: 6 Preise von 40, 30, 30, 20, 10, 10 Mk. 7. Abteilung: Zuchtstuten kalten und warmen Schlages. Prämien für inländische Züchter, welche Mitglieder des Landespferdezuchtvereins sind. Mutterstuten mit Fohlen oder nachweislich gedeckt. 8 Preise von 75, 50, 50, 40, 30, 30, 20, 20 Mk. In den Abteilungen 1.—4. wird für im Privatbesitz befindliche Pferde, die nicht um Geldpreise konkurrieren, je ein Ehrenpreis gegeben. In den Abteilungen 1., 3. und 4. werden nur Hundlerpferde zugelassen. Der Prämiierungsplan, welcher die näheren Bedingungen enthält, wird von Mcnomierat Schiente- Hardthof bei Gießen und Weinhandler August Schwan- Gießen auf Nachsuchen übersandt.
*♦ Evangelischer Kirchengesangverein. In diesem Monat waren es 25 Jahre, duß der Evang. Kirchen-Gesangverein seine Tätigkeit begann. Es war damals eine sehr kleine Schar, die der selige Pfarrer Dr. Haupt und Pfarrer Schlosser gesammelt hatten, und sehr bescheiden war zunächst der Dienst, den sie in der musikalischen Ausschmückung der neu eingefuhrten liturgischen Paffionsgottesdienste in der alten Hospitalkirche leisteten. Pfarrer Dr. Haupt, der die mustlalifche Leitung hatte, hielt die Proben zunächst in seiner Wohnung, Aber es lebte Begeisterung in der kleinen SckMr, uiro der Erfolg war ihr zunächst hold. Trotz mancherlei Ansechtutigen gegen daS neue Unternehmen war die Heine HvspitaltirckZe zum Brechen voll. Die schimale, steile Treppe heraus kam s in Scharen, und am Ende standen die Leute bis in den Hof. Es blieb schließlich nichts anderes übrig, als in die Stadtkirche über- zufiedeln. Auch für den Clwr war der Raum zu knapp geworben. Da droben auf der engen niederen Orgelbühne stand er in fürchterlichem Gedräng. So ging's rafch aus der Enge in die Weite. Heute ist er ein angesehener Verein, der sich einen festen Platz im kirchlichen und musikalischen Leben unserer Stadt errungen hat, und ihn unter seinem gegenwärtigen ausgezeichneten Dirigenten sicher behauptet. Eine ganz besonders hohe Freude i|t dem Verein zur Vollendung seines Jubeljahres zuteil geworden, indem es ihm vergönnt ist, bei der Aufführung der Bach'schen Mat- thäuspajsion, dieser Krone unserer evangelischen Kirchenmusik, mitzuwirken. Die inaktiven Mitglieder des Vereins müssen dafür in dieser Pasfionszeit auf die übliche Kirchengesaiigsaufführulig unb auf das ihnen dabei zu- stehende Recht reservierter Plätze verzichten. Aber sie, die es dem Verein durch ihre Beiträge nun schon so lange ermöglicht haben, seine Aussührungeen zur freien, vsfent- lidjen und unentgeltlichen Gemeinde fache zu machen, werten es zu würdigen wissen, daß diü MalHäuspassion eines olchen Opfers wert ist und werden trvtzoem kommen und ich dem allen Meister Sebastian Bach zu Füßen setzen, wenn er, wie es kaum ein anderer vermag, die Tiesen des Opfers am Kreuz uns in Tonen ersck-iließt. (Sine bescheidene, besondere Feier, bei der auch die inaktiven Mitglieder zu ihrem Rechte kommen sollen, ist übrigens für den Sommer geplant.
•• Eine große allgemeine Gastwirte -Versammlung findet am 2. März im Hotel Luy in Wetzlar statt. In dieser Versammlung wird, wie man uns schreibt, Verbands - Ehrenpräsident Herrmann aus Darmstadt einen Vortrag halten über Organisation, Bestrebungen, Errungen- schäften und WohlfahrtS-Emrichtilngen des „Bundes deutscher Gastwirte", welcher 16 Verbände mit 550 Vereinen und 40 000 Mitglieder umfaßt. Durch diesen Vortrag sollen hauptsächlich die dem Bunde noch nicht angehörigen Wirte unterrichtet werden von den großen Vorteilen, welche der Bund feinen Nlitgliedern bietet durch seine Organisation und seine selbstgeschaffenen Institutionen, wie Sterbekasse, Haft- pfllchtkasse, Spar- und Tarlehnskasse, Kohlensäurewerk usiv Es soll weiter klargemacht werden, wie nötig es ist, sich dieser großen Korporation anzuschließen und in möglichst großer Stärke gegen die Extragesetze, Verordnungen und Abgaben des Gastwirtestandes Stellung zu nehmen. Ein zahlreicher Besuch ist sehr erwünscht. Gleiche Vorlräge werden gehalten am 7. März in Lauterbach, am 8. März in Alsfeld und am 9. März in Bad-Nauheim; in diesen Versammlungen spricht Direktor Reinemer, Ehrenmitglied des „Bundes deutscher Gastwirte." In der kürzlich abgehaltenen ordentlichen Haupt- Versammlung der Gastwirts-Krankenkasse wurde konslantiert, daß der Stand der Kasse ein überaus günstiger ist. Trotz einiger sehr schwerer Krankheits- und Unglücksfälle, welche der Kaffe hohe Summen kostete, ist der Reservefonds/ in der kurzen Zeit des Bestehens nahezu angefammelt; auch der Vermögensbestand ist beträchtlich. Die Geschäftsführung blieb wie seither in den Händen der Herren Ntund und JaskowSty.
** Frühjahrspferde markt zu Gießen. Am 16. März, vormittags 8 Uhr, findet aufs den städtischen Marktanlagen zu Gießen Pferbemarkt mit Prämiierung statt. Der Frühjahrsmarkt war mit etwa 400 Pferden, der Herbstmarkt mit etwa 300 Pf erben befahren unb von Händlern und Landwirten sehr gut besucht. Es wurden recht bedeu- 'tente Käufe abgeschlossen. Auch in diesem Frühjahr erhofft man einen guten Markt. Mit dein Marcte ist eine Prämiierung verbunden, für welche 1585 Mk. zur Verfügung stehen. £Bie Prämiierungstommission besteht aus Oeko- jnomierat Schlente-Hardthos bei Gießen (Vocsitzenver), Major Zahn-Gießen (Stellvertreter), Gu.späckster Bene-Ober- toeimar, Oekonomierat Hoffmann-Hofgült, Schlacht Hof- birettor Tr. Liebe-Gießen uno GutspaciMr MüUer-Neuhof. Preise sind folgende vorgesehen: 1. Abteilung: Reitpferde. 1. Preis 30 Mk., 2. Preis 20 Mk. 2. Abteilung: Wagenschläge paarweise zu prämiieren: 1. Preis 80 Mk 2. Preis 60 Mk., 3. Preis 40 Mk. 3. Abteilung: Arbeits- jchläge (paarweise hu prämiieren: a. schwere: 1. Preis «0 Mk., 2. Preis 60 Mk., 3. Preis 40 Mk., b. leichte ■ 1., Preis 60 Mk., 2. Preis 40 Mk., 3. Preis 40 Mk. 4. Abteilung: Arbeitsschläge (einzeln zu prämiieren): a. schwere: 1. Preis 30 Mk., 2. Preis 20 9111., 3. Preis 15 Mk.,
Sprrlplan der verrinigteu Frankfurter Ztadttheater.
Operukaus.
Mittwoch, 2. März'): 6. Abonu.-Konzert. Dirigent: Arthur Nikisck). Tounerslag den 3. März, abends halb 7 Uhr: „Rlenzl". Freitag den 4. Marz geichloffen. Samstag den 5. Ntärz: „Ton Inan." Sonmag den 6. März, nachmittags halb 4 Uhr: „Zar und Zinunermann." Abends 7 Uhr: „Aterlm." Alontag den 7. März: „Lrpheus in der Unterwelt." Dienstag den 8. Atärz' „Oberon."
Schauspielhaus.
Mittwoch den 2. März'): „9lnnbuS." Donnerstag den 3. März: Z»>m Besten der Penfioiisanflall der städlüchcn Tbeaier. 1. Teil: „Esther." 2. Teil: Geieltichaitlicher PortragS-Abeird. Freilaa ben 4. Ntärz: „Hamlet." Samstag den 5. Atärz: „Vro- icffor Berger." Sonntag den 6. März, nachmittags halb 4 Uhr: „Zapsenfireich." Abends 7 Uhr: ,Profeffor Berger." Atontag den .7. Atärz, abends halb 7 Uhr: Er>tes Gastspiel des Dr. Atax Pohl von Berlin: „Faust." 1. '-teil.
*) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abeiids um 7 Uhr.
n « • V § »SS 2
t i S-o «
'S- 12. . io
f J.'0 S c "p *
'o 4 ö ü-
C uA L fCio p &C72 o n A 0 C Ö»» !0 a w o o 2 C--Ä C 3
C 3 X
I?«
c ® « C c - iZ. k r Q -
ö 2 9 ü - = 2 .
x£-0S >■
o'-a® 6
•C . - - _
Es starben an:
Zusammen: Erwachsene:
im
Tuberkulose der Lungen
2
1. Lebensjahr
2 —
Apoplexie
1
1
—
Lungentatarrh
3
1
2
Herzleiden
KD
1 (1)
Wochenbettfieber
KD
1 (1)
—
9ieiibilduiigen
3(2)
3(2)
—
Krämpfe
1
1
Lebensschwäche
1 (1)
■—
1 (1)


