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Nr. 13 Erstes Blatt.
153. Jahrgang
Freitag 16. Januar 1903
vrl --eint täglich aufoei SounlagS.
Dein G «ebener Anzeiger werden im Wechsel mtt bem ffesftlchen Landwirt btt Seltener Kamillen- blätter Dirnnal in der Woche betgelcgt ftotattonflbrud u. Ver» lay der t) r ü h l'lchen stniveri.-Buct)- u.@ictn» drackerei (Pietsch Erde a> ßtedaktton, StpebUUNI and Trudritii
Gchulstratz« f.
Kdrefie tüt Depeschen, «nzeigrr «letzen.
sttralprtchanIchluhAr 61.
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Metzen
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veragsprei», monatlid)75 PL viertel- lährlich Mk 2.20, durch Abhole- u. Zweigstelleq monatlich 65 Pj.; durch diePost Mk. 3.— viertel* jährt auüichi. Beslellg» Annahme von Snzeige» füx die tageOnummci vi» vormittag- 10 Übte
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St den oolit. u. aflgenii eU; U Witiko: tüt «Stadt und Üanb* uni .ÄerlchlLsaalE 6 U t i Platoi lüt den Anzeigenteil: £>unI Beck.
Kcllmmtmachung.
Die Rotlaufseuche im Gehöft des Balthasar Weiß in All en darf a. d. Lda. ist erloschen. Die Sperrmaß- regeln sind aufgehoben.
Gießen, den 14. Januar 1908.
Großher-ogliches Kreisamt Gießen.
Dr. B r e i d e r t.
Amllichr Nachrichten über Viehseuchen.
In einem Gehöft zu Holz Hausen b. Gl. ist ein Schwein an Rotlaufseuche verendet. Es ist der gemeinschaftliche Weidegang der Holzhäuser Schweinebestände verboten und das fragt. Gehöft gesperrt worden.
In einem Gehöft zu Burg-Gemünden, Kreis Alsfeld, ist die Rotlaufseuche ausgebrochen. Es ist Gehöftsperre verhängt.
Deutsches Reich.
Berlin, 15. Jan. Zur gestrigen ALendtafel beim Kaiserpaar waren der Kronprinz und der Reichskanzler Graf Bülow geladen. Heute morgen begab sich der Kaiser nach Liebenberg tzum Besuch des Fürsten Eulenburg und kehrte am Nachmittag nach Berlin zurück.
— Der Kaiser hat dem Präsidium des Serien* Kaufes die Meldung zugehcn las,en, daß er demselben die nachgesuchte Empfangsaudien^ am Samstag, den 17. d. M., gewähren wolle. Das Präsidium des ALgeordneten- bauses ist ebenfalls um Bewilligung einer Audienz bei dem Kaiser eingekommen, hat aber noch keinen Bescheid erhalten.
— Zum Ehrenziegelmeister Mill die Deutsche Ziegelmeistervereiniaung den Kaiser ernennen, der auf seiner Herrschaft Kabinen im Elbinger Landkreise eine große Ziegelei besitzet und bei seinem letzten Aufenthalt in Kabinen sich nicht nur den Werdegang eines Ziegelsteines beschreiben lassen, sondern selbst Ton und Werkzeug in die Hand genommen und einen Ziegelstein hergestellt hat. Es ist allerdings die Frage, ob dieser merkwürdige Ehrentitel angenommen werden wird.
— Der Kronprinz stattete gestern nachmittag dem Reichskanzler einen längeren Besuch ab.
— Die ReichötagSkommission für Kinderschuh hielt heute ihre letzte Sitzung ab. Sie gab die Feststellung des Berichts, der nach wenig Aenderungen bezüglich der Fassung genehmigt wurde.
— Es steht nunmehr fest, daß die erste Lesung des Reichshaus Haltsetats am 19. d. M. beginnen wird.
— In der heutigen Sitzung des Bundesrats wurde Len Ausschußberichten über die Vorlagen vom 16. Dezember 1902, betreffend die Verlängerung der Frist zur Anrechnung des Einfuhrscheins, vom 27. Dez. 1902 betr. Aufstellung eines amtlichen Warenverzeichnisses zum neuen Zolltarif, sowie vom 11. Dez. 1902 wegen Aenderung der jAusfuhrungs* bestimmungen zu dem Gesetze betreffend die Vergütung des Kakaozolls bei der Einfuhr von Kakaowaren zugestimmt. Ebenso wurde dem Ausschußbericht über den Entwurf des Gesetzes wegen Feststellung des Landeshaushaltsetats von Elsaß-Lothringen für das Rechnungsjahr 1903 Zustimmung erteilt.
— Die „Nordd. Allg. Ztg." erfährt, die Blättermeldung, daß die Reichspo st Verwaltung plane, eine Anzahl höherer Stellen mit Juristen zu besetzen, und daß sie sich mit der preußischen und sächsischen Regierung wegen Uebertritts von Assessoren in Verbindung gesetzt hätte, sei völlig aus der Luft gegriffen.
Ausland.
Wien, 15. Jan. Im Reichsrat kam es heute wieder zu argen Lärmszenen. Während einer langen Rede des Abg. F r e ß l begannen andere Abgeordnete, unter ihnen Schönerer, die Pulideckel zu bewegen und Gassenhauer zu pseisen. Großer Lärm! Schönerer wird immer gemütlicher und unterhält sich mit den Wienern, stellt sich zum Kanzlei- eingang und bläst Rauchwalken aus einer Zigarette in den Saal. Tie Kollegen sekundieren und Eisenkolb verteilt Bonbons. Inzwischen übernimmt Vizepräsident Kaiser den Ersitz. Er ermahnt Freßl dreimal, zur Dringlichkeit zu sprechen. Ta Freßt unbekümmert weiter spricht, entzieht er ihm das Wort. Es entsteht ein ohrenbetäubender Lärm. Freßl, der bis heute früh reden wollte, hatte von 8 Uhr bis 10.45 Uhr «gesprochen. Tie Tschechischradikalen beginnen die Pultdeckel zu bewegen und Bücher auf die Erde zu werfen und zu pfeifen. Zwei Pultdeckel werden total zerschlagen und mit den Ueberresten wird das zweite schon lange nicht mehr gehörte Konzert fortgesetzt. Mitten im Lärm läßt der Präsident abftimmen und verkündet, daß die Dringlichkeit abgelehnt sei. Er läßt sofort mehrere neue Anträge in die .Verhandlung ziehen und erteilt dem Abg. Choc zur Antragbegründung das Wort. Er ergeht sich in fürchterlichen Beschimpfungen gegen den Präsidenten. Tie Parteigeno,fen schimpfen mit. Ter Präsident entzieht Choc das Wort. Tie Larmszenen wiederholen sich. Um 1 Uhr nachts dauerte die Sitzung noch fort.
N e w y o r k, 15. Jan. Tie K o h l e n n o t wächst, sodaß beispielsweise die Pennsylvania-Universität alle H ö r s ä l e schließen mußte. Manche Fabriken sind ebenfalls geschlossen. Die Kohlengesellschaften bäufen Kohlen in den Niederlagen unweit der großen Städte an, richten aber die Zufuhr so ein, daß der Preis konstant sehr hoch bleibt. Beispielsweise wurde in Milwaukee amtlich fest- gestellt. daß 10 000 Lons Kohlen in erreicht» wer Nähe sind.
Obivvbl der Kongreß den Kohlcnzoll für immer abschafste und nicht wie das Repräsentantin Hans durchdringlich vorschlug auf ein Jahr, wird die Einfuhr schwerlich bedeutend werden, da der Zoll 27 Cents per Tonne betrug.
Sitzung der Stadtverordneten.
Gießen, 15. Januar 1903.
Anwesend Oberbgm. Mecum, Berg. Georgi, Aff. Curschmann. Von den Sto. haben drei Herren ihr Ausbleiben entschuldigt.
Vor dem Platze deS Sto. Petri prangt ein großer Blumenstrauß, ein freundliches Gedenkzeichen der Stadt, daß Stv. Petri heute 2 5 Jahre hindurch der Stadtverordneten- Bersammlung angehört. Oberbgm. Mecum richtet das Wort an Stv. Petri; er weist darauf hin, daß die Tätigkeit Pctri'ö in die Zeit deS größten Aufschwunges Gießens falle; die Bevölkerungszahl habe sich verdoppelt, die Gemeindesteuer — verdreifacht (Heiterkeit). Er statte dem Stv. Petri besten Dank für die großen Verdienste ab, die er sich im Laufe dieses Vierteljahrhunderis um bte Stadt erworben habe. — Stv. Petri dankt in herzlichen Worten. — Oberbgm. M ec um teilt mit, daß angeregt sei, das Jubiläum Petri's durch ein kleines Essen zu feiern, das nach acht Tagen stattfinden solle. Stv. Kirch habe die Vorbereitungen dazu übernommen. Die Versammlung ist damit einverstanden.
Der Kriegerverein ladet in einem Schreiben die Mitglieder der Stadtverwaltung zur Feier von Kaisers Geburtstag auf den 24. Januar ein. Das Schreiben wird mit Dank zur Kenntnis genommen.
Es folgt die Vorlesung eines Dankschreibens des Assistenten Frohm vom Gas- und Wasserwerk.
Danach teilt Oberbgm. Mecum mit, daß sich der Dezemberkonsum für das Elektrizitätswerk günstiger gestellt habe, als anfangs angenommen. Der Ueberschuß wäre größer ausgefallen. Die von ihm in letzter Sitzung genannten Ziffern müßten also nach dieser Richtung hin geändert werden.
Die Vorarbeiten zur Gründung eines Verkehrs- Vereins sind, wie Oberbgm. Mecum ausführt, soweit gediehen, daß demnächst eine konstituierende Versammlung einberufen werden kann. ES sei angebracht, daß sich schon vorher einige Herren zusammenfänden, bannt sich nachher der Verein leichter konstituieren könne. Der Mindestbeitrag betrage 2 Mark, im Uebrigen soll eine Art Selbsteinschätzung stattfinden.
Auf der Tagesordnung steht zunächst die Auslosung von Schuldverschreibungen des 1896er An- lehens. Es werden gezogen:
Lit. Q. Nr. 201 222 155 159 64 76 k 100 Mark.
Lit. R. Nr. 242 228 50 319 91 209 51 a 200 Mark.
Lit. ti. Nr. 410 663 664 83 682 658 542 495 455 606
256 595 627 u. 366 L 500 Mark. Lit. T. Nr. 119 537
345 288 338 409 558 162 750 385 450 327 524 126 34 k 1000 Mark. Lit U. Nr. 299 287 191 109 42 128 k 2000 Mark. — Von den Schuldverschreibungen deS 1897er Anlehens werden gezogen: Lir. V. Nr. 11 15 191 77 k 100 Mack. Lit. W. Nr. 64 22 142 k 200 Mk. Lit. X. 257 294 44 275 291 159 113 u. 34 ä 500 Mk. Lit. Y. Nr. 119 8 373 91 384 449 368 301 312 k 1000 Mk. Lit, Z. Nr. 87 51 128 k 2000 Mk.
Es sind eine Reihe von Baugesuchen eingegangen. Die Baugesuche, Schmieder für Ecke Marktplatz und Schulstraße, und Pfaff für den Schiffenbergerweg, werden von der Baudeputution befürwortet und von der Versammlung genehmigt; das Baugesuch Pfaff für Ecke Hillebrand- und Crednerslraße wird wegen seines unschönen Erkers abgelehnt; desgleichen das Baugesuch der Deutsch-amerikanischen Petroleumgesellschaft, west der von dieser zu errichtende Petroleumtank nicht genügend von den Nachbargrundstücken entfernt sei. (Diese Ablehnung wird von unseren Detaillisten, die erst dieser Tage vom deutschen Reichstage durch einen die amerikanische Petroleumgesellschaft treffenden Beschluß erfreut wurden, mit Zustimmung begrüßt werden. D. Red.)
Die Anbringung eines Schildes an dem Gitter von Schülers Garten wird genehmigt. Das Schild soll etwaige Interessenten auf die Spar- und Leihkassc Hinweisen.
Für die Herstellung des Bürgersteiges an der Mar bürgerst raße wird ein Krebst gefordert. Die Baudeputation befürwortet die westliche Seite für die Anlage des Bürgersteiges. Nach einer lebhaften Debatte, an der sich die Sto. Hanau, Wallenfels, Loeber, Helfrich, Petri, Kirch und Gaffky beteiligen, wird beschloffen, den Bürgersteig an der östlichen Seite herzustellen. Sto. Gaffky wies darauf hin, daß Gießen bei Regenwetter überhaupt keinen Promenadenweg außerhalb der Stadt habe, und daß die Marburgerstraße der einzige wäre. Durch die Anlage des geforderten Bürgersteiges würde eine Verbesserung der Spaziergänge erzielt, was er mit Freuden begrüße.
Für die Neuanordnung der Räume in der Leichenhalle auf dem alten Friedhof rc. werden im ganzen 4000 Mk. gefordert. Der Baudepulation sollen die Tetailarbeiten überlassen bleiben. Stv. Haubach fragt an, woher der Unterschied zwischen den s. Zt. geforderten 500 Mk. und den heute geforderten 4000 Mk. toinnie. — Oberbgm. Mecum erklärt
die erhöhte Forderung mst der neuen Beleuchtung durch Ober* licht, die ein neues Dach erfordere. — Sto. Petri hält die Kosten für zu hoch. — Stv. Loeber hat nichts gegen die Höhe des geforderten Betrags, eine einigermaßen anständige Leichenhalle sei eine Notwendigkeit. — Der geforderte Betrag wird von der Versammlung genehmigt.
Oberbgm. Mecum teilt dann mit, daß einige $Jet* befferungen sowie die Anlage einer Klingelleitung im Polizeiarrest hause notwendig geworden seien. Die Mauern in den Zellen seien nicht stark genug, mehrfach seien Gefangene ausgebrochen. — Die Versammlung bewilligt 700 Mk^ für die geforderten Verbefferungen.
Die von der Militärverwaltung geforderte Anlagd einer Hürde und eines Grabens auf dem alten Rödgener Weg wird genehmigt.
Rechnungsabschluß des städt. Gas- und Wasserwerks für 1901/0 2. Die GaS- und Waffer- werksdeputation empfiehlt die Festsetzung des Betriebsüberschusses des GaSwerkS auf 72 218.95 Mk., die Festsetzung des Betriebsüberschusses des Wasserwerkes auf 16 049.02 Mk., die Festsetzung der Amortisation der Schuld des Gaswerkes auf 23 933.02 Mk., die Festsetzung bet Amortisation der Schuld des Wasierwerkes auf 19 339.02 Mk.
Punkt 12 wird von der Tagesordnung abgesetzt.
Nach dem Antrag der landw. Kommission wird beschloffen, das Kieferngrubenholz geschält für 12,05 Mk. pro Festm. der Firma Gebt. Wallach in Alsfeld zu überlassen, dem Rostmeister Kirschmann von Hausen daS Entrinden für 60 Pfg. pro Kbm. zu übertragen, die Angebote für Kiefernbauholz nicht zu berücksichtigen und dieses Holz für die große Nutzholzversteigerung zu reservieren.
Punkt 14 ist versehentlich auf die Tagesordnung gesetzt worden.
Als durchschnittlicher Jahresarbeitsverdienst der in land- und forstwickschaftlichen Betrieben beschäftigten Arbeiter wird der Satz vom Jahre 1899 beibehalten.
Die Löhne der städtischen Taglöhner betragen 27 Pfg. pro Stunde durchschnittlich. Die sozialpolitische Kommission hatte beantragt, die tüchttgeren Leute, speziell unter den Straßenkehrern, zü Vorarbeitern mit einer kleinen Lohn- oerbefferung zu ernennen. Die Baudeputatton hatte dagegen beantragt, diesen Antrag abzulehnen. ES beginnt eine rege Debatte. Vielfach wird die Bemerkung laut, daß Unzuträglichkeiten aus der Ernennung zu Vorarbeitern entstehen könnten, eine besondere Gratifikation oder Zulage für die tüchtigeren Arbeiter sei zweckentsprechender. — Stadtv. Krumm meint, daß ihm gerade an dem Titel, weniger an der damit verbundenen Lohnerhöhung liege; der Titel , Kommerzienrat * z. B. sei ja auch sehr schön und erfreue den Inhaber. (Heiterkeit.) — Stav. Löber bemerkt dazu, daß sich der Sto. Krumm auf einem sehr schlüpfrigen Wege befinde, wenn er sich dergestalt an seinen Prinzipien der allgemeinen Gleichheit versündige. (Anhaltende Heiteckett.) — Ein Antrag auf Schluß der Debatte setzte den weiteren Ausführungen ein Ziel. — Der Antrag der Baudeputatton, den Arbeitern event. eine Zulage zu gewähren, wird danach angenommen.
Das Gesuch des Wittes Fritz T ei gl er um Er^ laubnis zur Benutzung städtischen Geländes und eines städtt- schen Brunnens wird abgelehnt.
Es müffen eine Reihe von Lehrer st eilen besetz! werden, und zwar die Stellen von vier Lehrern und einer Lehrettn. Die Besetzung muß auf Grund der betreffenden gesetzlichen Vorschttsten erfolgen. Die Versammlung genehmigt die Vorlage. —
Das Gesuch des Karl Döring zu Gießen um Erlaubnis zum Wittschaftsbetrieb im Hause Dammsttaße 39 wird genehmigt.
Damtt ist die Tagesordnung erschöpft. — Stv. Lö der richtet an den Oberbgm. die Anfrage, wie die Angelegenheit mit dem neuen Schul bau stehe. In der damaligen Debatte vor ca. 6 Wochen sei der Wunsch geäußert worden, den Architekten Ger del mit der Anfertigung der Pläne zu betrauen. Er müsse nun konstatieren, daß dies nicht geschehen sei. Seiner Meinung nach sei es höchste Zeit, mit den Vorarbeiten zu beginnen. — Oberbgm. Mecum erklätt, daß er morgen dem Architekten G er b el die entsprechenden Aufträge geben werde. Er hätte es schon früher getan, aber es seien andere Arbetten zu erledigen gewesen. — Sto. Haubach wünscht, daß die öffentlichen Bauten nicht so teuer hergestellt werden; jeder Prioatarchüekt baue billiger. — Oberbgm. Mecum erwidert daraus, daß dies ganz selbstverständlich sei, Staat und Stadt bauten immer teurer als Privatfirmen, dafür bauten sie aber auch bedeutend solider. — Stadtv. Kirch teilt noch mit, daß, wenn die ihm gewordenen Mitteilungen und die durch die Tagespresse gegangenen Notizen richtig seien, unserer Stadt insofern ein Verlust drohe, als die hier befindlichen Eisenbahn-Bau-, Betriebs-, Vettehrs- und Ma- schinen-Jnspektionen aufgelöst und möglicher Weise die hierfür in Aussicht genommene Betriebsdirektion anderswohin verlegt werden könnten. Man möge an maßgebender Stelle frühzeitig vorstellig werden und die anwesenden Vertreter der Handelskainmer mögen auch der Sache ihre Aufmerksamkeit widmen. — Oberbgm. 2)1 e c u m nahm hiervon dankend Kenntnis und glaubt in allernächster Zeit Gelegenheit zu haben, sich über die Angelegenheit genauer zu informieren.


