Ausgabe 
1.2.1904 Zweites Blatt
 
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prtfonöu oec ^prvvmztai-Diecyenanflan flarven 5 Männer und 12 Frauen, im ganzen 21 Personen.

* Amtsgericht Gedern. Die Gemeinde Gedern hat eine Vorstellung au die zweite Kammer gerichtet betreffend die Errichtung eines Amtsgerichts in Gedern. Gedern mit 1713 Seelen gehört zur Zeit dem Amtsgericht Ortenberg an, das 14 Kilometer von Gedern entfernt ist. Für Leute aus Gedern, die am Amtsgerichte zu tun haben, stellt das im Winter eine ganze Tagesreise und im Sommer eine/< tägige Versäumnis dar. Ober-, Mittel- und Nieder-Seemen sowie Volkartshain gehören gleichfalls diesem Amtsgerichte an und sind von Gedern noch 118/4 Stunden Wegs entfernt. Noch schlimmer find HartmannShain, Herchenhain, Sichenhausen, Kaulstos und Burkhards daran, die zum Amtsgericht Schotten gehören, denn diese Orte haben keine Bahnverbindung und die Leute müffen 34 Stunden Weg zu Fuß zurücklegen. Ebenso ergeht es den Orten Illnhausen, Bösgesäß und Burg- bracht, welche zum Amtsgericht Büdingen gehören, und nicht minder den Orten: Glashütten und Ober-Lais, welche nach Nidda gehören.

* lieber Schaufenster-Dekoration hielt dieser /Sage in Frankfurt Direktor Dr. v. Trenkwald einen Vortrag, der allgemeine Beachtung verdient. Das Schaufenster ist zu .einem bedeutenden Kulturfaktor geworden, cs lebt mit uns, feiert die Feste mit uns. Während die Plakatkunst seit -einigen Jahren einen Aufschwung genommen hat, ist für die künsllerische Ausgestaltung der Schaufenster bis jetzt wenig geschehen. Als Hauptgrundsatz für das Ausstellen von Waren muß gelten: Nicht zuviel aus stellen! Es genügt nicht, daß möglichst klar und übersichtlich ausgestellt wird, die spezifischen Eigenschaften der Gegenstände müssen zur Geltung kommen. Hierbei ist auf den Hintergrund Rücksicht zu nehmen. Auch darf das Material der Waren nicht ver­leugnet werden. Man soll die Gegenstände in ihrer Ver­wendung zeigen, dann wird die Ausstellung niemals un- künstlerisch wirken. Der Fantasie bleibt deshalb dennoch ein weiter Spielraum. Lichleffekte sind durchaus angebracht. Der Grundsatz bei der Schaufensterdekoration soll, wie auch im sonstigen kaufmännischen Leben sein: Ehrlichkeit, Ein­fachheit, Zweckmäßigkeit. Wie bei Plakaten sollen auch beim Schaufenster die Farben in die Ferne wirken, da­her find große Flächen notwendig. Der Dekorateur kann von den großen Plakatkünstlern lernen. Am sichersten geht man, wenn man in einer Farbe dekoriert. Wählt man mehrere Farben, dann muß man von einer Grundfarbe aus­gehen, oon der die anderen Farben sich abheben. Bei Zu­sammenstellung der Gegenstände muß man darauf achten, daß das Wertvollere sich von dem weniger Wertvollen heraus­hebt. Uebersichtlichkeit der Anordnung ist ein unbedingtes Erfordernis. Seitlich angebrachte Spiegel sind zu empfehlen, rückwärts angebrachte nicht immer. Als praktisch sind dreh­bare Gestelle anzusehen. Die Beleuchtungsapparate sollen nicht sichtbar sein.

Wetzlar, 31. Jan. Die Handelskammer befürwortet gemäß einer Anregung deS ArbeitsmimsterS für den Fall der Zollfreiheit des Veredlungsverkehrs die Errichtung einer Handschuhnähschule in Hohensolms. Die Wetzlarer Handschuhfabrikanten haben sich zur Unterstützung der Schule durch Ueberlaffung von Nähmaschinen und Zuweisung von Arbeit bereiterklärt. Weiter sprach sich die Kammer gegen Ausscheidung der Apotheker auS der Handels­kammerorganisation, sowie f ü r Einführung geheizter Güterwagen zur Beförderung frostempfindlicher Güter aus. Die Anträge auf Aenderung des Börsengesetzes werden unter­stützt und durch folgenden Zusatz ergänzt: »Bei allen Ge­schäften (in Effekten, Aktien, Staatsanleihen u. s. w.) sind die Abschlüffe zwischen dem Börsenbankier und dem Provinz- bankier frei vom Umsatzstempel, es sei denn, daß letzterer auf ein solches Minimum beschränkt wird, daß er nicht ins Gewicht fallt/

Der Deutsche Iereiu gegen deu Missbrauch geistiger HeträstLe.

Gießen, L Febr. 1904.

Am 5. Februar wird, wie bereits angekündigt ist, der Kreisverein des Deutschen Vereins gegen den Mißbrauch geistiger Getränke hier im Gasthaus zum Einhorn zwei Versammlungen veranstalten, in welch.« der Generalsekretär des Vereins über die moderne Alkoh olsrage sprechen wird. Bei der Uebersülte von Vereinen, von dewn jeder mit mehr oder weniger Eviphase seine eigene Existenz für absolut unanfechtbar, fürdas dringendste Bedürfnis" hält, braucht, zumal in größeren Städten, der einzelne Verein seine Zeit, bis er alle Mißverständnisse und alle Vorurteile zerstreut, seine Absichten und Ziele, feine Be­rechtigung und Notwendigkeit tlarstellt und allmählich Boden gewinnt. Dies trifft auch für obigen Verein zu.

Tas Verständnis für die Bestrebungen des Vereins und das Interesse für den bevorstehenden Abend, wo dies not tut, zu wecken, diesem Ziele soll die Beantwortung zweier Fragen dienen.

Im März 1883 schloß sich in Kassel eine stattliche Zahl yon Männern aus Nord und Süd zusammen zur Gründung des Vereins. Unter den etwa 200 Teilnehmern dieser kon­stituierenden Versammlung waren Vertreter üerfGjicben.r politischer und kirchlicher Richtung, verschiedener Lerufs- nnd Lebensstellung: Aerzte, Männer der Schule und Kirche, staalliche unb städtische Beamte, Parlamentarier und In­dustrieller. Was hat diese Männer zusammengeführt'? Tie Erkenntnis: in dem Mißbrauch geistiger Getränke l egt c n Gefahr für die hygienische, wirtschaftliche und sittliche Entwicklung, für das Jugend- und Fa­milienleben unseres dcutsck-en Volles vor. Dllscr Ge­fahr muß entgegengeneten kurven, wenn das den sche Volk auf der Höhe feiner Leistungen, ferner Machtstellung sich erhalten wlll. Die Bewegimg sollte auf eine allgemeine, humanitäre Basis gestellt werden, sollte alle diejenigen, welche den Alkoholismus bekämpfen wollen, zu einer Achtung gebietenden um) Einfluß sich erzwingenden Macht zusammenfassen. Die hygienischen Verheerungen, wie die ökonomischen Schädigungen, die individuellen wie uie sozial- ethischen Gefahren sollten mit derselben Energie beteni werden, je von sachlundigen Persönlichkeiten, welche sich dem Verein zur Verfügung zu stellen bereit waren. Diese Grundsätze wurden in der praktischen Arbeit von 20 Jahren festgehalten und der neutrale Charaller des Vereins blieb gewahrt, sodaß die Zahl der Mitglieder beständig anwuchs.

Aufklärung des ganzen Volles i.ber den wahren Wert der geistigen Getränke, die Bewahrung derKind-

T?cn vor Dem DMyor, vre)vcrvachuugder besonders Gefährdeten, die stete Warnung auch der Erwach« jenen und Gesunden, die Heilung der Trunksüchtigen, der Schutz der Familien vor den Trinkertyrannen, der Schutz der Bürger vor den Trinkerverbrechern, der Schub des Vaterlandes vor den Trinkerschmarotzerrr" mit diesen Worten hat seinerzell Dr. Bode die Aufgaben des Vereins bestimmt. Der Verein verlangt keinerlei Ge­lübde; die individuelle Freihell soll in keiner Weise be­schränkt werden. Das einzelne Mitglied übernimmt nur die Verpflichtung, der Sache des Vereins zu dienen, der eine durch seine Beisteuer, der andere durch Wort und Schrift, der eine mehr innerhalb, der andere mehr außer­halb seines Berufs, jeder durch ein gutes Beispiel. Die Mittel, deren sich der Verein bedient, sind u. a. Petitionen an die maßgebenden Stellen, Anregung für Schäftung ver­schiedenartiger Stätten und Gelegenhellen der Erfrischung, Erholung und Unterhallung ohne Trintzwang, Aufklärung über Ernährung und Körperpflege, Erziehung der Söhne zur Sparsamkeit, der Töchter für den späteren Hausfrauenberuf, unermüdlicher Kamps gegen alle Anschauungen, Zustäirde und Sitten, welche die Unmäßigkeit fördern. Die Gründer des Vereins gaben sich keinerlei Illusion hin, daß schon in kurzer Zell große, augenscheinliche Erfolge zu erzielen waren. Anschauungen und Gebräuche, welche so fest sitzen, können nicht schnell umgewandelt oder beseitigt werden. Dazu bedarf es langer, geduldiger, hvfsnungsslarker Arbeit. Aber gerade die Gegen­wart beweist, daß die Arbell bis jetzt nicht umsonst war. Alkoholsrage wlld in ihrer Bedeutung immer mehr erfannt. Der Antrag Douglas und dessen Besprechung im preußischen Abgeordnetenhause, deren Vorgänger im Reichstage ein negatives Ergebnis hatten sie haben Zustimmung ge­funden.

Aber noch sind gewaltige Ausgaben zu lösen, Ausgaben so riesengroß, daß es der Mitarbeit aller bedarf, welche unser Volk lieb haben und für wahres Volkswohl einzutreten bereit sind. In einer Qeii mit so vielen Wider­sprüchen ist es ein Trost und eine Lust, einmal einen gemein­schaftlichen Boden zu finden, aus welchem wir mit Ange­hörigen aller politischen und kirchlichen Strömungen und well über die Grenzen unseres Vaterlandes hinaus mit allen übrigen Nationen einmütig für Volksgesundheit, für wahre Volkswohlsahrt zusammenwirken können. Andere Nationen, besonders Amerika, Schweben, Norwegen rc., sind uns im Kampfe gegen bie Alkoholschäden voraus.

Möchte die Bitte um Mitarbeit in wellen Kreisen ein starkes Echo finben, baß von allen Sellen, aus allen Ständen und Berufen sich Mitkämpfer in unsere Reihen stellen! Ter Kampf ist schwer, aber nicht aussichtslos. Es geht vorwärts; hoffentlich audj bei uns. Eine nicht geringe Anzahl an­gesehener Männer aus allen Kreisen haben bie Einladung zu den Versammlungen freudig unter schrieben. Freilich nicht alle, die darum angegangen worden sind, haben ge­antwortet. Wenn einer ober der andere hervorragerwe Vertreter seiner Konfession ober Partei, ober seines Standes vermißt, so bars er gewiß sein, baß sie aufgeforbert wurden, aber Gründe hatten, sich zurückzuhalten. Wir wollen uns dadurch nicht beirren lassen, sondern hoffen, daß es zu einer gemeinsamen Arbell kommt, die allmählich das Ver- trauen und die Teilnahme aller gewinnt.__________________

Vermischtes.

Essen a. d. Ruhr, 31. Jan. In Königsteele feuerte ein Flaschenbierhändler auf seine Frau mehrere Re­volverschüsse ab, die sie schwer verletzten. Hierauf tötete er sich selbst.

Berlin, 31. Jan. Die Romanschriftstellerin ' Frau Schobert wurde gestern nacht nach Mckternacht in der Maaßenstraße von einem Strolch angefallen und durch einen Schlag mit einem eisernen Gegenstand nieder­geschlagen. Der Attentäter entfernte sich, ohne der ange­fallenen Dame weiter etwas anzutun.

* Allen stein, 29. Jan. Die Befitzersrau Karoline Przygodda auS Gr.-Röblau, die wegen Ermordung ihrer drei Ehemänner am 19. Januar Hingerichtei worden ist, hat sich an ihrem fünften, sie überlebenden Ehe- manne F. Przygodda, gegen den sie auch einen Mordversuch unternommen hatte, gerächt. Sie vermachte testamentarisch ihr drei Hufen großes Grundstück, welches auf ihren alleinigen Namen im Grundbuch eingetragen war, nicht ihrem Ehe- manne, sondern ihren Brüdern. Nicht einmal die Kinder aus den oier Ehen hat die P. bedacht. Przygodda, welcher die Kinder der vier Ehen an sich genommen hat, will das Testa­ment anfechten und ist deshalb schon bei einem hiesigen Rechtsanwalt gewesen.

"Dresden, 31. Jan. Zu der Affäre des Ober- forftm eifterS Klette gegen den Oberforst meister Müller, welche dazu führte, daß letzterer im Disziplinar­verfahren wegen Herausforderung eines Vorgesetzten zum Zweikampf ohne Pension des Dienstes ent­lassen, ersterer nach Marienberg versetzt und an seine Stelle in Dresden Oberforftmeifler Schulze, bisher Direktor der Forst- einrichtungsanslalt, berufen wurde, wird derDresd. Ztg." geschrieben: ,3n Marienberg hat die Versetzung des Ober* forstmeisters Klette dahm unter den Forstbeamten und im Offizierkorps der dortigen Garnison große Erregung heroor- gerufen, die schließlich m einer Vorstellung an das Finanz- Ministerium Ausdruck gefunden hat, in welcher die gesamten Linien- und Reserveoffiziere erklärt haben sollen, daß sie mit Klette, welcher dem Zweikampf mit einem Kameraden ausgewichen sei, nicht verkehren könnten und ihn überhaupt auf der Straße nicht grüßen, würden. Auf diese Vorstcllilng hat das Finanzministerium die Versetzung des Klette nach Marienberg zurückgenommen; derselbe wird also seine Stelle in Dresden behalten, so daß der Dberforftmeifter Schulze in diese Stelle nicht emrücken kann. Oberforstmeister Schulze soll deshalb jetzt seine Pensionierung beantragt haben. Die Forstverwaltung Sachsens mürbe in ihm einen ihrer hervorragendsten Fachmänner verlieren." Das Blatt bemerkt hierzu: ,213ir müssen die Verantwortung für obige 'JJhtteilung unserem Gewährsmanne überlasten, der indeß er­klärt, für die Richtigkeit derselben einzustehen."

* Dresden, 31. Jan. Im Rötschgrund bei Königstein wurde eine Frau auS Dresden erschossen aufgefunden. Nach den Papieren, bic der Mörder bei der Flucht verlor, ist er em Dresden er.

* Stuttgart, 31. Jan. Gestern wurde auf der

Möhringer Gemarkung ein Arbeiter erfroren aufgefunden.

* Stuttgart, 30. Jan. Den Aufruf, den Graf

Zeppelin zur Leistung von Beiträgen für den Bau eines

neuen Lufkschfsies erraffen yar, ergav ovwo Mr." Es ist ein neuer Luftballon in Angriff genommen. Ingenieur Dürr leitet die Arbeiten auf der Manzeller Werft.

* Paris, 31. Jan. Im Elysee wurde gestern ein Irrsinniger verhaftet, der den Präsidenten Loubell sprechen wollte, um von diesem zum Minister des Aeußern ernannt zu werden.

Charteroi, 31. Jan. In der Kohlengrube Aulnois wurden heute durch herabfallendes Gestein zwei Berg, arbeiter verschüttet, einer derselben wurde als Leiche hervorgezogen, während der andere schwer verletzt wurde.

* Budapest, 31. Jan. Seit zwei Tagen stehen in. folge Brandstiftung die Waldungen im Komitat Groß. Beskerek in Flammen. Alle Löschungsversuche waren bisher erfolglos.

* P etersburg, 31. Jan. Im Hoanower Erzberg» werk wurde durch einen Bergsturz ein Arbeiterhaus völlig zertrümmert. Der Eingang des Bergwerks wurde verschüttet. 9 Personen wurden getötet, 11 schwer und 12 leichter verletzt. Die tn dem Bergwerk eingeschloffenen Ardetter hofft man zu retten.

Bei einer Azetylenexplosion sind in Rog» nonas bei Avignon in Frankreich 7 Personen um­gekommen.

'Die Pest. In Petersburg sind 7 Personen an der Pest erkrankt. Ta man vermutet, daß Ratten mit Pestgift infiziert sind, wurden die Kanäle ausgebrannt.

Sport

EineZuverlässigkcitsfahrtfürKrastzwek r ab er auf der Strecke Frankfurt a. M.Berlin wird fettens des Deutschen Rabfahrbundes veranstaltet. Die Fahrt findet am 4. und 5. Juni statt; sie endet am ersten Tage in Hannover, und am zweiten Tage in Berlin. Es werden im ganzen vier Gruppen gebildet: 1. Gruppe Bundesrnitglieder mit Radern bis 2 HP., 2. Gruppe Bundesrnitglieder mit Radern von 24 HP., 3. Gruppe Nichtbundesrnttglieder mit Rädern bis 2 HP., 4. Gruppe Nichibundesmitglieder mit Rädern von 24 HP. Die Fahrt beginnt in Frankfurt a. M. und geht über Gießen, Marburg, Kassel, Minden, Göttingen, Nordheim, Elze, Hannover, Braun­schweig, Helmstedt, Magdeburg, Burg, Brandenburg, Potsdam, Berlin. Es gilt beschränkte Fahrgeschwindigkeit, auch ist Maschmen- wechsel nicht gestaltet. Die Wertung erfolgt nach Punkten. Für die besten Leistungen wird den teilnehmenden Fabrikanten, außer der Auszeichnung der Fahrer die goldene Medaille des D. R.-B. dem ersten, die silberne dem zweitbesten Fahrzeug gegeben. Die Fahrt soll kein Rennen sein, sondern eine Probe auf bie Leistungs­fähigkeit der in Frage stehenden Industrie.

Kpirlplau der Vereinigte« Frankfurter Ztadttheater.

Opernhaus.

Dienstag den 2. Februar, abends halb 7 Uhr:2)ie Walküre.' Mittwoch den 3. Februar*):Die Fledermaus.* Donnerstag den 4. Februar:Der fliegende Holländer/ Freitag den ö. Februar geschlossen. Samstag den 6. Februar:Götz von Berllchingen." Sonntag den 7. Februar, nachmtttags halb 4 Uhr: Prinzessin Goldhaar." Abends 7 Uhr: ,$)ie Judin." Montag den 8. Februar: .Zar und Zimmermann." Dienstag den 9. Fe­bruar:Wilhelm Teil."

Schauspielhaus.

Dienstag den 2. Februar''):Die Verschwörung des Fresko Sr Genua." Mittwoch den 3. Februar:Alt-Frankfurt." Donnerstag en 4. Februar:Zapfenstrelch." Freitag den 5. Februar: .Der blinde Passagier." Samstag den 6. Februar: Zum ersten Male: Die andere Gefahr." Sonntag den 7. Februar, nachmittags halb 4 Uhr:Zapseustreich." Abends 7 Uhr:Die andere Ge­fahr." M o n t a g den 8. Februar: Zu Wilhelm Jordans 85. Geburtstag:Durchs Ohr." Hierauf:Literatur."

) Anfang, wenn nicht anberS bemerkt, abends um 7 Uhr.

Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen.

Weller

-6'

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Bed. Himmel

Tenrperaiur am 30. bis

31. Januar 4- 3,2ü C,

+ 1,1-6.

Niedrigste

3L

30.

2

2

2

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91

87

89

92

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S.

8.

8.

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740,6

739,3

736,9

737,5

Januar Februar 1904.

4,7

4,9

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KUS des stkü-essuusrttzijterll der Atsdt Vietzes.

Aufgebote.

Am 24. Januar. Heinrich Wagner, Taglöhner in Großen- linden mit Katharine Muhl daselbst. Am 25. Januar. Ludwig Hasbach, cand. med. dahier mit Antoinette Schall in Aachen.

Eheschließungen.

Am 23. Januar. Karl Christum Pfund, Äüfer dahier mit Katharine Jakobine Etzelmüller btcrjelbft

Geborene.

Am 20. Januar. Dem Eisendreher Wilhelm J)artmann_ eine Tochter. Am 21. Jan. Dem Viehhändler Joseph Stern ein Sohn, Erich. Am 22. Jan. Dem Rangierer Adolf Eminel eine iodner, Else Hedwig. Dem Lackierer Kall Käs eine Tochter, Hclene. Tein Arbeiter Ehrisloph Balßer ein Sohn, Willy. Dem Sergeanten Bruno Bartel ein Sohn, Kurt Albert Heinrich. Am 25. Januar. Dem Gerber Ludwig Mühlhause eine Tochter, Hedwig Alane Atulna. Dem Laglöhner Heinrich Panz eine Tochter.

Gestorbene.

2lm 22. Januar. Philipp Dürr, 24 Jahre alt, Schreiner dahier. Am 23. Jan. Friedrich Meißner, 28 Jahre all, Reporter dahier. Am 24. Jan. Johannes Horst, 67 Jahr alt, Tagköhner dahier. Johanna Margarete Elisabech Wolff, geb. Schäfer, 60 Jahre alt, Ehefrau des Schriftstellers Rudolph Wolff dahier. Aiiguste Haas, 58 Jahre alt, ohne Beruf dahier. Ain 27. Jan. ^Heinrich Albert Wilhelm Roll, 2 Alonate alt, Sohn des Gärtners Friedrich Roll dahier-. Am 23. Jam Friedrich Ludwig Rausü,, 16 Lage alt, Sohn des Fuhrmamis Johannes Rausch dahier. Am 29. Jaiu Wilhelm Leitz, 27 Jahre alt, Bankbeamter dahier. Sidome Tiiigel- betn, geb. Wiener, 80 Jahre alt, Witwe des Dekans Johann Georg Dingeldein dahier.

Hunderte von Aerzten

täglichen Gebrauch von Obermeyer's Herba-Seife, z. h. i. all. Apoth., Drog. und Pari. 487

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