Ausgabe 
11.7.1903 Zweites Blatt
 
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abeeb 8 Ubr an Bord der

Mitgliederzahl

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8

Vereine

06

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1902

48

Ausland.

215

705

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3Uö 220 765

188941041 88119054

214 737

20 487

20 254

49 727

757

15 914

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Rein­gewinn

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14

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585 418 228 410

28451

1115

147 1168

848 1497

212 954

1687 369

1041 728 438

262 238

64 HI 1619

91 749 468 352

5 018 095

17 923 559

4 014 022

1357 044

131 549 349 1

12 398 216 1

308 014

30 655 935

15 171 949

30 901 107

118 875

6 037 825

65 058 811

3 965 697

2 728 029

49 576 517

2 756 453

372 506

408 632

254168

5 345 616

506 414

381 776

3 464 684

3 947 472

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v. Bad-Nauheim, 10. Juli. Bis zum 9. Juli 1903 sind 13 554 Kurgäste angekommen, wovon an genanntem Tage noch 6461 anwesend waren. Bäder wurden bis zum

9 717 17

20 475 50

3 862117

10 928 27

lassen will.

Frankfurt, 10. Juli. Em m feiner Art noch kaum dagewesener Ueberfall, der allerdings noch etwas, rätselhaft ist, ereignete sich gestern abend gegen 10 Uhr auf der Straße zwischen Eckenheim und Frankfurt. Der etwa 20 Jahre alte

auswärtigen Engagements der Kapelle aus.

Silberne Hochzeit feiern heute Herr Gottlieb

wurde. Er zögerte, an den Streitenden vorbeizugehen, aus Furcht, in die Sache mitverwiclelt zu werden. Als die Kämpfer sich endlich trennten, ging er vorwärts. Sofort aber so er-ahlt er überfielen ihn fünf junge Leute und zogen ihm den Rock aus. Während ihn vier hielten, entblößte ihm der fünfte den einen Arm und brachte chni mit einem Messer etwa dreißig sechs bis 8 Zentimeter lange Schnitt­wunden an verschiedenen Stellen des Armes, unten, oben und an den Seiten bei, sodaß der ganze Ar>n gewisser- maßen systematisch-kunstgerecht mit Schnittivundcn bedeckt ist. Allem Anschein nach ist der Täter ein Mann, der mit dem Messer sachgemäß umzugchen weiß: er hat den> llcberfallenen nur leichte Schnittwunden, nicht eine einzige schwere Ver­letzung beigcbracht. Der Verletzte fand Aufnahriie im städtischen Krankenhaus. Die Täter sind noch nicht ermittelt. Auf den 26 Jahre alten Taglöhner Otto Lieber wurde, als er I gestern abend am neuen Hafen mit Arbeiten beschäftigt war, plötzlich ein Schuß abgegeben. Die Kugel drang dem jungen Mann in die Stirn, oberhalb des rechten Auges, prallte aber am Stirnbein ab. Die Rettungsgesellschast brachte Lieber nach dem Krankenhaus. Der Täter konnte mcht entdeckt werden, obgleich Arbeitskollegen sofort an Ort und Stelle alles absuchten. Es heißt, daß ein Racheakt vorliegt.

9. Juli 151 500 abgegeben.

e. Wingers Haus en bei Schotten, 10. Juli. Die

S

Großalmerode Grimberg Hersseid pombcrg Fichtenau Marburg Melsungen Neukirchen Nordeck Reichelsheim Rotenburg a. Schlitz Wächtersbach Wetzlar I Wiloungen

Nauheimer und Frau.

- Jugendsest. Rach den bis jetzt so zahlreich em- gegangenen Anmeldungen der Kmder aller Stände verspricht das von den vier Wohltätigkeitsvereinen am 2. August d. I. im Philosophenwald geplante Jugendsest, verbunden mit Volksfest, einen schönen Verlaus zu nehmen. Es sei jetzt schon darauf hmgewresen, daß alle angemeldeten Kinder ein Geschenk Verhalten, daß der Eintrittspreis für Erwachsene aus 25 Pfg. festgesetzt, und der Ueberschuß demnächst zu wohltätigen Zwecken Verwendung finden soll. Anmeldungen der Kinder können noch bis zum Mittwoch, den 15. d. Mts., bei den im heutigen Anzeigenteile ersichtlichen Stellen erfolgen.

- Besitzwechsel. DaS August Sche ppelmann'sche HauS, Großer Steinweg 20, ging um 24000 Mk. an Wagen­meister Schulmeyer über.

Generalkulturplan für den oberenVogels­berg. Außer den in unserem gestrigen Bericht genannten Herren gehören zu der von der Großh. Regierung betrauten

7 43 89

9

49

54

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30 66

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Vermischtes.

Koblenz, 8. Juli. Zwei Deserteure des In. santerie-Regimcnts v. Goeben Nr. 28 wurden hier ein- gebracht, welche cingestanden haben, in der Nähe von Kaub aroße Schwellen aus den Etsenbah ngelcisen be­festigt zu haben, in der Absicht, den Zug zur Entgleisung zn

prust werden. .

Amsterdam, 10. Juli. Prinz Heinrich der Niederlande wird am kommenden Mittwoch Aachen verlassen und in Masirichr mit seiner Gemahlin,- uigin Wilhelmina, Zusammentreffen, wo für den Be­such große Vorbereitungen getroffen sind.

Bukarest, 10. Juli. Aiach aus Lis chiuew hier ern- gettofjenen Nachrichten ist dort ein Direktor des Justtzmirn-1 steriums eingerroffeu, um im Auftr age des Zaren eine strenge Untersuchung vorzunehmen. Alle bereüS aus der Last entlassenen Perfonen sind wieder verhaftet worden. Der angebliche Hauptschuldige Ptzerjewski hat sich der Strafe durch Selbstmord entzogen. Die morali­schen Urheber der Metzeleien wurden ebenfalls »ar*

von dort verschwunden. ,

-0- Frankfurt a. M., 10. Juli. Im RaubtierhauS des Zoologischen Gartens sind jetzt die drei jungen Silberlöwen für jedermann sichtbar. Es ist ein allerliebstes Bild, wenn die drei Kleinen bald auf ihrer Mutter Herum­turnen, bald an dem im Käsig stehenden Baum hinaufklettern und dann, weil sie den Rückweg nicht finden können, herunter­purzeln oder die Alte zur Hilfe rufen. Das Haus für kleine ! Säugetiere hat sich bei der jetzt fast übervollen Besetzung mit seiner Einrichtung von teilbaren Käfigen, die nach Bedürfnis größer oder kleiner gemacht werden können, so gut bewährt, daß es zum Vorbild für gleiche Anlagen in den beiden größten zoologischen Gärten der Welt geworden ist. Die Direktion des Newyorker zoologischen Gartens hat sich em Modell der Käfige hinüberkommen lassen und jüngst wurden die Pläne des Hauses an die Zoological Society m London geschickt, die danach ein Haus m ihrem Garten bauen

Aus Stadt und Land.

Gießen, 11. Juli 1903.

Finan zp rüs uug. Die im Frühjahr 1903 in Darmstadt stattgehabte Staatsprüfung der erste Kategorie un Finanzfach, welcher sich 72 Kandidaten unterzogen, bestanden davon nur 30. Von ihnen fallen auf den Kreis Gießen 21 Aspiranten, nämlich: Karl Brückner und Heinrich Junker, beide auS Gießen.

»* Geh. Oberbergrat Prof. Dr. Lepsins, Dozent an der Darmstädter technischen Hochschule und vor- tragender Rat im Finanzministerium, welcher die Tiefbohr- mrgen in Bad-Nauheim und Bad-Salzhausen leitete, wird sicherem Vernehmen nach in aller Kürze in den Ruhe st and

hiesige Kirche wird gegenwärtig vollständig iimgebaui. Die alte Kirche war sehr baufällig geworden. S,e ist eme der ältesten Gotteshäuser Hessens und wurde von Erkan- bald, Bischof von Mainz, um da« Jahr 1015 erbaut. Die Arbeiten wurden im verflossenen Winter in Angriff genommen und sollen bis nächsten Sommer beendet fein, um welche Zeit die feierliche Einweihung stattfinden soll.

Darmstadt, 10. Juli. Die ,Darmst. Ztg." gwt eine Erklärung des preußischen Kriegsministers bekannt, wonach die hessischen Oberrealschulen zu denjenigen Lehr­anstalten gehören, deren Reifezeugnisse als vollgültiger Nach­weis des erforderlichen Bildungsgrades für den Offizier­beruf angesehen werden. Die Primanerzeugnisse dieser An­stalten berechtigen zur Ablegung der Fähnrichsprüfung.

Mainz, 10. Juli. Wegen der Eingemeindung ! Mo mb ach 6 hat wieder einmal eine Sitzung stattgefunden, in der Herr Oberbürgermeister Dr. Gaßner hervorhob, daß erst bann der geeignete Zeitpunkt für die Eingemeindung ge­kommen sei, wenn die Festungswälle die Stadt nicht mehr von Mombach trennen. Daß sich die Erledigung der Ein­gemeindung sehr verzögert, ist übrigens allein den unannehm- baren Bedingungen zuzuschreiben, die im vorigen Jahre der Stadt Mainz unterbreitet wurden. (M. Tgbl.)

Worms, 10. Juli. Die Wiederherstellung unseres Domes gelingt vortrefflich und die Neuarbeiten lassen kaum die bessernde Hand erkennen. Die Bearbeitungsart ist näm­lich dieselbe wie früher. Ferner ist es gelungen, das alte Material (Sandsteine aus dem Leininger Tale) wieder auf* zufinden. Obwohl darum bereits 11 Jahre am Dome ge- I arbeitet wird, ist davon, besonders im nördlichen Langschiffe,

London, 10. Juli. Ter Lordrnapor gab im Mansion tfottfe den Offizieren des vor Portsmouth liegenden am e rv kanischen Geschwaders ein Festmahl. Derselbe sagte in einem Toast, den er auf Präsident Roosevelt ausbrachte, die Engländer würden sich von Herzen freuen, den Präsidenten einmal in England zu sehen Admiral Cotton erwiderte, seine Schiffe seien auf ausdrücklichen Befehl des Präsiden. ^enuachEnglands Küsten als Botendes tfrie» dens, der Freundschaft und der Zuneigung ge­kommen. König Eduard, ine Offiziere und die Äiannschaften der herrlichen englischen Flotte hätten chnen, den Ameri­kanern, einen überaus glänzenden Empfang bereitet, der bei ihnen eine bleibende Erinnerung hinterlassen werde.

(Unterhaus.) Bei der Beratung der Vorlage über die Marinebauten teilt der Zivillord der Admrralität Pretyman mit, die Regierung fei der Ansicht, daß der neue Flottenstützpunkt in Saint Margerets Hope vom strategischen Standpunkt aus wunderbar gelegen sei «ter* selbe nehme eine beherrschende Stelle ein, was dre Nordsee betreffe, er befinde sich in beträchtticher (tiit- sernung von irgend einer Torpedostatton, welche durch einen möglichen Feind besetzt werden könnte. Die Pläne würden für die Flottenbasis im Maßstabe von Portsmouth oder Vlymonth aufgestellt; aber es folge daraus nicht, bafä die Admiralität eine so große Flottenbasis errichten werde. Nach Fertigstellung der Pläne werde die Admiralität ö> wagen, welches die dringendsten Ersordernisse seien. Dte Arbeiten würden so ausgeführt werden, daß sie mit möglich)! geringen Kosten erweitert werden können. Zuerst wurden die Kasernen, Unterrichtsgebaude und Krankenhäuser gebaut. Unterdessen werde die Frage der Docks und der Bafims ge­

bart ein getroffen en russischen KriegSsclfiffeSSvellana". Anläßluv der Anwesenheit des Kriegsschiffes findet heute ,^HohenKollern" ein Diner statt. Lbet aus Kopcnl-agen, dort ver-

1 604 _

60 060 51

wohnen." _ r u u rr.

München, 10. Juli Die Wahlgesetznovelle, mit der sich der Landtag in den nächsten Tagen beschäftigt, bringt das geheime, direkte und allgemeine Wahlrecht. Das Mter für die Wahlmündrgkett durfte weiter hinansgeschoben werden als bisher.

Der ^Lot.-AnA" nie------ , - ____ ,

Vnttr Kais er Wilhelm Ijabe aus die Fürbitten von I dänischer Seite die Begnadigung des zu.12 Advnattn Gefängnis ncrurtvilten Redakteurs exmonfcn von der

StB-" gcsteM.

Die Saiferm wird am. d M. tit DanKig ern-1 treffen und sogleick) nach Kabinen weiterfahren. I

fcuf ein alte- Wort des Kaisers beruft sich die LLattonall. Kvrr ' wäre zu wünschen, daß diejem- gen Parteien, denen die gedeihUck-e Entwicklung der vater­ländischen Verhältnisse am Herzen hege, einander schonten. DaS nationalliberale Fraktion-organ mahnt die liberalen Parteien, mit dem Hinweise aus das Kaiserwort abermals, die Gegensätze zarücktreten zu lassen intb keine Gcsinnnngs- schnüsseler zu treiben und ruft zum Kampfe gegen ou- Zentrum auf. . ...

Der diesjährige Parteitag der deutsch­sozialen Reformpartei wird anfangs Oktober ftajtt- finden. Als Orr sür denselben wird von der Part eil ettunß | Berlin vorgeschlagen.

Bremen, 10. Juli. Auf die vom Bürgermeister Pauli gestern an den Kaiser gemachte Älnzcige von dem glücklrck) erfolgteii Stapellauf des kleinen Kreuzers Bremen", der die Versicherung hinzugesügt war, daß Bremen von Stotz und Freude erfüllt sei über den von S. M. dem Sck)isi erteilten Namen, ging heute ftüh aus Swinemünde folgendes A n tw ort-Tel e g r amm cui: Sr. Magnifizenz dem Bürgermeister Dr. Panh-Bremen. ^hre Nachricht von dein Stapellauf meinest kleinen Kreuzers Erraten" hat mich herzlich erfreut Möge der Geist des Borwärtsganges, welcher Bremens Unternehmungen aus- zeichnet, der Tätigkeit des neuen Schisses allezeit inne-

über , Behandlung der Giro-Verbindlichkeiten int Geschäfts-1 bericht", midZinsrückstände" des Herrn Anwalt Dr. Crüaer-Charlottenburg überSparkassen und Genossen­schaften" und Justizrat H a r n i e r - Cassel überBerpfand- mtg von Lebetiöversicherungspoliceir". Nachdem die reid)- haltiac Tagesordnung, von welcher leider infolge der vvr- acidbrittencit Zeit einige Punkte zurückgesetzt werden mußten, erjckwvft toarv schloß der Berbandsdirektor gegen 2 Uhr den oftiziellen Teil des BerbandStaaes. Bei dem sich daran anschließenden gemeinschastlichoii Mittagessen, dessen Arran- aement und Zusammenstellung den Herren Drescher und Sch rödel sehr zur Ehre gereichen dürste, brachten die | Herren Justizrat Dr. Gut fleisch-Gießen, Justizrat Dr. Harnier-Eassel, Direktor E. Loos-Gießen, yenkel- Eassol W e r n e r - Biedenkopf, Dr. Crüger-Charlotten- burg und Direktor T h v r w a r t - Frankfurt Toaste cms. Ein runi Schlüsse unternommener Spaziergang in den Philo- jvphcMvald, hielt die Teilnehnier, soweit nicht dieselben i dwn mit früheren Zügen wieder abreisen mußten, noch lange zusammen. Als Ort des nächstjährigen Ver­bandstages wurde Hers seid gewählt.

Wir geben hier noch eine statistische Uebersicht über Die Geschäftsergebnisse der Vorschuß- und Kreditvereine de§ Hessischen UnterverbandeS für das Jahr 1902:

60 48

66; 58

123112

Alsfeld

Bad Nauheim Biedenkops Butzbach

Kassel, Krcditverein

Staffel, Allg. Vor­schuß-Verein

Eschwege

Friedberg

Fulda

Gießen

10 129 10

39 852155

9 022'21 2 97711 2 981113

7 01612

5 670 4 118013

5 825 8 6 928 15

6 076 26

|587 049

576 407 224 410

2827

1101

140 1156

8401 1486

211

953

1684

353

1039 7171

430

263 243

589

1659

89, 739

441| 317s

hastet.

4L Kerbauvstag hesstscher Vorschuß- un» Kredit-Kereine.

Gießen, 10. Juli.

Der gemäß des aus dem vorjährigen Verbandstag in Bad Bildungen gefaßten Beschlusses in diesem Jahre in Gießen abzuhaltende 41. Verbandstag hessischer Borschutz- und Kreditoereine wurde Donnerstag abend durch dre sehr zahlreich besuchte Vorversammlung im Hotel Großherzog I von Hessen eröffnet. Ersck)ienen waren u. a. Genvssenschafts- anwalt Dr. C rüg er-Charlottenburg und Dankdirettor Tborwart - Franksnrt a. M. Der Perbandsdirektor Justiz rat Dr Harnrer-Eassel eröffnete die Versammlung und erteilte zunächst Dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Gewerbebank zu Gießen, Herrn L. Petri IL, ba3 Wrt Nachdem dieser die Erschienenen im Namen her Gewerbe- banf zu Gießen in herzlichen Worten begrüßt, wurde in die Verhandlungen eingetreten und in Erledigung der Tages-! ordnuna zunächst Direktor C. Loos-Gießen zum 2. Vor- iikenden und W. M o es er -Gießen zum Schriftführer ge- möfrtt Ms Revisoren für die Verbandsrechnung wurden d^Herren Stie hler-Friedberg und R i 11 e r - Grünberg heftimmt Nach den Berichterstattungen von 12 Berernen, die zum teil sehr lebhafte und lehrreiche Diskussionen her-

imbähä

Ml Saalbaues ^Obey^at^W Darmstadt und M-lrorattonS^

nvck> Rraierungsrat Dr. Heinrichs unt> BeigeordneterIbaurat Wißmann in Gießen. z .. ____

Eurickimann erschienen, welche die Bepammlimg un ..in ^e?d^r Regierung beyo. der Stadt wiegen begrufiten.

brachten außer der Berichtcrstatwng < r"iiic soweit dieselben nicht schon UI dec

Barversammlung erteorgt waren, noch sehr wterelsante Vor-i ttäqe der herreu Stieltet Thorw ar t-Aranksurt a. $2.?.

fast keine Spur zu merken.

^.Wetzlar, 10. Juli. In dem oberen Teil unftrer Stadt hat sich in den letzten Jahren der Wassermangel immer fühlbarer gemacht. Auch wird im Hinblick auf die dort zu errichtenden Neubauten diese Kalamität sich voraus­sichtlich noch erheblich steigern. Uni ihr abzuhelfen, ist geplant, das Wasser mittels einer Pumpenanlage zu einem auf der Plank zu errichtenden Reservoir zu befördern, von wo aus alsdann die Oberstadt mit Wasser versorgt werden soll. Mit derselben Leitung soll auch der Behälter im Kaisersgrund gespeist werden. Als BctciebSkraft ist ein Dcutzer Gasmotor vorgesehen, der in einem Anbau an den Hochbehälter auf der großen Promenade untergebracht werden soll. Die Firma L. u. G. Panse hat den Plan ausgearbeitet und einen Kosten­anschlag ausgestellt, der sich auf 60000 Mk. beläuft.

Wetzlar, 10. Juli. Am 15. d. Mts. treffen hier tm der Vertreter des Landwirtschaftsministers, der Oberpräsident der Rheinprovinz, Exz. Nasse, der General-Kommissions- Präsident von Dässeldors, der Regierungspräsident Freiherr v Hövels und der Landeshauptmann der Rheinprovinz, um am 15. und 16. d. Mts. den Kreis Wetzlar zu bereisen und zu besichtigen. . .

Limburg, 9. Juli. Ein bei einer Seiltänzer, truppe befindliches 14jähriges Mädchen wurde kürzlich I von der hiesigen Polizei der Truppe abgenommen und in Staffel in Pflege gegeben, weil die Polizei annahm, daß das K,nd nicht zu der Truppe gehöre. Das Haupt^ derselben gab an das Kind sei ihm, als es ein halbes Jahr alt war, m der Schiveiz geschenkt worden. Auf die Ausschreiben an die Heimattzbehörden kamen jetzt die Eltern des Kindes aus der Schweiz und Hollen es zurück. Es war vor mehreren Jahren

treten. . . , I

r ** Der Zweiten Kammer ging, wie wir bereits

- kurz meldeten, ein Gesetzentwurf über die Umwandlung und Ablösung der Streuberechtiaungen in fremden Waldungen zu. Danach findet daS Gefetz vom 24. Juli 1899 bett, die Ablösung von Reallasten und Dienstbarkeiten auch aus die Stteuberechttgung Anwendung. Die den Gemeinden zufallenden AblösunKsummen solleii ver^nsllch angelegt werden, um den Zinsertrag zur Anschaffung von Stteu- Mitteln im Bedarfsfälle zn verwenden. Die Regierungs- vorlaae wird bannt begründet, daß die Strenberechtigung, welche den Waldboden ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse der Forstwirtschaft der schützenden Stteudecke beraubt, notwendig! I ui einer Verarmung des Bodens und damit zu einer dauern- öen Schädigung der Waldkulttrr führt. Eine Nutzung, die solche Wirkungen zeitigt, nttjjse als eine geradeFu futtur* feindliche b^ichnet werden. Nachdem bereits andere. Bundesstaaten, wie Sachsen, Württemberg, Baden u. a. die Stteuberechttgung zwangsweise gegen Entgelt abgelost ......... ------

haben, müsse Hessen diesem Beispiele rm fresse Kiner bejanb sich auf dein Heimweg, als er m der Höhe

lausgedehnten Forstkultur folgen. ^lreuberechtig' I ftrtebbofS Zeuae von Streitigkeiten einer Anzahl Männer

unEi bestehen noch in zwölf hessischen Oberforstereien. Pe8 Fneoyofs Zeuge ... .........

- Die Anlagemusik fällt morgen Sonntag wegen