Nr» 305 Drittes Blatt.
151« Jahrgang.
Sonntag 29. Dezemder 1901
erscheint täglich rnu Ausnahme des
Montags.
Die Giehener Zamilien- blatter werden dem Anzeiger im Wechsel mit dem „Hess. Landwirt" und den „Blättern für hessische Volkskunde" vrermal wöchentlich beigelegt.
Redaktion, Expedition und Druckerei:
GietzenerAnzeiger
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UM Amts- und Anzeigeblatt für den «reis Gießen
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Annahme von Anzeige^ zu der für den folgenden- Tag erscheinenden Nr, Ins vormittags 10 Uhr. Alle?lnzeigen°Vermitt- lungsstellen deS In-und Auslandes nehmen Anzeigen entgegen.
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Rotationsdruck u. Verlag der Brühl'schen Universitäts - Druckerei (Pietsch Erben).
Verantwortlich für den allgemeinen Teil: P. Stintfo; für den Anzeigenteil: Hans Beck.
Politische Plauderer.
Unser parlamentarischer Mitarbeiter schreibt:
Von den Parlamentsreden des Grasen Bülow ist gesagt worden, der Kanzler spreche „in Feuilletons". In dtesem Urteil liegt ein wenig Herabsetzung; Gras Bülow •a • a^ec. e^er f^r ein Kompliment nehmen. Denn es rst nichts Geringes, eine politische Darlegung in so gefälliger o aitrcßenöcr Form zu geben, daß bei dem Hörer ein ähnliches Behagen, ein geistiger Genuß hervorgerufen wird, wie bei dem Leser eines guten Feuilletons. Muß die Politik durchaus mit trockenem Ernst, in doktrinärem Ton oorge- iragen werden? Fürst Bismarck war ein politischer Plauderer wie kein zweiter. In seinen Reden, seinen Briesen, seinen Denkwürdigkeiten finden sich zahllose Perlen einer Behandlung politischer Themen, der ebenso der graziöse wie der derbe Humor zur Verfügung steht, die schärfste Satire wie die liebenswürdigste Anmut. Und Miquel hielt die besten, wirksamsten Reden dann, wenn er seiner Laune die Zügel schießen ließ.
Graf Bülow erreicht diese beiden Vorbilder nicht, aber er hat etwas vom „lachenden Philosophen", er sieht die Dinge von ihrer besten Seite an, er schmückt seine Reden mit manchem guten Einfall und Witzwort, er legt Wert auf einen klaren Satzbau, er braucht Ausdrücke und Wendungen, die nicht der Alltäglichkeit angehören. Nicht etwa nur in seiner Eigenschaft als erster Beamter des Reiches hat Graf Bülow, sobald er im Reichstag oder im preußischen Landtag das Wort ergreift, das ausmerksamste Auditorium, sondern es ist der gern gehörte Redner, der ein gutes Teil der Anziehungskraft ».usübt. Dem Parlament gefällt also das Reden „in Feuilletons"; selbst sehr feierlich auftretende Politiker drängen sich zu diesen Vorträgen und stimmen ein in den.Beisall oder in die Heiterkeit. Ueberhaupt haben diejenigen Sprecher int Parlament, die über Witz und Humor verfügen, immer und selbst nach langen, ermüdenden Dis- kussionetl das „Ohr" des Hauses. Auch das beweist, daß die politischen Plauderer zu den. Ausnahmen gehören. Von den Herren der Regierung zeichnet sich nach dieser Richtung hin kein anderer neben dem Grafen Bülow aus. Stants- sekretär Graf Posadowsky ist nicht ohne satirische Begabung, aber er macht selten Gebrauch davon. In besonderem Maße besaß, beiläufig, der frühere Staatssekretär des Auswärtigen, der jetzige deutsche Botschafter in Konstantinopel, Frhr. v- Marschall Witz und Satire.
Unter den Abgeordneten ist ber Sinn für Humor vielleicht am meisten zu Hause auf der äußersten Linken. Man weiß das auch von den sozialdemokratischen Parteitagen her; die Berichte über die Verhandlungen sind für Freund nnb Feind an vielen Stellen amüsant zu lesen. Auer, Singer, v. Volkmar siechten manche Aeußerung des Humors in ihre Reden ein; Bebel ist leidenschaftlicher, galliger, mehr Satiriker als Humorist. Unter den Freisinnigen nimmt Abg. Richter auch in dieser Eigenschaft ben Uab.ftriLe.i er fielt Plag ein. (Feiner, doch von beißender, ätzender Schärfe ist der Witz des Abg. Munckel, der einer der gesuchtesten Rechtsanwälte der Reichshauptstadt ist;
liebenswürdig ist der feuilletonistische Humor des freisinnigen Lautenschlägers und Advokaten Albert Träger, der wohl der eleganteste Tamentoastredner unserer Tage ist. Treffenden Litteraturwitz besitzt Tr. Müller-Meiningen, bahr. Amtsrichter. D. Red. des Gieß. Anz.) Ihm kommt der noch um eine Nüance kräftigere Abg. Konrad Haußmann von der Süddeutschen Volkspartei nahe. Die Freis. Vergg. hat ihren besten, witzigsten Plauderer nicht mehr,- den Abg. Dr Alexander Meyer, dessen Reden allemal ein „Fest" waren. Von den Nationalliberalen kann eigentlich nur der Abg. Bassermann als politischer Plauderer gelten, besonders auch in dem Sinne, daß seine Vorträge sich durch Eleganz und sorgsame Feilung auszeichnen. (Unser Herr Mitarbeiter vergißt den schneidigen Kämpen Dr. Sattler, den preuß. Staatsarchiv-Direktor, einen Mann von kaustischem Humor. D. Red.) Das Zentrum hat als Vertreter echt süddeutschen Humors den Abg. Groeber; die Abgg. Fritzen und Dr- Bachem prägen rh Nische O emüt i k-i n ihren Reden aus. Von derRckten sinld vorzugsweise die Abgg. Sch rem Pf, Nißler und Dr. Gerte! als urwüchsige Humoristen zu nennen- Die Polen, die „Franzosen des Ostens", haben merkwürdigerweise keinen in ihren Reihen, der als politischer Plauderer bezeichnet werden könnte.
Die Liste weist, obwohl sie nicht den Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, nur eine verhältnismäßig geringe Zahl von Namen auf. Aber es sind fast durchweg die ersten Redner im Parlament, die ihre Ausführungen reizvoll zu beleben, sie unterhaltend zu machen wissen. Und sicherlich neigt das Publikum in seiner großen Mehrheit den „politischen Plauderern" zu. Humor und Laune sind gerade in der Politik Elemente, die man ob ihrer besänftigenden Wirkung nicht entbehren möchte, und die auch viel dazu beitragen, das Interesse an der Politik rege zu halten.
Aus Stadt und Sand.
(Der Abdruck der unter dieser Rubrik befind lichen Original-Nachrichten ist nur unter genauer Quellenangabe: „Gieß. Anz." gestattet.) Gießen, den 28. Dezember 1901.
" Auszeichnung. Dem Eisenbahn-Verkehrs-Kontrolleur Aloys Gerdts in Gießen ist unterm 16. ds. Mts. von Sr. Majestät dem König von Preußen der Titel Königlicher Rechnungsrat verliehen worden.
t. Burkhardsfelden, 26. Dez. Hier herrscht seit kurzer Zeit unter den kleineren Kindern Diphtheritis. Schon zwei Kinder fielen dieser heimtückischen Krankheit zum Opfer. — An den Feiertagen, von Mittwoch Nacht auf Donnerstag, wurde dem Schuhmacher B. mit einem 5 Pfund schweren Stein die Fensterscheibe total zertrümmert. Glücklicherweise traf der Stein keine Person. Die Gendarmerie ist dem Thäter auf der Spur.
1. Geih-Nidda, 25. Dez. Der Bau der Wasserleitung, der vor etwa 14 Tagen beschlossen wurde, wird nun energisch gefördert. Durch Kreisbautechpiker Kraft aus
Nidda wurden schon die Messungen der in Betracht kommenden Quellen vorgenommen. Das Ergebnis war überraschend günstig. Wasser ist in überreicher Menge vorhanden. Nach vorläufiger Berechnung stellt sich die Herstellung der Wasserleitung auf ungefähr 16 000 Mk. Die Quellen liegen in nächster Nähe des Dorfes, der Erdboden soll für die Legung der Rohre günstig sein.
T Gedern, 25. Dez. Vom hiesigen Postamt wurde gestern dem Postillon Otto Hil b e rt, der bereits 3 Jahre seine Stelle bekleidet, die Ehrenpeitsche für „gutes Fahren" überreicht. Diese Ehrenpeitsche hat einen Wert von 45 Mk. und kann später wieder zurück gegeben werden, wofür dem Inhaber 45 Mk. von der Oberpostdirektion ausbezahlt werden.
Mteralur, Wissenschaft und Kunst.
— Lilicncron aus dem Uebcrbrett!. Bekanntlich ist auch Detlev v. Liliencron, der vortreffliche Lyriker und Novellist, ein Opfer der Ueberbrettl-Seuche geworden. Zur Zeit macht er eine Rundreise durch Deutschland als nomineller Leiter eines Bunten Theaters. Kürzlich trat er in Aachen aut. Man meldet darüber von dort: Die Direktion des „Bernarts-Theaters" hatte für drei Tage das sogen. Bunte Theater des Frhrn. o. Liliencron zu einem Gastspiel gewonnen. Bei allem Wohlwollen für den Dichter Detlev v. Lltiencron können wir nicht begreifen, wie er den für ihn geradezu verhängnisvollen Schritt zum Uebcrbrettl machen konnte; denn er ist nicht im stände, seine poetischen Schöpfungen auch nur int geringsten eindrucksvoll oder sinngenüiß deklamieren zu können, öeinc Vortragsweise ist direkt minderwertig und in den von einigen Seiten gespendeten Beifall mischte sich ein deutlicher Widerspruch. Tas Publikum war vollständig enttäuscht, xuntal auch die übrigen Mitglieder des Ensembles, mit Ausnahme des Intendanten Aloys Pra'sch, kaum zu interessieren vermochten. — Nun muß allerdings dabei bemerkt werden, daß man kaum in einer anderen deutschen Stadt so verständnislos unserer heutigen Kunst gegenäberfteht tuie. gerade in Aachen^ Schon das schöne Wort von „Wohlwollen" gegenüber Liliencron ist charakteristisch genug 1 Aber auch in anoeren deutschen Städten hat Lilieneron als Ueberbrettl-Mann erhebliche Mißerfolge erlebt.
Bei Katarrh, Husten, rauhem Halse, Heiserkeit, Verschleimung.
lOjähr. überrasch.Ersolge d.Apotheker Albrechts Acpselsäure-Pastillen. In d Apotheken u. bess. Trog. st 80 Psg. Haupt-Depots: Kirsch- u.Anivrrftläts-Apotycke, Trog. «Luft. Hcrhard.
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Vt vllvl gemischt, sondern 7082m
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Coursbericht von Bankgeschäft, Gießen, Johannesstraste 1._____________
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Türk. Lu. D. .
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Eisenb.-Prtorit.
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Industrie-Aktien
Harpcner Berg-
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Staatspapiere.
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Ung. Goldrentc Ung. 21111. . .
100.—
84.-
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Deutsche.
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do. Ser. 29
92.-
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Kleyer Fahrrad
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Der. Königs« u.
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Deutsche.
D. Rcichs.-Anl. do.....
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Brauerei . .
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132.-
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Bayern . . .
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do. unk. 1907 .
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Sodasabrik .
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17.80
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Bayer. St.-Obl.
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Preuß. Hypbk. .
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" v. 1898
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Rhein. Hypbk.
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Griech. E.B. von
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Städte-Gblig.
Gießener (alte) .
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97.95
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25.60
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3
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Elisab.-B. strfr. Kaschau-Oderbg. v. 91 . . . Lombarden . . do.....
Oest. Staatsb.. do. I-VIII . do. v. 85 . .
100.60 —
89.20
68.20
101.10
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67.70
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Westdlsch.Boden- credik in Cöln Ung. Lds.-Ctr..
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Buderus . .
Eisenb. Rtbk. .
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Filzfabr. Fulda
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143.-
102.—
49.—
35.10
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141.-
102.-
4
4
5
Transvaal .
Lose in Prozenten.
Bad. Thlr. 100
Bayer. Thlr. 100 Donau-Regul. .
94.50
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Griech. Monop. Italiener Rente do.....
Oester. Goldrtc. Oester.Säberrte Ocsi. Lokalbahn
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99.85
64.10
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Offenbacher. . Wormser . .
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(alte) . . . do. v. 97 . . Rudolf Gold .
81*60
75.40
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100.70
91.55
81.85
75.40
71.—
102.70
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Hirzh. u. Lollar
Bank-Aktien.
Dtsch. Rcichsbk.
Berliner Hand.
152.-
139.40
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139.-
Löhnbcrg.Rkühle Faber u. Schleicher .... Majchs. Gritzner Schnellpressen
Frankenthal .
66.-
122.—
150.50
163.—
66.—
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152 —
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Cöln-Mindener Madrider . . Mein. Thlr. 100 Ocsterr v. 1860 Oldenb. Thlr.100 Raab-Grazer .
130.50
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142.50
129.90
99.10
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42.-
129.40
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„ Galiz. Karl- Ludw.-Bahnin Silber . . . Portug. Staat.
do.....
103.05
39.60
26.85
103.05
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4
4
Frankfurt a. M. Darmstadt . . Mannheimer . Münchener . . Nürnberger. .
96.95
96.35
103.—
102.70
102.65
97.—
96.60
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4
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4
Ital. gar. E. B. Livorneser . . Sizil. v. 91 . Toscauier . . Ruff. Südost .
63.40
64.40
100.50
100.90
63.05
64.30
100.10
101.—
Darmstädt. Bk. Tculschc Bk. . Dtsch. Geuoffbk. Disct.-Comm. . Dresdner . .
126.— 201.70 100.- 180.50 128.—
125.10
201.40
100.-
179.30
127.95
Schuhfabrik Otto Herz u. Co. .
Siemens GlaS 'Rordd. Lloyd . Concordia Berg-
126.-
237.-
105.15
126.-
237.80
104.55
3
Türk. ^-rs. 400
pr. Stück i. Mk.
Ansbacher fl. 7
102.20
60.50
101.50
61.-
5
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Rum. am. Rtc. Rumän. v. 1890 Russen v. 80 . Russen Gold- Anl. . . .
92.90
79.10
100.-
93.60
79.80
100.—
4
4
4
4
4
Pforzheim . . Wiesbaden . . Babenhausen . Lissaboner . . Rom 11-VIII .
102*80
71*20
100.10
10T80
71'.—
100.-
4
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5
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do. Südwcst Riäsan-Uralsk. Wladikawkas . Anatolier . . Salon.-Mon. .
97*60
97.20
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56.70
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98.—
99.80
56.95
Franks. Bank . D.Eff.u.Wcchs.- Bank . . .
Pfälzische Bank Lchaffhsr. „
184.30
97.- 113.40 111.—
184.70
97.—
118.40
111.50
wert . . . Dortmund. Union Eschwlr. Bergwerk . . .
Donncrsmark-
280.75
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183.50
282.25
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186.—
Augsbllrg. fl. 7. Brjchw.Thlr.20 Freiburg, Frs. 10 Mailand. Frs. 10
Meininger fl. 7
127.10
27.55
127*50
15*95
27.85
4
3X 3/^ 3 4 4 5
1
Ruff. Slaats- Rle., Rubel .
Schweden v. 80 Schweiz . . .
Serben v. 95 . Spanier. . . Türk. Zoll-Obl. do cono. Lit. B.
1 1 1 £1 81 1 'I 1 1 8'1 8'1 'I
103'30
66.55
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37- B’A 3'-
Buenos-Aires .
Ztandeshrl. Anl.
S.-Braunf. . . do.....
do. Lich . .
Isenb.-Bicrst. .
73.-
95.50
95.70
4
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Pfandbriefe.
Frankf.Hypotbk.
XIV .. . do. XII-XIII .
do. XV . .
Frkft. Hyporh.-
Crcdilvercin .
99.60 93.— 93,—
98.20
99.80
93 —
93.—
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Bank für Süddeutschland .
Mittcldlsch.
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Oest. Cred.-Akt.
Wien. Bankver.
102.— 106.75 102.50 206.20 112.75
102.50
106.25
102.50
205.50
112.60
Hütte . . . Hörder Bergw. Kölner Bergw. Mannst.-Fayon Nordstern Bergw. Phönix Ricbeck Montan Schalter Grub. Bochumer Guß.
191.40
98.10 319.75 121.- 225.- 126.60 208.— 284.25 169.90
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Gelsenk. Bergw.
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172.-


