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Kreis Bensheim: la. Mittelernte; auf den Höhen gering, im Odenwald nur ein Drittel, b. Mäßig. 2 a. Mittelernte; 2 b. gut, besonders Birnen. — 3 a. 1901. 3 b. gut. — 4. FrühUngsfrost und S-turm. — 5. Spitzbrand,- rn geringem Maße. — 6. nur Blutläuse, im Gebirg irr geringem Maße; in der Ebene häufiger. — 7 a. Ccchrillen, Prinzenapsel, Cavada-Reinette, Winter-Goldparmäne,- grüner Fürstenapfel, Eiserapfel, Schasnase; 7 b. Herbst- und Tiebs-Butterbirne, Flaschenbirne, Pastorenbirne, rote Dechansbirne, Pomeranzenbirne. — 8. Lehm-, Don- und. gemisch-ter Sandboden. — 9. Nein. — 10. Vorläufig nicht.
'J — 12. — Kalkaetünchte, ausgeschwefelte Kellerräume, kalt, ooch frostfrei.
schlecht; 1 b. mittel. — 2. mittel. — 3. 1894. — 4. Frost und Sturm. — 5. Keine Krankheit besonders. — 6. Blattlärise starr. — 7 a. Schafnase, aroße. Reinette, Wintergoldparmäne; 7 b. Graubirne, gute Luise, Hofratsbirne, Regentin. — 8. Verwitterung des Buntsand- steins. — 9. Nein. — 10. Nein. — 11. — 12. Trockene tiefe Obstkeller mit einer Temperatur von 4 bis 10 Grad R, Kreis Dieburg: la. Mittel bis gering;
1 b. Teils gut, teils gering. — 2 a. 2 b. Mittel. — 3.1894. — 4. Ungünstige Witterung zurzeit der Blüte; Sturm. —I 5. Fusicladium, Mehltauschimmel — bei einzelnen Sorten stärker. — 6. Apfelblütenstecher, Apfelwickler, Blatt-, Blnt- und Schildlaus, Goldafter, kleiner Frostspanner, Ringel- spinner. — 7 a. Wintergoldparmäne, gr. rh. Llpfel, Ober- dicks Reinette, Eiderapsel, Borkenapfel, roter trierischep Weinapsel, grüner Fürstenapfel; 7 b. Bosces Flaschenbirne^ Moillebonsch, Weilersche Mostbirne, Pastorenbirne. — 8. Teils Lehm, Kies, teils Sand. — 9. Nein. — 10. Ja. — 11. Teilweise die ungünstige Mtterung, teilweise neigen die Sorten selbst zum Faulen. — 12. Guter, frostfreier Keller mit geniigend Lust oder ein Erdhaus in Gestalt eines Gärtnertreibhauses mit Erde gedeckt und mit genügend Lustschachten versehen, sodaß sich eine mittlere Temperatur erzielen läßt; b. Stellage von Holz mit Holzborden übereinander. —
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für das Jahr 1904 ist erschienen. Außer dem Kalendermaterial und einem Märkteverzeichnis enthält er eine Fülle landwirtschaftlicher Notizen, Tabellen und nützlicher Stücke., An sachwissenschastlichen Artikeln enthält der Kalender, einen solchen über Gründüngung von Professor Dr. Holdefleiß, ferner eine Abhandlung über Leich w:rt- schaftliche Fragen von Rittergutsbesitzer Schirmer,, und endlich ist die Frage der Abfassung rechtsg:lt:gev Testamente von Oberamtsrichter Dr. Brandts behandelt worden. Ter Wirtschaftspolitik des verflossenen Jahres ist ein besonderer Artikel gewidmet, auch der Ausfall der Reichstagswahlen näher besprochen. Außerdem ist auch der! Unterhaltung durch eine Erzählung, Anekdoten und humoristische Illustrationen Raum gegeben. Angefügt ist dem! Kalender das Porträt des Provinzial-Vorsitzenden für
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nasse Wetter. — 12. Trocrene Räume, b. Strohunterlage, resp. Holzwolle. c. Nicht unter Gefrierpunkt.
Kreis Alsfeld: la. Sehr gering; 1b. gering. — 2 a. und b. Sehr gut. — 3 a. 1902. — 3 b. Mark 5—G000 Erlös an Kreisstraßen. — 4. Ter starke Ertrag in 1902; Stürme. — 5. K'rebskrankheiten, jedoch gering. — 6 Blattläuse, Apfelmade, Apfelblütenstecher. — 7 a. Baumanns Reinette, Goldparmäne, Große Kasseler Reinette; 7 b. Honigbirnen gnt; bessere Sorten sind wenigangebaut. 8. Teils sandiger Lehmboden, Basalt, hiesig; mitunter Letteboden. — 9. Nein. — 10. Ja: es ist schlimmer als in den Vorjahren. — 11. Tie große Nüsse und in manchen Lagen die Undnrchlässigkeit des Bodens. — 12. Kühle Keller; b. Holzgeftcll. c. möglichst kühl. Anmerkung: Tie Pflanzungen an den Kreisstraßen sind größtenteils noch jung. Tie Zahl der tragenden Bäume ist ungefähr 4000, die Gesamtzahl der Bäume sind 7000.
Kreis Büdingen: la. und b. fehlt. — 2. Tie letzten süns Jahre brachten ziemlich. — 3. 1900. b. sehr gut. — 4. Sturm richtete Schaden an, jedoch nur in einzelnen zugigen Lagen und bei srühreifenden Sorten. Aprikosen, Pfirsich- und Kirschenblüten wurden teilweise durch Frost zerstört. — 5. Mouiliakrankheit der Kirschbäume, Kräuselkrankheit der Pfirsich und Schorf der Aepfel und Birnen. — 6. Frostnacht — Schmetterling und Apfelblütenstecher. — 7 a. Wintergoldparmäne, Baumanns Reinette, Graue Herbst-- reinette, Gr. rh. Bohnapfel, Champagner-Reinette, Scbaf- nase, roter trierischer Weinapfel; 7b. Pastorenbirne, Gute Luise von Arrauches, Hofratsbirne. — 8. Feuchter Lehm mit Basalt durchsetzt. — 9. Nein; soll in den nächsten Jahren versucht werden. — 10. Ja; besonders bei frühreifenden Sorten wie Wintergoldparmänen; spätreifende Sorten halten sich vorzüglich. — 11. Anhaltende Trockenheit in den Monaten Juni und Juli erschwerten den regelmäßigen Entwickelnngsgang; die Früchte blieben im Wachstum zurück und nahmen dann bei der Nässe im August unverhältnismäßig zu. Sie wurden schwammig. — 12. Luftige, mäßig feuchte, dunkle Keller. — Latten- bordcn ohne weitere Bedeckung. 8—12 Grad R. im ^Sommer, 2—6 Grao R. im Winter.
Obstmade, Goldafter, Blatt- und Blutläuse. — 7 a. Goldgelbe-, Kasseler-, und Champagner-Reinette; Goldparmäne, Schöner von Boskoop, Parkers Pepping. — 7 b. gute Luise, Tiels Butterbirne. — 8. Sandiger Boden. — 9. Nein; nur versuchsweise. — 10. Ja. — 11. Hagelschlag und zu frühes und unvorsichtiges Ernten. — 12. Einen nicht zu trockenen dunklen Raum. — b. Stroh und auf Hürden. — c. 2—4 Grad C.
Kreis Heppenheim: la. nicht schlecht; 1b. mittelmäßig.— 2 a. und b. gut. — 3. 1903. — 4. Maifröste. — 5. Spitzenkrebs! — 6. Blutläuse, Apfelblüten- K, Fr ost spann er. — 7a. Spätblühende und Widern fähige Sorten: spätbl. Tasfetapsel, Rhein. Bohnapfel, Harberts Reinette, Roter Eiserapfel. 7 b. Ertrag überhaupt gering. — 8. Meist Kies (Verwitterungsprodukt des Granit), wenig reiner Lehm, hiesiger Lehm. — 9. Nein! 10. Nein. 11. — 12. Zuerst kühle Kammern, im Winter-
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Kreis Darmstadt: la. und b. gering.2. gut. 3. 1902. Einnahmen von 6713 Obstbäumen, von denen nur etwa 400 tragfähig sind, Mark 2700. — 4. Ungünstiges Frühjahrs- und Blütewetter; Sturm. — 5. Krankheiten nicht besonders, doch Baumbeschädigungen durch den Sturm. — 6. Bor allen: Ri n g e l spi n n er, Blattläuse. Blutläuse dank besserer Aussicht und Belehrung weniger. — 7 a. Schafnase, weißer Matapfel, Kohlapfel, Goldparmäne, Kasseler Reinette (auf feuchten: Boden); b. Alle Sorten mäßig bis sehr mäßig. — 8. Kasseler nur ganz seichten, Kohlapfel uno Schasnase jegliche iu:b Mat- apsel sandigen Lehmboden. — 9. Nein. — 10. Habe noch keine Beobachtungen in dieser Hinsicht machen können. — Wenn schon, Hagelschlag und Sturm. — Druck. — 12. Gute Keller und nach Norden gelegene Zimmer, b. rund gehobelte Latte,:, niemals Stroh oder Heu. c. 2—5 Ztr.
Kreis Groß-Gerau: 1. Gut; gering nur bei Kirsch- und Birnbäumen. Erlös an Mark 6000. — 2. fehlt. — 3. 1903. b. gut. — 4.-Jrühlingsfvost. — 5. — 6. Goldaster und Ringelfpinner uno die Raupe des Weidenbohrers. 7. fehlt. — 8. Leichter und schwerer Boden. — 9. Nein. — Auf die angelegten Wasserfänge und Trockenhalter namentlich der jungen Bäume wurde großer Wert gelegt. — 10. Nur bei angestochenen Früchten; sonst hält sich das Obst noch gut. (Anmerkung o. Vers.: Aus der Gemarkung Nanhein: u. a. bei Großgerau wurde viel Obst gekauft, das stark fault. Ursache: Vorzeitiges Ernten und Stnrmbeschädigung.) — 11. fehlt. — 12. Möglichst kühle, mäßig fenchte Räume; b. Je nach den Räumlichkeiten Stroh, Papier usw. — c. 1—2 Grad R.
Kreis Offenbach: la. und b. gering. Erlös an Kreisstraßen durch Selbsternte Mark 2100. — 2 a. mittel; b. mittel, Erlös Mark 500 durch Versteigerung auf dem Baume! — 3. 1901. — 4. Sturm mit Hagel am 23. August; Sturm am 11. September; fast alles Obst wurde abae- schüttelt. — 5. Moniliakrankheit an Kirschen, trotz Bekämpfung stark. — 6. Apfelblütenstecher, Ringelspinner,
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