der
Ver einigung
Lauptapotheke eine Glastafel, deren Goldinschrist be-
6Uers den Seltersweg zu passieren.
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Dankschreiben teilt Geheimrat Kesler mit, daß er beabsichtige, ungedruckte Briefe «n Charlotte Buff demnächst in Straßburg erscheinen zu laffen.
w. Wetzlar, 22. Okt. Seit einigen Wochen prangt
Kunst und Wisteuschaft.
— Max Halbe's neues Drama „Der S t r o m", das, wie wir mclbeten, am Wiener Burgiheater großen Erfolg hatte, kommt in Berlin am „Neuen Theater" zur Aufführung mir Agnes Sorrna in der üblichen Hauptrolle. Die Buchausgabe von Max Halbe's Drama „Der Strom" ist soeben im Verlage von Georg Bondi in Berlin erschienen. , „
— Wie im hessischen Landtage eme starke Strömung existiert, die von einem Umbau des Darmstädter Hoftheaters nichts wissen will, so verhält man sich auch in Württemberg ablehnend gegen den Neubau eines StuttgarterHof-
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L. H. Eine
2^1^01 ^uooutgs, dorten unö anüere iL’tet)i|pei)en ißt, sollte nicht verfehlen „Aiaizena" zu versuchen. Ein Universalmittel I Ausgiebig sehr nahrhaft,, außerordentlich leicht verdaulich und garantiert' absolut rein! Aerztlich empfohlen. Seit 50 Jahren bekannt und beliebt.
—- > Wagen, welcher von einem Arbeiter geladen wwd. Gewiß tut
Darmstadt, 21. Okt. Der im Auslande seit sechzehn es den Anwohnern des Selterswegs sehr leid, daß diese Erdhaufen - ■ - ~ - ' • " so rasch schon entfernt werden.
Einer, der genötigt ist,
teilten) unlängst seinen 80. Geburtstag beging, zu diesem
Festtage beglückwünscht. In einem soeben eingetrofsenen IM eine Schachtel „Sodener" und da haben Sie 85 Pfg.
Aus Stadt und Aaud.
Gießen, 23. Oktober 1903.
Nun will ich über endlich Nutze haben!
Der Hiisten läßt mich nachts nicht schlafen und tagsüber bin ich so heiser, daß ich kaum sprechen kann. Dabei ist mir die Brust ordentlich eingeengt und auch der Magen will nicht so recht, weil ihm der Thee und all das andere Zeug nicht be- komnit. Jetzt nehine ich Fays ächte Sodener Mineral« Pastillen, die ich läiigst hätte taufen sollen. Die Dinger sollen ja wahre Wunder tun und am Elide ist das doch and) erklärlich, da sie aus Sodener Quellsalzen bestehen. Also, büte: ~ ........ "" "" . 6911
Festpredigt hält. — Sodann v i 8 Uhr ab ein Familienabend
'stattfinden, wo Anschprachen mit Gesängen, musikalischen und theatralischen Darbietungen abwechseln werden. Freunde des Vereins haben Zutritt.
h. Burkhards, 22. Ott. In dem Jagdbezirke der Herren Dr. Drohm und Mettenheimer-Gießen fand eine dreitägige Treibjagd statt, wobei insgesamt 40 Hajen, 28 Rehe, 8 Füchse und 2 Schnepfen zur Strecke gebracht wurden.
S. Nidda, 22. Okt. Der Generalsekretär des Evangel. Bundes, Licentiat B r ä u n i g aus Halle, hielt gestern abend im Kraftscheu Saale hier einen Vortrag über die evangelische Bewegung, das Los von Rom, in Oesterreich.
B. Alsfeld, 2L Okt. Die Synode des evang. Dekanats Alsfeld wurde gestern in der Walpurgiskirche hier abgehalten. Die Predigt hielt Pft. Dr. Volp-Schwarz über den Text: Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. Nach dem Gottesdienst begannen die Verhandlungen mit einer Begrüßungsansprache des vom Ober- konsistorium zum interimistischen Leiter der Dekanats-Geschäfte ernannten Pfarrers Sauerwein von hier, worin er besonders die Verdienste des seitherigen Dekans, des, ! jetzigen Pfarrers Wörißhofser zu Pohl-Göns hervorhob. Der Bescheid des Oberkonsistoriums auf die Beschlüsse der vorjährigen Synode war zustimmend und ermunternd, i Hierauf referierte Pfarrer Diesenbach-Eudorf über den Dekanats-Erziehungs-Verein und Pfarrer Wagner-Billertshausen über Vorschläge zur Ausrottung der schlechten und Einfi'lhrung einer guten Kolportage im Dekanat Aus seine Anregung hin beschließt die Synode, mit den: nassauischen Kolportagevereiu in Herborn in-Verbindung zu treten, der sich erboten hat, alljährlich im Herbst die Gemeinden des Dekanats von seinem Kolporteur mit geeigneten Schriften und Bildern besuchen zu lassen. Der vom Vorsitzenden sodann erstattete Rechenschaftsbericht gibt ein ziemlich befriedigendes Bild von dem kirchlichen Stand der Gemeinden. Zwar ergibt sich nach Ausweis der Resullate der
taÄTÄÄ I H^Is^a^eranntUch unlängst von Feuer ferftäri woAen
l)erzrgkertsübung zu verzeichnen. Auf Antrag de^> Vorscherr-1 kurzen Vorwüttertcrgung des Landlags-Plenmns bieten tonnte, den beschließt dre Synode bte Reisekoften des Synodal- Daraufhin sind aus dem Lager erst der Volkspartei, dann des Vertreters für Innere Mission auf die Dekanatskasse zu Zentrums, Warnungen und Beschwörungen erfolgt, mir einer kost- übernehmen. Bei den nun folgenden Wahlen wurde Pfr. spieliegen Vorlage in dieser Richtung nicht jetzt schon hervorzutreten, i SaueNvein zum Dekan, Pfr. Diefenbach-Eudorf zum Stell- weil dieselbe bei der derrnaligen Finanzlage auf keine gun|ttge LLLNL?S?fiÄäSl »5IÄÄS ff. tTSSÄ M? _______________________________äS’iÄB&rsaSS-» zubilden, Sektionen beizuwohrien, chemische und batterio- Volp-Schwarz und Bürgernrerster Herbst m Altenburg zu ^uni'bau. logische Untersuchungen vorzurrehmen, und den Kreis seiner Stellvertretern der letzteren erwählt. Als letzter Punkt -----
theoretischen Kenntnisse durch den Besuch von der Tagesordnung war ein Vortrag Diefenbach-Eudorf an- OFlHrtpflTtthL
Vorlesungen zu erweitern. Alle diese Aufgaben gesetzt, der aber wegen der vorgerückten Zeit nicht mehr ö F SRubmt ftebenhen
find jedoch nur zu erfüllen, wenn ein organisierter erledigt werden konnte. Ber denr darauf rn der „5^one L-ur r)-orm und schalt, aeaenüber
Lehrkörper besteht, der planmäßig und systematisch an stattfindcnden Mahle brachte Dekan Sauerwern ernen Trrnk- 'Artikel übernimmt die Redatlionorm^ 9 9
die Ausbildung der Praktikanten herantritt. Und das soll sprucl) auf S. KA Hoheit den Großherzog aus und Pfr. keinerlei ^rantwo 6- Selters-
in erster Linie durch Bildung von Akademien erreicht werden. Dr. VolpSchwarz auf den neuen Dekam Alsdcmn redete von Aem Fremden mit Bewunder-
Daß die einmal geschaffene Organisation nun weiter auch noch Pfi. Lrc. Braunlrch-Halle über den Evangellscyen Bund w eg. ^den Es ist dies wohl auch der Grund, weshalb
in den Dienst anderer, ncheliegender Interessen gestellt und verstand es, dre Herzen {eum ^jorer fo i). 9 ^65)0111*611 loaern bleiben — tro8bem bereits die Oeffnung
werden könnte, und hoffentlich auch werden wird, liegt daß sofort viele Anwesende, dre noch nichjt zmn Evang. ^anatijation roieöer äugepMtert ift — unt> bieje ©röe mit auf der Hand. Es sei insbesondere an die Fortbildung Bunde gehörteu, ihren Beitritt zum Alsfelder Zweigverem ^r größten Vorsicht entfernt werden und zwar nur durch einen der Aerzte erinnert. Inwieweit die Akademien berufen aumeldeten. H -------- '----np,nhpn Murh h,f
sein werden, zur Beseitigung der schreienden Mißstände r auf dem Gebiete des Spezialistentums beizuttagen, Jahren lebende russische Fürst Grigorij Wolkonskij, muß der Zukunft überlaiseu bleiben. Wenn auch die Ein- enx hervorragender Anhänger der Einführung einer Verführung euies Spezialistenexamens nicht ins Auge,ge- - Rußland und Autor einer Broschüre: „Ein
faßt ist, fo erscheint es dochi nichtausgefchlofsen, daß oen I ^genwärtige Lage Rußlands", in welcher die
LAEunt^üng^'^N ÄerzL'?d:7sich"ein-m SZ/A Rothwendigkeit einer Verfaffm.g für Rußland nachgewiesen fache zu widmen beabsichtigen, und durch Kennzeich- wird, begab sich vor wenigen ^.agen hierher, um eine Audienz! nu'ng solcher Aerzte, die sich die erforderlichen Kenntnisse bei dem Kaiser Nikolaus II. zu erwirken und vem Zaren in ihrem Spezialfache erworben haben, dem Umsichgreifen I seine Erwägungen über die gegenwärtige Lage Rußlands des „Sechswochenipezialistentums" einen wirksamen Damm mündlich zu unterbreiten. Wenige Tage darauf erhielt Fürst entgegenzujetzen. Für die öffentlich-rechtliche Stellung der Wolkonskij vom Flügeladjutanten des Zaren, Grafen Heyden, Akademien wird ein besonderer Staatsakt erfvrder- b- A^ort, .daß seine Broschüre Seiner Majestät vorgelegt lich sein. Da die Unterrichtsangelegenheiten in das Resto^^l x^ |ei was aber seine Bille um Gewährung einer
der Ernzelitaaten fallen, so braucht das Reich mit r: ~ „ c J A ;fov. : r. M
der Angelegenheit nicht behelligt zu werden. Aber auch Audienz betreffe, so w^rde der Llaiser ihn n cht em- innerhalb der Einzelftaaten wird es eigener gesetzgeberischer Ip fang en."
Maßnahmen nicht bedürfen. Wahrscheinlich wird die Er- Wetzlar, 22. Okt. Unsere städtische Verwaltung
cichrung der Akademien auf Grund einer Kabinetts- Halle den Enkel von Charlotte Buff, den Geh..Sanitätsrat orbre erfolgen, wie sie bei Einrichtung der Aerztekammern Dr. Kestner in Mülhausen i. E., der (wie wir bereits mit- wenigstens in Preußen erlassen worden ist.
vorläufig noch im preußischen Kultusministerium erwogen d wirb, die Klippen zu vermeidert, die das Scheitern der ~ ------- - r *;• ---------
Zwecke der ganzen Einrichtung befürchten ließen. Es werden Oktober sein 11. Stiftungsfest. Es findet uctchm. 5 Uhr folgende interessante Mllteilungeu über die geplanten Ata-1 in ber Stadtkirche Gollesdienst stakt, in welchem Pfarrer dQnien gemach^: Wieber aus Garbenheim die festpredigt hält. — Sodann
Die Idee, neben den Universitäten mehr oder weniger wird üi der Turnhalle von r geschlossene Lehranstalten zu errichten, wurde für das " "" c "" •jc—
preußische Unterrichtsministerium greifbar mit dem Augenblicke, wo chm die Ausgabe zufiel, in Ausführung der Prüfungsordnung vom 28. Mai 1901 für die Bedürfnisse des praktischen Jahres Sorge zu tragen.~ Es lag nicbts näher, als bei dieser Gelegenhell die Schätze, die bisher in den wohlausgestatteten, mit hervorragenden Lehrern versehenen Krankenhäusern großer Städte verborgen lagen, zu heben, und in erster Linie für die Praktikanten nutzbar zu machen. Hieraus erhellt zur Genüge, einmal, daß die Errichtung von Akademien nur für eine beschränkte Zahl von Großstädten geplant sein kann, die für die Lehrmöglich- kell in wichtigen medizinischen Disziplinen volle Gewähr bieten, und sodann, daß, da diese wenigen Großstädte für die Aufnahme aller Praktikanten nicht ausreichen würden, deren ausschließliche Unterbringung in Akademien nicht beabsichtigt ist. Vielmehr ist nach, wie vor eine große Zahl andere Provinzialstädte und Lraukeuhäujer ins Auge gefaßt, die die Befugnis erhallen sollen, Praktllauten aufzunehmen, und jür die Approbation vorzubereiten. Die Liste dieser Lrantenanstalten ist sertiggestelll und llegt dem Bundesräte zur Kenntnisnahme vor. Es wird demnach von den wisseu- Mijllichen Neigungen der Prallikanten abhängen, ob sie die Aufnahme in eine Akademie werden nach suchen wollen oder nicht. Denn das unterliegt ja keinem Zweifel, daß in ihnen die praktische Ausblldung als Arzt die größtmögliche Förderung erfahren wlld. Wenn hierbei die Befürchtung ausgesprochen worden ist, daß diese Stätten nur 'ein Abllatjch der der praktischen Schulung der Mediziner nur unvollkommen gerecht werdenden klinischen Einricht- ungeri der Uuiverjitäteri sein würdsn, so liegt hierzu keine Veranlassung vor. An der zuständigen Stelle ist mau sich der Pflicht, aus die praktische Ausbildung der angehenden Aerzte hinzuwllken, vollauf bewußt. Zu diesem Zweck ist die selbständige Behandlung der Kranken durch die Praktikanten — selbstverständlich unter Aufsicht und Verantwortlichkell der dirigierenden Aerzte, | bezw.' Assistenten — ins Auge gefaßt und die Zutellung von etwa 20—40 Betten an jeden Einzelnen vorgesehen. Die Tätigkeit, die der Prallikant ausüüen soll, wird sich: ungefähr mit den jetzigen Funkllonen der Unterärzte in der Charite decken. Er wird Journale führen, Krankengeschichten und Gutachten verfassen, den Kranken untersuchen, und die Durchführung des Behandlungsplanes überwachen, um auf diese Weise für seine spätere praktische Tätigkeit die nötige technische Hebung zu erlangen Er wird aber auch Gelegenheit fmdeu, sich wissenschastllch sort-
Srcise unseres Landes ergriffen hat? 2. Hält das Großh. Oberkonfistorinm nickt den Zellpunkt für gekommen, um eine Reform der Einrichtungen und Studienpläne des Predigerseminars herbeizuführen?"
Aus diese Frage I)at das Oberkon s^storiu m fol- von^^de^fraglichen Vorgängen, Zuständen ic. Kenntnis. Iland wurde dieser Tage in Marburg, vorerst mit Sitz in I kündet, daß diese Apotheke seit dem 22. Oktober 1753, also Wir haben aetan, was in unseren Kräften stand, Diarburg, geschloffen. 36 Männer, darunter vorläufig mer jcit genau 150 Jahren in dem Besitz oer H-atnille Htepe um die unerwünschte Sachlage zu ändern. Wll Verlleter unseres Darmstädtischen Oberhessen, aus allen Be- ftch befindet. Diese Tafelinschrtft bezeugt aber noch w^rllr, iffrtö genötigt, zunächst weiteres ab zu war t en rufzs^n, welche, wie man unS schreibt, in der christlich, daß das Jahr ^03 sur dte ^tcchocheke und rhre und deshalb nicht in der Lage, über Verhallntsse, dieL . ( Parteisacke nicht Unsinn", sondern das „Einzigwahre" fttzer IN zweifacher^Hlnfichk ein Jubeftahr bedeutet Denn in der Entwicklung begriffen und überdies im iDeicn^ foI1 der Statuten- am 20. Februar 1903 waren genau ^00 Jahre seit dem
herfönlidier Natur sind uns zu äußern, erkennen, traten sofort bet. Demnächst soll der ^laiuien-1 ^oLossen, an dem Bürgermeister und Rat der katser- !Zu 2. Wir sind schon vor einiger Zeit der Frage einer Re- entwurf der neuen Ortsgruppe der Partei mlichen freien Reichsstadt Wetzlar dem Bürger utck Apotheker ^rm der Einrichtungen und Studienpläne des Prediger- Versammlung festgestellt und daran ftch anfchließend eine ^Lophllus Haupt das Privilegium zur Eröffnung und den seminars näderaetreten und haben Vo rar beit en hierzu Volksversammlung in dem größtenSaale Marburgs abgehalten ^rieb einer Apotheke erteilt hatten.
vÄmtlaßt. werden. Dillenbur g, 22. Okt. In diesen Tagen ist em Stuck
Oberkonsistvrialpräsident Dr. Buchner bemerkt noch ** Kammermusikabende. Im Anschluß an un- von Alt-Dillenburg verschwunden, nämlich das eiserne Tor kurz, daß Punkt 2 der Anfrage hier vollständig ausgeschaltet sere kürzlich! gebrachte Notiz sind wir heute in der Lage, des fürstlichen Gartens, anschließend an das Amtswerden müsse. Die Vorarbeiten dafür seien noch im Gange.! hie an den drei Abenden gesanglich Mitwirkenden zu nennen, gerichtsgebäude. Als der fürstliche Garteii mit semen l^ran- neber den ersten Punkt eine Erklärung abzugeben, sei er Es sind Frau Hensel-Schweitzer, Primadonna der gerien und Promenaden im 13. Jahrhundert angelegt wurde, rrur in geheimer Sitzung in der Lage. Mcht deshalb, weil Frankfurter Oper, Herr Reich, Opernsänger (Daß) und reichte seine Ausdehnung bis zum Viehhof, dem spateren das Oberkonsistorium die Oeffentlichkeit fürchten müßte, H. Schw eicker, Konzertsängerin aus Stuttgart Christens- und heutigen Wilhelmsplatz. 1613 trennte ihn fondern well dabei viel persönliche Dinge zur Sprache ge- (Sopran). noch eine Hagedornhecke von dem Viehhofe, später wurde
brachtwerden müßten. Die Verhandlung stimmtdem ** Aus dem Bureau des St a d t t h e a t e r s. eine Mauer errichtet. In den Jahren nach 1707 wurden die
»Antrag aus Ausschluß der Oeffentlichkeit zu, Es wird das Publikum davon unterrichtet, daß von jetzt Hauser des Oberförsters Groos (Frau Witwe Ebertz) bis
worauf Publikum und Preßvertreter die Gallerien verlassen, an für eine gleichmäßige Durchwärmung des -um Maurermeister Künstler (Gebr. Richter) errichtet. Die Die Erklärung des Oberkonsistoriums umfaßte einige 20 Theatersaales Sorge getragen ist. Dringend wird dahinter liegenden Gärten wurden 1805 von den damaligen
enaaeschriebene Seiten, deren Verlesung fast eine halbe «auch darauf hingewiesen, daß der Anfang der Vorstell- Besitzern hinzugekauft. In der Fürstin Garten (Fürstin
Stunde dauerte, dlach der Verlesung beschloß die Synode ungen pünktlich 8 Uhr stattftndet. Auf vielseitigen Isabella, gest. 1756), einem Teile des Hosgartens, errichtete auch für die weitere Verhandlung in der An- Wunsch findet am nächsten Sonntag noch eine weitere man von 1764 bis 1766 das Archivgebäude. Aus diesen aeleaenheit den Ausschluß der Oeffentlichkeit. Die Aufführung von „Der blinde Passagier" statt; da Bauungen und Erwerbungen geht wohl als ziemlich sicher Beratung über diesen Punkt, die um ll1/» Uhr begann, dies die zwelle Aufführung des Stückes im Sonntags- hervor, daß das vordere Hosgartentor auch in den 60er dauerte bis kurz vor 2 Uhr. abonnement ist, so wird den Wonnenten gestattet, für Jahren des 18. Jahrhunderts erbaut wurde. Tas Tor des
ihre Plätze Gutscheine für eine andere Abonnernents-Vor- fürstlichen Gartens muß fallen wegen der Erbreiterung XÄ- stellung ohne Aufschlag einzutauschen. Diese Sonn- der Straße, welche nach der in diesem Jahre erfolgten
Fre ALavieMteU jur yUOljlUe taasausführung des hübsch ausgestatteten Stückes ist unter Pflasterung der Wilhelmstraße nach^ dem Paradeplatz zu
Einen genaueren Plan der in Aussicht genommenen allen Umstanden die letzte. Sonntag nachmittag 31/2 Uhr angelegt werden soll. .. , .
Akademien für praktische Medizin veröffentlicht die Berliner findet die erste Kindervorstellung der Saison statt s. Biedentopf, 22. Okt. Großes Interesse bringen
Aerzte-Korrespondenz". Danach sucht der Plan, wie er und zwar gelangt „DieMär vomtapseren Schnei- unsere Biedentöpser Landsleute in Amerika der Er-
vorläufig noch im preußischen Kultusministerium erwogen d er lein" zur Aufführung. richtung eines Kreiskriegerdenkmals in unserer
wird die Kllvven zu vermeiden, die das Scheitern der ** Der evang. Arbeiterverein feiert am 25. Kreisstadt Biedentopf entgegen. So fanden in Baltimore in ' w 0 - 1 - ----- - ” c ‘ 1 letzter Zeit wiederholt Versammlungen von früheren
„Diedenköpsern" statt, um sich über die Mithilfe zur Errichtung eines Denkmals für die Gefalleiien im deutsch- französischen Kriege zu besprechen. Es wurde bereits ein Komitee ernannt, das Beiträge für diesen Zweck in Empfang nehmen soll. Dieses Unternehmen wird hierzulande mit Freuden begrüßt, und bei der großen Zahl der Baltinwrer, deren Wege hier im „Buchfinkenlalide" gestanden hat, werden diese Bemühungen hoffentlich^ von einem guten Erfolg gekrönt sein.
g. Groß-Steinheim, 22. Okt. Behufs Gründung einer gemeinnützigen Baugenossenschaft sand hier gestern unter dem Vorsitz des Herrn Pfarrers Fecher eine stark besuchte Versammlung statt, welcher auch Bürgermeister Spielmann und mehrere Mllglieder des Gemeinderats beiwohnten. Der aus Darmstadt erschienene LMides- wohnungsinspettor Gretzjchel erläuterte in eingehendem Vortrage das hessische Wohnungsfürsorgegesetz und besprach alsdann Aveck und Wesen der gemeinnützigen Baugenojseri- schasten. Die anschließende Distussioii ergab allgemein Ge- neigthell zur Gründung einer solchen Genossenschaft, und die große ^vtehrzahl erklärte sofort chren Beitritt. Bürgermeister Spielmann gab seiner Sympathie für das Unternehmen sowie der Hoffnung Ausdruck, daß der Gemeinderat dasselbe ebenfalls ui der im Wohnungsfürsorgegesetz vorgesehenen Werse unterstützen werde. Für die minverbemit- teilen Einwohner der Stadt kann die Baugenossenschaft bei richtiger Leitung großen Segen sttften, da eine allgemeine Hebung der Wohnungsverhällnisse dieser Bevölkerungs- ; klassen auch hier recht erwünscht und nötig ist.
puvuum |LU- — — ----- - v „ C$riftli$- an ber erneuerten und verschönerten Pf ortender hiesigen
Zu 1. Wir haben Sozialen in den beiden Oberhessen und Hinter-,«


