finden
Ter Kaiser und der Herzog von Cumberland.
früherer Posten von zusammen 27 200 Mk.
Abschnitt 11, Ausleihungen und Staatsschuld :c., wird jem Ausschubantrag gemäß in Einnahme mit 10 095 682 Mark, vorbehaltlich der Aenderungen, die sich durch die beiderseitigen landsländischen Beschlüsse cregebcn und die Ausgabe in Höhe von 200 315 bewilligt. Die Bcwittigung des Abschnitte- 11, indisponible und reservierte Fonds, Ausgabe 7 101 425 Mk., erfolgt ebenfalls dem Ausschußantrag
dürfte. , .
Bei Kap. 124, Titel 3, werden für eine Kreisamtsdiener- und Gendarmenwohnung zu Dieburg 9300 Mk. gefordert. Namens des Ausschusses beantragt Abg. Hirsche! die Ablehnung dieser Forderung, und das Haus beschließt dem
gemäß. „ < - .
Hierauf wird Kap. 130, Provinzialdrrckttonen und Kreis- ämter, in Verbindung mit Titel 2, Kreisgeometer (Kataster) und der Vorstellung deS Vereins hessischer Geometer
Stadt Darmstadt getragen werden wollen, wisse er allerdings nicht. Im übrigen stelle er fest, daß die Projekte fast 3;* Jahr bei der städtischen Behörde von Darmstadt liegen geblieben seien. Denn Abg. Langenbach in der Sache ein Bedauern ausgesprochen habe, jo bitte er, die? nicht an die Regierung oder an die Eisenbahnverwaltung zu adressieren. t .
Abg. Cramer (Soz.) unterstützt die Ausführungen des
r a t S angeklagt waren.
Caracas, 13. Aiärz. 1500 Aufständische unter dem General Rier a wurden bei Coro geschlagen. Die Auf
Valencia, Ü. März. Studenten verursachten hier Straßcnunruhen. Die Polizei trieb die Tumuttuanten mit Stockschlägen auseinander und stellle die Ruhe
wieder her.
Pietermaritzburg, 12. März. In einer Prolla mation vom heutigen Tage wurden alle Einwohner Nebots und des Zululandes begnadigt, die wegen Hochver-
Kesstscher Landtag.
R. B* Darmstadt, 13. März.
Nach einigen Schlußbemerkungen des Abg. Molt Han werden noch die Restkapitel bewilligt. Darauf wird da» Finanzgcsetz für das Jahr 19c3,04 endgiltta in der üblichen Weise sestgeftellt und auf Aittrag des Ausschußvorsitzenden Abg. Möllinger en bloc angenommen.
Tie Etatsbcratung für dieses Jahr ist damit erledigt.
Nachdem Präsident Hans noch dem Finanzausichuß für seine mühevolle und prompte Tätigkeit gedankt, schloßt die Sitzung nach 1 Uhr.
Die nächste Sitzung soll Tonncrsrag, den 19. Marz, statt finden und darin das Flcischbeschaugesetz beraten werben.
Abg. Langenbach „
Abg. Noack findet es vollständig gerechtfertigt, daß die Stadt Darmstadt gegen das Dahnhofsprojekt Protest eingelegt habe, wonach der Verkehr von der Rheinstraße abgelenkt werden sollte. Ehe das jetzige Projekt zur Ausführung komme, sei es besser, man lasse alles beim alten.
Nach einem kurzen Schlußwort wiro die Forderung, dem Ausschußantrag entsprechend, abgelehnt.
Auf eine Anfrage des Abg. Erck erwidert Finanzminister Tr. Gnauth, es läge in der Dahnhofsfrage neben seinem Antrag rioch eine Anfrage Kähler vor. Er hoffe, auf die letztere eine befriedigende Antwort geben zu rönnen, durch welche auch der Antrag Erck sich erledigen
vorgelegt worden sind.
Abg. Langendacd spricht namens seines Kollegen Säng sein Bedauern darüber aus, daß die leidige Bahn- hossumbau^Angelegenhcii auch jetzt wieder nicht zur Erledigung gelange Die Zustande auf dem Bahnhof seien O0Ki)t geradezu himmelschreiend. Er bitte die Iiegierung dringend, die Angelegenheit zu beschleunigen, die su/on seit 1896 spiele und noiai immer nicht viel weiter gekommen sei.
Finanzminister Tr. Gnauth baneili dem Vorredner gegenüber, die Eisenbahnverwaltung fei mit der Regierung bemüht, das Umbauproiekt nach ^Itoglichkeit zu fordern, ss fei sogar in Aussicht genommen, noch eine Erweiterung vorzunehmen, durch die sich die Gesamikosten von 10 aus I der Mann werde g wi 13 Millionen erhöhen würden: ob die Mehrkosten von der dazu den Anlaß gab.
Am Ministerttsche: Finanzminister Gnauth, später I Staatsminister Rothe und mehrere Ministerialräte.
Nachdem Präsident Haas die Sitzung um 9y4 Uhr i ^öffnet, setzt das Haus die Etatsberatung bei Kap. 132, Bauwesen, fort.
Abg. M o l t h a n führt als Ausschußberichterstatter aus, dies Kapitel habe Anlaß zu sehr eingehenden Verhandlungen gegeben. Man habe allgemein bemängelt, daß in einer so ungünstigen Finanzperiode so weitgehende bauliche Anforderungen erhoben werden, die eine weitere erhebliche und dauernde Belastung der Staatskasse herbeiführen müßten. Es sei auch bekannt, daß der Staat erheblich teurer baue, als der Privatmann, und es sei daher auch im Ausschuß die Frage erörtert worden, ob es nicht ratsam sei, solche Dienstgebäude nach amtlichen Bauplänen von Privatunternehmern zur Ausführung zu bringen. Tie jetzige Mietsent- schadigung der Beamten sei den heutigen Zellverhältnissen nicht mehr entsprechend und stehe in keinem Verhältnis I zu dem Aufwano des Staates an Bauzinsen und Unierhalt- ungstosten. Es solle mit dieser Erkenntnis fein Mißtrauensvotum gegen den Finanzminister gegeben werden, aber in ! der bisherigen Weife könne es nicht weiter gehen. Fürst Bismarck habe einmal im 'Dieid^tag erklärt, daß man im all-I gemeinen wohl 20 Prozent des Einkommens für die Wohnung in Anrechnung bringen könne, bei unseren hessischen I Beamten würden belanntlich nur 3 und 5 bis höchstens 10 Prozent erhoben. In größeren Städten müßten viele Staatsbeamte sogar bis zu 30 Prozent ihres Dien stein-1 kommens für ihre Wohnung aufmenben. _ Die Regierung l habe dagegen im Finanzausschuß betont, daß auf dem Lande und in den kleineren Städten die mietweise Beschaffung I von geeigneten Tienstgebäuden für Steuerkommisiäre und! LezirkSkassierer mit großen Schwicrigketten verknüpft sei, auch sei die Zahl der geeigneten Gebäude eine sehr beschränkte. Die Regierung sei daher dafür, daß auch in den nächsten Jahren für weitere Neubauten von Dienstwohnungen größere Beträge in den Staatsvoranschlag eingestellt! würden. Demgegenüber sei der Ausschuß einstimmig bei seiner Ansicht geblieben, dag zwar die Erbauung von Tienstgebäuden für dte Beamten, namentlich für Steuererhebungszwecke prinzipiell zu befürworten, jedock) die Genehmigung der diesmal verlangten Neubauten solange zurückzustellen sei, bis die Frage der Erhöhung der Mietsentschädigung generell geregeU ist. Ter Berichterstatter schlägt vor, den Gegenstand jetzt zu verlassen und dem Ausschuß Gelegenheit zu geben, sich m der Pause noch einmal mit den Regierungsvertretern zu beraten.
Finanzminister Gnauth bemerkt zur Geichaftsord- tiung, zu Gunsten einer erneuten Beschäftigung des Finanz ausschusses mit der Frage spreche, daß man sich gestern bei Beratung der beiden Amtsgerichtsgebäude weder an den hohen Dächern noch an den vorhandenen Gemächern gestoßen habe. (Heiterkeit.) Wenn der Berichterstatter erkläre, daß ihm kein Mißtrauensvotum gegeben werden solle, so müsse man doch zugeben, daß es gerade fein Beweis eines be>, sonderen Wohlwollens |ei, wenn man die Dienstwohnungen seines Ressorts in dieser Weise beanstande.
Das Haus beschließt dem Antrag des Berichterstatters gemäß die' Aussetzung der weiteren Verhandlung und genehmigt bann ohne Debatte für den Neubau eines Dienst- und Wohngebäuoes für das Hochbauamt und die Oberförsterei zu Friedberg die Restrate von 25900 Mk., und für Modiliarbeschasfung 3500 Mk., für den Erwerb des Schaubachschen Hauies zu Wöllstein als Dienst» und Wohngebäude für den Bezirtskassierer daselbst 14 200 Mk. inkl. Herrichtung der Hofratte, und den Erwerb des Hill- schen Hauses zu Ulrichstein als Dienst- und Wohngebäude für den Bezirtskassierer daselbst, Preis für die Hosraite 11600 Mark, für bauliche Herstellungen 2200 Mk.
Abg. Stör eil macht hierbei darauf aufmerksam, daß bic Differenz zwischen der Erwerbung von Tienstgebäuden und dem Aufwand für Neubauten eine außerordentlich große I sei. Der Staat möge auch in Zukunft möglichst viele schon vorhandene Gebäude kaufen und weniger selber bauen.
Ministerialrat Dr. Becker antwortet, daß die Regierung dies Prinzip längst befolge. Von den in 1*"* Jahren geforderten 22 Gebäuden für Steuerzwecke seien nur 9 neu gebaut und 13 fertige Gebäude angekaust worden. Noch mehr zu erwerben, sei aber an versck)iedenen Orten nicht gelungen. DaS Prinzip aber werde auch in Zukunft möglichst befolgt werden.
Bei Titel 2, Territorial-, Fluß- und Dammbau, werden für den Ausbau des Meinufers bei Frei-Weinheim 26 000 Mk. debattelos bewilligt, und für Herstellung einer Ladestelle am Rhemufer bei Kornsand 41684 Mk., für Kosten der Vermessung der über Mittelwasser liegenden fiskalischen Weidenanlagen und Allunionen am Rhein und Main 7250 Mk., sowie Genehmigung der Hebertragung
ich als Berichterstatter den Tammwärterwohnung f.i, doch deshalb nicht unschön sein. Ingenieure wurde mdgeteilt, daH wahrend des Sion i’ Forderung vorerst abzu- (Sehr richtig!) Es komme nicht auf Liebhaberei ober die gresteS Versuch mit drahtloser Telegraphie nach höheren Dächer an, sondern auf den Charakter des Ganzen, dem System Slaby gemacht werden sollen. Man sehe noch an Bauten auS den siebziger Jahren, was ‘ ""
da zusammengebaut wurde. Man bezog seinen „Stil" aus Italien, man hatte die Cttronen Italiens mit den deutschen Aepseln eingetauscht. (Große Heiterkeit.) Dem Abg. Hirsche! sei er dankbar, daß dieser die heimatliche Kunstpflege betont habe. Die Militär- und Garnisonverwattungen würden gewiß nicht denselben Weg gehen, wie wir, wenn er nicht auch praktisch und zweckmäßig wäre.
Präsident Haas bemertt, die Ausführungen des Vorredners seien so interessant gemeten, daß er ihn nicht „zur Sache" habe mahnen wollen. Mit der Wohnung des Steuer» aufsehers zu Langen aber hingen fie wohl nicht zusammen; 1 der Mann werde gewiß stolz bnraur sein, daß seine Wohnung
Tie Gerüchte, daß anläßlich der bevorstehenden Reise Kaiser Wilhelms eine Aussöhnung mit dem Hause Cumberland angeblich in Frage stehe, die durch die Verlobung des deut schenKronprinzen mit einer Tochter des Herzogs von Cumberland besiegelt werden sollte, erhalten sich trotz aller Tementi. So veröffentlicht das „Derl. Tagcbl." eine mit Vorbe- haltauszunehmende Darstellung, wonach der Kaiser einen versöhnlich gehaltenen Brief an die Herzogin Thyra von Cumberland gerichtet habe, um eine Fa» milienbeziehung an zu bahnen. Tie Herzogin habe auch ihren Gemahl zur Reise nach Kopenhagen bewogen, wo am 85. Geburtstage des Königs Christian und in Gegenwart der anwesenden Familienmttglieder und deS KaiferS die Verlobung des deutschen Kronprinzen mit der Prinzessin Alexandra von Cumberland sorjietiung oes yeicuis n g e b l ich proklamiert weiden sollte. CS sei ferner
2. Klasse wegen Regelung ihrer Gehalts- und Anstellungs- beabsichtigt gewesen, dem Prinzen Georg Wilhelm Verhältnisse beraten. Bei diesen früher zurückgefteltten Posi- vo„ Cumberland den Thron des Herzogtums Honen wird für Anstellung von fünf neuen Kceisgeometer- Braunschweig zu über weisen, da Prinzrcgent Gehilfen der Betrag von 9000 Mk. und für Kataster eine «Albrecht schon längere Zett regierungsmüde und Gesamtausgabe von l'<9 775 Mk. verlangt _ kränklich sei. Arn Braunschweiger Hofe soll man von
Abg. Hirsche! erstattet über die Vorstellung der allem unterrichtet sein und Peisonalveränderungen in allen Kreisgeomerer mündlich Bericht und führt aus, die Mit- Remtern ständen daselbst schon längere Zett bevor. Der alieder des Finanzausschusses beantragten, die Beschluß- von Cumberlan d habe aber in Kopenhagen
,assung darüber auszusetzen und mit der Regierung über die feine Gesinnung geändert. Er halte jetzt
ganze Organisation noch einmal in Beratungen einzutreten. c(nc Versöhnung mit Preußen unter Anerkennung Staaisminister Ro t h e bespricht die Organisatton bcr K^ heutigen Verhältnisse für unmöglich. Tie Er- Geometer im allgemeinen und betont, daß die Regierung f r an f un g seines Sohnes sei nur ein Borw and zu einer gemeinsamen Beratung dieser Materie bereit sei. ,ur Abreise nach Gmunden gewesen.
Auch die Regierung habe den lebhaften Wunsch, daß h-pf"----- ------ —-
Fruge eine allseitig befriedigende Lösung finde. I briufalidiCIl 5lbflv0ib4CtClihüufc
Abg. Haas-Darmstadt meint, mau mufie letzt den Titel 1 H 1
genehmigen. Die Organisation sei absolut nicht in der stand am Freitag die Interpellation Graf Kanitz Weise getroffen worden, wie man es im Hause erwartet betreffend Einbringung eines Sch ul-2 o t a 11 o n S-Ge- batte es müsse namenllich eine einfachere und billigere setzes auf der Tagesordnung. Nach Begrundung^durch den Geschäftsführung eintreten. I Interpellanten erttärte der Kultusminister a,r. >-tudt, die
Nach einigen weiteren Bemerkungen der Abgg. Ulrich, Regierung erkenne an, baß die bestellenden Vorschrifien ubcr Kor el l und Mol th an wird der Titel nach dem Aus-! die Sck-ulrasten vielfach veraltet und destjarb reformbedurfiig 1 - . i .e|en Der Weg, durch Zusammenlegung der ländlichen Ge
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meinoen zu. lunuitujcii 'iu^uiunswiuuiwwi mw mugiiujii gerechte Verteilung der Unterstützungen an diese Verbände eine Neuregelung herbeizuführen, habe sich als ungangbar erwiesen. Jetzt sei ein neuer Entwurf ausgearbeitet worden, über den die'Verhandlungen noch nicht abgeschlossen seien. Die Regierung sei der Ansicht, daß der augenblickliche Zeitpunkt zu einer Reform der Schuldotation nicht geeignet sei, hauptsächlich wegen der schlechten Finanzlage.
Im weiteren Verlauf der Debatte wurde ein Antrag des fteikons. Abg. v. Zedlitz auf Vorlegung eines Gesetzentwurfs, wonach die Unterhaltung der Volksschule nach Maßgabe der Verfassung geregelt unb unter entsprechender Erhöhung der Staatszuschüsse den bestehenden Uebelständen abgeholfen wird, an die Kommission verwiesen. Alsdann wurde die zweite Beratung des ÄultuS-" ctats beim Kapitel Clementar-Unterrichtswe,en fortgesetzt. Auf die Bitte des Abg. Dasbach um nochmalige gründliche Untersuchung der Trierer Schube schwer- , b en spricht sich Ministerialdirektor Schwartzhoff entschieden gegen die Kathol isierun g des Lehrer innen-Seminars in Trier aus.
ständischen erlitten schwere Verluste.
Newyork, 13. März. In dec mexitanischen Provinz Sonooa überfielen Räuber eine Postkutsche. Dor Kutscher und die Reisenden mürben ermordet.
^^^N^^üäer^P?^, während der sich der Ausschuß über meinben ju ländlichen^Schulkreisverbänden und mö die zurückaestellten Posten schlüssig gemacht hat, gab —««
Abg. Haas- Darmstadt eine nähere Begründung für seine gestrige Abstimmung über das Amtsgerichtsgebäude in Dieburg, für das er nicht der schönen Augen der Dieburger wegen, auch nicht einzelnen Abgeordneten zu Liebe, sondern deshalb gestimmt habe, weil er im Prinzip für eine Vermehrung der Amtsgerichte sei.
Der Ausschußb.richterftatter teilt nun die Beschlüsse des! Ausschusses mit, und das Haus lehnt darnach den Neubau eines Dienst- und Wohngebäudes für Dieburg ab, bewilligt dagegen 50 400 Mk. für ein neues Dienst- und Wahngebäuoe für den Steuerkornrn.ssär und den BezAkskassierer zuMichel- bach i. O., die erste Rate von 25100 Mk. für das ©teuer- tommiffariat in Homberg a. O., 48000 ML für ein neues Dienst- und Wohngebäude für den Steuerkommissär und den Bezirkskassierer zu Alzey, uni) 9500 ML für ein neues Wohngebäude des Steueraufsehers zu Langen. Die beiden Dammwärterwohnungen in Wimpfen uno Gftisheim, für welche 13 400 resp. 2j 400 ML gefordert werden, lehnt das Haus ab und stellt der Regierung anheim, weniger kost- uuu uwp«. toieligc Baupläne dafür in Vorschlag zu bringen.
viele schon Abg. Häusel regt noch die Errichtung eines Steuer- Parlamentarisches.
bauen. komm ist arictts in Michelbach i. O. an, während Berlin, 13. März. Tie Budgetkommi sfion des
ß die Re- Abg. Wolff bei der Forderung für Langen die letzige ^.^^ strich im Ordinarium des Etats für Äiaut- ben letzten luxuriöse Bauart der Regierung bemängelt. Man solle doch 1.,^ £ei ber Forderung „Remunerierung für HttsS- oecke seien I davon absehen, auf dem platten Laiche Wohnungen zu I Arbeiter" 3500 Mk. für einen Gefängnisoberaufseher und ift toorben. | bauen, die das Volk nickst verstehe, Hauser, die aus lauter | ^oo ML für einen Aktuar. Don den sachlichen und ver- Spitzen, Ecken, Türmchen und schreftn Dächern beftanDen mifc6t'en Angaben wurden von 90 800 Mk. 45 000 ML ab> und nicht den Bedürfnisien auf ^^m Lande Rechnung tragen. ^^r neu geforderte Posten eines Kommandeurs
Wenn man den Beamten in eine solche Wohnuich setze, so Marineinfanterie bei den Stammkompagnien nötige man ihn zu unnützen Geldausgaben und bringe ihn $dmat mtt 7212 ML wurde gestrichen. Ter
in Verlegenhetteii. Man solle tn Zukunft vor allem bttligl^^ ^es Etats wurde bewilligt und sodann eine Resolution und praktisch bauen. anaenommen, die Regierung zu ersuchen, daß dem Kolo-
Ministerialrat o. Siegel eben betont, datz nach den * an den preußischen Universitäten
von der Regierung angestellten Ermittlungen jetzt nicht vielI gebührende Stellung angewiesen werde.
teurer gebaut werde als früher und daß der ^taat auch I Berlin, 13. März. Die Erkrankung des ersten Vize-
nickst wesentlich teurer baut, als der P^^^A^wer. I ^k^enten des Abgeordnetenhauses Frhr. v. Heeremann
Abg. Hirsche! erklärt sich mtt dem Abg. Dols einver- ^ne s ch w e r e L u n g e n e n t z ü n d u n g.
standen, daß man billiger bauen muste, aber nicht damit, Braunschweig, 13. März. Der Landtag wurde daß schlechter gebaut werde. Die neue Bauart führe gluck-1£)eute geschlossen, nachdem das Stempelsteuer-- Ilicherweise roicöer dahin, den alten, guten Bauftil unserer! acreh nach preußischem Muster angenommen worden war. IVorfahren mehr zu Ehren zu bringen, und werde auch » Stuttgart, 13. März. Tie Kammer der Abge unsere vaterländische Kunst weiter pflegen und fördern. _ ordneten beriet heute über den Gesetzentwurf, betreffend)
Geh. Eberbaurat Prof. Hofmann tritt in einer traft- ^itouna der Staatsschuld und Umwandlung der 4 p r o z e n t. vollen und mit größtem Beifall ausgenommenen Rede für Staatsanleihe von 1801—1892 tm Betrage von 34 qemäß. den neuen Baustil ein. Der Baumeister werde gewiß gern I Mark in eine 3V- prozentige Schulte Nach-
Äm Kapitel 119 sind noch Ziffer 4 und 5 zu be- bereit sein, den Bau im praktischen Sinn und un ^utereste n* sämtliche Redner im Prinzip mit dem Entwurf willigen, und das .vanS beschließt, für Erbauung einer des Bauherrn durckHuführen, für >)en 'Staat aber fei oer e(nöCTiIanbcn erllärt hatten, wurde derselbe auf Antrag sieunc auf den Boxheimei Höfen statt der geforderten Fehler, daß der Bauherr ein sehr vielköpfiger sei. Von einem ^vg. Geß zur näl-eren Dercuung an die FinanHkom 20000 ML nur 19OOO^.Nk. zu bewilligen, ferner unter dem „Hofmannschen Baustil" sollte man doch nicht fprechen. 2er I ücrroiefen.
»weiten Titel für einen Stallbau nut Raum für 60 Stück neue Baustil habe nicht nur in Hessen, sondern in ganz . .. . -----
Rindvieh ?c. auf Hofgut Konradsdors 62 360 ML zu be- Deutschland feste Wurzel gefaßt es habe fett den Icßtcn Ulplhniinmi
»illigcn, auch die <S?neI)inigung zur Verwendung eines Jahrzehnten ein gewaltiger Umichwnng ftattgefunden. Man yUlUlUlljflL
früheren Betrages von 22 ' 00 Btt. für Wafserlettung :c. könne denselben überall verspüren, so auch^au der Pustel- ^iainaldrahtmcldungcn des Gießener Anzeiger», tu erteilen. I borfer Ausstellung; auch bei den Preisausschreiben tn Ham°I » v , . ...
2jct dem früher ausgesetzten Kapitel 122, Umgestaltung bürg, Köln, Frankfurt rc. sei der neue Baustil verlangt roor- M ün ch e n, 14. Marz- 2« der gestrigen Korntteesitzung der Bahnhofsanlagen zn Darmstadt, erste Rate 1 Million den. Ein Gebäude müsse, auch wenn es eme em fache des im Ium e
Mark, stellt Äbg. Tr. Gutfleis"
Antrag, die Bewilligung dieser Forderung vorerst abzu lehnen, bis die näheren Pläne und Projekte dem Hause
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am Mn eine wichtigsten v urchlbatsten im geheimen Tie dustersten werden, und mit dieser e Aber erfreut dieser ftcngn große Geiehr Menschenfreu lichem Er berangettetet Schamhafligk gemein hat, l oft unsägliche die Geschlecht- und ihren tei in der besten bares öumilie zu Tulderinn Generationen
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