Ausgabe 
18.7.1903 Erstes Blatt
 
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Zwiedeikuchm

Dienstags, Donnerstags und

Samstags von morgens 9 Uhr an zu haben bei 5179

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Walltorstratze 51.

Kartoffeln größte Auswahl, billigste Preise. !il. Lpeise- u.gölfltfartojieln 100 Pfund Mk. 6.. (5493 J. Hankel, Schloßgasse 6.

Landwirtschaft

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Schwedischklee,

Summa 25,5 Pfund pro Morgen.

ir leichten trockenen Boden r

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tendes Gelb oder glühendes Not d Grund aus Lobelien bestens unterstüi Petunien, Pelargonien, Knollen b eg m Pentstemon und Margueriten Ijabch VeQvendung gefunden, niedriger PH in einfarbigen Varietäten, teils in r mischt, erweist sich als außerordentl gewisses aktuelles Interesse bieten di -Löschung vordem Gesellschaftshause, Lyra mit in modernen Linien gehat 'der Mitte in ruhigen:, breiten Rat' von zwei Adlern flankiert. Die F

Rotklee, Schwedischklee, Weißklee, Gelbktee, Wiesenfuchsschwan^ Timotee, Wiesenschwingel, Knaulgras, italienisches Raygras, Ruchgras, Kümmel, englisches Raygras.

Betanntmae

Bis Ende dieses Monats sind bei ireibung zu bezahlen:

1. Gemeindesteuer, 2. Ziel 190:

2. Pachtgelder von Triebvierteln Grundstücken.

3. Schulgelder für die höhere un schule und das Realgymnasü 1. Vierteljahr 1903/04.

Zahltage: Täglich vormittags.

Gießen, den 17. Juli 1903.

Stadtkaste Gießen: D

Mt der Untt-rfndiunfl und Verfolgung der Angelegenheit ist, wie wir hören, Aiinisterialrat Braun beauftragt, der dieselbe namewI der Iiegierung vor dein Berwaltungs» gerichtshof vertreten dürste, vor welchem jte, wie wir ebenfalls noch mitteilen wollen, etwa im Spätherbst zun Kerhandlmtg tonunen wird.

Fr antfurt a. 1', 16. FnN. (Aus dem Palmen- oarten.) Einen besonderen Anziehungspunkt bilden stets die Blmnencnrlagen vor dem Gesellschaftshause, deren ab­wechslungsreiche Gestaltung von allen bewundert wird, ine Interesse an «Blumen und Pflanzen haben. Von hervor- nmeitber Wirkung ist in dem großen Parterre das m der Ä liegende Band von Begonia senrperflorens magnr- fica, deren orangescharlachfarbenen Blüten mit dem dunkel- roten in eigenartiger Weise kontrastieren. Wir be­sitzen in dieser Begonie eine der tvertvollsten Züchtungen der letzten Jechre, ,ebenso wie in den federbuschartigen ^LahrLnkammLn, Celosia plumosa nraaniflea, deren leuch--

Weißklee, englisches Raygras, italienisches Raygras, Knaulgras, Timoteegras, Wiesenschwingel, Wiesenstichsschwanz-, Kümmel.

Summa 25 Pfund.

II. Für mittleren, feuchten Lehmboden:

Bekanntmat

Nachdem die Stadtverordneten-Verscu bom 9. d. Mts die Festsetzung der Fluc In den Neuen Bauen" beschloßen hat, b' des Art. 5 der allgemeinen Bauordnung öffentlichen Kenntnis, daß der Entwurf d. zum 10. des kommenden Monats auf der zur Einsicht offen liegt. Einwendungen ge gleicher Frist bei Vermeidung des Aussc - n«isterei anzubringeu.

Gießen, den 13. Jul: 1903.

Der Oberbürgermefl.

I. V.:

Eurschmann, Beiger

Gaskoi

Gegenwärtige P

Für den Z

Stück-AokS

Nutz-Soks, ausschließlich trocken gelagert verschiedenen Korngrößen für Stub und für weite und enge Ofens passend zerkleinert: Größe 9tr. 1, etwas größer als du üche Korngröße des Anthracit, barsteSorte Große 9h*. 2, kleiner als durchs Korngröße des Anthracit . .

3n Wagenladungen von mindestens 36 . Stückkoks .....

NntzkokS Nr. 1 . . . . NntzkokS Nr. 2 . . . .

Bei Entnahme von mindestens 200 Zen Stückkoks......

Nußkoks Nr. 1 ... . SrntzkokS Nr. 2 ... .

Für Koksabnehmer, welche zwei und beziehen, ermäßigt sich der Preis um weite

Für Aufuhr au das Haus werde Zentner berechnet.

NB. Sofern das Verbringen der Ko auf die betr. Lagerplätze (Kell außergewöhnlichen Zeitaufwm dies ohne besondere Vergütun Jur Gaswerk findet nur ein Verkar Koks statt; dagegen ist bei folgenden hiefic

Kltimrkms -er von 1 bis 5 Zerrt eingerichtet, nämlich bei den Herren:

Bacheuheimer & Schaumberg' Andreas Euler, Steinstraße 11 Joh. Fischer, Alicestraße 19, H. Hof, Bahnhofstraße 34., Gebr. Kahl, Frankfurterslraße Ed. Kliukel, Bahnhofftraße 10, Emil Lotz, Kirchenplatz 9, Emil Pistor Nachfolger, Marl Georg Schäfer, Lrcherstraße 2, August Struck, Bismarckstraße Georg Unverzagt, Kaplansgass

auSoedacht, die Zeichrmng in all ihren Dellen mit grSßjber * Petersburg, 16. Juli. Jin Dorfe P^ron^km^ün So^kall ausgc fuhrt. Das Blumcnparterre des Palnren- Gouvernement Samara zerstörte gestern em ^^ßseuer garten^ ist in seiner diesjährigen Bepflanzung ein hervor- 500 Häuser und alle Kornspeicher. Fünf Menschen smd ragendes Stück gärtnerischer Dekorationskunst. Neben in ben Maminen umgekommen.

diesen Blutnenaillagen ist noch der Flor der Topfchornelken . Wirbelsturm. Wie derVoss. Ztg." aus PanS besonders hervorzuheben, die mtsden Rasenflachert hmter ^ldet wird, bringt die ostasiatische Post Nachrichten über den Gewächshäusern angepflanzt sind. _______________ einen furchtbaren Wirbelsturm, der am 10. Juni Hanot

verwüstet hat. Zahlreiche Dächer wurden abgetragen, mehrere Häuser, darunter festgebaute Regierungs-Paläste, wurden arg

alsdann säet man Klee- und Grassamen getrennt übers Kreuz aus, eggt schwach unter und walzt an, sobäld der Acker gut trocken ist. Die beste Arbeit machet hierbei die. Cambridgewalze.

Säet man unter Grünfutterdeckfrucht, so eggt man dre Kleegrasmischung mit dem letzten Eggenstrich ein und walzt hinterher an. Als Deckftucht darf man aber pro Morgen höchstens 4 Pfund Senf oder 40 Pfund Wickhafer; säen. Diese sind später zeitig wegzufüttern. Bei Aussaat ohne Deckftucht kann man bei günstiger Witterung meist im ersten Sommer und Herbst schon zwei Schnitte ernten, während nach Ueberftucht die Entwickelung des Kleegrases! natürlich im ersten Sommer schwächer ist und man nur. einen Schnitt erhält.

Was die Zusammensetzung der Kleegrasmischüngen an- langt, so richtet diese sich stets nach der Bodenbeschaffen-' heit, Klima,'Zeit der Ausdauer u. dergl. mehr. Als Bei^ spiele für drei- bis fünfjährige Futteranlagen seien fofe gende yier empfohlen:

Vermischtes. _______________,.ö___________

Es s en, 16. Juli. Bei der Ausschachtung eines beschädigt, Bäume ausgerissen, ganze Telegraphen-Linien zer- Brunncns in Velbert gingen plötzlich vier Sprengschüsse los. stört und mehrere Dutzend Flußschiffe versenkt, Eisenbahnzüge Ein Brunnenarbeiter wurde auf der Stelle getötet. aus den Geleisen geworfen und gegen 300 Ern geborene

Christiania, 16. Juli. Während des Besuches des getötet und verwundet. In Namdiuh soll cm noch Königs in Digermulen (Nordland) brach die Landungs- schlimmer gewütet haben als in Hanoi. Der Schaden ist brücke zusammen. Etwa 100 Menschen stürzten ins enorm.

Waffer. Viele wurden verletzt, teils schwer.

Dover, 16. Juli. Der Dauerschwimmer

Hollbain wEd am 26. August einen zweiten Versuch

I. Für schweren Don- und Lehmboden pro Morgen r

7 Pfund Rotklee,

2 Schwedischklee,

ausgesetzt und richtet scharfer Mud hier oft großen Schaden an, weshalb man die Vollreife auf hem Halme nicht ab- warten darf. Das Nachreifen auf dem Boden schadet nicht, jedoch läßt man ihn häufig viel zu lange liegen, damit er sich rein ausdreschen lasse. Dadurch verliert aber sowohl das Korn an Ansehen, als namentlich auch das Stroh an Futterwert, weshalb man viel besser tut, ihn nach einigen Tagen einzusahren, da ja die im Futterstroh zurückbleiben- den Körner durchaus nicht verloren sind.

Sommerroggen sollte womöglich an demselben Tage eingefahren oder in Haufen gesetzt werden, wo er gemäht wird, da schon ein starker Tau der Güte der Körner schadet.

Anbau mehrjähriger Kleegrasmischungen.

Während manche Landwirte die Viehzucht und Vieh­haltung für unrentabel halten und zu viehlosem oder viehschwachem Bettiebe übergehen, halten viele andere gerade die Viehzucht bei vermehrtem Futterbau und Ein­schränkung des Getreidebaus fiir die rentabelste Wirt­schaftsweise unter den gegenwärtigen Verhältnissen. Diese letztere Ansicht ist auch im Gebiete der Landwrrtschafts- kammer für den Regierungsbezirk Wiesbaden die herr­schende, wo deshalb die zur Verfügung stehenden Staats­beihilfen zu Anbauversuchen in den letzten Jahren fast ausschließlich zur Förderung des Futterbaues verwendet worden sind. In einer Abhandlung in dem Organ der genannten Kammer, von der wir imPrakt. Landwirt" Magdeburg lesen, empfiehlt Landwirtschafts - Fnspettor K. Schneider, Hof Kleeberg, besonders die allgemeine Einfühnmg des Anbaues mehrjähriger Kleegrasmischungen und gibt auf Grund seiner Ä^fahruNgen hierfür beachtens­werte Ratschläge, die auch für viele von unseren Lesern Interesse haben.

Am besten gerät Kleegras stets auf Feldern, welche im Jahre vorher gut gedüngte Hackstuch.t (Rüben, Kar- tvflÄn, Mais) getragen haben, da solche Aecker sich in der Regel in garem, gereinigtem und kräftigstem Zustande befinde,i. Auf die Bodenbearbeitung ist dann trotzdem noch die größte Sorgfalt zu verwenden, denn die Ausdauer inw der Ertrag der Kleegrasfelder hängt in erster Linie von der Bodenkultur und erst in zweiter Dinie von der Düngung gb. Im Herbste vor der Ansaat muß der Acker schon eine fräftige und sorgfältige Winterfrucht erhallen, damit die Ackerkrume gut ourchfriert und im Frühjahre leichter zu bearbeiten ist.

Die Kleegrasmischungen in Winter- oder Sommer­getreide eürzusäen, wie das meist geschieht, hält K. Schnei­der für wenig empfehlenswert, da das wohl unter günstig­sten Verhältnissen einmal gerate, meistens aber einen unbe- ^iedigenden Stand zeitige.Vielmehr rate ich entschieden" ir- so schreibt Landwirtschattsinspektor Schneider weÜer, entweder Reinsaat ohne jede Ueb^erstucht zu wählen oder als Deckfrucht ein schnellwüchsiges Grünfutter, wie Mck- hafer oder gelben Senf, in ganz schwacher Aussaat zu Nehmen; diese räumen nach sechs bis acht Wochen schon den Acker, so daß die Futteransaat bald Licht And Luft be­kommt.

Bei diesen beiden Methoden hat man mit der Aussaat Zeit und kann bis Mai auch Juni seinen Saatacker tadel­los nach Wunsch Herrichten. Man bearbeite ll)n im März- ,April zuerst nur oberflächlich mit Egge und Krümmer und lasse ihn oann bis nach der übrigen Feldbestellung ruhig liegeri, damit alle Unkrautsamen auflaufen können. Auf die gründlichste Berttlgung der Unkräuter, namentlich der Queaen, ist größte Sorgfalt zu verwenden und man warte stets mit der Aussaat bis dies gelungen ist, Noch im Juli tann man die Aussaat vornehmen. Wer einen nicht ganz queckenreinen Acker auf mehrere Jähre mit Frrtter- bäu ansäet, wird keine große Freude daran erleben.

Während der Bearbeitung des Ackers ist demselben die nötige Vorratsdüngung einzuverleiben. Es empsiehlt sich je nach Bodenart pro Morgen 5 bis 10 Zentner ge­mahlenen oder Erfallenen Stückkcllk (Weißkalk) flach unter- Kupflügen, und 3 Zentner Kainit etnzueggen; letztere wer­ben zweckmäßig im Winter schon ausgestreut, können aber auch im Frühjahre noch Verwendung finden.

Die beste Zett zur Aussaat des Samens ist Ende Mai B Mitte Juni. Bei Retnsaat ohne Deckftucht richte man

Saatacker> der nicht zu locker sein dürft und nöttgen- s vorher festgewalzt werden muß, feinkrünrelig her;

Summa 32 Pfund pro Morgen.

Die im Vorjahre mit solchen Kleegrasmischungen von der Landwirtschafts kamrner anaestellten Anbauversuche haben soweit mir bekannt überall sehr gute Erfolge gezeitigt. Viele Berichte lauten geradezu enthusiastisch Über die ungekannten Futtererträge, und die außerordent­lich zahlreichen Nachbestellungen zu neuen Futterfelder-i anlagen sprechen am besten für den Wert der Sache. Gerade diese Versuche haben aber auch sehr deutlich be­wiesen, wie sehr es auf Erfüllung der oben besprochenen Vorbeoingungen ankommt, und daß alle aufgewendete Sorgfalt und Kosten ihre reichlichen Früchte bringen.

Nur nebenbei sei erwähnt, daß ich schon' feit 7 Jahren stets ein Viertel meines ganzen Aaerareals in 3- bis 4 jährigen Kleegrasanlagen liegen habe. Ich habe nie eine Fehl ernte in Futter gehabt durch Auswintern oder sonstige Witterung; die Erträge sind in guten Jahren 40 bis 50 Zentner Futterbäuheu pro M'orgeli. Gedüngt wird vom! dritten Jahre ap mit Kompost und Jauche oder Ammoniak- supervhosphat. Die Bodenkulttcr hat sich nach dem Klee- grasbau bedeutend gehoben. Als Fruchtfolge hat sich be^ währtl 1. Hackfrucht mit Stallmist: 2. KteegrasansM

6 Pfund

Rotklee, ,

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Schwedischklee,

1,6

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Weißklee,

4,5

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englisches Raygras,

3

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italienisches Raygras,

1,5

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Timoteegras,

2

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Kuaulgras,

0,6

0,5

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Ruchgras, gemeines Rispengras, Wiesenschwingel,

2,0

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32.

ft

^Kümmel.

Diese Firmen berechnen obeisttehendc kirnt Anfuhr wie das Gaswerk und v rn Mengen unter 5 Zentnern.

Die Preise unserer Gaskoks für die Abnehmer außerhalb der Gemarkung Gießen ermäßigen sich um den Betrag der Ottroirückvergütuug von 4 Pfg. sür den Zentner. 63

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