Ausgabe 
20.1.1903 Zweites Blatt
 
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darauf

37 769

66 295 Mk.), Wechselstempelsteuer 7 994 642 Mt. (

498 378

wohncr und Passanten unserer Stadt mußte in letzter

der enorine Staub angesehen werden, we

der Straßen verursacht wurde. Da ein

an Private

Oktober 1901

Novenrber 3 901

Dezember 1901 Januar 1902 Februar 1902 März 1902 April 1902 Mai 1902

Juni 1902

Juli 1902

August 1902

September 1902 Oktober 1902 November 1902 Dezember 1902

Hs. Als ei

Vorsichtigkeit erwachten die Bewohner und nahmen ihn auf seinem Rückzüge fest. Auf telefonischen Anruf in Gießen kam ein Gensdarm hierher, welcher den Dieb in das dortige Gc-

Eisfest, verbunden mit Kunst-, Wett- und Jugendlaufen, ge­eiert werden, wofür kleine Erinnerungen und Ehrenzeichen an die Sieger bereitgestellt sein werden. Die hiesige Regi­mentskapelle wird von nachmittags 38 Uhr abends 'onzertieren und bei einbrechender Dunkelheit die Eisbahn bengalisch und elektrisch beleuchtet sowie ein Brillant-Feuerwerk abgebrannt werden. Um dem erfahrungsmäßigen allzu

wohnte der deutsche Kronprinz bei, welcher mit dem Zaren, der Kaiserin, der Kaiserin-Mutter von den Prunkgemächern des Winterpalais aus der Feier zuschaute. Nach der Feier fand ein Galafrühstück bei dem Kaiserpaar statt. Hierauf überreichte der Kronprinz dem Zaren als Geschenk Kaiser Wilhelms im Beisein des deutschen Botschafters das Modell des neuesten Linienschiffs der deut­schen MarineBraunschweig". Der deutsche Marine- attachä Frhr. Schimmelmann erläuterte das Modell. Um 7 Uhr abends fand Familiendiner bei dem Kaiserpaare statt, darauf besuchte der Kronprinz die Oper im Nlarientheater und reiste dann um halb ein Uhr mit dem Thronfolger nach Nowgorod ab zur Besichtigung des Infanterieregiments Wyborg", dessen Chef der deutsche Kaiser ist.

Athen, 19. Januar. Der deutsche Kaiser ließ dem Könige den bevorstehenden Besuch des Kronprinzen in Athen ansagen.

in. Lollar, 20. Jan. Gestern abend zwischen 12 um 1 Uhr wurde bei dem Bäckermeister E. Jughard hier ein­gebrochen. Der Dieb nahm seinen Weg durchs Ketler- Durch seine Un-

285 780 438 Mk. (+ 14 290 548 Mk.), Reichseisenbahn­verwaltung 60 837 000 Mk. (4- 3 126 000 Mk.).

Crefeld, 19. Jan. Wie bestimmt verlautet, erhält Düsseldorf ein Oberlandesgericht zur Entlastung des Kölner Oberlandesgerichts. Crefeld erhält ein Landgericht. Die Vorarbeiten hierzu seien bereits erledigt.

Woche im Saale des HotelEinhorn" stattfindenden c... ------------ ,

großen Kanarien- und Vogel-Ausstellung sind fängms abführte.

55 Konkurrenzsänger angemeldet, Es ist dies die höchste

* Die 7. Februar ladungen an werden.

** Der

Mk.), Spielkartenstempel 1 037 254 Mk. (4-

Zahl von Kanarien, welche je in

Gießen auf einer Ausstellung gegen einander in Wettbewerb standen. Es wird uns mitgeteilt, daß unter den ausgestellten Tieren solche von hochedler Abstammung sich befinden, welche auch ganz wundervoll im Gesang sich erweisen werden. Der bekannte Vogelhändler Möller-Aichersbuch wird nicht nur eine große Kollektion an Lieder pfeifenden Dompfaffen, be­kanntlich eine Spezialität unserer heimischen Provinz, mit der Oberhessen sogar bedeutende Geschäfte nach Amerika macht, zur Ausstellung bringen, sondern auch Finken, Hänflinge, Zeisige u. a. deutsche Vögel, die sämtlich bereits an das Zimmer gewöhnt sind, zum Verkauf bringen.

" hiesige Kriegerkameradschaft feiert am ihr sechsjähriges Stiftungsfest, zu dem Ein- die Spitzen aller hiesigen Behörden ergehen

Mk.), Post- und Telegraphenverwaltung

___Verbrauch von elektrischem Strom aus dem städtischen Elektrizitätswerk seit dem Bestehen desselben wird durch nachstehende Zahlen, die den Geldwert der ver­brauchten Energie darstellen, ausgcdrückt:

~ Kraft Bahnverbrauch

großen Andrange an der Kasse zu begegnen, werden Vor- hiesige Turnverein sein diesjähriges Winterfest. Der noch Verkaufsstellen für die Lösung der Eintrittskarten bei Herrn junge Verein gibt sich alle Mühe, um mit einem großartigen Ernst Balser, Mäusburg, und am Tage des Festes in der Programm dem Publikum einen angenehmen Abend zu 9T}nItPpftrnnp pinnp'icktet. Der Eintrittsvreis beträgt an bereiten. ......

infolge beS strengen Frostes ausgeschloffen war, auch auf irgend eine sonstige Weise Abhilfe nicht geschafft werden konnte, so hat sich die städtische Verwaltung auf die laut ge­wordenen Klagen hin entschlossen, von heute ab mit dem Reinigen der Straßen schon um 3 Uhr morgens beginnen zu lassen, sodaß gegen Beginn des Tages die Hauptverkehrs­straßen schon gereinigt und das Kehren sämtlicher Straßen bis mittags 12 Uhr beendigt sein wird.

** An den hiesigen beiden Paketpost sch altern er* geben sich, wie man uns immer und immer wieder klagt, Tag für Tag Mißstände daraus, daß nach einer alten, aber für das große Publikum wie für die Verwaltung gleich unerfreulichen Sitte die Geschäftsleute die abzusen­denden Pakete erst in den letzten Dienststunden zur Post schicken. Mahnungen der Postbehörde sind bisher fast ganz erfolglos gewesen, sodaß die Paketannahmestellen bis in die Nachmittagsstunden hinein nur wenig in Anspruch ge­nommen sind, wahrend des abends die Räume zur Be­wältigung be£ Verkehrs kaum ausreichen. Statistische Er- Mittelungen haben ergeben, daß von sämtlichen an den verkehrsreichsten Tagen ausgelieferten Paketen nur etwa 9 Prozent bis 12 Uhr mittags aufgegeben iverden; in der Zeit von 12 Uhr mittags bis 6 Uhr abends gelangen dann weitere 27 Prozent zur Auflieferung. Ter Rest von nicht weniger als 64 Prozent aller auf gelieferten Pakete muß an den Schaltern von 6 Uhr abends an bewältigt werden, und auch dann drängt sich die Hauptmasse noch auf die letzte halbe Stunde zusammen. Es mag sein, daß das Ver­fahren, sämtliche Pakete erst dicht vor Toresschluß auf­zugeben, für viele Geschäfte aus Gründen des Betriebes sehr praktisch ist, aber andererseits haben darunter die Ein- tieferer von Einzelpaketen zu leiden. Nament­lich weiblichen Personen, Angehörigen der besseren Stände, Kindern usw. wird es bei dem in den letzten Albendstunden vor den b-eiben Paketannahmestellen herrschenden G.dränge erschwert, sich den Beamten bemerkbar zu machen ober zu ben Annahmetischen vorzubringen. Nach derTtsch. Verkehrsztg." hat die Behörde bei den meisten Berliner Postanstalten Vorkehrungen getroffen, um die Auflieferer von Einzelpaketen mit tunlichster Beschleunigung abzuser- tigen. Lei einer Anzahl von Postanstalten findet die Abfertigung der Einzelauflieferer an beson­deren Schaltern oder an besonderen Wagen statt; an anderen Stellen wird die Annahme von Massenaufliefc- rungen in kurzen Zwischenräumen ober nach je einer be­stimmten Anzahl von Paketen zum Zwecke der Einzel­abfertigung unterbrochen. Bei einer Reihe von Postanstalten werden die Einzelauflieferer besonders berücksichtigt und mit Vorrang vor ben Massenauflieferern abgefertigt. In besonderen Fällen, namentlich Damen gegenüber, sollen diese Unterbeamten weitgehende Unterstützung gewähren, unter Umständen die Pakete selbst abnehmen und zu den Abnahme- stellen bringen. Außerdem sind bei einigen Aemtern an geeigneter Stelle des Sch alter vorraumes entsprechende Hin­weistafeln angebracht. Hoffentlich werden diese An­weisungen der Behörde nicht auf Berlin beschränkt bleiben. Wir Akten hier derartige Maßnahmen auch recht nötig.

st. Klein-Linden, 18. Jan. Heute hielt der hiesige Kriegerverein seine Generalversammlung ab. Nach er­schöpfter Tagesordnung gedachte Veteran St. des heutigen Gedenktages der Wiederaufrichtung des deutschen Reiches. Am 18. Januar 1871 war, als die deutschen Fürsten und Völker sich in Einigkeit zusammenschloffen und auf blutigem Schlachtfeld das Kaiserreich wieder herstellten. Die An­sprache schloß mit einem Hoch auf die Einigkeit der deutschen Stämme.

i. Groß en-Bus eck, 19. Jan. Demnächst feiert der

auszuüben, reduziert sich darauf, daß, einer schon längst beschlossenen Ordre zufolge im Frühjahr ein Uebungs^Ge- schwader auslausen wirb, um die Häsen in der Levante zu besuchen und die österreichiscbe Flagge zu hissen. Mit der macedo nischen Frage yat die Entfenbung vorläufig nichts zu tun.

Ausland.

London, 19. Jan. Infolge einer Erklärung in einem jüngst veröffentlichten Buche eines Burenkomman­danten, daß die Buren während des Krieges durch Deutsch-Südwestafrika mit dem Beistände ober der Zustimmung der deutschen Beamten die Wer-, bin düng mit Europa aufrecht erhielten, hot nach einem Johannesburger Telegramm der deutsche Generale konsul in Kapstadt dem Lord Milner versichert, er sei zu der Erklärung ermächtigt, daß keinerlei Grund für solche Beschuldigungen vorliege, und baß das deutsche Pro­tektorat während des Lianzcn Krieges absolute Neu­tralität bewahrte. Lord Milner erwiderte, er habe diese Versicherungen mit Befriedigung entgegengenommen und weroe sie der Regierung in Südafrika und der brittschen Regierung übermitteln.

Brüssel, 19. Jan. Im heutigen Ministerrat wurde beschlossen, die Forderungen der Agrarier anzunehmcn, um die Vorteile des neuen Unfallgesetzes auch den landwirtschaftlichen Arbeitern zu gute kommen zu lassen.

Heute wurden in Gegenwart einer Gerichtsperson und eines lÄhnes des verstorbenen Mahmud Pascha, des Prinzen Lutfullah, die gerichtlichen Siegel an die Papiere und Tokumente des Verstorbenen angelegt. Zur Voll­ziehung der Zeremonie bei dem Begräbnis wurde ein türki­scher Geis licher borufin. Ter Tag der Beisetzung ist noch nicht bekannt.

Paris, 19. Jan. Kammer. Teschanel spricht sich für eine Politik des weisen Fortschrittes gcaen bte Revolu­tion, für das Uebergewicht der Civilgewalt in religiösen Fragen, gegen jeden Gedanken der Reaktion und Einigung des Staates in Fragen des Glaubens aus. Hinsichtlich der auswärtigen Politik hebt Teschanel hervor, baß Frankreich keine iAusdehnung b c 5 Kolonialbesitzes wolle, sondern daß es eine Politik beS Friedens und der Würde wünsche, diebner spricht gegen eine inte'.uationale Politik. Er erhebt Einspruch gegen den französischen Chauvinismus.

Wien, 19. Jan Tas heute hier uerbreUete Gerücht, daß unter dem Kommando des Äontre-Admirals Kneisler ein aus zivei Schlachtschiffen, zwei Kreuzern und neun Tor­pedobooten bestehendes Ge chwader ausaerüstet und nach der Levante abgesandt werden soll, um auf die P^rte wegen der Reformen in Macedonieu einen Druck

Moltkestraße eingerichtet. Der Eintrittspreis beträgt an diesem Tage für Mitglieder 20 Pfg., Nichtmitglieder 40 Pfg. pro Person. Die Eisbahn bleibt am Freitag vormittag ge­schloffen. Schlittschuhläufer und -Läuferinnen werden auf- ,

gefordert, sich mit Lampions zu versehen, die auf der Eis- fenster über den Korridor m die Stube, bahn käuflich zu erhalten sein werden.

** Kanari en-Ausstellung. Zu der in dieser

Deutsches Reich.

Berlin, 20. Jan. Gestern abend fand bei dem Kaiser­paar Familientafel statt, an welcher Prinz und Prinzessin Heinrich, Prinz und Prinzessin Max von Baden, Prinz und Prinzessin Friedrich Karl von Hessen und die Prinzen Eitel Friedrich und Adalbert teilnahmen. Zur heutigen FrühstückS- tafel waren geladen Prinz und Prinzessin Heinrich, Prinz und Prinzeffin Max von Baden, Prinz Friedrich Karl von Hessen.

Der Kaiser hörte heute Vormittag im Kaiserlichen Schlosse den Vortrag des stellvettretenden Chefs des Zioil- kabinets.

DieNctt.-Ztg." erklärt es für sehr übereilt und überflüssig, an das Projekt der Mittcluieerreise des Kronprinzen und des Prinzen Eitel Friedrich politische Folgerungen und Erörterungen zu knüpfen. Die Reise werde durchaus keine politische Bedeutung haben, sie solle vielmehr lediglich den Abschluß der Bonner Stiidentenzeit des Kron­prinzen darstellen. Die beiden Prinzen würden deshalb nicht, wie bei dem augenblicklichen Besuch des Kronprinzen in Petersburg mit einem großen diplomatischen und militärischen Gefolge reisen, sondern außer ihren gewohnten militärischen Begleitern nur von Prof. Clemen-Bonn begleitet fein, der den Kronprinzen schon bei früheren Reisen geführt hat.

Vom 1. April 1902 bis zum Schlüsse des Nooem- ocr 1902 sind folgende Einnahmen (einschließlich der gestun­deten Beträge) an Zöllen und gemeinschaftlichen Verbrauchs­steuern sowie andere Einnahmen des Deutschen Reiches zur Anschreibung gelangt: Zölle 357 760 945 Mk. (gegen das Vorjahr + 1 770 080 Mk.), Tabaksteuer 7 395 643 Mk. ( 292 586 Mk.), Zuckersteuer und Zuschlag 74 151 378 Mk. (-J- 2 175 571 Mk.), Salzsteuer 33 594 442 Mk. (-J- 909 839 Arc.), Maischbottichsteuer 759 522 Mk. ( 1045 015 Alk.), Verbrauchsabgabe von Branntwein und Zuschlag 93 717 578 Mk. (Z- 1 208 532 Mk.), Brennsteuer 4 205 414 Mk. (-s- 3 049 275 Mk.), Schaumwemsteuer 1 767 576 Mk. (Z- 1 767 576 Mk.), Schaumweinnachsteuer 2 254 580 Mk. (+ 2 254 580 Mk.), Brausteuer 20 175 404 Mk. ( 1 490 393 Mk.), Uebergangsabgabe von Bier 2 396 172 Mk. ( 110 286 Mk.), Summe 592 659 610 Mk. (4- 9 197 173 Mk.), Stempelsteuer für: a. Wett­papiere 15 277 272 Mk., (Z- 5 894 445 Mk.), b. Kauf- und sonstige Anschaffungsgeschäfte 8 320 326 Mk. (-}- 233 394 Mk.), c. Lose zu: Privatlotterien 3 892 413 All. (4- 12 088 Alk.), Staatslottetten 21 842 598 Mk. (-j- 280 476 Mk.) d. Schiffsfrachturkunden 553 447 Mk. (4-

Aus Stadl und Saud.

Gießen, 20. Januar 1903.

** Auszeichnung. Der preuß. Rote Adlerorden 3. Klaffe ist dem vortr. Rat im preufc. Eisenbahn-Minisle- rimu Mayer, Großh. Hess. Geheimen Oberbaurat, verliehen worden.

** Personalien. Die Stelle des zu Lich verstorbenen KreisstraßenmeisterS Braun wurde dem bereits mehrere Jahre im Dienste deS Kreises Gießen stehenden Bauaufseher-Aspi­ranten und Großh. Geometer 2. Klaffe H. Herrmann in Gießen übertragen.

* Personalien. Am 15. Januar d. I. wurde der Hülfsgerichtsschreiber bei dem Amtsgericht Gernsheim, Daniel Jullm aun zum Gerichtsschreiber bei dem Amtsgericht Als- eld mit Wirkung vom 17. Januar 1903 an ernannt.

* ' Ihre silberne Hochzeit feiern am 21. d. Mts. die Postschaffner Zink Eheleute. Herr Zink feierte vor einiger Zeit auch sein 25jähriges Dienstjubiläum.

** Gemälde-Aus stellun g. Das Kolossal-Gemälde 1793" von H. Koberstein-Berlin ist morgen, Mittwoch, zum letztenmale ausgestellt. Auch können wir heute schon unsere Kunstfreunde darauf aufmerksam machen, daß an dessen Stelle wieder ein großes Gemälde, dasReiterpottrait Sr. Maj. Kaiser Wilhelnis 11.", von Prof. Werner Schuch- Berlin, zur Ausstellung gelangt.

** Aus dem Theaterbureau. Herr Direktor Linde­mann, bei uns bestens bekannt durch seine vorjährige Gast- pielreife mit demIbsen-Theater", wird uns demnächst die Bekanntschaft des D'Annunzio'schen DrainasDie tote Stadt" in der Darstellung durch eine auserlesene Schar erster Bühnenkünstler vermitteln. Dieses oollloinmendste Werk des bedeutendsten lebenden italienischen Dichters hat bei seinen bisherigen Aufführungen die größte Sensation erregt. Direk­tor Lindemann hat das ausschließliche Aufführungsrecht dieses Werkes für Deutschland erworben.

* * Das 5. Abonnements -Konzert findet am nächsten Donnerstag in Steins Garten statt. Wir machen darauf hierdurch besonders aufmerksam.

* DasEislaufen auf derLahn ist, wie aus einer Bekanntmachung des Polizeiamtes in heutiger Nummer her­vorgeht, streng verboten.

Eisverein. Wie aus unserem Inseratenteil er- ichtlich ist, hat der Eisverein beschlossen, die Eisbahn nun­mehr von vormittags 11 bis abends ^8 Uhr (mit Aus­nahme an Konzetttagen) andauernd geöffnet zu lassen und ür die elektrische Beleuchtung keinen Zuschlag mehr zu er­leben. Das zwanzigjährige Bestehen des Vereins soll bei ortdauerndem Froste kommenden Freitag durch ein großes

Darmstadt, 19. Jan. Ueber kunstgewerbliche den''letzten Jahren "in Entwürfe wird derDarmst, Ztg.- geschrieben:

vHessischen Kunstgewerbetreibenden ist die Möglichkeit gegeben, unter günstigen Bedingungen Entwürfe kunst­gewerblicher Gegenstände zu erhalten, welche nach den Wünschen der Interessenten von Mitgliedern der hiesigen Künstler-Kolonie angefettigt werden. Hierbei handelt eS sich z.B. um Entwürfe für Tischler-, Schmiede-, Drechsler-, Leder-, Weberei-, Stickerei-, Töpferei-, Juwelier-, Elfen­bein-, Vergolder-, Verglasungs-, Druckerei-, Buchbmder- und andere kunstgewerbliche Arbeiten. Die Koflen der Entwürfe können geeigneten Falles zum Teil aus Mitteln besttttten werden, welche von S.K.H. dem Großherzog hiergur zur Verfügung gestellt worden sind. Die wegeni Anfett,gung und Ueberlassung der erwähnten Enlwüffe mit Mitgliedern der Künstler-Kolonie einerseits und mit Kunstgewerbe^ treibenden andererseits zu führenden Verhandlungen sind von S. K. H. dem Großherzog dem unterzeichneten, hier­für gebildeten Ausschuß übertragen worden, ^en heffttchen Äunftgeroerbetreibcnben wird empfohlen, ihre etwaigen ..n- träae auf Lieferung von Entwürfen unter möglichst genauer Beschreibung des Gewünschten an Großherzogliche Kabinetts- Dirtttion hier zu ttchten, welche die einlaufenden Anträge dem Ausschuß übermitteln wird.

Darmstadt, den 16. Januar 1903.

^rbr von Heyl, Oberst ä la euite. Markwort, Ingenieur. Dr. C. E. Merck. Pützer, Professor.

Römheld, Geh. Kabinettsrat. Th. Stemmer."

DieDarmst. Ztg." bemerkt dazu:Wir möchten nicht versäumen, den hessischen Kunstgewerbetteibenden die in der obigen Bekanntgabe beschriebene Einrichtung, welche von der Fürsorge Sr. K. H. deS Großherzogs für unser heimisches Kunstgewerbe aufS neue Zeugnis giebt, warm zu empfehlen. Wenn wir die Intention des Ausschreibens recht verftehen, so handelt e§ sich dabei in erster Linie um Förderung des Kunst Handwerks, und eS schemt das Verfahren m der Weise gedacht zu sein, daß der Ausschuß die von den Kunstgewerbetreibenden gewünschten Entwüffe durch

UWC in icnu-L glicdcr der Künstler-Kolonie zu Lasten der von S. K. Hohen welcher beim Reinigen zur Verfügung gestellten Mittel lab, um si-

Bescuchten der Straßen ohne Bindung an d.e entstandenen Kosten und m Satzung

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"Tiesächsift gemeldet wird, äch dahin, die geheimni' Girons werbe die I Hose m ungünstige ?brde die kroiycim lindes abwatten, j »ünlpftzh'pinnen im

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