Kemeinsaßliche Uelehrung
Gerichtssnal.
Vermischtes.
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Cimberntal stürzte Anton Corradini aus Molina ab.
Hof-Möbelfabrik und Kunstsohreinerei von Ludwig Alter in Darmstadt Ranges.
Sro6lh Hessischer und Kaiserlich Russischer Hoflieferant Permanente Ausstellung von 120 Zimmer-Einrichtungw Auf Wonsoh kostenlose Ünterbreitung meiner Haupt-Kollektion
schLft Heinrich Lemster zu Raeber-Ingelheim wurde aus Anlaß feiner Versetzung in den Ruhestand dus Allgemeine Ehreuzerchen mit der Inschrift „Für treue Dienste" der- Lehen. — S. K. H. der Großherzog haben öcm ^txir tionsaisistenten Julius Brohrn in Kalk, den Bahnmeistern Hermann Herb sieb in Rüsselsheim, Wilhelm Kabey in Ober-Ramstadt, Heinrich K i l b m Bensheim, Gottfried Schatto in Groß^Sermi, Christian Stein in Eberbach, JLtob Tamm in Groß-Umstadt, Bernhard Trabner in Smendlinaeu, Aloysius Tuch in Seligenstadt und Georg Wiener in Armsheim, den Werkmeistern Wilhelm Dreht in Mainz und Heinrich Stephan in Darmstadt, dem Gütererpedienteu Johann Weidmann in Waldhos, den Eisenbahnsekretären Anton Grün in Darmstadt, Johann Scharnback m Mainz und Martin Hilshermer rn Mainz — die unkündbare Anstellung in der Hess. Preuß. Elsendahngemeinschast oerliehen. Dem Lokomotivführer Barral Wenderolh in Bebra wurde die unkündbare An- steUung rn der Hess. Preuß. Eisenbahngemeinschaft ver- Lehen. — Ernannt wurde der Dammwärter-Aspirant sDa» litäranwärter Karl Horst aus .Stockstadt a.,RH. zum. Dammwärter mit dem Wohnsitz zu Guntersblumer Fahrt.
•* Studenten mit Kinder - Fahrkarten. Bei SeseüschaftSfahrten, die von Studrerenden akademischer An- jmlten, Fachschulen u. s. w. zu wissenschaftlichem und be- lehrendem Zweck unter Leitung von Lehrern unternommen werden und bei denen je zwei Teilnehmer immer auf ein Fahrkarte befördert werden, hat sich der Uebelsland gezeigt daß eine genaue Kontrolle weder an der Sperrschranke, noch am Zuge ausführbar ist, well teils die Teilnehmer nicht zu- jammen untergebrachl werden können, teils diese sich nicht geschloffen emfinden, sich auch sonst auf den Bahnhöfen u. s. w. voneinander trennen. Zur Vermeidung dieser Unzutraglich- kerten soll in Zukunft an jeden Teilnehmer solcher Gesell- schaftsfcchrten erne halbe (Kinder-) Fahrkarte verausgabt
«L w.-b gegen
- Berlin, 10. Juli. Aus der Irrenanstalt Herz- berge entsprang der gemeingefährliche Gerstes- krauke, Hochstapler und Hoteldieb Georg ManuleSco, geboren 1&71. Derselbe trat vor seiner Festnahme unter dem
• DaS lenkbare Luftschiff rein ^urunftv- trau ml Man schreibt uns: Gras Ferdinand v. Zeppelin, der unermüdliche Konstrukteur des lenkbaren Luftschiffes, ist ivieder auf dem Plan! Er wollte zuerst von weiteren Versuchen absehen, da er die für den Neubau des Fahrzeugs nötigen Mittel allein nicht aufbringen tonnte. Slber ^aljl* reiche Freunde der Flugschisssidee haben den Grafen gebeten, er solle das Fehlende von den breiteren Schichten der Gesell- ! schäft fordern. Graf Zeppelin will nun noch einen letzten Versuch machen. Mit einem Aufruf an das deutsche Volk wendet er sich nunmehr-an die, welche geneigt lind, für die "Aussicht, die brauchbare Lustschlssahrt verwirklicht zu sehen,
einen Betrag auszugeben.
♦ Ein ungetreuer Bankier, lieber das Manu* fakturwaren- und Bankgeschäft von Seiler in Rathenow wurde der Konkurs eröffnet. Dabei stellte sich heraus, daß der Inhaber Otto Seiler seit Jahren Depots seiner Kunden, die meist aus kleinen Leuten bestehen, unterschlagen hat. Ein Dienstmädchen verlor seine ganze Barschast m Höhe von 750 Mk. Seiler befindet sich zurzeit in einer Heilanstalt, wo
Da viele Kmder dem Verbot nicht oolge leifteten, erhielten ste Hausarrest von dem Pfarrer, und als sie diesein nicht nachkamen, ivurdeii sie nut dem Rohrstock und durch Ohrfeigen bestraft. Cm 13 fahriger Junge, der sich aufs Leugnen verlegte, wurde von dem Pfarrer aui einen Stuhl gelegt und bestraft. Als er mu den Füßen austrat wid zu Boden fiel, packte ihn der Pfarrer tm Genick und warf ihn auf die Schulbank. Der Junge lag drei Wochen krank zu Hause und soll eine Rippenquetschung davongetrage»i haben. Dr. Rcunann aus Flonheim erklärte, daß er bei dem Knaben Hautabschürfung auf dem Rücken, eine Anschwellung an der Magengegend und Rienien auf dem Gesäß vorgefunden habe, ferner eine > Rlppenquetschnng, es fei möglich, daß die letztere durch heftige Geivalt, durch das Himverfeli auf die Bank entflanden fei. -per I Staatsanivalt beaiitragte drei Atonale Gefängnis, das Gencht er- laniite auf 160 Atk. Geldstrafe. In den Urlellsgründeu wurde aus- geführl, daß das Gericht den Pfarrer in öen elf Fällen schuldig befuiiden habe, der gröbste Fall sei der des Haas. Mildernd tarnen für den Angeklagten in Betracht die Lügenhaftigkeit und der Ungehorsam der Jungen, iiidem |ie noch von de»r Eltern unterftutzt ivordeii. Ter Pfarrer wurde in sämtliche Kosten, auch in die der
er auf (einen Geisteszustand untersucht wird.
* Der gescheite Piccolo. „Piccolo, habt ihr em Konversationslexikon?" — „Steinl Was möchten's denn gern wissen, Herr Professor?" ..
Mainz, 8. Juli. Der katholische Pfarrer Kümmerer von Gail-Bickelheini ist beschuldigt, m elf Fällen bei Schulkindern — Kltabeii und Aiädchcn — während der Religionsstunde das Z ü et) 11 g il n gsrechl ioeit ü ber ( chri 11 e n zu Haven. Die
Aus Stadl und Land.
Dießen. 11. Juli 1903.
- Trrfonati-en. S. K. H. der Großherzog haben bem Architekten Fredril-sen in Mainz das Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen; dem Geh. Kommerzienrat Julins Rvm- be lö Mfeibft das Ehren kreuz desselben Ordens; dem Vorstand der Stadtkasje C^emeinde-Einnehmer Friedrich Ferna es daselbst das Ritterkreuz 2. Klasse desselben Ordens und dem Bildhauer Hubert Zöllner daselbst das Silberne Kreuz desselben Ordens verliehen. — Der Kreis- bauinspcktor des Kreises Lauterbach C^corg Thertz wurde zum Kreisbanirrspekror des Kreises Dieburg ernannt. —- Dem Lehrer an der ^^emeindeschnle zu Egelsbach im Streife Offenbach Georg B ö ch e r wurde das Süberne Kieuz des Verdienstordens Pbilippö des Großmütigen verliehen. — S Kl H. der Gr o ßb e r z o g haben dem Güterexpebienten in der Hess. Preuß. Eisenbahngemeinschaft Gustcw Kehr er iU Main> aus Drlaß seiner Bersetzu.ng in den Ruhestand die Krone zum Silbernen Kreuz des Verdienstordens "Philipps des Großmütigen; an demselben Tage, dem Zugführer in der Hess. Preuß?Eisenbahnaemeinschaft Joh. Schwalb zu Groß-Umstadt aus Anlaß feiner Versetzung in den Ruhestand das Mgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für treue Dienste" verliehen. — Dem Stationsas sistenten in ber Hess. Preuß. Eisenbahngemeinschaft Wilhelm Klamm ru Worms wurde aus Anlaß seiner Versetzung in den Ruhestand das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps -des Großmütigen verliehen. — In den Ruhestand wurde ven'etzr der Weichensteller in der Hess. Preuß. Eisenbahn-
' -TLr-x.-L,. Q » w fr o r 2.1t Hpfbei. ---
Rebenklage verurteilt. _ .
(:) u i (±, 8. Juli. Wie man aus einer Fordern n tz d 0 ppelte Zahlungen erzie 1 en kann, 0 h n e b e ft r a ft lüeröcn zu tonnen: Dieses Kunstguck brachte der Angeklagte, tocri>ehäiibler©d). von Birklar, der sich heute vor dem Schoflen- gencht zu verantworten hatte, fertig. Der Angeklagte, welcher von Rechtsanwalt Engisch vertcldigt wird, stand in laufender Rechnung mit der Spar- und Darlehenskasse m Langsdorf; für ein etwaiges Defizn hat Frau Sch. «ürgschast geleistet, iltach der Anklage hat Sch. zwei PserLekausschlUinge an die Kaue verhandelt, dar «Lntgeld abzüglich einer genügen Provilion bezahlt erhalten, alsdann^die Kauipreise der Käufer angefordert und nochmals erhalten. xa& I Gericht konnte ii i ch t verurteilen, öenn der Kaßerechner als Zeuge bestätigt, daß ihm der Angeklagte eine gewitze -oer- tretungSbefugniS abzugewinnen gewußt hat unter dem Vorbringen, es jet dem Geschäft nachteilig, ivenii jeder Pferdekauier gleich erführe, er fei an die Kaffe verhandelt; die Leute sürchteten dann, i'ie würden mit der Zahlung gedrängt; auch sei der Eingang des Kaufpreises erst sicher, wenn die Gewährsnst glücklich abgelauseu sei. Lo betani der Aiigeklaqte die Beiiachrichligung der Käufer von der Abtretung der Kaufpreise an die Kasse in die Hand, und zwar, ohne daß sich ein Endziel für die Bewirkung der Benachrichtigung richtig fomrolieren ließ. Für die Zwischenzeit hatte er freie Hand. Da nach B. G. B. § 407 der Katze Die Forderung erst mit der Benachrichtigung an den Schuldner gesichert ist und der Angeklagte sich bei der Abrechnung die Zahlungen der Käufer amrechnen liep, o hat er weder die Kasse noch die Käufer benachteittgt oder be- wogen, behält aber die doppelten Zahlungen, jedesnial wenn der Fehlbetrag nicht aus feiner Katze gedeckt wird. Allerdings wird dadiirch un vorliegenden Falle eine Beiiachteiligung der Lhelrau wahrscheinlich. Aber auch hierfür kann Bestrafung nicht- ersolgen, da die Ehefrau zu den Angehörigen im L-mne des tz 26d 2lb|. 4 Si.-G.-B. gehört und Strafantrag nicht gestellt hat, ja auch durch weitere Handelsmanipulationen dieses offenbar geschaftsgewandten I Angeklagten gedeckt sein kann.—
ujcrbd.
X Rodheim a. d. Bieber, 10. Juli. Am nächsten Sonntag wird hier zum erstenmal das Kreiskrieger- Verbandssest stattfiuden. Daher befleißtgen sich viele Hände, um an diesem Festtage die Kriegeroeceme des Kreises
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Uhr findet der Deleyiettentag natt. zu welchem der Landrat unj) bed H^zbeutels bestehen. Ferner finden sich
und der Bezrrkskommandeur ihr Erscheinen M Aussicht gestellt zz^ute der an tz^slügelcholera erkrankten Tiere die dieser haben. Inzwischen dürften auch schon auswärtige Vereine strantbeit eigenen Bakterien, welche mikroskopisch und durch zu erwanen sem, für welche dre Festwirte Stork und Bender Züchtung unschwer nachweisbar sind. Endlich läßt sich i»e I auf dem Festplatz Mittageffen bereit halten. Die Jeslmusik I ipefiugelcholera leicht auf Tauben überimpfen, welche wird vom ganzen Trompeterkorps des Fetdarüllerle-Reglments binnen 12 bis 48 Stunden mit ch°rakterispfchem Befund °»---M"«« “• S «Ä
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preußvchen Mnristerimns für Handel und Gewerbe, bestehend den Feststellungen, die an verschiedenen Orten
aus dem Geh. Regierungsrat Dr. v. Seefeld, Regierungsrat die Hühnerpest gemacht worden sind, geht hervor^ und Schulrat Lachner, sowie Direktor Dr. Duncker bereist kJ- bie Seuche einen wechselnden Krankheitsverlauf und während des Juli die süddeutschen Staaten sowie die Schweiz, km verschiedenes Sektionsbild barbieteu kann. Ständig vor- um die Einrichtungen des gewerblichen Unterrichts handene Merkmale der Hühnerpest sind ^ur di^hohe s2uv» und Fachschulwesens eingehend kennen zu lernen. Die steckungsfähigkeU, das 3^hleu emes durch
Ltudienrei e begann NI übertragl>ark?st CaufQ ältere^Taiiben. ^Aus den Mitteilungen
Zentralstelle für .^e Gewerbe bekanntlich die obere Der- Eeniuher Forscher ist zu entnehmen, daß die Seuche waltungsbeHörde für dre gewerblichen Unterrichtsanstasten und! cy+alicu schon feit Jahren in starker Verbreitung herrscht, die Gewerbevereme blldet. --Die melverzweigten Einrichtungen die Hühnerpest hinsichtlich der Art ihrer Ber-
dieser Behörde, welche die Regierung vor nahezu 70 Jahren sH^ppung und der Widerstandsfähigkeit ihres Ansteckungs- ms Leben gerufen hat, drei Fachschulen des Landes, bie mit der Geflügelcholera im wesentlichen überem-
Fachjchule für Elfenbeinschnitzerei, Drechslerei und Stunft^ rtimmt, so ist sie in veterinärpolizeilicher Beziehung wie lis'chlerei zu E r b a ch i. O., die Kunstgewerbefchule in Mainz! hie -letztgedachte Seuche zu behandeln.
und die Baugewerk- und Gewerbeschule zu Bingen wurden =
Die Seuche äußert sich durch Nachlassen der Munterkeit her Tiere, Sträuben des Gesieders, Schlassucht und Lährn- ungserscheinungen. — Außerdem sind vielfach Rötung und Schwellung der Augenbindehaut zu beobachten. — Der Tod tritt gewöhnlich in zwei bis vier ^agen nach erfolgter! Ansteckung, selten später cül
Bei der Sektion findet man schleim m den Nasenhöhlen und in der Rachenhöhle, Trübung der Leber, Blut- unaen in den SchleimhäuttNi der Berdauungsorgane, der Luftwege und des Eileiters, unter der Herzüberkleidung und in der die Leibeshöhle auskleidenden Haut. Außerdem können Rötung und Schwellung der Augenbindehaut, ober* flächliche Rötungen der Dünndarmschleinihaut, Trübung des Herzbeutels, Flüssigkeitsansammlungen im Herzbeutel und in der Bauchhöhle, tvässerige Ergietzungcn unter die Hauk hes Kopfes, Halses und der Bimst, ausnahmsweise auch eine Entzündung der Lungen, fowie der die Leibeshöhle, auskleidenden Haut bestehen. Die Hühnerpest hat mit der Geflügelcholera das seuchenartige Anstreten, den rasch tödlichen Verlauf und die Erscheinung von Fieber, Sck)wäche und Schlafsucht genuin. Jedoch führt die Hühnerpest gewöhnlich nicht so rasch zum Tode, wie die Gcflugelck>olera, an welcher die Tiere nach ein- bis dreitägigem Krankfein, nicht selten aber auch ganz plötzlich sterben. Die Hühnerpest ergreift vom Hausgeflügel vorwiegend die Hühner, wahrend von der Geflügelcholera auch anderes Geflügel, namentlich Gänse, Enten und Tauben befallen werden.
Die Geflügelcholera ist ferner durch das Austreten eines Durchfalls während des Verlaufes der Krankheit und
Uueil Revision anmelden.
Nacharftaatem In Schlitz' oeftchi^ Sktch- Mitbüraer, Iwurde in einer tiefen Schlucht t ot aufgesundcn.
Schneidermeister JohS. Vock. Der Verewigte feierte am 24. tzlpril seinen 90. Geburtstag. — Die hessische Vereinigung für Volkskunde veranstaltete am Freitag im Kasino zu Wetz- lar eine öffentliche Versammlung, in der Prof. Dr. Wünsch auS Gießen über antiken und modernen Geisterglauben redete und Pros. Dr. Strack eine Ansprache über die Ziele der Volkskunde hielt. — Im Altertumsverein zu Herborn wurde kürzlich über Ausgrabungen berichtet, die^ vorerst nur in bescheidenem Umfang in der „großen e>tcin* ’cimmer4, einer ehemaligen „Tropfsteinhöhle", vorgenommen vorden sind. Es hat sich ergeben, daß die Höhle früher zu den größten in Deutschland gehört haben dürste. Die Scherbenfunde weisen auf eine Zeit von mehr als 3000 ■jiafyrt'n zurück.
Hochfeine, stilvolle
Einrichtungen
Etablissement allerersten
Über die Kennzeichen, den Verlauf und die Ursachen der Hühnerpest.
Zahlreiche Beobachtungen über eine Geflügelseuche, die namentlich im Frühjahr und Sommer 1901 aus einer GeflüaelauSstellung in Braunschweig verschleppt und auch oiift durch Einschleppung aus Italien in Deutschland weit verbreitet worden war, machten es wahrscheinlich, daß mein es nicht mit der unter dem Namen „Geflügelch vier «'bekannten und bereits seit mehreren Jahren Der Anzeigepslrchl unterstellten übertragbaren Krankhest des Hausgeflügels, onbern mit einer neuen, mit ihren Merkmalen der Geslügel- cholera zwar verwandten und mindestens ebenso gefährlichen, aber nicht durch denselben Erreger hervorgerusenen Geflügelseuche zu tun habe. „ i o u (< h u n m * v - - -1 —> « Qf, <
Für die neue Seuche ist die Bezeichnung ,,Hnhner-k„^^. sollten während der Kirchweihe daS Karussell am Abend Heft" cinaehihrt worden; sie ist nach den angestellten \wü)t besuchen, ebenso nicht das Ständchen eines Gesangvereins. Untersuchungen eine Krankheit, deren Ansteckungsstoff im h»n» sjiPrhrtf mriit ^olae leisteten, erhielten sie
Blute, sowie im Köte und Nasenschleim enthalten, aber seinem Wesen nach bisher noch nicht festgeftellt ist. Die Seuche führt in wenigen Tagen zuni Tode und kann in kurzer Zeit ganze Hühnerdeftände wegrafsen. xie Verbreitung der Krankheit erfolgt durch bie Abgänge (Kot, Nasenschleim), durch das Blut und die Eingeweide iwtge- jchlachteter, sowie durch die Kadaver verendeter oder not- aeschlachteter Tiere. M
Der Anstecknngsstvfl ist erst durch mindestens 20 Minuten langes Erhitzen bei 70 Grad Celsms oder bei 10 Minuten dauernder Einwirkung einer Hitze von 80 Gr. C.
eingehend gewürdigt.
Darmstadt, 10. Juki. Zu der im eeptember hier! stattfmbenben Hochzeit des Prinzen Nikolaus von Griechenland werden erwartet: der deutsche Kaiser und die Kaiserin, der Zar und bie Zarin, der König
Siebene beutle Fürstlichkeiten chr Erschemen m AvspchlI&tel^^urfUn^Lahosart; <mv * lm.
n « ^U£L Die besonders beim unterbrochen. Aus vielen Teilen des Reiches wird drohende
Gpenba^fahrperso^l frau(T*61 ung^t™ten^° ^n^^ewre
Frau in den Tod getrieben. , ,, I <xJ3foiQe Qockwasiers ist bie Stadt Frei waldau in
6Au5)ng »ne ötu jtauiiBamtengiPtni »er Still Siktzkll.
Aufgebote.
Julu 3. August Edmund Arthur Bunde, Bauführer dahier, mit Bercha Klara Alartha Senf in Dölzchen. 3. A. ilhelm Ruppert IL, Weißbinder dahier, nut Anna Jankowiak in Heuchel- beim. 9. Wilhelm Franz, Lokomotivheizer dahier, mit Ltttlie §arum m Wvhiibach. 9. August Peter Ferdinand Orth, Wagenführer in Frankiurt a. M., nut Christiane Dorothea Scharmami dahier. 9. Heitirich Theodor Karl Ludwig Muhlich, ^ugnernielster dahier, mit Wilhelmine Emma Dorothea Kirchner Hierselbst. 9. Adon Chinstian Jakob Emil Müller, Kanzleibeamter m Kassel, mit Marie Kirchner dahier.
Eheschließungen.
Juli. 4. Karl Christian Philipp Winter, Schlosser in Nidda, mit Lina Elisabeth Brückel dahier. 4. Friedrich Wilhelni Chrüttan Bach, Dachdecker dahier, mit Anna Atargarete Muller hierselbst. 16. Friedrich Aulenbacher, Schneider dahier, mit Lmsc Schmidt hrerfelbst. 8. Samuel, gen. Sally Strauß, Kaufmann in lauter- bad), mit Wilhelmine Stern dahier. 8. Eli Neufeld, Kaiumami m Nordhaufen, mit Johanna Rosenthal dahier.
Geborene.
Juni. 28. Dem Sergeanten Heinrich Schmidt ein 'Lohn. 30. Dem Taglöhner Ludwig Becker IX. eine Tockster, Minna. 30. Dem Schreiner Hemrick) Pfeil ein Sohn, Heinrich Johannes Karl. Juli. 1. Dem städtischen Taglöhner Georg Schmidt UL eine Tochter, Katharine Karoline. 1. Dem Eisendreher^Hemrich Babel eme Tochter. 3. Dem Kesfelheizer Johannes Funk em i Sohn, Heinrich. 7. Dem Schreiner Otto Harig eine -iock)ter, Elise.
Gestorbeue.
Juli. 3. Dr. Karl Kempfs, 41 Jahre alt, Fabrikant dahi^. 4. Louise Becker, 63 Jahre alt, Lausfrau dahier. 5. Elisabethe Weiß, geb. Franz, 62 Jahre alt, Ehefrau des Schreinermelslers Christoph Weiß dahier. 6. Erna Elisabeth Johanna Ruhl, 7 s2Dlortatc alt, Tochter des Kaufmanns Wilhelm Ruhl dahier. 8. Friederike Findt, geb. Schmidt, 81 Jahre all Ehefrau des I Maurers Heinrich Findt dahier.


