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30.1.1901 Zweites Blatt
 
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Nv. ?5 Zweites Blatt. Mittwoch dm 30. Januar 151. Jahrgang 1901

Gießener Anzeiger

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Kaisers Geburtstag.

Die Feier vom Kaisersgeburtstage in O s b o r n e verlief den Umständen gemäß still. Früh morgens empfing der Kaiser die Glückwünsche seiner Verwandten, in erster Linie des Königspaares. König Eduard überreichte, wie schon mitgeteilt, unter anderen Geschenken das vom Tage datierte Patent über die Ernennung zum britischen Feldmarschall, sowie den Brillant st ern des Hosenbandes, den Vie verewigte Königin für ihren Enkel als Geburtstags­geschenk hatte anfertigen lassen. Der Herzog von Connaught schenkte seinem Neffen einen Säbel für seine neue Rangstelle.

Aus Cowes wird gemeldet: Bei dem Empfange der Mitglieder der deutschen Botschaft durch den Kaiser Wil­helm aus Anlaß des Geburtstages fanden keine offiziellen Ansprachen statt. Der Kaiser zog sich alsbald mit dem ersten Botschaftssekretär Baron Eckardstein zu einer längeren Unter­haltung zurück. Später stattete König Eduard mit einigen Mitgliedern der königlichen Familie einen Besuch «uf derHohenzollern" ab. In seinem Gefolge befand sich auch Lord Roberts. Der Kaiser, in der Uniform eines briti­schen Admirals, empfing den König am Fallreep derHohen- zollern". Die Besatzung präsentierte das Gewehr und die Musik spielte die britische Nationalhymne. Nachdem der Thee auf derHohenzollern" eingenommen war, kehrten der Kaiser und der Kronprinz mit den Mitgliedern der kgl. Familie wieder nach Osborn House zurück.

In Berlin wohnten viele Generale und Offiziere dem Gottesdienste in der Dom-Jnterimskirche bei, auch Prinz Albrecht mit seinen Söhnen. Am Abend fanden verschiedene offizielle Essen statt. Im Hotel Kaiserhof haten sich! die Offiziere des Großen Generalstabes, 53 an der Zahl, ebenso 100 Offiziere des Reichsmarineamtes zu einem Festessen ver­einigt.

Der Kaiser hat an seinem Geburtstage dem Staats­sekretär des Auswärtigen Amtes Frhrn. v. Richthofen den Charakter als Wirkt. Geh. Rat mit dem Prädikat Ex­zellenz verliehen.

In München versammelten sich die Offiziere des Be­urlaubtenstandes zu einem Festessen. Prinz Ludwig ge­dachte in seiner Festrede der Umstände, unter denen Kaiser Wilhelm seinen diesjährigen Geburtstag in England begehe. Weiter betonte der Prinz, daß der Kaiser jederzeit bestrebt sei, dem Deutschen Reiche den Frieden zu erhalten. Der Feldzug gegen China sei kein Krieg, sondern nur eine Expedition, um Genugthuung zu fordern für die Beleidigungen, welche die ganze gesittete Welt, besonders Deutschland erfahren. Der Prinz gedachte rühmend der tapferen Verteidigung der Gesandtschaten in Peking und der erfolgreichen Kämpfe in China, und sprach die Hoffnung aus, daß China fich bald dem Christentum zuwenden möge. Das Christentum lasse die Völker siegreich werden, während die anderen Völker in ihrer Entwickelung zurückgingen. Schließ­lich hob der Prinz noch hervor, daß sich so zahlreiche Frei­willige aus Bayern für die Chinaexpedition gemeldet hätten und sagte, die Thatsache, daß sich aus Bayern ebenso wie aus dem übrigen deutschen Reiche Offiziere und Mannschaften in so großer Zahl meldeten, als es galt, für Deutschlands Ehre einzustehen, sei ein neuer Beweis dafür, wie fest und treu sämtliche deutsche Fürsten und Völker zu Kaiser und Reich stehen.

Auch von den Deutschen tut Auslande ist der Tag überall in würdiger, patriotischer Weise festlich be­gangen worden. Aus allen Weltteilen trafen huldigende Kundgebungen ein. Wir verzeichnen die Glückwunschtele­gramme der deutschen Kolonien oder Vereinigungen tn Paris, Marseille, Venedig, Mzza, Riga, Kiew, Baku, Tiflis, Prag, Sarajewo, Bukarest, Jassy, Sofia, Rustschuk, Haifa, Rio de Janeiro, Port Alegre, Vera Cruz, Colombo.

Aus Gießen und Umgegend liegen uns folgende Be­richte vor: ,

Arn Samstag abend feierte der G t e ß e n e r Gar de - verein sein Kaisersgeburtstagsfest. Es waren zahlreiche Vertreter anderer hiesiger Kriegervereine und des Kaiser- Wilhelmregiments erschienen. Ansprache, Prolog, Konzert- und Theaterstücke sowie Couplets, Gedichte und Reden fesselten die Teilnehmer in dem leider zu kleinen Saal ves Cafe Ebel, bis nach Mitternacht das Tanzen begann. Alle Aufführungen verliefen programmmäßig und wurden sehr exakt ausgeführt. Alle Anwesenden wurden durch die schnell aufeinander folgenden Nummern aufs beste unter­halten. Der Gardeverein hat bei dieser ersten größeren Feier seit seinem Bestehen gezeigt, daß er sein Bestreben, die Kameradschaft und die Anhänglichkeit zu Kaiser, Landes­sürst und Vaterland zu pflegen, mit größtem Eifer hochhalt.

ll. Großen-Linden, 28. Jan. Der hiesige Krieger­verein feierte Kaisers Geburtstag am Samstag abend un Gasthaus zur Linde. Eine zu Gunsten der Buren veran­staltete Sammlung ergab 24,80 Mark. Aus Anlaß des Geburtstags des Kaisers war ein vom Schlosjermeister Faber hier verfertigtes Transparent W gestern abend am Mathause angebracht, das mit Acetylengas erleuchtet, sich »echt imposant ausnahm.

i. Laubach, 28. Jan. Das Gymnasium feterte

am Samstag Kaisers Geburtstag. Ein Schüler hielt einen kurzen Vortrag über Reste altgriechischer Musik, wozu der Chor einige Beispiele vortrug. Die Festrede hielt Professor Metzele über die Jugend Friedrichs des Großen. Die all­gemeine Kaiserfeier fand gestern abend im Schützenhofe tatt. Sie war sehr gut besucht. Zur Belebung des Abends trug der Musikverein, der Gesangverein und die Sänger­abteilung des Turnvereins bei. Die Festrede hielt Lehrer Gerhard. Den Vorsitz für den Abend führte Bürgermeister Jochem.

s Bermuthshain, 28. Jan. Gestern abend ver- ammelte sich der Gesang-VereinLiederkranz" im Lokale >es Gastwirts Pfannstiel hier, um den Geburtstag des Kaisers festlich zu begehen. Der Präsident Muth III. be­grüßte die Versammelten. Der Dirigent des Vereins, Lehrer Feldmann, hielt die Festrede.

l. g. Gründ er g, 28. Jan. Der Geburtstag des Kaisers wurde gestern in unserem Städtchen in erhebender Weise gefeiert. Mittags fand Kirchenparade des Krieger­vereins statt, und am Abend versammelten sich sämtliche Vereine in der Turnhalle zu einem Festbankett. Bürger­meister Zimmer hieß nach einem Musikvortrage die zahl­reich erschienenen Festteilnehmer willkommen, und Pfarrer Koch hielt die Festrede. Musik- und Gesangsvorträge wechselten mit gemeinschaftlich gesungenen patriotischen Liedern ab. Außerdem trugen, das von Mitgliedern des Kriegervereins aufgeführte Lustspiel, sowie die von der freiwilligen Feuerwehr gestellten lebenden Bilder und der von Turnern ausgeführte Schwarzwälder Schnittertanz zur Hebung der Feststimmung und zum Gelingen der Feier bei.

ch. Gedern, 28. Jan. Die Kaisersgeburtstagsfeier des Kriegervereins nahm gestern abend einen sehr schönen Verlauf. Der Vorsitzende Gerlach hielt eine Rede, die in einem Hoch auf den Kaiser ausklang. Postverwalter Meh­ring gedachte der Armee, und schloß mit einem Hoch auf sie. Das Lied:Deutschland, Deutschland, über alles usw.", von allen Anwesenden gesungen, bildete den Schluß des ernsten Teils. Dann folgte ein flottes Tänzchen. Theatra­lische Aufführungen und komische Vorträge trugen zur Ge­mütlichkeit bei.

r- Nidda, 28. Jan. Die Feier des Geburtstags des Kaisers begann Samstag mit einer Vorfeier in den Schulen und einem Festessen im Gambrinus, und wurde am Sonn­tag fortgesetzt durch einen allgemeinen Kommers in der , Traube". Beide Male hielt Oberamtsrichter Römheld die Kaiserrede. Den musikalischen Teil hatte bei letzter Feier die Feuerwehrkapelle übernommen; sämtliche hiesige Ver­eine beteiligten sich.

Darmstadt, 28. Jan. Der Großherzog wohnte gestern, laut einem derD. Z." aus Petersburg zuge­gangenen Telegramm, dem Gottesdienst zur Feier des Ge­burtstages des Kaisers in der St. Peterskirche, später einer Parade der Marinetruppen bei. Sonntagmittag fand hier das herkömmliche Festmahl der Beamten und Bürger tm Saalbau statt, das von über 100 Personen besucht war. Staatsminister Rothe brachte das Kaiserhoch, D6er6ürger= meister Morneweg das Doch auf den Großherzog aus.

Zum englischen Thronwechsel.

Kaiser Wilhelm telegraphierte an Lord Salis­bury, er halte die Verleihung des Ranges eines Feld- marschalls der englischen Armee für ein" hervorragen­des Zeichen der Freundschaft des Königs Eduard und für eine hohe Ehre. In einem gleichen Telegramm an Lord Roberts fügte der Kaiser noch die Bemerkung hinzu, er freue sich nunmehr ein Kamerad von Lord Ro­berts zu sein. Das ist Balsam auf die Wunden, die die ständigen Mißerfolge dem Selbstgefühl der Briten geschlagen haben.

Der deutsche Kronprinz wurde am Montag in Gegenwart des Kaisers und der englischen Fürstlichkeiten von König Eduard mit dem Hosenbandorden dekoriert.

Königin Viktoria hat ganz genaue Instruktion hin sichtlich der Beisetzung ihrer sterblichen Hülle hinterlassen. Als Grund, weswegen sie ein militärisches Begräbnis be­anspruche, führt sie an, daß sie die Tochter eines Soldaten und Chef der Armee gewesen sei.

Wie aus Kiel berichtet wird, hat Prinz Heinrich am Montag an Bord des SchiffesBaden" die Reise nach- England angetreten.

Erzherzog Franz Ferdinand reist am Donners­tag zum Leichenbegängnis nach England.

Das Unterbleiben der Reise des Fürsten von Bul­garien nach London wird diplomatischen Einflüssen zu geschrieben.

Die englischen Tuchfabrikanten beabsichtigen, eine Petition an den König zu richten, damit er die Hoftrauer abkürze.

Telegramm deS ©iefcener Anzeiger-.

Loudon, 29. Jan. Die Flottenparade wird im Grunde eine englisch-deutsche Demonstration zu

Ehren der Großmutter des Kaisers und der Mutter deS Königs von England sein. Dagegen ist man in Marine- kreisen der Ansicht, daß die Demonstration mehr als ein bloßes Schauspiel bedeute und daß ein englisch- deutscher Vertrag in der Luft schwebe. Die Flotten­parade findet am Freitagnachmittag statt. Die Lafette, auf welcher der Sarg gefahren wird, wurde in Woolwich hergestellt. Um 3 Uhr geht dieAlberta" mit dem Leichnam der Königin an Bord nach Portsmouth ab. Während der Ueberfahrt werden von Minute zu Minute Schüsse gelöst. Ueber 40 Kriegsschiffe nehmen zur Parade Aufstellung.

Engländer und Buren.

Man schreibt aus London unterm 26. Januar: Der eng­lische Oberbefehlshaber in Südafrika ist zum zweiten Male um Haaresbreite dem kläglichen Geschick entgangen, als Gefangener in die Hände der Buren zu fallen. Schon vor etwa fünf Monaten passierte es ihm, daß er persönlich auf einem ge­wöhnlichen Truppentransportzuge südwärts gezwungen wurde, für einige Stunden den Zug auf freiem Feld halten zu lassen und sich in seinem Abteil zur Ruhe zu legen. Damals griffen die Buren mit solcher Uebermacht au, daß die den Zug und ihren englischen General bewachenden englischen Soldaten nicht viel ausrichten konnten, sodaß Kitchener gezwungen war, sich auf das erste beste Pferd zu werfen und in sausendem Galopp dorthin zurück zu reiten, von wo er gekommen war. Er wurde auf diesemRück­züge" von einer durch das scharfe Gewehrfeuer herbei­gerufenen Abteilung englischer Kavallerie ausgenommen und sah sich somit bald in Sicherheit. Jetzt meldet der Draht von Pretoria, daß der Oberbefehlshaber wieder einmal mit einer Anzahl von Truppen einen Zug bestieg, um persönlich eine Rekognoszierung in der Richtung auf Middelburg vor­zunehmen. Vorsichtigerweise hatte man aber eine Pilot- Lokomotive als Avantgarde vorausgeschickt, und diese wurde denn auch in der Nähe von Balmoral durch eine von den Buren auf der Stroke angebrachte kleine Dynamitmine von den Schienen geschleudert, wodurch der nachkommende Zug gewarnt war. Die Buren eröffneten zwar ein lebhaftes Feuer auf den Zug und auf die englischen Soldaten, waren aber nicht stark genug, es mit der Uebermacht auf die Dauer aufzunckhmen, und mußten sich allmählich zurückziehen, aber ohne daß es andererseits den Engländern trotz ihrer größeren Anzahl und trotz der persönlichen Führung ihres obersten Feldherrn möglich gewesen wäre, eine Verfolgung aufzu­nehmen oder den Buren irgendwelchen Schaden zuzufügen.

Nach Kitcheners letztem Bericht sind die englischen Streit­kräfte in der Kapkolonie im Vormarsch gegen die west­liche und östliche Burenkolonne. Die westliche Kolonne unter Hertzog, deren Hauptquartier in Calvinia ist, hat nach einer Reutermeldung aus Clanwilliam vom 24. an zwei Orten Aufstellung genommen. Eine westliche Abteilung steht in der Nähe der untern Doornftuß-Brücke am Wege von Calvinia nach dem westlich gelegenen Van Rhyns Dorp, während sich die östliche nach Süden bis zum Fuße des Packhuis-Passes gezogen hat. Die letztere hat am nördlichen Fuße des Berges, der sehr schwer zugänglich ist, und von den Imperial Light Horse gehalten wird, ein Piquet aufgestellt. Am 23. wurden einige Schüsse gewechselt, wobei ein Mann der Imperial Light Horse in die Brust getroffen wurde. Es wurde den Briten unter De Lisle auf dem ganzen Wege von Piquetberg nach Clanwilliam klar, daß eine starke Sym­pathie für die Buren vorhanden ist und daß ihnen alle Hilfe im Falle eines Anrückens würde zuteil werden. Schon fetzt werden sie zweifellos mit Nachrichten über die englischen Bewegungen versehen. _ , .

(Fegen die östliche Burenkolonne waren die,eng­lischen Abteilungen am 24. über den Zwarte Berg-Patz bis Oudtshoorn vorgedrungen. Burische Patrouillen durch­streiften den gleichnamigen Bezirk. Nach dem vergeblichen Angriff auf Willowmore waren die Buren weiter nach Süden vorgedrungen und hatten llniondale besetzt, sie be­fanden sich da nur noch etwa 5 0 Kilometer von der afrikanischen Südküste. Bei Uniondale scheinen sie sich gespalten zu haben; der eine Teil scheint östlich auf Oudtshoorn, der andere in südlicher Richtung zu marschieren. Auch weiter nördlich befinden fich noch Burenhaufen ver streut; bei Maraisburg, 60 Kilometer von der Station Middelburg, hat eine größere Bur en s char 25 Mann der Schutz trupp e gefangen genommen.

Auch südlich und nördlich von Vriburg sind Burenhaufen thätig. Die Eisenbahn war Sonntag den 20. an mehreren Stellen zerstört und der Verkehr längere Zeit unterbrochen.

Kitchener meldet vom 26. von einer Operation gegen Carolina folgendes:Smith-Dorrien, der von Wonder- fontein nach Carolina vorrückte, wo Buren sich ^Aesammelt hatten, geriet mit den Burentruppen in ein Gefecht, das fünf Stunden dauerte. Die feindlichen Truppen, m in beträchtlicher Stärke die Ufer des Olifantsflusses beKM hielten, wurden schließlich aus ihren Stellungen vertii Auf Seite der Briten wurde ein £ TfU e 0 tötet, zwei Offiziere und dreizehn Mann