I
Heer und Flotte.
16. Div.,
willigt.
Verwaltungen cm Böschungen der Straßen rc.
Die Klcinkinderschule und die 3. Schulklasie mußten zeitweise geschloßen werden.
ts. Grünberg, 18. Febr. Im benachbarten Ettingshausen ist man mit dem Bau einer Wasserleitung beschäftigt. Der Hauptrohrstrang ist fertiggestellt; zurzeit werden die Hausanschlüsse jedem Bürger kostenlos hergestellt. In einigen Wochen wird die Leitung bis auf das Reservoir fertig sein. Die Gesamtkosten sind auf 40 000 Mk. berechnet. Bei I genügendem Wasser wird auch die Nachbargemeinde M ü n st e r angeschlossen werden.
t. Friedberg, 18. Febr. Gestern nachmittag 2V» Uhr wurde unser neuer Bürgermeister Stahl in Anwesenheit des Kreisrats und der Stadtverordneten vereidigt und in sein Amt eingeführt. — Im benachbarten Ockstadt wurde am Montag nachmittag der 23 Jahre alte Ewald meiner I Sandkaute, m der er zum erstenmale arbeitete, verschüttet
wagen rc. .. , . ,v
Dillenburg, 17. Febr. Große Entrüstung herrscht hier über die Exzesse, die hier wiederum in. letzrer Zeit stattgefunden haben. Die rohen Burschen, unter denen man Schüler des hiesigen Gymna,iums vermuten mußte, scheuten selbst vor D e n k m a l j ch ä n d u n g nicht zurück. So wurde vor etwa einem Monat der „Hirsch" des Jorstdenkmals, welches zur Erinnerung an die erfolgreiche Tätigkeit nanaui» scher Forstbeamten errtchtet ist, mit taum noch zu entfernender Mennige angestrichen. Die Nacht vom Samstag zum Sonntag zeitigte mehr als ein Dutzend der Heldentaten der jungen Bürschchen. An dem Btsmorck--Denkmal verübte man Ungehörigkeiten, zwei Lehrern wurden die Fenster resp. die Türe eingeworfen, das Schaufenster eines Ladens zertrümmert, Straßenlaternen eingeworfen, Wegweiser und 'Warnungstafeln für Radfahrer ausgerissen; ferner wurde ein gefüllter Blumentopf entwendet und durch das Fenster eines Schlafzimmers geworfen, in welchem nur nne durch ein Wunder ein Kind unverletzt blieb; Säume bog man quer über die Chaussee und baiid sie zusammen. Wie die „Ztg- f- d. Dilltal" meldet, ist als Täter vorerst ein Schüler des Gymnasiums geständig, doch dürfte er Helfershelfer haben, die man auch noch ermitteln wird.
Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Reichstagsabg. Frhr. v. Heyl zu Herrnsheim hat das ihm von der nationalliberalcn Ber- I lrauensmänner-Versammlung angebotene Reichstagsmandat für Worms noch nicht angenommen; er will „vor seiner Entscheidung nochmals Rücksprache in Worms nehmen".
und sofort getötet.
sü. Erbach, 18. Febr. Heute nachmittag fand tm| „Schützenhof" hier die diesjährige Hauptversammlung! des Tierschutz Vereins für das Grobherzogtum Hessen statt, an welcher Geh. Oberforstrat Se y d-Darmstadt, Kreisrat Schliephake-Erboch, Kreisschulinspektor Kleinschmidt, Oberlehrer i. P. Heußlein-Darmstadt, Archivrat Morne- weg-Erbach, Realschuldirektor Gerhard-Michelstadt, Oberpfarrer Marguth-Michelstadt und zirka 70 Herren, meist «Lehrer des Kreises, teilnahmen. Seyd begrüßte die Anwesenden. Der Voranschlag für das Jahr 1903 wird genehmigt, und c§ wird beschlossen, die Hauptversammlung in Zukunst statt im Februar im Mai abzuhalten. Mehrfach wurde dem Wunsche Ausdruck gegeben, daß die Kreisstraßen-
Großmütigen.
- Das Großh. Regierungsblatt Nr. 10, aus- gegeben am 17. Februar d. Js., enthält: Verordnung, die Ausführung des Gesetzes über das Verfahren in Forst- und Feldrügesachen in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. Oktober 1890 betreffend. Vom 14. Februar 1903.
*• Das Messer. Gestern abend gegen 10 Uhr kamen zwei Handwerksburschen in eine hiesige Wirtschaft um dort zu übernachten. Da beide angetrunken waren, auch kein Platz für sie vorhanden war, so wurden sie abgewiesen. Nunmehr wurden sie grob, und als der Wirt sie bis in den Hausflur ! begleitete, erhielt er von einem der Burschen einen Stich in die Schulter, sodaß er ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen mußte. Der Tater ergriff die Flucht, und es gelang bis jetzt nicht, besten habhaft zu werden. Namen und Personalien wurden indessen festgestellt.
•* Aus dem Turngau Hessen. Der Rechnungsabschluß für das Jahr 1902 stellt sich wie folgt: Die Einnahmen betrugen 1602.51 Mk., die Ausgaben 1595.14 Mk., sodaß ein Ueberschuß von 7.37 Mk. vorhanden ist; da- I zu kommt ein Barvermögen von 441.14 Mk., sodaß das ! Gesamtvermögen des Gaues 451.68 Mk. betragt. - 2)er| I Gau errang beim Feldbergturnen am 22. Juni 19021 13 Preise, wovon 5 nach Gießen und einer nach Wieseck kamen. Auf dem K r e i s t u r n f e st i n W o r m s (4.-6. August) erhielt der Gau 7 Preise im Einzelwetturnen, und ferner im Riegenturnen die Turnvereine Butzbach und Wetzlar, der erstere Kranz mit Schleife, letzterer Kranz ohne Schleife.
ts. Leihgestern, 18. Febr. Der Landwirtschaftliche Kons um verein hat nunmehr eine Mitgliederzahl I von 83 erreicht; der Reservefonds ist auf 2 535.20 Mk. gestiegen, der Geschäftsgewinn beträgt 1139 Mk., die Aktiva 7 174 Mk. — Unter den Kindern herrschen die Masern.
Aus Stadt uud Saud.
Gießen, 19. Februar 1903.
" Personalien. In den Ruhestand versetzt wurde am 13. Februar der evangel. Pfarrer Kirchenrat D. Friedrich Heß zu Crumstadt, Dekanat Eberstadt, auf sein Nachsuchen mit Wirkung vom 1. April l. Js., unter Anerkennung seiner! langjährigen treuen und ersprießlichen Dienste. — Ernannt wurde am 16. Februar der Oberfahnenschmied Konrad Stroh in Darmstadt zum Amtsgerichtsdiener bei dem Amtsgericht Michelstadt mit Wirkung vorn Tage seines Dienstantritts.
»• Auszeichnung. Verliehen wurde am 28. Januar d. Js. dem praktischen Arzte Dr. Ludwig Bormuth in König das Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des
derer Graswuchs nicht zu erwarten ist, nicht allzu icharf m« den Böschungsrasierungen vorgehen. Auch der -ristkasten- fraoc wurde eingehende Beachtung geschenkt und besonders derjenige nach Berlep'schem System empfohlen, worauf bte sehr anregende Versammlung geschloffen wurde.
Mainz, .18. Februar. Eine wirklich glanzvolle Saison ist es bis jetzt gewesen, auf die das Komitee des Ntainzer Karnevalvereins mit Stolz zurückblicken kann. Aber ebenso prachtvoll wie das bisher Gebotene verspricht auch der diesjährige Fastnachtmontagszug zu werden. Selbst die allergrößten und schwierigsten Arbeiten und Mühen finb nicht gescheut worden, denselben zu einem wahrhaft pompösen zu gestalten. Und so ist es denn auch gelungen, einen Montagszug zusaminenstellen zu können, welcher sich aus 1500 Personen, 500 Pferden, 40 Wagen und 10 Prunkwagen, insgesamt zirka 60 Gruppen, zusammensetzt und selbst die schönsten seiner Vorgänger in Schalten stellen wird. (Sergi, unsere 'Notiz in der Parlamentsansgabe.) Von den mierefrmtejien und humorvollsten Gruppen benennen wir die nachstehenden: Hebung des Fremdenverkehrs, Empfang der 63er in Frankfurt a. M., Narrenschiff, närrische Reichstagsgruppe, Ball in Krefeld, Sektsteuer, Moguntiawagen, Trakehner Schule, Generalstab der Pnnzengarde, Generalstab der Nobelgarde, goldene Karosse mit Kindern Sr. narr. Hoheit, Konntee-
nit dem Bühnenraum zu einem Ganzen vereinigt war, war $eute abend der Subskriptionsball. Während m den Rängen Kopf an Kopf Zuschauer saßen, sammelten sich unten n den Logen die Damen und Herren der Diplomatie, des äldels und der Hofgesellschaft, während Minister, Generale, Beamte, städtischen Vertreter, Spitzen der Gelehrtenwelt, Künstlerschaft und Finanzwelt und Parlamentarier mit ihren Damen sich im Festraum drängten. Das Kaiserpaar erschien »m 9 Uhr, vom Opernchor mit Kueckens Festpolonaise be- irüfet Alsbald begann der große Rundgang. Das Kaiser- oaar nahm hierauf in der kleinen Log« Platz und der Ball begann. Für die Tanzenden war kaum Platz. Um 11 Uhr« lerließ das Kaiserpaar den Ball.
— Dem Generalsekretär des Deutschen Hilfskomitees für Ostasien, Emil Selberg, ist aus dem Kabinet des Kaisers ein Schreiben zugegangen. Danach hat der Kaiser den eingereichten Generalbericht des Hilfskomitees entgegengenommen und aus demselben mit Befriedigung ersehen, daß es dem Hilfskomitee gelungen ist, fast 1 V* Million Mark zu Gunsten der China-Expedition aufzubringen und in zweckentsprechender Weise zu verwenden. Seine Majestät beglückwünscht das Komitee zu diesem Erfolge und läßt allen Be- eiligten für ihre Liebestätigkeit Dank aussprechen.
Auch dem in Mannheim garnisonierenden 2. Basischen Grenadier-Regiment hat der Kaiser, der Chef des Regiments ist, 25 000 Mk. gestiftet.
— Der Oberpräsident von Bitter hat die Führung! der Geschäfte bereits niedergelegt. Er hat am Samstag sein Entlassungsgesuch nach Berlin gesandt und die Genehmigung desselben war bereits am Montag abend tn seinen Händen.
— Die Kommission zur Vorberatung des Phosphor- zündwaren-Gesetzes hielt heute die freie Besprechung mit den Sachverständigen aus der Zündwarenbranche ab. Es wurden allerhand Experimente angestellt, um die neue Zündmasse auf ihre Explosionsgefahr zu prüfen. Im allgemeinen scheint das Urteil der Sachverständigen für die neue Zündmasse nicht günstig zu lauten.
Hamburg, 18. Febr. Die „Hamb. Nachr." veröffentlichen eine Liste, die die Geschäfte des Morgantrustes festlegt, und bemerken dazu: Aus der Liste geht das Bestreben hervor, die Identität der einzelnen Gesellschaften dem! Publikum gegenüber aufrechtzuerhalten, llllan macht damit! der Abneigung, welche besonders in den Vereinigten Staaten gegen die Trusts herrscht, eine Konzession. Es wäre jedenfalls auch ein Fehler gewesen, wenn man so alte^ hochangesehene Transportgesellschaften, wie die White-Ltar-Linie und die Red-Star-Linie es sind, der-Oeffentlichkeit gegenüber hätte verschwinden lasten. Jede einzelne der Gesellschaften, die dem ÜJiorgantruft beitraten, hat einen Kundenkreis. Diese Kundenkreise gehen bei der Verschmelzung in andere große Gemeinschaften auf, aber nicht mehr für sich allein, sondern die gesamten Einnahmen fließen in die Kassen des Trusts, welcher auch die gesamten Ausgaben beftreitet.
fei dieser Deutsche verschwunden, ohne eine Spur zu Hintes Avlonialministerimn eingelaufenes Telegramm berichtet, daß Kapitän Fouque am 4.
ein Gefecht mit den Tn areks bet Pois-Allali gehabt bat Die Kolonne, welche von Fouque befehligt wurde, wurde plötzlich von den eingeborenen angegriffen, außer dem Kapitän wurde noch ein Deutscher verwun bet Es gelang schließlich, die Angreifer in,die Flucht zu (ftouquo ist ein hervorragender Offizier, der augenblicklich mit einer Spezialmission in Südafrika betraut ist. Er batte seinerzeit den Obersten v. Marchand bei seiner Reise durch Afrika begleitet und hat auch an der China^xpedition teil-1 9en0S?en), 18. Febr. (Abgeordnetenhaus.) Das Haus setzte heute die Debatte über die Wehrvorlage fort Abg. Pastor erklärt, die Polen, welche ein starkes großes Oesterreich aus nationalen Gründen wünschen, stimmen für I die Vorlage im Interesse der Erhaltung der Großmachtstellung des Reiches. Sie würden zwar die Abrüstung sicherlich begrüßen, doch könne Oesterreich nicht damit vorangehen, weil es sich sonst auf Gnade oder Ungnade den starken Staaten ausliefern würde. Abg. Lueaer erklärt, daß die Christlichsozialen Mann für Mann für bte Vorlage stimmen würden. , ... ,, -
Baden bei Wien, 18. Febr. An sämtliche Reserveoffiziere und Reservekadetten erging der geheime Befehl, sie möchten ihre Angelegenheiten ordnen und sich für eine eventuelle Einberufung im April bereithalten. , . ...
F e z, 13. Febr. Die Kolonne des K r r e g s m i n i st e r s schlugdie Utab Jaafars und einen Teil der Hiainas. Viele wurden getötet oder verwundet Die Köpfe der Getöteten wurden hierher gesandt zugleich mit einer Anzahl Gefangener. Es handelt sich dabei aber nicht um Gefolgsleute des Prätendenten Allem Anschein nach, bemerkt das Reutersche Bureau, handelt es sich hier um einen angeblichen Kampf, der gestern als zwischen den Truppen beS Sultans und des Prätendenten stattgehabt, gemeldet wurde. - Aus Tanger wird gemeldet, daß dort 15000 Chas)epot-Gewehre mit Munition eingetroffen sind.
Aus dem Militärwochenblatt: Baron von Colas, Gen. der Inf. und Gouverneur von Mainz, in Genehmigung seines Abschiedsgesuches mit der öesetzllchen Pension zur DisP. und gleichzeitig ä la sutte des Leib-Gren. Regts. König Friedrich Wilhelm ILL (1. Brandenburg.) Nr. 8 gestellt Frhr. v. Sch ele, Gen. Lt. und Kommandeur der 16. Div., zum Gouverneur von Mainz ernannt v. R a v e n, Major z. D. und Kommandeur des Landw. Bezirks 1 Darmstadt, der Charakter als Oberstlt. verliehen. Bron- fart v. Schellendorff, Major im Kriegsministerium, als aggregiert zum 1. Großh. Hess. Ins. (LeLgurde-) Regt. Nr. llo versetzt. Keim (Fritz), Lt. tnt. 1. Grotzh. §e|(. Ins. (Leibgarde.) Regt. Nr. 115, zum Oberlt beiordert Witte, dberlt im Ins. Regt. Gras Olchon (7- Eftpreug.) Nr. 44, in das 5. Grotzh. Hess. Ins. Regt. Nr. 1L8, Nau- mann, Oberlt, von der Unteroff. «schule in Ettlingen, rn das 4. Großch. Hess. Ins. Regt (Prinz Carl) Nr. 118, v. Kummer, Lt. im 5. Großh. He),. Ins. Regt Nr. 168, Aur Unteroff. Schule in Ettlingen, v. Platen,im Thurmg. Hus. Regt. Nr. 12, in das 2. Großh. Hess. Drag. Regt, (Leib-Trag. Regt. Nr. 24 versetzt Scholtz, Oberst und Chef des Generalstabes XVIII. Armeekorps, mit der Führung der 25. Feldart. Brig. (Großh. Hess.) beauftragt, v. Wer- d er Oberst und Kommandeur des 1. Großh. Heft. -trag. \ Regts. (Garde-Trag. Regts.) Nr. 23, unter Versetzung in den Generalstab der Armee zum Chef des Generalstaoes des XV111. Armeekorps ernannt, v. Bernuth, Major beim Stabe des Trag. Regts. König Friedrich III. (2. Schles.) Nr. 8, unter Versetzung zum 1. Großh. Hess. Trag. Regt. (Garde-Trag. Regt.) Nr. 23 mit der Führung dieses Regis, beauftragt Chiles de Beaulieu, Gen. Mazor und Äommanocur der 25. Feldart. Brig. (Großh. Hess^, — ui Genehmigung feines Abschiedsgesuches der Abschied be-
Vermischtes.
* Auasburg, 18. Febr. Als dieser Tage Bischof Dr. v. Lingg dem bischöflichen Palais zuschritt begleitete ihn wie öfters eine Anzahl Kinder. In dem Augenblicke, da er in das Palais eintreten wollte, faßte sich ein kleines Ntädchen ein Herz und sagte: „Hör' mal. Tu Bischof, derBischof Petrus (der Vorgänger Linggs) ist meiner Schwester noch eine Halbe Bier schuldig!" DerBischof, der noch selten so gelacht haben dürfte wie bei dieser Mahnung, löste, wie die „M. N. N." mitteilen, das wahrscheinlich bei einer ähnlichen Gelegenheit gegebene, dann aber wohl vergessene Versprechen seines verstorbenen Vorgängers ein und bezahlte die Halbe ^»Kopenhagen, 18. Febr. Der bedeutendste Schiffs- ireeber von Lelsingsors, Großhändler Hulthen, Direktor von acht Reedereien, ist nach Verübung hoher Unterschlagungen flüchtig geworden.
* London, 18. Febr. Ein Telegramm aus Nord- Carolina berichtet, daß der Dam p f e r ,,£) l i ö e" während eines Sturmes gesunken ist. 18 Mann der Besatzung sind um gekommen. r
* Antwerpen, 18. Febr. In Niel stur§te em un Bau begriffenes Haus ein, wobei acht Arbeiter verschüttet wurden. Man befürchtet, daß mehrere Tote unter den Trümmern liegen.
* Ein Ehedrama. Nach einer Hamburger Depesche hat der Kaufmann Gustav H a g c 1 b e r g, der seit oem Tode seines kürzlich verstorbenen Vaters Ches der bedeutenden Allonaer gleichnamigen Weinfirma war, aus bisher unbekannter Ursache seine Frau durch einen Revolverschuß schwer verletzt und dann sich selbst getötet
Handel und Verkehr. yüilibUiiitfdjtift.
Ueb er das Eindringen des amerikanischen Tabaktrustes in Berlin brachte em Berliner Blatt eine Mitteilung, wonach der Trust mit einer l er größten deutschen Cigarreuhandlungen, die zu- gleich eine sehr große Eia ar r en f a br 11 unb ut Berlin sehr zahlreiche Berkaus-Hellen besttzi, wegen An- kauss des Geschäftes verhandele. Diese Mitteilung trifft, nach den dem „B. T." gemachten Angaben, soweit es sich um tonangebende Berliner Tabakfirmen handelt, nicht zu. serr Duke, der Leiter des Tabaktrustes, ebenso wie Herr Guitschow, der Direktor der in amerikanischem Besitz befindlichen Cigarettenfirma Georg A. Jarmatzi, haben zwar vor längerer Zett einmal versucht, mit den maßgebenden Berliner Firmen Füblung zu erhalten, sie wurden indes bisher überall mit ihren Monopotisierungs- plänen ab gewiesen.
Stanoard Oil-Gesellschäft. Die Dividende beträgt für das Vierteljahr 20 Doll, pro Aktie. Hiernach berechnet wird eine Anzahlung von 20 Millionen Dollars erfolgen, von denen I. D. Rockfetter allein 8 Mitt. Doll.
Ausland.
London, 19. Febr. Dem Parlament ist eine Denkschrift zugegangen, welche die Korrespondenz mit der russischen Regierung enthält über die Auslegung der Meist-I begünstigungsklausel mi Zusammenhänge mit den Kompensationszöllen auf Prämienzucker. In I einem Memorandum vom 24. September 1902 erklärte der! damalige russische Geschäftsträaer Grävenitz, daß die rujsische Regierung an dem Standpunkt festhalte, daß die Kompensationszölle eine Verletzung der Handelsverträge feien. Rußland schlug eine schiedsrichterliche Regelung ober Appell an das Haager Schiedsgericht vor. Sorb | Lansdowne erwiderte am 20. November, daß die britische! Regierung weder die Anschauung Rußlands annehmen, noch der schiedsgerichtlichen Erledigung ^ustimmen könne. Zn einer Verbalnote vom 14. Januar 1903 erklärte Grävenitz, es schiene wenig Aussicht vorhanden zlu sein auf ein Kompromiß zwischen den auseinandergehenden Ansichten der beiden Regierungen. Die Frage müsse als offen angesehen werden, so lange eine Entscheidung der Kommission noch nicht vorliege, die gemäß der Bestimmungen der Zucker- konvention gebildet werden solle.
Paris, 18. Febr. „Patrie" veröffentlicht folgende (höchst unwahrscheinlich klingende) Nack)richt: Dreysus lebte längere Zett in der Stadt Chatou, wo damals der Mtttelpunkt deS deutschen Spionagedienstes in Frankreich war. Jeden Abend soll Drenfus einewDeutschen, der mit dem Empfange seiner Trehsus') Korrespondenzen betraut war, besucht haben. SUS Dreyfus verhaftet wurde.
erhält.
Konversion der Oe st er r. 4 iZ prozentigen Reute n. Man schreibt unS: Laut Bekanntmachung des Finanzministers wird den Besitzern eine Umwandlung in lprozentige steuerfreie Kronen-Rente angeboten und zwar sind hierzu aufgerufen: Sämtliche Stücke mit Januar-Juli- Zinsen, sämtliche Stücke mit Mai-*)öovemoer-Zinsen. Ausgeschlossen sind also die Stücke mit Aprilekeober- und Fe- bruar-August-Zinsen. Die Konversion ist eine stillschweigende, eS haben sich nur solche Besitzer der Januar-Mai- Renten in der Zeit bis zum 27. Februar d. J. zu melden, .die mit der Umwandlung nicht einverstanden ,ind. An- wo ein bcson-1 Meldestelle ist u a. die Dank für Handel und ^nbuftrui ut
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Resolulion |ein Versuch, das jr au2gc!vrochen.
Fraokst>^ wst, baLnb|ir(i heinrer uH| T-c.«„t er in M " Tauer 665 < beuild)’" " ,f ®e»*S sessor Tl. Ne>V tz! Wuilerhail« meister tmrg des slad
Tolstoi i pondeiu der , baraul^auimer von Sachft schauuiigen slc zu (em, und । heflleu, daß - weise des Tolstoi von s 3d) will ube derer Sie mi: .Richte nicht, daß m allem, finden ist, die bekenne mich j unser Vergnüg zu opfern. Z" eingetreten. 2 ihres Galten allem auch da und jein ganze! leiden wird. . Hindernis mit
Ter Bor ferenlen der,'JJ einer Einlril Vereins verwr Engels überiDlü hat setzt der Ä
Lffeubach S chrisigieß rung, in der Handlungen von Doigdegt worben miirben: panbqii madjer unb öanb, ist zu berücksichtige schwächere tzehiljei ständige Anerbieie verwogen und d> Forderungen die daraus hewor, d Mindestlohii i stein Gehilfe gezr Tas heißt also Gehilsen nicht pt werden dürfen, j
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