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berliner Vitrsc vom 23. Juli 1903.
(Mrtgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Greven.)
Der Verkehr an der heutigen Börse gestaltete sich auverst /rage, da einerseits keine besondere Anregung vorlag und man andererseits bereits mit der Ultünoregulrerung begonnen hat. ö‘ur Schaaffhausensche Bankverein-Aktien zeigte sich and) heute wieder reges Interesse und ersuhr der Kurs gegen gestern eine Steigerung von ca. 2 pEt. Montanwerte und Bankaktien lagen gut behauptet. T~cr Kasiaindustrieniarkl zeigte ebenfalls wenig Veränderung.
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Berlin, 23. Juli. In der heutigen letzten Sitzung der W ä h r u n q s k o m misslon standen die Vorschläge der tnexika- nischcn Delegierten auf Einschränkung der Schwank- n n g e n des S i l b e r p r e i s e s zur Erörterung. Allgemein wurde anerkaiint, daß eine gewisse Stabilität dcS Silberpreises den Ländern mit Silberunilauf die Einführung und Aesthaltiuig einer bestimmten Goldparität erleick)tern würde, eine solche Stabilität auch aus anderen Gründen wünschenswert erscheine. Ebenso hcrrsck)te Uebereinstimmung darüber, daß zur Erreichung dieses Zweckes den Goldländern weder eine Aenderung des Biünzsystems nock) Silberankäuic, die das Blaß des monetären Silberbedarss übersd)rciten mürben, zugemutet werben sollten; dagegen wurde eine gewisse Regelmäßigkeit in der Deckung des Silberbedarfs zu Münzzwecken als wünschenswert bezeichnet. Von den amerikanischen uiid mexikanischen Delegierten wurde nick)t bestritten, daß Deutschland auf Grund der Münzgesetzgebung und des Ueberschusfes an Talersilber noch für eine Reihe von Jahren nid)t in der Lage sei, als Käufer auf dem Silbermarkt aufzutreten. Das Gesamtergebnis der Verhandliingen, als deren Zweck die unücrbinblidjc Aussprad)e ber wichtigsten Probleine der interiiatioiialeii Geldverfasfuiig wiederholt betont wurde, ivurde m vier Refolutioiicn niedergelegt, die von den deutschen und ausländijd)en Delegierten einstimmig angenommen wurden. Das Blatt teilt deren Wortlaut, sowie die Erklärung der deutsd)en Regierung bezügl. des oben erwähnten deutschen Silbcrverbraud)s mit. Reichsbankpräsideut Dr. Kod) sck)loß die Verhandluiigen uiid sagte, wenn auch der unmittelbare praktisck)e Erfolg der Kommissionsarbeiten vielleid)t nur gering ist, dürfte' dock) die Zustimmung der von der deiitsck)en Regierung er-
Für Koksabnehmer, welche zwei und mehr Doppclwaggons beziehen, ermäßigt sich der Preis um weitere 5 Pfg. für den Zentner.
Für Anfuhr an das Haus werden 5 Pfennig für den Zentner berechnet.
NB. Sofern das Verbringen der Koks — bis zu 6 Zentnern — auf die betr. Lagerplätze (Keller, Stall rc.) mit keinem außergewöhnlichen Zeitaufwand verbunden ist, geschieht dies ohne besondere Vergütung.
Im Gaswerk findet nur ein Verkauf von über 5 Zentner Koks stau; dagegen ist bei folgenden hiesigen Firmen der lltimttaf der Gaskoks von 1 bis 5 Zentner eingerichtet, nämlich bei den Herren:
Bachenheimer & Schaumberger, Marburgerstraße 22, Andreas Euler, Steinstraße 11, Joh. Fischer, Alicestraße 19, H. Hof, Bahnhofstraße 34, Gebr. Kahl, Frankfurterstraße 151, Ed. Klinket, Bahnhofstraße 10, Emil Lotz, Kirchenplatz 9, Emil Pistor Nachfolger, Marttstraße 10, Georg Schäfer, Licherstraße 2, August Struck, Bismarckstraße 6, Georg Unverzagt, Kaplansgasse 5.
Diese Firmen berechnen obenstehende Preise unserer Gaskoks samt Anfuhr wie das Gaswerk und verabfolgen dieselben auch in Mengen unter 5 Zentnern.
Tie Preise unserer Gaskoks für die Abnehmer außerhalb >er Gemarkung Gießen ermäßigen sich um den Betrag ber ^ktroirückvergütuug von 4 Pfg. für den Zentner. 63
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sz. StotfDci», 23. Juli. Die hiesige A k t i e n . Z u ck e r - f a b r i k hat soeben ihren Verwaltungsbericht herausgegeben. Daraus ist zu ersehen, daß im verflossenen Geschast^ahre 362 500 Zentner Rüben zu einem Kaufpreise von -J4ol-,40 JJit. verarbeitet wurden, welche von 2500 Morgen geerntet worden waren. Die Durchschnittsernte betrug 145 Zentner pro Morgen gegen 185 Zentner im Vorjahr. Produziert wurden 31 '04 »Jtx. Krystollzucker mit Verwertung von 12,85 pro Zentner, 1^ 616 Zentner Rohzucker mit Venvertung von 8,70 Mk. pro Zentner,
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