Ausgabe 
11.8.1903 Erstes Blatt
 
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Nach der PaPftwahl.

Deutsches Reich.

Berlin, 10. Aug. Die Ernennung des Frhrn. Speck von Sternburg zum Botschafter bei den Vereinigten Staaten von Amerika wird heute im Reichsanz." amtlich bekannt gemacht.

Marienwerder, 10. Aug. Hier ist heute früh Land­wirtschaftsminister v. P o d b i e l s k i angekommen, um mit dem Regierungspräsidenten v. Z a g o w eine Besichtig- ungsreise durch die Ueberschwemmungsgebiete der Weichjelniederungen zu unternehmen. Zuerst erfolgte .eine Fahrt durch bic vom letzten Hochwasser besonders schwer heimgesuchte Münsterwalder Niederung, dann wurde per Regierungsdampser die Reise in die Ueber.chwemmungs- gebiete der anderen Niederungen fortgesetzt.

Bremen, 10. Aug. Tie gestrige Probefahrt des! aus der Werst desVultan" in Stettin für den Norddeut­schen Lloyd erbauten Toppelschraubendampjers(Gnei­sen au" ist vorzüglich verlaufen. Die beiden Maschinen entwickelten eine Stärke von 6200 indizierten Pferdekraften. Die Geschwindigkeit betrug 16,1 Seemeilen in der Stunde, wodurch die vertragsmäßigen Bedingungen nicht unerheblich überschritten wurden. Ter für die Reichspopdampserlinie des Norddeutschen Lloyd besliinmte Dampfer trifft voraus­sichtlich morgen vormittag in Bremerhaven ein.

Essen (Ruhr), 10. Aug. In der am 8. August abge­haltenen Sitzung faßte der Vorstand des Vereins s'ür die bergbaulichen Interessen des Oberbergamts­bezirks Dortmund folgenden Beschluß: Es wckd den Ver­einszechen überlassen, zur Aufbesserung der Lage der w u r m k r a n k c n A r b e l t e r diesen für die Karenz­zeit und für die Zeit der Kranrenhausbehandlung das volle Krankengeld zu gewähren.

Kassel, 10. Aug. Hier fanden umfassende polizei-

Omer Rusch di Pascha traf auch in Saloniki ein und brach sofort mit zwei Bataillonen nach Monastir auf. Es wird gemeldet, daß die türkischen Truppen bei Kailar in der Nähe von Sorowitsch mit einer großen Jnsurgentenbande, ein Gefecht hatten. Da in Saloniki neue Dynamit-Atten­tate befürchtet werden, ordnete der Gouverneur an, daß alle Telegraphenämter, Zollhäuser und Konsulate Tag und Nacht durch verstärkte Gendarmerie-Posten bewacht werden sollen. Vatrouillen durchziehen die Straßen.

Türkische Soldaten richteten im Dorfe Similjewo bei Monastir ein grausames Blutbad an. Beim Einfall der Bulgarenbanden in Kruschevo, 40 Kilo­meter von Monastir, wurden die Ortsbehörden nie bet* gemetzelt. Die Truppen der Türken erlitten einen Verlust von 30 bis 40 Mann

Ausland.

London, 10. Aug. Das Oberhaus nahm die bvittc Lesung der Marinebautenvorlage an. Das Unter­haus nahm die erste Lesung der Approbationsbill an. Im Verlaufe der Sitzung des Unterhauses erklärte der Kolonial- minister, er könne nicht sagen, bis zu welchem Grade die Steigerung der britischen Ausfuhr nach den Kolonien den Kriegen in Südafrika und anderwärts zuzuschreiben sei; aber der Wert der Ausfuhr nach Südafrika sei von 12 Millionen Pfund im Jahre 1898 aus 24% Millionen in 1902, der Wert der Ausfuhr nach Westafrika in der gleichen Zeit von 1 999 445 auf 2 737 486 Pfund Sterl. gestiegen.

Madrid, 10. Aug. Der Kriegsminister und der Premierminister beschlossen, die Präsenzstärke um 40 000 Mann zu erhöhen zur Verstärkung der Besatzungen Nordasrikas und Kanariens. Die Anordnung wird

Agliardi hat, wie aus Rom gemeldet wird, die An­nahme des Staatssekretariats abgelehnt. Es! heißt, seinem Beispiele seien auch Ferrata und Vincenzo Vannutelli gefolgt. Der Papst wäre darüber sehr be­troffen, aber er glaube, noch andere gütliche Versuche machen zu können, ehe er zu zwingenden Maßregeln übergehe. Weiter wird noch aus Nom berichtet, daß Kardinal Kopp während der Krönungsceremonie infolge der großen Hitze einen Ohnmachtsanfall hatte, sich aber bald wieder er­holte. Nach der Perseveranza wurde das Veto gegen Rampolla durch den Kardinal Pucyua, den Erz­bischof von Krakau, im Auftrage Kaiser Franz Jo­sefs feierlichst verkündet. Der Papst empfing am Montag mehrere Kardinäle, unter denen sich Kardinal

Aus SMftt Hilft Lauft.

Gießen, 11. August 1903.

** Von der Universität. Bei der Jubelfeier der Universität Heidelberg überreichte der Rektor der Landes­universität eine vom Lithographen Loos kunstvoll ge­schriebene Adresse. Die die Adresse enthaltende Mappe aus rotem Sasfianleder, mit weißer Seide gefüttert und großem Golddruck auf der Decke, wurde vom Buchbinder Häuser angejertigt. .

** Militär - Tarlehnskasje. Auch in unserem Lande wird demnächst eine M i li t är-D ar l e h n s k as j e für solche V o l t s s chu l l e h r e r entstehen, welche von dem Rechte des e i n j. ä h r i g e n M i l i t ä r d i e n st e s Ge­brauch machen wollen, aver über die nöligen Mittel stichst verfügen. Die Ludwig- und Alicestislung, Verein hesitfcher Vollsichulleh''er zur Unterstützung von Lehrer-Hinterblie­benen, veabsich-kigt It.D. Zlg." eine solche Ka,se zst gründen, und zwar in der Weise, daß ein Teil des Ueberschjustes der mit der Stiftung verbundenen Sterbekasse als Dar- ! lehen an junge Mitglieder gewährt werde. Die entliehenen Summen werden mit 4 Prozent verzinst. Die Rückzahlung geschieht nach dem Militäryahre in Onartalsraten von wenigstens 2u Mk. Tie Hauptversammlung der Stiftung, die im Oktober in Worms stattfindet, wirv sich mir dem

Entwürfe beschäftigen.

Duns bergfest. DemWetzlarer General-Anze.'ger- wird geschrieben: In den Kreisen der Dünsbergfreunde hofft man, die Erbauung des Dünsbergturmes und der Schutzhütte, sowie die geplante Veranstaltung der Dünsbergfeste werde immer weitere Kireise interessieren. Und in der Tat bildet durch Eröffnung der Biebertalbahn alljährlich mit Beginn der besseren Jahreszeit unser höchster Berggipfel einen sehr beliebten Ausflugsort. Von Station Bieber aus ist der Gipfel auf gutem Wege (schwarze Punkte im weißen Felde) in einer guten Stunde zu besteigen. Wie der Dünsberg-Verein bereits im vorigen Jahre bekannt gab, sollte am letzten Sonntag im Monat Ium jeden Jahres das

einem seinen Sommerausenthaltsorte, mit dem bulgarischen Lehrer seiner Kinder zurückkehrte, unterließ der aus Posten stehende Gendarm Halim die vorschrislsniaßige Ehrenbezeug­ung. Der Konsul stieg aus dem Wagen und stellte den Gendarm zur Rede, welcher nach kurzem Wortwechsel den Konsul in die Brust schoß und mit einem zweiten ^chuß ihm den Kops zerschmetterte, Aic herbei geeilten G e n - barmen schossen aus den Lehrer s o lv i c au s den K u t s ch e r d e s K o n s u l s, welche flüchteten. Dre türkischen Behörden behaupten, der Konsulhabe einen Revolver gebraucht. Tie Behauptung ist falsch. Der Konsul, der Hauslehrer und der Kutscher trugen kelne Re­volver. Ter Mörder des Konsuls ist verhaftet, die übrigen an der Tat beteiligten Gendarmeii noch nicht. - In Kon­stantinopel empfing der russische Botschafter am Sonntag den Besuch des kaiserlichen Prinzen A ch m c d, der im Auftrage des Sultans dessen Bedauern über den llngluck^- fall in Monastir aussprach. Prinz Achmed war von Turkhan Pascha und dem Kammerherrn Arif Bey begleitet. - Ri^a Pascha, der Wall von Monastir, wurde seines Amtes enthoben. Tie Bildung eines Kriegsgerichts zur Aburteilung des Mörders des Konsuls Rostkowski uird etwaiger Beamten, die durch Pslichtvergesscnheit den Vorfall mitverschuldet haben, ist angeordnet. Der Zar befahl dem russischen Botschafter in Konstantinopel, daß er Genuatiiimg für die Ermordung des russischen Konsuls m Monastir, vor allem die sofortige Bestrafung des Mörders und aller Behörden, auf welche die Verantwortung fällt, fordern soll.

Paris, 11. August, «et dem gestrige» Stadt- bahuunglück ist, wie sich herausstellt, eine gröstere Anzahl Personen unigckommen. «is 4 Uhr früh waren cif Leichen aus dem Tunnel herausgcschasst. Rach Angade der Feuerwehrleute stehen im Tunnel drei ausgebrannte Waggons vierter Ulasse mit Toten ""^Paris, 11. August. Im Stadtbahntunnel ist gestern Abend ei» Zug i» Brand geraten. Biele Personen sind durch Rauch erstickt. Brs heute früh 6 Uhr wurden 56 Leichen herausgeschafft, darunter 44 Männer, meist Arbeiter, 10 Frauen und 2 Kruder.

Paris, 11.August. Bis 7 Uhr früh wurden 82 Tote aus dem Tunnel geborgen, darunter 61 Männer, 17 Frauen und 4 Kinder. Der Polizeipräsett erklärt, es befänden sich noch Leichen im Tunnel und schätzt i die Zahl der ttmgekommenen auf 00. Die aus dem Stadtbahutunnel herausgeschaffteu Leichen find schreck­lich entstellt und durch Rauch geschwärzt und deuten auf einen schweren TodcSkamps hin. Eine von Schrecken erfüllte große Menge umsteht den Tunuel- eingang.

Paris, 11. August. Tie AufräumungSarberten in der Katastrophe der Metropolitanbahn werden mit fieberhafter Tätigkeit fortgesetzt. Die Feuerwehr stößt jeden Augenblick auf verkohlte Leichen. Um 8V-j Uhr morgens belief sich die Zahl der Verun­glückten auf 90. Man befürchtet, daß noch vrel mehr Menschen umgekommen find, da die Ausräumungs­arbeiten noch lange nicht beendet find. Die Meldung von dem großen Umfang der Katastrophe hat in Paris großes Aufsehen erregt.

rt rfjc Haussuchungen nach verbotenen s ozi ald em o- k r a t i s chenSchristen in der Buchdruckerei des Partei- oraans, sowie in einer Anzahl von Privatwohnungen statt.

J Dresden, 10. Aug. In Crimmitschau und Umgegend wurde in 80 Textilfabriken sämtlichen /500 Ar­beitern gekündigt.

Stuttgart, 10. Aug. Wie heute im ,,Staatsanz. mitgeteilt wird, macht die Regierung von der Ermächtigung durch die Stände, die S t e u e r r e f o r m schon am 1.

1904 in Kraft treten zu lassen, keinen Gebrauch, x/ic Ein­führung erfolgt am 1. April 1905.

Budapest, 10. Aug. Im Abgeordnetenhaus erklärte Ministerpräsident Graf Khuen-Hedervary unter großer Spannung des Hauses, die Regierung hätte sich die Aufgabe gestellt, die Beendigung des ex lex-Zuftandes her­beizuführen und eine normale Geschäftsführung im Parla- ment zu ermöglichen. Zu diesem Behufe sei die Erhöhung Dünsbergfest abgehalten werden. Allgemein wird bedauert, des Nekruteukontiugents zurückgezogen worden. Tie Aus- ^^ß der Verein für dieses Jahr noch keme Anregung zu sicht, daß die Regierung^ diese Mission würde erfüllen - £G.-te gegeben hat.

rönnen, sei anfangs verheißungsvoll gewesen, doch die Mog- D armstadt, 10. Aug. Strafkammer. Die am

lichkeit des Gelingeus der Ausgabe verminderte such bap, L Avril d' I. in dem Hause des Gastwirts Joh. Fried- bis sie völlig verschwunden war. Darum hielt es die Re- in Büttelborn erfolgte Acetylenga s-Ex- gierung für ihre patriotische Pflicht, die Mrsfion m die p^sion, durch welche der Soyn desselben, welcher durch Hände des Kaisers zurückzulegen, und die Demission ^oZgGruch veranlaßt den Slpparat revidieren wollte, nichlt zu überreichen. Ter Kaiser nahm diese a n und I^g^bnklich verletzt wurde, und sehr leicht noch bedeutendes behielt sich die formale E-rlediguiig des -^UiOionsgesuchs ^tte entstehen können, war heute Gegenstand der

für später vor. Ter Ministerpräsident ersucht das Haus, Beryandtung. Aiigeklagt ist der 27 Jahre alte Spengler- sich bis zur Bilcmug des neuen Kabinetts zu vertagen und .^stcr und Installateur Joses Baroli in Weisenau, teilt mit, der König werde nach Ungarn tomnieii. sich seit mehreren Jahren mit der Herstellung von

Konstantinopel, 10. Aug. Em taiserliches l)rade I Aeetylengasapparateii befaßt und den fraglichen Apparakl sanktionierte gestern die vom Ministerrate beschlossene Be- Büttelborn auf Bestellung des Joh. Friedmann im stellung von 96 Krupp'jchen Schnellseuer-Gc- Oktober v. I. aufstellte. Das Legen der nötigen Gasrohch schützen. usw. besorgte der Spengler Gg. Hanf in Trebur. Die

New-Bork, 10. Aug. Der König der Belgier eingeleitete Untersuchung ergab, daß der Apparat nicht nur hat einem ihm befreundeten Amerikaner mitgeteilt, daß er sich in mehrfacher Beziehung fehlerhaft tonstruiert war, sondern m k. MU.».» Y»'

niöen des deutschen Kaisers, bauen lassen^ge Herstellung uiib die Verwendung von Acetylen betr., werde. I verstoßen worden war; nach § 2 dieser Verordnung darf

---r , » , L die Entwicklung von Acetylen iiicht in oder unter be-

Eltte Erseubahnkataftropye tu ParlS. wohnten Räumen erfolgen. Die Räume, in denen die Ent- Ein großes Unglück hat sich gestern abend in Paris zu- lvickler aufgestellt sind, müssen durch eine Brandmauer von o- den Wohnraumen getrennt sein und dürfen iiur unter leichter

getragen. In einem Stadtbahntunell erstickten durch den ^dachung aufgestellt werden usw. usw. Alle diese Vor- Rauch eines brennenden Eisenbahnwagens eine große Anzahl s^sien hat Baroli nicht beachtet, oblvohl er die Verord- von Passagieren. Noch ist nicht völlig aufgeklärt, wie der uung kannte. Das Unglück ist auf die fehlerhafte Koustru^ \*-» «* -»»-i-«- m «Esgrs.:, rss» s Daß er unermeßliches Unheil angerichtet hat, geht aus den 150 Mk. genommen und hat die nicht unbeträchtlichen

Drahtmeldungen hervor, die uns heute früh nacheinander zu- Kosten zu tragen.

hd. Mainz, 11. August. (Originaltelegramm

Qm6en: z w . des Gieß. Anz.) Heute morgen 5 Uhr überfielen

Paris, 10. August. Orn leerer erucs 20 Mann, anscheinend ausgesperrte Maurer, die

Stadtbahnzuges fiug heuteabend nicTit micöer eingeftettt morben finö, auf einem Neubau aus

Menilniantant Feuer, durch welches d,e elettr.sch«- grhomallco di- dort zur Arbeit gehenden italienischen

Beleuchtung verlöschte. Der folgende Zug, angefüllt mlt tinüppcln. g Mann, die sich hinter einer Hiitte

mit Reisenden, mu«te wegen des Feuers und des hielten schossen aus die Italiener. Mehrere

Rauches auhalte». D,c Rc.feude» fluchteten aber dernCC wurden verlei t Bis jetzt sind 5 Verhaftungen

Rauch war so dicht, datz man befurchte , mehrcre ^ ^er Italiener wurden ms Spital

Personen seien erstickt. D,e Feuerwehrleute, dw her- N

beieilteu, erklärten, sie hätten noch Leinen Leichnam 9 Ur/10> Aug. Im Hotel Kessel fand gestern uach-

gesundeu. Drchter Rauch entströmt dem Bahnhof, ^ta$4 eine Versammlung ehemaliger 88 er

um den sich eine beträchtliche Menge aufammelte. welche außergewöhnlich gut besucht mar, und zu Fünf Personen, die dem Ersticken nahe waren, wurden welcher sich besonders zahlreich die Kameraden von der gerettet, eine derselben behauptet, aus Leichen ge- Lahn und Dill, was bei den teilweise recht bedeutenden gangen zu jein. , Entfernungen lobend hervorgehoben werden muß, emge-

lebhaft besprochen.

Wien, 11. August. Fürst Nikolaus von Monte­ll e g r 0 ist mit Familie aus München hier eingetroffen.

In der im Eisenbahnministerium mit Ver­tretern der Privatbahnverwaltungen, sowie mit jenen des böhmisch-galizischen Landesausschusses abgehaltenen Konferenz teilte Ministerialrat Frhr. v. Buschmann mit, daß das Eisen- bahnministenum für Zuckerrüben die Anwendung, des Lliisnahmetarifs 2 in Erwägung zog, sowie niedrigere Fracht­sätze für Rübenschnitzel und andere verwandte Produkte. Der Vertreter der Südbahn erklärte, da die Südbahn Zucker so­wohl im internen Verkehr, als auch im Export bereits wesent­lich billiger verfrachte, als die deutschen Eisenbahnen, könne er eine Herabsetzung der Frachtsätze nicht zugestehen. Auch die übrigen Vertreter der Privatbahnen verhielten sich ab- jlehnend gegenüber den Forderungen der Zuckerindullriellen, Gruscha befand. Eine Anzahl Kardinäle ist wieder abgereist, st^^lche sie als unberechtigt bezeichneten, zumal es noch frag» egg?-------- "" ""1---1" sich fei, ob die Brüsseler Konvention so nachteilig wirken

Ausstand in Mazedonien. s werde, wie die Industriellen behaupten. Der Vertreter des

Genauere Nachrichten über den Umfang des mazedo-1 böhmischen Landesausschusses erklärte sich gegen eine Tanf- nischen Aufstandes fehlen noch immer. In maßgebenden ermäßigung, während der Vertreter des galizischen Landes- Kreisen von Sofia, wo die Bewegung sehr ernst genommen ausschusses den Tarifermäßigimgen zustimmte. Angesichts bcr| wird, befürchtet man Christenmetzeleien. Von Haltung der Privatbahnverwaltungen bemerkte Freiherr von der Pforte werden umfassende Maßnahmen kriegerischer Natur Buschmann, daß das Eisenbahnministerium sich nunmehr die vorgenommen. Große Munitionstransporte gehen regelmäßig 1 weiteren Entschließungen vorbehalten müsse.

von Konstantinopel ab, und die Regierung schloß Kontrakte Ischl, 10. Aug. Der Kaiser, der Ko n i g v 0 n R u- mit Lieferanten für die sofortige Lieferung von 1200 Pferden m än ien und die Mitglieder der königlichen FaiNilie ab Die ^aqe scheint weniger geklärt als vor einem halben trafen um 12i/2 Uhr mittags int festlich geschmückten ao. Lue ^age juuuyiL ji A u ssee ein und wurden von zahlretch^n Kurgästen und

Jahre. Ferner will man wißen, datz uyolge^des Protestes I Ashnern stürmisch begrüßt. Ebenso wurden den Mo- des russischen Botschafters über die Unzulanglichteit ber ^13- narcßcn ax^ der Fahrt naci) Altaustee, wo das Diner cin- nahmen in Mazedonien eine Ministerkrijis ausgebrochen ^bnommen wurde, herzlich Ovationen dargebracht. Nach sei und daß der Großvezier durch den neuen Marineministei einer Spazierfahrt wurde im Seehotel das Souper ein» Djelal Bey ersetzt werden wird. genommen, nach dem die Rückfahrt nach Ischl angetreten

Der Inspekteur der orientalischen Eisenbahnen, wurde.

Steiner, bestätigt, daß er von Sarafow einen Brief erhalten Ter Minister des Aeußern, Gras Goluchowvki, habe, mit der Warnung, keine Fahrkarten mehr aus- wurde heute vormittag vom König von Rumänien zugeben, da die Bahn zerstört würde und Unschuldige empfangen. -

nicht umkommen sollten. Der General-Inspekteur Hilmi Pascha ist mittelst Spezialzuges in Saloniki ein­getroffen und sogleich nach Monastir weiter gcrei|t. Das Armeekorps von Kossowo wurde nach Monastir dirigiert.