Matter* ta vollem Umfange iorr Kunst an», dcwWwecüS- wert zugleich durch ihre SteifeitigfeU und Me Wider» fianbfcTcaftEnormes Können, ^ewewußtes W)Nen bv- ' fLhtgen sie, auf der BMne und im Konzertsaal, aW Koloratur- und aXS dramatische Sängerin, in der Rassischen Oper, wie im modernen Trama vollendetes W geben. Sie ist vom leichten MM schweren aufgestiegen: Pflegte sie
den Kiergesang, dann den dramatischen, erst Wcvzart, dann Wagner. Lilli Lehmann ist kein junges Mädchen mehr, das will sie auch gar nicht sein, aber sie bielt von der Jugend auf mit ihrer Stimme Haus. Wie alt sie ist? Mr wissen eS nicht, können eS also auch nicht sagen. Ist jemand aber gar zu neugierig, nun, der sei so kühn und frage sie am 1& sewst, er bekommt von einer Lilli Lehmann gcmz sicher die passende Antwort. t & Th.
** Erust-Ludwig-Heilstätte. IN der Kur Verpflegung und Heilung von männlichen Lungenkranken durch die Jnvalidenversicherunasanstalt „Gr. Hessen" errichteten Heilstätte wurden im Jahre 1902 468 Pfleglinge neu ausgenommen und 468 Pfleglinge wieder entlassen bei ungefähr se ISwöchiger Kurdauer. Tie Winterkuren der Lungenheil- stätten begegnen vielfach unbegründetem Mißtrauen, obwohl die Winterkuren in ihren heilsamen Folgen denen beS Sommers keineswegs nachstehen. In der in den Sommermonaten überfüllten Heilstätte können dermalen, da eine Anzahl Mätze frei sind/ zurzeit stets Kurbedürftige Aufnahme finden.
*♦ Zur Lebrlin gsfra ge. Wieder einmal rückt die geit heran, in der eine große Anzahl von Knaben, die stern die Schule verlassen, vor die schwierige Irage der Berufswahl gestellt werden. Sache der Eltern ist es, sich rechtzeitig darüber klar zu werden, ob und wie weit die Wünsche ihrer Söhne mit den zur Verfügung stehenden I
MittÄtr, Vev Tharakreranlaaen und den Drperllchen und geistigen Fähigkeiten des betreffenden Knaben entsprechen. Dies gilt besonders auch bei denjenigen Leuten, die sich einem Handwerk widmen wollen; auch hier hat eine un- glückliche Berufswahl dem angehenden Lehrling, den Eltern und nicht zuletzt dem Lehrherrn schon oft schwere Enttäuschungen und schweren Schaden gebracht. Strenge und gewissenhafte Prüfung der einschlägigen Verhältnisse kann also allen Teilen nicht genug empfohlen werden, besonders [et immer wieder darauf hin gewiesen, daß im Interesse des Arbeitgebers wie des Arbeitnehmers der Abschluß eines Lehrvertrags eine entschiedene Notwendigkeit ist. Nur auf Idiese Weise kann sich der Lehrherr gegen unliebsame Schädigungen, die ihm durch grundloses Verlassen der Lehre oder durch sonstige bösartige Handlungen seines Schutzbefohlenen entstehen können, schützen, während umgekehrt Eltern und Borncünder sich auf diese Weise versichern tonnen, daß der betreffende Knabe nicht nur enffprechend verpflegt und behandell werde, sondern auch vor Ausbeutung seiner Person durch Arbeiten, die völlig außerhalb des Lehrzweckes liegen, und durch mangelhafte Ausbildung benachteiligt werde. Eine zweite wichtige Frage für solche, die mit diesen Dingen weniger vertraut sind, ist die: Wen soll ich in diesen wichtigen Dingen um Rat fragen? Hier sei vor allem darauf aufmerksam gemacht, daß gerade solche Vermittelungen und Auskünfte häufig von einet offenen oder versteckten politischen Propaganda dazu mißbraucht werden, die jungen, noch nicht den Knabenschuhen entwachsenen Leute oder deren Angehörige schon jetzt gewissen Parteizwecken dienstbar zu machen. So wenig es einerseits empfohlen werden kann, Auskunftsstellen allein zu vertrauen, die nachweislich einseitig den Interessen der Arbeitgeber dienen, so dringend
muß anbererfeiS vor MeüttrmrchwetM uno äynNchcn Unternehmungen gewarnt werden, die die Mitwirkung der Arbeitgeber prinzipiell ausschließen, unb denen es nicht darum zu tun ist, die jungen Leute zu ihrem eigenen Besten zu plazieren, sondern das Lehrlingswesen zu Parteizweckn in die Hände zu bekommen und die jungen Leute möglichst dem Einfluß ihres Lehrherrn zu entziehen. Daß b^ derartigen Auskünften und Vermittelungen dann nicht die menschlichen und geschäftlichen, sondern die polttischen Qualitäten des Arbeitgebers berücksichtigt werden, ist nar, ebenso, daß eine Lehrzeit, in der von vorigerem das rechte Ser trauen zwischen Lehrling und Lehrherrn fehlt, nur in den seltensten Fällen ersprießliche Erfolge zeigen wird. In den Handwerkskammern sind neue.dings Institutionen geschaffen worden, die auch in Lehrlingsfragen eine gute Stütze der Eltern und Vormünder bilden können und sollen, besonders auch in der schwierigen Frage der Abfassung von Lehrverträgen. Im übrigen mögen sich dann beide Teile, Eltern und Lehrherren, am besten auf die von ihnen selber eingezogenen unparteiischen Erkundigungen und auf ihre eigenen offenen Augen verlassen.
- Reichsbank. Am 2. Februar d.J. wird in Tuttlingen eine von der Reichsbank-Hauptstelle in Stuttgart abhängige Reichsbanknebenstelle mit Kasseneinrichtung und beschränktem Giroverkehr eröffnet werden.
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49.60 8L20 97.90
86,90
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87.40
1 1
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5 4M 5
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SM 3M 3M 4 8M Bi, 4 37, 4
Türken Lit. B. do. „ C.
do. , D.
Ung. Goldrente do. Staatsrente desgl. . . .
Argent. v. 1887 do. Gold 0.1888 do. äuß. v. 1897 Chile Gold-Anl.
Chinesen. . .
do.....
do.....
Mexikaner
Serie 1—4 .
Mexikaner v. 99 do.....
Provinz- und Ztädte-Anlelhe.
Oberhessen . . Starkenburger. Rheinprovinz .
do. ... .
Gießener. . . do. ... .
Frankfurter. .
Darmstädter . do.....
Mainzer. . . Otftubacher. .
Wormser . , da. ... .
Heidelberger
Mannheimer . Bad Nauheimer Lissaboner . .
67.50
32.20
29.35
101.90
99.30
92.90
7Ü90 78.80 92.—
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98.90
108.—
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152.50
8950 156.75 134.50 210.80 188.75 143.- 116.90 114.80 212.-
279.- 857.- 221.40
71.70 76.10
121.- 180.— 165.50
172.25 277.-
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172.70 175.10
169.- 166.50
171.— 175.10
215.50 206.—
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