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29/11/1901 Zweites Blatt
 
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Nr. 281 Zweites Blatt.

151. Jahrgang.

Freitag 29. November 1901

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Volitische TagesschM.

AuS dem Rcichshaushslls Etat.

Aus Berlin, 27. November, wird uns geschrieben:

Es schien, daß auch diesmal der Inhalt des Reichs­haushaltsetats tropfenweise in die Presse gebracht werden würde. Mehrere Zeitungen waren in der Lage, über Einzel­heiten des Etats der Reichspostverwaltung Mitteilungen zu machen, über deren Erlangung man, so hieß es, in Regierungs- Weisenerstaunt^ gewesen sein soll. Nunmehr ist dieNordd. Allg. 3*9*" damit betraut worden, die wichtigsten Positionen aus dem Reichshaushaltsetat der Oeffentlichkeit bekannt zu geben. Der Etat der Militärverwaltung, auf den sich die besondere Aufmerksamkeit wegen der zu erwartenden Neuforderungen richtet, befindet sich noch nicht unter diesen Auszügen. Hinsichtlich des nächsten Marine-Etats ist die Bemerkung von Interesse, daß der mehrere Millionen be­tragende Minderbedarf für Schiffsbauten zum größeren Teil durch Herabsetzung der Panzerplattenpreise ermög­licht ist. Die Verhandlungen des Reichstags, worin die Höhe dieser Preise, resp. des an diesen Preisen erzielten Unter­nehmergewinnes, mit Enschiedenheit bemängelt wurde, sind Also nicht ohne Wirkung geblieben. Die fortdauernden Ausgaben der Marine sind für das Rechnungsjahr 1902 um :b. 7 Millionen höher veranschlagt. Für die Natural­oerpflegung werden mehr verlangt rd. 250000 Mk., u. a. im Hinblick auf die Steigerung des Brotpreises." Von oen Gegnern der Getreidezoll-Erhöhung dürste diese Be­gründung zum Hinweis auf die Steigerung der Verpflegungs- «osten im Heer und der Marine herangezogen werden, obwohl -nan auf Seiten der Landwirtschast bestreitet, daß höhere Ge- lreidczöllenotwendig" höhere Brotpreise bewirkten. Der Auszug aus dem Etat des Reichsschatzamts enthält ge- aauc Angaben über das finanzielle Verhältnis des Reiches zu den Bundesstaaten. Darnach sollen für 1902 gegenüber dem Vorjahre vom Reich an die Bundes­staaten weniger überwiesen werden: 7184000 Mk. aus dem Ertrag der Zölst und der Tabaksteuer, 20 338 000 Mk. aus dem Ertrag der Reichs-Stempelabgaben. Dagegen werden die Ileberweisungen aus der Verbrauchsabgabe für Brannt­wein re. um 824 000 Mk. höher veranschlagt. Ein recht fühlbarer Ausfall für die Bundesstaaten, der es immerhin begreiflich macht, daß verschiedene Regierungen, so die sächsische, den Wunsch nach Erschließung neuer Reichs­steuerquellen zu erkennen gegeben haben. Der Etat der Ein­nahmen des Reiches an Zöllen undVerbrauchs steuern sieht Minderträge insgesamt von rd. 3 Millionen Mark gegen den Anschlag von 1901 vor. Unwesentlich erhöht, nämlich um 10 000 Mk., sind die fortdauernden Ausgaben im Etat für die Reichs-Justizverwaltung. Beim Reichsgericht ist eine Mehreinnahme an Gerichtskosten veranschlagt als Folge der durch das Bürgerliche Gesetzbuch veranlaßten Erweiterung seiner Geschäfte. Der Etat des Reichseisenbahnamts enthält gegenüber dem vorjährigen nur geringfügige Aenderungen. Der Etat der Reichs- d ruck er ei rechnet mit einer um 330 000 Mk. erhöhten Ein­nahme, da für die Druckarbeiten eine Steigerung des Be­triebes zu erwarten sei.

Deutsches Wich.

Berlin, 27. Nov. Aus Kiel wird gemeldet: Der Kaiser begab sich heute vormittag an Bord des Kreuzers Thetis". Der Kaiser wurde am Fallreep vom Komman- denten, Fregattenkapitän van Semmern, empfangen. Er schritt die Front der Besatzung ab, und hielt eine An­sprache. Im Anschluß hieran ließ der Kaiser mit dem Offizierkorps und der Besatzung eine photographische Auf­nahme machen. Heute abend verließ der Kaiser das LinienschiffKaiser Wilhelm II." und begab sich mit dem Prinzen Heinrich zum Bahnhof. Um diese Zeit traf die Kaiserin von Ploen in Kiel ein, worauf das Kniser- paar um 11 Uhr die Rückreise nach Potsdam antrat.

MeNordd. Allg. Ztg." schreibt: Der hiesige Lokal- Änz." veröffentlichte gestern eine Drahtmeldung aus Mel, die mit dem Anspruch auftrat, diebedeutsamsten Wen­dungen der von dem Kaiser bei der Vereidigung der Marinerekruten gehaltenen Rede wiederzugeben. Wir sind zu der Erklärung ermächtigt, daß diese Meldung über den Inhalt der Allerhöchsten Ansprache in den Haupt­punkten vollkommen erfunden ist. Insbesondere hat der Kaiser des Krieges 1870/71 mit keinem Worte gedacht.

Kaiser Wilhelm soll als Ausdruck seiner am er ika freundlich en Gesinnung und in dank­barer Erwiderung der unserem Botschafter in Washington, v. Holleben, durch die Ernennung zum Ehrendoktor der' Harvard-Universität erwiesenen Ehre die Absicht zu erkennen gegeben haben, für das germanische Museum der Harvard-Universität Brvnzeabgüsse hervor­ragender deutscher Denkmäler zu stiften. Es dürften sich unter anderem das Nationaldenkmal auf dem Niederwald, das Berliner Bismarck-Standbild, und die Siegessäule deo Berliner Königsplatzes darunter befinden.

Die Kaiser-Manöver der nächsten Jahres wer­den in der Gegend von Frankfurt a. M. abgehallen werden.

Zum ersten Vizepräsidenten des Reichs- tageö r : ? Graf Udo Stolberg - W ernigerode (kons.) nur i.u Stimmen gewählt, Singer (Soz.) erhielt 46 Stämmen. 20 Zettel waren weiß.

=3 Gras Bülow hat heute seine erste große Soiree als Reichskanzler, einen sogenannten par­lamentarischen Abend gegeben. Es waren gegen 700 Per- svnnen erschienen. Neben Ministern und General-Adjutan­ten des Kaisers sah man Schmoller und Adolf Wagner. Daß die Sozialdemokraten fehllen, beruht aus deren bekannter Zurückhaltung. Auch Polen wurden nicht bemerkt- Der Kanzler saß zunächst eine Zeit lang m.ll Vircho w, Tiede­mann und Menzel zusammen.

Das Befinden des Abg. Dr. Lieber soll sich wesent- üch gebessert haben.

Eine Inte rpellativn wegen der herrschenden Arü eitslvsigkeit wurde von der sozialdemokra­tischen Reichstagsfraktion gestern beschlossen. Zur Vor­bereitung der ait den Reichskänzler zu richtenden Inter­pellation wurde eine Kommission von fünf Mitgliedern ein- gesetzt.

Dem Reichstage ging ein Gesetzentwurf zum Schutze des Genfer Neuttalitätszeichens zu; ferner ein Nachtrag zu dem Vertrage des Reiches mtt der d e u t s chen O st a f r i ka- linie betreffend die Postdampferverbindungen mit Afrika. Danach sollen vorübergehend die vereinbarten zweiwöchent­lichen Rundfahrten um Afrika durch zwei vierwöchentlichss Fahrten, eine Ostlinie und eine Wesllinie mit gemeinsamem Endpunkte und selbständiger Rückfahrt ersetzt werden können.

DerReichsanz." veröffentlicht eine Kaiserl. Verord­nung vom 24. November, na chder das Gesetz über die privaten Versicherungsunternehmungen vom 12. Mai mit dem 1. Januar 1902 dem vollen Umfange nach in Kraft tritt.

Ter Reichskanzler teilt dem Reichstage mit, daß der Bundesrat am 14. November beschlossen hat, dieVerweyd- ung von getrockneten Brennesseln und von Baldrianwurzeln zur Herstellung von Schnupf-- tabak zu gestatten und die Surrogatsteuer auf 65 Mark für 100 Kilogramm zu bemessen. Ein Gutachten des Gesund­heitsamts über die Verwendung der Brennnessel als Tabak­surrogat ist der Mitteilung beigefügt.

Mit Pension wurden im deutschen Heere in der Zeit vom 1. Oktober bis 15. November, wie auf Grund der amtlichen Mitteilungen festgestellt wird, 64Offiziere Vera bschiedet, nämlich: 3 Generalleutnants, 8 General-- majors, 4 Obersten, 1 Oberstleutnant, 11 Majors, 22 Haupt­leute, 6 Oberleutnants, 9 Leutnants. Sie verteilen sich auf die einzelnen Bundeskontignente wie folgt: Preußen 7 Generalmajors- 3 Obersten, 1 Oberstleutnant, 8 Majors, 11 Hauptleute, 5 Oberleutnants, 6 Leutnants (Summa 41); Bayern 2 Generalleutnants, 2 Majore» 6 Hauptleute, 1 Leut­nant (Summa 11); Sachsen 1 Generalmajor, 1 Oberst, 5 Hauptleute, 1 Leutnant (Summa 8); Württemberg 1 Gene­ralleutnant, 1 Major, 1 Oberleutnant, 1 Leutnant (Summa 4). Die ihnen zustehenden Pensionen betragen zusammen jährlich rund 240000 Mk. Ohne Pension wurden ferner im gleichen Zeiträume verabschiedet 3 preußische Leutnants, 1 sächsischer und 1 württembergischer, während ohne Pension zur Reserve und Landwehr 4 preußische Oberleut­nants, 10 preußische Leutnants, 1 württembergischer und 1 sächsischer Leutnant übergeführt wurden. Der Gesamt­abgang an aktiven Offizieren beträgt somit in den ange­führten 6 Wochen 85 Köpfe.

Der Zentral-Ausschuß der Reichsbank war heute vovmlltag zu einer Sitzung versammelt. Präs. Dr. Koch bemerkte int Anschluß an die Wochenübersicht vom 23. November, daß die Anlage, die sonst in der dritten Novemberwoche abzunehmen pflege, sich infolge Diskontierung größerer Beträge von Schatzanweisungen be­trächtlich gesteigert habe. Die jetzige Anlage sei zwar Heiner als 1899, überschireite aber die vorjährige um 109 Millionen, im Wechsel- und Lombardverkehr freilich nur um 21 Millionen. Der besondere Ursprung der Mehr­anlage zeige sich in den übrigen günstigen Positionen des Status. Das Metall mit 948 Millionen sei um 123 Millionen stärker als 1900, um fast 200 Millionen gegen 1899, die fremden Gelder um 138 bez. 104 Millionen stärker, die Notenreserve um 249 Millionen größer als im Vor­jahre, während die Reichsbank 1899 noch mit 52 Millionen in Steuerpflicht gewesen sei. Der Privatdiskont sei niedrig, etwa 1 einviertel Prozent unter dem Vorjährigen. Die fremden Wechselkurse seien uns, nicht ungünstig. Gold fei, wenngleich zu geringen Beträgen, ins Land geflossen, und stehe noch in Aussicht. Danach- bestehe kein Grund für eine Diskonterhöhung, obschon eine wettere Anspannung bevorstehe und sich bereits zeige. Der Zentralausschuß war ohne Diskussion mit den Ausführungen einverstanden. Sodann ffcimmte derselbe der Zahlung einer Abschlags­dividende von 1 dreiviertel Prozent, vom 18. Dezember ab bei, und hatte gegen die Beleihung verschiedener Arten Stabtschuldverschreibungen nichts zu erinnern.

Weimar, 27. ÄLov. Der Finanzminister beantwortete eine Anfrage wegen der Stellung zum Zolltarif dahin, die Regierung habe dem Entwurf zu gestimmt, weil er geeignet sei, einen Ausgleich der wirtschaftlichen In­teressen sowie den Abschluß langfristtger Handelsverträge herbeizuführen.

Ko bürg, 27. Nov. Vor kurzem waren die Groß- herzogin von Hessen und Herzogin-Witwe Marie verschiedene Male hintereinander in dem nahe bei Koburg gelegenen Dorfe Niederfüllbach, wo sich ein dem König Leopold von Belgien und der Kaiserin Charlotte von Mexiko gemeinsam gehöriges Schloß nebst prachtvollem, idyllisch gelegenen Parke befindet, das die beiden Damen eingehend besichtigten.

Mannheim, 27. Nov. Das Lokalkomitee der nächst­jährigen Generalversammlung der Katholiken Deutschlands hat sich gestern abend konstituiert und den Abg. Gießler zum erstem Nahenden gewählt-

Ausland.

Ltondvn, 27. Nov. In der katholischen Kirche in Farmstteet fand eine Requiem-Messe für den Grafen Hatz- feldt statt, der Vertreter des Königs, der Königin, des Prinzen von Wales, der Regierung, der gesamte Stab der deutschen Botschaft und das auswärtige diplomatisck)e Korps beiwohnten. Graf Hermann Hatzfeldt und Graf Metternich vertraten die Leidtragenden und die deutsche Botschaft. Lord Salisbury war unpäßlich und genötigt, das Zimmer zu hüten; es war ihm daher nicht möglich, dem Requiem für den Grafen Hatzfeldt beizuwohnen. (Zuerst Chamberlain, dann Balfour, jetzt Salisburyunpäßlich". Tas giebt zu denken . . . D. Red.)

Ein in London ansässiger Kommerzienrat Karl Tuch mann schlägt in einer Zuschrift an dieTimes" die Ab­haltung von Versammlungen der Deutschen Londons und Englands vor, um gegen dieVierleumdungen des Charakters der britischen Soldaten und die schändlichen Insinuationen gegen die britische Ehre" zu protestieren. Die Times" bemertt dazu:Wir bezweifeln nicht, daß Herr Tuchmann die Gesinnungen der überwältigenden Mehrheit der deutschen Bürger Englands ausdrückt, doch scheinen ihre Beziehungen zu ihren Freunden in der Heimat nicht den Haß zu mildern, mit welchem wir in Deutschland betrachtet werden."

Brüssel, 27. Nov. Das hiesige Auswärtige Amt hat von der deutschen Regierung erwirkt, daß der Zo l l s a tz auf aus Belgien nach De u t s ch l a nd eingeführte H o l z s chu h e von 18 auf 3 Mark reduziert wird.

Paris, 27. Nov. Ter Kriegsminister beabsichtigt, den Offizieren weitere Zugeständnisse betreffs der Frage ihrer Verheiratung zu machen. Es soll nun­mehr auch der Artikel abgeschafft werden, wonach die Offi­ziere verpflichtet sind, vor ihrer Verheiratung ihren Vorge­setzten Angaben über die Verhältnisse der Braut zu machen und wonach dann von diesen Erkundigungen über die Ehr­barkeit der Betreffenden einzuziehen sind.

Ter frühere französische Gesandte in Peking, Pichon, erklärt, daß keine den Gesandten angehörende Dame an den Plünderungen in Peking teilgenommen habe. Dieser Vorwurf könne nur zwei Ausländerinnen treffen, die in Peking wohnten. Versteigerungen hätten allerdings Monate hindurch stattgefunden, aber in einer anderen Ge­sandtschaft und unter Leitung eines Offiziers dieser Gesandt­schaft. Pichon deutet an, daß dieser Vorwurf die englische oder die amerikanische Gesandtschaft treffen soll.

DemMatin" zufolge ist das von den englischen Behörden wegen des Verdachts, Kriegskontrebanbe zu führen, seit einiger Zeit bewachte Schiff bestimmt, nach Antwerpen zu fahren und dort 100 000 Gewehre für eine südamerikanische Republik an Bord zu nehmen. Diese Ge­wehre sollen für die Schweiz bestimmt, aber von dieser abgelehnt worden sein.

Neapel, 27. Nov. Hier sind zwei Dampfer aus Shang» Hai mit 25000illustrierten chinesischen Pracht­werken an Bord, eingetroffen. Tiefe Werke, welche aus dem kaiserlichen Palaste in Peking entwendet wor­den sind, sollen angeblich der N a tr onalb i b li o th e/ö einverleibt werden. Tie Blätter fordern die Regierung auf, dem Beispiele Frankreichs folgend, die Bücher wieder nach China zurückzusenden.

Wien, 27. 9dov. In der heutigen Plenarversammlung der Produktenbörse wurde der neue Gesetzentwurf be­treffend die Reform der landwirtschaftlichen r f en beraten und einstimmig beschlossen, an den L>an- delsminister eine Vorstellung zu richten, die gegen die Straf­bestimmungen, ferner gegen die auf Beseitigung des Selbst­verwaltungsrechtes abzielenden Maßnahmen und endlich gegen biejenigen Bestimmungen Stellung nimmt, die eine verkehrshemmende Wirkung befürchten lassen.

Belgrad, 27. Nov. In der heutigen Senatssitzung beantragte Senator Pawlowitsch, bei der Verhandlung' des Wahlgesetzes auch den Frauen das Stimm recht zu erteilen. Nach lebhaft^: Debatte mürbe dieser Antrag mit zehn Stimmen MehrhNt verworfen. Für die Wahl­berechtigung der Frauen stimmten auch der Metrovolit und die Bischöfe.

Newyork, 27. Nov. TerNewyork Herald" ver­öffentlicht ein Telegramm aus Bogota, wonach die kolum- bische Regierung ein Tekret erlassen hat, welches besagt, daß die diplomatischen Beziehungen mit Vene­zuela abgebrochen seien; die kolumbische Gesandt­schaft in Caracas ist eingezogen worden.

. Einem Telegramm aus Colon zufolge traf daselbst ein Eiseubahnzua aus Panama ein, dessen Reisende bericht teil, Tr. Alban habe mit 300 Mann Regierungstruppen die Brücke bei Barbacoa überschritten und rücke weiter vor. Gegenwärtig fei er in Tavernilla, von wo der Rest der Liberalen sich weiter zurückziehe; sie gaben vor, keine Mu­nition zu haben. Sämtliche gestrigen Gefechte hätten an der Brücke bei Barbaooa stattgefunden; Reisende behaupten, es seien an 100 Konservative dort gefallen ober verwundet worden; die Verluste der Liberalen seien gering» sügig.

Die Buren

haben neuerdings einen schwerenSchlag erlitten, wenn anders den englischen Meldungen zu trauen ist. Nach einer Depesche Lord Kitcheners aus Pretoria hat General Knox gemeldet, er habe 36 Gefangene gemacht, unter denen sich der Kommandant Joubert befinde, der ver­wundet ist, sowie die Feldkornete Wolmarans und Diedrichs. Ties sei fast das ganze I o u b e r t'sche Ko m m a n d o^

Ein Londoner Finanzblatt teilt mit, daß die Ges amt- ko st en des südafrikanischen Krieges bis 1. März v. Js.