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Ausland
auf einem Ritt durch die Gegend von Long Island be
lassenden Preisausschreiben als Grundlage dienen. - S)-,. n ■ f
'* Vorsicht bet Submissionen. Die Mängel des
gleiten.
Konstantinopel, 4. Aug. Aus den Stationen Ek- chisu und Banitza der Linie Saloniki-Monastir sanden trotz nllllärischer Besetzung Eisenbahnattentate statt.
Sim la, 4. Aug. Vrzekönig Eurzon teilte im gesetzgebenden Rat mit, daß er das Angebot der Regierung, eine Amtszeit zu verlängern, annehme.
Nachbarstaaten. In Heppenheim a. d. Bergstr. wurde am Sonntag das vergrößerte katholische Vereins haus ein geweiht. — In Kastel wurde der Obmann des Straßenreinigungswesens, Peter Arenz, verhaftet. Er hat die Straßenkehrer dadurch betrogen, daß er ihnen per Woche 2 Mk. am Lohne abzog, auch einen Teil des für die Latrinen
bach, . 6) Anna Magdalena Rickert zu Mühlheim, 7) Georg Stork zu Münster, 8) Georg Kraft zu Webern, 9) Anna Maria Winter zu Offenbach, 10) Johann Ludwig Hartmann
zur Errichtung eines Beneke-Denkrnals will man einen gleichmäßigen Fortschritt für beide Denkmäler erreichen. . , ,, ,
ad. Darmstadt, 5. August. (Originaltelegramm des Gieß. Anz.) Gestern abend kam auf der Eisenbahnstrecke Auerbach-Bensheim der 19jährige Streckenarbeiter Hechler von Auerbach, der auf einen Zug springen wollte, unter die Näder, wobei ihiii beide Beine überfahren
ist lebensgefährlich. — Aus Klein-Krotzenburg meldet man: Der achtjährige Sohn des Wirtes Bracht, Emil, der erst vor kurzem einen Altersgenossen aus dem Main rettete, hat dieser Tage eine zweite Lebensrettung vollbracht, indem er das achtjährige Söhnchen des Spenglers
' E. Bad-Nauheim, 4. Aug. Mehrere hiesige Herren haben sich zu einem Komitee oereinigi, das dem verstorbenen Dr. A u g u st S ch o t t ein Denkmal errichten will. Im Verein mit dem ebenfalls in Bildung begriffenen Komitee
Das ist ja Unsinn, ich will mich doch nur an- Auf Anzeige des Sergeanten wurde der servepionier wegen Achtungsverletzung und Beharrung im 1 * ' ’ rx — ™ st verurteilt.
total eingeäschert.
Berlin, 4. Aug. Der Lehrer Hinze, der beim Füs.-
Ter „Nat.-Ztg." zufolge verlautet, unmittelbar nach der Rückkunft des Kaisers werde Reichskanzler Graf Bütow dem Monarchen in der Hochwasserfrage mündlich Vortrag halten. — Tie O d e rstt e r g t in ihrem Oberlaufe wieder nicht unbedenklich. Seit gestern früh bis heute mittag ist sie um 128 Zentimeter gestiegen. Tie Mala- vane ist uservoll. Der Kultusminister suhr aus einem Regierungsdampser nach Auras und begab sich nach den überschweminten Ortschaften in den Kreisen Wohlan
wurden. Er wurde m das Alicehospital in Darmstadt ausgenommen. Sein Zustand ist bedenklich.
Kleine Mitteilungen aus Hessen u n d d e n
vorzulegen ist. Dieses Vorprojekt würde dann dem zu er-
Frau eines Hausbesitzers, der mit einem Mieter in Streit geraten war, von dem Mieter einen Bi ess er st ich in den Unterleib, daß sie sofort zujammenbrach. Die Verletzung
, v ..... m . vorbehaltlich der nachträglichen Zustimmung des Land
Submistwnsverfahtens werden wieder durch einen Vorgang , - Verfügung gestellt.
beleuchtet, der sich in Schwedt a. O. abgespielt hat. Der---
Magistrat hatte die Lieferung von Schulbänken an den Mindestfordernden, einen ortsansässigen Tischlermeister, vergeben. Die von diesem hergestellten Schulbänke erwiesen sich aber als minderwertig und als den vorgeschriebenen Be-
Ire ungarische Destechungsaffäre.
Vor der parlamentarischen Untersuchungstommission in Budapest bestätigte gestern, Dienstag, Graf Julius An- drassy alles, was der Ministerpräsident über das Bekenntnis des Grafen Szapary aussagte, und erklärte, er habe als Augenzeuge die feste Ueberzeugung, daß der Ministerpräsident keine Ahnung von der Bestechungs-Angelegenheit hatte. Aus bie Frage, warum der Ministerpräsident nicht sofort im Parlament erklärte, daß er 5er Angelegenheit sernstehe, antwortete Anorassy: Der Ministerpräsident erhielt erst nach Schluß der Sitzung
Schreiben Szaparys, er konnte daher im Abgeord- r ete chause nicht mehr darüber berichten. — Sämtliche Blätter bleiben dabei, daß trotz seiner Erklärung die Stellung des Ministerpräsidenten Grafen Khuen unhaltbar sei. Gras Ahuen 'soll angeblich seine Reise nach IM ver-
Volltische Tagesschau.
Synoden gegen die Schiffstaufe.
Man schreibt uns aus Berlin, 4. August:
Es giebt Meldungen, bei denen man sich die Äugen reibt, ob man richtig gelesen hat. Zu diesen verblüffenden Nachrichten zählt ein Telegramm, das Die „Voss. Ztg." heute abend bringt (das unter „Deutsches Reich" zu lesen ist. T>. Red.) des Inhalts, daß mehrere Kreisjynoden der Provinz Sachsen den Kaiser um Abschaffung d e r S i t t e des Taufens von Schiffen und Forts zu bitten beabsichtigen, da das eine Entwertung unb Profanierung des heiligen Taufbegrifses sei. Was ist das Nächste, woran Anstoß genommen wird? darf angesichts dieses übertriebenen Eifers billig gefragt werden. Wer je Gelegenheit hatte, einem solchen feierlichen, fast erhabenen Taufakt beizuwohnen, wird sicherlich nicht im mindesten in seinen Empfindungen verletzt worden jein; im Gegentell, auf den religiös Denkenden wirkt diese Handlung wohl am mächtigsten ein. Es ist ein uralter und weihevoller Brauch, der, wenigstens in Deutschland, nicht zu einer Profanierung des kirchlichen Taufbegrifses führen wird. Der Kaiser, die Mitglieder unserer Herrscherhäuser haben zahlreiche Taufen von Schiffen und Forts vollzogen; man hat niemals vernommen, ohne daß in diesen hohen Kreisen Bedenken laut geworden sind, wie sich die Synoden äußern. Und wir glauben bis aus weiteres, daß die Generalsynode einen dahingehenden Antrag nicht zum Beschluß erheben wird.
Regt. Nr. 34 seine Dienstzeit absolviert, erschoß gestern nachmittag den 4 Jahre alten Sohn Herbert des Feldwebels Lange. Hinze zielte im Scherze auf den Jungen mit dem Gewehr, das mit einer Platzpatrone geladen mar. Das Geschoß drang dem Kleinen ins Herz, sodaß er auf der Stelle tot war.
* Altenburg, 4. Aug. Der Zahnarzt Thal hat seinen Assistenten und dessen Ehefrau durch Revolver- schüsse schwer verletzt und darauf sich selbst getötet.
* Dresden, 4. Aug. Direktor Waner von der kürzlich mit einer Mill. Mark gegründeten Kitsonlichlgesell- schast wurde wegen Betru gsverd achtes verhaftet. Angeblich soll er Patente nach Oesterreich-Ungarn zu Unrecht I verkauft haben.
* Braunschweig, 3. Aug. Die Typ hu Le rkrank» ungen unter den 400 Kindern, die unter Führung von Lehrern während der Ferien in einem benachbarten Holze Waldspiele geübt haben, nimmt noch zu, auch einige Er- ivachsene sind bereits erkrankt. Bis jetzt nehmen indeß die Erkrankungen einen gutartigen Verlauf. Bis Samstag waren amtlich 67 Fälle bekannt, 13 Kinder waren ins Krankenhaus gebracht. Gestern und heute sind demselben weitere acht Kinder zugejührt worden, die übrigen neuen Fälle sind noch nicht ziffernmäßig festgestellt. Die Ermittelungen nach dem , Seuchenherd sind bis jetzt noch ohne bestimmtes Ergebnis
dingungen nicht entsprechend; ihre Abnahme wurde daher \ vom Magistrat verweigert. Darauf erklärte der Meister, daß es unmöglich sei, zu dem von ihm selbst geforderten Preise bie | Bänke so zu liefern, wie die Bedingungen es fordern. Der Magistrat läßt jetzt geeignete Schulbänke aus Kosten des unvorsichtigen Meisters unfertigen.
** Stiftung zu Gunsten armer Waisen der Großh. Landes-Waisenkasse. Der am 3.August l872 m Darmstadt verstorbene Buchhändler Georg Wilhelm Küchler hat zugunsten der armen Waisen der Großh. Landes- warsenkasse sein gesamtes Vermögen vermacht mit der Bestimmung, daß alljährlich an seinem Todestag die Zinsen und Erträgnisse des Stiftungsfonds in Beträgen von je 100 Gulden (jetzt 171 Mk.) unter sämtliche in die Großh. Landes- Waisenanstalt aufgenommenen Waisen des Großherzogtums verlost werden. Die Beträge, welche durch diese Verlosungen den Waisen zufallen, sollen bis zu deren Entlassung aus der Landeswaijenanstalt verzinslich angelegt und nach den über Verwaltung von Mündelvermögen bestehenden gesetzlichen Grundsätzen verwaltet werden. Nach Entlassung der Waisen! aus der Landeswaisenanstall soll das Kapital nebst den bis! dahm aufgelauseueu Zinsen nach dem Ermessen des Vor-I mundes oder Obervormundschastsgerichts zum besten des! Mündels verwendet werden. Wie in früheren Jahren, so fand auch am 3. August die Verlosung, wobei 18 Gewinnlose sich ergaben, statt. Die Gewinnlose entfielen aus nachstehende zur Teilnahme an der Verlosung berechtigte Waisen; |
Aus Studl uni» £mii».
Gießen, den 5. August 1903.
Theater- und S a a l b a u. Der am Montag
Vermischtes.
* Kassel, 5. Aug. Die großen Dampfziegelwerke in Heddersdorf bei Hersfeld wurden samt Vorräten
gewählte Unterausschuß hielt schon gestern abend seine erste ven überschwemmten ^rtja)aslen oen Krm,en ^.oyrau Sitzung und erledigte m lhr dte Aufstellung eines vorläufigen | ÄS“ J"S Lbann £aah
Bauprogramms, d. h. es wurde besprochen die Große und
Pius X.
Ueberhaupt gilt der ehemalige Patriarch von Venedig als ein praktischer Priester, der auch selbständiger vorgehen wird, als fern Vorgänger im letzten Jahrzehnt ferner Regierung. Denn er besitzt im hohen Grade die italienische Nationaleigenschast, „die Menschen mehr zu brauchen, als sich ihnen hinzügeben". Als praktischer Kleriker wird Sarto einer geistlichen Verjüngung zum Aufkommen verhelfen. F-rei- lich darf man Eines nicht übersehen, daß man nämlich vom Kardinal nicht ohne Weiteres auf den Papst schließen kann, wie sich das bet Pius IX. und Leo XIII. gezeigt hat.
lLlt welche die Admi- abfuhr an die Stadtkasse abzuliefernden Geldes behielt er für so würden dem Hause sich. Der Verhaftete soll sich auf diese Weise 16 000 Mk. . Gegenwärtig „erspart" haben. — Im Walde bei Hafenstein (Pfalz)
In Berlin wird die Wahl von der Presie im allgemeinen sympathisch aufgenommen, wenn man sich auch nicht verhehlt, daß man über seine zukunstrge Politik nur Mutmaßungen anstellen kann. Ziemlrch übereinstimmend wird die Ansicht geäußert, daß unter Pius X. das religiöse Moment mehr m den Vordergrund treten wrrd, wahrend unter Leo XIII. das politische Moment allzu start betrieben worden sei. - Die „Germania" hebt die Einfachheit und Bescheidenhell des neuen Papstes hervor, welche mit hervorragender Klugheit und großer Frommrgkert verbunden sei. - Die „Post" sagt, der friedliche Eharak er: des neuen Papstes dürfte für eme friedliche Politik des Vatikans bürgen. Sarto galt bisher als Anhänger Vannu- tellis, den man für einen der Treibundsreunde hielt. — Die „Nätional-Ztg." gibt der Hoffnung Ausdruck, daß die Tradition Leos XIII. von dem neuen Papp fortgesetzt werden möge. — Die „Neuesten 'Nachrich t cn heben hervor daß kaum ein anderer wie Sarto msolge seiner Eigenschaft für einen Kompromiß-Kandidaten geeignet er- schellien dürfte. Er habe in Rom keine Gegner, lebe mit der italienischen Regierung in leidlichem Verhältnis und dürfte ohne den Rechten des Vatikans etwas zu vergeben, sich von überflüssigen Akten der Intransigenten entfalten. - Die „V o s s. Z t g." schreibt, es s" bezeichn nend für die Strömung im Konklave, daß d^e guten Beziehungen Sartos zum italienischen Königshause seine Wahl nicht verhindert hätten. — D<is „Bert, ^agedl. meint, trotz der Wahl des 9Lamens Pius dürfe man hosten, daß Sarto nicht dessen Politik fortseyen, vielmehr die- jernqe des Papstes Leo XIII. weiter verfolgen werde soweit die päpstliche Politik dem Auslande gegenüber m Betracht kommt. — Die „Tägl. R u n d s ch a u" schreibt: Politisch können wir nur wünschen, daß der Papst die verbindlichen diplomattschen Formen semes Vorgängers übernehmen werde und mit einem äußeren Entgegenkommen auch eine größere Persönlichkell in der Sache verbinden möge. Mehr zu erwarten wäre töricht. Der Vatikan wird stets im deutschen Reich mit protestantischer Spitze und im Dreibünde seine Feinde sehen. — Unser Berliner Mitarbeiter verzeichnet folgenden Ausspruch, den der neue Papst rn seinem Priesterseminar einst getan haben soll: „Wir verstehen unter wahrhaft christlicher Gesellschaft keineswegs eine solche, die vom Klerus geleitet wird, ^rer Kleruo har eine höhere Aufgabe: die peelen in Liebe zu Gott zu entzünden. Dadurch fügt er der Gesellschaft - indirekt viel mehr Gutes zu."-
London, 4. Aug. Unterhaus. Jerbourgh (kons.) fragt an, ob die Admiralität beabsichtige, einen Nachtrag zur S ch i j f s b a u v o r l a g e einzubringen angesichts der Tatsache, daß Nußlstnd darangegangen sei, iw Schwarzen Meer zwei Schlachtschiffe zu bauen, seit die Admiralität den Flottenetat für dieses Jahr aufgestellt habe. Parlamentssekretär der Admiralität Forster erwidert, der Admiralität sei keine neue Tatsache bekannt geworden, welche sie nötigen würde, die von 'Zerbourgh vorgeschlagenen Sck)ritte zu tun. Daß Rußland den Bau der erwähnten zwei Schiffe ins Auge gefaßt habe, sei der Admllalität schon bekannt gewesen, als sie^den^ Etat I austtellte. Sollten Umstände eintreten, r ralität nicht vorausgesehen-habe, s ...
entsprechende Mittellungen gemacht werden. Gegenwärtig ----- -... v r.—o/
ei ein solcher Fall nicht eingetreten. wurde die Ehefrau des Taglöhners Kropp von Appenthal
Rom, 4. Aug. „Popolo Romano" meldet, daß zwischen pis zum Skelett abgemagert aufgefunden. ^ie hat sich den Kabinetten oer Dr eib un d mä ch t e ein Meinungs- niährend vier Wochen nur von Heidelbeeren und Wasser ge- austausch eingelellet werde, um möglicherweise eine Ver- In einem Hause am Schweikh of erhielt die längerung der bestehenden Handelsverträge zu - — ■ ~
erlangen. Eine solche wurde natürlich die Verhandlungen' erleichtern ohne die Regierungen zu verpslichtoii, Beschlüsse zu fassen, die für die Länder wechselseitig gefährlich seien. Diese Nachrickst ist völlig unbegründet. Ein Meinungsaustausche zwischen den Dreibundregierungen über die Verlängerung der Handelsverträge sand nicht statt.
New York, 4. Aug. Der deutsche Botschafter Speck von Sternbur g wird dem Präsidenten Roosevelt am Freitag in Oysterbay einen Besuch abstatten.
und kehrte mittags nach Breslau zurück. Soda.in begab
• - - , . . v .er sich nach der Grafschaft Glatz. — Die „Norddeutsche All-
Emrichtung des Theaters, des großenund kleinen Saals,I^mmne Zeitung" schreibt: Rach den Mitteilungen des der Nebenräume, die ständigen Wirtschaftsräume re. Auf Oberpräsidenten Delbrück sind in der Provinz Westpreußen Grund dieser Besprechung wird Bauinspektor Becker em Vor- durch das Hochwasser der Weichsel nennenswerte Schäden Projekt anfertigen, das Mitte September dem Ausschuß und an Deichen und Gebäuden nickst herbeigesührt und keine darauf dem Komitee zur Begutachtung und Beschlußfassung Verluste an Vieh entstanden. Dagegen sind einzelne an der Weichsel gelegene Niederungsgebiete in der Ernte
schwer geschädigt. Der Präsident erbat für die erste """ l,,‘ * “ * Tie Summe wurde ihm
Bild geschenkt.
Ueberschwcmmungcn im Oder- und Wcichselgebiet.
- — V- — . /- ' Schnab, das rücklings an der Landungsbrücke des Ruderklubs
SM« wird der Geiandt- wayrschernlrck) den 'Präsidenten ' Fluß gestürzt war, vom Tod des Ertrinkens rettete.
™ h'e (™b DDn 2üna -'”lani> bc=l$er Großherzog hat dem Kleinen bet der ersten Rettung setn
btiptcdjUL^ ^c;^an,eigct„ veröffentlicht die Verleih- Ungehorsam zu"vier 'Lochen strengem Arres ung des roten Adlerordens mit Eichenlaub an den m T''' ~
preußischen Gesandten bei den Hansestädten v. T s ch i r s ch k y undBögendorsf.
Halle a. S., 4. Aug. Mehrere Kr e i s s y n o d e n der Provinz Sachsen wollen durch die General,ynooe den Kaiser bitten, die Sitte des Taufens von Schiffen und Forts abzuschafsen, da das eine Entwertung unö Profanierung des heiligen Tausbegrisfes sei.
sckoben haben da der Hof eine vollständige Klärung der II) Ludwig Brack zu Pfungstadt, 2) Margarete Brauer zu Wtechungs-Afsäre abwarten will. - Die Polizei hat fest- Frei-Weinheim, 3) Heinrich Sann zu Hungen 4) Heinrich oeftellt baß der Journalist Dien es außer schon bekamt- Sauer von Eichclsdors, 5) Heinrich Linn zu Ober-Breiten-
' Weisel fälsch ungen auch noch weitere Uerüßt tjat I u-j. c\ or— sSirfprf -u Mublbeiw. 7t fflpnm
Unter anderem hat er mehrere Wechsel in Höhe von 12 000
Kronen mit den Unterschriften von ^erwandtenundemem ^genoaey,
bekannten Journalisten gefälscht. Der,,PesttRavlo fotber sjrß eit c„ge & U) Friedrich Pfeifer zu Schünberz, 13)
eine einaelienbe Untersuchung im Ministerrum ocy ^nnern । o J -< ... ------
um zu eruieren, ob man etwa nicht Dienes euren ans einen falschen Namen lautenden Paß ausgestellt ha.t.
Philipp Dosch zu Schönberg, 14) Emil Gottlieb zu Eppertshausen, 15) Adam Stumm zu Dietersheim, 16) Simon Sebastian Kaspar Landler zu Niainz, 17) Katharina Melchior
3£i>irh Izu Leeheim, 18) Heinrich Weber zu Fränkisch-Crumbach.
yiUl|djE5 ** Eine Warnung für Reser vtst en. Noch
Berlin 4 Aug. Die Ankunft des Kaisers auf vielen Reservisten ist unbekannt, daß sie beim Erscheinen Schloß Wilhelmshö'he wird neueren Dispositionen zufolge aus dem Bezirkskommando dem s))l U i t a r g e) e^ unter» erft am 15 ds stattfinden. Der Monarch gedenkt nach stehen, welches Verfehlungen streng bestrasi. Folgender Vorder Rückkehr von seiner 'Nordlandreise außer der Erledig- fall diene daher zur Beherzigung: Als ein Reservepiomer una der während icuicr Abwesenheit angehüuften Regier- sich auf einem Bezirkskommando meibete, Ijiclt er in Der una»arbeiten u. a. auch eingehende Berichte der Minister einen Hand eine Eigarre in der anderen em Paten Der über die hochchassersastwen im Osten des 'Reiches entgegen- Sergeant vom Dieiyr befahl rhm, die Zigarre abzulegen und zunehmen und in einer Kronräisjitzung mit den Ministern leine dienstliche .Haltung anzunehmen. Ter Pionier ent* bie weiteren zur Linderung der Not und zur Verhütung gegnete: ™ Unhnn. ick> will
neuer Hochwassergefahren zu ergreifenden Maßnahmen zu melden!"


