Nr. 203
Zweites Blatt
151. Jahrgang
Freitag 30. August 1001
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Der Eühueprinz an der Reichsschwelle
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Anregung der Mitglieder des Vorstands der Berliner An--
waltskammer auf die Tagesordnung des Danziger Anwalts^
und der daraus entstehenden Nachteile %u be- t, welche der beiden Strafen, ob die Geldstrafe!
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geheimen! erscheinen würde, und diese Abstufung sich daselbstbewährt Vertreter hat, dürfte bekannt sein. Auch in England wird die Dis- vertreten! ziplin im Anwaltsstande in ähnlicher Weise geübt, bei den
tages gesetzt worden. Ter Berichterstatter, Geh. Justizrat Lesse, hat dem Antrag eine Begründung beigegeben, worin ausgeführt wird, daß diese Angelegenheit schon den Frank-
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Ter Aufenthalt des Prinzen Tschun in Basel erinnert vn einen Vers aus dem bekannten schönen Liede von der SKrssersnot in der Seestadt Leipzig: „Auf der Leiter steht rin Mann — der nicht vor-, nicht rückwärts kann."
Zum Empfang Tschuns in Basel waren auf dem badischen Bahnhof General v. Hoepsner und der ihm zugeteilte Vieneralstabsoffizier Major v. Lüttwitz erschienen, die auf die Ankunft des Prinzen im Fürstenzimmer gewartet hatten, pi großer Uniform und ordenübersät. Aber nachdem ihne'n unterwegs schon General v. Richter eine Mitteilung gemacht hatte, trat ihnen am Wagen des Prinzen TschurK ber neuernannte chinesische Botschafter in Berlin, Jing-! Mang, entgegen und verständigte den General v. Hoepf- ner von einem erheblichen Unwohlsein des Prinzen Tschun. I £()me viele weitere Worte zu verlieren, machte General! v Hoepsner rechtsumkehrt, setzte seine Dienstmütze an Stelle
blinkenden Helms auf und fuhr mit seinen deutschen Begleitern in das Hotel Straft aus dem rechten Rheinufer. Ter Prinz hat im Hotel „Drei Könige" auf dem linken Rheinufer sich einquartiert, sodaß also vorläufig Deutsche und Chinesen durch den Rhein getrennt sind. Das Innere des Sonderzuges, mit dem der Prinz angekommen war, wurde sofort einer eingehenden Besichtigung durch ver- Mcdene Berichterstatter unterzogen. Es kam ihnen „eigentlich etwas überraschend" vor, wie wenig sauber das I------
könne. Von irgend einer anderen Richtung der Gesandtschaft oder einem Vermeiden von Berlin fei gar keine Rede.
Tie Unterzeichnung des chinesischen Friedensprotokolls dürfte, wenn nicht plötzlich wieder unvorhergesehene Zwischenfälle eintreten, unmittelbar bevorstehen. Times erfährt aus Peking, Li-Hung-Tschang noti- ficierte dem Doyen des diplomatischen Korps, daß die chinesischen Bevollmächtigten umfassende Vollmacht zur
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surter und den Münchener Anwaltstag beschäftigt und datz dieses Strafmittel sich 70 Jahre lang in der Rheinprovinz bewährt habe. Der Mangel einer Zwischenstrafe zwischen
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tjlchll betreffende Bestimmungen Schuld an dem Baseler ist, wird als Feind und Widersacher behandelt: die ganze Sollieitors durch den Obergerichtshof, der entweder auf
Arafenthalt feien. Der Aufschub stehe in keiner Beziehung I Familie kommt auf die schwarze Liste und ist Nachstell- Streichung aus der Liste der Sollieitors oder auf Sus-
Jrti t ^Binger Weisungen. Es sei Aussicht, daß die wirklich ungen aller Art ausgesetzt, ja, wird sogar offen mit dem Pension für bestimmte Zeit oder auf Freisprechung erkennt,
mothr nebensächlichen Hemmungspunkte recht bald geregelt! Tode bedroht. Selbst wer aufrichtig gewillt ist, sich dem Geldstrafe komme auch dort nicht vor. Tie Suspension im
we rLm und die Abreise nach Berlin allernöchstens erfolgen I kaiserlichen Editt zu unterwerfen, das die Zugehörigkeit Gegensatz zur Streichung erfolgt hauptsächlich in leichteren
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zu geheimen Gesellschaften verbietet, ist dazu nicht int stunde, er ist sofort das Opfer der fanatischen Menge, die keine Schonung kennt, die ihn ganz sicher vernichtet und mit ihm seine Familie, seine Sippe, während er sich der Hoffnung hingiebt, daß er dem strafenden Arm sich entziehen mag. An der Spitze des „Lien-chuang-Hui" stehen namentlich die Offiziere der zersprengten kaiserlichen Truppen. Entstanden ist der neue Bund übrigens nicht in der Provinz Honan, der sich nördlich vom Hoangho zwischen die Provinzen Tschili und Schansi hineinschiebt. Hier sind schon, wie jetzt bekannt wird, während des ganzen Winters die eingeborenen Christen auf das grausamste und folgt worden. Missionare, die über
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GietzenerAnzeiger
M General-Anzeiger **
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
" 11 11 - ■ - - -1 und Dörfer wurden mit Gewalt gezwungen, sich der Se-t
Der Aar als ^Mittler I wegung anzufchließen; ihnen blieb nur die Wahl zwischen
m r. r s. . m *. f | Unterwerfung oder Untergang. Das Lockmittel des „Lien-
Von besonderer Seite wird uns aus Berlini geschrieben! chuang-5)ui" ist die Zusage, daß seiner Mitglieder unter E^» ist die Vermutung ausgesprochen worden, daßrbet Umständen Straflosigkeit für die frühere Zugehörig-
der Begegnung zwischen dem Zaren und Komg Eduard m I feit Jum Boxerbund l-arrt. Daß die drei Gewaltigen in Fredericksborg der sud«ftlkanische Krieg (^genjtand der Hsmnfu Mng-lu, Lu-Chuan-li und Li-Lien-Yin, zu denen in Crorterung Jem, und der Zar sich zur ^Uebernahme ber [c^ter <]cit als vierter noch Ai-ü) gekommen ist, die Propcv- uoertai^no-Dor, w.° W-N.g )«ubet das Innere > kEr'en w-E ^ch
«r ^in tzomMrtiment mtt ünacmaättem Bette^T^^kr! WeltsiiedanS. Erfolgen laßt, Haft 'jene erst bann anfin^ rück'
icr Expedition burdi die her e^tnht ^danken praktisch zu bethätigen. ^zn den Kreisen d^ Ber-n-j^^^Z in Hsianfu ihre Ziele zu verfolgen und offen gegen
»101 ■ ouraj Die C-trapcn der Stadt bot bem hner Diplomatie neigt man dieser Auffassung nicht m, s.-P q?nrtP{ <Pr rr'.tTTtnfctnrp mPr;nrr nufiufref?« J “ 6ÖtelUTtti0tonTae“nunTbemmäntneF 6eIauS' bi^ englische fic sich überzeugt hatten, daß der chinesische Bauern^
m,,. ?o. ',*7 Könige und dem Hotel ,,-oaur am l Regierung in Anbetracht der gewaltigen Opfer an!s,,.,.j .-.s,P L hjprfp ^„wä-naer herhinte hnft er eine Mackit
Umelt? sich und Geld, die der Feldzug schan »mdilang, [et auf bie’ man icl”gaHe derW verlassen könnte, Är
। tut jinj oaio eine große Volksmenge an, die den nicht geneigt sein durfte, den Burenrepubliken zuzugestehen, M"".P a,p,i -sini" W in tnnrtfirfwr Uekierseknno Sätbfkße^ stftalkn" am ^ ttter tuittuckte^ atna etn - Oat beni toiege Betaßen . die völlige Unabhängig. viel "bedenkt wie ^Rottet die MandschÜs aus!" ist äugen? Mkfb unb «enfeife tnä unh Ä L iÄr kett. Tlest aber hat P^weui Ätuger in seierlichster Weise d)einlid, nur gewählt, um das enge Verhältnis der Mackst.
»7* u" ^"0 »sepTeise los, und wenn gar einer der exotischen erst kürzlich noch als Grundlage bezeichnet, aus der allem Lnf.pr c^n„eu xpm wllnhP nerBernpn in Ai ner Gepäckstücke von einem Hotel ins andere zu schaffen Friedensverhandlungen möglich seien. Daß König Eduard n?miiien ckiilwUickien Kreisen aeht man so we^ m bebaav- sch bemühte, folgte ihm der Schwarm der Gassenjungen, wünscht, den unheilvollen Krieg beendet zu sehen, toieb bie ^i?ber^a^en be? ^ruüDen in hen
nach der Aiikunft ber Expebition verbreitete sich auch von ben brutschen Diplomaten nicht bezweifelt. Wohl ehten !Ud enJ ^ mit E Verlust
an «erudjt, laut hem der kaiserliche Prinz irisolge ber aber erscheint ihnen ausgeschlossen, daß der «ritenkönig okier L^ifen und mm TKl audi der Ä:ie!skassen endetÄ
Dimatischen Veranderuiig und der Anstrengungen der Reise sich in offenem Gegensatz zu seiner Regierung stellen werde \ a^ Prnft ,^ebrn^m ^en üielmehr nur ©cbein-
x t' ?aR Tschun an Em hoher Beamter bemerlte Ihrem Mitarbeiter in einem Manöver waren mit de^en man den Rebellen W^ff?n und
»ei Table d hole nicht teilnahm, sondern die Mahlzeit mit diesbezüglichen Gespräch, es dürfe nicht vergessen werden <maU°?er • re^'- Tnlt- ne?4 ^fan £>lnr<'7ebe7^n 'aaHen
Äem Sekretär in feinen Privatgemächern ein nahm. Das daß das Ministerium Salisbury-Chamberlain im üer’nrt’M V? ^1C ^?^elen wollte. Der noch nicht
HriiiAchen, ein sehr schmädjtiges, ILjähriges Bürschchen, gangenen Herbst durd) Ausschreibung von Neuwahlen mm ba^ dje gut ausgebilbeteii unb treff-
ziemlich schüchtern in die Welt blickt, war Von einigen Unterhaus ein Votum des englischen Volkes über die süd ^irfi^n^^nriffJU
beleibten Ministern flankiert und eskortiert, die ihrerseits afrikanische Politik der Regierung herbeiführte. Tie Wahlen I? d YnaV l^hen, bisher inefe ni^t angegriffen
tomt einigen strammen deutschen Offizieren in Khaki und haben eine große Mehrheit für die Regierung ergeben - vielmehr eme auffallende, schwer erklarlidife
Ml Monocle begleitet waren. Während der Table d'hote Mittlerweile sei allerdings die Situation m9(5übafrifa ^rttoür^6 U^krne^^a^M ^e^)e^i^t^^ Hdi
man Gelegenheit, ich ein wenig nach ben Leuten um J für bie Briten ungünstiger geworben, unb die ^^01- üamentlirfi9 in bem ©e biete beme^fbarmadü^bu^ das zusehen. Im S^sesaick saßen an glanzender Tafel die Hdjfeit spreche daftir, daß das englisdje Volk heute we- xaiseÄidw ^iehen^muü^ menn er nSÄHna iurü^
;lles würdige, distinguiert austretende Per- niger beifällig über Chamberlains Politik denkt. Doch kelnen wi l ^dem sich bekanirtlich Vuna-M und Lu9(yuancki sorlichkeiteri, deren farbige ©erbenrieibung eigenartig mit bevor dies nicht in aller Form zum Ausdruck kommt. Hege auf^^ Jung lu unb Lu-chuancki
de» Modekleibern der übrigen Gaste kontrastierte. Draußen für die englische Regierung keine Veranlassung vor, an zu entschieoenste wi0er>etzen.^^ im Vestibül hatte sich die Dienerschaft unter den Palmen nehmen, daß ihre Politik nicht mehr vom öffentlidj-en Mtdtftlrho
nikdergelassen, sich in heiterem Gespräch ergehend, bis Vertrauen getragen werde. Die Geschichte Englands ver- £JVllU|UJt yJl)Ujnl|UjUlL
«sch sie durckj die Glocke zum Essen gerufen wurde. Bei zeichne allerdings Fälle, in denen ein Kabinett selbst die Tie Frage, ob die zeitliche oder örtliche U n t e r f a g un g säuer Ankunft im Hotel hatte der Prinz ein langes chifs- Gelegenheit zum Rückzug sucht, weil es fühlt, daß seine oder Aufhebung der Ausübung der Rechtsan- rckrtes Telegramm autf Peking Dorgefunben. Die chine- Politik nicht mehr ben ausreichenden Rückhalt im Volke walt schäft in das Straf en system der Rechtanwaltsvrd- Me Mission ljat darauf von Bafel aus ein ebenfalls hat. Doch ein derartiges Bestreben habe bisher weder nung aufgenommen werden solle, ist auf fast einstimmige Msriiertes Telegramm nad) ihrer Heimat aufgegeben, dasI Salisbury noch Chamberlain erkennen lassen, und zwangs- °r r' c
etli’ft 1300 o tauf en gekostet hat. Auch nad) Berlin hat der Iweise könne auch König Eduard seine Minister nicht zum Qlegraph sleißiger gespielt als gewöhnlich. Doch sind I Rücktritt vom Amte veranlassen. England sei ein parla- ® t*lc deutschen Offiziere, bie den Draht nach dieser Richt- mentarisd) regiertes Land. „Und was den Zaren anbetrifft", ivig benutzen. - I schloß mein Gewährsmann, „s ■ dürfte er über die außer-
^TLP^)erJon. *>er gunzen Sühnegesellschaft scheint! ordentlichen Schwierigkeiten, unter solchen Umständeri einen M der Prinz, soiidern der künftige Gesandte von China! Friedenssd)luß herbeizuführeu, sich keiner Täuschung hin-
Berliner Hofe, Dintschang, zu fein. Er ist gesprächig geben. Nikolaus II. versprach seinerzeit der Königin Vik- i Ob Mitteilsam und bezeichnet die Mission der Gesandt-1 toria, die Kreise Englands in Südafrika nicht durch gegen ; Lojtt beim deutschen Kaiser Abbitte zu leisten für die I England gerichtete Unternehmungen in Indien und Ost- krrniorbung bes deutschen Gesaubten als keine sehr ange-lasten zu stören. Er wird, wenn auch als Friedensfreund iirbnir Aufgade. Zn der Gesandtschaft befindet sich auch! schmerzlich berührt durd) das nun fast zwei Jahre wäh- cin di.utjcher Ingenieur, der den Posten des ReisemarschallsI rende bluttge Ringen, faiim geneigt sein, sich jetzt ein-! c zu^pi ilt und hier die Aufgabe hat. Besuche bei Mntsdjang I zumischen, sei es auch mit einem Vergleichsvorschlag. Da- 'V^.^^ch^Eeln. Einem Besucher erklärte der letztere, daß! gegen ist wohl anzunehmen, daß der Zar den König
Beftnden des kaflerlichei Prinzen ganz zufrieden-! Eduard zu überzeugen suchen wird, wie wünschenswert sollend und die Ermuduiig von der langen Fahrt schon! und notwendig eine Herabmilderung der Friedensbeding-! iiUDt'.|I*Uni>en sei. ylm Hmn-nn fnupirfinnt Sio I r-it.___a re___<___= r -. z-> _r. <1__r • J-. r.<< rrö
Unterzeichnung des Protokolls erhalten hätten. Er ersuche die Gesandten, das Datum der Unterzeid)nung festzusetzen. Das die Einfuhr von Waffen unb Munition verbietende Editt cirfulierte unter ben Gesaubten. Es sind i s chli m m st e ver, noch zwei weitere Editte, welche bie Mächte deftiebigen l biese Vorkommnisse hittten beridjten können, sind nicht müssen und zur Vollstänbigkeit bes Protokolls nötig er-1 dort; so sind bie Ereignisse hier nicht bekannt geworden, scheinen. Alle Einwendungen gegen den Shanghaifluß-1 Von Honan dehnte sick) die djrifteufeinblidp? Bewegung Regulierungsplan sind zurückgezogen. I bann zunächst nach Westen aus. An siebzig Ortschaften
Geldsttafe unb bauernber Ausschließung habe sich immer mehr fühlbar gemacht. Tie Geldsttafe fei eigentlich keine Ehrensttafe; auf Geldsttafe könne auch fdjtoer erkannt werden, wenn bie Mittellosigkeit bes Angeschnlbigten bekannt sei. Lesse führt in der Begrünbung aus: „Gutadjtlich haben in Preußen für bie Suspension bie Vorstänbe ber Anwaltskammern von Berlin, Breslau, Celle, wo bie Strafe dev Suspension bis auf die Dauer von zwei Jahren bereits!
- . „ v 1 v„.v. u.lvw.,vvvvlub'i früher in Geltung gewesen ist, und Posen, wenn sie mit
. ÄNitschang bezeidjnet bie Vereinbarung! ungen seitens Englaiids fei. Daß ber Zar sich entschlossen der lokalen Ausschließung aus bem Lanbgerichtsbezirke ber» nü* sehr schwierig; benn jel: ber beteiligten acht Mächte hat, den Präsidenten Krüger in Paris zu empfangen, road | bunben werbe, sich ausgesprochen. Auch ber Vorstand ber Ijta andere Ziele unb Bestrebungen in China. Auf bie | einige Blätter als feststehend bezeickjnen, darüber fehlt! Anwaltskammer von Köln hat sich nicht grundsätzlich gegen SUteierhmg, daß eine baldige Verstänbigung auch für China den amtlichen Berliner Stellen noch die Bestätigung. Sollte diese Strafe erklärt; außerhalb Preußens haben sich die v in großem Interesse märe, antwortete Aintschang, daß | der Empfang in der That statthaben, so würde er wohl | Vorstände von Hamburg, Braunschweig und Oldenburg für ÜM)n ^ert ^ulturstaaten ausgegangenen Reformen in | auf rein menschliche Beweggründe zurückgeführt werden sie ausgesprock)en. Daß nach Art und Größe des Ver- Clhiiiiii mehr geschadet als genutzt hätten; in dem Völker»! müssen, wie solche im November vorigen Jahres auch den, sckjuldens unb ber baraus entstehenben Nachteile zu be- rÄn Laube mit ben alten Einrichtungen habe nur be- Präsidenten Loubet zum Empfange des heimflüchtigen urteilen ist, welche der beiden ©trafen, ob die Geldsttafe d.^tuges Vorgehen Aussicht auf Erfolg. T-ie schmeichel- „Ohm Paul" veranlaßten." oder die Suspension zu verhängen ist, und daß die letztere
H.M Bemerkung, daß in China ein ganz vorzügliches mili- — > < ————— siir die schwerere Strafe zu erachten ist, darüber scheint
tüMchrs unb kriegstüchtiges Material vorhanden sei, neuer (fietietittbuitb unb eine neue Uebereinfhmmung vorhanden zu sein. Auch aus den weisen
ftdd- chiittjchang schmunzelnd ein unb bemerkte seinerseits, "buer Uno eine Nene K Organe ber Justtzverwaltung ist mehrfach bemerkt wor-
dc-H der Chinese tüchtig, willig, gehorsam und bei Stra-I wefaht ^-etscytlt. | hen, daß, wenn man auch in ihren Bezirken mit der Gew-
po:za, sehr ausdauernd sei, aber es fehle an Offizieren Aus Schanghai, 20. Juli, wird der „Welt-Korr." ge- sttafe ausgekommen sei, doch in großen Städten, wo kom- und -lusbildungsmaterial. lieber die Frage, ob dieser schrieben: Der Hinweis auf die Gefahren, die der Provinz pliziertere Verfehlungen Vorkommen, das Bedürfnis nach
UM|jel nickst aus Europa gedeckt werden könnte, schwieg Tschili möglicherweise aus dem Erstarken des chines i» einer Zwischenstrafe anerkannt werden müsse. Daß in die
sieh, ber Gesandte aus unb meinte, es sei ja sogar ein M d) cn Bundes ber Lanbwirte „Lien-chuang-5oui" er- Redstsanwaltsorbnungen von Frantteich, Belgien unb Ruß- Wirfslneinfuhrverbot beabsichtigt, doch werbe bies von ganz wachsen, erhält eine Bestätigung durd) Nachrichten aus land statt der Gelbsttafe die Sttafe ber Entziehung ber
geringer Bebeutung fein: Waffen werbe man schon be- dem ferneren Vtorbroeften Chinas. Der „Lien-chuang-Hui" Ausübung ber Advokatur auf höchstens ein Jahr aufge-
foenmett. list nach dem, was soeben bekannt wirb, viel gefähr nommen worben ist, auf bie in ben Fällen erkannt wird,
Ron deutscher Seite wird sehr bestimmt versichert, baß, !licherundschlimmer,alsmanbishergeglaubtin denen bie Strafe ber gänzlichen Ausschließung zu hart ofrWgen allen a nderen Nachrichten, auch ber direkt aus! hat. Jede Familie wird durch den Befehl dieser ' ' " ' ' f -f- *--r-** ^
chinesischen Umgebung tomjnenben, nur Mitteilungen! Gesellschaft gezwungen, ein Mitglied als ihren amSBerlin mehr formaler Natur, als irgendwie das Pro-! in ben Geheimbund zu entsenden. Wer nidjt


