22. März v.
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daran, daß unsere Kollegen in anderen Stödten schwere Geldopfer aufwenden mußten, um die unhaltbaren und unheilvollen Mißstände wieder abzuschaffem Reelle Ware und Gewicht'. — Reelle Preise!"
Worms, 27. Oki. Hier fand eine große Versammlung statt, die über die Frage der Errichtung eines Volksbadeö beriet. Frhr. v. Heyl sprach sich in längerer Rede, die allgemeine Zustimmung fand, dafür aus. Er schlug vor, einen Ausschuß zu wählen, der sich mit dem eingehenden Studium dieser Frage zu beschäftigen habe, ob zunächst nur Brausebäder mit Medizinalbädern oder ein großes Bad mit Schwimmbassin einzurichten sei. Oberbürgermeister Köhler wies auf das schöne Vorblld hin, das in dieser Hinsicht G i e ß e n gebe, das eine sehr schöne Badeanstalt mit Schwimmbad durch das Zusammenwirken von Stadt und Privaten geschaffen habe. Es sei dort eine Aktiengesellschaft gegründet worden, die Stadt habe die Hälfte der Aktien übernommen und sich hiernach einen wesentlichen Einfluß gesichert an dem Institut, an dem sie selbst ein so großes Interesse habe. Die Stadt kaufe die 'Aktien nach und nach zurück, und es hätten sich daher um so leichter Abnehmer für die Aktien gefunden, da diese höchstens eine Rente für einige Jahre einbüßten, aber sicher seien, ihr .Kapital wieder zu erhalten. Rach dem Rückkauf der letzten Aktie werde die Stadt das Bad übernehmen. Es sei aber durchaus nicht so aussichtslos, daß ein derartiges Unternehmen eine, wenn auch kleine, Rente bringe. Auch er schlägt vor, einen Ausschuß zu wählen, der die Angelegeuheit in die Wege leite. Es wurde denn auch zur Erledigung der Vorarbeiten ein Ausschuß gewählt.
** Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. ,Ortsgerichtsvorsteher Jochim in Einartshausen, der seit 'beinahe 60 Jahren dem Ortsgericht angehörte, hat wegen .hohen Alters sein Amt niedergelegt. Aus diesem Anlaß ist ihm vom Großherzog das Silberne Kreuz des Philippsordens verliehen worden. Oberamtsrichter Rispel aus Schotten (hat ihm am letzten Samstag vor versammeltem Ortsgericht in feierlicher Weise die Auszeichnung überreicht. Sein Nachfolger wird Bürgermeister Jochim.
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Vermischtes.
* Budapest, 28. Okt. Zwischen dem Redakteur des ^Magyar Hirlap" Franz Fode und Dr. Ernst Brody fand gestern ein Pistolenduell statt, welches unblutig verlief.
• Lyon, 28. Oktober. Die hiesige Polizei entdeckte in vollständig verwahrlostem Zustande eine Frauensperson, die 'bereits seit mehreren Jahren in Didier gefangen gehalten /worden war. Der Bruder der Betreffenden wurde verhaftet.
* Namur., 28. Okt. Heute Vormittag explodierte ein Pulverfaß in der Pulverfabrik von Velaine, worin sich ! 100 Kg. Pulver befanden. Ein glücklicher Zufall wollte, daß die Arbeiter sich um diese Zeit in einem Nebenraum zum i Frühstück befanden. Jnfolgedeffen sind Menschenleben nicht -zu beklagen. Das Dach wnrde völlig weggeschleudert, die Mauern stark beschädigt.
Unioersitäts Nachrichten.
— In Marburg wurden dem bisherigen Hilfsarbeiter an (der llniversckätsbibliothek Dr. Fabricius die Obliegenheiten eines Bibliothekars an der genannten Bibliothek übertragen. — /Das Mädchengymnasium zu Hannover errichtet, rote man uns schreibt, Ostern 1902 seine Unterprima. Die Anstalt führt die Schülerinnen in fünfjährigem Kursus zur Reifeprüfung , eines Humangymnasiums. Die städtischen Behörden haben dem Unternehmen von Ansang an ihr Wohlwollen bewiesen, indem sie ihm Klassenräume in einer städtischen Schule emgeraumt haben. Die Anstalt untersteht dem Provinzial-Schulkollegtum, den Unterricht erteilen 14 an staatlichen und städtischen höheren Schulen «mqeftente Professoren, Oberlehrer rc. Die Zahl der Schülerinnen . beträgt trotz der kurzen Zeit des Bestehens der Anstalt 29.
Arbeiterbewegung.
— Die Nordhäuser Tabakarbeiicr sind, wie wir bereits Lrrz mittellten, in dem Kampfe gegenüber ihren Arbeübebern unterlegen, und der zweite Streik, für den die ganze Sozialdemokratie Deutschlands sich ins Zeug geworfen, ist verloren. Die sozialdemokratischen Blätter müssen eingestehen, daß „der Not gehorchend, nicht dem eigenen Triebe" die ein halbes Jahr kämpfenden Tabakarbetter die Arbeit wieder ausgenommen haben. Der Streik, der genau 27 Wochen gewährt, hat viele Tausende, wie der Flaschenmacherstrett, verschlungen und, so lautet der sozialdemokratische Wehruß „der größte Teil der Kämpfenden liegt zur Zeit noch aus der Straße 'und ist die Not in den Reihen der Männer und Frauen emgeriyen, die Unterstützung ist deshalb nach wie vor eine Notwendigkeit. Bon den Flaschenmachern sind 307 verheiratete Arbeiter mit 781 Kindern und 91 ledige noch nicht wieder eingestellt und wochenlang dürste der größte Tell noch ausgesperrt bleiben, und bei den Tabakarbeitern wird es nicht anders sein. In dieser Zeit des roirtschast- 1 lüben Niederganges war es doppelt unklug, so leichtfertig Rlesen- streiks zu unternehmen. Mr viele Hunderte von sonst gut ver- orgten Arbeitern steht ein entsetzlicher Winter bevor. Der Generalstreik der Flaschenmacher, der Streik der Tabakarbetter in Nordhausen, die zusammen etwa eine Million kosteten, werden hoffentlich 'das Gute haben, daß uns aus lange Zett schwere wirtschaftliche Lohnkämpfe erspart bleiben. „
Charleroi, 28. Okt. Die Gla sarberter von Morelle haben die A r b e i t eingestellt. 22 ausständische Glasarbeiter und unter günstigen Engagements-Bedingungen nach Spanien aus- qewändert. — Gegen 160 Metallarbeiter der Hütte Blanc Misseron sind wegen Arbettsmangels entlassen worden.
Theater, Kunst und Wissenschaft.
Elberfeld, 28. Okt. In Sachen des Jubiläums - b r u n n e n s hielt der Vorstand des Verschönerungsverems eine Sitzung ab und nahm folgenden Antrag an: Die Stadtverordnetenversammlung soll gebeten werden, den Brunnen in seiner jetzigen Verfassung zu ü b e rn en men mit dem Anheimstellen, zu beschließen, ob derselbe so bleroen oder m geeigneter Weise wieder hergestellt werden solb^^
e «aö-jiaußeim, 27. Okt. Di- Radfahrcr-Affmo- °°ml Meldung, die vor einigen. Wochen *
25 August ir/ N i^eder - M örlen hat in der Schöffengerichts- Gine derartige Forderung rst überhaupt memall- von dem. sitzung am 24. Oktober hier ihren verläungen Abschluß .gesunden. Gouverneur von Eanton Wtell^worden.
Gegen vier der Beteiligten waren Strafmandate von ;e 20 Mk. Berlin, 29. Okt. Die „Staatsb.-Ztg. legt her Mel- erlassen worden. 2)cm (viniprucf) bet beteiligten rourbc ftmtgegeben b der Reichskanzler Gras Bulow sich gestern
und sie von Strafe und Kosten sreig esp roch en. Die nsten ’$mtneiiiat*SBortrage beim Ka iser nach Liebenberg wurden der Staatskasse zur Last gelegt, -lod) soll die Angelegen- Am^m Bedeutung bei. Die Ursachen zu diesem
heit noch ein weiteres Nachspiel Haven. . ,. o'snrfrnnP nrüiipn ziemlich plötzlich gekommen sein, da der
Kriegsgericht wegen Mißhandlung eines Untergebenen zu 14 ^agen hie Verbreitung der angeblichen Aeußerung d^ Kaisers, gelinden Arrestes verurteilt morden. Vor dem Obeckriegsgericht „kommen keine Handelsverträge, dann s ch l a g e t ch wird wegen Unglaubwürdigkeit des Zeugen, der cmssagte, erjet Q n c § tur§ und klein", ihre Spitze gegen den Grafen von dem Unteroffizier mit einem Tritt m die Fehrsette trakttert lid)tet unb Don kriselnder Nachwirkung em
heim eme Gefangnisstrast wegen Diebstahls zu verbüßen und wurde stürzten drei Reiter. Emer erlitt einen Bruch des in der Anstalts chlosserei beschäftigt. Dort hat er gewchermaßen Schlüsselbeins und ein Jockey eine schwere Gehirn« unrer den Augen der Beamten 100 falsche Zweimarkstücke angc- brschütterung.
fertigt. Er würde unter Einrechnung einer inzwischen ge^enihn St a f f e 1. 29. Okt. Durch die Explosion einer wegen Einbruchsdiebstahls erkannten Zuchthaussircye von o Jahren Petroleum lampe gerieten die Kleider einer Frau und zu 6 Jahren und 3 Monaten Zuchthaus verurteilt—deren 3 Kinder in Brand. Die Frau ist schwer, die Kinder
Gerichtssaal.
e Gieße«, 26. Okt. (Gewerbegericht.) Den Vorsitz führt Beigeordneter Wolff. Als Beisitzer fungieren Kommerzienrat E m m e l i u s und Schreiner Heinrich M ä n n ch e von hier. Die Klagsache des Taglöhners Mieürich Wiese hier gegen den Fuhrunternehmer Karl Ju g h ar d t II. hier findet durch Vergleich ihre Erledigung. Kläger erhält auf feine Forderung von 33 Mk. im ganzen 12 Mk. und damit ist der Streit.beendet. — Der Bauführer Adolf Klees von Kirschhosen verlangt von der tfroma Birken stock u. Schneider hier noch 84,20 Mk. Restgehalt -und die Vervollständigung seiner Zeugnisse. Der betr. Vertreter /Schneider wendet ein, daß Kläger im August und September an 21 Tagen krank gewesen sei und während dieser Zett Krankengeld bewaen habe. Die Krankheit sei auch in die Zeit der sechswöchigen Kündigungsfrist gefallen. Kläger habe sich auch, als er früher krank war das Salair für die Tage ferner Krankheit kurzen lassen. Der ' Kläger nimmt den § 616 des Bürgerlichen Gesetzbuchs für sich in Anspruch wonach der zur Dienstleistung Verpflichtete des Anspruchs aus Vergütung nicht dadurch verlustig geht, daß er sur eine verhältnismäßig nicht erhebliche Zett durch einen m ferner Person liegenden Grund ohne sein Verschulden an der Dienstleistung oer- chiitt>ert werde. Er müsse sich nur das Krankengeld anrechnen lauen, das ihm sür die Zeit der Verhinderung zugekommen sei. Auf Vorschlag des Vorsitzenden kommt, da Kläger l1/, Jahre bei der Beklagten thätig war, Vergleich zu stände, wonach die Beklagte an den Kläger zur Begleichung seiner Ansprüche noch 50 Mk. zahlt -und das Zeugnis durch Zusatz eines Wottes vervollständigt.
Bltonofto Wolimnnpn Frieden von den Buren und nicht von den Briten ausretttt
UkUtstr erhalten werde. Deren Macht reiche nicht Wetter als ihre
Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers. Kanonen. Die Burensache habe im Vorjahre wunderbar«
Berlin 29 Okt. Kontreadmiral v. Schuckmanu be- Fortschritte gemacht. Von Hofftiungsbofigkett könne bei den
, *♦„ nehmen — Der Kolonialrat Buren keine Rede sein und kein Friede sei annehmbar, der
abfichtigt seinen Abschied zu uehmen. T Unabhängigkeit der Republiken verbürge und die
soll aus den 21. November emberufen werden. Interessen der Kapholländer wahre.
Berlin, 29. Okt. Tie ständige Kommission des preußi- London, 29. Okt. Die gestern vom Kriegsamt ber> scheu Landesökonomie-Kollegiums trat heute unter dem öffentlichte Verlustliste weist 7 Tote, 30 Verwundete Vorsitz des Grafen Schwerin-Löwitz im Laudwirtschaftsministcrium un^ g an Krankhett Verstorbene auf.
zur Beratung des Zolltarifentwurfs zusammen. Die Be- Liverpool, 29. Okt. Im hiesigen Hospital wurden schlüsse sollen später veröffentlicht werden. zwei Pest fälle festgestellt.
Stettin 29 Okt Prof. Schuchhands, der Direktor Rom, 29. Okt. Die Nachricht der Zeitung „La Voce de der chirurgischen Abteilung des Krankenhauses, ist infolge von la verita", der Bischof von Straßburg habe die einigen Blutvergiftung, die er sich bei einer Operation zuge- minaristen auf deren Ersuchen erteilte Licenz zum Be,uchss ^>.uioergliiung, \ ) der historischen Vorlesungen des neu ernannten Professors
zogen hatte, gestorb en. her Spahn nach Veröffentlichung von dessen Beziehungen zum
Hamburg, 29. Okt. Auch hier trafen Abgeo Grafen Hoensbroech und dem Ex-Dominikaner Alphons
Amsterdamer Hafenarbeiter ein, um sich mit den hiesigen Hasen- Nttiller wieder zurückgezogen, wird von einwand- Arbeitern über den Boykott der englischen schisse )u |rejer Seite nun von neuem wiederholt. Man betrachtet verständigen. Sie erhielten zusagenden Bescheid betr. den Kreisen der Kirche die Ernennung Spahns als Anschluß an die Agitation zum Zweck des Boykotts. eine Beleidigung und man wird, so heißt es, ohne jede
Metz, 29 Okt. Auf dem Schnellzug Frankfurt-Paris persönliche Rücksicht und ohne Rücksicht auf die Haltung der ist gestern Milchen Maiweiler und F-Uenberg i.Lothr. gesch°Is°" deutschen Katholiken das thun, was das Ansehen der römr- worden. DaS Geschoß ging dnrch ein S-uster eines Abteils schen Krrche erforderst Man wolle erne den irrchirch-n Re- n «.< r.« ® ys,.s hl>n ^tbnell. yeln ent brechende o s f e n t l i ch e A b b i t t e S p a h n s oder
2. Klage. P-rsone- wnrdm mcht »erletzt. - Auf den SchmII. » Wid erinf seiner Ernennung zum Professor zug Osteude-Basel wurde gestern mittag n der Nahe ml Straßburg verlangen. Tie Kurie werde auch^ vor Metz mit Steinen geworfen. Es ist niemand verletzt. Der ^inem Verbot des Besuches der Vorlesungen Thäter wurde bisher nicht ermittelt. Spahns für die katholischen Studenten durchaus nicht
Loudon, 29. Okt. Der „Daily Telegraph" meldet aus zurückschrecken, bis ein ihr genehmer, der Kirchß treuer Newyork: Die erste Botschaft des Präsidenten Roosevelt an Pvofessor ernannt sei, an denen Deutschland doch wahrlich den Kongreß ist beinahe vollendet. Sie wird eine allgemeine keinen Mangel habe. Im übrigen zeigt der Fall Spahn, Darlegung über die Notwendigkeit der Reziprozitätspolitik ent- welchen Schwierigkeiten die Kurie entgegengegangen wäre, halten, sich für die Gesetzgebung bezügst der Trusts aussprechen, wenn sie die Errichtung einer katholischen Fakultät in die Notwendigkeit der veröffentlichen ein Korn-
betonen ernstlich sur die Annahme eines achtu°ggeb-eten- Enique des auswärtigen Amtes, worin erklärt wird, die den Flottenbauplans und endlich für den ^ertrag lu t Nachricht englischer Blätter betreffend die bevorstehende England betr. den Jsthmus-Kaual eintreien, der derartig ist, Äderung Kretas an Griechenland sei un-
daß alle Hiuderniffe beseitigt find, die dem Bau des ßcnaU n^tig. Allerdings werde demnächst Prinz Georg in Rom durch Amerika entgegenstehen. eintrefsen, um zu versuchen, Italien für diesen Plan zu
Brüssel, 29. Okt. Bei dem Zusammenstoß zwischen Sol- gewinnen.
baten des bei Mecheln gelegenen Forts Waelhan und den Be- Wien, 29. Okt. Ter hiesige persische Gesandte b^ wohueru des Fleckens Waelhan wurde entgegnt der Meldung zeichnet die Meldung über ein gegen den sch ah gerichte es des „Sair-- niemand getötet, mahl aber wurden vier Artilleristen Komplott sehr efiat onbrtye ^teiligt
M«), 29. 0«. Aus Golstown wird ^un^Ls 'LhV au'^Te^an^^eL^ wL'" gemeldet, daß bei einem Streite zwischen Weißen und ^Wien 29., Okt. Die Bediensteten der Wiener Straßen- Negern 30 Personen getötet sind. Der Gouverneur &a[)n beschlossen, verschiedene Forderungen an die Direttion hatte die Entsendung von Truppen dorthin beschlossen, als die -u stellen, darunter die Verkürzung der Arbeitszett. Falls Nachricht eintraf, daß wieder volle Ruhe herrsche. Doch werden die Direktion diese Forderungen nicht bewilligt, beabsich- die Truppen in Bereitschaft gehalten. Der Streit entstand tigen die Straßenbahnbeamten in den Streit zwischen einem weißen Polizisten und einem Neger. einzutreten.
Berlin, 29. Okt. Ausserordentliche Professor der
Berliner Universität Physiker Arthur Koenig, früherer' oc S "
Assistent von Professor v. Helmholtz, ist gestorben.
Bertin, 29. Okt. Wie die Dtsche. Tagesztg. berichtet, hat der frühere preußische Landwirtschaftsminister Freiherr v. Hammer st ein in einer Versammlung des Westfälischen Bauernvereins u. a. sich dafür ausgesprochen, daß die Getreide zolle so hoch normiert worden, daß ein Weizen preis von 20 Mk. und ein Roggenpreis von 16 Mk. pro Doppelzentner erreicht werde. Eine Forschung der bisherigen Wirtschaftspolittt könne nur über die Leichen vieler Landwirte erfolgen.
Berlin, 29. Okt. Nach verschiedenen Blättemneld- ungen ist die Nachricht eingelaufen, der chinesische Gouverneur von Eantion habe die Zurückzieh^ ung dex deutschen Truppen außerhalb der Grenzen von Krautschou verlangt und aus diesem Grunde habe sich der deutsche Gesandte v. Mumm nach diesem Hafen beaeben. Wie nun die „Natlib. Korresp." schreibt, beruht diese. Nachrichl.ebenso auf UnwuhrHeit wie tue gleiche.
27.-28. Okt.
27.-28, „
Jauiuuil't|djnft. lnb $erl<e8 U u ,l iM.t Ctt^'aur dem Gute .Petersdorf im
SBir Tonnen mÄ 'd°N-r f°7 Ä-Ä» London, 29 Okst Arge ZwischensWe h^ si^ m
und Nerkelir Aolkswirtschast. O'Donnel sprechen sollten Ms letzterer das Wort ergreifen UlVV >Yo * .; I wollte, forderten die Polizisten ihn auf, zu schweigen. Als
Breslau, 28.Okt. Heute fand indeniKonkurs der Nhed eri ^tz^em zu sprechen versuchte, rissen sie ihn von v e r e i n i g t e r S ch i f s e r die erste Glaubigerversammlung statt, er trnyuein w mit Knütteln v e r -
Der Konkursverroalter berichtete über die gegenroartiae Sagt. ~1C L , , snprinTnnifuno wurde alsdann aufgelöst. Als
Aktiva hairotfächlidi aus Anlaqekonto bestehend, betragen an- letztem Die Versammlung wuroe aisoann ausgrivii. ui» nähernd 1890249 All. Die Passwa stellten sich auf Grund der nun das Publikum sich Nicht schnell genug entfernen konnte, Handelsbücher und der Vorgefundenen Rechnungen auf 6705867 Mk. I schlugen die Polizisten mit Knütteln in die Menge, wobei Die zur Zett noch streitigen aus den Betrügereien der beiden mehrere Verwundungen vorkamen.
Direkwren hcrrührendcn Forderungen belaufen sich auf 4 Milluren. L o n d o n,.29. Okt. Der Manchester Guardian veröffent> Hinzu kommen noch Bürgschaftsforderungen in Hohe von 178000 Mk. Abschrift eines Briefes des Prüsidenten Stein
Wieviel Prozent die Gläubiger erhalten, ist heule noch nicht fest- Dom August als Antwort auf Lord Kttcheners vielbesprochene zustelleu.__________ _ | Kundmachung, welche die Vereinbarung der Burenführer
an den Oberbefehlshaber gerichtet hat. Präsident Stein behauptet, der Ausfall Jcrmesons wäre der brttischen Regierung nicht unbekannt gewesen. Die Buren haben Beweise dafür in Händen, daß sett 1896 die Engländer fest entschlossen gewesen, in die beiden Republiken einzufallem Me Buren haben mithin nicht das Schwert gezogen, sondern nur das Schwert zurückgestoßen, das schon an ihrer Kehle war. Hinsichtlich der militärischjen Lage bemerkt Stein, daß im Oranie-Freistactt und in Transvaal Ordnung und Frieden von den Buren und nicht von den Briten auftecht
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