Ausgabe 
19.2.1903 Zweites Blatt
 
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Entrüstung herrscht -rum ui lehm Zeit J unter denen man E MWe, scheuten st zurück. So wurde des Forstdenkmals, Öligkeit nasjaui- " noch zu entsernen- vom Samstag zum n d der Heldentaten ncrrck-»Tenkmal öer- i wurden die Fenster

dieser Tage Bischos ris zuschritt, begleitete In dem Augenblicke, töte, faßte sich ein Hör' mal, Tu r Vorgänger Linggsi ine Haide Vier ita.MÄfÄ, > wie dieM. JL Ju -er ähnlichen G^lcgen- oergessene Versprechen und bezahlte die halbe

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134 00

45.75

3Vt% in/o 3/,% d°/o 3/g°/o

3'/q Mexikaner , . . 4*/e L Chineaen . . . Electric, öci ackert . , Nordd. Lloyd . . .

Eredituktien . . .

Lhskonto-Kommandit. . Darumtädb r Bank . . Dresdener Bank . . . Ber iner Haodelsges.

Oesterr. ßtaatebahn . . Lombarden . . (Jotthar ibahn . . . . Laura>. ütte.....

Bochum ...... Harpener.....

Tendenz: still.

. 218 70 198.30

. 142.60 . 150.50 . 16180 . 150.40

. 15.80 . 182.30 . 219.50 . 185.40

. 174.50

a% Oberhessen . . . X% Oesterr. Goldrente .

4*,,% Oesterr. bilberrente 4% Ungar. Uoldrente .

4U/ Italien Rente . .

4',% Portugiesen . . , °l Portug estn. . . .

1% C. Türken . . .

lückenlose .....

4% Uneoh. Monopol -Anl. 45,% äussere Argentiner

Reiohsanleihe do.

Konsole . do . .

Hessen

längere Zeit.

Bern, 19. Febr. Prinzessin Luise besuchte am Dienstag ihren Bruder Leopold Wölfling in Mon­treux Am Bahnhofe wurde sie von ihm und Wilhelmine Adamovic begrüßt. Alle drei nahmen das Frühstück im Hotel Continental ein. Am Nachmittag kehrte die Prin­zessin nach Nyon zurück.

Petersburg, 19. Febr. Das amerikanische Geschwa­der. welches gegenwärtig im caraibischen Meere übt, hat Befehl erhalten, an die Lüste von Honduras abzuaehen.

Konstantinopel, 19. Febr. Unter den hier leben­den Bulgaren macht sich eine äußerst starke Be­wegung zur Rückwanderung nach ihrer Heimat be­merkbar, die von der Polizei beobachtet uno mit Vorbereü- iungen für im Frühjahr zu erwartende Auf stände in Bervindung gebracht wird. Tie Zahl jener Bulgaren, von oenen ein Teil nur einige Monate in Konstantinopel zu­bringt, schwankt zwischen 12 bis 15 000 Köpfen.

Waihin gton, 18. Febr. Der amerikanische Geschäfts träger in Caracas teilt mit, daß das Dekret betreffend Erhöhung der Zölle vom Minister des Aeußern er­lassen worden ist. Man ist erstaunt darüber, daß es nichi von Castro selbst erlassen \\L Bowen begab sich zu den Ber- tretern derjenigen Mächte, deren Ansprüche noch nicht ge­regelt sind. Er sandte ein Telegramm an den venezolanischen Minister des Aeußern mit der Bitte, die Protokolle zu unterzeichnen, sobald alles bereit sei.

Krielkaütn der PedalUion.

(Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.)

Eine Mufterleistuug von Arroganz und kindlicher Rachsucht". Ter Verfasser der unter vorstet,ender Spitzmarke ver- ösjemltchlen wahrhaften .Musterletslung rc." ist ofjenstchtlich von der fixen Idee defesjen, daß alles, was der .Gieß. Anz." im de- jonderen oder im allgemeinen schreibt oder denkt, nur ans seine werte Person sich beziehe. So war es ihm denn Vorbehalten,die überraschend scherzhafte Entdeckung zu machen, daß eine beiläufige Bemerkung in unserer letztenPolitischen Wochenschau" gegen ihn sturmlause. Er findet esnatürlich", sich in seinem ..Moniteur" mit den von uns gemeinten nörgelnben Bierbankpolttikern zu identifizieren, um seiner Gehässigkeit wieder einmal freien Lauf lassen zu können und für sich und seine Broschüre Reklame zu machen. Jude irae et lacrumae!

Lcdcrbeize. Tie von Ihnen gewünschten Beizmittel sind in allen Drogerien zu haben, lieber die Anwendung derselben wird Zhnen alles Nähere gesagt roerben.

JInii'lte WelomMiu

Originaldrahtmeldungeu des Gießener Anzeigers.

Berlin, 19. Febr. Wie verlautet, soll in Zentrums­kreisen Geneigtheit bestehen, der Frage einerWehrsteuer näher zu treten. Man hält es nicht für unmöglich, daß der Abg. Müller-Fulda eine diesbezügliche Resolution im Reichstag einbringen werde. .

Berlin, 19. Febr. Tas preußische Justizministe- rium ist der Frage der Bekämpfung des Kur- pfuscherweseus nähergetceten. Das Gesetz betreffend die Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbs soll dabei häufiger und energischer als bisher zu Hilfe genommen werden. , ,r r

Berlin, 19. Febr. In Bundesratskrnsen herrschst die Meinung vor, es werde eineKündigun g der lau­fenden Handelsverträge nicht eintreten. Tie­fe lb en würden vielmehr fortlaufen bis zu dem Termin, der in den neu vereinbarten Handelsverträgen als der Beginn des Inkrafttretens der letzteren vorgesehen werde. Nach demB. T." Huben dieser Tage die Verhandlungen über den neuen Handelsvertrag zwischen Rußland und Teutschland mit dem üblichen vorbereitenden Schriftwechsel begonnen. _ r

London, 19. Febr. In hiesigen Kolonialkreisen geht das Gerücht von einem Verkauf Neu-Guineas au Deutschland, welches beabsichtigen soll, dieses Gebiet dem Wilhelmslande an z u s ch l i e ß e n. (??)

London, 19. Febr. (Unterhaus.) Josef Wallon schildert das Zusammengehen Englands mitDeutsch- land in China als ein sehr unseliges. Er fordert die Regierung auf, Schrttte zu tun, Jiußlands Konkurrenz in Persien zu begegnen. Gibson Bowles fragt, was die Re­gierung gegenüber dem russisch-persischen Handelsvertrag

getan, und welche Schritte unternommen worden sind, den brittsch-indischen Handel mit Persien zu sicheim. Cranborne ührt aus, die englische Politik in Persien sei unverändert, es liege kein Grund vor, weshalb die Interessen Englands und Rußlands in Zentralasien in Widerstreit geraten sollen. Das Feld sei weit, die Ziele, welche England und Rußland in verschiedener Weise im Auge Bütten, ausreichend, um alle ihre Kräfte zu beschäftigen. Der Inhalt der zwischen England und Rußland über Persien gewechselten Noten geht auf beiderseittge Anerkennung der Integrität Persiens. So­weit er wisse, versuchte Rußland niemals diese Auslegung anzusechten. England verfolge die Politik der Handclsent^ Wicklung in Persien. Er fürchte, der russisch-persische Han­delsvertrag sei so abgefaßt, daß er ernstlich den britischen Handel mit Persien hemme.

Rom, 19. Fcbr. In der Kammer kam eS zu ftür- mischen Szenen bei der Fortsetzung der Beratung über die von der äußersten Linken geforderte Einschrän­kung der Militär- und Marine -Ausgaben. Ter Marineminister verteidigte sehr temperamentvoll die Notwendigkeit einer starken Kriegsflotte auch für Italien, das infolge übergroßer Spar^amleit von dritter aus fünfte Stelle zurückgegangen sei. Tie Aeußerung des Ministers, die italienische Flott erwarte die Gelegenheit, ihren Wert zu zeigen, rief auf der äußersten Linken einen Sturm hervor. Man schrie dem Minister zu: Sie ar­beiten auf den Krieg zu. Sie wollendasLand i n s U n g l ü ck st ü r z e n. Auf der Rechten entgegnete man: Sie sind Vaterlandslose, Sie spekulieren auf Niederlagen. S chä m e n S i e s i ch. Der Lärm dauerte

giepereien ber m:;m^umyCnrafl, gewiß keine übermäßig große Arbeit»- Acn. Verlangt wird von den Arbeitern der 8'/t Stundentag. Im großen und ganzen läßt sich sagen, daß das Vorgehen der Offenbacher Arbeiter beim Publikum keine Sympane geiundcn hat.

Bremen, 18. Febr. Bösmann's Bureau meldet: Eine Korn- rnifsion der V e r 1 a d u n g s a r b e i t e r in Bremerhaven, welche bente vormittag vor der Direktion des Norddeutschen Lloyd er­schien, erbot sich, bafür einzutreten, daß die Arbeit sofort in vollem Umfange wieder ausgenommen werde, wenn der eutlassene Arbeiter Rrunmfieg bis zur gerichtlichen Entscheidung seiner Differenz mit dem Vormann Riesteter wieder in Dienst gestellt werde. Ta der Vorstand des Norddeutschen Lloyd diesen Wunsch als billig an- erkannte und die Wiederanstellung Krimmsieg's demgemäß anordnete, wurde seitens der Komnnssion dte sofortige Wiederaufnahme der Arbeit zugesichert und der Streik damit für beendet erhärt.

Budapest, 18. Febr. Während zahlreiche Schuhmacher­me i st e r heute Abend hier eine Versammlutig cchhielten, um sich in der Angelegenheit des drohenden Gehilfe «'Aus st andes über ein gemeinsames Vorgehen zu einigen, machten mehrere hundert Gehilfen den Versuch, das Versammlungslokal zu stürmen. Es kam zu emem Zusammenstoß mit der Polizei, wobei mehrere Verhaituugen oorgenommen wurden. In den umliegenden Straveu entstand eine Panik: die Geschäftsladen wurden geschlossen. Tie Straßen werden von Polizeipatrouillen durchzogen, um die Ordnung aufrectitzuerhalten.

Telephonischer Kursbericht«

iraukiiirt m. 19. Februar m3

Darmstadt und in deren Auftrag ihre Depositenkasse in Gießen. Da der Kurs augenblicklich noch über 101 Pro^ notiert, so wird wohl niemand die bare Rückzahlung fordern, sondern, wenn er nicht konvertieren will, seine Papiere an der Börse verkaufen lassen. ____________________

Kunst und Wissenschaft.

Frankfurt a. M., 19. Febr. Am 9. und 10. März hält be­kanntlich die Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung der Gejchlechts- krankheiten hier ihren ersten Kongreß ab. Ter Einladung entnehmen wir, daß die Beratungen tm Saale der Frankfurter Loge (Eichers- Heimer Landstraße) stattfinden. Tie Verhandlungen sind öffentlich. Ter Zutritt und die Beteiligung an der Tiskuffwn ist jedermann gestattet. Am 8. -März ist Begrüßung im Saale derAlemannia'', am Montagabend im Palasthotel^ürsienhof das Festessen. Am 11. März vormittags sind verschiedene Besichttgungeti und nach­mittags Ausflüge je nach Wahl zur Besichtigung der Idiotenanstalt in Idnein oder der Lungenheilanstalt m Naurod. Wahrend der Dauer des Kongresses wird eine Ausstellung der modernen beutschen und der historischen Litteratur über Prostitution, Geschlechtskrankheiten u. s. w. ftaltfmben. Dem hiesigen Organisations-Komitee gehören an: Tr. A. Bucheier, Pro- sesjor Tr. Flesch, Geheimer Medizinalrat Dr. Grandhomme, Cberarant Tr. Herxheimer, Tr. I. Kohn, Tr. L. Lagueur, Pro­fessor Tr Neißer, Geh. Sanitätsrat Tr. Spieß und ^rdulein 2,r. E. Wmterhalter. An der Spitze des Komitees sieht der Oberbürger­meister Ur njed. hon. C Adickes. Das Bureau steht unter der Lei­tung des Stadtrates Tr. Woell. _ ,

Tolstoi über Luise von Toscana. Ter Londoner Korres­pondent der ,9leiut)oil World" hatte kürzlich den Grafen Tolstoi daraus auimerksaiii gemacht, daß die ehemalige Kronprinzesun von Sachsen und G i r o n erklärt hatten, in ihren Lebensan. schauuiigeii stark durch seine Werke beeiiiflußt worden zu fern, und daß manche schlecht unterrichteten Leute die 'Ansicht hegten, daß Tolstois Lehren gewiffertnaßen für die Handlungs­weise des Paares verantwortlich seien. Tarauf hat jetzt, Grai Tolstoi von seinem Landsitz Iasnaja Poljana aus geantwortet: .Ich will über das Verhalten der unglücklichen Frau, hinsichtlich derer Sie mir schreiben, kein Urteil fällen. Es steht geschrieben: .Richte nicht, damit du nicht gerichtet wirst!" Ich behaupte jedoch, daß m allein, was ich geschrieben habe, nicht eine Zeile zu finden ist, die em s o 1 ch e s Verhalte» rechtfertigt. Ich bekenne mich zur chnstlichen Lehre, bereu erster Grundsatz der ist, unser Vergnügen und unser Gluck der Wohlfahrt unserer Nachbarn zu opfern. In dem vorliegenden Falle aber i|t ganz das Gegenteil eingetreten. Tiese Frau hat ben Frieden und das Glück nicht nur ihres Gatten und ihres Schwiegervaters geopfert, sondern vor allem auch das ihrer Kinder, deren ältestes furchtbar leiden muß und sein ganzes Leben lang um ber Schaube feiner Mutter willen leiben wird. Diese hat alles für das Vergnügen geopfert, ohne Hindernis mit dem charmanten Herrn Giron zusammen zu sein.

Der Borstaud dcs Münchcuer Kuustbcreiuo hat dem Re­ferenten der /Ulündiener Ztg ", Herrn Ed. Engels, die Ausstellung einer Eintrittskarte zit den Wochenausstellungen des Kunst- vereins verweigert, im Hinblick auf scharfe Kritiken, die Herr Engels über Allinchener Kunstausstellungen veröffentlicht hat. Darauf hat letzt der Atünchener I o u r n a l i st e n- und ch r i f t ft e ü er* verein gegen dieses Vorgehen Stellung genommen und in einer Resolution seine entschiedene M i B b i ll i g u n g über den Versuch, daS freie Urteil eines Referenten zu beeinflussen, ausgesprochen. __________

Ardeilerbcwkgimg.

Offenbach, 18. Febr. Zum Ausstanb ber Offenbacher S chriftgreßer veröffentlichen vier Gießereien eine Er klä- rung, in ber sie u. a. barauf Hinweisen, daß nach vielen Ver- hanbliingen von ihnen ein Lohntarif aufgestellt und den Arbeitern oorqclcqi ivorden sei, nach dein sie durchschnittlich täglich verdienen würden': Handgießer 8,03 Mk., Komplettgießer 6,24 Alk., Ferttg- macher und Handhobler 8,47 Mk., Höhejraiser 8,52 Alk.Dabei ist zu berücksichtigen, daß in diesem Durchschnitt auch jüngere und schwächere Gehilfen eingeschlossen sind". Dieses, doch gewiß an­ständige Anerbieten roiube von den Arbeitern ohne Beratung verworfen und der Ausstand proflamiert. Welche unglaublichen Forderungen die Arbeiter an die Fabrikleitungen stellen, geht z B. daraus hervor, daß sie für Gehüfen, die Lehrlinge ausbilden, einen M i n d e ft lohn von 36 Aik. pro Woche verlangen. Weiterhin soll kein Gehilfe gelungen werden können, Lehrlinge anszubilden". Tas heißt also mit anderen Worten, daß, wenn es den Herren Gehilfen nicht paßt, Lehrlinge überhaupt nicht mehr eingestellt werden dürfen. Zur Zeit besteht bei den Offenbacher Schrift-

Holz-Versteigerung

in der Ilürstlichen Hversö fteni

Am Montag dem 2. März, vormittags 91 /, Uhr, ht ben Distrikten Häuserbcrg, Echießackcr und Wcstphälisch-Eck: 3 Stück Fichten»Stammholz 0,40 Fstm., 486 Fichten- Derdstangcn -- 12,67 Fstm., 2497 Fichten°Rcisstaugeu = 21,58 Fstm.; Eichen: 2,6 Rrn. Knüppel stitzt am Wehrholz), 320 Wellen (Schießacker): Nadelholz: 8,7 Rm. Knüppel, 520 Wellen. ,

Die Zusammenkunft ist tm Distrikt Häuserberg, dort wo der Vicinaliveg Lich-Nonnenroth den Langsdorfer Heuweg kreuzt. Tas Brennholz wird nicht vorgezetgi.

Au demselben Tage, mittags 12 Uhr im Distritt Laugc- berg: Buchen: 16 Rrn. Knüppel, 4 Rm. Stöcke, 580 Wellen; Eichen: 8 Rm. Knüppel, 4 Rm. Stöcke, 280 Wellen; Nadel­holz: 3 Rm. Knüppel, 24 Rm. Stöcke, 50 Wellen; 3370 Laub- holzwelleu aus erster Durchforstung; 6 Fichten-Derbstangen 0,27 Fstm.

Die Zusammenkunft ist im Zuge ber denmächstrgen Kreis- straße Nieber-BessingenLangsdorf, int Distrikt Langeberg, wo das von Mühlfachfen her chaussierte Wegstück aufhört (früherer Pflanzgarten). 1557

Htegierungsliezirk Wiesbaden.

Nutzholz - Versteigerung.

Abeljö'rsterei Höerscheld.

Dienstag den 10. März, vormittags 10 Uhr, in Dillenburg (DeutzGnßener Bahn) bei Neuhofs aus dem ganzen Revier: Eicheu: 1078 Stück = 384 Fstm., 12 Stangen I., Efcheu: 1 St. 0,48 Fstm., Aspcu: 4 St. 3,91 Fstm., Fichtcu: 834 et. 213 Fstm., 427 Stangen I., 755 IL, 2495 HL, 142 Rm. Nutzfchelt und Knüppel, Kiefern: 622 St. = 430^9 Fstin., zum -r.eil schönes Schneideholz, Lärchen: 55 St. 15,79 Fstm. spezielle Angabe nach Schutzbezirken und Distrikten auf Verlangen gratis. Auszüge aus dem Versteigerungs-Protokoll gegen Entrichtung der fest­stehenden Schreibgebühren bei Forstsekretar Babler zu Dillen­burg. Nähere Auskunft erteilt 1063

Der Forstmeister: Ulan.

Bekanntmachung.

Heinrich Pauli HI von Villingen iit als Stellvertreter des Standesbeamten von Villin­gen bestellt worden. 1556

Laubach, den 17. Febr. 1903. Großherzogliches Amtsgericht.

Donnerstag, den 2. April 1903, nachmittags 2 Uhr, wird auf hiesigem Ortsgericht das vor dem Namen der Wilh. Fischer 111 Eheleute stehende Grundstück der Gemarkung Gießen

l/101ö6-, loo 205 qm Hosraite in der Zozelsgasje

öffentlich meistbietend versteigert. Gießen, 18. Februar 1903.

Großh. Ortsgericht Gießen.

Gros. 1574

Holz-Versteigerung

in den Kungener Hemeindiwaldungen.

DieuStag den 24. Februar sollen in den Waldungen ber

Stadt Hungen versteigert iverden: r

21 Eichen-Schnittholz-Siämme von 3964 Ctm. Turchrneffer, 26 Attr. Länge 15 Fstm.,

39 Kiefern-Schnitcholz-Stämme von 3137 Ctm. Durchmeffer,

511 Attr. Länge 28 Fsttn.,

166 Fichten-Bauholz-Stämme von 1430 Ctm. Durchmesser, 1020 Mtr. Länge 51 Fstm.,

1786 Fichten-Derb- und Reisslängen von 514 Ctm. Durchmesser, 5-18 Mtr. Länge 99 Fstm.

Zlisammenkunft vormittags 10 Uhr auf Nonnenröther Straße, am Waideingang.

Huitgen, den 17. Februar 1903.

Grobherzogliche Bürgermeisterei Hungen.

Buttron. 1560

Erklärung.

In Nr. 39 dieses Blattes vom 16. Februar a. c. kündigt Las« EbelSalvator-Anstich" an.

Diese Ankündigung veranlaßt unS zu der öffentlichen Bekannt- gäbe, daß dasSalvatorbier", dessen Anstich in der fraglichen Annonce anqekündlqt wird, nicht aus unserer Brauerei stammt.

Wir sehen uns zu dieser Erklärung umsomehr veranlaßt, als obige Anpreisung geeignet ist, das Publikum zu täuschen, indem es durch biejeibe in den Glauben versetzt werden muv, als handle es sich um ben Ausschank des unter dem NamenSalvator" weltberühmten Spczialbieres der unterfertigten Brauerei. Diese Gefahr ist umso naheliegender, als bekanntlich der 9lame

Salvator

al§ Warenzeichen uns patentamttich geschützt ist. 1570

Dieser Sckiiitz hat zur Folge, daß ntemand unter dem Namen Salvator" Bier m den Verkehr bringen darf, das nicht aus der Brauerei ber Unterfertigten stammt. Zuwiderhandlungen ziehen die zivil-- und strafrechtlichen Folgen des § 14 des Reichsgesetzes zum Schutze der Warenbezeichnungen nach sich. Wegen der durch fragliche Annonce geschehenen Verletzung unseres Zeichenrechtes an bem WorteSalvator" behalten wir mis dte geeigneten Schritte vor.

MiengelelMaft Aaulaneröräu

(Zum Salvatorkeller)

vorm. Gebt. Schmederer-Zacherlbräu, München.

Obst- «.Gemüse-Konserven

in besten Qualitäten zu billigsten Preisen enipfiehlt 1566

J. M. Schulhof.

Mitte verkavgnt Sie Zkreististe. Telephon 119.

Bekanntmachung

In das Genosicnschafts-Re- gister wurde heute bezüglich der Spar- und Darlehnskasie Reiskirchen e. G. tru u. H. eingetragen: An Stelle des Johannes Peter V 11 und Jacob Becker 11 sind der Maurer Heinrich Döring und Landmitt Heinrich Nürnberger, beide zu Reiskirchen, als Vorstandsmit­glieder gewählt. 1564

Gießen, am 14. Febr. 1903. Großherzogliches Amtsgericht.

Bcrgcvung

von Straßenbau-Arbeiten.

Die zum Äteubau einer Kreisstraße von Gießen bis zur Landesgrenze gegen Krof­dorf erforderlich werdenden Arbeiten und Lieferungen, und zwar:

veranschlagt zu Mk.

Erdarbeiten 4320,uu

Brücken und Kanäle 587,00

Pflasterungen 112,50

Chaussierungen 14803,00

sollen im Wege schriftlichen Angebots vergeben werden.

Angebote sind bis zum 10. März l. FS. vormit­tags 10 Uhr im Amtszimmer des Unterzeichneten abzugeben, woselbst Voranschlag, Zeich­nungen und Bedingungen zur Einsicht offen liegen.

Gießen, den 16. Febr. 1903. Der Großh. Krelsbautnspeklor.

Die hm. 1571 WUMteMell (einige hundert Wagen) abzugeben gegen billigen Fuhrlohn. s0775

A. Bfib.-amen.

Stöbt. Schlachthaus.

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