Iortragskmsus für praktische Landwirte.
8. Mainz, 8. Jan. 1903.
Ans Stadt und Land.
Gießen, 9. Januar 1903. Auszeichnungen. Der Bahnmeister in der Hessische
diesjährigen Reichstagsneumahl wieder siegen.
-h- Vom Vogelsberge, 8. Jan. Auch hier hat sich die Influenza eingestellt. In der Herbsteiner Gegend liegen ganze Familien an dieser Krankheit darnieder.
Butzbach, 8. Jan. Wie die „B. Z." erfährt, ist man zur Zeit eifrigst mit den Vorarbeiten zur Renovierung unserer Stadtkirche beschäftigt, und gelangen die ArbettS- Vergebungen in den nächsten Tagen zur Bekanntgabe.
Mainz, 8. Jan. Vorgestern ist ein in einem größeren hiesigen Restaurant beschäftigtes Fräulein durch einen Hund
Ausland.
Madrid, 8. Jan. ~ ie 6 ei bat Orsinibomben, welche die Polizei in Barcelona infolge vertraulicher Mitteilungen auf einem Felde bei der Vorstadt Sarria fand, waren mit je 22 Schießröhren geladen. Es wird behauptet, daß die Bomben während der Festvorstellung im Liceo- Theater, welcher der Vicepräsident von Argentinien, Qui- rtrro Costa beiwohnen sollte, geworfen werden sollten. Costa verließ eilig die Stadt.
— Zur Lage in Marokko. Wie der „Liberal" aus Tanger meldet, traf General Hachalisasi verwundet wieder in Fez ein und wurde auf Befehl des Sultans als der Hauptschuldige an der Niederlage der kaiserlichen Truppen verhaftet; Hachalisasi soll durch Grausamkeiten die Kabylen von Hyaina zu Gegnern des Ärltans gemacht haben. Ter Tribus der Khanikas unterwarf sich und lieferte 250 Gewehre aus. Ter Sultan verlangt Rückgabe der gemachten Kriegsbeute. Tie Khanikas lehnen dies ab und dürften sich nun wieder den Rebellen anschließen. — Tas Gerücht über Ermordung emglischer Postkuriere ist^mbegründet.
Pretoria, 7. Jan. Am Schluß seiner gestrigen Rede sagte Chamberlain, alle Ersatzansprüche sollten gewissenhaft geprüft werden, sie könnten aber infolge der großen Zahl nicht im Nu erledigt werden. Tas Reich habe zwei Million^, gezahlt und sei bereit mehr zu geben.
svbald die Prüfung der Ansprüche benchet sei. Diejenigen,I Futterrüben oder Kartoffeln. In der Zusammensetzung welche dem Reiche gMeut hätten, würden nicht vergessen der Fntterrattonen bei intensiver Fütterung ist wohl ui werden. Er würde die Angelegenheit der Heranziehung beachten, die notwendige Menge von verdaulichem Eiweiß Transvaals zur Zahlung der Kriegskosten mit Vertretern neben den stickstofffreien Exttaktstoffen. Das Fehlen des aller Stände erörtern, einschließlich der Kapitalisten, die einen schließt die rationelle Ausnutzung des anderen Ma- zweifellos beisteuern würden. Tie Negierung beabsichtige terials aus. — Bei der Zusammensetzung einer Futter- nicht, irgend etwas zu tun, was die Steuerlast unzweck- ration, die als Produktionsfutter dienen soll, die also mäßig erhöhe und einer schnellen, vernünftigen Entwick- Milch, Fleisch oder Kraft erzeugen soll, ist die Prüfung üng hinderlich sei. Es würde von Transvaal nichts ver-- der in der Wirtschaft vorhandenen Futtermittel.dringend langt, was es nicht willig geben würde, wenn es eine Kolonie geboten. Je nach der Düngung, der Anbauweise der in mit Selbstverwaltung Ware. Er würde am Imperialismus cer Wirtschaft erzeugten Futtermittel, können dieselben Südafrikas verzweifeln, wenn er denken sollte, daß es die im Nährwerte ungemein schwanken. So enthalten Kolonie zulassen würde, daß jedermann in dem Vereinigten die als Viehfutter besonders benutzten Futterrüben je nach ; Änigreiche eutiei besondere Steuerlast trage, während die! der Anbauweise 4—9 Prozent Zucker. Die weit gepflanzten, Kolonie daraus Nutzen ziehe. und dann in der Regel dicken Futterrüben, sind am ärmsten
— Tie Humbert-Affäre. In der Untersuchung an den wichtigsten Mhrstoffen, dabei überreich an Wasser, gegen die Familie Humbert fand gestern die Vernehmung das auf Kosten der wertvollsten zugekauften Kraftfutter- von Frederic Humbert und Emil Taurignac statt. Frederic mittel wieder aus dem Körper des Tieres herausgeschafst Humbert behauptete im Widerspruch mit Romain Tau- werden muß. Das Tier wird durch reichliche Fütterung rignac, daß die Rente Diagöre dem Gesetz entsprechend be- solch wasserhaltiger und an Mhrstoffen armer Futtergründet worden sei. Dagegen behauptet er im Einklänge mittel zu einer Wasseraufnahme gezwungen, die nach- mit Romain Taurignac, daß die Crawsords und die hundert I teilig wirkt. Die Dickwurzeln sollen in der Art wie Zucker- Millionen wirklich existiert hätten. Er wurde am Schluffe rüben angebaut werden, dann sind sie ein vortreffliches! >er Vernehmung ohnmächtig und nach dem Gefängnis^ Futtermittel irn Gegensatz zu den große Masse liefernden, Hospital gebracht Mnil Taurignac verteidigte sich damit, in der gebräuchlichen Weise gepflanzten Rüben. — Der daß er von den Prozessen Therese Humberts itttr wenig I Vortragende schloß programmmäßig gegen 12 Uhr. Zur sprechen gehört habe und in die Angelegenheit Crawford I Diskussionsstunde am Nachmittag lagen 20 schriftlich ein* nicht ein geweiht gewesen fet — Frau Humbert, die gebrachte Fragen Herrn Professor Albert vor. Die Be- gestern das erste Mal vor dem Untersuchungsrichter erschien, antwortung erforderte eine weitere ausgedehnte Ausein- antwortete in einem dreistündigen Verhör sehr prompt andersetzung, deren sich der Vorttagende wohl unter großer auf alle ihre Bergangenheit betreffende Fragen, lehnte Anstrengung seiner Stimmmittel, aber mit ausgezeichnetem jedoch entschieden jede Auskunft über die angeblichen Craw- Humor erledigte. Seine zahlreichen Hörer erwiesen sich ords ab. ©ie erklärte, ihre übrigen Verwandten wüßten dafür besonders dankbar.
nichts darüber, und sie allein übernehme alle Verantwor* Morgen spricht zunächst Herr Professor Pohle von
tung, sie werde die Wahrheit aber erst in der öffentlichen, der Handelshochschule Franffurt a. M. Gerichtssitzung enthüllen.
stotenmg unS entsprechend vertreten und für unsere bescheidenen Wünsche gnädigst eintreten werd«.
Die ehemaligen hessischen Unteroffiziere haben gleichfalls eine Vorstellung an die Zweite Kammer der Stände gerichtet, welche lautet:
In nbetracht des vorhandenen hohen Fonds und her noch lebenden wenigen Mitglieder, bitten wir hohe Kammer um gütigen Erlaß der Beiträge zur Kaffe — dir bei Staats- und Gemeindebeamten schon langst nicht mehr erhoben werden — und Erhöhung der Witwenpension. Unsere Pensionen sind nicht so hoch, daß wir den Ausfall unter den heutigen Verhältnissen nickt fühlen sollten. In der Hoffnung, daß hohe Kammer unserem Wunsche gütigst entsprechen wolle, verharrt usw.
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Deutsches Mich.
Berlin, 8. Jan. Der Kaiser hatte heute morgen im Reichskanzlerpalais eine Besprechung mit dem Grafen Bülow und hörte später im königlichen Schlösse die Vorträge des Kriegsministers v. Goßler und des Chefs des Drilitärkadtnetts, Grasen Hülsen-Häseler. Mtttags begab sich der Kaiser mittelst Extrazuges nach Hannover.
— Nach angeblich guten Informationen der „Bert N. N" ist das .Dementi bezüglich der Nachricht, das Mili- tärpensionsgefetz sei zurückgezogen worden, zwar richtig, denn das Gesetz sei allerdings noch nicht zurückgezogen worden, das Schicksal des Gesetzes sei aber durchaus unsicher. Aus finanziellen Gründen dränge bei den ungünstigen, Reichsfinanzen das Reichsschatzamt auf Ber- schiebunG
— Ju der gestrigen Sitzung des Bundesrates wurde zugestimmt: den Ausschußberichten über die Vorlage Vetreffenb Entbindung ausländischer Dampffchifse von den für Auswandererschiffe vorgesehenen Kesselrevisionen, über den Entwurf eines Etats für die Expedttion nach Ostasien zum Reichshaushaltsetat für 1903 und über den Entwurf eines Gesetzes, betreffend Feststellung des Haushaltsetats für die Schutzgebiete auf daö Rechnimgsjahr 1903. Ferner wurde den MSschutzberichten über die Entwürfe von Etats zum Reichshaushattsetat für 1903 und zwar des Aus- wärtigen Amts und der Reichsschuld sowie eines Gesetzes betreffend Feststellung des Reichshaushaltsetats für 1903 die Zustimmung erteilt.
— Das preußische Staatsmini st erium trat am Mittwoch unter dem Vorsitz des Reichskanzlers Grafen v. Bülow zu einer Sitzung zusammen.
— Der Antisemiten Häuptling Gr a f Pückler wurde wegen Beleidigung des Gastwirts zum „Goldenen Löwen" in Hottwll (Kanton Aargau in der Schweiz), Jeanette und seines Mgesteltten Häusli, von denen er behauptet hatte, sie hätten ihn durch vergiftete Suppe töten wollen, vom Schöffengericht des Amtsgericht I zu 450 Mark Geldstrafe, ev. 30 Tagen Gefängnis verurteilt.
—Zu den Denkmalsbeschädigungen teilt eine vertrauenswürdige Persönlichkett mit: Am Sonntag ftüh zwischen vier und fünf Uhr ging ein etwa 85 Jahre alter, dunkelhaariger Mann mit schwarzem, sttupptgem, herab- häng«idem Schnurrbart, schmächtig, blaß, mit dunklem Schlapphut und einem anscheinend zu großen Ueberzieher Über Die Kaiser Wilhelmdrücke, schlug fortwährend mit dem Stock nach dem Brückengeländer und entfernte sich dann durch die Burgstraße nach der Kurfürstenbrücke. Die Polizei erbittet wettere Mitteilungen.
— Die Uniformfrage der Eisenbahn-Beamten. Verschiedene Zeitungen bringen Nachrichten darüber, daß in bet Beschaffung der Uniformen für die preußischen Eisend abnbeamten wesentliche Aenderungen bevor- ständen. Es soll bebabsichtigt sein, in Zukunft die Lieferung fertiger Uniformen an eine ober wenige Konfektionsfirmen für den ganzen Bereich der Staatseisenbahnverwaltung zu vergeben, während zurzeit die Mfertigung der Uniformen in den einzelnen Bezttken durch kleine Handwerker unter trolle der Direktionen erfolgt. Wie die ministerielle „Berl. Korresp." hört, ist die Nachricht, daß die Vergebung der Arbeit an einzelne Handwerksmeister abgeschafft werden soll, tatsächlich durchaus unrichtig.
— In oer gesttigen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung wurde Dr. Langerhans zum Vor-1 sicher und Michelet zum Stellvertreter ohne Widerspruch gewählt. Bei der Wahl der Beisitzer fiel der sozialdemo- kratische Kandidat wie in ftüheren Jahren aus, er erhielt mir die Stimmen seiner Parteigenossen.
München, 8. Jan. Bie die „M. N. N." melden, verließ Staatssekretär Nieberding die hiesige Universitäts-Mgenklinik, wo er sich anfangs Dezember V.J. einer Augenoperation unterzogen hatte, in bestem Befinden und wird in den nächsten Tagen nach Berlin zurückkehren, um seine amtliche Tätigkeit wieder auszunehmen.
Dresden. 8. Jan. Der heutige Hof bericht über 6a» Befinden des Königs Georg von Sachsen faßt sich kurz und stellt nur ein langsames Fortsckreiten der Besserung fest; der Katarrh ist weniger täftig, der Husten nimmt allmählich ab. Mittags erledigte der Wnig, an seinem Schreibtisch sitzend, Regierungsgeschäfte.
Braunschweig, 8. Jan. Ter Kongreß für I n n e r e Mission wird hier am 21.—24. September (eine Tagung abhalten. — Die Enthüllung des von Pros. Manzel-Berlin modellierten Reiterstandbildes des Herzogs Wilhelm ist auf den 18. Oktober festgesetzt. Man erwartet, daß der Kaiser der Feier beiwohnen werde.
Heute sprach Geheimer Rat Werg er über die Ber- Preußischen Eisenbahn-Gemeinschaft Wilhelm Brückmann billigung der landwirtschaftlichen Produktton. Er empfahl Grünberg wurde auf sein Nachsuchen, mit Wirkung vom Ausscheidung alles Ackertzeländes. das unter den heutigen L Januar 1908 an, in den Ruhestand versetzt und ihm auS Verhältnissen durchaus nicht bnm Kornerbau rentiert und- ^^01 Anlaß die Krone zum Silbernen Kreuz des Verdienst- Niederlegung desselben in Wiesen und Weidegelande. Der ' ro.vAt.mmmon nerfipK«»«
Konsum an Fleisch nimmt fortgesetzt zu bei der Wohl> "rdenS PhillppS des Großmütigen verliehen.
habenheit der Bevölkerung Deutschlands. Während in den ^m Herrn Georg v. Liebig, kömgl.
60er Jahren beispielsweise auf den Kopf der Bevölkerung bayerischem Hosrat und Badearzt m Reichenhall, einem Sohne
in Karlsruhe 69.7 Kgr. Fleisch kamen, stteg der Konsum Justus' v. Liebig, wurde das ihm am 8. Januar 1853 von
bis zum Jahre 1885 auf 88 Kgr. — Ter Bewirtschafter der medizinischen Fakultät der Landesuniversität verliehene eines landwirtschaftlichen Besitzes hat sich zu entscheiden, ob Doktordiplom erneuert.
er intensiv oder extensiv zu wirtschaften hat. Intensive •• Eisverein. Wie wir hören, werdendes in diesem Wirtschaft ist auf Böden, die eine tiefgründige Bearbeitung ^onat zwanzig Jahre, daß der hiesige EiSverein gegründet ohne allzugroße Mühe zulassen, abzuraten, selbst unter den I rourkc; bei eintretendem Frostwetter soll der JubiläumStag heutigen Berhültnysen. Trese Wrrychastsweise erfordert festlich begangen werden. Ein Wssest mit Kunst, und Wett- neben der Auslage für den Grund und Boden selbst ein V a iri fcwrtar
erhebliches Betriebskapital, das nicht selten pro Morgen lauf, Konzert und Illumination ist hierfür in Aussicht ge- 250 Mu beträgt, bst einem Bodenpreis von 600 Mk. pro nommen. . . .
Morgen. Setten wird das werbende Kapital sich unter - Für Militärpflichtige. DleMigen pingen Leute, liefen Umständen dem Ackerbau zuwenden. Ta wo der welche in diesem Jahre daS 20. Lebensjahr erreichen und Boden eine intensive Bewirtschaftung nicht zuläßt, Böden, nicht den Berechtigungsschein zum einjährigen Dienst besitzen, Deren Absorbtionsfähigkeit gering ist, der die zugeführten haben sich in der Zeit vom 15. Januar bis 1. Februar d. I. Tüngstofse jeder Art nicht'festzuhatten vermag, sei es wegen ^ecks Anmeldung zur Stammrolle bei den Bürger- [einer physikMschen Eigenschaften ober seiner Lage an steilen nlcifteieien anzumelden. Ebenso diejenigen Militärpflichtigen. Gängen, wird man ertensw bewtr schäften müssen Da die bcren MilitäroerhältniS noch nicht definitiv entschieden ttX^ncn. ÄtbÄ bteSÄM jft »w nicht an. Orte Geborenen ^nbei der Anmeldung ca. 8 Zentner pro Morgen, der Zentner Weizen heute ca. ihren Geburts^chem und diejenigen früherer Jahrgange ihren 8 Mk. kostet, so ergiebt - iese Rechnung schon, daß der Losungsschein vorzulegen. Diejenigen, welche den Berech- Körnerbau aus unseren Turchschnittsböden unlohnend ist. tigungsschein zum Einjährig-Freiwilligen-Dlensi besitzen, haben — Diese Erwägungen führen dahin, allen Boden, der nicht solchen bis längstens 1. Februar l. I. bei den Kreisämtern ausreichende Körnerernten giebt, niederzulegen in Wald, vorzulegen und die Zurückstelliing vor der Aushebung zu od^7 in Wiese oder in Weideland. Tie Sornmerstallfütte- beantragen.
runa, die in den 60er Jahren immer mehr eingeführt „ DaS Halten von Pensionären seitens der wurde, um Dünger zu gewinnen ^ur Produktion von damals 0 , nüä) einer Entscheidung des Oberverwaltungswertvollem Getreide, ist unter den heutigen Verhältnissen h r e r i l nacy einer uqc? 9 anzusehen. Der
einzuschränken, der Weidegang des Rindviehes besonders 0^2 ni^i: al8: jrer^üeoeir eo an^
wieder einzuführen, auch zur Ersparung von Arbeit unb Setter emer Schule war wegen H V> I /
zur Anwucherung des Bodens auf billigste Weise. Ten die seine Schule besuchten, zur Gewerbesteuer veranlagt worden. Stalldünger könne man heute leichter entbehren, da uns die Das Oberverwaltungsgericht stellte aber den Beschwerdeführer Hilfsdünger im unbeschränkten Maße zur Verfügung stehen, von der Gemeindesteuer frei und machte zur Begründung Die Viehzucht ohne Weidegang ist ein Unding, folgendes geltend: Wenn die an öffentlichen Lehranstalten Gesundes Vieh, das zur N a ch z u ch t tauglich ist, und gute wirkenden Lehrer Schüler ihrer Anstalt unter Gewährung von Molkereiprodukte liefert, das nicht ansteckenden Seuchen Wohnung und Beköstigung bei sich aufnehmen, so Überwiegt allzu leicht zum Ovfer sällt^ bedarf absolut der freien Be- ^aelmäßiq die von ihnen ausgeübte erziehende Tättgkeit den lvegung in Luft und Licht. Ta wo die klimatischen^Verhalt- ^lleickt hiermit zugleich verfolgten Erwerbszweck. Die Eltern nisse dem Graswuchs förderlich find, ist ^öedehnte Kinder den Lehrern an in der Voraussetzung,
Weidewirtschaft neben extensivem Ackerbau geboten. Nur vertrauen ihre ninot ; Q,ejanct feien ^ie Kinder von Natur reiche, leicht auch in bedeutender Tiefe zu bear- daß diese vor anderen Personen geeignet seien, die Kinder beitende humose Ackerböden eigen sich heute noch zur inten- außerhalb der Schule zu beaufsichtigen, ihren EntwicklungS- siven Bewirtschaftung für den Halmfruchtbau. Vielleicht gang gemäß den Anstaltszwecken zu leiten und Überhaupt erst in hundert Jahren oder spater ändern sich diese Der- j^e sittliche und wissenschaftliche rote sonstige Ausbildung zu hältnisse voraussichtlich wieder. fördern. Richt mit Rücksicht auf eine etwaige bessere Unter-1
Professer Alb er t-Gießen sprach danach über Zu- h^agung und Beköstigung, sondern gerade wegen der von sammensetzung rationeller Futterrationen. Ter Wirtschafter L o^rern ausgeübten erziehlichen Tätigkeit pflegen die hat sich den Verhältnissen anzupassen. Tie Wirtschaft sonst üblichen Pensionssätze übersteigende Ent-
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baulichen, Eiweifi und Fctt enthaltenden Kraftfuttermitteln lassen. Erzielt er hieraus cmen G-wmn, so ist (eine erziehende erforderlich. Ticselben sollen stets unter Garantie des Ge- Tätigkeit die Quelle, und nach dem Gewerbesteuergesetz Unterhaltes gekauft werden, i'eiartige kostspielige Futterrationen (iegt die Ausübung der erziehenden Tätigkeit nicht der Steuerrentieren nur bet Tieren und Tierrassen, die gute Futter- Wenn das Gesetz die Rechtsanwälte und Aerzte,
Verwerter sind, die SBerfütterung solcher Rationen an nicht ^.cxx berufsmäßige Tätigkeit doch zweifellos in einem weit leistungsfähige Tiere ist Verschwendung. Neben der guten Maße ÜOn der Absicht der Gewinnerzielung beherrscht Fütterung ist ausreichende roirb bec gewerblichen Besteuerung nicht unterwirft, so würde
sorbernw. Sarrb-re Haltunx, gu l,^Lu°?Turch Selbst^ es Manqel a» Folgerichtigkeit darstellen, die Lehrer wegen Ät 7ik bem G!e^Lkgenpt g°L nach «In! der Ausnahme von Schülern als Gewerbetreibende ,n be- Wasser aufzunehmen, wird Übermäßige Wasserauftiahme, dre handeln. . ,
beim ziveimaligen Tränken tagsüber gefördert roirb, ge- g. Alsfeld, 8. Jan. Der Relchstagsabgeordnete hindert unb so eine bessere Verwertung ber Futterratton Pindewald für den Wahlkreis Lauterbach-Alsfeld gleichfalls herbeigeführt. — Ter Futterratton fehlt es auf ,urrt Weihnachten in mehreren Orten des Wahlkreises kalkarmen Böden nicht selten an ben wichtigsten mineratt- Neihe von Versammlungen ab, die zahlreich besucht scheu Stossen. Tadurcks> erschlaffen die- OrE des Lrer« Aller Wahrscheinlichkeit nach wird Bindewald bei der
und führen oft unerllärliche unb verlustreiche Erscheinungen,'^^ v -
zu tage. Regelmäßige Düngung des ^^rgelanbe^ das Futter zu tragen besttmmt ist, mit Kalk, suhrt auch den Futterpflanzen Kalk zu. Außerdem ist der fehlende Kalk im vorhandenen Futter durch Futterkalk zu ergänzen, : wenn nicht etwa durch gettocknete Zuckerrüben schnitzel die
bei der Verarbeitung der Zuckerrüben auf Zucker mit Kalk behandelt werden, reichlich Kalk in dem betttsfenden Futter-
, mittel steckt. Bei der Verfütterung von Melasse dagegen würde eine Zugabe von Kalk immer erforderlich jein, wahrend Zugabe von Salz hier mindestenL ubcrslunig, aber dann notwendig erscheint bei starftr Verfuttcrung von


