Ausgabe 
30.6.1901 Erstes Blatt
 
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i. In Neumühl bei Ruhrort n an der Rennfahrt teil« ahren. Tas And wurde

28. Juni. Ter Auwmobil- hier mit einem Lagen der mm en. Ter Vorderperron de eingedrückt. Tas Mo- onen wurden nicht veckfl Als Erster kam Nr. 4 (Mors) nuten au- $ Wm . 6 um 2.54, weiter «4 V& 2, v, M, ; MM ».». '6.33 ein. An der yW il, meistens Franzosen.

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Kriefirasten der Redaktion

Meratur, Wissenschaft und Kunst.

Anz." stammt

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Zusammen: Erwachsene:

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Lebensjahr: 2.15. Jahr-

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Schule der Ehemänner" (nach Moliöre). Blinddarmentzündung 1 (1) euer",Heimat",Glück im Winkel", I Keuchhusten 1

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befehl erlassen, insbesondere auch deswegen, weil der Angeklagte sich ohne festen Wohnsitz umhertreibt. Ein neuer Berhandlnngstermin wird anberaumt. In d-.r Strassache gegen den Jagdpächter Heinrich Koch in Büdingen wegen jagdpolizeilicher Uebertretung wurde heute Urteil ver­kündet. Danach wird der Berufung des Angeklagten teilweise stattgegeben und unter Aufhebung des Urteils des Schöffengerichts Ortenberg vom 7 Mai 1901 erkannt, daß der Angeklagte von der Beschuldigung des

Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.

Leipzig-» Bank. Die Beruhigung in sächsischen GeschLft»- kreism hat etwas zugenommen und das Anstürmen der Einleger bei den anderen Leipziger Banken wesentlich nachgelassen, als daS Publi­kum sah, daß alle geforderten Beträge prompt bezahlt wurden. Wir batten bereits vorgestern darauf htngewtesen, daß nur die Verbindung mit einer einzigen Aktiengesellschaft, der Treder-Trocknungs-Gesell- schast in Kassel, die Leipziger Bank zu Fall gi bracht habe, und eS wird heute von den Konkursverwaltern bestätigt, daß die eigentliche Geschäftsführung in musterhaftem Zustande sei. WaS die Ansichten über die Kasseler Treber-Trocknungs-Gefellfchaft betrifft, so hört man sehr widersprechende Urteile. Wir hörten von Kasseler Herren, daß sie von der Güte der Treber voll überzeugt seien, und die jetzige Lage sei durch die jahrelangen Angriffe von Konkurrenz,

Deutsche Bottswacht. Wenn Sie uns hin und wieder in I alberner W:ise ankläffien, dann machte uns das immer einen Heiden­spaß, und am spaßhaftesten wurden Sie stets, wenn Sie, da sie Poft« UoeS nicht zu fagen wußten, persönlich wurden, sich in den kurtosestm Schimpfereien ergingen und das Blaue vom Himmel herunterlogen. So viel unfreiwillige Komik fand man selten beisammen. Daß Sie » ns aber unausgesetzt aukplündern, indem Sie fast alle Ihre Nach­richtenaus Ober Hessen" unserem Blatte entwenden, ohne je den Gieß. Anz." als Eigentümer namhaft zu machen, daS geht denn doch über den Spaß. In Ihrer Nr. 49 sind wohlgezählte fünf Nachricht« Wort für Wort uns entnommen. Wenn Sie selbst keine Mit­arbeiter-Honorare zahlen können, dann aestehen Sie daS wenigstens öffentlich ein und sagen Sie Ihrem Häuflein Leser der Wahrheit ge- mäß, daß daS beste, was Sie Ihren Lesern bieten, aus demGtetz.

Wer nicfyt in dem Sinne mitthut, ist eben ein rückständiger Mensch aus dem vorigen Jahrhundert.

Last gelegt.

Heppenheim, 28. Juni. Wegm Milschfälschung Der# urteilte das Schöffengericht die Tochter des Landwirtes Bub, Ann» Marie Bub von hier, zu einer Geldstrafe von 100 Mk. Die Beschul­digte hatte zur Ziegenmilch 30 Prozent Wasser gegossen.

Getreide. _ it

Während der abgelaufenen Woche war die Tendenz im Getreide- geschäft matt und lustlos infolge des scharfen amerikanischen Rück» ganges. Erst alS sich gegen Schluß die amerikanischen Märkte wieder befestigten, konnte auch hier die Stimmung wieder besser werden. Die Kauflust war schwach und die Umsätze daher nicht von Belang. Die

Jagdvergehens im Sinne des § 292 St.-G.-B. freizusprechen, nur wegen Uebertretung im Sinne des § 368 pos. 10 St -G B. schuldig zu erkennen und deshalb in eine Geldstrafe von 25 Mk., die eventuell mit fünf Tagen Haft zu verbüßen ist, zu verurteilen sei. Die Kosten deS Verfahrens werden zur Hälfte dem Angeklagten, zur anderen der Staats kaffe zur Last gelegt. Begründet wird die Entscheidung damit, daß die Absicht des Angeklagten, Wild auf Ortenberger Gebiet zu erlegen oder auszusuchen, nicht als erwiesen angesehen werden könne, während als fest- gestellt zu erachten sei, daß er, zur Jagd ausgerüstet, auf fremdem Jagd­gebiet betroffen worden demnach der Thatbestand des § 368 pos. 10 gegeben sei. Die Berufung des Wilhelm Zinnel, Dienstknechts in ________ ...______ ______ .... _

Burkhards, wegen Körperverletzung, der anstatt der gegen ihn durch UrteilI Pr«ts, für amerikanischen und argentinischen Weizen mußten 2 bis des Großh. Schöffengerichts Schotten vom 15 Mai 1901 erkannten ®e» I 3 Mk., für russischen 1 Mk. per Tonne nachgebm. Roggen un* fängnisstrafe von zwei Wochen Verurteilung nur in eine Geldstrafe zu er I verändert ruhig Gerste, Futtergerste etwas billiger. Hafer gut reichen hoffte, wird kostenfällig mit der Begründung verworfen, bm aefragt unb pceiSfcaltenb. Mats behauptet. Die heutigen Notierungen das Gericht zweiter Instanz in allen Beziehungen auf demselben Stand- sind: Rebwinter 2 128-131 Mk. KansaS 2 127130 Mk. Süd- punkt stehe wie das der ersten Instanz. Angeklagt, aber durch Er- russischer Weizen 129145 Mk. Caplot« Weizen 128130 Mk. kenntnis des hiesigen Schöffengerichts vom 30. April 1901 der ihm zur Russischer Roggen 103105 Mk. Russische Futtergerfte 96 Mk. Last gelegten Uebertretung der Gewerbeordnung freigesprochen worden Russischer Hafer 108125 Mk. Amerikanischer Hafer 112 Mk. Mixed war der Wirt Robert Hecker in Gießen, gegen den Anzeige erstattet MaiS 92 Mk. cff Rotterdam.

worden war, weil er am 3. März 1901 (einem Sonntage) nachmittags nach 3 Uhr seine Räumlichkeiten, in denen er gemeinschaftlich eine Spezerei- warenhandläng und eine Wirtschaft betreibt, bis über 4 Uhr zum Betriebe offen gehalten habe. Gegen das freisprechende Erkenntnis hatte die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt. Nach längeren Ausführungen der die Berufung verfolgenden Behörde sowie des Verteidigers des An­geklagten verwirft das Gericht das eingelegte Rechtsmittel mit kurzer Begründung, die eingehende Darstellung der dem Urteil zu gründe liegenden rechllichen Gesichtspunkte der schriftlichen Urteilsbegründung vor- behaltend. Die Kosten der zweiten Instanz werden der Staatskasse zur

Wöchentliche Ueberficht der Todesfälle in Gießen.

25. Woche vom 16. Juni bis 27. Juni 1901.

(Einwohnerzahl: angenommen zu 25 900, inkl. 1600 Mann Militär.) Sterblichkettsziffer: 26,10<Voo, nach Abzug der Ortsfremden 12,05°/«.

Kinder

Vermischtes.

Leipzig, 28. Juni. Die Verhaftung des Bank­direktors Exner erfolgte am Mittwochabend zwischen 9 und 10 Uhr in der Exner'schen Villa in L.-Counewitz. Sie wurde von einem Polizeiinspektor ausgeführt, der in Begleitung zweier anderer Polizeibeamten die Herren trugen selbst­verständlich Zivilkleidung in einer Droschke vorfuhr. Das Haus war von Polizeibeamten umstellt worden, sodaß eine etwaige Flucht ExnerS durch den großen Garten der Billa sofort verhindert worden wäre. Exner, der eben erst nach Hause gekommen war, wurde von dem Polizeiinspektcr ersucht, wegen einer wichtigen Befragung mit nach dem Polizeiamte zu fahren. Dort erwartete ihn der Staatsanwalt und nahm ihn in Untersuchungshaft. August Andreas Heinrich Exner ist am 4. Januar 1859 in Kassel geboren. Er ist verheiratet und hat einen Sohn von 8 und zwei Töchter von 4 und 6 Jahren.

Zeulenroda, 27. Juni. Schnell unter den Pantoff.el gekommen ist ein hiesiger Arbeiter, und zwar gleich nach seiner Trauung. Man saß beim Hochzeitsmahl, wobei der junge Ehemannschmatzte", was sich die junge Frau verbat. Als daSSchmatzen" sich trotzdem wiederholte, hob dieHolde" die Hand und schlug ihremHerrn und Gebieter" damit in die Zähne! Natürlich erfuhr das Mahl dadurch eine Störung, derglückliche" Ehemann aber weiß, was ihm bevorsteht.

Olbernhau i. Sachsen, 28. Juni. Im Walde Mischen Rübenau und Ansprung gerieten der Gutsbesitzer Schönherr und der Fabrikarbeiter Seifert aus Ansprung beim Baden in ein tiefe« Sandloch und ertranken.

'Danzig, 28. Juni. Bei Thorn ist die Weichsel, wie dieDanz. Ztg." von 2 Uhr nachmittags aus Thorn meldet, auf 4,18 Bieter gestiegen. Die Geleise der Ufer­eisenbahn sind überschwemmt. Die Holzflößerei ist unter­brochen. Die Flöße liegen am Ufer fest. In der Niederung sind die AußendeichSländereien größtenteils überschwemmt. Die Feldfrüchte und das Wiesenheu find vernichtet, soweit sie nicht schon abgeerntet waren.

Gerichtssaat.

D. Gießen, 28. Juni. Eteafkammer. Einen größeren Teil bet heutigen Straflammersitzung nimmt bie Verhanblung gegen ben am 26. April 1882 zu Marburg geborenen Friseurgehilfen Wilhelm Jäger unb den am 27. Oktober 1881 geborenen Gärtnergehilfen Otto Noll in Gießen in Anspruch, bie beschuldigt finb, am 28. April ben Gymnasiasten Otto Deibel zu Gießen vorsätzlich, als mehrere gemeinschaftlich, mittels gefährlicher Werkzeuge körperlich mißhandelt unb an ber Gesundheit ge­schähet zu haben. Es wirb burch bie Beweisaufnahme sowie bas Ge- stänbnis bes Angeklagten Noll folgenbes thaffächttch festgestellt. Am fraglichen Abenb begaben sich bie beiben Angeklagten sowie bet Zeuge L., gegen ben bas Verfahren eingestellt würbe, von einer in bet Neustabt gelegenen Wirtschaft auf ben Weg nach einem Bierlokal in ber Licherstraße, in angetrunkenem, keineswegs aber betrunkenem Zustande. Als sie bes verletzten Deibel und eines bei ihm stehenden Freundes, Lenninget mit Namen, die vor einem Hause ber oberen Grünbergerfiraße plaubernb zu- lammenstanben, ansichtig würben, hielt es ber Angeklagte Noll für an­gezeigt, ben p. Lenninget burch Rempeln zu belästigen. Nach einem kurzen Wortwechsel, ber baraufhin erfolgte, holte bet bis dahin völlig unbeteiligte Jäger mit feinem schweren Horngriffstocke, den er der besseren Hand­habung halber herumdrehte, zum Schlage aus unb traf den Gymnasiasten Deibel derart wuchtig unb unglücklich auf die linke hintere Seite des Kopses, baß er zusammenstürzte, unb alsbald, sich über einen großen Teil des Körpers erstreckend, Lähmungsetscheinungen eintraten. Dem auf dem Boden Liegenden versetzte darauf der Angeklagte Noll einen weiteren Schlag, ber aber ohne schlimme Folgen blieb. Der ärztliche Besunb stellte eine totale Zertrümmerung des Schäbelknochens an der getroffenen Stelle, und zwar von erheblichem Umfange, sowie eine erhebliche Gehirnsubstanz- unb Verletzung ber meterischen Nerven fest. Der Verletzte tag infolge ber »ugefügten körperlichen Beschädigungen zwei Wochen in bet hiesigen chir­urgischen Klinik, wo er sich einer schweren Operation unterziehen mußte. Daß keine ernstere Folgen als die eingetretenen entstanden, ist mcht die Schuld des Angeklagten Jäger Die Staatsanwaltschaft beantragt, bie Angeklagten wegen gemeinschaftlicher Körperverletzung mittels gefährlicher Werkzeuge zu verurteilen, unb zwar den minberbetetligten, überdies ge> stänbtgen und augenscheinlich bereuenden Angeklagten Noll in eine Gefängnisstrafe von 3 Monaten unter Anrechnung der erlittenen Untersuchungshaft; den Angeklagten Jäger als den' Hauptthäter, in eine solche von 2 Jahren 6 Monaten. Das Gericht erkennt nach längerer Beratung gegen den Angeklagten Noll dem Anttage der Staatsanwaltschaft gemäß, gegen ben Angeklagten I ä g e r auf eine Gefängnis strafe von 3 Jahren. Die Kosten des Verfahrens werden tun Angeklagten zur Last gelegt. Der sechsmal wegen Diebstahls vorbestrafte, im Jahre 1868 geborene Tagelöhner Leo Fröhlich von Hainzell ist angeklagt, am 23. Oktober 1900 »u Offenheim seinem bei demselben Dienstherrn beschäftigten Mitknecht Karl Ditschler eine Uhr mit Nickelstahlkette im Werte von Über?25 M!. ent­wendet außerdem um die gleiche Zeit ben Landwirt Hermann Mickel m Offenheim um den Betrag von 5 oder 6 Mk. durch die Vorspiegelung der falschen Thatsache, er habe feinen Koffer bei dem Stellensermtttler Pohlig in Friedberg in Verwahrung gegeben und bedürfe zu '.seiner Auslosung dieses Betrages, geschädigt zu haben. Der Angeklagte'leugnet die ihm »ur Last gelegten Straftaten. Die Beweisaufnahme ergiebt die Schuld des Angeklagten, soweit die Anklage wegen Diebstahls erhoben ist, die Unschuld soweit er des Betruges beschuldigt ist. Er wird wegen des erstgenannten Delikts in eine Gefängnisstrafe von 1 Jahr und in die Kosten des Verfahrens verurteilt. Der Angeklagte erkennt die sofortige Rechtskraft des Urteils alsbald an. Gegen den ordnungsmäßig ge­ladenen aber nicht zur Hauptverhandlung erschienenen G-org Müller m Geilshausen, der wegen Beleidigung gemäß ßß 18o, 186, 200 St.-G.-B. angeklagt ist, wird auf Antrag der Großh. Staatsanwaltschaft Haft-

Börse re. entstanden. Wenn wir diese Meinungen auch für zu optimistisch halten, so müffen wir allerdings wiederholen, daß man sich über den Wert der im Treber-Eoncern investierten Kapitalien heute in keiner Weise ein zutreffendes Bild machm kann. ES märe je zu hoffm, daß die Abwickelung bei der Treber-Trocknungs- Gesellschaft sich einigermaßen günstiger gestalten möge, all m«t eben erwartet. Der gleichfalls verhaftete zweite Direktor deS Leipziger Instituts, Dr. Gentzfch, hat zu allen Transaktionen mit der Treber-TrocknungS-Gefellfchaft feine Unterschrift ge» geben, und wenn er auch schließlich nicht die eigentliche Triebfeder gewesen ist, so konnte er durch Verweigerung seiner Unterschrift dem Treiben ein. Ende machen. Mttgegangen, mitgehangen l

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Unioersitäts Nachrichten.

Während der Herbstferien 1901 werden an der Universität I TrtfO ItMth

Würzburg von den Privatdozenten und Assistenten Kurse abgehalten. WU-V IJVWVI/IHIU/W

Sie beginnen Montag den 9 September und bauern fünf Wochen. Aus-1 r

fünft wirb durch die Univerfitäts-Quästur erteilt. Stundenpläne werden | __ v *1 H V e r . .. c

auf Verlangen kostenlos zugefendet. Man schreibt aus Tübingen: Der| Wenn es nut den neuen Mondamm-Gemusesaucen serviert wird. Nationalökonom Professor Dr. Friedrich Julius v. Neumann blickt amI Dte gewöhnlichen Gemüse, wie Rüben, Mohrrüben, Schluffe dieses Sommersemesters auf eine 25jährige Tätigkeit als o. und Wirsingkohl rc., werden überraschend geschmackvoller durch Professor an der staatswissenschaftlichen Fakultät der hiesigen Hochschule solche Saucen. Ihre Zubereitung geschieht leicht und schnell durch zurück. In der philosophischen Fakultät der Berliner Universität einfache Zuthaten. Leicht verständliche Rezepte sind gegen Em- habllitierten sich zwei Privatdozenten, Dr. Ebrnund Lanbau (Mathe-1 sendung von einer 10 Pfg.-Marke an Brown 6r Polson Berlin C. mattier) unb Dr. Emil Philippi (Geograph), mit Vorlesungen überIZU haben. Man gebe Namen unb Abreffe deutlich an.

Die Geschichte der analytlschen Zahlentheorie" beziehungsweiseDie I Brown & polfons

geologischen Verhältnisse des Sübpolargebietes". Professor Dr. Her-i >

mann Widerhofer in Wien, der im Frühjahr sehr schwer erkrankt z* # <*

war und derzeit beurlaubt sst, wird seine Lehrthätigkeit als Professor ber I V W V lll l 11

Kinberheilkunbe an ber Wiener Universität im nächsten Semester nicht | .

mehr außüben, sonbern in ben Ruhestanb treten. An seine Stelle wird. Gesetzlich geschützt seit 1884.

Prof. Dr. Escher ich-Graz nach Wien berufen werben.

Aus Frankfurt a. M. wird uns geschrieben: Nachdem die diesjährige Ferieneinteilung dahin getroffen wordm ist, daß das Schau- ptelhaus feine Vorstrllungm bis zum 20. Juli fortfetzt und nach vier- wöchentlicher Sommerpause mit 18. August wieder aufnimmt, hat Intendant Elaar auch mit Rücksicht auf den Fremdendurchzug für ein besonders interessantes Sommerrepertoire Sorge getragen. ES werden folgende Werke währmb ber genannten Zeit im Spielplan erscheinen:

Von Björnstjerne Björnfon:Ueber unsere Kraft-. Erster Teil (Erste ES starben an: Aufführung in Deutschland im Frankfurter Schauspielhaus am 30. Oktober 1897) und Zweiter Teil. Von Henrik Ibsen:Hedda Lungenentzündung Gabler",Nora",John Gabriel Borkman" und der dramatische Krebs EpilogWenn wir Toten erwachen". Von Tolstoi:Die Macht der i Schlagfluß Finsternis". Von Brieux:Die rote Robe". (Erste Aufführung in Herzfehler Deutschland im Frankfurter Schauspielhause am 3. April 190M Von | Leberentartung Ludwig Fulda:Talisman",Schule der Ehemänner" (nach Ml Von Sudermann:Johannisfeuer",Heimat-,Glück tm hinter-, i «euggunen Ehre". Von Gerhart Hauptmann:Der Biberpelz",Die versunkene Gehirnerweichung Glocke",Fuhrmann Hmschel",Hannele" (neu einstudiert). Von Lebensschwäche Max Halbe:Jugend",Haus Rosenhagen" (zum ersten Male). Von Verunglückung Otto Erich Hartleben:Rosenmontag". Von Sardon:Madame Selbstmord __________________________________________________

Sans Göne",Cyprienne". Von I. B Widmann:LysanderS Summa: 13 (7) 9 (5) 2 2 (2)

Mädchen". (Erste Aufführung in Deutschland im Frankfurter Schau-1 sinnt. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele pielhsuse am 11. Februar 1901.) Von Friedrich Hebbel:Maria I ^r Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Magdalena". Einige klafstsche Vorstellungen werden dem Repertoire I Gießen gebrachte Kranke kommen.

Abwechselung verleihm, unb baß heitere Drama wird vertreten fein > .

durchFlachsmann als Erzieher" von Otto Ernst undIm weißen .

Rößl" von Blumenthal-Kadelburg. Mit 1. September beginnt dann die Reihe der Novitäten und Neueinstudierungen. Die erste größere! GF Jjrr .

Novität wirdLa reine von CapuS sein, die im Frankfurter Schau-1 Der PostdampferKensington" derRed Star Lmie , m Ant- pielhause die erste deutsche Aufführung erleben wird. In neuer Ein-1 roerpen, ist laut Telegramm am 26. Juni wohlbehalten in New-York an- studierung wird ShakespearesWaS ihr wollt", sowie ein Drama von gekommen .

Grillparzer folgen. | Der PostdampferNederland" derRed Star Lmre, m Ant-

I werpen, ist laut Telegramm am 26. Juni wohlbehalten in Philadelphia

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