Ausgabe 
11.2.1903 Erstes Blatt
 
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Cyle und Römer, sonne der Damew-JmiKttor Herr Delitsch weckten mit ihren verschiedenen Svloszenen die Lachlust in hohem Maße und wurden jedesmal nach ihrem Auftreten stürmisch applaudiert. Das Programm der Leip­ziger, welche übrigens erst im November hier ein Kvnzert gaben, ist, worauf wir besonders Hinweisen, durchweg neu, und wir können den Besuch des heutigen zweiten Konzertes bestens euch fehlen.

-h-. Burkhards, 10. Febr. Gestern fand in den Waldungen hiesiger Forstwattei eine Brennholzver­steigerung statt. Es wurden hohe Preise erzielt. Buchen­knüppel wurden mit 5,07 Mk., Fichtenknüppel mit 3,33 Mk., Buchenreisig mit 90 Pfg. pro Raummeter im Durchschnitt verkauft.

f. Ilbeshausen, 8. Febr. Die Badedirektion Salz­schlirf beabsichtigt, hier an einem geeigneten Platz in schöner Lage eine Anzahl Gebäude im Villenstil aufführen zu lassen, hübsche Parkanlagen sollen das Ganze idyllisch gestalten. Man glaubt hiermit dem recht fühlbar gewordenen Bedürfnis nach einem Erholungsheim und einem gesuchten Aufenthalt für eine Nachkur abhelfen zu können. Ilbeshausen erscheint durch seine gesunde Lage hierfür sehr geeignet, zumal das Bad Salzschlirf mit der Bahn leicht erreichbar ist. Bereits wurden durch die Direktion von der Gemeinde Ilbeshausen in geschützter Lage, nahe am Wald und am Fuße des Ober­waldes, dem eigentlichen Vogelsberg, 12 ha für 3000 Mk. angekauft. Der Grund und Boden besteht fast nur aus Fels und Unland. Wenn auch der Erlös gering erscheint, so glaubte die Gemeinde den Wünschen der Badedirektion doch entgegenkommen zu sollen mit Rücksicht auf die der Gemeinde in Aussicht stehenden Vorteile, insbesondere Mehreinnahme an Umlagen und bessere Verwertung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse, wie Geflügel, Eier, Milch, Butter, Bienenhonig, Gemüse 2C., abgesehen von der allgemeinen Hebung des Orts. Auch liegt es nicht m der Absicht des neuen Besitzers, der Gemeinde die in der Regel damit verbundenen Lasten auf-

.jiy yuiiJi uui) tzanö.

Gießen, den 11. Februar 1903.

Der erste Schmerz ist mir ms Herz gezogen, Leid' finde ich, wo gestern Glück noch war, Mit ihm ist Lebensfreud' und Lust mit fortgeflogen, Einsam steh' ich nun da bis übers Jahr!

Mit dir, Natur, will ich nun schlafen gehen, Will träumen, wie ich glücklich mit ihm war; Wenn alle Wiesen dann voll Blumen stehen, Hab' ich ihn wieder dann für immerdar.

Entsagung.

Du haft mit ruhlos heißem Sehnen Ein Herz erträumt, daß Dich so ganz verstand. Ob Du's gefunden? Ob das Äug' voll Tränen Rückwärts Du wendest und es mich dann fand?

Glück giebt es nur im fchmerzlichen Entsagen, Pflicht macht das Schwere Dir nicht schwer, Deines jungen Lebens sonnig schönsten Tagen, Trau' keinem Glück, es läßt Dich kalt und leer.

Träumt dann Tein Herz von stillen Glückesstunden, Rastlos sie suchend strebst Du himmelwärts, Im Schaffen hat Dem Geist sein Gluck gefunden, Hoch ist Dein Ziel und mutig sei Dem Herz!

Landrichter Ekermayer in Essen, früher schon hin keine gewöhnliche Frau sein kann, einmal in richterlicher Stellung in unserer Kolonie Ostafrika, Sehnsucht,

geht in nächster Zeit als Oberrichter nach Kamerun. Ach, wie zieht geheimnisvolles Sehnen

In Deutsch-Neuguinea soll nunmehr nach lang- Mich gewaltsam zu Dir hin?

iähriaem Bestehen der T a b a k b a u a u s g e g e b e n werden. Warum füllt mein Auge sich mck Thranen,

Von vielen Seiten sah man ein derartiges Ende dieser Kultur Wenn getrennt ich von Dir bm.

voraus. Nicht der Boden trägt Schuld hieran, sondern Furchtbar ist das Leid, das ich ertrage,

verschiedene Umstände, wie Gcsundheiiszusicurd der Ar- Stan,

beiter, enorme Transportkosten und der Weltmarktpreis m N>° doch I°llst Du Horen

Sumatra. Es gibt im Osten nur wenig Landstrecken, ine 9 ' ~

stellenweise einen solch vorzüglichen Boden für den Tabak In ^^Auge^kanns^all^^D s n, ausweisen wie die Gebiete an der Aftrorabe-Bah und auch! Verstehst Du's nicht? ... so ist's ein Traum gewesen

am August afluß. Aus diesem Grunde ist es doppelt zu! (§m Traum von meines Lebens schönstem Glück,

bedauern, daß das, was uns die Ncatur bietet, nicht im Was ich geträumt:

vollsten Maße ausgebentei werden kann. Als Ersatz ge- Norderney August 97

denkt man die Kautschukanpflanz in großartigem Maße roar Traum?

auszudehnen. Ueber die Zukunft dieser Kültttr braucht! Da ich, von weißen'Flügeln leicht getragen, man, was Gedeihen anselangt, keine -^vrge zu hegen, auch! Durchschwebt den unermeßlich iveiten Raum

die Pflege, die schliehjlich einem Kanaker übertragen werden I g)en Sternen zu, die schlummernd vor mir lagen!

kann, ist mit kernen Schwierigkeiten verbunden; ob aber I tzm unbeschreiblich Sehnen füllt' mein ganzes Wesen der Marktpreis der Zukunft ein berarugec fern wrrd, der! Glück jedem Herz zu bringen, das mich kennt,

die Kultur bezahlt, ist eine heille Frage. Wohin man im Und im geheunnlöoollen Glanz der Augen dann zu lesen

Sunda-Archipel und anderen südöstlichen Inseln schaut. Den schönsten Dank, den man die Liebe nennt! überall schenkt man dieser Kultur jetzt ganz besondere Auf- unb träumend schwebte ich zur Erde nieder, merksamkeit, pielsach hat man dort große wilde Bestände! Die schweigend ruht m sternenheller Nacht, entdeckt, die den Vorrat in New-Guinea weit überholen. Durch meine Seele zogen leise Lieder,

Diese Gebiete werden mit ihrer Ware vermutlich eher aus Mir war's, als hättest Du an mich gedacht!

dem Markte erscheinen. | Für immerdar.

Der erste Frost ist übers Land gezogen, Welk ist das Blatt, das gestern grün noch war, Die lieben Vöglein all' sind sortgeslogen, Einsam steht nun der Wald dis übers Jahr!

Deutschland nicht zu Gefälligkeiten in der außereuro­päischen Politik. In China ist Italien, wie Deutschland, auf sich selbst angewiesen.

DewetsKriegserklärung".

** Die von armen armenischen Witwen und! Waisen gearbeiteten orientalischen Stickereien,! die eben täglich von 11 bis 1 Uhr int Konfirmandensaal der Johanneslirche zur Ansicht und zum Verkauf aufgelegt werden, haben bis jetzt recht erfreulichen Zuspruch gefunden. Es sind auch nach dem Urteil der Damen ausgezeichnet schöne und kostbare Sachen dabei. Da viele die täglich in diesem Blatt erscheinende Anzeige noch nicht gelesen haben, so sei hier noch besonders aufmerksam gemacht auf diese seltene Kaufgelegenheit, die zugleich einem wohltätigen Zweck dient. Bis zum Ende dieser Wache werden die Arbeiten ungebeten. j

** Die Leipziger Konzert-Sänger, die sichi gestern abend in Steins Saalbau vor einem zahlreichen Auditorium hören ließen, haben es diesmal wieder ver­standen, ihren Gießener Verehrern und Freunden einen überaus genußreichen Abend zu bereiten. Das Quartett Rosetty, Schmidt, Minkowitz und Steiner erntete wohlverdienten Beifall und muhte sich nach jedesmaligem Auftreten zu einer Zugabe verstehen. Herr Rosetty (Te­rror) sowohl, wie Herr Steiner (Baß) erwiesen sich übrigens auch als tüchtige Solisten. Die beiden Humoristen

Ganz England wird erstaunt sein, daß derselbe Dewet, bat man dort bei dem Erscheinen seines Buches so hoch gepriesen, dessen Treue und Charakterfestigkeit im eng­lischen Sinne man erst gar nicht genug rühmen konnte, nun auf einmal, im englischen Sinne, so wankelmütig, so undankbar und so dreist sein kann, der gesamten briti­schen Regierung, den allmächtigen Chamberlain nicht aus­genommen, von neuem den Krieg zu erklären. Daß der tapfere und unbeugsame Guerillaführer es nicht über sich gewinnen konnte, fick; mit seinem Bruder, der vor Be- enoigung des Krieges offen zu dem damaligen Feinde überging, auszusöhnen, wurde in England natiirlich schon wenig günstig beurteilt, aber schließlich konnte man die Gründe dafür verstehen, wenn man sie selbstverständlich auch nicht billigte. Aber eine so scharfe, unverbrämte Kriegserklärung hatte man doch nicht erwartet. Nun wäre es zwar verfehlt, zu sagen, daß die Haltung Dewets in England einstimmig als Äerräterei bezeichnet und als solche verdammt wird. Im Gegenteil, ein Londoner Blatt erklärt ganz offen, nur unvervcsserliche Optimisten hätten erwarten können, daß die Pazifikation des neu erworbenen Landes so glatt von statten gehen würde, wie es anfangs den Anschein hatte, und nur diese Optimisten könnten hoffen, daß die soeben berichtete Kontroverse die letzte fein werde. In der Haltung Dewets liege absolut nichts, worüber man sich wundern könne, sie bestätigt vielmehr nur das, was man immer von der Zähigkeit und Beharr- lichkett der Buren im allgemeinen und Christian Dewet im besonderen gesagt habe. Auch dürfe man die politische Wichtigkeit der Vorfälle nicht aufbauschen, denn be­kanntermaßen spielten hier Familienzwisttgketten zwischen dem berühmten Guerillaführer und seinem Bruder in nicht unbedeutendem Mage mit. Andere Blätter dagegen gehen mit Dewet schärfer ins Gericht, ja dieSunday Sun" deutet in schlecht verhehltem Grimme an, daß der , , .. . ..

tapfere Krieger evencuell, gleich oem IrenColonel" Lynch, nachfolger auf die Benutzung einer Wasfetteltung, Herstellen wegen Hochverrats zum Tode verurteilt werden und Unterhalten der Wege, Kanalisation, Straßenbeleuchtung, könne. Nachtwache usw. in anerkennenswerter Weise verzichtet.

Dewet", sagt das Blatt,hat keine von den staats- i? Ilbeshausen, 10. Febr. Trotz aller angestellten männischen Fähigkeiten seiner Kollegen Botha und De- Rachforschungen ist der Raubmörder, der Ende des larey gezeigt. Seine Politik ist augenscheinlich, der verflossenen Jahres auf der Sttaße von Grebenhain nach Reichsremerung lästig zu fallen. Seine Versicherungen h^r das von uns gemeldete schwere Verbrechen beging, der Loyalität tämcil nicht von Herzen. Dem Colonel Lynch | jetzt noch nicht entdeckt worden. Nun soll jedoch Don ist kürzlich die Gefährlichkeit des Verrats zu Gemüte [ ^em Mörder ein Brief zum Vorschein gekommen sein, wonach geführt worden. So sehr wir bedauern würden, einen sich i.m Auslande befindet. Ter Brief, in kroatischer tapferen Soldaten wie Dewet in derselben Position zu Sprache geschrieben, wird ins Deutsche übersetzt werden, sehen wie das ehemalige Parlamentsmitglied für Gal- |0 hosfi man endlich den Mörder sestnchmen zu können, way, so kann man ihm doch auf keinen Fall gestatten^ sich nach wetteren Mitteilungen in Amerika 6e*

den Frieden Südafrikas zu stören." finden und einen Bries an seine Eltern geschrieben haben.

Bedeutend anders sieht die burenfrenndlicheDaily.ljüh 1 "

News" den Fall an. Das Blatt erklärt, daß, wenn die Kedichte der Kronvrinzejstn ^uise. STöSSWWSrsSSSKÄ ** * »,»*7» T* * tiate und achtungswerte Aiärmer anerkannt werden sollten, I ifiucht aus dem Bereich des Dresdener Hofes die allgemeinste die Engländer dem vielgeschmähtenColonel" Lynch die Aufmerksamkeit auf sich gelenkt hatte, wurde auf ihr reges Bruderhand reichen müßten, anstatt ihn einzusperren. Das Interesse für poetische und musikalische Bestrebungen Hin- Blatt nimmt ferner Gelegenheit, den Kolonial- gewiesen. Es wurde auch festgestellt, daß die Prinzessin selber Minister wegen seines Verhaltens zu tadeln unb I QUf beiden Gebieten betätigt habe, und der von ihr Her­überhaupt die ganze Reise als ein verfehltes!!.^.^nden Komposition eines Stielerschen Liedes wurde nicht fetiigto uni! tl;anibertomS? voll mb Prinzessin Lmse in ihrer charakteristischen festen Handschrist

die Abfertigung, die er der Deputation zu teil werben ließ, niedergeschrieben, einen Einblick m die bewegten S.unmungen

sei einer der hervorragendsten Tlenste gewesen, die er der Verfasserin gestatten. Im Folgenden seien einige von

dem Lande geleistet habe. diesen Gedichten mitgeteilt, nicht weil wir die kleinen Arbeiten

etwa für litterarisch wertvoll halten, das sind sie in keiner

Weise sondern weil sie zeigen, daß die Prinzessin immer-

Kandel und UerKehr. Volkswirtsthast.

Berlin, 10. Febr. Der Bruttogewinn der Kaliwerk« Aschersleben für das abgelaufene Geschäftsjahr beträgt Mk. 2 774 659. Der Aufsichtsrat beschloß, 10 pCt. Dividende vorzufchlagen, Mk. 147 730 den Reserven zuzuführen, Mk. 818 481 abzuschreiben und Mk. 49 572 auf neue Rechnung vorzutragen.

Berlin, 10. Febr. Der Abschluß der Nationalbank für Deutschland in Berlin ergibt einen Bruttogewinn von 5 358 640.35 Mk., welcher sich zufammensetzt aus Gewinn- und Zinskonto im Betrage von 3111 743.19 Mk., aus Gewinn auf Provisionskonto von 1 088 514.75 Mk., aus Gewinn auf Effekten- und Ronfortialtonto von 1 0-'3 645.68 Mk., aus Gewinn auf Sorten- unb Kouponkonto von 29 311.03 Mk. unb Vortrag aus dem Vor­jahre von 105 425.70 Mk. Nach Abzug der Verwaltungskosten von 1 354 545.46 Mk., Steuern 314 485.13 Mk. unb Abschreibungen aus Kontokorrent-Konto von 34515.22 Mk. bleiben verfügbar 365509<L54 Mk. Der für den 24. März einzuberusenden Generalversammlung wird Die Verteilung einer Dividende von 5 pCt., Zuweisung von 40 000 Mk. an den Beamten-Pensions- und Unterstützungs- sonds und der nach Abzug oon Tantlömen verbleibende Betrag von 218 747.30 9)1 L als Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorge- schlagen.

Hamburg, 10. Febr. Die Hamburger Wollkämmerei, deren Eiablissement früher an die Leipziger Wollkämmerei, seit einigen Jahren aber an die Norddeutsche Wollkämmerei in Bremen verpachtet ist, wird für 1902 wie im Vorjahr 4 7, pCt. Divi­dende »erteilen.

Schwerin i. Mecklenburg, 10. Febr. Ter Aufsichtsrat der Mecklenburgijchen Hypolheken- undWechselbank beschloß, bic Verteilung einer Dividende von 11 pCt. (w. i.V.) vorzufchlagen.

Rostock, 10. Febr. In der heutigen Aussichtsratssttzung bei Akt. - Ges. Neptun, Schiffswerft und 9)laid)inenfabrit in Rostock, wurde beschlossen, nach reichlichen Abschreibungen und Referve- stellungen die D i v i d e n d e mit 9 pCt. (wie i. B.) vorzuschlagen. Ter Bau eines großen Schwimmdocks wurde definitiv bewilligt, die hierfür und für sonstige Betriebsoerbesserungen erforderlichen 'Mittel sollen durch 9t e u a n § g a b e von Mk.550 000 Aktien, die von einem Konsortium bereits übernommen sind, sowie durch Ausgabe einer auf das neue Dock einjutragenben Prioritäts- Anleihe von Mk. 400 000 beschafft werden. Von den neuen Aktien soll ein Teil den Aktionären im Verhältnis von 5 zu 1 angeboten werden.

Meteoroiogische Beobachrungen der Station Gießen.

Februar 1903

Barometer mn 0° reduziert

Temperatur der Luft

Absolute Feuchtigkeit

Relative Feuchtigkeit

Windrichümg

Windstärke

Wetter

10.

236

764,2

+ 9,6

6,9

78

SW.

2

Bed. Himmel

10.

9-b

762,3

-4- 6,4

6,4

90

SW.

1

Heller Himmel

11.

77i

760,5

+ 6,8

6,4

87

SW.

2

Bed. Hilnmel

Hoch-

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9.-l(

. Febr

uar +

9,6° C.

Niedrigste

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9.-10

+

5,0" C.

Aei kalten W Interlaken, bei feuchter Witterung oder Schneefall sind Erkältungen und Magenverstimmungen unausbleib­lich. Das beste Mittel hiergegen ist ein wärmender Magenbitter, der als Hausmittel in keiner Familie fehlen soll. Aber die Zahl dieser wohltätigen Liköre ist Legion, deshalb verfehlen wir nicht, unsere geehrten Leser auf das noch verhältnismässig jun^e, abe. schon zur Genüge erprobte und ausgezeichnet wirkende Alpen- kräufcr-Destillat aufmerksam zu machen. Den Magenbitter ftänfis labriziert die Firma i>i*. W. Knecht «Sc Co. in Jb'ranki'urt a. M» Als hygienisches Haus- und deliciösos Gcnussmittel hat ,,SäjitiM** gestützt auf ärztliche Empfehlungen, die grössten Erfolge autzuweisen Proboflasohe Mk. 1., grosnt Flasche Mk. 2.oU. üeberall erhältlich. Vertreter: Ch. Ludwig Thomas, Bahnhofstrasse 37. 334

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LeidmL Harmelaac Cahcs-'Fabrib c

Ich bin cinsach nerziveiscli, Hm Loktsr!

Den Katarrh werde ich nicht los; ich kann nicht rauchen und nicht auSgehen und bin nicht nur in meinem Wohlbefinden sondern auch in meinem Erwerb empfindlich gestört, unb nichts will helfen. Schwitzen Thees Bonbons alles ist wirkungslos gegen bas Hebel." Der Doktor lacht.Ta i]t boch leicht zu Helsen", faßt er.Wenn Sie letzt nach Hanse gehen, bann nehme.i ort sich aus einer Apotheke, Drogerie ober Mineralwasserhanbllmg im Vorbeigehen eine Schachtel von Fay'S ächten «odener Mineral« Paftilleu mit. Tie kostet 85 Pig. unb bann nehmen cie dreimal täglich je 6 Stück in heißer 'Milch nufgelblt und Tags lutschen Sie die Tinger statt Ihrer Bonbons. Uiid bann sollen ^ic mal sehen, roie schnell Sie die Geschichte los sind. Tie ächten Fay's Sodener helfen eben immer!"

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