153. Jahrgang
Dienstag 10. Februar 1903
Erstes Blatt.
wird ihm außer der Bescheinigung in seinem Sparbuches für Witwen und Waisen eine Fürsorge geschaffen werden, über die Einzahlung, in einer Tabelle der Vermerk über'Dafür mag folgendes Beispiel aus dem Buche des Herrn
wird der Hergang
4
-u
Rente beginnend
an Kapital mit d. 60. Lebensjahre
die
Gießener Theaterverein
Vollendung des 60. Lebensjahres würde also der in diesem Falle jährlich 752,67 Mark Rente be
gründe gelegt: Guthaben
sozialen Kongressen, wenn auch in gemessener Entfernung, mit Arbeitern in Berührung kommt. Was bietet denn die Altersversicherung heute für eine Rente? Und wo haben wir denn eine Witwen- und Waisenversicheruna? Wir brauchen ja auch die Herren Staatssozialisten nicht, wie ja alle Einrichtungen der Gewerkvereine geschaffen
proz. Rententafel Alter
Bei Sparer
Vannas reine Seele zu Prinzivalli hingezogen, uno nun, da ihr Gatte zweifelt, zweifeln muß, ist ihr Entschluß gefaßt. Indem sie lügt, gelogen und Prinzivalli nur zur Vergeltung nach Pisa gelockt zu haben, verlangt sie den Schlüffe! zu dem Kerker, in den Guido ihn nun werfen wird. Denn, so sagt sie vor allem Volke, ihrer Rache allein gehöre Prinzivalli, sie ivolle seine Martern überwachen. Und seltsam, der hartnäckige Zweifler Guido glaubt ihr jetzt augenblicklich aufs Wort I Er schließt seine Gattm versöhnt in die Arme, während Vanna bereits von ihrer Flucht und ihrem Liebesglück mit Prinzivalli träumt.
Maeterlinck hatte seinem Judith-Rora-Problem anfangs eine andere Lösung gegeben. Ursprünglich hatte ,ber Kampf zwischen zwei gleich mächtigen Pflichten, zwischen der allgemeinen Menschlichkeit und der individuellen Liebe" zu einer unlösbaren Verknotung geführt, die nur das Schwert des Todes lösen konnte. Vanna stürzt sich, um Prinzivalli zu retten und die Wahrheit ihrer Behauptung zu erhärten, das Treppenhaus hinunter, und als sie sterbend in Guidos Armen lag, glaubte er ihr — zu spät. Dieser tragische Ausklang wäre wahrlich die poetischere Lösung des Konfliktes gewesen als dieses Fmale sinnlicher Lebensfreude. Wenn Vanna unberührt zu ihrem Gatten zurückkehrt, dann tut sich vor ihr mit unabweisbarer Konsequenz der Konflikt auf zwischen Treue und Pflichterfüllung auf der einen Seite und einer ungeahnten, neu erwachten Liebe auf der anderen. Und an diesem tragischen Konflikt, an ihrer HerzenSreinheit, muß sie zu Grunde gehen. Ob auch Guido Colonna mit dem Glauben, der Berge versetzt, zu ihr emporsehcn mag, wie sie erhofft, das Bild des Prinzivalli wird nicht mehr au§ ihrem Herzen schwinden, und ein „dreieckiges" Verhältnis kann eine Vanna mcht ertragen, die so einfach ist und groß, daß sie Schmach und Wunden auf sich lädt um ihres Volkes willen.
Der vlämische Dichter wollte nicht, nach deutscher oder Franzosenart, als zornvoll öffentlicher Ankläger auftreten, sondern sendet uns, nachdem er mit Hilfe von Dolchstößen, Gewaltakten und Rohheiten große Pläne entivickelt hat, von denen keiner zur Ausführung gcfoinnien ist, mit einem Liebeskuß nach Hause. Sehr schön. Aber leider verirrte er sich dabei. Richt nur der großen Tragik ging der Neoromantiker aus dem Wege, sondern auch aller historischen und rein menschlichen Wahrscheinlichkeit. Der Dichter hat wohl lange in altitalienischen Novellenbüchern geblättert, von denen uns Paul Ernst jüngst eine Anzahl meisterhaft verdeutschte. Diese Dichtungen sind ungemein rührend in ihrer Schlichtheit, und ein Shakespeare schöpfte aus dergleichen feine DeSdemona, seine ^ulia, seine Z mögen. Aber ivas dem grandiosen Briten recht war, ist noch nicht dem zarlen Vlamen billig. Dazu fehlt diesem denn doch das Formgcfühl tm höchsten Sinne,
Nr. 34
• rlftetnt täglich außer Sonntag-.
Vern Gießener Anzeiger werden tm Wechsel mit dem kefstschen Landwirt die »lefotrer Kamille«, blätter viermal in der Woche beigelegt.
Rotationsdruck u. Verlag der Brü h l'scheu Ünivers.-Buch» u.Slein- drucke rel (Pletsch Erben) RcDaftton. ErpedMov und Druckerei:
Gchulstratze ?. ttbtefle für Depeschen r Anzeiger Gieße». gernsprechanschlußNr 51.
in enbren. lieber der BI) e r j ° g § in Indien i i t aib Gwalior, 23. Jan, der Großherzog be> altes in Agra am Freitag, b bQ* Ltaatsgefängnis. 3m ü nach Tilandara, um esuchen. Ain folgenden Lag. Ausflug nach ssatshpur Hoheit blieben dori über h Agra rurüch um von da Aufenthalt nach Gwalior zu fahren, in dessen Palai ohnung nahm. L. 1 hohen penübung bei und begab? Art von Gwalior zur jd :( und Ruinen. Nachdem' id deren Ahenswiirdigkr. Allerhöchstdicselben am ru d unb erlegten 7 BlackoiL
ziehen, außerdem steht seinen Erben das Kapital sofort beim Ableben zur Verfügung. Wie ja auch er jederzeit
seinen Versicherungsanttaa eingetragen.
Er schlägt vor, mit dem 60. Lebensjahre die Altersrente in Kraft treten zu lassen und giebt hierfür nun in besonderen Tabellen eine Berechnung. Zu Grunde gelegt bat der Verfasser die Berechnung von 17. englischen Gesellschaften, die mitt 4 Prozent rechnen und der Sachs. Rentenanstalt, die mit 3^ Prozent rechnet.
Würde also ein 20 jähriger Sparer 100 M»rk auf der Sparkasse einzahlen, so würde ihm vom 60. Lebensjahre ab nach der 3V» proz. Rente berechnet, eine Rente von 23,41 Alark pro Jahr zustehen und so fortlaufend wird bei jeder Einzahlung nach dem Lebensalter entsprechend der eingezahlten Summe ein Rentenvermerk eingetragen. Ebenso wird bei jeder Rücknahme von Spareinlagen eine entsprechende Verringerung der Rente gebucht. Rach einem Beispiel, wie es in dem genannten Buche gegeben ist, leicht faßlich sein. Es ist hierbei die
Mouna Banna.
Schauspiel in 3 Aufzügen von Maurice Maeterlinck.*)
Vor einigen Jahren begegnete man in illustrierten Zeitschriften der Reproduktion eines Sensationsgemäldes, darstellend ein auf weißem Zelter nackt durch eine Straße reitendes junges Weib. Damals lernten weitere Kreise die Sage von der Lady Godiva (spr.: Godeiweh) kennen, der Gemahlin des Grafen Leofrik v. Mercia, die im 11. Jahrhundert die engliscye Stadt Coventry von einer schweren Geldbuße, die chr Gatte der Stadt auferlegt hatte, durch diesen Ritt befreit haben soll. Dieses keusche, junge schöne Weib, so berichtet die Sage, trotzte dem Gebot der Scham, um ihren Gemahl zur Milderung zu zwingen.
Aehnlich, nur noch härter und grausamer ist der Pakt, auf dem der etwa seit einem Jahrzehnt in Paris lebende belgische Dichter Maurice Maeterlinck jein Drama „Monna Bauna" aufbaute. Zunächst. fei der ^itel seines Dramas er Härt. Monna Vanna sind zwei italienische Wörter; das erste bedeutet in der Umgangssprache Frau, das zweite ist eine Abkürzung von Giovauua. Demnach heißt Monna Vanna nichts anderes als Frau Hanna.
„Ter Kernpunkt meines Stückes", so sagte Maeterlinck selbst vor der ersten Aufführung der Dichtung in Paris im Mai v. I., „liegt in dem Seelenkampfe Monna Vannas, die gleichzeitig zwei Pflichten gerecht werden soll, der allgemein menschlichen Pflicht und der Pflicht gegen sich selbst. Mein Drama wickelt sich in vierundzwanzig Stunden in der Zeit Gozzolis ab, jener Zeit der Morgenröte der Frecheit, kurz der Renaissance, als Pisa und Florenz um die Oberhoheit in Toskana Krieg führten. SJceine Personen leben in der damaligen Zeit, sind aber keine historischen. Das Stück wird von drei Dekorationen emgeraymt: die erste und die dritte stellen das Innere des Gouverneur-Palastes von Pisa dar, die zweite das Zelt eines Condottiere, der Pisa belagert. Ich habe das Drama in der Normandie, fern von dem Lärm und dem Getriebe der Großstadt, geschrieben, nachdem ich bie Histoire de$ Reput liques ita.ie^nes von Sismondi wiederholt studiert hatte, um mich so recht in die Zeit zu versetzen, die ich schildern wollte. Fräulein G e o r g e 11 e L e b l a n c, die die Monna Vanna freieren wird, wird bald als meine geliebte Gattin in mein Heim einziehen. (Sie ist bekanntlich inzwischen Frau Maeterlinck geworden und auch in mehreren deutschen Städten als Monna Vanna mit mehr oder minder Erfolg
*) Sprich: Matcrlinck; das stumme e ist ein Teh- nungs e wie in Soest, Itzehoe, Maestrich, Bloemfontein. — Die deutsche autorisierte Ausgabe von „Monna Vanna", 6.—10. Tausend, 2 Mark, erschien bei Eugen Drederichs in Leipzig
Mir haben nur wenige Beispiele herausgegriffen, um zu zeigen, wie leicht es auch dem einfachsten Menschen gemacht werden könnte, nach dem System des Herrn von Mully für sich und die Seinen eine Versorgung zu schaffen. Jeder wird in jungen Jahren zeitweise überflüssige Gelder der Sparkasse anvertrauen, ohne die 3^2 pCt. Zinsen als eine Einnahme anzusehen, die ihm irgend eine Erleichterung schassen soll. Daher wird jeder mit Freuden auf die Auszahlung dieser Zinsen verzichten, indem er sich ein Rentenbuch ausstellen läßt. Scheint es ihni später bester, statt der ursprünglich genommenen Altersrente, lieber eine solche für seine Witwe in Aussicht zu nehmen, so ist ihm diese Umwandlung yestattet. Ter schlimmste Fall wäre der, der Sparer wie seine Frau stürben, bevor die Versicherung ihnen Nutzen bringen könnte. Das ist aber in jeder Versicherung möglich, das Kapital geht hier aber nicht verloren, sondern bleibt dem Sparer zur Verfügung oder fällt an die Erben, wie bei jeder Sparkasse, nur
Zinsen dienten für die Versicherung.
Wir meinen, daß mit diesem System ein beachtens- werter Vorschlag gemacht ist. In Oesterreich liegt bereits ein Antrag beim Parlament vor, die kais. königl. Post- jparkassen zur Annahme solcher Spargelder mit Rentenbezug anzuweisen. Tie „Soz Pr." schreibt über die vor- geschlagene Versicherungsart, daß sie in ihrem Ziele einer allgemeinen Volksversorgung ein Ideal dar stellt. Jedoch — für Deutschlands arbeitende Klassen sei sie allerdings entbehrlich, die staatliche Zwangsversicherung leiste, wenn auch nicht höhere Renten vorläufig, so doch ganz sicheres. Das scheint uns so unverständig, daß es nur jemand geschrieben haben kann, der feine Arbeiterfürsorge nur aus einem Salon heraus betätigt, und der höchstens auf
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e M, W E HM ieux, wichtiges M ien Mordsachc von igen zu erhallen. Die M iuf ganz neue Spuren.
neue Untersuchung nach bit'::
Tie hiesige Z ucker labn! ersbrunsivolhtandigstt ltend. —
von Oppenried dienen:
„Än Ehemann beliebigen Alters legt in die Sparkaste 1000 Mark für seine 22 jährige Frau, indem er aus die Zinsen zu Gunsten seiner Frau verzichtet. Diese erhält nach der Tabelle zu 4 pCt. vom 60. Lebensjahre ab 516,90 Mark Rente jährlich. Diese Rente kann aber auch beliebig früher oder später in Kraft gesetzt werden, dann verringert oder erhöht sie sich entsprechend, so z. B. wenn oer Mann mit dem 50. Lebensjahre stirbt, würde die Frau eine Rente von 420 60 Mark erhalten.
Vorschlag zur Regelung der Atters-, Invaliden-, zvilwen- und WaisenA-ersorgung.
Mehr und mehr beschäftigt man sich in allen Kreisen 6er Arbeitnehmer, bis hinein in die Kreise der kleinen selbständigen Gewerbetreibenden, mit der Frage einer gesicherten Alters- und Jnvalidenversorgunb und mit der Fürsorge für Witwen und Waisen. Es ist das ja auch immer mehr zu einer Notwendigkeit geworden, wenn man berücksichtigt, daß es heute nur noch einem kleinen Prozentsatz der Arbellnehmer gelingt, selbständig zu werden, und daß sie selbst damit noch lange keine Sicherung für die Zukunft gewonnen haben.
Es gibt ja nun Versicherungsgesellschaften in großer Zahl, die Versicherungen für den Erlebensfall, mit Invalidenrente und außerdem beim Tode, durch Auszahlung des versicherten Kapitals, Witwen- und Waisenversorgung ermöglichen. Jedoch wird das gerade von Arbeitern jeder Art, auch von den besser gestellten, sehr wenig benutzt.
In einer uns vorliegenden Schrift von dem Fachschul- professor Robert Mully von Oppenried, „Altersund Invaliditäts-Sparkasse als Ile b er gan g Äur allgemeinen Volksversorgung"*) heißt es Darüber :
„Menn ein Laie den Prospekt einer Versicherungsgesellschaft zur Hand nimmt, hat er nur immer den möglichen Verlust vor Augen, der sich für ihn ergiebt, wenn er ein hohes Alter erreicht und demzufolge der Gesellschaft an Prämien und Zinsen mehr zuführen muß, als das ver- sicherte Kapital beträgt" Aus diesem und manchem andern Grund unterlassen viele den Abschluß in jungen Jahren, wo er für sie am vorteilhaftesten wäre. „Der Hauptgrund aber, weshalb das kleine Kapital lieber den Sparkassen sich zuwendet, ist ein prinzipieller und darin gelegen, jagt der Verfasser, daß niemand feine gemachten Ersparnisse völlig binden und sich nötigen lassen will, im Bedarfsfälle auf feine Polize hochverzinsliche Schulden zu machen." Hier will nun das System des Verfassers Abhilfe schaffen.
Sein Vorschlag geht dahin, mit einer Sparkasse eine Versicherung für Alters-, Invaliden- oder Witwen- und Waisenrente zu verbinden. Er geht davon aus, daß die fleinen Sparer, die Zinsen kaum irgendwie in Anschlag bringen, Ijäufig kaum selbst verwerten; ihnen ist nur das Eine wichtig, sie behalten stets die freie Verfügung über ihr erspartes Geld. Nach seinem Vorschläge soll nun der Sparer er Hären können, in welcher Weise er die Zinsen zu einer Versicherung verwertet wissen will; dann
*) Wien. Alfred Holder, K. u. K. Hof- und Universitätsbuchhändler, Rvtenturmstraße 13.
ausgetreten.) Fräulein Leblanc hat durchaus nicht die Absicht, ihrem Berufe als Sängerin untreu zu werden, aber sie will in der Titelrolle meines Stückes den Beweis liefern, daß eine große Sängerin auch eine große Tragödin fein kann. Sagte man nidgt früher, daß Euterpe und sJJielpomene Schwestern sind?"
Das Mesenlliche der Handlung hat hier der Dichter verschwiegen. Prinzivalli, em Florentiner Condottiere des 15. Jahryunderts, belagert Pisa Er will die Stadt retten, wenn Giovanna Colonna CJjtoiina Vanna), die schöne Gattin des Kommandanten Guido von Pisa, sich nur mit einem Mantel bekleidet, ihm ausliefert. Warum in diesem luftigen Kostüm, so fragt sicd jeder. Darauf erwiderte jüngst Madame Maeterli.na-Lebi.anc, die der Dichter selber „seines Lebens Alonna Vanna" genannt hat, ohne indes seine Guido-Gestalt auf sich bezogen wisien zu wollen, einem Wiener Journalisten folgendes:
Seltsam! Diese Frage wurde noch niemals an mich gestellt, aber ich finde. Die Antwort ist selbstverständlich, und Maeterlinck würde Ihnen genau dasselbe sagen, was ich Ihnen jetzt sagen will. Also: Prinzivalli ist toll vor Liebe, rajenD vor Leidenschaft. Bei joichen Naturen ist es nicht selten, daß die Leidenschaft sich in Haß verkehrt — und diesem Haß, der doch nur die wahnsinnigste Liebe masllert, entspricht die brutale Forderung. Freilich, wie er Vanna auf der Schwelle feine» Zeltes > reift, finten Haß und Zorn zu Boden wie häßliche Geivänoer, und feine Zärtlichkeit, seine keusche Liebe wandelt ihn zurück zum edlen Menscyen, der er von Natur aus i|t.
Und nun sehen wir, ganz wie in Sudermanns „Teja", daß sich im Zelte Prinzioallls zwischen den beiden bis m Die Jugend zurückreichende Fäden neu spinnen und unberührt kehrt Vanna wieder nach Pisa zurück, mit ihr Prinzivalli, Der sich so an Florenz rächen will, das ihn als einen zu ccharisch gefährlicher Uebergröge sich auszuwachfen versprechenden Volts- Helden verderben möchte. Das Volk von Pisa umjubelt Monna Vanna, aber ihr Gatte will trotz aller Beteuerungen nicht an ihre Unschuld glauben. Schließlich bekennt sie sich, um gemeinsam mit Prinzivalli ihr Geschick vollenden zu können, fälschlich schuldig. Sie, Die sich im Zelte erst nur als Opferlamm geberdete, Dann aber wärmer unD zutraulicher wurde und schließlich dem Jugendgespielen eingestand, daß . mit ihrem Gatten Guido zwar glücklich sei, doch »ohne lebenslang auf cm Glück zu harten, das feiner noch gerannt hat", fühlt jetzt ihre elementare Liebe zu Prinzivalli durchbrechen. Ihr Gatte glaubt Die Wahrheit nicht, Prinzivalli aber hatte ü)r in jener. Nachtstunde rücksichtslos Die ihn seines Heldentumes zum Teil entkleidende Wahrheit gesagt und be- fannt, es habe ihn lein Opfer gekostet, sie in sein Zelt zu locken und Florenz zu verraten, das ihn |elber als Verräter brandmarken will. Turch diese Wahrheustreue, die em realer Denkender Mensch wohl als cynisck emiebägen könnte, wird
Darüber verfügen konnte. Der Sparer wäre auch in Der Lage, das Kapital, nach Eintritt in den Genuß der Rente, abzuheben und etwa seinen Kindern als Bettiebsmittel zuzuweisen, trotzdem liefe seine Rente natürlich abzüglich der jährlichen Zinsrate des abgehobenen Kapitals weiter. Um bei dem gegebenen Beispiel zu bleiben, wenn von den vorhandenen 31QU Mart Spareinlage 3000 iblarf abgehoben werden, so bleibt eine Rente in Höhe von 752,67 M. ab 120,— „
632,67 M.
Ganz darf die Spareinlage nicht zurückgezogen werden vor Dem Ableben, sondern ein kleiner Betrag.muß stehen bleiben. Genau so wie hier für eine Altersrente durch Die Spareinlage gesorgt werden Eann, genau so kann auch
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Summa
Alt. 4900.—
Alk. 1345.27
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Rückzahlung
, 4000.—
ab 995.20
Rest
Alt. 900.—
Alk. 350.07
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Einlage
, 2200.—
, 402.60
Summa
Alk. 3100.—
Alk. 752.67


