Ausgabe 
23.7.1903 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Laiserhoch aus. ES folgten in denen die Lcisttma eingetraHen ist, und ^chbEanze. den Beia. Dr. Haffner, auf Die Sechskampfubungcn wurden am 21. von der 2 Ab-

Juli. In der vergangenen Nacht tral

aus.

Aus London wird

m

* Brünn, 22. powitz entgleiste Details fehlen noch.

Syrakus, 22.

jlontag fand die Üebergabe und Einweihung des prächtigen neu­erbauten Lorpshauses in Anwesenheit vieler Alter Herren statt.

10. Deutsches Turnfest.

Nürnberg, 22. Juli.

V.

Von dem von ca. 2000 Einzelwettturnern der ver­schiedenen Kreise ausgeführten Sechskampf, der im Ge­räteturnen an Barren, Reck und Pferd und in drei volks­tümlichen Hebungen: Wettfpringen, Stabhochsprüngen und Steinstoßen bestand, ist noch zu melden: Die Hebungen waren auf zwei Tage verteilt, da der großen Zahl der TÄl- nehmer wegen in zwei Abteilungen zu je 24 Riegen geturnt werden mußte. Unter den Turnern am 20. d. M. befanden sich die Berliner, die Pommern, die Hessen, die Thü­ringer, Badenser, Pfälzer und die Rheingauer. Fajst alle Leistungen waren bei dem erstklassigen Menschenmaterial vorzüglich, zum Teil sogar staunenerregend, sodaß die die drei Zelte umlagernden Zuschauermassen wiederholt in stürmischen Beifall ausbrachen.' Bei der Wertung der Gerät- übungen wird die musterhafte Durchführung, die gewandte und schöne Ausführung und Haltung und, hinsichtlich der Kürübungen, außerdem die Schwierigkeit mit in Schätzung gezogen. Im einzelnen erfolgt die Wertung bei den Gerätübungen nach fünf Punkten und bei den volkstüm­lichen Wettübungeu gleichfalls nach Punkten, deren höchst erreichbare Zahl aus VJd)n beschränkt ift. Diejenigen Turner, ow, nach Berechnung durch den Berechnungsausschuß min­destens 30 Punkte erzielt haben, erhalten als Ehrenbezetgung bei Verkünbigung ihrer Namen schriftliche Ehrenurkunden,

Gerichtssaal.

Der Roman von de scheene Frau. Rentier Hammer in Berti n bat sich der tätlichen Beleidigung schuldig gemacht und erscheint deshalb vor dem Moabiter Schoffengerlcht. Sein ganzes Exterieur verrät den glücklichen und selbstzufriedenen Philister, der mir die eine Sorge hat, .alles von sich fern zu hallen, was ihn aus dem seelischen Gleichgewicht und der geliebten Mlagv- ruhe herausbringen könnte. Demgemäß bietet er augenblicklich oen

Dr. Haffner, und brachte ein t

Toaste auf die Feststadt Mainz, den Berg. Dr. Hafftier, auf die Frauen der Gastwirte, das Bundesiprasiduun usw. Erne Sammlumi für die zu gründende Altersversicherungsanstalt ergab den Betrag von 155 Aiark. Dem Vorsitzenden des Maß-Lothr. Verbandes Krüger-Straßburg wurde bte gol­dene, Jaskowsky-Gießen die silberne Bundes- Medaille überreicht. Die ganze Feier nahm einen würdigen Verlauf. Küche und Keller des J-estwirtes Rowold fanden

Nach einem Jahre übernahm er das Geschäft auf alleinige Rechnung und trat auch in das Vertragsverhältnis des früheren Inhabers zu H. u. V. mit deren Zustimmung em. Aus der Zeit der gemeinsamen Geschäftsführung verblieb, so heißt es in einer uns zugehenden Richtigstellung, ein lausender Saldo, der aber erst nach der Zett des Aus­tritts des früheren Inhabers fällig war, und besten Regu­lierung L. als Selbsischuldner gegenüber H. u. V. mit deren Zustimmung unter alleiniger Fortführung der Ugentur übernahm. Die Verrechnung dieses Saldo sollte durch be- sondere Privatvereinbarungen geregelt werden.

hier ein Erdbeben

* Die Kaiserin von Korea.

geschrieben: Nach einer Newyorker Meldung desDaily Telegraph" ist die Kaiserin von Korea eine Amerikane­rin namens Emilie Brown. Der betreffende Korre­spondent sagt darüber:Aus Privatbriejen aus Tokio geht die Tatsache hervor, daß Zi-Hong, der Kaiser von Korea, aeleaentlich der Feier des 40. Jahrestages seiner Thron-

Anerkennung. ,, . _ _ . .

In bei* 11 ordentlichen Generalversanrmlung wurde heute früh im Saale der Liedertafel durch den Direktor Reiuemer der Bericht über das 10. Rechnungsjahr 1902 , vorgetragen, welcher vom Großh. Lderrcchnungsrevisor MUtenberger-Darmstadt geprüft ist, ans welchen: hervor- , qeht, daß die Kasse in Einnahme wib Ausgabe nut Mark < 611932.85 al'jckstießt und daß ein Kassenbestand von Mark - 2465.28 vorhanden ift; das gesamte Vermögen der Kasse beträgt Utart 923 377.30. Die St e r b e k a s s e zählt einen Bestand von ca. 8000 Mitgliedern, von denen im Jahre 1902 180 gestorben sind; dagegen sind 600 neue Mitglieder ^t- gLtreten. Die Prämienreserve beträgt Ende 1902 Mark 904 973.31. Ter Spezialreservefonds hat sich um Ätark 13 000 erhöht. Die Kasse hat bisher an 1600 deutsche Gastwirtssamilien Mark 1800 000 ausbezahlt und dabei ca. 1 Million Mark dem Reservefonds zugeführt. Die außer­ordentliche wohltätige Wirkung der Sterbe lasse wurde von allen Seiten anerkannt, so daß viele andere Kassen nach ihrem Muster gegründet wurden. ..

In die eigentliche Beratung ointretend, wird zunächst Antrag des Verbandes Nassau und am Rhein behandelt, welcher bezweckt, daß ein in schlechte Verhältnisse ge­ratenes Mitglied, welches den Beitrag nicht mehr zahlen kann, die gezalstten Beiträge bei dreijähriger Mitglied­schaft, bis 50 Prozent, bei fünfjähriger Mitgliedschaft mit 75 Prozent zurückerhäll, wenn die Beiträge nicht länger als zwei Monate im Rückstand sind. Barteln-Koblenz begründet den Antrag, wahrend Rendant Herrmann die Durchführung dieses Antrages un Interesse der übrigen Mitglieder für unmöglich hält, zudem auck) die Aufsichtsbehörde hierzu ihre Zustimmung nicht geben würde. Direktor Rcinemer erklärt, daß man nur im äußersten Falle die volle Prä- mien-Reserve auszahlen könne. Hierauf wird der Antrag zurückgezogen.

Die vorgeschlagene Satzungsänderung, welche haupt­sächlich die Anwesenheit eines protokollierenden "Notars bei den Generalversamnllungeih sowie eine Anzahl weiterer meist redaktionelle Aenderungen wird nach Referat des Direktor Steinerner genehmigt mit dem Zusatz, daß der Auffichtsrat bevollmächtigt ist, redaktionelle Aenderungen vorzunehmen.

Heber den Antrag Lahnstein, denjenigen Ortsrechnern, welche zehn Jahre chr Ehrenamt inne haben, ein Ehren- diplom zu verleihen, berichtet Kimmel-Caub. Jaskowsky- Gießen spricht dagegen, da der Lohn des -Ortsrechners im Gefühl liege und wird der Antrag zurückgezogen. Nach eingehender Debatte wird ein Antrag I a s k o w s k y ange­nommen, welcher die älteren Mitglieder der Sterbekasse benachrichtigt wissen will, daß sie durch erhöhte Beiträge die Beitragszeit nach einem neuen Tarif verkürzen können.

Bei der nun folgenden Wahl des Aufsichtsrates werden gewählt: Als Aufsichtsratsmitglieder: Claus Haust; Ludw. Diolter; Ludwig Lind in Darmstadt. Fritz Glaßner in Karlsruhe; Wilhelm Krüger-Straßburg i. E; Otto Fuhr­mann-Kaiserslautern ; Emll Dannecker-Wiesbaden; Georg Roth-Bous bei Saarlouis: Sylvester Mehr-München. Als Stellvertreter: a) Geschästssührender Aufsichtsrat: Peter Guch und Carl Phil. Müller-Darmstadt; Heinrich Schaub- Darmstadt. b) Gesamt-Aufsichtsrat; Paul Lahnstein-Cassel; Hermann Schneider-Altenwald bei Saarbrücken; Jacques Henkeb-FEkfurt a. M.; Wolf Wagner-Leipzig; Kiedrich Rummetsch-Stuttgart und Conrad Hartung-Immelborn, Sachs.-Mein. Zu Revisoren wurden gewählt: I. Becker- Darmstadt und C. Weißmüller-^Nainz; als deren Stellver­treter: Aug. Freund-Darmstadt und Herrmann-Offenbach. Hieraus werden der vom Aufsichtsrat gewählte Direktor Reinemer und Rendant Herrmann bestätigt. Zum Schlüsse wird als nächster Ort der Generalversammlung ebenfalls Dresden bestimmt.

Nachmittags 3 Hhr fand bei einer Beteiligung von ca. 6M Teilnehmern Damen und Herren eine Besichtigung der Sektkellereien der bekannten Firma Kupser- bergu. Co. statt. In ca. einstündiger Wanderung wurden die funfftbdigen Keller mit ungeheuren Vorräten des köst­lichen Stoffes, welcher in ca. 3 Düllionen Flaschen lagert, besichtigt, und dann nach dem eigentlichen Fabrikgebäude auf ber herrlichen Mathilden tervafie aufgestiegen, von der ausgezeichneten Hauskapelle mit feierlichen Klängen emp­fangen. Dasell>st war ein großartiges Buffet aufgestellt, wo die Damen des Hauses in liebenswürdigster Weise die Gäste bedienten und das köstliche Gold in Strömen floß. Zahlreiche heitere und ernste Ansprachen, dem Wein, Weib und Gesang gewidmet, wechselten in fröhlichster Stimmung ab. Direktor Florian Kupferberg toastete auf den deutschen Gastwirtsstand, worauf Hempel-Leipzig die außerordentliche Liebenswürdigkell der Firma Kupferberg feierte. Es kamen ca 1000 Flaschen des edlen Trankes zum Ausschank. Zum Schlüsse sand eine wohlgelungene photographische Auf­nahme sämtlicher Festteilnehmer statt.

bcutung des großen englischen Nationalökonomen. Oncken hat |id) auch, wie dieKöln. Ztg." schreibt, um die Quellenkunde große Verdienste erworben und um die wissenschaftliche Behandlung der Physiokraten. Sein größtes Verdienst, das aber heute von den Fachniännern noch mcht anerkannt, das chm aber zweifelsohne später zugesprochen werden wird, ist seine Tätigkeit als Historiker der Nattonalökonomie. Seine neueste ArbeitGeschichte der Nationalökononue", dessen zweiter Teil bald zur Veröffentlichung gelangt, ift ein unparteiisch und mit großer Fachkenntnis geschriebenes Werk von klassischer Bedeutung. Auch die Bestrebungen Onckcns, seinen Schülern hohe Achtung vor der Landwirtschaft einzuprägen, dürfen rühmend hervorgehobcn werden.

Der Professor der Mathematik, Dr. August G u 1; m c r in Jena, hat eine Berufung in ein höheres Staatsamt nach Berlin erhalten, aber abgelehnt. Adolf M t) d), Professor für deutsche Litteratur in H e i d e l b e r g, ist für daS Winterhalbjahr zu Vor­lesungen über Geschichte der Presse au die Handelshoch­schule zu K ö l n berufen worden.

Vermischtes.

Neapel, 22. Juli. Fortwährend finden Ausbrüche des Vesuvs, verbunden mit dumpfem Brausen, statt. Ein Krater warf Lava nach Pompeji hin aus. Der Ausbruch erinnert an diejenigen, welche den großen Aus- brüchen im Jahre 18 7 8 vorauSgingen. Für Neapel ist keine Gefahr vorhanden, weil sich die Lava nach der ent- gegengesetzten Seite ergießt. Nach einer Reihe von Aus­brüchen warf heute der Vesuv Lava aus, welche ein Führer- hauS zerstörte. Die Ausbrüche dauern in heftiger Form an. Das Gelände um den Vesuv ist nicht gefährdet.

Juli. In der Stahe der Station Po- ein Personenzug der Staatsbahn.

teilung, aus 786 Turnern bestehetrd, fortgesetzt. Heber die Eraebnisse der Kämpfe wird noch nichts initgcteüt, wenig- ftenö nichts unbedingt Glaubwürdiges. An diesem Wett- turneii (Sechstampf) waren beteiligt die Kreise Nordosteit,! Schlesien uni) Südposen, Provinz Sachsen und Anhalt, Nor­den Mederweser uno Ems, Hannover-Braunschwetg, West-^ falen-Livpe-Derrnolb, Rheinland, Schwaden, (WÄttemberg), Deutsch-OesterreiL ein Teil von Bayern und Sachsen, dte Wetturiter der oeutschfteiheitl'ichen Turnvereine Oester­reichs und die Ausländer. Int Turnen der Krege tarn zuerst Thüringen an die Reihe. 'JJtit 350 Teilnehmern mar- schiene, von Musik begleitet, eine Stunde später der 10. Kreis, Oberrhein, an, und zeigte in tadelloser Ausführung Gruppe 1 der allgemeinen Stabubungen. Das De ff neu und Schließen der Reihen im raschesten Lausiempo und ganz besonders die taktmaßige Ausführung der Stabitbuilgen mit Musik fanden großen Beifall. Wer noch der Meinung war, daß durch Musikbegleitung (Forderung der badischen Turn- schule) die Strammheit der Bewegung leibe, rst wohl durch die schneidige Vorführung des oberrheinischen Kreises be­kehrt worden. Allgemein gefiel die MassenVorführung von nahezu 300 Turnern an 30 Pferden durch die hübschen Hebungen einerseits, durch die vollendete, exakte und gleich- heitige Hebung der Turnenden andererseits. 8 Mustemegen des Karlsruher Turngaues und eine des Turnvereins Straßburg am Darren mit und ohne Sprungbrettern zeigten gleichfalls gründliche Schulung. Schöne Lersttmgen bot u. a. dann auck) der Kreis Rheinland.

Gleichzeitig mit diesen Wettkämpsen fanden^ aus dem großen Hebungsplatze Turnspiele statt, beftehend in Schleuderball, Barlauf, Faustball, Stasettenlans, Schlag­ball, Tambourinball usw. Unter der Oberleitung des Ober­turnlehrers Schröder-Barmen spielten heute zunächst Mit­glieder der Berliner und der Hamburger Turuerschast von 1816 und die akademischen Turnvereine von Halle unb u- -- --- - , . r , or- .

oena im Barlauf gegen einander, während der Gau Ber- besteigung, im vergangenen Januar eine brldhuchche Amerr- Un 3 zehn Barlauftpiele als Gauvorführung brachte. Im kanerin zur Kaiserin von Korea und ihren Sohn zum Faustballspiel kämpften die Koburger Turngenossenschaft und Thronfolger ernannte. Emilie Brown ging im Älter von her Erfurter Turnverein, bezw. der Münchener Verein von 15 Jahren mit ihrem Vater, einem amerikanischen Misiio- 1860 und der Augsburger Verein gegen eiiiander. Weiterhin | nar, nach Korea. Das Mädchen sang sehr oft in ber Mis- imeltcn bic Berliner Turnerschaft, ber Kieler Turnverein, sionsschule, unb als ihre Schönheit bem Kaper gemelbet bie Darmstäbter Tumgemeinbe, der Altonaer Verein wurde, bot er ihr an, in seinen Harem emzutreten, welches lzweimal) unb der Essener Turnverein gegen ben Münche- Ansinnen Emilie energisch zurückwies. Erst nach zwei ner Verein ,Lahn^, ben Gothaer, ben Zehlenborser und Jahren nahm sie in dem Palaste Aufenthalt, aber auch den Dresdner Männer-Turnverein, den Dortmurrder Turn- nur dann, als der Kaiser der Dame ein heiliges Ehever- flub "die Frankfurter Turngemeinde und den Krefelder und sprechen gemacht hatte. Es wurde gehalten unb bic junge Qieanißer Turiivereiu. Fußball spielten ber alte Breslauer -Dame ist nun Kaiserin dem Titel nach. Der Tatsache nacl) Verein gegen den Eimsbntteler Turnverdanb^und der Inns-Chatte sie den Rang bereits früher bekleidet. brucker Turnverein gegen die Wiesbadener Turngesellschast,------------ .... .

Schlagball Altona gegert Bonn und Tübingen Legen Ulm. ilniÜeiluatö lllItlJLlUjItn.

Beim Schleuderball ftihrte der Stuttgarter Gau, der Ber- Berlin 22. <\uli Ter Wutt. Geh. Oberbaurat Professor liner Askan-Tumverein und die Tumvereiniguivg Berliner r ordentliches Alitglied der Akademie der Künste, tritt dem Lehrer Musterspiele vor. Jrn Tarnbourin-Ballfpiel spielte ^crncl)n;en nad) mit Schluß des Sommerhalbjahres von seinem heute ber Turnverein Frankfurt a. M. gegen den von Lehramt an bet technischen Hochfchule zurück.

Münsteri i W unb die D arrnsta b ter Turiigerneinde gegen Der Lehret der Zabnheilkunbe und Vorsteher des Zahm den Sieaburaer Turn- und Fechtklub. Die Nürnberger führ- ärztlichen Instituts der Umversität zu Marburg, Hans tcn außerdem cm Korbballspiel und der Königsberger Albrecht, ist vom 1. Oktober ab kommissarisch zum Zehrerder MÄner-Turnverein ein SpielBock schläft!" vor^ Zahnheilkunde nm Zahnärztlichen Jnstttut der Fr.edr.ch Wühelmo-

Ter Mittwoch, der erse, regenfteie Tag, brachte mit U-"°°rsNM^z^B° r N ^ernannt wmden^ $ stelle des nach

Sieger im Ringkampse aus der Reihe der ^echslampsereutestamentlichen Exegese an die katholisch-theologische Fakultät waren Angersbach-Witten, aus der Reihe der Dreikämpser bcr dortigen Universität berufen wordeu. Aus Jeua wird gc- Laus-Köln Donnerstag findet eine lokale Nachfeier statt, schrieben: Gemäß den Bestimmungen der Paul v.. ^ter-LNslung und es beainnen die Tuvnfahrten. wird Professor Dr. E. Ziegler am 25. ds. Mts. m der Aula der

.1^ I hiesigen Universität einen öffentlichen Vortrag über das ^.hema.

--ä s jTTZx ^Der Begriff des Instinkts einst und jetzt" halten. Aus Aus StfliU und Kuno. Erlangen Ichreibi man: Dorn 20. bis 26. Juli wird UN

® . . . ~ 1Qnq Zoologüchen Institut der Universität -in B < en e n z u ch t-L e h >>

Gießen, den 23. Juli 1903. furs abgefjalten, an dem 38 Herren ans Bayern und Oesterreich

-Volks- und Iugendfest im Philosophen- teilnehmen. Die theoretischen Vorträge (mit Demonstrationen) hält wa ld. In der gestern abend abgehaltenen Sitzung bei I (n vom-l9 Jnsamei^.R°»nn-n! m® Erlangen

vereinigten Wohltätigkeitsvereine wurde das Programm fut I QU^ Hrund einer Dissertation,Die Jura-Höhlen in der das am 2. August un Philosophenwald stattsindende Volks- Fränkischen Schweiz", zum Dr. phil. promoviert worden. Das und Juaendfest nochmals durchgesprochen. Wir sind in der zweitälteste Korps in Erlangen, die Bareut y ia begeht Sage3 unseren Lesern rnitzute.len, daß sich jetzt schon über neu"

1800 Kinder zur Beteiligung an diesem Fest m bic oncn= erbauteMn ^orpShauses in Anwesenheit vieler Alter Herren statt, liegenden Listen eingetragen haben. Das Programm wird Das Fest datiert bis Donnerstag.

sich im wesentlichen folaendcrmaßen abspielen: MorgensEin Professoren-Jubilaum. ^as Volkswirt» « Uhr Tagrcveillc, mittags 1 Uhr Aufftellung des Ffttzuges S-mmar^r Umvers^ B - r n be^ng letz^ag-^

auf Oswaldsgatten, 2 Uhr Abniarsch durch verschiedene Oncken an dieser hohen Schule. In Heidelberg am

Straßen der Stadt nach dem Festplatz. Dort finden dann 10. Npril 1844 geboren, studierte Lücken, ein Bruder des Geh. Kinderspiele mit Preisverteilung, Konzert, Tanz und aller- Hoirats Pros- Dr. Wich. Oncken in m Irnich«,, H«de> hand Volksbelustigungen statt. blS gegen Dunkelwerden m ^benbuigildKn'1' und "habilitierte sich 1872 als Privatdozent für einem Lampionzug unter Vorantritt bec JJlufu es nach Haufe Nationalökonomie und Statistik an der Hochschule sur Bodenkiiltur acht Auf der Wiese unterhalb des Waldes wird-ein Jux- j Wien. Im Jahre 1877 ging er als Professor an die Technische pl°tz mit Karusiell,, Schießbuden :c eingerichtet werden. In H-chschul-^nach A°ch^,^w^b°r E.°'^''-r d°s°°n^ dem Festzug selbst soll etwas ganz besonderes geboten werden. $criiev jm.ifnjd,en Fakultät von ihm b-griind-t-Seminar iur Aus diesem Grunde sollen noch Einladungen an viele hiesige PolkSwirlschast und Konsularwesen". Oncken ist der Verfasser einer Vereine mit der Bitte um Mitwirkung ergehen. Wenn diese flröfccren Anzahl staatswissenschastllcher Arbeiten: aber dieselben ^eteinc ^ufaae aeben, sollen Jestwagen benutzt werden, fanden nicht immer diejenige Würdigung, die sie verdient halten.

N.L- SLÄtS Ä

festgebenden Vereine ergehen und auch diese um reiche ^Qnt Abteilung: Ethik und Politik, Leipzig, 1877" feine große

, terliaunq gebeten, so daß der Festzug durch blurnengeschmückte Beachtung gesunden. Die Bedeittung Smiths sür die Kultur-

^eftnmafrauen verhcrrllcht werden kann. Als Führer der göschichte wiirde danials noch nicht in ihrer ganzen Große erlaßt. Kinder haben Feuerwehr und Turnerschaft tell.vetje zugesagt. Z°n7rnie^ jetzt al?dak erkan.7wak'e^-'

Vier Musikchüre werden im Zug verteilt, und auf bem oest- ^sen ist unb mehr unb mehr in ihre Vorlesungen embezogen. platz im Philosophenwalde sollen sechs Restaurants und ein Oncken darf stolz fein auf seine so frühzeitige Ersassung der Be- Wiener Cafö für Hunger und Durst Sorge tragen. V i

**Verrnittelung von Sommerfrischen. Die Geschäftsführung des hessischen gemeinnützigen Vermns zur Vermittelung von Land- und Küraufenthalten teilt uns mit, daß zurzeit zwar die Sommerfrischen im Odenwald und Vogelsberg im allgemeinen recht gut besetzt find, daß Da­gegen für August und September noch zahlreiche Quartiere zur Verfügung stehen. Es empfiehlt sich daher, rechtzeitig bie Vermittelung beß Vereins in Anspruch zu nehmen. I Anfragen sind zu richten an den Geschäftsführer des Ver­eins, den Großh. Rechnunas- und Kasseführer der staat­lichen Betriebskrankenkasse Herrn Harth zu Darmstadt, Wil- helminensttaße 34.

Wi e s b a d en, 21. Juli. Die von dem hiesigen Ver - tre ter der Annoncen-Expedition Haasenstein u. Vogler, Lew al ter verübten Hnterschlagungen smd noch größer als 30 000 Mark. Namentlich das hiesige Badeblatt", dessen ganzen Annoncenteil Lewalter über­nommen hatte, ist von chm erheblich geschädigt, da er für Annoncen vereinnahmte Gelder nicht an die Verwaltung desBadeblattes" abgeliefert hellte. Dagegen war die erste Mitteilung, baß auch ber Vorgänger Lewalters seinerzeit geflohen sei, nicht zu treff enb. L. war ün September 1899 als stiller Teilhaber in Das von jenem betriebene Geschäft Reisebuchhanoel unD Annonccn-Cxpedition eingetreten.