Ausgabe 
12.3.1903 Erstes Blatt
 
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W. 1902,1X3

W. 1887/88

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in Bonn in Giesen in Straßburg in Tübingen m Hatte in Rostock

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Vergleich mit 1887,88:

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Madrid, 1L Atärz. Ern Generalstreik d e r M e d i- <; i n e r alter fpamichen UniDerfuitcii, bie emc tfiulafhmg bc6 HrubxnrptaneS verlangen, dauert an und sS fsltcn sogar b4e fessc> ren desds»cht»gsu, sich ihm anzufchließen.

Red Star Linie.

Ter PostdarnpferFinland" der Red Star Linie in Ant­werpen tft laut Telegramm am 10. März wohlbehalten in New- Hork angekommen.

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entlud sich die Waffe und die Kugel drang der Großmutter der beiden Knaben m die rechte Brust. An dem Aufkommen der Frau wird gezweifelt. In den Tonwerken von Großalmerode siel, wie uns aus Kassel gemeldet wird, der 19jährige Julius Töpfer in einen 20 Meter tiefen Schacht und bltcb sofort tot. Der Neubau eines königlichen Hoftheaters in Kassel scheint greifbare Gestalt zu ge­winnen, da dem Vernehmen nach in nächller Zeit eine Kon- erenz von Vertretern der betciügten Ministerien über die : cheaterneubaufrage stattsindel. In Ossenheim hat Oekonom Heinrich Keller sein etwa 155 Normalmorgen großes Gut nebst Inventar und zwei großen Hofraiten an Land­wirt Karl Walter daselbst zum Preise von 170 000 Mark verkauft.

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i.-äo. 1902 03 tft also

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erstklassiges Hilfsmittel bei mangelhaftem Stoffwechsel, ärztlich anerkannt und empfohlen. Grosse Flasche Mk. 2.50. Probeflasche Mk. 1.. Ueberall erhältlich.

Vermischtes.

München, 4. März. Der Prozeß gegen die Stists- vorsieherin Elise v. Heusler wird in der ganzen bayrischen Preffc eingehender erörtert, als es sonst bei sensationellen Gerichtsverhandlungen ähnlicher Art üblich ist. Die Ursache iegt darin, daß man sich fragt, wie cs denn möglich war, daß eine Xanthippe schlimmster Art zehn Jahre lang den Inwohnerinnen eines dem Ministerium des Innern unter- stehenden Damenstifts das Leben zur Hölle machen konnte. Während fast alle, Zeugen die außerordentliche Bosheit der jetzt Vertirteilten betonten, wußte ihr Verteidiger nichts Gün­stigeres für sie ins Feld zu führen, als ihre außergewöhn­liche Dummheit. Der Arzt des Stiftes, ein in München hochangesehener Mann, hat schon vor längerer Zeit ivegen der Mißwirtschaft im Stift Anzeige beim Ministerium er­stattet, ohne aber etwas anderes damit zu erreichen, als für sich selbst einen gelinden Rüffel. Durch welche Mittel, darf man demgegenüber wohl fragen, hat sich Elise v. Heusler in ihrer Stellung zu behaupten gewußt? Der Verlauf der Ge­richtsverhandlung ergibt darauf folgende Antwort: Erstens durch eine ostentativ zur Schau getragene Kirchlichkeit, durch häufige Wallfahrten und ähnliches, zweitens durch die an- scheinend dieser Kirchlichkeit entspringende Protektion hoher Gönnerinnen und drittens durch ein fabelhaftes Talent zum Ehrabschneiden, welches die Heusler in einigen Frauenkreisen ebenso beliebt, wie in allen gefürchtet machte. Nichts ist be­zeichnender für den bösen Eharakter der jetzt Verurteilten, als daß sie jene selbe Prinzessin de la Paz, eine Tante des jetzigen Königs von Spanien, die ihr sogar noch ins Ge- ängnis einen freundlichen Brief schrieb und Geschenke schickte, wegen eines angeblichen Liebesverhältnisses mit ihrem Hof­arzt verleumdete.

.* Der Duelllehrer. Die Duelle scheinen in Frank­reich seit einiger Zeit sehr in Mode zu sein. Das hat eine merkwürdige Folge gehabt: während es bisher Fechtlehrer gab, gibt es jetzt speziell Duelllehrer. Daß dieser neue Beruf wirklich existiert, zeigt folgende Annonce, die in verschiedenen Pariser Blättern erscheint:M..., Fechtlehrer. Spczial- tudium des Duells. Schnelle Vorbereitung. Zahlreiche Er- olge."

Ein Stimmungsbild aus dem Reichstag gibt derKladderadatsch":

Dumpf und schwer, Menschenleer Gähm die Oede rings umher. In der langen Seßelreche Sitzen zivete oder dreie, Schläfrig schleppt sich eine Rede Durch die uferlose Oede.

Und der Redner fetzt sich nieder, Und ein and'rer hebt sich wieder, Unb so geht es dumpf und bang Stundenlang, In des deutschen Reichstags Räumen Wohnt das Träumen. Loltesrecht und Bollesmacht, Gute Nacht!

801

693 585

369 367 3o6

244

1887/88 bis zum ,

ganzen von 46o7 auf 2145, also uin

Zeiträume mit dem anerkannt tüchtigen Beamten zu tun hatten.

* Credner-Stiftung. Wie bekannt, hat Hoftat Hermann Credner in Leipzig s. Zt. zum Andenken an 1 seinen Vater Dr. Karl August Credner, weiland Professor der i Theologie in Gießen, der Universität eine Stiftung dergestalt i gemacht, daß ein von ihm zu kostenloser Benutzung durch Witwen und Waisen von Profefforen errichtetes HauS der Universität zur Verfüglmg gestellt und das Eigentum daran auf sie übertragen werde. Der Ausführung dieses Planes stellten sich Schwierigkeiten entgegen, und so wurde auf : Wunsch des Stifters von der Universität eine Abänderung der Zuwendung in eine Geldstiftung gutgeheißen, indem das i Haus dem Stifter wieder überlassen und der beim Verkauf zu erzielende Erlös der Universität zur Unterstützung oben- ' gedachter Witwen und Waisen überwiesen werden soll.

Töchterschulen in Hessen. Der Schlußbestand der höheren Töchterschulen und Lehrerinnenseminare des Großherzogtums im Schuljahre 1901 02 weist folgende Ziffern auf: Gießen 330, Darmstadt 766, Offenbach 313, Mainz 576, Worms 320, insgesamt 2305 Schülerinnen. Die Gesamtzahl aller höheren Schülerinnen nach Konfessionen getrennt, ergießt folgende Ziffern: Evangelische 1806, Israelitinnen 325, Katholikinnen 284, Altkatholikinnen 3, Deutschkatholikinnen 10 und Schülerinnen anderer Kon­fession 7.

* Geld verkehr beimRechtSanwalte. Nach einer Kammergerichtsentscheidung ist der Rechtsanwalt nicht für Gelder haftbar, die in seinem Amtszimmer an den Vor­steher gezahlt und von diesem bescheinigt werden. Man prüfe daher stets, ob letzterer zur Zahlungsannahme und Empfangs­bescheinigung von dem betreffenden Anwälte ausdrücklich be­auftragt ist und leiste sonst nur an den Anwalt selbst Zahlung.

* DieMitteilungen der Großh. Hess.Zentral­stelle für Landesstatistik" geben über den Weinbau und die Weinernte im Großherzogtum Hesien im ver­stossenen Jahr einen interessanten Aufschluß. Darnach hatte die Weinernte in Hessen bei 13 209,1 Hektar in Ertrag und 1534,3 Hektar nicht in Ertrag stehenden Weinbergen und Weingärten einen Gesamtwert von 8 532 044 Mk. Hierin teilen sich Starkenburg mit 284 284 Mk., Oberheffen mit 300 Mk. und Rheinhessen mit 8 247 460 Mk. Auf Mainz kommen 555056, auf Alzey 1358826, Bingen 1586 368, Oppenheim 3 620720 und Worms 1126 490 Mk. Von den übrigen Kreisen sind noch Bensheim mit 197 306 Mk. und Heppenheim mit 71120 Mk. bemerkenswert. Darmstadt ist mit 37 Mk. angegeben.

* Aus einem Entschuldigungsschreiben. ,,Wollen Sie meinen Jungen Franzsepp für entschtlldigt halten wegen den Vormittägigen Schulbesuch, da derselbe mit einem fetten Schwein nach dem Schlachthause fahren mußte, da die andern in der Schule waren."

* Eine heitere Episode aus dem Lehrerleben ereignete sich kürzlich in einem der lieblichsten Gebirgsstädtchen des Odenwaldes. Gelegentlich einer gemeinschaftlichen Sitzung des Schul- und des Gemeindevorstandes drehte es sich u. A. auch um die Lehrerwohnungen. Der lehrerfreundliche Orts­monarch leistete sich dabei ungefähr folgenden Herzenserguß: Uns're Lehrer heiern in die erschte Bergersfamilie? h'nei un wer'n dick, fett un reich. Arier Hot soga' in seiner ferschtliche Wohnung ein Korintherbeschluß!" Das gute Ortsoberhaupt fegte einige nur ihm zukommende Attribute den Lehrern bei und verdeutschte obendrein in der Hitze des Gefechts das Wort .Corridor" überraschend gründlich in den anheimelnden AusdruckKorintherbeschluß Die miserablen Fremd­wörter!

W. Mainz, 10. März. Hier findet am 14., 15. und 16. April der vierte Verbandstag der Hilfsschulen Deutschlands statt. Der Hilfsschuloerband, im Jahre 1898 gegründet, hat sich die Aufgabe gestellt, die vielfach so stiefmütterlich behandelten schwachbegabten und schwachsinnigen Kinder in eigenen Schulen, sogenannten Hilfsschulen, zu er­ziehen und zu unterrichten. Während den körperlich Gebrech- . lichen schon seit alter Zeit sich menschliche Barmherzigkeit und Liebe zuwendet, ist für die geistig Minderwertigen bis vor Kurzem soviel wie nichts geschehen. Darum ist die Sache der Hilfsschulen in erster Linie eine hochwichtige Angelegen­heit des Staates und der Kommunen. Aber auch Aerzte, Geistliche und Juristen schenkten ihnen neben den Schul­männern stets wachsende Beachtung. Auf dem Mainzer 23er» bandStage wird Oberamtsrichter Nolte auS Braunschweig die Berücksichtigung der Schwachsinnigen im bürgerlichen und öffentlichen Recht des Deutschen Reiches besprechen. Den Ghrenvorsitz des Ortsausschußes haben Provinzialdirektor Geheimrat Freiherr von Gagern und Oberbürgermeister Dr. Gaßner übernommen. Der Schriftführer des Ortsaus­schusses zur Vorbereitung für den vierten HilsSschuloerbands- tag, Hilfsschulleiter I. Wettig, ist zu Auskünften bereit und -nnunt Anmeldungen entgegen.

Frankfurt a. M., 11. März. Oberst v. Wrochem, seit drei Jahren Kommandeur deS 1. kurh. Infanterie-Regi­ments, nimmt seinen Abschied. Er hat daS Kommando be­reits abgegeben. Die hiesigen WohnungSverhält- nisse haben sich in der letzten Zeit etwas gebessert, doch ist immer noch ein großer Mangel an kleinen Wohnungen. Die Wohnungsgesellschaft, die sich mit bet kostenlosen Er­mittelung kleiner Wohnungen beschäftigt, konstatiert für die ersten beiden Monate dieses IahreS eine Nachfrage von 1258, denen ein Angebot von 421 Wohnungen gegenüberfteht. Diese Ziffern charakterisieren die Lage des WohnungSmarktes recht deutlich.

rf. Frankfurt a. M., 11. März. Der 6. Bericht des Frauenbundes zum Wohle alleinstehender Mädchen

Gerichtssaal.

ke. Frankfurt a. M., 11. März. D e r M i l ch pa ns ch c r. Weun's nicht langt, dann machen ivir sie länger", war ein Lieb- lingsivort des Spezerei- und MllchhäudlerS Georg Bögler in der Robrbachftraße dahier. Und er panschte außerordentlich. So pumpte er einmal 9 Liter Wasser zu, nm das vorhandene Quan tiini von 3 Liter Milch auf 12 Liter zu »strecken", die em Bäcker bestellt halte. Sonst mar Herr Bögler äußerlt peinlich. Er band einen Burschen auf der Seele, niemals Wasser aus der Wasch- ivafscrleilima, sondern stets nur aus der Lrinkwasserleuung zu nehmen. Eis, das die Burschen nach ihrer Aussage pfundweise in die Kannen taten, mußten sie vorher erst abwaschen. Tiefe zarte Rücksichtnahme auf die Gesundheit und das Wohleroehen feiner Mitmenschen mag denn auch wohl die Richter zur Müde gestimmt haben, also daß sie md)t, rote beantragt, auf 1 Monat, sondern nur auf 14 Tage Gefängnis und 100 M k. Geldstrafe erkannten.

Littcratur.

Im Märzheft vonNord und Süd" läßt u. a. Run Holm in feinem Aufsatz .Grabbe in seiner eigenen Beleuchtung" das Charakterbild des' unglücklichen Dichters aus seinen Briefen vor uns herailswachsen; Cla Haussen liefert in feinem Aufsatz Das Tagebuch einer schwedischen Königin" ein an pikanten Zügen reiches Bild der Zustände in der Familie und am Hofe Gustavs 11.; Kurt von Strantz unterzieht dieVorbereitung für den Richter- und höheren Verwaltungsdienst" einer kritischen Erörterung, und 9(. Rogalla von Bieberstein be­tont in dem AussatzTie Heeresreforrn und Bedeutung der Wehr­macht Oesterreich-Ungarns'' die Notwendigkeit einer Verstärkung der militärischen Rüstung unseres Verbündeten. An belletristischen Beiträgen enthält das Märzbeft vonNord und Süd" u. a. den Schluß von Felir Philippis bühnenwirksamen Schau- spielDas dunk le Tor".

Berlin . . Leipzig . .

Halle. . . Tübingen . Greifswald.

Erlangen .

Göttingen .

Äbiugeberg Marburg .

Breslau. . ^euä. . . vrraßvnrg.

Bonn . .

Gießen . Heidelberg.

Kiel . . . Rostock . .

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SoSmislions-Kakendkr

14 März. Darmstadt, GendarmeriekorpS-Verwaltung. Lieferung von Schreibmaterialien für 190304. Bedingungen da­selbst 14. März. Lungen, Gerichtsschreiberei Gr. Amts­gerichts, Lieferung der erforderlichen Bureaubedürfnisie für das Etalsjahr 190304. Bedingungen daselbst. 14. März. Mainz, Gcrichtsschreiberei Gr. Amtsgerichts, Lieferung der Bureaubedurf- nisse für das Rechnungsjahr 190304. Bedingungen ebenda. 15. März. Hirsch horn (Hess.-Tarmstadtfr, Gr. Amtsgericht, Lieferung des'Bedarfs an Schreibmaterialien pro 190304. Be­dingungen ebenda. 16. März. Darmstadt, Dr. Elz, Küflerhaus, Wtlhelmmenplatz 11, Vergebung der Arbeuen und Lieferungen zum Neubau einer katholischen Kirche mit Pfarrhaus. Bedingungen 6.80 Mark. 16. März. Nidda (Oberhesien), Großh. Eisenbahn-Bauabteilung. Lieferung von 250000 Kilo­gramm Portlandzement. Beduigungeu 0.40 Mk.

Getraute. Matthäusgemeinde. Den 28. Februar. Karl Hock, Schlosser zu Gießen, und Auguste Kaus, Tochter des Schaffners i. P. Johann Kaspar Kaus zu Gießen. Ten 3. Marz. Mathias Josef Ainode, Koch zu Friedberg u H^ und Elisabethc Dietrich, geb. Hartmann, Tochter des verstorbenen Ackersuiannes Jakob Hartmalin. Ten 6. Marz. Otto Frohnhäuser, Kaufmann zu Bernburg, und Elisabeth lllobs, Tochter des verstorbenen Kauf­mannes Benedikt Nobs zu Nevey, Kanton de Vaud. Johan nes- gemeinde. Ten 4. März. Äemrich Hetneck, Buchbinder in Nidda, ein Witwer, und Bertha Karolme Ehrlitiane Klara "and mann, Tochter des verstorbenen Pfarrers Phllipp Landmami zu

Erbach.

Getaufte. M a t t h ä u s g e m e i n b c. Ten 1. März. Dem Dachdecker Heinrich Jörg em Sohn, Heinrich, geboren den 29. De­zember 1902. Denselben. Dem Lehrer au der höheren Mädchen­schule Karl Wilhelm Mulch ein Sohn, Richard Ludwig Heunich Georg, geboten den 1. Februar. Ten 5. März. Tem Schrnisetzei Richard Lehmann ein »Lohn, Richard, geboren den 27. Februar. LutaSgemeinde. Ten 1. März. Dem Hilfsbremier Wil Helm Schäfer cm Sohn, Albert Heinrich, geboren den 19. Jan nm. Denselben. Dem Taglöhner Ernst Friedrich Schiffner em coljn, Friedrich Ernst, geboren den 28. Januar. Johan ne s - gemeinde. Teii 1. März. Dem Bureaubeamten Fritz Jliggi eine Tochter, Johanna Emilie Else Margarethe, geboren den 12. Dezember 1902. Denselben. Dem Toglohner Kaspar Lenz cm Sohn, Emst Friedrich, geboren den 15. Dezember 1902.

Beerdigte. M a t t h ä u s g e m e i n d e, Ten 1- Marz. Louis Scharmann, Kaufmann, verheiratet. 56 Jahre alt, starb den 27. Februar. Ten 6. März. Katharine Muller, geb. ö»11- Witwe des Unwersitätsgärtners Johann Friedrich Müller, 82 alt, starb den 4. März. Lu k as gemeinde, -ren 1. JHaij. Friedrich May, Gasmeister i. P., 67 Jahre alt, starb den -6. Febr. I oh a n n e s g e m e in d e. Ten 3. März. Bernhard Taglöhner, pospüalit, em Witwer, 78 Jahre alt, staib den 28. o^bruar. Len 4. März. Heinrich Kinkel, stäbtucher Taglöhner, 68 Jahre alt, starb den 1. Marz..

Kunst und Wisscnschast.

Professor Franz von Lcubach wird in den nächsten Tagen mit ferner Gattin nach Italien reisen uub für längere Zeit in öan Remo Aufenthalt nehmen. Lenbach hat die schivere Kraiik- heit, welche er un Winter durchzumachen hatte, fast völlig ver­wunden und konnte sogar das Arbeiten, das er sich so lauge ver­sagen mußte, wieder ausnehmen. Nur der allgemeine Zustand ferner Kräfte läßt etwas zu wünschen übrig. Um diesen zu heben, haben die Aerzte dem Retönvaleszenten die Nachkur an der Riviera verordnet.__

Kniverstlüts-KliHruhtrll.

r Darmstadt, 10. März. Tas Verzeichnis der Vor­lesungen uiid Hebungen über M a s ch i n e n w i s s e u - schäften der Großh. Technischen Hock4ck)t>le tm Sommersemester ist erschienen Tas fcommerjemefler beginnt am 21. April 1903.

Der Rückgaug der Zahl der -Ltndiercuoen der evangellscheu Lhcowgic. Tre »icqueii^iflcrn fragen darüber:

und Frauen für 1902 ist jetzt tm Druck erschienen. Wir entnehmen demselben, daß am 1. November v. I. im Hause Moselstraße 42 em zweites Heim eröffnet worden tft. Die Mitgliederzahl deS Frauenbundes betrug im Jahre 19<)2: 248. Die Zahl der Heimbewohnerinnen betrug 148, darunter 31 Paffanten, gegen 220 im Vorjahre.

Kleine Mitteilungen au5 Hessen und den Adebar floaten. Dem Reisenden Ludwig Schalter wurde auf dem Frankfurter Hauptbahnhof, während ec eine Depesche aufgab, em -Handkoffer mk leuo Vlk. in und Papier gestohlen. In Enerhausen spielten cm 4fähn^.-r imb ein 2'/-jähriger Junge mit einem Revolver. Ttrtrl

der Studierenden im ganzen von 4Sv7 aut 214o, alfro um 54 Pro­zent getunten. Bei gleichmäßiger Verteilung btefer Beiuundermig tollte also in diesem Uvimer jebc Fakultät nur 46 Prozent der Frequenz von 1887 88 aufgeiüiejen haben. In Wirklichkeit betrug aber die Zahl der StubierenOen

Kirchliche Nachrichten.

Gottesdienst m der Synagoge, tzüdantage.

Israelitische Religionsgemeinde.

Samstag, den 14. März 1903.

Vorabend 6.00 Uhr. Morgens 9 Uhr. Nachmittags MO Uhr.

Gchrifterllämng.

SabbathauSgang 7.15 Uhr.

Ansjllg aus irn KirchkMchkn irr Stabt tzietzm.

Evangelische Gemeinde.

TanustädtcrMöbclfabrik(160Zimm. Einrlcht.fr, Pretol. grai. AU

Ein Medizmal°Magenbitter°Likör, bis heute unerreicht und einzig dastehend, wird zur Zett von der Firma Dr. LS. .Knecht u. Co. in Frantturt a. M. unter dem Namen«antts Ma­genbitter bergefteilt und auf dcu Maickt gebracht. ,-sM Gefunoe imb Kranke, aus solchen Kräiitern und Psianzeu durch Dlgeralion uub Destillation bereitet, die erfahrungsgemäß die Eigeiuchatt be­sitzen, die Magensäfte zu verbessern und den Llppettl zu heben, rote auch die Verdauung zu befördern. Aber auch bet erimen Störungen der Veidauungsorgaue ist die Wirkung des ..Tantid eine ganz außerordentliche. Nach detu Urteil ärztlicher Autoniüteii, ivelche LäntiS" an sich, in der Familie und m der PrartS an.vendeten, sollen Verdauung-schwache, Verdauungsstörungen, Tariuiragh^l und deren tzolgeerscheuumgen burrti den Gebrauch des Medizma ^ MagenbittersSantiS" behoben roerbeiu Tr. ^"echtS Magen bitterLäntiS" ist überall erhältlich und txe grepe Fmjchc Mt. 2M bte Heine ytttzche 2Xf. 1,«>.

Kreisblatt für »en Kreis (Rieften