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Erstes Blatt
Donnerstag 1Ä. März 1903
153. Jahrgang
Nr. 60
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Aazetge» «leben.
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Plato, lüi ben An- leiaenteil t>a n • f<d
MtzenerAnzeiger
** General-Anzeiger v ***
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Glesien
erfctifliprrtii monatlich/6i>U otert* läbrhd) *DIL 8.20. t>urc$ Vlbbole- u. ^roeigflelleM monatlich 6o PI., durch die Pott 'Uli L— oieriel» läbrl auelcbl vetteUg, annat?mt von Anzeige» lüi bi« iagetnummet bll vormittag« 10 Uh*, ßetlenprei* lokal ttt PZ, aulioärtl 80 thg.
Aus und Land.
Gießen, 12. März 1903.
" Auszeichnung. Dem Vorstandsmitglied des Ober- hessi'chen GeschichtSoercins und Konservator des Museums, Herrn Hauptmann a. T. Kramer, ist das Ritterkreuz I Kl. des PlstlippsordenS verliehen worden. Seine unermüdliche, elbstlose Tätigkeit tm Interesse des Museums und seine hervorragenden Verdienste um dasselbe haben damit auch an Allerhöchster Stelle die verdiente Anerkennung gefunden.
— Jubiläum. Ter 1. Buchhalter der hiesigen Sparund Leihkaffe, Herr Wilhelm Eisenhauer, kann heute den Tag feiern, an dem er vor 2o Jahren m den Dienst dec Sparkaffe trat. Wir sind überzeugt, daß mit unserem Glückwünsche alle einverstanden sind, die in dem langen
Wahlbcwegung.
Tilsit, 7. März. Der litauische Kandidat für Rag- nit-Vilkallen, Meßkat, hat sein politisches Glaubensbekenntnis veröffentlicht. Er nennt die Grasen undBarone, welche von den Litauern bisher mitgewählt wurden, die »Nachkommen derer, die unsere Großväter durch Scharwerks- diensle und nicht zu beschreibende Gräuel drückten und quälten*, erinnert daran, daß für unberechtigte Ausübung der Jagd die Augen ausgestochen wurden, und betont, daß es auch heute den Junkern darauf ankomme, ihre Macht zu heben und das Volk zu bedrücken. Er werde nur ür die Interessen des kleinen Mannes stimmen, und nicht für die Grafen und Barone, die vierspännig fahren und keine Ursache haben, über eine Not dec Landwirtschaft zu klagen. Der kleine Landwirt verlange nicht nach Liebesgaben, wie die Spiritusbarone. Meßkat tritt dann u. a. ein für Getverbefreihcit und Freizügigkeit im Interesse der Handwerker und Arbeiter, für zollfreie Einfuhr des Bauholzes, das die kleinen Leute nötig brauchen, für Erhaltung und Erneuerung der Handelsverträge, ferner für Erhaltung des geheimen direkten Wahlrechts, das di- Konservativen so gern chmälern möchten.
Volilische Tagesschau.
Agitation gegen de» Trafen Bulow.
Von einer in Hofkreisen sich bemerkbar machenden Agi- tation gegen den Reichskanzler Grafen Bülow weiß eine Berliner Korrespondenz zu berichten. Die angebliche .Nach- giebigkeit des Reichskanzlers gegen die ultra- montanen Bestrebungen* soll in den slreng-protestan- tiichen Kreisen derHofgesellschast die Abneigung gegen den Grafen Bülow begründet haben. Als die einfluß- reichsten Gegner des Grafen Bülow nennt die Korrespondenz eine sehr hochgestellte Dame und eine fürst- liche Persönlichkeit an8 dem Gefolge deSKaiserS, die großen Einfluß auf denselben besitzen sollen.
Tie beschuldigen ben Grasen Bülow nicht genügender Berück* ^chtigung der preußischen Irabition und deS pandelus über die Kopie der Ressort- huuoeg. Angriffe dieser Art dünken ihnen nicht au-sichtstoS, sie basieren aus genauester Kenntnis des Charakters des Kaisers. Hal doch Kaiser Wilhelm I. seinem Enkel zweierlei immer und immer wieder angeraten: einmal, er möge nie unberücksichtigt lassen, maS Herkommen und Staatsidee lür Preußen zur Vorschrist machten, ferner, er möge den Ressorts der Staats-
Der verborgene Burevschah.
Zu den Gerüchten über den auaeblich in Transvaal vergrabenen Burenschatz, dessen Aussindung einem Ham* burger Detektiv anvertraut worden sein soll, schreibt die „Daily Mail": Nachfragen in London ergeben, daß die englische Regierung immer noch bemüht ist, festzustcllen, wo der Burenschatz, der aus dem Schatzamt von Transvaal in der ersten Kciegszeit entnommen wurde, verborgen liegt. Man bezweifelt aber in Regierungskreisen, daß die Summe so groß ist, wie man in Deutschland annimmt. Es ist nur bekannt, daß Herr Chamberlain gehofft hatte, vor seiner Abreise aus Südafrika über den Verbleib folgender Beträge Mitteilungen zu erhalten: etwa 250000 Pfd., die am Tage vor der Flucht Krügers requiriert wurden,'und 750000 Pfd., die im Juli 1900 Jonkheer Sandbergh, der Privatsekretär Dr. Leyds, nach Europa brachte.
Prinzessin noch andere Motive für die Flucht mitgewirkt haben, und insbesondere, ob sie konfessioneller Natur waren.
In letzterer Beziehung sind früher aufgetauchte Ver- mutungen durch die bekannte offiziöse Erklärung im „Dresdener Journal" noch durchaus nicht als abgetan an* zusehen, und man ist sich überall einigt darüber, daß die Regierung gut baarn» tun würde, wenn sie, einer Anregung des Dresdener Zweigvereins des Evangelischen Bundes folgend, im Landtage die nötigen erschöpsenoen Aufr.'ärungen geben wollte, zumal es auch von der Derösfentlichung einer gemeinsamen Broschüre der beiderseitigen Rechtsbetstände wieder auffallend still geworden und auf eine solche schwerlich noch zu rechnen ist. Man geht wohl nicht fehl mit der Annahme, daß der Beschluß des Gesamtministeriums und der Besuch eines königlichen Spezialgesandten in Lindau im Zusammenhang mit einander stehen.
ausgenommen wird, eine weitergehende Unterstützung nicht beansprucht werden kann.
In einer nochmaligen Erörterung deS Gesetzentwurfs betr. Kaufmannsgerichte sprach sich die Kammer sirr den Anschluß dieser Gerichte an die Amtsgerichte und für Wahl der Beisitzer nach Art der Schöffen aus.
Mit der Vertretung der Handelskammer in der Voll* Versammlung des deutschen Handelstages wird der Vorsitzende beauftragt.
3. In den Ausschuß für eilige Sachen wurden wiederum die beiden Vorsitzenden gewählt, die je nach der Art des zu behandelnden Gegenstandes andere Mitglieder der Kammer kooptieren können.
4. Hagelversickerung im Gr o ß he r z o g t u m Hessen. Die deutschen HagelversicherunaS-Aktiengesell* schäften hatten die Handelskammer ersucht, bei der Großh. Regierung auf die wirtschaftlichen Schädigungen hinzuweisen, die aus einem event. Vertrage mit der Norddeutschen Hagelversicherungsgesellschaft auf Gegenseitigkeit zu befürchten sind. Die Kammer beschloß, diesem Wunsche zu entsprechen, und wird bei der Großh. Regierung gegen den Absastuß eines solchen Vertrages eintreten.
5. Verfahren im Wechselstem pelsteuer- Prozeß. Das Verfahren in Wechselstempelprozessen ent
hält unnötige Härten, da das Vergeh.m tn der Regel auf
einem Versehen, Unkenntnis der einichiägigen Bestimmungen auf feiten kleinerer Gewerbetreibend.r, leichtes Ablösen der schlecht gummierten Marken auf glatten Wechsclformularen
usw. beruht. Die Kammer beschloß, entsprechend einem An
träge der Handelskammer zu Mühlhausen 1 Th. die Vereinfachung des Verfahrens im Wechselstempelsteuerprozeß zu befürworten.
Sachsen und die Jesuiten.
Die ministerielle „Leipz. Ztg." schreibt:
Jene aus Deutschland aus^ewiesenen Mitglieder des Drdens Jesu haben satzungsgemäß die Bekehrung der sogen. Ketzer zur Aufgabe. Sie hätten unter den 35 Millionen Deutschen em recht großes Wirkungsfeld. Auch ihre Lebens- grundsätze sind zu einem berüchtigten System ausgebildet worden: jene Grundsätze der Prvbabitität, der Willens- bknkung, der Mentalreservation sind verpönte Lehrsätze. Dazu enthält die Geschichte so matnhes belastende Urteil über ihr Tun. Nicht ohne Grund wurden sie aus vielen katholischen Staaten (24mal) vertrieben. Nicht ohne Grund sich sich ein Papst veranlaßt, diesen Orden „auszulöschen". So können wir hier nicht ohne Besorgnis und Unruhe fein. Der Puls der Gegenwart geht mit fieberhaftem Schlage, und wir wissen, daß dies nicht Gesundheit, sondern schwäche und Krankheit anzeigt." Auch in den greifen d-rs Volkes dauert die Beunruhigung fort: die Gerüchte Hn jesu'tischen Einflüssen in der Affäre der Prinzessin Luise wollen nicht verstummen; neuerdings gießt d'ie unterbliebene Veröffentlichung über den Eh.scheiüungs^ p'wzeß, der nicht nur aus der begreiflichen Scheu der Prm- zsessm, die Details deZ Urteils preiSgcaeben zu sehen, zu mklären fein soll, Anlaß zu weiteren Befürchtungen. Tie LSeoölkerung fordert nach wie vor kategorisch wenigstens boarilfier volle Aufklärung, ob außer dem Ehebruch der Koon-
2. Sitzung Großh. Handelskammer Gießen, für die kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach.
Protokoll-Auszug.
Gießen, 10. März.
Anwesend die Herren: Kommerzienrat Koch, Vorsitzender, Kommerzienrat Heichelheim, Balser, Dürbeck, Jyring, Katz, Moll, Röhr, Wallack, Zurbuch, sowie der Syndikus Dr. Knipper und Assessor Willenbücher.
1. Aus dem Geschäftsbericyt ist folgendes mitzuteilen :
a) Im Interesse der geschäftlichen Beziehungen zwischen Gießen und den Anwohnern der Bahnstrecke A b e n d st e r n- Wetzlar hat die Handelskammer für den Sommersahrplan 1903 der Biebertatbahn befürwortet, daß sowohl vor- als nachmittags in beiden Richtungen direkte Anschlüsse auf der Station Abend st ern hergestellt werden. — Ferner hat die Kammer die Einlegung eines späten Abendzuges in der Richtung Gießen-Lich- Hungen beantragt.
b) Vom Dere.n deutscher Verblendstein- und Terra- ottenfabrikanten in Berlin sind Ortsgebräuche für den Verblendsteinhandel und Bedingungen aufgestellt worden, nter denen seine Mitglieder Ve..btcndstcine verkaufen. Tie ammer hat von diesen Festsetzungen den Interessenten ibres Bezirks Kenntnis gegeben und wird, falls hierfür ein Bedürfnis besteht, den interessierten Firmen deren An- nabme empfehlen, damit sich auf Grund biejer Ortsgebräuchc uno Bedingungen im hiesigen Bez irr em Handelsgebrauch im Sinne des § 346 des Handelsgesetzbuchs herausbildet.
2. Voröeramng dec Tagesordnung ter V.lw^r.ammlui.g >eS deutschen Lanoelstages am 18./19. März:
Im Anschluß an die Verhandlungen des Hessischen Han- delskammerrages vom 8. März erhärt sich die Handelskammer für den Abschluß langfristiger Handelsverträge, Wiedereinführung der MeistoegünstigungSklausel, Beseitigung der Durchfuhr- und Unterfa)eidungszolle, Ermäßigung Der Gebühren für Ursprungszeugnis,e, Herstellung direkter Tarife, Schutz des gewerblicyen Eigentums der Literatur und Kunst und Zuziehung von Interessenten zu iien Veriragöverhanülungen. Ter Novelle zum Kran- kenversicyerungsgesetz stimmte dis Kammer zu. Zu der barm u. a. beantragten Verlängerung ber Unter- sttttzungssauer für Wöchnerinnen von vier auf sechs Wo^en befürwortete bie Kammer bie einschränkende Br- jiimmung, daß, sofern nach vier Wochen bie "rbeit wieder
Verwaltung ihren legitimen Einfluß wahren. Nun ist das Verhältnis »wischen den Ressorts und dem Kanzler bezw. Minlslerpraiibenlen augenblicklich keineswegs das beste. Ter Diinisterpräsident gilt angeblich für allzu sou* veran in seinem persönlichen Auslreteu, auch habe er allerlei E in p f i n d l i ch t e l t e n bei Gelegenheit der jüngsten Personal- veräilderungeu gegen sich wachgerufen. Anbererjeils soll er fett'l von deni fchlkeßlichen Ergebnis gewisfer von ihm veranlaßter Absag ungen keineswegs erbaut fein. Dazu Ist, rote aus gewissen ofnzwseu Verlautbarungen hcrvorgebt, Gras Bülow unangeneyn, überrascht von dem augenschemlich etwaS demonstrativen Beigeschmack der dem scheidenden Lberpräsideuten v. Bitter tn Posen veranstalteten amtlichen AdschtedSkiindgebungen. Wie >vir hören, ist man an den entscheidenden amtlichen Berliner Stellen mehr noch als früher der Ansicht, daß ohne weitere Personaloeränderungen ein glattes Funktionieren ber Staatsmaschine im Osten nicht zu erreichen sein werde.
Es läßt sich ohne weiteres annehmen, baß Graf Bülow Feinbe in stattlicher Zahl auch bei Hofe hat. Möglicherweise zählen eine Dame unb ein Fürst zu ben Gegnern. Aber jeher weiß, baß ber Kaiser täglich mit dem Grasen Bülow konferiert, unb daraus schon darf man wohl auf ein unverändertes Vertrauen schließen. Daß das Verhältnis zivischen ben Ressorts ber preußischen Staatsverwaltung und dem Ministerpräsidenten keineswegs das beste sei, angeblich, weil Graf Bülow ^allzu souverän auftritt*, giebt erst rcchl zu Zweifeln Anlaß. Die persönliche Liebenswürdigkeit und Verbindlichkeit des Grafen Bülow wird gerade im amtlichen Vorkehr geschätzt. Wem aber die Charaktereigenschaften des Kaisers, der sogar in einem BiSmarck nichts weiter als einen Handlanger ber Krone sah, bekannt sinb, ber wirb boch zugeben müssen, baß hier bie Stelle ist, die bem Grafen Büloiv über kurz ober lang vielleicht boch gefährlich werben kann. Sind wir auch ber Meinung, baß ber Kanzler unb erste Berater beS Monarchen noch nicht fonoerän genug ist, so benft man bei Hofe boch vielleicht anher«. Ter Freimut, mit bem er auf bie jüngste gegen ben Kaiser gerichtete Kritik Bebels erroiberte, ist ihm wohl unvergessen geblieben, unb wenn auch feststeht, baß ihm vor ben Wahlen ganz gewiß keine Gefahr broht, so wirb eS boch vielleicht auf ben Ausfall ber Wahlen selbst ankommen, ob nicht in absehbarer Zeit bas Reich seinen fünften Kanzler sehen wirb.
WaS bie angebliche Nachgiebigkeit be§ Grafen Bülow gegen das Zentrum betrifft, fo ist folgenbe Melbung bemerkenswert. Der „Volkszig.^ wirb auS Rom telegraphiert: Die Verhandlungen Preußens mit her Kurie begannen mit der Zusicherung beS preußischen Gesanbten, bie Beschwerden KorumS würben berücksichtigt werben. Die Punkiation vom 27. Februar besage: bie von bem Bischof dean st anbeten Lehrbücher werben abgeschafft. Der Unterricht in ben Hauptfächern im Lehrerinnen-Serninar und der Töchterschule wirb von Katholiken erteilt. Die Religionslehrer werben burch ben Bischof nach persönlicher Auswahl ernannt.
6. Besteuerung jüdischer Handlungs» reisender in Rußland. In Rußland müssen ausländische Handlungsrersende solcher Firmen, die dort keine ^Niederlassung besitzen, auf den Warnen der von ihnen Vertretenen Firmen Gewerbescheine zum Preise von 130 Rubel lösen. Jüdische Handlungsreiscnde haben dagegen — abgesehen von sonstigen Beschränkungen — auf den Namen ihrer Firmen einen Gewerb. schein in Höbe von 500 Rubel und auf ihren eigenen Namen einen solchen von 50 Rubel ZU lösen. Der Zentralverein deutscher Staatsbürger jüdi- |chen Glaubens hatte die Handelskammer ersucht, durch Vermittelung der Reichsregierung daraus hinzuwnken, daß in den neuen Handelsverträgen die gleichmäßige B. Handlung aller deutschen Kaufleute in Rußlaick gewährleistet wird. Die Kammer wird diesem Ersuchen entsprechen.
7. Durch die beschlossene Umwandlung der D.- Zuge 75 (Gießen ab 9.56 abends, 10.23 Marburg, 12.6 mitternachts in Kassel, 3.17 nachts Hannover) und 76 (G i e ß e n an 7.87 früh, an Fr a n k f u r t 9.15) i n S ch n e l l- 3 ü g c m i t 1. bis 3. Klasse wird einem dringenden Ver- lehröbedürfnis des Kammerbezirkes endlich Rechnung getragen, nachdem die Kammer wiederholt dessen Erfüllung beantragt hatte. Tie Handelskammer beschlclß daher, dem Herrn Minister der öffentlichen Arbeiten für diese Ber- tehrsverbefserung ihren Dank auszusprechen.
8. Eingänge:
a) von bem Kaiserl. Patentamt in Berlin ist mitgeteilt worben, baß bei ber geringen Benutzung der in Großh. Universitätsbibliothek ausgelegten Patentschriften ein Bedürfnis für die weitere Ueberweisung der Patentschriften an die Großh. Bibliothek nicht mehr anerkannt werden könne.
b) Königl. Eisenbahndirrktion Frankfurt cl W.., Entwurf des Sommerfahrplans 1903.
c) Kartellrundschau, Heft 3, Jahrgang L
d) Eingabe des Bundes deutscher NahrungSmittelfabri- 'dnten unb -Hänbler an ben Reichskanzler, betr. Beseitigung bes sogen, fliegenben Gerichtsstandes für Industrie und Handel im Zusammenhang mit § 10 des Nahrungsmittel- gefetzeö.
e) Denkschrift der Großh. Handelskammer Darmstadt, betr. Errichtung einer Reichsbankhauptstelle in Darm- tobt
f) Eingabe ber Hanbelskammer zu Potsdam an ben ireußischen Minister für Hanbel unb Gewerbe, betr. Für- ocge für bie Reinhaltung der Gewässer in Preußen, unb Schaffung eines WasserbucheS.
fl) Leipziger Meß-Abre^buch für die Ostecmesse 1903.
h) Vertrauliche Nachrichten über zweif.lh^fte Firmen in Großbritannien, Rumänien, Egypten, Vereinigte Staaten von Amerika; Amerikanischer Taoakcrust, Bau einer Eisenbahn durch Australien, Vergebung von WasserleitungS-, Be- leuchtungs- und Straßenbahnanlagen in Constantze (Rumänien-, die deutschen Handelsbeziehungen zu Neu-Süd- Wales.
Die Eingänge können im Sekretariat derHandelskammer eingesehen werden.


