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der Versandgeschäfte.
Sorgfalt behandelt werden.
Die Aussichten der Zigarrenindustrie für das laufende Jahr sind wieder ungünstig, sodaß eine Einschränkung wohl überall Platz greisen muß. Infolge des auch bei den Detaillisten schlechten Geschäftsganges klagen alle Fabrikanten über langsame Zahlungsweise und im Zu- sammenhange damit über zunehmende Verluste.
- Cigarrendetailhandel.
Der Jahresbericht der tKroßy. KandelsKammer Kießen.
Schiffslmchrichten.
Red Star Linie.
Ter Postdampfer „Zeeland" der Red Star Linie in Antwerpen ist laut Telegramm am 6. Juli wohlbehalten in New- Pork angekommen.
9Ct)CS>cnn sich in der zweiten Hälfte und insbesondere in den letzten Monaten des BerichlsjahrcS eine leichte Aus- beneruna bemerkbar machte, jo hat diese ihren ^ruiid in der Natur des Ä-ejch^steL, für welches das letzte Brertel-
Die Berichte aus der Z i g a r r e n i n d u st r r e lauten durchweg ungünstig. Der Geschäftsgang der Zigarrensabr> kation war in dem Berichtsjahre schleppend und noch schlechter als im Vorjahre, sodaß dieser Jndurstrezwerg rm Jahre 1902 unter dem Drucke des allgemeinen Ruck- chlages weit fühlbarer zu leiden hatte, als in den vorhergehenden Jahren. Insbesondere waren in der ersten Hälfte des Jahres die Klagen über ungemein schleppenden Absatz so allgemein, daß es nur einzelne Firmen gab, die flott beschäftigt waren. Die Verluste, die sich aus den unsicheren Verhältnissen der Kundschaft ergaben, waren für manche Fabriken außerordentlich hoch. Die Einkäufe wurden vielfach aus das ^rotwendigste beschrankt, und die Kundschaft juchte ihre Lage nach Dlöglichkeft zu ver- rinaern. Da die Verkaufsspesen sich aber auf der gleichen v)öhe wie im Vorjahre hielten, so mußten bei dem geringeren Umsatz die Ergebnftse der Zigarrensabrrken zuruck-
bau «e sind deshalb auch über ihren sandwirtschElcheu । Wert zu setzen. Die Bichaiiptung, diese lÄnmdstücke seren 1 als Mrugelande zu betrachten, da ein Baukonsortrnm da» Gelände aufschließen könne, auch ohne daß eS in den OrtS- l>auplan ausgenommen sei, ift nur insofern richtig, als ein Bvulonsortrum zwecks Ausschließung des Geländes dessen Aufnahme in den Ortsbauplan beantragen kann. Aber erst wenn ein solcher Antrag gestellt und genehmigt worden ift kann von wirklichem ^utzelande die Rede fern. Ties ist hier nicht der &alt SS ift zivar behauptet wor- dem daß die Auftiahme in den OrtSbauplan beantragt worden fei. Cine Beweisführung für diese Behauptung bat der Provinzial-Ausschuß nicht für erheblich gehalten, da fest steht. daß die Genehmigung zur Aufnahme in ben Ortsbauplan nicht erwirkt worden ist und daß bie)e Genehmigung auch nicht in sichere Aussicht genommen wer. den Imin. Damit entfällt aber nach den vorstehenden aerichtliwen Entscheidungen der Grund zur Bewertung des Geländes als Baugelände. In dem stattgehabteii Verfahren wurden Anhaltspunkte für ihre Bewertung mir aeneben durch die fwihändigen Verkäufe der Nachbargrund> uücke bei welchen 5 Mark für den Quadratmeter bezahlt wurden. Die Aussagen der von dem Provinzialausschuß vernommenen Zeugen beziehen sich mit Ausnahme der tlnaaben des Zeugen Bieker, welcher gleichfalls den Quadratmeter für ö 2)lar! verkauft hat, nicht aus die hier in Betracht kommenden Mundstücke, sondern nur auf Gelände an der Äilhelmstraße oder in deren Nähe, und auf solches an der Franlftirterstraße oder in deren Nähe, welche die Eigenschaft als Baugelände bereits besitzen, und gehen dahin, daß erstere mit 20-21 Mark, letztere mit 19—20 Mark zu bewerten sind. .. ,. . . -
In Anbetracht nun, daß die hier in Rede stehenden Grundstücke, es sind diejenigen der evangelischen Pfarrei, von Schwan, Weidig, Rosenthal und Gail die letzteren mit Ausnahme von 9er. 192, 1 und Nr. 193, 1 fein Baugelände sind, daß sie aber höher bewertet werden müjftn, denn als landwirtschaftlich benutzte Grundstücke, und daß sämtliche Verkaufe von Nachbargrundstücken in letzter Zeit zum Preise von 5 Mark für den Quadratmeter abgeschlossen uwrden sind, muß angenommen werden, daß dieser Preis auch für die genannten Grundstücke der ^^H^erii'ach war für sämtliche vorgenannte Grundstücke die Entschädigung auf 5 Mark für den Quadratmeter sest- ‘iiicRcn
Für $äumc und Sträucher sind von der Lvkalkom- mission bei Weidig Erben eine Entschädigung von 5ä Mark und bei Rosenthal eine solche von 179 Mark angenommen worden. Ter ProoinzialauSschuß hält diese sür zu medrrg und hat das Anderthalbfache der Schätzung der Lokal- kornrnission mit rund 83 Mark für die Erben Weidig und 269 Mark für Rosenthal festgesetzt. Der letztere erhalt außerdem eine Vergütung von 10 Mark für eine Einftie-
dd*Vas hie Gail'schen Grundstücke Nr. 192 und 193 und das Grundstück der Baiserstiftung betrifft, so bilden diese einen weit zurückliegenden Teil von an der Wilhelm- straße gelegenen Hoftaiten, während das Plantsche Grundstück als Hintergelände zu allerdings ftemden Hofratten an der Frankfurter Straße zu betrachten /st-. Die Gab^el- jchen Grundstücke bilden eine für sich abgefchlossene Hos- iait5m Einzelnen ist bezüglich dieser Gruiibstücke das Folgende zu bemerken:
1 Die Grundstücke Nr. 192, 1 und 193, 1 bilden einen der Hojraite Nr. 16 der Wilhelmtzraße uni) sind dem
VXnÄ Vö”nSen fu erachtem Zu zu normalen Preisen zu kaufen; Tabake^D e^L fhih rm herbem die auf ben Gail'schen Grrrnb-1 machten hur die hellen, fahlen .^tftabare. 4Jic torbeit des Publikums, das die grauen Deckblätter immer ^ückailoinmissioii bat den Wort der auf den Grund- mehr verlangt, hat die Nachsra^ in einer ^ife ge- (lüden Flur XX\ Nr 137? 138 stehenden Bäume auf Ü85.Ü0 steigert, zu der das Angebot schon lange E mehr Mark den Wert der Büurne und Sträucher auf dein Grund- in einem annehmbaren Verhältnisse steht. Die grauen
XXV sTh- 1921/ auf 455 20 Mark und auf dem Deckblätter werden von Jahr zu Jahr Häher bezahlt, die
stü-k- Mr XXV Jk. 1 ae &äht ®« Pro- Kundschaft verlangt ihre^erarveitung schon für die 6Pfg..
Grundstück Nr. 193'/,o auf 633.50 _vLarl geschätzt, ^cr -pro qinanen und die ^olac davon ist, daß mese für die
vinKialausschuß hält diese Schätzungen s^ z^^ ^r Fabrikanten früher dankbarste Preislage heute nur noch ^at die Entschädigungen auf das Aiidirthallifache ber bescheidenen Nutzen läßt.
Schätzung der Lokalkommissiou, sonach auf rund dl8, 68u Besondere Mage wird über die vielen Beschädigungen und 810 Mart festgesetzt. nfrn der Postpaketsenduugen geführt. Trotz sorgfältigster Ber-
Für abzubrecheiide Mauer, ^^unung,Packung mit Schutzleisten, federnder Wellpappe und doppel- . ist hier nichts zu vergüten, dagegen ist d.w neuO ¥ \^cz £e^)er^ab^e kommen doch immerzu Reklamationen der von der Baubehörde mit emer oa^^^buden Bauplatz-^ z^bschaft wegen Beschädigung der Sendungen vor. Die einftiedigung zu versehen. Ein Minderwert llutt für doi > I ^M-j^^iöimgeii erfolgen lediglich auf dem Transportwege übrigbleibende Gelände nickst em, es ist deshalb a h iu Hauptsache !vohl dadurch, daß zu große Mengen eine Eiitschädigimg hierfür nicht zu zahlen. auseinander ausgestapelt und die einzelnen Pakete während
---- des sEin- und Ausladens häufig nicht mit der erforderlichen
Tabak- und Cigarren-Jndnstrie.
Die Lage der R a u ch t a b a k s a b r i k a t i o n hat sich tm Berichtsjahre im allgemeinen nicht gebessert. Einer kleinen Steigerung des Versaiidguantums stand ein fortschreitender Rückgang des Durchschnittswertes, der abgesetzten Baren entgegen, da die Konsmnenten, die zum weitaus größten yluch für den Zigarrendetailhandel brachte das Be- Teile der weniger bemittelten Land- und ArbeUerbevolker- Eöiahr einen Rückgang, dessen Ursache zum Teil darin ung angehören, bei dem Artikel wefter zu sparen suchten ^at, daß sowohl der 9 Uhr-Ladenschluß als auch die und immer mehr bllligere Sorten verlangten. Die Mlbr^ Sonntagsruhe keiner Branche mehr Schaden gebracht kation wird hierdurch., bejoiiders bei den augenblicklich ^aben, als gerade dem Zigarrendetailgeschäst. Jmmerh höheren Preisen für alle Sorten des Rohlabaks schwieriger h^eri die Zigarrenraucher als auch die Zigarrendetaillistt „• und wenig lohnend. . . bis jetzt sich ziemlich an den 9 Uhr-Ladenschluß und an
Kautabak war auch in der verflossenen Geichastsperiode bie Sonntagsruhe gewöhnt, und die Annehmlichkeiten für steigend begehrt, und die Fabrikation war gut beichastigt. bic H-^dier werden von diesen bereitwillig anerkannt. Dagegen koniiten die Verkaufspreise auch diesmal mit den zronkurrenz ist den Zigarrendetaillisten aber -
stetig wachsenden Gestehungs- uni) Vertriebskosten nickst hurch ^ie Wirte entstaiiden, die nach Schluß der Ladengleichen Schritt halten, sondeim blieben meist unverändert, ^^ichäste noch einen schwunghaften Handel mit Zigarren Das Arbeitsangebot hat gegenüber dem Vorjahre -uge- ^treiben können. Geklagt wird von den Zigarrendetail- nommen. geschästen auch über den direkten Verkauf mancher Fa-
....... bruanten an das Publikum und über die zunehmende Zahl
aber nur in Flaschen, wo Plakate oushängen.
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