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26.2.1903 Erstes Blatt
 
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Nr. 48

rldjetnt täglich anbei Soninags

Dein (Siebener Anzeiger werden im Wechiel mH den, ^esflschen Canörolrl die riehener Samillen- blätter viermal m der Woche beigelegl

RotanonflDrutf u. Ver­lag bet Brühl 'Ichen Unioerl.-Buch- u.Slein» bvuderei (üietld) (trben)

Aedaknon. troebuioe und Druckerei:

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tlDiefle tüt Deoeschen» Anzeiger «letzen.

AernivirchanittillibAr 51

(pffkes Blatt.

153. Jahrgang

Donnerstag4(5. Februar 1903

GietzenerAnzeiger

M General-Anzeiger w

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Stehen

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Politische Tagesschau.

Der parlamentarische Rotstift.

Unser Berliner parlamentarischer Mitarbeiter schreibt imterm 25. Februar:

Die Bud g e t ko m Mission des Reichstags handhabt bei der Prüfung des M i l i t a r e t a t s energisch den Rotstift. Wenn die Abstriche im Plenum bestätigt werden, dann schneidet die Militärverwaltung bei diesem Etat ungün­stiger ab, als bei den früheren. Für den Leiter des Ressorts, den preußischen Kriegsminister v. Goßler, wäre das miß­lich. Er glaubt schon bei Aufstellung des Etats auf die Finanzlage ausreichend Rücksicht genommen zu haben und vertritt den Standpunkt, daß die Bewilligung seiner Forderungen im Interesse lückenloser Wehrfähigkeit der Armee erforderlich sei. Es kann deshalb nicht zur Festi­gung der Stellung des Äriegsministers beitragen, wenn der Reichstag drei von ihm so eindringlich befürwortete Forderungen ablehnt, wie die Gehaltsforderung der Oberst­leutnants der Infanterie, die Zusammenlegung der Eska- drons Jäger Lu Pferde zu größeren Abteilungen und die militärlechnische Hochschule. Noch besteht allerdings Aus­sicht, daß die Kvmmissionsbeschlüsse in einem F-alle, bei der Forderung für die militärtechnische Hochschule, vom Plenum abgcändert werden. Es hommt auf die Präsenz- zisier der Fraktionen bei der entscheidenden Abstimmung und auf die Haltung der Reichspartei an. Konservative und Zentrum sind der Bewilligung der Hochschule geneigt.

Die Deutsche Tageszeitung bringt unter der Ueberschrift:Die Zügel am Boden", einen Artikel gegen die Regierung. Die Ursache des Zornes verrat folgender Passus:

Man redet so viel und so klug von der notwendigen Einigkeit der slaatserhaltenden Elemente, und trotzdem beginnt man in den Äreisblättern eine ebenso un­geschickte wie unvernünftige Hetze gegen eines der stärk­sten staatSerhaltenden Elemente, gegen den Bund der Landwirte. Glaubt man, auf diese Weise die Einigkeit zu fördern? Oder wähnt man, daß man stark genug fei, den Kampf gegen zwei Fronten zu führen? Generale hat man ja genug; aber mit den Soldaten wird es dann gewaltig hapern.

Sehr bemerkenswert ist, was das führende rheinische Zentrumsblatt, dieKöln. Dolksztg.", dazu sagt. Sie schreibt:

Neulich machte dieDeutsche Tagesztg." der Regie­rung eine lange Mse und erklärte, der Bund könne bei den Wahlen sehr gut ohne sie fertig werden. Dabei wird von keiner Seite stärker gegen die Regier­ung gehetzt, als von bündlerischer, daher sollte man sich nicht beschlveren, wenn die Regierung wieder schießt. Soll dieEinigkeit gefördert" werden, so möge der Bund damit anfangen, aber ec kann wirklich nicht ver­langen, daß die Regierung ihm die Hände segnend aufs Haupt legt, wenn er fortwährend Läfterreden gegen sie

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Der angebliche Verkauf Deutsch NeuguioeaL.

Durch viele deutsche Zeitungen ging vorige Woche eine merkwürdige Nachricht internationaler Kolonialpo.i.ik, näm­lich, England habe Deutschland die Kolonie Britisch-Neu- guinea zum Kaufe angeboten. Ein solches Angebot wäre etwas ganz Neues in der Geschichte Englands, das nicht nur von allen anderen Kvlonialstaaten sich bedeutende Stücke ihres Besitzes mit allen Mitteln angeeignet hat, sondern auch nur beim nicht allzu wertvolle Gebiete hergegeben hat, wenn es damit größere Vorteile erreichen konnte. Die Zwlonialgeschichte Frankreichs, Hollands, Po.tugals und Deutschlands bietet dafür zahlreiche Beispiele. Doch gerade die Geschichte Neuguineas in den letzten 20 Jahren ist ein Beweis dafür, daß die obige Angabe nur ein Erzeugnis höchster Naivetät sein konnte. Ganz Neuguinea wurde von Australien als ein britisches Zubehör beansprucht. Am 16. April 1883 meldete der deutsche Generalkonsul aus Sydney, daß Queensland Neuguinea annektiert habe. Auf die austra­lischen Kolonien gestützt, suchte die englische Regierung di.sen Besitz zu sichern. Am 2. August 1884 schrieb das Aus­wärtige Amt an den Botschafter nach London:Auch in der Südsee befolgt die englische Regierung uns gegenüber die Politik, unsere Mitteilungen dilatorisch zu behandeln, inzwischen aber mit Hilfe der australischen Ko­lonien vollendete Tatsachen ru schaffen, welche unseren In­teressen zuwiderlaufen." Allen englischen Winkelzügen in dieser Frage machte die entschiedene Haltung des Fürsten Bismarck ein Ende. Schließlich mußte das britische Kabinett die Besitzergreifung Deutsch-Neuguineas anerkennen. In Australien entstand darob ein großer Sturm, als ob damit britisches Eigentum in andere Hände übergeaangen wäre. Britischer Gewohnheit gemäß hat aber die Londoner Re­gierung die Erwerbung ganz Neuguineas überhaupt nicht ausgegeben, noch vor fünf bis sechs Jahren richtete sie nach Berlin die Anfrage, ob man ihr Deutsch-Neuguinea nicht verkaufen wolle. Welche Verkennung des englischen Cha­rakters gehört dazu, um das Gegenteil anzunehmen?

Do« der Autiduell-Liga.

Am 24. d. M. trat, wie wir bereis kurz meldeten, in Berlin die Antiduell-Lig? zu einer Besprechung zusammen. Ter Borsitzende Fürss zu Löwenstein legte die Notwen­digkeit der Ortsgruppen dar, um die Ideale der Liga in die weitesten Kreise des Volkes hineinzutragen. Man dürfe sich zwar nicht der Illusion hingeben, daß man das Tuell völlig beseitigen werde; vielmeyr erblicke die Liga ihre Aufgabe darin, den Duellzwang zu beseiti­gen, und diese Ausgabe könne sie erreichen, wenn, was sie ebenfalls erstrebe, Ehr e n g e r i cht e eingesetzt und die Strafe für Beleidigungen verschärft würden. Die öffent­liche Meinung trete mehr und mehr auf die Seite der Liga. Dieselbe sei den Zeitungen für ihre Stellungnahme zu ihren Zielen zu Tante verpflichtet. Solange man staat- lidje oder staatlich anerkannte Ehrengerichte noch nicht haben könne diese seien das Ideal der Liga müf|e man sich vorläufig mit freien Ehrengerichten begnügen. Gras Bernstorfs, Mitglied des Reichstags, wies auf die Bedeutung hin, welche eine Ortsgruppe für Berlin habe,

namentlich in Hins.cht aus die Bce.nfluffung der ossent. lichen Meinung zu Gunsten der Ziele der tiiga. In der Tis- kusfion über die Frage, ob in Le.lin eine Ortsgruppe ge­bildet werden soll, wurde das Ukbanem auygebiüat, daß die Zahl der militärisch en Mitglieder der Liga noch so gering sei; es mack-e den Eindruck, als ob die Offiziere mit üiuäfiu.t auf iljxe höheren Vorgesetzten jich scheinen, der Liga beizutreten. ES empfehle sich da- her, durch ein besonderes Organ, das in Ofiizierskreisen verbreitet werde, die Offiziere für die Sacye der Liga zu gewinnen. Von anderer Seite wurde ausgeführt, daß aus der Bewegung jede politische und konfessio­nelle Engherzigkeit ausgeschieden werden müsse, weil ourch euifeit.geu ^^f,us,ungen die Aus­dehnung der Liga erschwert lueruc. Das Resultat der Tis- fuifion mar, bay bie Bckoung einer Ortsgruppe beschlossen uno Kammerherr G.af B-rn^orff zum Bo^s.tz.nden gewählt mürbe. Zum Schriftführer louroe «chnflpe^er E. van ber Wielen, Benin, gewählt.

Demnächst f.L auch in anbern großen Zentren ber Bilbung von Orisgiuppen näher getreten weroen.

Htnige KimerLungrn über intcs uuO vems eye- .lches Küienecht, zu Nutz Uuö Krommea der c-eute, weiche ^traten wollen.

IV.

Wir wenben uns jetzt dem Bürgerlichen Gesetzbuch zu, hoffen Güterrechts-Sysiem in nachfolgender Weise sich dar­stellt :

1. Tas B. G.-B. statuiert in erster Linie den Grundsatz der Bertragsfreiheit; bie Eheinterestenten können einen ge­richtlichen uoer notariellen ishevettrag eingehen, dessen In­halt bezüglich der gegenseitigen Rechrsdeziehungen mährend und naaj der Ehe oer delieoigen Willkür der Kontrahenten überlas,en ist. Hiersür zieht oas Gesetz nur bie Schranke, baß, insoweit bie RechxSsiellung des Ehemannes einen geringeren Inhalt haben foll als das gesetzliche Güterrecht bedingt, bie Wirkung dem Dritten gegenüber von der Ein­tragung zum Güterrechtsregisrer und erfolgter Bekannt­machung abhängig ist.

2. Für diejenigen Eheschließenden, welche das gefefr liche Güterrecht ausschließen und einen Ehevertrag errichten wollen, hat bas B. G.-B. zur Auswahl mehrere Formationen in vollständiger Ausgestaltung zur Wahl gestellt, welche inhaltlich sich an die seitherigen Güterrechtssysteme nage anschließen. Diese Formationen sind:

bie Allgemeine Gütergemeinschaft, Bi G.-B. §143? bis 1518,

die Fahrnis-Gemeinschaft, B. G.-B. § 1549 bis 1557, die Errungenschafts-Gemeinschaft, B. G.-B. § 1519 bis 1548.

3. Für diejenigen Ehe schließenden, welche absichtlich oder unabsicytlich, zufolge Unkenntnis ober Gleichgiltigkeit, einen Ehevertrag nia/t errichten, tritt bas gesetzliche eheliche Güter- recht ein. Dieses steht, wie schon früher teilweise berührt wurde, dem römischen Totalsystem ziemlich nahe, insofern die Ehefrau keinen Anteil an ber Errungenschaft hat und

Feuilleton.

BabelundBibe l", das Schlagwort, das seit Wochen wieder erneut bie gebilbeten Kreise unseres Vaterlandes in Erregung versetzt und zu Erörterungen über das Alter unserer Kultur geführt hat, muß naturgemäß auch die all­gemeine Aufmerksamkeit auf die Frage des Menschen­geschlechtes überhaupt und damit auch auf die Entstehung der Menschen hinlenten. Diesem Bedürfnis kommt in bisher ungekannter Vollkommenheit, sowohl was die klare und übersichtliche textliche Darstellung, wie bie illustrative Er­läuterung betrifft, bie neue PublikationWeltall und M e n sch h e i t", herausgegebey von Hans Kraemer, (Deut­sches Derlagshaus Bong u. Co.) entgegen, beren 2. Teil eine großangelegte Schilderung der Entstehung und Ent­wickelung des Menschenaeschlechtes aus ber Feder des Heidel­berger Anthropologen Professor Dr. Hermann Klaatsch ent­hält. Von dem 2. Bande dieses in wenigen Monaten in weit über 65 000 Exemplaren verbreiteten neuen Werkes, der in der Gelehrtenwelt glänzende und einstimmig günstige Be­urteilung gefunden hat, find soeben die Lieferungen 22 bis 24 $ur Ausgabe gelangt, die den Leser mit den Grundlagen der Entstehungs- und Entwickelungsgeschichte des Menschen be­kannt machen. Der Text ist trotz der Schwierigkeiten der Materie auch dem Laien durchaus verständlich und enthält neben einer objektiven Zusammenfassung unseres bisherigen Wissens eine Fülle neuen bisher noch unveröffentlichten Forschungsmaterials. Auch bie den Text in wirksamster Weise unterstützenden farbigen und schwarzen Jllustra- Honen, darunter sechs technisch hochinteressante Tafeln zur vergleichenden Anatomie des Kopses von Mensch und Go­rilla, stellen in ihrer Mehrzahl Resultate ber neuesten wissenschaftlichen Forschungen bar und sind fast durchweg noch niemals zur Veröffentckchung gelangt Wir empfehlen bie Erwerbung bes wertvollen Werkes erneut auf bas an­gelegentlichste.

Eine neue Darstellung der Geschichte ber Kunst im 19 Jahrhundert beginnt zu erscheinen, und wir glauben, daß sie geeignet und bestimmt ist, ein sehr großes Pu­blikum zu finden. Der Verlag von E A. Seemann in Leipzig hat eineGeschichte der modernen Kunst' begonnen, die in 14 Bänden bie Kunst bes 19. Jahrhunderts in allen Kulturländern behandeln sott Wir halten den Gedanken für sehr glücklich: die Bände sind handlich und billig (34 Mk.), bas Abbildungsmaterial

reich unb geschickt gewählt Klug ist, baß bei bem See- mannschen Unternehmen die Arbeit unter eine ganze Reihe von Kennern verleUt ist, unb zwar möglichst anEinge­borene" ober doch Eingesessene. Schließlich ist es auch nicht zu erwarten, daß ein deutscher Kunstgelehrter von der ungarischen ober russischen ober spanischen Kunst ein lebenstreues Bild au zeichnen vermag; dazu gehört die Fühlung mit dem Volksgeist, mit der Kultur des Landes, mit der Tradition. Der Beweis hierfür stellt sich sofort ein, wenn man Band II unb III der neuen Geschichte der modernen Kunst zur Hand nimmt: Oesterreich von Lud - w i g Hevest Wie eine neue Welt tut sich'S vor bem erstaunten Leser auf, und noch dazu eine in der man sich nicht langweilt. Tenn Hevesi hat feinem unbestrittenen Rufe als Oesterreichs bester Kunstschriftsteller wieder Ehre gemacht. Band I stammt von K. E. Schmidt unb ist der französischen Malerei gewidmet. Ter Pro­spekt nennt unter den folgenden Bänden G v. Terey für Ungarn, Jens Thiis für Skandinavien, F. v. Ostini für Deutschland usw.

Berühmte Kunststätten. Nr. 18: Straß­burg, Mk. 4., Nr. 19: Danzig, Mk. 3.. Leipzig, E A. Seemann. Straßburg (bearbeitet von Profefsor Fr. Leitschuh, mit 140 Abb.), biewunderschöne Stabt", ist von beiden bie an Vergangenheit reichere. Wo heute das Münster gen Himmel ragt, haben einst Kelten ihre Opfer bargebracht. Aber der heilige Hain mußte dem Feuer und Schwert der Römer weichen; ein Tempel des Mars war errichtet bis (nach der Sage) 510 Chlodwig ber Merovinger bas ursprüngliche Strasburger Münster sich an dieser Stelle er Heven ließ. So führt uns Leitschuh mit kundiger Hand durch die ganze reiche Kulturentwicke­lung ber Stadt von ihren Uranfängen bis auf unsere Tage. Aber auch Danzigs Lebensge,chichte wird in Lind­ners Darstellung zum beoeuienbcn ituliurgemälbe. Be­sonders erquickend ist die feine Art, wie er bie intime Schönheit der Danziger Landsck)aft in den Kreis seiner Schilderung zieht, hat doch schon ein alter Chronist es ausgesprochen:Und das ichs mit kurzen Worten sag, Preustenland ist ein solich fruchtbar und selig land, das auch der Gott Jupiter, den bie Heiden gedichtet haben, wann er von Himmel her ab fallen foü, kaum in ein besser land fallen möcht".

Björn stjerne Björnson, Thomas Ren- dal en. Roman. 2. Auft. Verlag von Franz Wunder in Berlin W. 9. Diel weniger als die Dorfgeschichten unb bie

Dramen öjörnfons finb in DeuJchiano seine beiden oroßev Romane bekannt, von denen der vorliegende seit Jahren vergriffen war. Die Verlagshandlung hat sich mit dieser Neuauflage tatsächlich den Tank unserer literarischen Kreise verdient. Ter Roman behandelt das Problem der Kinder- erziehung und gewährt höchst interessante Einblicke in bie Ideenwelt des nordischen Dichters.

Tas Februarhe,t oer steiS wieder empfehlenswerten Kunst" (München, Bruckmann, Preis vierteljährlich b Mk.) hat nachstehenden Inhalt: Bruno Herouz (ein junger Leip­ziger Graphiker unb vorruglichcr Ex-iibris-Künjiler, ber durch sieben interessante Arbeiten, darunter eine Original- Lithographie, den Lesern vorgesiellt wird; ein Text von Julius Bogel erläutert das bisherige Schaffen die,es auf­strebenden, reichen Talentes); Oeiierreichiicye Kunstpflege (anknüpfend an eine unlängst gehaltene Rede des öster­reichischen Kullusministers, giebt dieser Au,satz ein klares Bild des zieibewußten Vorgehens, das sich auf dem ge­nannten Gebiete in unserem ^tachbarreiche jetzt kundtut); Hugo Bürgel (ein durch den reichen Stimmungsgehalt seiner Schöpfungen ungemein sympathisch berührender Münchener Landschafter, der in secys Proven feiner Kunst vorgefühcl wird); Peter Severin Kroyer (10 Abbildungen und ein Aufsatz Hans Rosenhagens geben ein reiches Bild vom Schassen des genannten KunjilerZ im letzten Jahrzehnt und erneuern damit in höchst iiiieiessanter Weise bie Be­kanntschaft mck diesem Danen, ber frühzeitig in der vor­dersten Reihe derer gestanden, bieneue Kunst" gemacht haben);Tas Künstler st'che in der Kunst" (em Aufsatz Pros. Konrad Langes in Tübingen, ber sich Darin mit emem un­längst an gleicher Stelle erMenenen Aufsatz Tr. L. Volk- manns auseiiianber,etzt, der bum(^viiit-nujen im Kunst­werk" sprach). Neue Wohnungsecki^ichtungen (bie Aus­stellung der Werkhallen für beutfa^n Huus«.at von ^.Heophil ivlülier in Dreso>.n->stiie.en bei/unucmo; 2.0 Abbildungen von billigen Möbeln, aus denen i.rf»chckich ist, wie man auch mit geringem Aufwand fein Hcrni kun,tierisch unb ge- schmaadoll aushiAian tonn-; P^oerner ischmuck (ein um­fangreicher Ansatz mit u9 'abbiumngen, darunter eine mehrfarbige Ta sei, ber, recht yuv,ch eriäuterno, von den Veränderungen spricht, welche bie wechselnde Mode auch in den Schmuaoedursnisten heioorrufr). Erwähnt sei schließlich aua) oer m u.Hem ^e|t berstunji" oesonbers reichhallige 'jioii^enini, oc. in jemen oieijeuigen Orien­tierungen mancherlei Anregungen spendet.