Ausgabe 
30.5.1903 Erstes Blatt
 
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einem ber späteren MuseumSrLrme <rus«estellt ttraren. W waren die Pläne des Schlosses, wie es früher aussah und wie eS heute sich präsentiert. Dazu war in der aller­letzten Zeit noch ein interessanter neuer Treppenbauplan gekommen, der ebenfalls in Augenschein genommen wurde. Die Pläne vom inneren Ausbau des Großherzog!. Absteige­quartiers nahmen eine besondere Wandfläche ein.

Nach der Besichtigung des Schlosses fuhr der hohe Saft, wiederum unter lebhaften Huldigungsrufen der draußen Harrenden ins Offiziers kasino weiter.

Festessen im Offijinskafino.

Gegen 3 Uhr nachmittags traf Se. Kgl. Hoheit der Großherzog, der übrigens die Uniform seines Leibgarde- Grenadier-Regiments Nr. 115 trug, im Offizierskasino ein. Sobald als Se. Kgl. Hoheit den Festsaal betreten hatte, überreichte Generalmajor v. Bigge ein in Prachtdand gebundenes Exemplar der zu diesem Festtage erschienenen, von ihm in Gemeinschaft mit Akajor Müller verfaßte» Regimentsgeschichte.

Zum Festessen waren die Generalität, das hiesige Offizterkorps, bie Sanitätsoffiziere und die Militärbeamten erschienen.

Se. Kgl. Hoheit brachte während des Essens das Kaijerhoch aus.

Während des Essens erhob sich dann noch Oberst von Graevenitz zu einer längeren Tischrede, die er ungefähr mit folgenden Worten begann:

Euer Königlichen Hoheit erlaube ich mir den aller- untertänigsten Tank des Offizierkorps für Allerhöchst Ihr Erscheinen zum heutigen Fest auszusprechen, wodurch der Tag erst die wahre Weihe erhalten uno für alle Leil- uehmer unvergeßlich sein wird. Ew. König!. Hoheit haben soeben die Gnade gehabt, dem Regiment hochehrende Worte zu sagen, das Regiment wird seinem allerunter- tänigften Tank dafür Ausdruck geben, daß es auch ferner» bin seine Ehre darin suchen wird, wo es auch immer fei, freu seine Pflicht und Schuldigkeit zu tun. Hundertster Geburtstag! da sei es mir vergönnt, einen prüfenden Blick in Die Vergangenheit unseres Geburtstagskindes zu werfen.

Er gedachte sodann u. a. des ruhmreichen Anteils des Ba­taillons an dem Feldzuge von 1806 in der Schlacht von Wagram, wo das Bataillon die Hälfte der Offiziere und ein Fünftel der Mannschaften verlor. Auch der 12. De­zember 1812 ist ein Ehrentag in der Geschichte des 2. Ba­taillons. In jenem Jahre wurde das 2. Bataillon mit dem jetzigen 1. Batalllon, das im Jahre 1790 formiert war, zu einem provisorischen Regiment erhoben. In den Feld­zügen 1813/14 wurde dieses provisorische Regiment mit Rücksicht auf fein braves Verhalten ausgezeichnet durch den Namen Garde-F-üsilier-Regiment und als solches zog es nach dem Feldzug in seine neue Garnison Homburg ein. 1830 hatte Se. Kgl. Hoheit der Großherzog Ludwig II. die Gnade, dem Regiment den Namen Regiment Großher­zog zu verleihen und 1842 Se. Kgl. Ho hell den Prinzen Alexaiider von Hessen zum 2. Inhaber zu ernennen. Nach ruhmreichem Anter! an den Feldzügen 1848, 1849, 1866 wurde dem Regiment als Garnison die Stadt Gießen zu- gewiesen, die alte Zeughauskaserne und diese Kasino- Räume, in denen wir uns heute noch ganz wohl be­finden. Ew. Kgl. Hohell hat die Gnade gehabt, schon von den Ruhmestagen des Regiments in den Feldzügen 1870/71 zu sprechen. Tiefe Ruhmestage von Metz, Or­leans, die Kämpfe um Orleans werden für das Regiment stets unvergeßlich bleiben. Tie höchste Auszeichnung aber wurde dem Regiment zutell, als Se. Kgl. Hoheit der hoch-

sellge Großherzog Ludwig IV. die Gnade hatte, das Regi­ment, welches bis dahin den Namen Regiment Großherrog führte, am 12. September 1891 Sr. Majestät dem Deutschen Kaiser zu verleihen. Tie ehrenvollen Traditionen von Gravelotte und Orleans haben in fleißiger und erfolg­reicher Friedensarbeit sich erhalten Mll biefer fleißigen Friebensarbell ist bas Regiment nicht ermübet, sondern stets weiter fortgefahren und es hat infolgedessen auch das Glück gehabt, die Zufriedenheit Ew. Kgl. Hoheit zu er­werben Ew. Kgl. Hohell haben die Gnade gehabt, dieser Zufriedenhell durch stete Gnadenerweise für das Regiment bis zum heutigen Tage Ausdruck zu geben Ich erinnere nur an das gnädige Geschenk des Bildes unseres ersten Kommandeurs. Vor allen Singen ist heut dem Regi­ment und insbesondere dem 2. Bataillon bie höchste Ehre in Gegenwart Ew. Kgl. Hohell zutetl geworben. Mit Stolz kann das Geburtstagskind auf eine glorreiche Vergangen­beit zurückblicken und hoffnungsfroh blickt das Regiment in bie Zukunft hinaus. Denn die Traditionen, die wir übernommen haben von unfern Vorgängern, und die uns das Studium unserer schönen neuen Regimentsgeschichte lehrt, bie sollen bem Regiment erhalten bleiben und, meine Herren vom Regiment, diese Tradition bestehe in Treue in der Pflichterfüllung und in der Liebe zum angestamm­ten Herrscherhause. Tarum erheben wir unsere Gläser und rufen: Se. Kgl. Hohell der Großherzog von Hessen, unser allergnädigster Landesherr, er lebe! Hurrah, hurräh, hurrah!

Eine außerordentlich große Zahl von Telegrammen, be­sonders von Militärs, liefen ein. Von Sr. Maj. dem Kaiser wurde folgendes Telegramm verlesen:

Ew. Königl. Hohell beglückwünsche Ich zu dem heu­tigen Tage, an dem Eure Königl. Hoheit mll Meinem braven hessischen Regiment das l(X)jährige Bestehen des 2. Bataillons desselben feiern. Möge es dem Regiment vergönnt fein, seinem alten Ruhme immerdar von neuem Ehre zu machen

Töberitz, 29. Mai 1903.

(gez.) Wilhelm Rex.

Se. Königl. Hoheit anllvortete mit folgendem Telegramm an den Kaiser:

Ew. Majestät spreche ich, zugleich im Namen von Ew. Majestät Regiment, für das huldvolle Telegramm zum heutigen Tage ehrerbietigsten Tank aus.

(gez.) Ernst Ludwig.

Auch mehrere Fe st Postkarten, von Sr. K. Hohell unterzeichnet, wurden während des Tiners im Offizier­kasino versandt.

Tie Kasinokommission, besonders Major Hoffmann und Leutnant v. Mandel, haben sich um die Pünktlich­keit und weitgehendste Sorgfältigkeit bei Besetzung der Tafel und Bedienung der Gäste durch 30 dazu auserfehene Ordonnanzen, die in der ersten Uniform, die das Regiment hatte, also um 1800, erschien, sehr verdient gemacht. Alles klappte und nicht die geringsten.Verzögerungen traten ein. In kurzer und pünkllicher Zell war serviert. Tas ganze Arrangement war überaus geschmackvoll, der Schmuck mll sicherstem Blick da angebracht, wo er sich vorteilhaft machte. Auch bie Beleuchtung funktionierte zur größten Zufrieden­heit.

Tie Reihe der Unterhaltungen nach der Tafel wurde er­öffnet durch einen Prolog, der von Hauptmann K ö 11 s ch a u verfaßt war und von ihm vorgetragen wurde, auch in der 1. Offiziers uni form, die das Regiment hatte. Unter«

Haltungen und Aufführungen humoristischer Art in Dev- oinbung mll musikagischen Darbietungen, Verse in denen auch hiesige Verhältnisse berührt wurden, wechselten dann ab und unterhielten Se. Königl. Hoheit den Großherzog vortrefflich, sooaß keinerlei Pause fick cinftente._ Für die Aufführungen war ein kleines, prächtig geschmücktes Po­dium errichtet worden, bas seinem Zweck vortrefflich ge­nügte. Es gab eine Unterbrechung in den Unterhaltungen erst bann, als der Wagen zur Abfahrt vor dem Kasino anhielt.

Nach bem Essen trug sich Se. Kgl. Hoheit in bas von Major Hoffmann aus diesem Anlatz geschenkte Fremden­buch ein, ein ungemein kostbares und vornehmes Pracht­werk, das jedenfalls nach abermals 100 Jahren eine statt­liche Menge erlauchter und berühmter Namen in sich aus­genommen haben wird.

Von den verheirateten Offizieren des Regiments war dem 2. Bataillon ein silberner Tafelaufsatz, von den Jung­gesellen des Offizierkorps ein ähnliches wertvolles Geschenk zum Andenken gestiftet worden. Auch ehemalige Offiziere hatten ein reiches und kostbares Geschenk dargebracht.

Vom Prinzen Ludwig von Battenberg wurde dem Offizierkorps durch Kabinettsrat Menges eine silberne Medaille mit bem Bildnis des Prinzen Alexander von Hessen als Geschenk übermittelt.

Besonders hervorgei-oben zu werben verbient auch bie außerorbentlich schöne Ausschmückung des Kasinos. Jnmllten zweier Pfanzenarrangements erhoben sich bie. Büsten ber Kaiser Friebrich unb Wilhelms II. Beide stellen durch den Kaiser ber 2. (Hauptmann Lörbroks) und 3. Kom­pagnie (v. Schlemmer) verliehenen Ehrenschießpreise bar. Sehr vorteilhaft präsentieren sich in bem Kasinosaalc auch bie bie Wände zierenben zahlreichen Porträts ehemaliger Regimentskommanbeure bis auf Generalmajor v. Dewitz.

Die Kaserne war übrigens burch Bizefeldwebel Lotz sehr hübsch geschmückt worben. Zu bessen Verfügung hatte jede Kompagnie brei Mann gestellt.

Folgeode OrdensallSzeichnnugell würben bei ber -täfel von Sr. jtomgL Hoheit überreicht: Hauptmann Kreuter bas Ritterkreuz 1. Kl., Regiments- abjutant Leutnant Menges unb Oberleutnant Schröder bas Ritterkreuz 2. Kl. des Berbienstorbens Philipps bes Großmütigen.

Unteroffiziers« und Mannschaften Effeu.

Während des Essens hielte uie Wiujü Der 118er auf dem Rentamtshofe, ber burch einen Vizefelbwebel, zwei Unteroffiziere unb 15 Mann bes 3. Bataillons abgesperrt war.

Während des Festessens im Kasino speisten bie ehc> maligen Unteroffiziere unb Mannschaften bes Regiments beim 2. Batalllon. Tas Essen war so arrangiert, daß bie Unteroffiziere unb ihre ehemaligen Kameraden im Speise­saal aßen, bie ehemaligen Mannschaften unb, soweit der Platz reichte, bie Kompagnie im Exerzierhause. Freibier wurde vorn Bataillon gegeben. Tie alten Unteroffiziere begrüßte ber älteste Feldwebel nicht nur des 2. Bataillons, sondern des ganzen Regiments, Junker, bie ehemaligen Mannschaften Feldwebel Ritter mit einigen guten Worten im Namen bes Majors v. Schlemmer. Zur Be- bienung hatte jebe Kompagnie 12 Mann gestellt, unb für bas Exerzierhaus zur Aufsicht jebe Kompagnie zwei Unter­offiziere.

Tie Rückfahrt des Großherzog- erfolgte durch den fahnengeschmückten SelterSweg, zu besten beiden Seiten sich noch einmal viele Menschen angcfammeU hatten, um dem Landesfürsten zu seinem Abschied von der

Das ihnen bei Feuer und Pulverdampf In Fleisch und Blut schon gedrungen, Das wurde im Juni, im nächsten Jahr, Bei Lüben in Schlesiens Landen Geknüpft und geweiht für immerdar Das Regiment war erstanden. Zwei Monde darauf schon stand es den Mann Im Freiheltskampfe von Lützen.

Tie Gardefüsiliere heran T Auch das konnte nichts mehr nützen. Zum letzten male auf fränkischer Seif Bei Leipzig in alter Treue.

Dem Untergang war der Korse geweiht! All Deutschland kam jetzt an bie Reihe. Und an dem langen Besreiungskrieg, Den spät're Geschichte geheiligt, An erbittertem Kamp! und Ruhm und Sieg Hat auch's iiRegiment sich beteiligt.

Vernichtet war jetzt Napoleons Macht Zerrissen der fränkische Schleier, Vorbei des Bruderkampss traurige Nacht Und Deuischland atmete freier.

AlS siebzig ein dritter Napoleon rief Den preußischen Staat in die Schranken, Da weckte er, was bis dahin schließ Den Nationalgedanken.

Und überrascht sah Frankreich dann, WaS e5 sich zum Schaden geschafien, Die Deutschen alle Alaun für Mann Das ganze Volk in Waffen.

Von Metz au5 wollte Bazaine'S Armee Hin auf Paris entweichen

Un deS Kaisers Hauptheer in der Näh' Ter Festung Ehalons erreichen.

Da legten sich den Franzosen vor Bei Vionville aus den Höhen Tas 111. und dann daS X. KorpS Und brachten dieselben zum stehen. Am Nachmittag nach heißem Streit Sie waren fast am Verbluten; Wenn nach der deutschen Tapserkell Bazatne nicht mehr mußt vermuten. Da warfen am Abend zu ihrem Glück Tie hetzen sich noch in die Flanke DeS Feindes. Ermüdet wich er zurück Und uns war der Sieg zu verdanken. Doch fetzte bei Gravelotte sich der Feind Zu erbittertem Widerstande. Bazame's Armee stand dort vereint, Front nach dem eigenen Lande.

Da gabö fein Weichen Blut um Blut! So hieß die Lofung bei beiden.

Wo großer die Kraft wo höher der Akut! Ter achtzehnte sollt' es entscheiden. Bei Graoelott und St. Privat Da hatte der Feind sich verschanzet. Viel Gräben gezogen fern und nah Und Batterien gepstanzct.

Manch deutscher Sturm zerschellte dort An zah gehaltnen Mauern.

Doch -SBoricärtö* hieß es fort und fort, Mag Tod und Teufel lauern.

Im Bois de la Cuffe da mußte schon Seit Stunden beständig warten Bei großen Verlusten das Bataillon, Bis heran die preußischen Garden.

Da hieß es nachmittagsZum Angriff txor*, Ihr Hessen ihr sollt jetzt zeigen, Ob fest in ber Hand euch das Feuerrohr, Ob ber alte Mut Euch noch eigen.

Mit schlagendem Tambour ging es bergan Bei sinkender Tagessonne, 6, 7 in Schützenlinie voran, 5, 8 in dichter Kolonne.

Bald war ber Feind vor diesem Stoß Auf Amanweiler gewichen Doch bie Verluste waren zu groß, Durch nichts mehr ausgeglichen.

Gar mancher hatte vom Bataillon Sich Todeslorbeern erworben. »Grüß mir die Mutter und sag, ihr Sohn Sei als braver Soldat gestorben.

Und als die Nacht sank auf bie Well Mll zitterndem Sternenscheine, Ta deckten 216 das Feld Vom Bataillon alleine.

Doch nicht umsonst floß dahin üjr Blut, Laut tont es in lauten Akkorden: Ten deutschen Waffen und deutschem Mut Ist herrlichster Sieg hem geworben*. Umschlossen ward später das fränkische Heer Bei Sedan geschlagen gefangen.

Nun gab es kein Kaiserreich Frankreich mehr, Doch ließ man die Kopfe nicht hängen.

Paris erklärte die Republik

Und überall hört man es schallen: .Noch emmal versuchen des Krieges Glück, Wenn schlecht auch die Würfel gefallen*. Ta hieß es: ,Vorwärts nun bis zum Meer! Entgegen den neuen Herren, Ter Mobilegarde und dem Franctireur, Tie überall täglich sich mehren.

Zu decken die Flanke ber Loire-Armee Ward das Regiment dann verwendet, füllt Kavallerie und Geschützen verjeh'n Nach Briare an der Loire entsendet.

Briare auch ist ein Ruhmesblatt In des Bataillons Geschichte. Was da die Truppe gelitten hat, Manch einer hier kanns noch berichten.

Drei Wochen stets alarmbereit, Fast jede Nacht auf Wache, Drei Tagemärsche die Hilfe weit, Zerfetzt fast alle Sachen.

Ter Bürger, ein Feilid im eignen Cuarticr, Und rings von Feinden umgeben, Tie schärfsten Formen halfen nur hier Zu schützen das eigene Leben.

Bei Franctireurs war kurzer Hand Tas Todesurteil beschlossen. Erbarmungslos würben niebergebtannt Tie Häuser, aus denen geschossen.

So stand allein dos Detachement, Stets überfallsgcivärtig.

Drei falte Winterwochen lang, Zum Fechten alle fertig.

Es erstarrte der Kanal im Eis, Er schuf dem Feind eine Brücke Und füllte so in ber Feinde Kreis Die letzte offene Lücke.

Da hieß es doppelt wachsam sein Für Wachen unb für die Posten, Schläft einer übermüdet ein, 6 kann aller Leben kosten.

Und die Hessen sie hielten treulich Wacht, Trotz Hunger unb bitterer Kälte.

Drum töne lam mit aller Macht Ihr Ruhm in alle Welten.

Am 18. Januar klangen fern und nah Die Glocken auf allen Türmen.

»Ein deutscher Kaiser ist wieder da, Das deutsche Reich zu beschirmen*.

Und alle, bie da geseuszet leis, Ob bem, was Frankreich verschuldet. Und die gelitten um diesen Preis, Sie hätten mehr noch erduldet.

Und heimwärts trugen auch sie als Lohn.

Daß ftolj sie konnten sagen:

Tie Kämpfer vom zweiten Bataillon, Sie hatten auch beigetragen.

Durch 20 Jahre bie Zeit entflog, Der Sprößling er wuchs zur Äche, Da knüpfte der hochselige Großherzog Noch fester uns Hetzen zum Reiche.

Laut tönte bie Begeisterung

In mächtigen Akkorden

Ter deutsch Kaiser stark und jung War unser Chef geworden.

Und der junge Kaiser er setzte fort

Ter hohen Wärter Erbe.

AIS Kriegsherr des Friedens starker Hort Ein Schützer aller Gewerbe.

Er hält die deutsche Kolonie, Ob auch bie Parteien hadern; Es blühen Handel und Industrie Beschützt von deutschen Geschwadern.

2aß Londheer ist in seiner Hand Der Grenzen starke Wehre.

Sein Mahnruf tönt .Deutsches Land* Denn Zukunft liegt auf dem Meere.* Wenn fremde Bosheit die Völker hetzt Und Aengstliche fürchten, was werde? Nur Ruhe! Ter Kaiser spricht sicher jetzt Das gewichtigste Wort auf der Erde.

Mit Volldampf. Voraus! Sein oberster Satz, Sein Streben ist doch nur .Frieden".

Tem Deutschen sei aber auch cm Platz An Gottes Sonne beschieden."

Doch sollte dereinst em Napoleon Uns wieder Wirren bereiten;

Oder sollte vom Osten der Steppe Sohn Die Grenzen überschreiten.

Tann werden getreu, in des Reiches Not, Zum Kaiser stehn jeme Hesseii, Und der freche Femd das walte ®ott< Ter fall unsre Faust nie vergessen.