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Für die Redaktion: Z. B. August Götz.
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Außer den von mir seither geführten Bieren bringe jetzt auch
Mainzer Mienßier
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Schotten, den 10. August 1903.
Großh. Kreisamt Schotten. Schönfeld.
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Betr.: Die Besetzung der Stelle eines Kreisstraßenmeisters.
Die Stelle eines Kreisstratzenmeisters für den L, bczw. einen der drei Bezirke des Kreises Schotten ist, jedenfalls bis zum 1. Oktober, zu besetzen.
Die Anstellung soll zunächst auf einjährige Probe bei gegenseitiger einmonatlicher Kündigung erfolgen; Gehalt wahrend des Probejahres 1800 Mark.
Bewerber, welche die im Großherzogtum eingerichtete Bauaufieherprüfung bestanden haben und im Hoch- und Straßenbau Erfahrung besitzen, werden ersucht, ihre Meldungen bis zum 1. September unter Vorlage von Lebenslauf und Zeugnissen bei uns einzureichen.
io Gott will, Begin« der Gottesdienste um 11 Uhr vormittag und 2 Uhr nachmittags, sowie Nachversammlung bet günstiger Witterung im Walde.
Höchste Temperatur am 11.—12. Äug. 22,6” C.
Niedrigste „ „ U.
3
J. Mo Schulhof
Telephon 119.
i llronwt-r Versandt nach außro.
Alle Missionsfreunde ladet herzlichst ein
Der Kirchcuvorpand.
August 1903.
Weltfiissläuffer Ortegue
aus Paris
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der Station (Stießen.
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8! Sonntag den 16. August 1903. nachmittags 4 Uhr 7
I Grosser Internat. Match
Arbeiterbewegung.
Mannheim, 11. Aug. Die Versammlung der Gesamt- arbeiterichast der Lanz's ch en Fabriken erklärte sich mit
MWnssejt ;u Pioiiljfitn 11.6. ö.
Sonntag den 16* August,
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Der Postdampfer „Rinlanb" der Red Star Lime m Mnt- tverpen ist laut Telegramm am 10. August wohlbehalten m New- york angekommen.
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bie Familie, das tägliche Beben, wie die Gesellschaft. Wer . wahrhaft anmutig ist, der ist es ebenso un einfattyen Kleide, wie im Puh. Wohl ist Anmut eine Naturgabe, sie will aber trotzdem gepflegt werden w-mgsteus'nemm gewissen Grade, sei es nun durch bordild oder (Srmabnung, durch Hinweis oder durch Erweckung des dafür noch schlummernden Sinnes. Ohne Veranlagung ist sie uicht zu e - icugen, aber beim Borhandenfem eilten Funkens schon uerrnaq sie ausgebildet zu werden und dient daun vielen gur Freude. Unsere jungen Damen heutzutage wissen oft nicht gar viel von dem Wert und der «chouheit wahrer An, mut- “roeint mau diese gestikulierende, lautlachende, unschön sich bäumende, ost recht burschikos sich benehmende Schar junger Mädchen beobachtet, sich, unter sie misM wenn sie nach Schlich der Schulstunden sich auf dm Sttage dränat da fragt man sich manchmal: Wo bleibt Da die weibliche Anmut? Diese Jugend will derb fern, nicht weich und schmiegsam, und doch ist das letztere so gan- besonders lieblich au einer blühenden jugendlichen Gestalk Anmutiges Wesen wurde ftüher hoher geschätzt ali- retzt, es ist darum Zeit, daß die Mütter ihr wieder Beachtung, schenken und sie ihren Töchtern einzupflanzen suchen.
' Das Privatleben des Präsidenten Loubet. lieber das Privatleben des ungekrönten Königs der ftan- zösifchen Republick dringt verhältnismäßig nur wenig in die Außenwelt. Präsident Loubet, der Sohn eme^ schlichten Weinbergbesitzers, ein self-made-man un wahren Sinne des Wortes, ist ein methodischer fleißiger Arbeiter. Spätestens um sechs Uhr pflegt er aufzustehen und eine halbe stunde später, durch eine Tasse Kaffee gestärkt, bereits am Schreibtisch zu sitzen. Um sieben Uhr erscheinen lerne drei Sekretäre ,,'ft der Morgenpost, die in der Regel zwilchen <00-1200 Briese enthält. Diese werden von den Sekretären geöffnet und alles, was offizielle Erwiderung erheischt, dem Präsidenten vorgelesen, der einem Stenographen sogleich d,e Antworten diktiert. Um acht Uhr zieht er sich zuruck, um m Gesellschaft seiner Gemahlin cm schlichtes Frühstück e,nzunehmen, überfliegt hastig die Morgenzeitungen und kehrt dann, behuss weiterer Erledigung seiner Korrespondenz, m fern Urbeits- zimmer zurück. Um 12 Uhr wird das Deieuner lerv.ert, wofür der Präsident sich eine Stunde Zeit gönnt, um dann wiederum zu seiner Arbeit zurückzukehren, irgend eine staatliche Funktion zu erfüllen oder die vielen Besucher zu empfangen, die sich im Elysbe emzufinden pflegen. Puint sieben Uhr wird in dem hohen, luftigen Speisesaal das Siner eingenommen. Der Präsident liebt es nicht, auswärts zu spellen und zieht es vor, beim Diner mit seiner Gemahlin allem zu sein es sei denn, daß irgend ein Gast mit einer Einladung beehrt worden ist. Auch dieses Mahl pflegt überaus einfach zu sein und selten aus mehr als drei Gängen und etwas leichtem Rotwein zu bestehen. Ten Rest des Abends ver- bringt der Präsident ad. libitum, besucht entweder die Oper oder vertreibt sich die Zeit daheim durch Lektüre, Klavier- spiel oder eine Partie Billard. Er ist em leidenschaftlicher Musikfreund, singt gut und hat sogar verschiedene verdienstvolle Stücke komponiert. Auch Madame Loubet ist eine vor. treffliche Musikerin. Im Elpsee werden wenig Feste gegeben, da der Präsident fein Freund des GesellschastSlebens ist. Sobald es ihm vergönnt ist, den Staub der französischen Metropole von den Füßen zu schütteln, pflegt er sein altes
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n - ; n , ia 12 Aua. Im objemoen öiraiueiiuyicn bandelte heute 'das L a n d g e r i -h t flegen bie un Verlage von . Tscherlow tu Petersburg erschienene Broschiire Tol st o . » i o 11 ft nicht löten'." Eine Beleidigmig des deutschen Mayers wird m den Teilen der Broschüre gesunden, wo bte ^de auf dw in 1900 gemachte und vielbesprochene Aeußerung des.Kmstrs „Pardon wird nicht gegebensowie auf die Warte des \ bet einer Vereidigung der Rekruten des EarderegunentÄ tn BeUlN int Herbst 1898, sie seien durch ihren abgelegten Fahneneidver | vNicktet gegebenen Falles auf den Befehl ihres obersten Ariegi--, Herrn: ihre Waffe auch gegen Vater und Mutter zu rtchten. konunt. biegen den Leipziger Buchhändler D'ederich konnte,«n® «j versahren nicht anhängig gemacht werden, weil d e genau te Broschüre nur in russischer Sprache neritcht Sie
ripülaubt werden mußte, daß er kein Wort russisch versiegt. -ute ^taatLanwaltschaft beantragte, die Broschüre 6>t c|{r^icrteJi Das Gericht verkündete, daß alle Exemplare der, ^ErnmmeUe l Broschüre einzu ziehe,, und die i»r Herstellung ^iwand en Hatten und Formen unbrauchbar zu machen smd. ^.te Schrift em
halte eine Majestatsbeleidigung und der Gerichtshof habe zu er- anwaltschaft auf die Einziehung und Unbrauchbarmachung der Broschüre beschranken. - ----————
Sonntag den 16. August 1903, nachmittags 3 Uhr.
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31t fein, wlehr begehre ich vom wchichal nicht verein mu großen Kosten einen schonen Spazierweg hergefiellt, der
Gerichtssaat. uon eeei"feo:
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3ie{ec11üS)terüd)e Gestank aber geht von den A b mässe r n des neuen Siechenhauses aus, die sich m der Nahe der Eisenbahn durch eine mit WtaueriüerL’ überwölbte Oefjnung m den längs de^ Spaüerqanges laufenden Graben era'-k^.
\ci) hoffe, daß eö nur dieser öffentlichen Denunziation bebau, um das Zireisgesundheitsamt zu veranlassen, dieser Verpestung eines öffenllichen Spazierweges ein Ende zu machen. . ,
Bei dieser Gelegenheit dürfte es auch angezeigt sein, auf bas Unzweckmäßige des sog. Jauchens von Feldern rmd Wiesen aus- merksam zu machen. Ein großer ^.eil des iur den Boden so nutz heben Ammoniaks entweicht dabei m die Luft, verpestet dieses für Alensch uiid Tier wichtigste Nahrungsmittel und wird dem Boden entzogen. Bindet man den Ammomak vorher durch Stroh, polz- oder Liohlenasche, so verschwindet der Gestank und das Ammoniak
1 bleibt dem Boden erhalte». ""
Gießen, den 11. August 1005. - — ■
Landwirtschaft.
— Landw. Ausstellung Gießen. Nachdem für eine
Reihe von Abteilungen unserer Ausstellung die Anmeidetermine geschlossen Bub, laßt sich für dieselben die Beschickung annähernd übersehen. Hiernach werden zur Ausstellung kommen. 31oFogels- bcrqcr und 183 Simmentaler Rinder, 60 Pferde, 73 Schweine, 123 Riegen und Schafe. Die Abteilung Gerate werden 6o Ausstelle? mit über gegen 500 Maschinen und Geraten beschicken In der Molkereiausslellung kommen 40 Butter- und Kaseproben zur
Prüiunq. Auch die wissenschaitliche Ausstellung wird vom Großh. , Ministerium, von dem landw. Institut Gießen, den Kultur- 12. inspektionen, landw. Winterschulen und der Haushaltungsschule mtt 13. Darstellung ausgeführter oder in Ausführung begriffener -^beiten gut beschickt werden. Die Anmeldetermine für Acker- und Garten- Produkte und Cbft laufen erst mit dem 10. d. SDL, für Braugerste I mit dem 20. d. SOL, für Geflügel mit dem 15. .und für Bienen mit dem 10. ab. Tie Obstausstellung, die Geflügel- und Bienenaus- srellung werden nach den eingegangenen Anmeldungen sehr start beschickt werden, so daß wohl kaum je m der Provinz ähnlich am -1 gedehnte Ausstellungen abgehalten worden sind. -------------------
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t? Wettlauf gegen den ungarischen Meisterfahrer Aurel Münich
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nur mir allein die Vertretung der Mainzer Aktien- Brauerei füY* Gießen und Umgegend übertragen worden ist.


