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Gchrrlstratze V.
Adresse für Depeschenr «nzetger Gieße«. Fernfprechanschluß Nr. Kl.
153. Jahrgang
Nr. 160
Grfcheini täglich außer Sonntags.
Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem «elfischen Landwirt die Gießener Kamilien. Hättet viermal in der Woche beigelegt.
Rotationsdruck u. Verlag bet Brüh lachen Unwers.-Buch- u. Stein- drucke«, (MÄchLrbeni
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Gießener Anzeiger
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Amts- ilnd Anzeigeblatt fflr den Kreis Gießen MW
w^jarnujiiTMijLnij! wimii.i।iijwi ui■ ■■»■ LLI_ __-etgewetl: Hans Beck.
SeKamümachmlg.
Ja der Zeit oom 4. bis 11. Jvli ITOS wurden in hiesiger Stadt
gefundene 1 goldeneDamenrrhr, 1 Trauring und 1 aus- gestopfter Habicht;
verloren: 1 goldene Damenuhr mit Kette, 1 Geldstück und 1 DamenknopfstiefeL.
Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei unS geltend zu machen.
Gießen, den 11. Juü 1903.
GroßherzogUches Polizeiamt Gießen.
Hechler.
KeKanntmachung.
Die Markt st raße wird wegen Vornahme von Kanali- sationSarbeüeu von Montag den 13. l. Mts. ab bis auf weiteres für den Fuhrwerks- und Fahrrad verkehr gesperrt.
Gießen, den 1L Juli 1903.
Großherzogtrcpes Polizeiamt Gießen.
Hechler.
Z»er Kaiser aa Mord der „Kearsarge".
lieber den Besuch, Kaiser Wilhelms an Bord des ameri* tanische Kriegsschiffes „Kearsarge" tm Kieler Hafen, Wer den die gelbe Presse Amerikas so entrüstet tat, dürfte nachstehender Bericht der „Assoziierten Presse" ans Kiel interessieren:
„Ich werde an den Präsidenten Rvosevekt telegraphieren, meine Herren, und ihm jagen,; in welch vortrefflichem Zustmrde ich Ihr Schiff gefunden habe." So erklärte Kaiser Wilhelm, als er sich, begleitet vom Real-Admiral Cotton und Kapitän Hemphill, nach anderthalb stündigem Aufenthalt auf derKearsarge" an der Treppe von deren Offneren verabschiedete. Während dieser anderthalb Stunden inspizierte der Kaiser so genau, wie ei n Marineinspekteur nur tun konnte, das Schiff in allen seinen Teilen; er ließ die Türme spielen, untersuchte die Mannschaftsquartiere, schaute in die Proviantkamm er und plauderte inzwischen gemütlich mit den ihm begegnenden Mannschaften.
Der Kaiser kam an Boro der „Kearsar^", indem er /eine Barte selbst steuerte; er war begleitet von dem diensttuenden Flügeladjutanten Korvettenkapitän v. Grmnme, währerrd die anderen Herren seines Gefolges auf einew anderen Dar lasse kamen. Es waren dies Staatssekretär Viceadmiral v. Tirpitz, Generaladjutant Vizeadmiral von Senden-Bibran, Generaladjutant General v. Plessen und Graf Eulenburg. Admiral Cotton und sein Stab/ Kapitän Hemp- HM und alle anderen Kapitäne und die Offiziere der „Kearsarge" empfingen den Kaiser auf dem Quarterdeck.
,Lch schätze mich glücklich, Gw. Majestät auf einem amerikanischen Schiffe wMkommen zu heißen", sagte Admiral Cotton, „und ich wünschte, daß ich Sie auf amerikanischem Boden empfinge."
„Ich bin glücklich, hier zu sein", antwortete der Kaiser. Er schüttelte daun allen Kapitänen, die er gestern kennen gelernt Hatte, die Hand und nannte jeden bei Namen; dann begrüßte er die jüngeren Offiziere, die ihm vorgestellt wurden. Nachdem dies geschehen, sagte der Kaiser zu Mpitän Hemphill: ,Letzh Kapitän, möchte ich Ihr Schiss sehen."
Kapitän Hemphill schritt mit dem Kaiser voran; es folgten Admiral Cotton und Admiral v. Lirpitz, daun die anderen amerikanischen Kapitäne und Offiziere mit den Begleitern des Deutschen Kaisers. Kaiser Wilhelm betrat einen der Doppeltürme und prüfte den Mechanismus. Leutnat Austin von der „Kearsarge" zeigte ihm, wie leicht und glatt sich der Türm drehen lasse.
„Welches ist der wahre Wert dieser Türmet fragte der Kaiser, sich an Kapitän Hemphill wendend.
„Das kann einzig der Krieg entscheiden, Sir", antwortete der Kapitän unb entwickelte dem Kaiser die theoretische Wirkung des Geschützfeuers. Der Kaiser sprach dann von einigen der französischen Versuche mit Doppeltürmen, bei denen Schafe in dem einen Durm durch
die Erschütterung durch Kanouenfeuer tm anderen Türm getötet winden.
^DaS", sagte der Kapitän, ,chatte feinen Grund in den kurzen Kanonen, welche die Franzosen an wandten. Die laugen Geschähe der ,Marsarge" Mützen den Boden vor zu großer Erschütterung."
Indem der Kaiser ein Mitglied seiner Suite auf Kapitän HempHills Dienst auf einem Monitor, als diese zuerst zur Verwendung gelangten, und während anderer scharfer Seegefechte während des Bürgerkrieges aufmerksam machte, sagte er: „Diese Leute sind für uns Götter." Der Kaiser sagte ferner, der Kommandotnrm sei der geräumigste, den er bisher gesehen habe. Mit den telephonischen und den Srgnalappaoaten in jedem Teil des Schiffes zeigte ber Kaiser sich sehr vertrant, und er wies auf eine ober zwei gute Neuerungen hin. Die deutschen Konstrukteure sollen mit elektrischen Verbindungen viel Schwierigkeiten gehabt haben, und ber Kaiser dafür großes Interesse zeigen. Zur Zeit ist das allgemeine elektrische System auf ber ,Lear- targe" nicht sichtbar, ba es von zur Hälfte feststehenden Konstruktionen eingefaßt ist.
Während der Kaiser die Mannschaftsquartiere besichtigte, sprach er mit mehreren Blaujacken und fragte scherzerrd einen alten Matrosen, wie lange er biene.
„24 Jahre."
„Das ist lange genug", sagte der Kaiser, „um Admiral zu werden."
Als die Besichtigung ber „S*earfarge" durch den Kaiser beendet war, ging die Gesellschaft nach der Admiralskajüte, wo der Kaiser, als er dort einen großen Schaukelstuhl erblickte, fragte: „Wozu ist der ba?"
„Für Kaiser", antwortete Admiral Cotton.
„Dann wlll ich chn gebrauchen", sagte der Kaiser.
Nach einer Viertelstunde allgemeiner Unterhaltung, während welcher Champagner gereicht wurde, verließ der Kaiser das Schiff unter dem Donner von 23 Schüssen jedes amerikanischen Kriegsschiffes. Unmittelbar darauf versammelte Admiral Cotton die Offiziere und Mannschaften um sich und hielt folgende Ansprache an sie:
„Der Kaiser hat das Schiff schnell, aber gründlich inspiziert. Der Kaiser ist ein gründlicher Kenner der Schiffs- technik, und er hat sich sevr entzückt ausgesprochen von dem, was er hier gesehen yai. Ich danke den Offizieren und der Mannjchaft für den Zustand des Schiffes. Ich hoffe, ein jeder wird daran denken, daß er ein Vertreter der Vereinigten Staaten ist, und fiep so führen, daß er fein Land und feine Flagge zu Ehren bringt. Mr sind hier auf Befehl des Präsidenten Roosevelt. Es ist unsere Pflicht, alles Kr tun, was in unseren Kräften steht, um das Gefühl der Freundschaft und Herzlichkeit zwisch en den Vereinigten Staaten und Deutschland zu erhalten. Drei Hurras für Se. Majestät den Kaiser!"
Die 700 Offiziere und Mannschaften der „Äearfarge" brachten bann drei brausende Hurras auf Kaiser Wilhelm ans.
Der Kaiser empfing Botschafter Tower auf der kaiserlichen Jacht „Hoheuzollern" unmittelbar nach seiner Rückkehr von ber Besichtigung des amerikanischen Flaggschiffes und brückte dem Botschafter seine Befriedigung über das Gesehene aus. Kapitän Hemphill versteht sein Handwerk, und er ist ein Kaprtäu, ber sein Schiff kennt", sagte ber Kaiser. „Er braucht nicht anhere Leute zu fragen, wenn er Rede und Auskunft geben soll."
Völkische Tagesschau.
Die Vertretung für
Die „Nvrdd. Allg. Ztg." schreibt:
Gin Berliner Börsenblatt berichtete ant 7. Juli, der Kaiser habe am letzten Sonntag beim SchiffsgotteK- bieust au Bord der ^Hohenzollern" ein Gebet für den erkrankten Papst gesprochen. Andere Blätter wußten zu melden, daß ber Antritt der Vorblarrdsreise sich deshalb verzögert habe, weil sich der Kaiser im Falle des DodeS des Papstes zu den Beisetzungs feierlichkeiten nach Italien begeben wolle. Wir sind ermächtigt,' alle diese
Meldungen als erfunden zu bezeichnen. Die Nvrdlauds- reise wird der Kaiser vermutlich morgen an treten.
Wie Kaiser Wilhelm, so dürften sich auch die anderen Souveräne und Staatsoberhäupter bei den Beisetzungsfeierlichkeiten vertreten lassen, so Kaiser FrauzJosef, König Alfons, der Regent Portugals, Präsident Loubet. Zweifelhaft ist wohl noch, ob König Viktor! Emanuel an der Beisetzung sich beteiligt. Die Fahrt nach Paris hat er einstweilen verschoben, wie es heißt, auf Bitten ber Königin-Mutter Margherita. Als König Humbert vor drei Jahren zu Grabe getragen wurde, entsandte Kaiser Wilhelm seinen Bruder, den Prinzen Heinrich von Preußen, nach Rom. Die, wie gemeldet, in Zentrumskreisen verbreitete Auffassung, diesmal werde ber Kronprinzdie Vertretung ausüben, hat bisher noch keine Bestätigung erfahren und bürste schwerlich treffen.
BörfeN'Sangninismus.
Unser Berlin er Mitarbeiter schreibt unterm 10.Juü:
In ber Beurteilung politischer' Angelegenheiten weiß die Börse erfahrungsgemäß nicht Maß zu halten. Sie sieht entweder zu rofig ober zu schwarz. Auf eine Notiz ber halboffiziösen „Bcrl. Pol. Nachr." hin, daß hauptsächlich infolge des Bör s e n g e s e tz e s der Berliner Markt seine einstige Bedeutung eingebüßt habe, entstand dieser Tage an ber Börse das Gerücht, die Regierung werde die bereits seit geraumer Zeit fertig gestellte Novelle zum Börsengesetz einer Umarbeitung unterziehen im Sanne einer weiteren Milderung der einschneidenden Bestimmungen. Die Regierung wolle dadurch dem durch die NeichstagÄvahlen her bei geführten „Ruck nach links"'Rechnung tragen. Nach unseren Informationen kommt eine Umarbeitung der Börsennovelle, die dem Reichstage gleich nach seinem Zusammentritt zugehen soll, tatsächlich nicht in Frage. Die Novelle wird vielmehr dem Parlament in ber Form vorgelegt werden, die die Regierung chr gegeben hat auf Grund der vertraulichen Besprechungen mit Fachmännern und sachkundigen Parlamentariern im Reichsamt des Innern und beim preußischen Handelsminister. Weiter- gehende Anträge zu Gunsten der Börse zn stellen, dürste daher Sache des Reichstags sein, and hier ist wieder cmä* sch tagg eö end die Haltung des Zentrums. Eine gewisse Wandlung in den Anschauungen mag ja auch bei dieser Partei ein getreten sein, die in das Börsengesetz von 1896 ftn Verein mit den Konservativen scharfe Bestimmungen hineingebracht hat. Doch allzu große Erwartungen wird man in dieser Beziehung nicht hegen dürfen. Was die Regierung betrifft, so würde sie einer Milderung der in der Börsennooelle enthaltenen Bestimmungen seitens des Reichstages kaum ein „Unannehmbar!" entgegenstellen.
Aus dem Wahllreise Marburg.
In charmanter Weise erzählt Herr v. Gerkach in Naumanns ,Hiilfe", wie er seinerzeit in seinen jetzigen Wahlkreis Marburg geraten ist:
Wenn uh . . . den Wahlkreis bearbeitet habe, so ist das beinahe auf einen Zufall zurückzuführen. Noch zu meiner christlich-sozialen Zeit, es wird 1895 gewesen fein, machte mich ein eifriger Parteigenosse in Marburg darauf aufmerksam, daß Atarburg wahrscheinlich bei den kommenden Wahlen herrenlos sein werde. Denn Dr. Böckel, ber bisherige Mandatsinhaber, habe sich burch sein politisches und außerpoütisches Verhalten gleichermaßen unmöglich gemacht. Er könne nicht wieder kandidieren. Arbeite ich rechtzeitige st> werde mir ber Wahlkreis als reife Frucht in den Schoß fallen. Der Gedankengang leuchtete mir ein. Ich begann die Agitation mit ein paar Versammlungeu Mir schienen die Aussichten nicht schlecht, da ich bei der Lan d'bev ölkerung als Folge der antisemitischen Agitation viel politisches Interesse und einen ausgeprägten anti kous ervativen Grundzug vorstrnd. Darum konzentrierte ich nrich auf den Wahlkreis, als inzwischen die national-soziale Bewegung entstanden war.
FeMeton.
Die deutsche Süd p o l a r-Expedi tion. Eine Sonderbeilage des „Reichsanz." verösfentlicht den amtlichen Bericht des Professors v. Drygalski über die deutsche Südpolar-Expeditivn. v. Drygalskis Bericht beginnt mit der Abreise von den Kerguelen am 31. Januar 1902, wo das Inventar der „Gauß" ergänzt wurde und 40 Polarhunde an Bord genommen wurden. Die „Gauß" fuhr in südöstlicher Richtung auf das von Wilkes Expedition au- gebeutete und von der Challenger-Expedition aber in Frage gestellte Tenninationsland zu. sJcad) einer unWyigen Fahrt wurde am 13. Februar unter 61 Grad 58 Min. süblicher Breite und 95 Grad 8 Min. östlicher Länge das erste Scholleneis erreicht, das ein südliches Vordringen zunächst unmöglich machte; daher erfolgte die Weitersahrt in westlicher vllchlunA. Das Termlnationsland wurde nicht gesehen, obgleich die von Wilkes auf gegebene Position dicht nördlich passiert wurde. Vom 18. bis! 22. Februar 1902 wurde ein wirksamer Vorstoß nach Süden unternommen, der mit den, ^estkommen ber „Gauß" im Eise endete, das zur Ucbc -.ointermrg zivang. Das Schffs wurde von allen Seiten öüii starkem Scholleneis umschlossen. Es lag in einer großen Bucht, d5 Kilometer oom Inlandeise ent fernt. Die von der Expedition neu entdeckte Küste des antarktischen Larcdes taufte Drygalski Kai
ser Wilhelm K Küste, die Bucht, in ber bie „Gauß" lag, Posadowsky-Bucht und die eisfreie vulkanische Kuppe in einer HÄhe von 366 Bieter am Südrande der Bucht Gaußberg. Auf dem Gise wurden Observatorien für magnetische, meteorologische und astronomische Untersuchungen errichtet. Von April bis August herrschten heftige Schneestsürme, die einen Ausenthall im Freien häufig unmöglich machten. Gin Matrose verlor im Schneesturm, 10 Ädeter vom Schiff entfernt, den Rückweg und konnte nur mühevoll gerettet werden. Am 29. März 1902 stieg ein Fesselballon auf, welcher eine wertvolle Umschau in 500 Meter Höhe gab. Währerrd ber Expedition ereignete sich nur ein schwerer Krankheitsfall, welcher glücklich verlies. Vom 18. ALärz bis 4. Dezember wurden sieben Schliltenreisen unternommen, auf denen das Inland erreicht wurde. Am ,8. Februar 1903 tarn die „Gauß" frei durch starken Ostwind. Die „Gauß^' ftthr den Nordrand des Westeises entlang, das am 19. Februar 1903 unter 65 Grad 32 Min. südlicher Breite und 87 Grad 40 Min. östlicher Lange sick) aus der Sicht verlor, näherte sich dann dem Cise ivieber, und kam vom 6. bis 14. März zum zweitenmale fest. gelang ihr dann, offenes Meer zu erreichen, worin sie dis zu 64 Grad 51 Min. südlicher Breite bei 80 Oh*ab 14 Min. östlicher Länge vordrang. Die Fahrt loar wegen der zunehmenden Länge der Nächte schwierig. Am 8. April 1903 wurde die Umkehrbeschlossen. Unter 64 Grad 58 Min. südlicher
Breite bei 79 Grad 33 Min. östlicher Länge wurde die Fahrt nach dem Norden angetreten. Am 19. April wurden die Kerguelen passiert. Am 1L Mai wurden bie beiden ersten Schiffe gesehen, bereit einem eine 'Nachricht an den deutschen Konsul auf der Delagoabac mitgegeben wurde. Am 31. Mac wurde Port Natal erreicht, wo an den deutschen Konsul in Durban ein Telegramm zur Weiterbeförderung an das ReichAamt des Innern gesandt wurde. Am 9. Junt wurde glücklich ber Hafen von Simonstown erreicht.
München, 10. Juli. In der heutigen Sitzung der Dele- giertenversammlnng des Verbandes d e u t i ch e r Journalisten- und S ch r i s t st e l l c r v. e r e i n e wurde Breslau zmn Vororte getvahU. Die nächste Tagimg soll in Graz ftattfinben. Der Penjionsanstatt überwies der Verband 1000 Mk. Hieraus referierte Bernstein-Nttiilchen über die Zenfurfrag e. Die Per- jaminlung nahm einstimmig eine im Sinne seiner Ausführungen gehaltene Resolution an, nach welcher der Verband alle auf völlige Beseitigung der Zensur gerichteten Bestrebungen billigt Rechtsanwalt Armer-Breslau referierte über den Normalvertrag für Re dakteuve.
C i n e interessante Erfind u n g. Wie die „91 Hamb. Borsenh." mitteilt, konstruierte der päpstliche Kämmerer Professor Cerobotani-München einen Apparat, der ermöglicht, beliebige Entfernungen zwischen einem beweglichen Standpunkt »md einem beweglichen Gegenstände ohne weiteres ai ermitteln. Dem genannten Blatte zufolge bringt der Kaiser der Erfindung Interesse entgegen und veranlaßte den Staatssekretär des Reichsmarineamts, eine Prüfung des Apparats vorzunehmen.


