Ausgabe 
30.8.1901 Zweites Blatt
 
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Eduard von England besuchte gestern nachmittag das Mausoleum auf der Rosenhöhe, wo sich bekanntlich die letzte Ruhestätte seiner Schwester, der Großherzogin Alice, befindet.

steht unter

Darmstadt, 28. August. Die Großherzogin und die Trbprinzessin zu Hohenlohe-Langenburg besuchten im Laufe des gestrigen Nachmittags die Ausstellung der Künstler Kolonie und kehrten hierauf nach Jagdschloß Wolfs­garten zurück. In Begleitung befanden sich Hofdame Freiin v. KönigSeck und Major Frhr. v. Röder. Der König

A Michelbach bei Schotten, 28. Äug. Der hiesige Ge> meinderat hat jüngst den Beschluß gefaßt, jeden Bewohner mit einer Geldstrafe von 5 Mark zu belegen, der einem Zigeuner oder einer Zigeunerin noch eine Gabe verabfolgt.

Marienburg, 28. August. Bei der heute im 1. Wahl­bezirk des Regierungsbezirks Danzig stattgehabten Land­tags-Ersatzwahl wurde Kammerherr v. Oldenburg Iunuschau (Kous.) mit allen 294 abgegebenen Stimmen gewählt.

..Muß ich denn gerade hier auf dem Kirchhofe sterben?- den Geist auf.

drei Monaten. Ein Kleid des Letzteren lenkte den Verdacht der Thäterschaft auf Kenzerska, doch war dieselbe wie vom Erdboden verschwunden. Sie wird nach Hannover trans­portiert und sich demnächst vor dem hiesigen Schwurgericht zu verantworten haben.

* Schweidnitz, 28. Aug. Der 26jährige Sohn des bekannten Getreide- und Kartoffelzüchters Cimbal in FroemS- dorf wurde mit einem Herzschuß lot im Brombeergestrüpp aufgefunden. Auf der Hühnerjagd, beim Durchschreiten des Gestrüpps, hatte eine Ranke den Gewehrhahn angezogen.

* Bramstedt (Holstein), 27. Aug. Ein Mitglied deS Bramstedt Lentfohrdener IagdvereinS, S., hatte in seinem Revier ein Recontre mit einem Wilddiebe. S. war gerade im Begriff, einen Schuß auf einen kapitalen Rehbock abzugeben, als circa 90 Schritt seitwärts plötzlich ein Schuß fiel und zwar auf ein Schmalreb, das dann stark an den Vorderläufen schweißend in hohen Sätzen an ihm vorüber kam. Nun bemerkte S. einen auf ihn zielenden, hinter einem Busch versteckten Wilddieb. Auf den AnrufGewehr ort-, gab der Wilderer Feuer, erhielt aber in demselben Augenblick aus der Kugelbüchse des S. die rötliche Kugel in die linke Seite; einen gellenden Schrei ausstoßend, die linke Hand auf die Seite preffend, rannte er dann in das überaus gefährliche, unergründliche Torfmoor, wo er ür immer begraben liegt, denn die sofort von ompetenten Persönlichkeiten und Jagdhunden angestellte Nach- uche blieb erfolglos. Das angeschossene Schmalreh dagegen wurde von den Hunden gestellt. Da es in dem friedlichen Bramstedt keine Wilddiebe giebt, so glaubt man hier allge­mein, daß S. einen gefährlichen Ausbrecher des Glück- tädter Zuchthauses unschädlich gemacht hat. S. empfing, da die Distanz für Schrot und gehacktes Blei zu bedeutend war, nur einige leichte Verletzungen an Hals und Händen, »agegeu wurde seine Kleidung an mehreren Stellen durch­löchert und zerfetzt.

AuSschlagS- koSlfictent auf die

Mark Kom- munalsteuer- kapital:

29,4 Pfg. 27,9

28,195 _ 27

30,6 N 32,5

30

Frankfurt a. M., 28. August. Bekanntlich hat die Frankfurter Filiale der Diskonto-Gesell schäft die meisten Geschäfte der Firma M. A. v. Rothschild u. Söhne übernommen. Wie jetzt bekannt wird, find zwei gute Lunden abgesprungen der Großherzog vonLuxemburg und die Landgräfin von Hessen. Der Großherzog von Luxemburg soll sein riesiges Privatoermögen man spricht an der Börse von 7075 Millionen in eigene Der- waltung Übernommen haben. Das Vermögen der Landgräfin wurde einem Altfrankfurter Bankhaus zur Verwaltung Über­geben. Heute an Goethes Geburtstag wurden dem seinem Andenken gewidmeten Museum von Frankfurter Patrizier­familien, die Originale der Ramberg'schen Goethe- Illustrationen als Geschenk überwiesen. Die Sammlung ist sehr reichhaltig und von großem künstlerischen Wert.

Bad Homburg, 26. August. Der König von Eng­land gedenkt bis zum 5. September hier zu verweilen. Er lebt sehr zurückgezogen und widmet sich der Kur mit großem Eifer. Jeden Morgen punkt i/a8 Uhr erscheint der Monarch mit zwei Begleitern am Elisabethbrunnen; außer­dem nimmt er jeden Vormittag abwechselnd ein elektrisches Bad und ein kohlensaures Mineralbad.

Homburg, 28 Aug. Au« dem Testament der Kaiserin Friedrich, dessen Eröffnung bereits erfolgte, wird bekannt, daß die Erblasserin ihre sechs Kinder, ein- schließlich des Kaisers, gleichmäßig bedacht hat und zwar mit rund je einer Million Mark. Die Prinzessin Friedrich Karl von Heffen, geborene Prinzessin Margarethe, erhielt das Schloß Friedrtchshof, wohl weil sie allein, bezw. ihr Gemahl in der Lage ist, den ungemein kostspieligen Apparat zu erhalten. Für den Prinzen Heinrich hätte dieses Der- mächtnis nicht gepaßt, weil ihn seine Thätigkeit am Nordsee- strande fesselt. Der Besitz der verstorbenen Kaiserin setzt sich zusammen aus ihrer Mitgift von ca. einer Million Mark, und den Ersparniffen, die durch ein wunderbares Talent der Einteilung allein von den Apanagen möglich waren. Diese Apanagen betrugen aus England 8000 Pfund, zuzüglich der Einkünfte als Kronprinzessin bezw. Kaiserin. Die Erbschast der italienischen steinreichen Gräfin Galliera, die sich auf etwa drei Millionen Mark belief, ist für den Bau des SchloffeS FriedrichShof, den einzigen Luxus, den die Ver­storbene sich selbst zuwandte, aufgegangen. Die Robert Tornow'sche Erbschaft im Werte von einer Million Mark ist vollständig vorhanden und verbleibt im Schloß FriedrichShof, bezw. im Berliner Kronprinzen-PalaiS Unter den Linden.

** Kleine Mitteilungen <ml Hessen und den Nachbarstaaten. Ein bedauerlicher Unfall ereignete sich in der Mittwoch Nacht in einem Hause am Pilgrimstein in Marburg, aus deffen drittem Stockwerk der daselbst wohnende Dr. med. Klieme- roth auf die Straße stürzte und sofort tot blieb. Der Verunglückte hatte am Tage vorher erst sein Examen ge­macht. In Wilhelmsh ö he erschoß sich gleich nach der Abreise des Kaiserpaares hinter dem Schlöffe auf einer Ruhebank der Parkanlagen ein junger Mann. Auf seinen Visitenkarten stand: Maler Ullrich. In Homburg v. d. H. wurde der RegierungSaffessor Dr. Ernst v. Marx einstimmig auf 12 Jahre zum Bürgermeister gewählt. In der Nacht von Montag auf Dienstag entstand in der WirtschaftZum kühlen Grunde- in Dotzheim bei Wiesbaden gelegentlich des zweiten Kirchweihtages eine Schlägerei, wobei der Wirt Wilhelm Seligmann erstochen wurde. Einem der Raufbolde wurde ein Finger abgerissen. Die Thäter sind verhaftet. In Eltville hat am 26. ds. MtS. Geh.-Rat Dr. Wilh. Oechelhäuser seinen 81. Geburtstag auf seiner am Rhein gelegenen Villa, umgeben von einer Schar von Kindern und Enkeln, gefeiert. In Berlin starb der Gymnasiallehrer Dr. Julius Ferdinand Alphons Mücke, früher zu Wetzlar thätip, im bald vollendeten 60 Lebensjahre.

Ä« eit" F M

Vermischtes.

* Hannover, 28. Aug. Die dreifache Kindes­mörderin ist jetzt endlich an der russischen Grenze, wo sie sich unter falschem Namen aufhielt, festgenommen worden. Die unnatürliche Mutter ist eine polnische Arbeiterin NamenS Veronika Kenzerska, die in den Jahren 1896 bis 1900 in der Gegend von Döhren bei Hannover wohnte. Sie hatte ihre drei Kinder nach einem anderen Orte in Pflege gegeben, aber heimlich nach einigen Monaten wiedergeholt und ge­tötet. 1897 fand man in einem Teiche die Leiche eines neun- monatlichen Kindes, 1899 die eines Knaben im Alter von

von Therapia aus auf dem Stationsschiffe erfolgte um 11.301 H. Büdesheim b. Vilbel, 28. August. Hier ist dieser lllr vormittags. Das Personal der Botschaft und des Kon-«Tage einem Arbeiter, der von der Trommel einer Dresch- sowie die Offiziere der beiden französischen Stations-maschine ersaßt wurde, der Arm auSgerissen worden. Auch schiffe gaben dem Botschafter bis zum Bahnhof das Geleit. I erlitt er eine schwere Verletzung am Kopf. Der Unglückliche -Augenblick der Abreise wurde die Fahne auf dem Bot- ist wenige Stunde später an den erhaltenen Verletzungen ge- schcfstspalais eingezogen. Auf dem Bahnhofe waren auch die l storben.

Mitglieder der französischen Kolonie erschienen. Seitens der fl. RüddingShausen, 28. August. Unter dem Verdacht, r<olfichaft ut an die französischen .Konsuln in der Türkei ein l sich an einem 11 jährigen Mädchen vergangen zu haben' Riimdschreiben ergangen, in dem sie von dem Abbruch der «wurde heute ein in den 50er Jahren stehender unverheirateter diplomatischen Beziehungen verständigt und auf- Mann hier verhaftet. Er ist auS ähnlichem Grunde bereits gafoirdert werden, wie bisher, die Interessen der französischen I vorbestraft.

ktacttsangehörigen zu wahren. Roch kurz vor der Abreise X Anlen Diebach, 28. August. Vor einigen Tagen fiel

1,-5 Botschafters hatte Selim Pascha bei der Gemahlin des leine hiesige Frau so unglücklich von der Haustreppe, daß sie ^bchafters Schritte unternommen, indem er sie bat, den beide Beine brach. Die Verletzte mußte in die Gießener Bötichafter zu o ranlassen, die Abreise aufzugeben, er erhielt«Klinik gebracht werden.

ftoch -m- -blchnende Antwort. Auch der Oberceremvnien. -h- Blartäbotn, 28. Aug. Die 60jährige Frau des t v'b0n".nfba(,C "\9ij*mCn bcS öuItaJ18 be- Landwirts Scheuermann aus Wippenbach wohnte gestern

Xi -Jns ?°s einer Beerdigung bei. Auf dem Friedhöfe wurde sie während

MolgloS. Die Pforte beauftragte den türkischen Bot - «der Leichenrede von einem Schlaganfall getroffen und gab

f gegenwärtig m BerliNnach wenigen Minuten mit den Worten: ~ miltt, nicht nach Paris zuruckzutehren. 1 -

New-York, 28. Aug. Einer Depesche desNew-York Hrrald- aus Port of Spain zufolge fanden die venezola- »slhin Behörden in Coro Waffen, die dem venezolanischen Wchtling General Riera gehören. Man hofft, daß der flufflanb in dem Gebiet von Coro dadurch vereitelt wird. Arm selben Blatt wird aus Colon gemeldet: 2000 Auf- Modische drangen von Columbien in Venezuela ein, angeblich flbtm Zwecke, um an dem Sturze des Präsidenten Giftro mitzuwirken. Wenn dies erreicht wäre, solle etwas Ähnliches in Nicaragua versucht werden. Telegramme an! Colon melden, daß zwischen Columbien und Venezuela tmw Kriegszustand ohue vorherige Kriegserklärung fliehe.

k. Mücke, 28. August. Zu unserer Mitteilung in der Nr. 198, in der von einem Eingehen der Fische im Seenbache bei Stockhausen und bachaufwärts berichtet wird, ist folgendes zu bemerken: Das Verenden der Fische war vor einigen Wochen am stärksten. Die Ursache ist, wie ein Beamter der Eisenstein-Wäsche, der selbst Fischerei-Pächter ist, feststellte, auf eine Verunreinigung des Baches durch Kalk- waffer zurückzuführen. Oberhalb des Ortes Stockhausen hatte nämlich ein Bewohner eine Waschbütte, die größere Im Stabt unb £anb ÖeIö^ten Kalkes enthielt, in den Bach gestellt. Diese

& * I Bütte ist auf Veranlaffung des Beamten entfernt worden,

ÄWWtw »on aUflememetn Interesse find uns stets willkommen und «worauf das Verenden der Fische nachgelaffen bat. c>nter- » 1Qm essenten aber sind der Ansicht gewesen, daß gelöschter Kalk Gießen, den 29. August 1901. «für die Fische nicht schädlich sei. Auch liegt die Eisenstein- Ernennungen. Der Großherzog hat den Assistenten!Wäsche unterhalb Stockhausen und ihre Abwäffer fließen erst «uipharmakologischen Institut der thierärztlichen Hochschule!ca. 1 Klm. thalabwärts in den Seenbach, sodaß von einer j W München, Hermann Friedrich Gmein er, zum außer-1 Verunreinigung des Baches durch schmutziges Waffer bei i mmllichen Professor in dem veterinär-medizinischen Kollegium Stockhausen keine Rede sein kann.

1 m Landesuniverfität mit Wirkung vom 1. September 19011 lEMnnrt. Der Großherzog hat den Kreisamtmann bei Kreisamt Alsfeld, Karl Ham mann, zum Kreisamtmann »»idem Kreisamt Heppenheim, den Kreisamtmann Rudolf Siongetmann in Bensheim zum Kreisamtmann bei dem Lcki'scMt Alsfeld und den RegierungSasseffor Dr für. Wilhelm hart aus Homberg a. d. O. zum Kreisamtmann bei im NreiSnmt Büdingen, sämtlich mit Wirkung vom 1. Sep» t'üvbm an, ernannt Der Großherzog hat ferner den

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habe' t kN Und erst h "Wen. Tie Wner aber e? Aufgebot tc Röt hunderte die an kör^ .7 eme nur e'-. "e entdecken mui euten heimgesk und mit allen- .7 Zur Partick "iimme, 6al sich unter bi: Bedauern dach. Versuchung ftc selche Kosten u Leute aufyibilbc Ratmat zu send ut das die uck, für Soib ?- ieute toüibwv:.- Lord ) als bienten »en in b\t wc on diesen Ste ne Woche ein öi jent nadf rom ntialtbtxv eutk' d den GeM rMeder,' Änüe ntb bchiM, h chtärztli»/ n?)eomamBch. Ibeten, natb^. erliche PrüseE chöstigt l'idir:.' nehr verlM'Ä rutierung aden-Pon^u nippe charad'' bilden M' sich ba* ftlr: Seife.

\it bet Mn t uf bie Wfc gaiiptftabt. it bestehe, fiabi etaxtiyn

Mn, hin a, aber jetzt g de und die^d Die MehrB eqelmätzigek' liißig Sk­iballett, b» - e früher w? eorbnete

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28 EntW. daruntc: J, mb

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-7^ bisherige chinesische Gesandte am Ber- Gerichtsschreiber bei dem Amtsgericht Hombero, Leinrick

lmer Hofe, Hat-Huau, der in Basel emgetroffen ist, wird. Da hm er, zum Gerichtsschreiber bei dem AmtSaerickt Gtesten

üie verlautet, beim Empfange des Prinzen Tschun nicht an. mit Wirkung vom 16. September 1901, ernannt '

»efenb fetn. Er hat die Reichshauptstadt auf Nimmer. "Audien,. Der Großherzog empfing den KreiSveterinär,

Wiedersehen verlassen und wird auch keiner Abschiedsaudienz arzt Sick von Lauterbach.

gewürdigt werden. Berhaftnng. Gestern wurden am Neuenweg zwei

Das H®erl. Tagebl." erklärt das Gerücht über stromerartig auSschende Leute verhaftet, die sich in ver. eme Vermählung der Kaiserin Frieerich mit ihrem dächtiger Weise in der Nähe eines Schuhladen» zu schaffen langjährigen Obersthofmarschall Grafen von Seckendorfs machten. Da man aber keinen begründeten Anhalt für den -ach Mitteilung von zuständigster Seite als jeder Begründung Verdacht gegen sie fand, mußte man sie wieder laufen lassen, entbehrend. Wie diePost- aus zuverlässiger Quelle erfährt, I ^Fahnenflucht. Wie wir hören, hat man die beiden ThaniQ§hb'8 30beäSa>s-rm Fr,-dr:ch Mus!-IK Lugc Hotel von bet 3. Kompagnie und W,l lern ©ra en Seckendorff den Stern de» GroßkomturkrenzeS Helm Kappler von der 4. Kompagnie des Ins. Regiments de. Ion,glichen Hausorden» von Hohenzollern verliehen. INr. 116, die sich schon vor mehreren Tagen ohne Urlaub . , ^at0CnCrn ®£!,a8 au» der Garnison entfernt haben, noch nicht sestgenommen.

nach kurzer Verlobungszeit vor dem Charlottenburger Standes. .. unser Regiment rückt morgen srüh zwischen 8 und cnc -ut ' Stunde» Ludols g uhr mittelst ExtrazugeS nach dem Schießplatz bei Grie».

ParrfiuS geschlossen. Als Trauzeuge war der frühere Direktor heim ans

Oberrealschule Prosesior Dr. Bandow .. n,ramnale Besteuerung. In den der StSdteordnung anwe,euo. r___ unterstehenden Gemeinden deS Großherzogtums stellt sich die

Nachfolger be«fommnnalc Besteuerung für das laufende Geschäftsjahr 7anf eTrT,e»an« 19O1/°2 s°lgendermaß?n, wobei zur Vergleichung die ent.

?sgq an- t «»waltung erst ^t H-rbst sprechenden Zahlen de» Voriahre» beige,ügt find:

1899 an; er hat sich vorher, nachdem er als Offizier den' ö 1 M 1

Abschied genommen, der Bewirtschaftung seiner Güter ge­widmet. Seine politische Stellung wird dadurch ausreichend gekennzeichnet, daß er bis zu seiner Ernennung stellver­tretender Landesvorfitzender des Bundes der Landwirte in Mecklenburg war.

Gotha, 28. August. Der Regent bestätigte die Wahl dos sozialdemokratischen Abg. Bock zum Mitglied| Wie aus der vorstehenden Ueberficht hervorgeht, dos BerwaltungSgerichtShofS. Gießen in Bezug auf die Höhe der Steuersumme ______

München, 28. August. Die oberbayerische Re g i e r - den größeren Städten des Großherzogtums an 5. Stelle, iiugu erjagte dem Beschlüsse der städtischen Kollegien während es in Bezug auf die Höhe der Besteuerung mit dre Errichtung von Filialklassen mit Simultan- 99,850 prozentualem Zuschlag die dritthöchste Besteuerung rnt UB -,cnekr $»lf5toule.b« ®enel)m,gung. aufroeift. Die einkommeude Steuersumme ist für Gießen um e,nen 8f,ü9:n$b*ft8a°hti±

.en M^für

Lckierergemeinde ahgehalten werden soNte, verboten. Bingen um 33 375 Mk. und für Alzey um 33 900 Mk.

Pa stör Bräunlich, der bekannte Führer derLos von Rom"- *' Erbschafts- nud SchenkunaSsteuer. Da das hessische Bewegung, sollte dort sprechen.__________________________ Gesetz vorn 30. August 1884 über die ErbschastS- und

Schenkungssteuer durch das am 1. Januar 1901 in Kraft

Austano. getretene Gesetz vom 22. Dezember 1900 dergestalt abgeändert

Kopenhagen, 28. Aug. Wie verlautet, wird die Ver- worden ist, daß seine Bestimmungen nunmehr im wesentlichen ü)Obung des Großherzogs von Mecklenburg- wlt denjenigen des preußischen Erbschaftssteuergesetzes vom Schwerin, der hier eingetroffen ist, mit der Prinzessin ^0- Mai 1873/19. Mar 1891 in Uebereinstimmung stehen, X hy r a, dritten Tochter des dänischen Kronprinzen, geplant. "ach einem Erlaß deS preußischen Finanzministers

Konstantinopel, 28. Aug. «Meldung des Wiener K. K.' "e früheren Vereinbarungen zwischen Preußen und Hessen Tel egr.-Korresp.-Bnrean.) Das Rundschreiben, mit dem der ^gen Erhebnngung der Erbschaftssteuer außer Kraft gesetzt, sranzösische Botschafter Constans den Chefs der auswärtigen 'Odaß die Besteuerung von Hinterlassenschaften im Verhältnis Missionen seine Abreise anzeigt, hat folgenden Wortlaut: Iöwischen Preußen und Hessen in Zukunft in Preußen lediglich beehre nrich Ihnen zur Kenntnis zu bringen, daß ich I ^cn gesetzlichen Bestimmungen zu erfolgen hat.

im Auftrag meiner Regierung Konstantinopel heute verlasse. I )( Butzbach, 28. August. Gestern wurde der Dachdecker

Boischaftsrat Babst bleibt vorläufig hier, um mit dem Per- meister Ruppenthal von Rockenberg wegen Verbrechens joncil die (Srlcbigung der laufenden Angelegenheiten üon 19e9en § 176,3 des Strafgesetzbuchs, begangen an Kindern speziellem Interesse zu besorgen". Die Abreise Constans unter 14 Jahren, verhaftet. Er ist Vater von 6 Kindern.

1901/02

1900/1901

Steuer-

Prozentualer

Steuer­

fummc:

Zuschlag:

summe:

11. Mainz

2419786 Mk.

91,954

2144 773 Mk.

1 2 Darmstadt

1696 251 ,

80 972

1546 395 v

13. Offenbach

1118178 w

82,093

1038 000

14. WormS

921000 ,

89,277

793127

15. Gießen

667761

99,850

572517 ,

16 Btnaen

265 230 ,

101694

231855 ,

7. Alzey

148 300 w

103,274

114400 ,