Im Gesicht gtblff e» worben. Obwohl alsbald geeignete Schutzmaßregeln ongeroenbet wurden, verschlimmerte sich der Zustand der Dame derart, daß man sie noch gestern abend in das Spital verbringen mußte. — Im Hause Frauenlobstraße Nr. 8ü ist in der letzten Nacht ein Einbruch verübt und dabei find wieder nur Eßwaren gestohlen worden. — In der St. Stephanskirche ist gestern der Opfer stock von unbekannter Seite abgerissen und mitsamt dem Inhalte gestohlen worden. — In Kastel sprang gestern morgen gleich nach 6 Uhr am alten Schiffbrückenkopfe ein Soldat au8 der Reduitkaserne mit voller Ausrüstung, da er zum Dienst antreten sollte, in den Rhein. Er lief direkt aus dem Kasernenhof hinaus in einen Nachen und von diesem aus stürzte er sich in den Rhein. Er wurde von den Wogen fortgetrieben und sank dann, als ein den Vorgang beobachtender Flößer ihn nicht retten konnte, unter. Eine mttttär- gerichtliche Untersuchung ist eingeleitet.
w. AuS dem Kreise Wetzlar, 6. Jan. Neben den HauShaltungSkursen hat man seit dem vorigen Jahre im hiesigen Kreise mit Erfolg Milchverwertungskurse ein- geführt. Als im Jahre 1900 m dem zum Kreise Biedenkopf gehörigen, aber in unmittelbarer Nähe von Wetzlar liegenden Dorfe Naunheim von der Nassauischen LandwirtschaftS- kammer ein MilchverwertungSkursuS veranstaltet wurde, gelang es, eine unentgeltliche Teilnahme von weiblichen Personen deS Kreises Wetzlar zu erwirken. Da damals die Beteiligung aus hiesigem Kreise sehr groß war, so beschloß die Lokalabteilung Wetzlar, einen ähnlichen Unterricht einzurichten. DaS Bedürfnis, die landwirtschaftliche Bevölkerung mit den neueren Arten der Milchoerwertung bekannt zu machen, war
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en3. Januar 1908. ^nmei[iec in der HMck.
Wilhelm Brückmann * nut Wirkung vom °nd verseht und ihm aus mn Kreuz des Verdienst- verliehen.
org v. Liebig, königl. Reichenhall, einem Sohne am 8. Januar 1863 von mdeSuniversität verliehene
dren, werden' er in diesem hiesige LiSverein gegründet iier soll der JMaumStag M M Kuch- und M- ist hirrsür in MM gr«
g e. Diejenigen jungen Leute, 0. Lebensjahr erreichen und m einjährigen Dienst besitzen, Januar bis 1. Februar d.J. nmrolle bei den Mger- , diejenigen MilitLqMgm, och nicht definitiv entschieden irn haben bei der Anmeldung aen früherer JahM ihren ejenigen, weiche den Berech- iwilliaen-rienst besitzen, haben 1E l % bti den KreiSämtem uy vorder Achtung zu m-nsionären seitens bet
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UM so größer, als hier bisher noch überall auf dem Lande zur Butterbereitung das überlebte unsaubere und den Rcchm- gehall der Milch nicht genügend ausnutzende Topfverfahren angewendet wurde, und die Bereitung der Labkäse fast ganz unbekannt war. Um möglichst viele Frauen und Mädchen mit dem neueren Verfahren bekannt zu machen, sollen nach und nach in allen Bürgermeistereien solche Wanderkurse eingerichtet werden. Die betteffenden Gemeinden übernahmen bisher gern den geforderten unentgeltlichen Transport der zum Unterricht notwendigen Geräte und die Stellung von Räumlichkeiten, Licht und Heizung.
Amöneburg, 7. Jan. In der vergangenen Nacht wurde auf der Wiesbadener Chauffee bei Amöneburg, unweit der Station Curve, ein Handlungsgehilfe von zwei unbekannten Wegelagerern überfallen und ihm die Uhr geraubt. Der Ueberfallene hat die beiden Kerle nach der Tat eine Strecke weit verfolgt, doch gelang eg ihm nicht, sie ein- zuholen. Der aus Frankfurt a. M. stammende Handlungsgehilfe hatte in Wiesbaden den Zug verpaßt, weshalb er den Weg nach Kastel zu Fuß machen wollte. In der Nähe der Kurve erkundigte er sich bei einigen ihm begegnenden Leuten nach seinem Weg und gab diesen bamit bequeme Gelegenheit zu chrer Tat.
Vermischtes.
• Königsberg, 8. Jan. Zwei Mitglieder einer Variötöbühne vor dem Königstore, ein Herr und eine Dame, wurden heute Vormittag auf der Bühne mit Schußwunden im Kopf aufgefunden, und nach dem Krankenhause gebracht. ES liegt anscheinend ein Selbstmordversuch vor.
• München, 8. Jan. Blättermeldungen zufolge steht ein neuer Wucherprozeß in Aussicht. In der Hauptsache handell eS sich um einen kürzlich bestraften Kommissionär, welcher kleinen Geschäftsleuten Geld vermittelte, wobei nebst außerordentlich hohen Zinsen auch wiederum die Abgabe von Waren eine große Rolle spielte.
• Graz, 8. Jan. Der 41jähr. ledige Privatter Friede. Kraft erschoß die Gattin eines Kaffeehausbesitzers, weil sie seinen LiebeSanträgen kein Gehör schenkte, sodann tötete er seine 80jähr. Mutter und erschoß sich schließlich selbst, nachdem er vorher sein ganzes Vermögen, bestehend in Wertpapieren, verbrannt hatte.
* Wie man Millionärin wird. In den Kreisen der Damenmäntelkonfektion wird eine Ehe viel besprochen, die am vorigen Montag geschloffen wurde. Sett mehreren Jahren war, wie die ,Nordd. Allg. Ztg." erzählt, in einem Mäntel-Exportgeschäft in Berlin ein Frl. Fanny W. angestellt, welche die überseeische Korrespondenz zu führen hatte. Die Firma hatte vor etwa Jahresfrist einen großen Posten an einen Importeur A. in Montevideo eingeliefert, der letztere aber die Annahme der Ware verweigert. Es entspann sich nun zwischen beiden Firmen eine lebhafte Korrespondenz, die von der jungen Buchhalterin mit »großem Schneid* geführt wurde, und schließlich bamit endete, baß sich ber Importeur in Montevibeo zur Annahme ber Ware bereit erklärte. Anfang November v. I. kam er, ein »interessanter Kreole*, auf einer Geschäftsreise in Berlin an unb besuchte auch bie erwähnte Firma; da kam bie Unterhaltung auch auf ben erledigten Streit, und A. war nicht wenig erstaunt, als er erfuhr, daß seine Gegnerin eine 22jährige Dame war. Er ließ sich Fräulein W. vorstellen unb — seine Geschäftsreise ist zur Hochzeitsreise geworben.
* Sein eigenes Kinb erschossen hat infolge unvorsichtigen Umgehens mit einer Schußwaffe ber Arbeiter Friedrich Nattensperger in Prenzlau. Am Sonntag erhielt er den Besuch eines Bekannten aus einem Nachbardorf, bet einen alten Revolver mitgebracht hatte. Beibe gingen ins ^rcie, um zu schießen. Als ein Schuß nicht loSging, nahm Rattensperger den Revolver, um ihn zu untersuchen. Beim Niederlaffen des Hahnes krachte ber Schuß und die Kugel ttaf seine fünfjährige Tochter Anna, die soeben auf den Vater zugelaufen war. Mit ben Worten: „Vater, Vater", brach bas Kinb leblos zusammen. Der unglückliche Mann stellte sich selbst ber Polizei, von seiner Verhaftung wurde indes Abstand genommen.
Ein ungetreuer Postbeamter. Vor einigen Tagen entfernte sich in Würzburg unter Mitnahme von mehreren eingeschriebenen Briefen, von denen einer eine Einlage von 120 000 Mk. in zwei Wechseln und 20 000 Mk. in Banknoten hatte, der Postadjunkt Georg Kapfenberger. In Antwerpen, wo er sich in einem Hotel unter falschem Namen einmietete, erregte er Verdacht und machte, als er das merkte, einen Selbstmordversuch. Er wurde infolgedessen identifiziert und die Würzburger Behörden in Kenntnis ge
setzt. Karpfenberg er befindet sich in Antwerpen in Hast. Das Geld wurde noch vollständig bei ihm vorgefunden.
• Was e in Knabe über seinen Vater denkt. Mtt 10 Jahren denkt der Junge, daß fein Vater doch recht viel wnßr mtt 1&, daß er selbst ebensoviel wisse, wie sein Vater; mit 80 meint ber junge Mann, baß er noch einmal soviel wisse; mit 80, baß er feinen Vater vielleicht mal um Rat fragen könne; mit 40, baß sein Vater vielleicht boch etwas mehr wisse; mit 60 beginnt er dessen Rat zu suchen, und mtt 60, wenn der Vater nämlich gestorben ist, meint er, daß der Verstorbene doch der klügste Mensch gewesen, der jemals gelebt habe»
"Ein sehr gelungener Scherz erregte m der Berliner Erstaufführung der JahreS-Revue „Neuestes l Allerneuestes!" große Heiterkeit. Vor ber parobistischen Aufführung von „Monna Vanna" würbe eine komische Nachahmung deS Klingerschen Beethoven, ben Henry Benber in vorzüglicher Maske barstellte, auf bie Szene gerollt. Sofort sing ein Or- chesterrnitglieb an, in fürchterlichen Dissonanzen auf feiner Geige herumzukratzen. Da sagte Emil Thomasr »So wie etwas von Klinger vorkommt, wird der — Geyger un- ruhig . ,
Gcrichlssaal.
Pari», 7. Jan. Bor dem Untersuchungsrichter Machet in Marseille erschienen gestern zwei geschiedene Eheleute Antonini. Tie Scheidung war vor vierzehn Jahren zu gunsten deS Mannes ausgesprochen worden, weil bie Frau sich zum Gerichtstage nicht einfand; ste war damals mit ihrem drei Monate alten Kinde nach Toulon geflohen und hat es dort erzogen. Im Juni 1002 setzte der Vater eS bei dem Gerichte durch, daß die Hut seiner Tochter chm übertragen wurde. Er ließ die Mutter wegen Kindesraub - verfolgen, und ste wurde mtt dem Mädchen von Toulon nach Marseille gebracht. AiS dieses aus dem 'Dlunbe des Untersuchungsrichters hörte, daß eS seinem Baler folgen müsse, rief eSi Lieber werf ich mich inS Feuer. Gesagt, getan. Tie kleine Antonini warf sich mtt dem Kops ins Kaminseuer und leistete Widerstand, als der Richter und Aktuar ste herauS- zogen, mit Brandwunden am Gesicht und an den Länden. Wäh- rend man sich um bad Mädchen bemühte, ergriff Antonini einen Stuhl und schlug damit auf seine Exfrau unb auch auf die Gendarmen loS, die ste Herbetgebracht hatten und nun verteidigen wollten. Er wurde sestgenommen und seine Tochter nach einem Hospital gebracht, auS dem sie wahrscheinlich zu der Mutter wird zurücttehren dürsen.
Handel und Verkehr. UolkLwirtschast.
Die Inhaber von allen Stammaktien der Gesellschaft deS Märkisch-Westfälischen BergwerkS-Beretns werden ausgefordert, ihr Bezug-recht auf die neu auSzugebenden Stamm-Aktien oiS 8. Februar d. I. auSzuÜben.
Die nächste Ziehung der Russischen 6 pdt Prämlen- Anleihe von 1864 findet am 14 Januar 1003 statt.
Arbeiterbewegung.
Lattowttz, 8. Jan. Auf der der Kattowitzer Aktiengesellschaft gehörigen LarnalSfreudengrube brach heute früh ein Streik auS. Bon 600 Bergleuten streiken 850. Auch auf der RedenSblickgrube ist ein Tell der Arbeiter nicht eingefahren. Die Arbetter verlangen eine Lohnerhölmng.
Lamliien-Nachrichten.
Geftvrbe« 1 Frau Dorothea Götz, geborene Landvogt in Rockenberg.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelisch« Gemeinde.
L Sonntag nach Sptp haniaS, den 1L Januar LandeSmisfionSfest.
Gottesdienst.
Kollekte für die H eidenmifsion.
In der Stabtttrche.
Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Schlosser,
Vormittag- 11 Uhri MilttärgotteSdienst. Pfarrer Gnler.
Nachmittags 8XW Uhrr Kurderttrche für die MatthäuSgemeinde.
Pfarrer Schlosser.
Nachmittag- 5 Uhrr Pfarrer Scheuneman»:.
Donnerstag, ben 15. Januar:
Abend» 8 Uhr im oberen Konfirmandensaal, Kirchstraße Bibelstunde (Psalm 78). Pfarrer Schlosser.
In der Jo-aUneSkirche.
Vormittags 97« Uho Pfarrer Dr. Naumann.
DormittagS 11 Uhr: KindergotteSdienst L d. JohanneSgemeindL.
Pfarrer Dr. Naumann.
Nachmittag» ö Uhr: Pfarrer Euler.
Montag den 12. Januar.
Abend» 8 Uhr: Bibel stunde im Konfirmandenfaale der JohanneSktrche. L JohanneSbrief Kap. 8. 11—24: Die Merkmale der Liebe und unser Kinde-verhällniS zu Gott.
Pfarrer Dr. Naumann.
DienStag, den 18. Januar
Nachmittag» 51/, Uhr Bereinigung der konfirmierten Mädchen der LukaSgemeinde im Konfirmandensaal der Johanneskirche.
Pfarrer Euler.
Katholische Gemeinde.
SamStag, den 10. Januar:
Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht.
Sonntag, den 1L Januar.
1. Sonntag nach Epiphanie.
Vormittags von 61/, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht.
, um 7 Uhr: Die erste heil. Meße, vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion.
Vormittag» um 8 Uhr: Die -wette heil. Messe.
, 9*/i Uhr: Hochamt mtt Predigt.
Nachmittags um 21/, Uhr: Christenlehre, darauf Andacht mit Segen.
Neueste Meldungen.
Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeiger.
Berlin, 9. Jan. Prinz Oskar, ein Sohn des Kaiserpaares, hat den leichten Anfall von Influenza bereits überstanden, sodaß er gestern schon wieder ins Freie gehen konnte. — Ten ersten Vortragsabend, den der Verein Berliner Presse Mm Besten seiner Unterstützungslasse veranstaltete, füllte der neue Berliner Bürgermeister Dr. Georg Re icke durch die Verlesung zweier voettschen Erzeugnisse aus. Beide Dichtungen fanden bei dem zahlreich erschienenen Publikum ungeteilten Beifall.
Berlin, 9. Jan. Die Ankunft des deutschen Kronprinzen in Petersburg ist, wie der „LoL-Mz." meldet, für den 19. ds. angemeldet.
Hannover, 9. Jan. Der Kaiser wohnte gestern abend im kgl. Theater der Opernausführung von „Aida" bei. Er wurde mit Fanfaren empfangen. Das vollbesetzte Haus beantwortete die Verneigung .des Kaisers mit einem drrttnaliaeu Hurrcchl Die Kapelle spielte die National
hymne, in welche die Anwesenden einstimmten. Der Kaiser, in der Uniform der Königsulanen, nahm in der großen Hofloge Platz. Die Vorstellung fanf> starken Beifall. Auch )er Kaiser beteiligte sich an demselben, besonders nach btxxt ehr glanzvollen Auszug und Finale des 2. Akte-. Nach )em Theater besuchte der Kaiser den Kommandeur der Königsulanen, Oberst von Heyden-Linden. Er wurde unter» Wegs von der zahlreichen Menge in den Straßen mit lebhaften Hochrufen begrüßt.
London, 9. Jan. Nach Meldungen aus Tobbia Bel bie Landun g ber englis cken Truppen bei stür» mttchem Wetter begonnen. Tie Matrosen warfen Schan-eu> aus, da die Haltung der Eingeborenen sehr verdächtig ist. Ter Scheik versichert, der Mullah habe ihm seine letzten Kamele acftoblen. Man glaubt aber im Gegenteil, daß der Mullah den Scheik aufgefordert hat, neutral yi bleiben, wo sirr <r ihm 100 Kamele versprochen habe.
Rom, 9. Jan. Der heutige 25. Jahrestag des TvdeS von Viktor Emanuel wird durch eine große TrauerfeieL im Pantheon Begangen, woran Abordnungen aus ganz Italien teilnehmen werden.
Rom, 9. Jan. Ter „Tribuna" zufolge seien Deutschland und Oesterreich bereit, Russland das Recht btes ssoeren Durchfahrt durch die Dardanellen zuzuerkennen.
Konstantinopel, 9. Jan. Der Sultan genehmigte den Schiedsgerichtsspruch in Angelegenheiten der Orientbahn.
Tanger, 9. Jan. Nach den letzten Berichten auS Fez dauert die Besserung der Lage an. BiS jetzt sind auS Fez feine Truppen ab gesandt worden, um an Den Operationen gegen den Prätendenten teilzunehmen. Der Sultan soll bereit sein, die Oberleitung des Feldzuges zu übernehmen. Das Gerückt, wonach der Sultan seinen Bruder zum Oberkommandierenden ernannt habe, ist unrichtig. Derselbe besindet sich unter Bewachung in der Hauptstadt.
Newyork, 9. Jan. Augenblicklich finden noch Verhandlungen über die Einzelheiten des Präliminarfriedens im venezolanisch er: Kvnflikt, insbesondere über die Festsetzung der sofort van Venezuela zu bezahlende» Summe statt.
Caracas, 9. Jan. Ter amerikanische Gesandte Bowen hat nach der Abreise des holländischen Vertreters die Geschäfte der holländischen Gesandtschaft übernommen. Gerüchtweise verlautet, Frankreich habe beschlossen, sich den Verbündeten anzuschliessen, wett Venezuela die Indemnität, welche am 31. Dezember fällig war, nicht beglichen habe. .
Telephonischer Kursbericht.
l'ranklart au 21.» 9. Januar 1908.
8‘V/o BeiohBanleihe . . 102.70 so/o do; ... 91.95 8V,e/o Konsole .... 102.65 ä°/o do......91.95
37a% Heesen .... 101.50 856 Oberheseen . , . 99.70 496 Oeetorr. Goldrente . . 108.25 41/, 96 Oeetorr. Silberrente 101.10 496 Gnzar. Goldrente . . 101.70 4*>/o Italien. Rente . . . 103.50 41/, 96 Portugiesen . . . 50.60 4«/ Portugiesen. .... 81.25 196 0. Türken .... 2950 Türkenloee......184.60
4% Griech. Monopol.-AnL 44.75
4V.96 »uaeore Argentiner —.—
3u/q Mexikaner , . . 4Vi9/o Chinesen . . . Electric. Sohuckert . . Nordd. Lloyd . . .
Kredltaktieu . . . . Diakonto-Kommandit. . Darmstädter Bank . . Dresdener Bank . . . Beniner Handelsges. . Oesterr. ßtaatebahn . . Lombarden . , . . Gotthard bahn . , . . Laurahütte . . , < . Bochum ...... Harpen«.....
Ten
85.— 91.50 79.50
. 95.60 . 218.20 . 192.60 . 186.- . 146.7s . 159.2t . 149.16 . 16L0 - 181.— . L18L0 . 1S4L- . 17L5O
Handies.
Dr. med. v. R. argen erfrorene Finger ObermeperS Herba-Seife an u. war der Heilerfolg lt. Mitteilung d». Herrn ett» überraschend prompter. Auch bei erfrorenen Händen und Füßen bat sich ll Herrn Dr. med. O. In S. Obermeyer» Herda-Seife vorzüglich hellenö bewährt. Z. h. p. Stck 76 W u. M. 1.25 L all. Apotheken u. Drogerien. Fabr. I. Gioth, Hanau. 856
Bekanntmachung.
Mit Bezugnahme auf die Bestimmungen In $ 26 der Wehr» ordnung werden alle im Jahre 1888 geborenen Militärpflichtigen, sowie btejentgen, welche dieses Aller bereits überschritten, aber sich zur Musterung noch nicht gestM haben, oder bei der Musterung In 1902 zurücrgestellt worden sind, und entweder in Gießen chren gesetzlichen Wohnort haben, oder als Studenten, Gymnasiasten oder Zöglinge anderer Lehranstalten, oder als £>aud- und WttttschastS- beamte, Harrdlungsgehilsen, Lehrlinae, Handwerksgesellen, Dienstboten, Fabrikarbeiter oder in ähnlicher Eigenschaft sich dahier auf- halten, hiermit aufgefordert, sich bebufS Eintragung ihrer Namen tn die Rekrutierungsstammrolle in der Zeit vom 15. dannar Wl L Februar d. I. bei der Bürgermeisterei dahier im Zimmer Nr. 18 zu melden, und dabei, weuu sie daüier nicht geboren sind, ihren Geburtsschein, welcher von dem betreffenben Standesamt zu erwirken ist, unb, wenn sie bereits bei einer früheren Musterung konkurriert haben, ihren Lofungsschetn Donute^en.
Zugleich wird daraus aufmerksam gemacht, daß biejentaen, welche bte Anmelbung unterlassen, |id) zu gewärtigen haben, oatz sie mit einer Gelbstrafe bis zu 80 Mark ober mit Hast bis zu drei Tagen belegt, von ber Tettnahme an der Losung ausgeschlossen, unb chrer etwaigen Ansprüche aus Zurückstellung u. s. w. für verlustig erklärt werben. Bezüglich der zur Zett der Meldefrist abwesenden Milttärpflichtigen und deren Ellern, Vorniünder, Lehr-, Brot- ober Fabrikherren m diesen Amneldungeii verpflichtet. Ferner wirb bemertt, baß Gesuche um Zurückstellung von Atttttärpflichtigen aus Grunb bes § 82. pos. 2. Lit. a, b, o, d, e, f und g der Wehrordnung rechtzeitig bei der Bürgermeisterei vorzubringen sind; verspätete Gesuche können keine Berücksichtigmig finden.
Gießen, am 8. Januar 1903. 827
lüwoßherzvgruye Bürgermeisterei Gießen.
Mecum.
Sonntagsverein für Mädchen.
Die Vereinigung der Mädchen findet statt an jedem Sonntag zwischen 2 und 7 Uhr nachmittags mt Saale der Kleinkiuderschule; die Mädchen können zu jeder Zett kommen und gehen; von 4 Uhr bis 5 Uhr findet gemeinsame Unterhaltung statt mit Gesang, Ansprache, Vorträgen.
Gute unterhaltende Bücher und Spiele sind in großer Zahl vorhanden. Für den Vorstand:
89 Dr. Naumann, Pfarrer.
Sargmagazfa W 7M«ek
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in jeder Preislage. 276
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