DieLahn tritt aus. Zwischen den Orten Heuchel-
Nun habe er Mwsevelt ersuchen
deS Kaisers einp fohlen.
nichts Böses im Schilde geführt.
Reichelskeuner Eisenbahn überfahren.
Ministeriums, 312 903 für Anlegung neuer Grundbücher. Der Gesamtvoranschlag balanziert mit 76 712 174,35 Mk.
zwecke, 1 580 088 Mk. für Erweiterungs- und Neubauten im Geschäftsbereich des Ministeriums des Innern, 4 347 000 in dein des Justizministeriums, 439 460 in dem des Finanz-
Nachbarstaaten. Aus Worms meldet die ,Frks. Ztg.":; Der hier um halb 7 Uhr abends ankommende Personenzug von Mannheim ist bei der Station auf den das Einfahrts-^ signal erwartenden Arbeiterzug aufgefahren. Drei Wagen des Ärbeiterzuges wurden demoliert und die beiden letzten Wagen des Perjonenzuges entgleisten. Menschen wurden nicht ocr* letzt. — Irr Marburg war am Samstag im Wehrdaer Weg 2 ein Brand entstanden, der aber bald, ohne daß er grogen Schaden verursacht hatte, gelöscht wurde. — In Butzbach sand gestern die Eröffnung deS Lchrlmgsheims statt. — In Kirch-Beerfurth wurde ein lOjähriger taubstummer Junge namens Katzenmaier von der Remheim—
licher Sänger und Sängerinnen des Damen- und Herrenchors überreicht.
Offenbach, 29. Nov. Das Zentral-Wahlkomite der sozialdemokratischen Partei hat sich zur Einreichung eines Protestes gegen die Giltigkeit des Dr. Becker-
jchen Mandats ausgesprochen.
If. Frankfurt, 27. Nov. Nach dem Tode des Burenkäiiipfers Obersten Schiel hat sich ein Komitee, be- stehend aus Prof. Dr. Eornet, Generalmajor z. D. Leeb, Oberst a. D. Körbler und Buchhändler Wahrendorff, die
Aus Stadt und Lund.
Gießen, den 30. Noveniber 1903.
•• Personalien. Se. Kgl. Hol;, der Groß Herzog haben dem Hermann Scharf, seither Vizewachtmeister im *2, Großh. Feldartillerie-Negimcnt Nr. 61, das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. - Der Steuereinnehmer Wilhelm Freymann zu Viernheim wurde mit Wirkung vom Tage seines Dienstantritts zum Hauptsteueranitsassistenten bei dein Hauptsteueramt Offenbach und der Finanzaspirant Jakob Philipp Olff ails Nordheiin zum Hauptsteueranitsassistenten bei deni Hauptsteueranit ^.iainz ernannt. — Der Kanzlist bei dem Ministerium der Finanzen Johann Alb ohn wurde zum Kanzleiinspektor bei der Haupt-
Ncgenwetters Hochwasser. ..... v .
" 9t e u e F ü n f z i g p f e n n r g st ü ck e werden demnächst geprägt werden. Bei der Etatsberatung der königlich bayerischen Münzanstalt im Finanzausschüsse der Abgeordnetenkammer teilte dec bayerische Fiuanzinmlster mit, daß cm neues Modell für 50-Pfennig-Stücke angenommen worden sei und die Neuprägungen demnächst beginnen werden. Die neuen Fünfziger sind stärker legiert und etwas kleiner, aber dicker als die alten Stücke, sodaß eine Verwechselung nut den lO-Pfg.-Stückcn nicht mehr Vorkommen kann. 15 Millionen Stück Nickel-Münzen und 65 Millionen Mark Silbermünzen sollen in den nächsten zwei Jahren geprägt werden; die^Neu- prägung von 20-Pfg.-Stücken sei eine noch offene ^rage, event. seien 25-Psg.-Stücke in Aussicht genommen.
04» Klein-Linden, 29. Nov. Unser Kriegerverein feierte heute den Geburtstag des Großherzogs durch eine Kirchenparade, an der sich ca. 60 Kameraden beteiligten. Eine weitere Feier wurde mit Nücksicht auf das plötzliche Hinscheiden der Prinzessin Elisabeth abbestellt.
w. Darmstadt, 30. Nov. (Drahtbericht).
staatskasse ernannt.
** Beerdigung Die sterbliche Hülle des am 26. x>. Mts. unerwartet aus beiit Leben geschiedenen ^abrit- besitzers Earl Klingspor sen. wurde gestern vormittag i/312 Uhr auf dem neuen Friedhöfe zur ewigen Auhe gebracht. Es war vorauszusehen, daß dieser Truuerakt den vielen Freunden, Mitbürgern und allen, die mit dem d^ause in geschäftlicher Verbindung stunden, Gelegenheit ^lüch müroe, dem Dahingesll)iedeueu aufrichtigen Herzens die lehre Ehre zu erweisen. Zahlreich und kostbar waren die Dielen Blumen spenden, die den vor dem Altar aufgc|teilten Sarg bedeckten und nach Beginn der Feier niev^rgelegt wurden. Die Trauerfeier wurde eingeleitet nut dem von der Regimentsmusik intonierten Choral „Jesus meine Zuversicht". Pfarrer D. Schlosier zeichnete herauf in seiner Gedächtnisrede ein treues Bild des Dalstngeschiedenen al^ Mensch, Familienvater, sowie in seiner Eigenschaft als Geschäftsmann und Vertreter der ihm durch das Vertrauen seiner Berussgenossen übertragenen Ehrenämter. — Unter* den Klängen eines Trauermarsches wurde der Sarg zur Gruft geleitet. Die erste Kranzspende ließ hier die Arbeiterschaft der Rudhardtschen Gießerei in Offenbach, deren Inhaber Herr Klingspor war, uiederlegen; es folgten die Vertreter des Geschäfts- und Bureaupersona.s der Gießerei. Treffliche Worte begleiteten die Kranz, penden, die namens des Handelsgerichls Landgerichtspräsioent Kulimann und namens der Handelskammer deren Präsident, Kommerzienrat Koch, niederlegten. Das Offiz-iertorps des ^nsanterie- Regiments Kaiser Wilhelm halte vorher einen Manz in der Trauerkapelle niedergelegt. Mit dem Choral: „Wie sie so sanft ruhen", schloß die auf alle Anwesenden einen tiefen Eindruck hinterlassende Feier.
** Der „Sängerkranz" feierte gestern abend von 5 Uhr ab im Reuen Saalbau sein 40jühriges Bestehen. Das Programm wies natürlich in erster Linie bemerkenswerte und interessante Darbietungen der Gesangeskunst aus, die von dem Dirigenten Herrn Franz Bauer in muster- giltiger Weise vorbereitet waren. Er versteht es in hohem Maße, seine Sänger für ihre Sache zu begeistern und zu den höchsten Leistungen anzuspornen. Das zeigt sich besonders bei größeren Tonwerken: der Männerchor, der außer verschiedenen .Volksliedern gestern „Salamis", । den Siegesgesang von Gernsheim mit Or-1 chesterbegleitmig vortrug, fand außerordentlichen Beifall. Der Damenchor erfreute durch den herrlichen Gesang »iveier Lieder mit Orchesterbegleitung. Der geschätzte Gast aus Wiesbaden, Fräulein Else Koch, hat mit ihrer Kunst, ihrem gut ausgebildeten Organ, sehr wesentlich zu dem Erfolg des musikalischen Programms beigetragen, ebenso Herr Julius Hahn, der die Klavierbegleitung feinsinnig aussührte. Rach den musikalischen Darbietungen, denen ein Prolog, gesprochen von Frl. Else Plank, die chre Aufgabe mit hinreißendem Schwung erfüllte, vorauging, setzte man sich um 7 Uhr zu dem von Trescher u. Schroedel hei gerichteten Feil- mahl. In fröhlichster Stimmung büeb man bis nachts 3 Uhr gesellig beisammen. Dem verdienten Präsidenten Karl Berg, der dem Verein feit 16 Jahren vorsteht, wurde aus diesem Anlaß ein einfach
S.Ä beim, Ä ®0d«r, W=fen und Mnn-Lindm m Me
nulChen. Deming fügte hinzu, er habe gegen den sMjidenten Lahn über ihre Ufer getreten und beginnt das Lahntal z nichts Böses im ' Schilde geführt. überschwemmen. Auch die Wieseck zeigt infolge des anhaltenden
•* Aus dem Bureau des Stadttheaters. In der morgigen einmaligen Aufführung von Philipps wirksamen Schauspiel „Wohltäter der Menschheit" werden die Hauptrollen von den Herren Direktor Steingoetter, Siegmund Haag, Pichler, Achterberg, Tamke und den Damen Kellermann und Hellberg gegeben werden. Die Darstellung des Stückes hatte in Marburg am Totensonntag einen durchschlagenden Erfolg. — Der Berliner „Salon für alle Kunst" — früher Dr. Heine- Ensemble — der Donnerstag den 3. Dezeinber hier mit „Salome" und „Die Gefangene" ein einmaliges Gastspiel absolviert — hat auch an den Theatern in Bremen, Stettin, Kiel und in Braunschweig so eminenten Erfolg gehabt, daß zum Teil die Gastspiele überall verlängert werden mußten. — Auf verschiedene Anfragen wird mitgeteilt, daß das Gastspiel der Nachtasyl-Tournöe bestimmt nachgeholl wird; über den Termin schweben Unterhandlungen, da derselbe mit den bereits kontraktlich festgelegten anderen Gastspielen der Tournee in Einklang gebracht werden muß.
** Kaiserpanorama. Seit einigen Tagen ist hier, Kirchenplatz 15, ein Kaiserpanorama eröffnet. Diese Woche ist die hochinteressante Serie Italien ausgestellt. Den Be-1 such können wir Jedem empfehlen, zumal der Preis für die Darbietungen mäßig ist.
** Bcsitzwechsel. Professor Luley kaufte das in der Nähe der neuen Bibliothek gelegene Haus von Herrn Julius Wenzel, Stephanstraße 18, für 40 500 Mk.
** Zu den Einbruchdiebstählen wird und noch mitgeteilt, daß die Langfinger bei M. Levy in der erbrochenen Ladenkasse zwar fein bares Geld, wohl aber etwa ein Dutzends schwere, echte silberne Schirmgriffe vorfanden, die sie aber emfach an die Erde warfen, wohl m der Annahme, sie seien unecht.
•• Ein scheues Pferd, das mit einem Wägelchen das verdienstliche Austragen von Backwaren ermöglichen sollte, brannte heute früh in der Crednerslraße kie§- und fünfen* stiebend durch, gerade als sein Herr, der Bäcker, aus emem Hause wieder zu ihm gehen wollte. Kinder, die zur Schule gehen sollten, verfolgten das mit regem Interesse. Das Tier wurde feftaebcilten und dem Besitzer zugeführt.
Neimikchles.
• Frankfurt, a. M., 28. Nov. Senator Dr. von Oven, der älteste noch lebende offizielle Vertreter der früheren freien Reichsstadt Frankfurt, der niehrsach Bürgermeister war und 66 Jahre in städtischen Diensten stand, ist tm Alter von 87 Jahren gestorben.
• Berlin, 28. Nov. Nach einer Depesche des Berliner Tageblattes aus New - Port begründete der frühere Präsident Cleveland m einem Schreiben an eine Zeitung m Brocklin, weshalb er definitiv auf eine Präsidentschasts- Kandidatur verzichte.
* Berlin, 28. Nov. In der heutigen Nachmittags* Ziehung der 5. Klasse der preußischen Lotterie wurde die Nr. 102 968 mit 1000 Mk. und der Prämie von 300 000 Mk. gezogen. Der gestern gezogene Hauptgewinn von 500 000 Ml. bleibt in Berlin und auch die heute ge
zogene Prämie bleibt in Brandenburg.
* Boch u m , 29. Nov. Heute früh wurde der Zechen» beamte Schellenberg von der Zeche „Constantin" in einer Blutlache liegend auf einer Wiese in der Nähe der Zeche, seiner Uhr beraubt, erstochen aufgefunden. — Der Bahn^ arbeitet Bernhard Dahne wurde auf dem Bahnhof Bochum- i. Den Süd beim Rangieren leerer Wagen von einem Schnellzug
Landständen ging laut Darmst. Ztg." der Entwurf Hamburg, 28. Nov. An der Elbemündung sind
des Staatsvoranschlages für 1904 mit einer 5 Fischotter mit 15 Mann Besatzung verschollen. Denkschrift des Finanzministeriums zu. Darin * Eisenach, 29. Nov. Der Einjährige Clan-
wird eine Wendung zum Besseren konstatiert. Die s e n au§ £amburg oon t)cr 6. äompagnie be3 94. 3nfanteric
wuo eme ^enoung z " Millionen mehr als Regiments hat sich erschossen. Die Grunde sind an- yauptannatjmen konnten nut rund 2,8 Millionen mehr a dienstlicher Natur.
im laufenden Voranschlag eingestellt werden. Die -mittel * Falkenau, 29. Nov. Auf der St. Anton- und zur Deckung des Defizits für den ersten Teil des Vor- Agneszeche wütet ein für ch tb a r e r Br an d, dessen Ent-
Vermögen entnommen werden, ^yur 1905 bleibt em ^oerichtet hat. Der Betrieb der Zechen ist eingestellt, mögensrest von 400000 Mk. Der Fehlbetrag in * München, 29. Nov. Gestern nachmittag griffen d-r Verwaltung des lach°nd°n Jahres war
l'trcngitcr Sparsamkeit von rund 2,3 Millionen auf 1,0 jjiu* aiig?fegt hatte, wurde von diesem durch erneu Schuß lionen herabminderbar. Zur Deckung des Fehlbetrages Lu ven Kopf sehr schwer vernetzt, der zweite wurde fest- ! der Rechnung für 1902 brauchten nur rund 160 000 Mk. genommen mid üt die Fron feste nach Mnchen einge- gegen vorgesehene 670 000 Mk. aus dem Vermögen ent-1l^sert.yg. Nov. Der in Deutschland verbotene nommen werden. Im diesmaligen Vermögensetat befinden Roman^ des Leutnants Bilse „Aus einer kleinen sich u a an Forderungen: 5 380 900 Mk. für Eisenbahn- Garnison" liegt bei hiesigen Buchhändlern aus und 11 J ° ■ I findet rechenden Absatz. r ,
* Pilsen, 28. Nov. In der Station Schonwehr stteß ein Personenzug mit einigen leeren Waggons zusammen Ern Reisender aus Prag wurde verletzt.
* Budapest, 29. Nov. Auf dem neuen Friedhöfe haben drei Mädchen im Alter von 11, 12 und 15 Jahren seit längerer Zeit die Gräber frisch beerdigter Kinder geöffnet, die Schmucksachen und Kleider der Leichen geraubt, dieselben dann verkauft und dafür Näschereren erstanden. Die Kinder sind verhaftet.
* Oran, 28. Nov. Eine 65jährige Frau, welche als Marketenderin am deutsch-ftanzösischen Kriege 18'0/71 teil- genommen hatte, wurde von zwei hiesigen En^woynern überfallen, ermordet und ihrer Ersparnisse in Hohe von 6000 Francs beraubt.
Oberst a. D. Siovoier uno «ucgganoiei ^uijidiuuin, vici * Buenos Aires, 28. Nov. In den Provinzen Aufgabe gesetzt, dem dort fern von seiner zweiten Heimat Cordoba und Santa Jö richtete ein H a g e l st u r m großen
Ruhenden einen einfachen Denkstein auf das Grab zu setzen. Schaden an.
Diese Absicht zu fördern sind nun auch hier m Frankfurt, * Vom Wetter. Nach einer Meldung der „Frtf
bei- Vaterstadt Schirls eine Anzahl Herren zusammengetreten Ztg." aus Kreuznach führt die N ahe und's
und richten einen Aufruf zur Mithüfe an alle Freunde Sch.el-Irnvachdem Stergen »egr i en - £« to a 6« und alle ^überhaupt, die Sympathie für die von ihm Lin uzr atb ar er ©tui-m. Tie Schiffahrt wurde ein- fochtene Sache hegen. Gaben für leinen Grabdenkstem werden Mehrere fällige Dampfer sind äusgeblieben. -
erbeten an Fabrikant Richard Appel, Frankfurt a. M.-Bocken- der „Voss. Ztg." aus T e plitz (Böhmen) gemeldet heim, Adalbertsttaße 17. wird, ist der 22 Meter hohe Aussichtsturnn bei Hauska
Kassel, 29. Nov. Mit dem Frankfurter Schnellzug Sturm umgeworfen worden. — Der Sturm hat
traf auf dem hiesigen Bahnhof eine kleine Reisegesellschaft im &afen von Cherbourg (Frankreich) furcht- ein: „Er" ein junger Mann, sehr brünett, sehr elegant, 6ar gehaust." Eine Frau wurde vom Sturm in den Hafen „sie" eine gut konservierte kleine Frau; Zubehör: Drei qefAieubcrt und ertrank. — Im Hafen von Baionne- Kindlein im Alter von 3—8 Jahren. Man logiert s^ch! wurde ein Fahrzeug gegen einen Felsen geschleudert. ^ie - ------ । in einem Hotel ein. Jrn Jr:emdenouch ist zu lesen: ^.,P ho- 5 Mann bestehende Besatzung ist ertrunken,
aber vornehm aus gestattete^ Album mit den Bildern samt- ^gravh nebst Frau und Kindern auS W., einer otabt, die • «n P; einer Mensur tödlich verletzt, starb ©änaet und Sanaeruwcn des Mmren- und verren-!;,^ £ Die Flitterwochen- A,^° f7nburq der Studierend der f-rstlichen Hoch.
Zärtlichkeit des Paares erregt beim Hotelpersonal cmrges 'n Ajchaf -nvu-g «er «inmerenoe , Qn
Äusfehcn. Hochzcitsreiscnde mit drei Kmdern un Schleppran ichule ft ö n 'gsdorscr dem Koqjä ) S
ist man noch nicht gewöhnt. Uebrigens scheinen btc Klemen -Am vorletzten Freitag sand die Mensur statt. Ler oegner erwas gedeckt. Am nächsten Tage tri,ft wieder mit dem Lorenz, dem Korps „Hcrcynm" angehörig und ebenfach Frankfurter Schnellzug ein junger Mann ein, der sehr über- Studierender der forstlichen Hochschule, hat sich nach -vetannl- nächtig, sehr aufgeregt aussiehr, in eine Droschke fällt und niec^en Todes Königsdorsers der Staatanwaltschaft gciicut. zehn Minuten darauf bei der Kriminalpolizei stürmisch die » Streik der Stadtverordneten droht Heine Reisegesellschaft reklamiert. Er müsse sie finden — , Stadt A l sf e l d a. d. Leine. Wiederholt ist es dort bot oder lebendig. „Sie" sei seine drau, „er mit uncrauicflichen Zusammenstößen zwischen Magistrat
dem sie dur chge brann t sei, sem er ,t er Ge hilfe in y Büraeruoritebern ^Stadtverordneten) gekommen, und jetzt , feinem photographischen Atelier, die Kinder seien die seinen, und -durgervorsteyein ^taorveroron / u Büraervoriteber Eirriae Recherchen folgen, endlich gi'bt's ein Wiedersehen, scheint sogar em allgemeiner Ausstand der Burgervorney Der Gemahl tobt wie ein Berserker, aber die kleine Frau cmsgebrochen zu fein. Die unmittelbare Jcianlammg hierz bleibt ruhig und kühl bis ans Herz hinan. Er droht hat nach der ,Volksztg." das Verhalten des 4>urger- mit Verhaftung, gewaltsamem Rücktran s- ist e rs in der gemeinschaftlichen Sitzung der ftadtychen Port, sie lacht ihn einfach aus. Jetzt verlegt er Kollegien am 18. Nov. gegeben. Der den Vorsitz führende rich aufs Bitten: Alles soll vergessen sein. Umsonst bleibt Dr. Hottenrott hatte einem Bürgervorstehtt
fern Flehen, nichts rührt das harte Herz der Treulchen. Ordnungsruf erteilt und später, angeblich ohne be* Ta greift er — nicht zum Revolver, sondern zu bwem Veranlassung, ihn aus dem Sitzungssaale verwiesen.
iebaft bleiben. Tas wirkt. Es folgt Versöhnung und Ausdruck ihrer E n t r ü st u n g mit dem ^lusgewiesenen g iich gemeinsame Rückreise im besten Einveruehmem Das Schild zeitig den Saal. Vorher soll der Bürgermeister dem be* des Photographen in W. aber soll eine kleine Aenderung treffenden Bürgervorsteher sogar noch mit Verhaftung erfahren. Hinter des Firmeninhabers Namen werden unb einer Ordnungsstrafe gedroht und ihm dann nachgerufen fortan die inhaltsschweren Worte prangen: L Co. — Am I ^aßen. Macken Sie, daß Sie herauskommen; Sie sind nur 28. d. M. ist hier der Generalmajor z. D. Olof v. Lin de- \' gV Z f u [ b i g geblieben, denn ich bin bei quist nach langem »engjeftorben ber vE 1862 !bis von Alsfeld und habe hier die Gewalt!" Auf
kleine Mitteilungen aus Hessen und den Sitzung der städtischen Kollegien emberusen, aber oon 1 " ..... ~ - gesamten Dutzend der Burgervorsteher erschien fein einziger.
sodaß die Sitzung nicht stattfinden konnte.
• D i e Zahl der GeboreneninPreußenbe^ lief sich nach dem neuesten Hefte der „Zeitschr. des Kgl« Statist. Bur." im Jahre 1902 auf 1 295 914 gegen 1 3011- im Jahre 1901, 1 275 859 i. I. 1900 und 1 265 927 tm I. 1899. ES hat also gegenüber den voraufgegangenen Jahre eine Abnahme (um 5277) stattgefunden, wie die- als F o l g e er s ch e i n u n g w i r t s ch a s t l ich s ch l echte Zeiten schon öfter beobachtet ist. Irgend etwas ^ben ttches hat ein derartiger Rückgang der Geburten nicy, und zwar im Jahre 1901 um so weniger, aU m ! Jahre auch die Zahl bet Sterbefälle eine Abnahme


