Kandwirtschafl.
28
die Frage in Betracht, ob
3.
Zmebetkuchcn Ktltgsselll
Dieustaas, Donnerstags und ff ,
dass alle Fabrikanten heute dieses System nachzuahmen
ist,
bestrebt sind.
4688
fahrung hergestellt, ist als das denkbar beste Kopf wasser erprobt und anerkannt.
Flasche Mk. 1,50 nur in der
Adler-Drogerie, Selters weg 39.
Mer Schomber
Walltorstratze 51.
Zahltage: Täglich vormittags. Gießen, den 17. Juli 1903.
Stadtkasse Gießen: D
Pachtgelder von Triebvierteln Grundstücken.
Schulgelder für die höhere un schule und das Realgymnasü 1. Vierteljahr 1903/04.
tendeS Gelb oder glühendes Rot t Grund aus Lobelien bestens unterstü, Petunien, Pelargonien, Knollenbegor Pentstemon und Margueriten haben Verwendung gefunden, niedriger PH in einfarbigen Varietäten, teils in r mischt, erweist sich als außerordentl gewisses aktuelles Interesse bietert di Böschung vor dem Gesellschaftshause, Lyra mit in modernen Linien gehal^ 'der Witte in ruhigen:, breiten Rai' von zwei Adlern flankiert Die §
« Petersburg, 18. Juli. Im Dorfe PokrowSkoi im Gouvernement Samara zerstörte gestern ein Großfeuer 500 Häuser und alle Kornspeicher. Fünf Menschen stnd in den Flammen umgekommen.
* Wirbelsturm. Wie der „Voss. Ztg." aus Pans gemeldet wird, bringt die ostasiatische Post Nachrichten über einen furchtbaren Wirbelsturm, der am IO. Juni Hanoi verwüstet hat. Zahlreiche Dächer wurden abgetragen, mehrere Häuser, darunter festgebaute Regierungs-Paläste, wurden arg beschädigt, Bäume ausgerissen, ganze Telegraphen-Linien zerstört und mehrere Dutzend Flußschiffe versenkt, Eisenbahnzüge aus den Geleisen geworfen und gegen 300 Eingeborene getötet und verwundet. In Namdiuh soll ein Taifun noch schlimmer gewütet haben als in Hanoi. Der Schaden ist enorm.
Diese Firmen berechnen obenstehendc jamt Anfuhr wie das Gaswerk und v in Mengen unter 5 Zentnern.
Die Preise unserer Gaskoks für die Abnehmer außerhalb -er Gemarkung Gießen ermäßigen sich um den Betrag der Oktroirückvergntuug von 4 Pfg. sür den Zentner. 63
Stadtisches Gas- und Wasserwerk Gießen.
Markt FPätx Eccariws M“kt
Gasbadeöfen
neuesten Systems mit Sicherheitsfeuerung.
Bekanntmac
Bis Ende dieses Monats sind bei
Vermischtes.
• Essen, 16. Juli. Bei der Ausschachtung eines Brunnens in Velbert gingen plötzlich vier Sprengschüsse los. Ein Brunnenarbeiter wurde auf der Stelle getötet.
• Christiania, 16. Juli. Während des Besuches des Königs in Digcrmulen (Nordland) brach die Landungsbrücke zusammen. Etwa 100 Menschen stürzten ins
Waffer. Viele wurden verletzt, teils schwer.
• Dover, 16. Juli. Der Dauerschwimmer
Hollbain rorb am 26. August einen zweiten Versuch
größte Auswahl, billigste Preise.
la. Lpeise- u.LMkkrlchln
100 Psund Mk. 6.—. (5493
J. Hankel, Schloßgasse 6.
L
2.
ireibrmg zu bezahlen:
Gemeindesteuer, 2. Ziel 190:
Redaktion: August Götz. — Rotationsdruck und Verlag der BrÜhl'schcn UniversitätS-Buch- und Steindruckcrei. R. Lange, Gießen.
Dienstags, Donnerstags Samstags von morgens 9 Uhr an zu haben bei 5179
auSgedacht, die Zeichnung in all ihren Dellen mit goSßjtrr Sorgfalt auSgcfuhrt. Das Blumenparterre des Palmen- aartens ist in seiner diesjährigen Bepflmtz,ung em Hervorraaendes Stück gärtnerischer Dekorationskunst. — Neben diesen Blumenanlagcn ist noch der Flor der Topfchornelken besonders hervorzuheben, die auf den Rasenflächen hinter' den Gewächshäusern angepslanzt sind.
speicherung des Honigs verwenden.
Reis u n g s z u sah zuHandkäse. Vielfach wird als Reisungszusah für Hand- oder Harzkäse kohlensaures Na^ tron verwandt, welches man dem Lluarg m Pulverform zuktretet. Die Mengenverhältnisse dieses Zusatzes richten sich ganz nach der Beschaffenheit des zu verarbeitenden Rohproduktes. Nach' der „Disch. Milchw. Ztg." läßt sichi dieser Zusatz am besten ausführen, wenn der Quara mög- lichst trocken ist, was man am besten dadurch erreicht, daß. man denselben nach dem ersten Pressen schwach salzt, mit dein Salz 12 Stunden stehen läßt und dann nochmals preßt Zu große Mengen kohlensaures Natron darf man nicht zusetzen, da sonst die Quargmasse schon während des Knetens ganz grau und glasig wird. Man probiere sich also die Größe des Zusatzes vorher mit kleinen Massen aus, indem man mit Vi Prozent anfängt und von dieser Zahl in den Versuchen nach unten und nach oben geht.
Geruch auf die Milch übertragen. Es scheint, daß die Diere durch den scharfen Geruch der Steckrüben eine besondere Ausdünstung annehmen, die sich der Milch leicht mitteilt. Durch das Pasteurisieren unter Luftzutritt verliert diej Milch den Rübengeschmack.
Kleine praktische Ratschläge.
Wie wird bei Verwendung der Wagen auf dem-Acker an Zug kr a ft g espar t? Diese Frage macht I. Jung in der Deutschen landw. Presse zum Gegenstand einer eingehenden Besprechung. Än lgroßes Rad sinkt weniger tief in beit Äcker ein als ein kleines, weil sich die Üast auf eine größere Fläche verteilt, der Druck auf die Flächeneinheit also geringer ist. Auch über ein festes Hindernis kann eh: großes Rad leichter gezogen werden! als ein kleines. Bei oer 7
Gasko
Gegenwärtige P
Für d-n Z Stück-Koks Nutz-Kokö, ausschließlich trocken gelager. verschiedenen Korngrößen für Stirb und für weite und enge Ofens passend zerkleinert:
Größe 9tr. 1, etwas größer als du liche Korngröße des Anthracit. barsteSorte . . . . .
Größe 9tr. 2, kleiner als durchs Korngröße des Anthracit . .
Zu Wagenladungen von mindestens 36 . Stücktoks ..... Nußkoks 9tr. 1 . . . . Nußkoks Sir. 2 . . . .
Bei Entnahme von mindestens 200 Zen Stückkots Nußkoks Nr. 1 ... . Slußkoks Nr. 2 ... .
Für Koksabnehmer, welche zwei und beziehen, ermäßigt sich der Preis um weite
Für Aufuhr au das Haus werdc Zentner berechnet.
NB. Sofern das Verbringen der Ko auf die betr. Lagerplätze (Kell außergewöhnlichen Zeitausrvcn dies ohne besondere Vergütun Fm Gaswerk findet nur ein Verkcn Koks statt; dagegen ist bei folgenden hiesst
KleiVerkms her
von 1 bis 5 Zen eingerichtet, nämlich bei den Herren: Bacheuheimer & Schaumberg Andreas Euler, Steinstraße 1, Joh. Fischer, Alieestraße 19, H. Hof, Bahnhofstraße 34, Gebr. Kahl, Frankfurterstraße Ed. Älintel, Bahnhofflraße 10, Emil Lotz, Kirchenplatz 9, Emil Pistor Nachfolger, Mari Georg Schäfer, Lrcherstraße 2, August Struck, Bismarckstraße Georg Unverzagt, Kaplansgass
farbig, 1 Mk.
In Gießen echt zu haben bei
Emil Fischbach
PH. Herrmann Wilhelm Haas Earl Schwaab Georg Wallenfels Ehr. Wallenfels. [4095
Täglich von morgens 9 Uhr ab
frische
Keidelöeeren.
5492) I. Hankel, Schloßgasse 6.
Bekanntmat
Nachdem die Stadtverordneten-Versa, dorn 9. d. Mts die Festsetzung der Fluc In den Neuen Bauen" beschloßen hat, r des Art. 5 der allgemeinen Bauordnung öffentlichen Kenntnis, daß der Entwurf d> zum 10. des kommenden Monats auf de: zur Einsicht offen liegt. Einwendungen ge gleicher Frist bei Vermeidung des Aussc > meisterei anzubringen.
Gießen, den 13. Juli 1903.
Der Oberbürgermeis J.B.: , Eurschmann, Beiger
Bespannung kommt hauptsächlich! v__o_ ... .) die Zugstränge horizontal oder! schräg nach oben gerichtet sind und ist als Angriffspunkt der Zugkraft immer die Achse zu denken, da die Verbindung des BefestigungsMnktes mit der Achse immer eine feste ist. Der Aufwand an Zugkraft vermindert sich, je mehr die, Zugstränge parallel zur Jahrbase gehen. Die Verteilung der Last aus dem Wagen soll derart sein, daß Stöße möglichst vermiedet: werden oder daß die unvermeidlichen Stöße nicht unnötig verstärkt werden. Die Ladelänge wie die Entfernung der Hinterachse von der Vorderachse ist von Einfluß aus die Zugkraft. Für gewisse Lasten ist ein möglichst langer Wagen unvermeidlich. Aber je länger der Langpaum, die Lettern tlstv., umso weniger fest wird die ganze Verbindung und infolgedessen schwankt die Last und erhöht sich dadurch die Zugkraft. Je größer die Entfernung der beiden Achsen von einander, umsomehr Raum braucht der Wageri zum Wenden und umso länger laufen bei Wendungen die. Hinterräder nicht in der Spur der Vorderräder, sonderrt schneiden ein besonderes Gleise, wodurch mehr Zugkraft erforderlich wird, denn dann sind doppelt so viel Hrnder- nisse zu überwinden. Innerhalb gewisser Grenzen ist daher! umso weniger Zugkraft erforderlich, je näher die- beiden^ Achsen zuscunmenliegen.
Die Pflege der Bienen in derHaupttrach^t. Der Bienenzüchter muß seine Völker in Honig- und Schwarmstöcke einteilen. Diejenigen Völker, von denen er Honig ernten will — was wohl be: jedem praktischen Imker der Fall ist — dürfen nickt schwärmen und dadurch die. Ernte am Honig verringern oder gar gänzlich vereiteln; es ist im Gegenteil daraus zu achten, daß dieselben möglichst volkreich sino und ihr Volk zusammenyalten, um mit Beginn der Haupttracht eine ungeheure Zahl Arbeiter immer aussenden zu können. 5)aben wir, um das Volk für die, Haupttracht möglichst stark zu gestalten, im Frühjahr einerseits die spekulative Fütterung angewandt, 'so dürfen wir es jetzt anderersellD nicht an Vorkehrungen fehlen lassen, um den Volksreichtum des Stockes während der Schwarmzeit möglichst zusammenzuhalten. In gleicher Absicht muß auch der Ansatz der Brut besckränkt werden, um nutzt durch das Brutgeschäft eine große Anzahl von Arbeitsbienen im Stocke zurückzuhalten uno so deren Arbeitskraft bei der Honigernte verlustig zu gehen: man nimmt dieserhalb recht starken Völkern von Zeit zu Zeit einige Brutwaben weg und gibt sie Schwarmvölkern oder beschränkt durch Einschüben eines Absperrgitters den Brutraum auf 3—4 Doppelrähmchen. Die Königin kann dann nicht mehr nach Belieben Brut ansetzen, das Futter für letztere wird gespart und die Bienen können den ganzen Raum zur Auf
nennt oder die Früchte des Waldes saminelt, besonders auch für die tätige Hausfrau. . c
Der Hauptsache nach kann mau zwer Verfahren der Obstsaftherstellung anwendeu, nämlich die mit oder ohne Gärung geschehende. Letztere ist entschieden die vortesil- hastere und entspricht besonders jenen, welche alkoholfreie Fruchtsäfte alleü anderen vorziehen und sie zur Getränke- bereituug benützen. Da^ erstere Verfahren ist dagegen das eit altershcr bekannte und am meisten gebräuchliche. Drotz- )cm sollte die Hausfrau eigentlich unvergorene Frucht- äftc den anderen vorziehen, weil sie aromatischer, be- ömmlicher und billiger sind, dabei dieselbe Haltbarkeit besitzen als die vergorerwn. Der Ollaube, daß alle Säfte mit möglichst viel Zucker eingemacht werden müssen, wenn sie haltbar sein sollen, ist ein großer Irrtum. Der Zucker kauu ganz entbehrt werden, weil er nichts zur Konservierung beiträgt, sondern den Fruchtgeschmack nock beeinträchtigt. Der Grund der .Haltbarkeit ist wo anders zu suchen. An jeder Beere und Mucht hasten unzählige kleine pilzartige Lebewesen, welche durch Waschen nicht entfernt werden können und Deshalb beim Abpressen des Saftes teilweise in denselben gelangen. Hier vermehren sie sich infolge Vorhandenseins von günstigen Nährstoffen ungeheuer rasch und verzehren den vorhandenen Fruchtzucker, den sie in Alkohol und Kohlensäure mnwandeln. Dieser Vorgang wird die Gärung genannt. Es'liegt nun nichts näher, als die Gärung überharrpt zu verhindern. Das geschieht entweder durch den Zusatz gärungswidriaer Chemrkalien, wie Salizylsäure und dergl., oder durch Die Anwendung ge- • wisser Wärmegrade. Während die Chemikalien wiederum einen gesundheitlichen Nachteil ausüben können, also nicht in Betracht kouunen, gebührt dem Erhitzen oder Sterilisieren des Saftes allein der Vorzug.
In klarer, knapper Weise finden wir wirklich brauchbare Vorschläge in einem Artikel aus Nr. 38 der Zeitschrift „Der Lehrmeister im Garten und Kleintierhof" in Leipzig, dem wir das Vorstehende entnommen habest. Dje betr. N::mmer wird jeder sich dafür interessierenden Hausfrau aus Verlangen gern gratis zugeschickt.
Einfluß der Rübenfütterung auf die Milch- und Butterqualität.
Gelegentlich der Butterausstelltlng des Bezirks-Meierei- Verbandes für West-Holstein entspann sich ein interessanter Gedankenaustausch. Meiereinstruktor Claussen glaubte, da 21,8 pCt. der ausgestellten Bütterproben zumeist wegen ihres Geschmackes als abfallend angesprochen werben mußten, schlechtes Streu und schlechtes Euterreinigen sei die Schuld daran. Meiereiinstruktor Lassen beha.uptete, an der bitteren Butter seien die Steckrüben schuld, besonders wenn sie erfroren gefüttert werden, sowie auch der Kuhkohl. In der daran schließenden Debatte wurde nun die Frage der Rübenfüfterung eingehend besprochen. Claussen teilte mit, daß in einzelnen Feilen Now-Schleswigs 60—90Pfd. Rüben pro Tag und Kopf gefüttert werden. Bis zum 1. Dezember sind es meist Runkelrüben, dann Stearüben. Es wird aber trotzdem sehr seine Butter erzielt, wenn man die Milch auf 90—95 Grad Celsius pasteurisiert und dann abkühlt. Es müssen nur gute Reinkulturen, die ausgezeichnete Säure liefern, benutzt werden. Die Abeudmilch mufc zu Hause gut gekühlt und verrostete Kannen müssen ausgemerzt werden. Die Butter wird mit gutem Wasser durchgespült, daun wird sie aufgerollt, 2—2i/2 Stunden im Wasser liegen gelassen. Dies gibt eine feste Ware. Besonderes Gewicht ist da aber auf die gute Einlieferung der Milch zu legen. Ferner dürfen bei der Rübensütterung keine Blätter und keine faulen Rüben gefüttert werden. In Dänemark füttert man ebenso wie in Nordschleswig sehr viel Rüben und hat doch gute Ware. Allerdings haben dort die meisten Meiereien Eismaschinen. Die Molkereiinstruktoren Tamm und Pieper sind ähnlicher Ansicht. Verschiedene Landwirte aber betonen, daß man über 25 Pfund Rüben pro Tag und Köpf nicht geben soll. Prof. Dr. Weig- mann führt aus, daß der Rübengeschmack auch dort entstehen kann, wo gar keine Rüben gefüttert werden. Durch Zugabe entsprechender Kraftfütterung könne dieser Rübengeschmack unterdrückt werden. Vor allem müsse die Milch .stgch dem Melken sofort aus dem Stall heraus und gut gelüstet und gekühlt werden. Der Stall muß häufig geweißt werden. Der Rübengeschmack wird besonders durch deu
ftmrrb, umsomehr, aß M eilt großer Teil der dabei tu betnidtt tonammben Beamten im Sommerurlaub boftudct. Mit Der Untersuchung mit» Verfolgung der Angelegenheit ist, wie wir hörens DLtuisterialrat Braun beauftragt, der dieseLbe namens der Regierung vor dem Verwaltungs- gerrchtshof vertreten dürfte, vor welchem sie, wie wir ebenfalls nock) mitteilen wollen, etwa im Spätherbst zur Veichandlmlg kommen wird.
Fr ankfurt n. M., 16. Juli. (Aus dem Palmeu- garten.) Einen besonderen Anziehungspunkt bilden stets die SBünnenanlagen vor dem Gesellschaftsharrse, deren abwechslungsreiche Gestaltung von allen bewundert wird, dre Interesse an »Blumen und Pflanzen haben. Von hervorragender Wirkung ist in dem großen Parterre das in der ME liegende Baud von Begonia semperflorens Magnifico, deren orangesck-arlachfarbenen Blüten mit dem dunkel- roten Lapb in eigenartiger Weise kontrastieren. Wir besitzen in dieser Begonie eine der wertvollsten Züchtungen der letzten Jahre, ,ebenso wie in den federbuschartigen Lahnenkammen, Celosia plumofa maanifica, deren leuck-
©tto Smaaf, Gießen
Fabrik
ebemueber u. cogmetifcber praeparate
<453


