Ausgabe 
29.9.1901 Zweites Blatt
 
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Achtung! Achtung!

Lülly's Bittkeller.

Heute, Sonntag, 29. Septbr.

Aofts TNNMMW.

Anfang 4 Uhr.

Abends: AoßeUlltcrhliltilng.

Es ladet freundlichst ein.

03837________Der Vorstand.

ilankkrtbit, Wechseldiskont, Heteicbs.

v und Kypothrtttll.Kapital etr. strentz diskret tn jeder Höhe. 526, LS. Hirsch Verlag, MannhrW

taten überall

unterlegen.

Tendenz: test.

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Kreditaktien . . Diskonto-Kommandi Darmstädter Bank Dresdener Bank . Berliner Handelsges Oesterr. Staatsbahn Gotthard bahn . . Laurahütte . . « Bochum . . « Harpener «

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Neueste Meldungen,

vriginaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers.

Berlin, 28. Cept. Der Kaiser wird in der nächsten Woche nochmals aus Romiuten zu einem kurzen Besuch Danzig

28. Sept. Bezüglich der Aufsichtsräte bet "Aktiengesellschaften besteht, wie dieRat. lib. Cortefp." meldet, wedet bei det Reichsverwaltung noch bei bet preuhrschen Regierung die Meinung, daß es z. Z. angebtacht sei, eine Aeude- rung der Gesetzgebung in Vorschlag zu bringen.

Berlin, 28. Sept. Die Kritik des Kaisers an dem

Vermischtes.

Glogau, 27. Sept. Auf den vor Preußenthor am Bahnhof gelegenen Holzhöfen wütet seit dem frühen Nach­mittag eine große Feuersbrunst. Um 4 Uhr standen be­reits drei große Holzhöfe sowie der Lagerhof einer Speditions­firma in Flammen. Das Feuer drohte auf die übrigen Holz­höfe überzugreifen. Die außerordentliche Hitze, welche das brennende Holz verbreitet, macht ein Herankommen an die Brandstätte fast unmöglich. An den Löscharbeiten nehmen auch Truppenteile der hiesigen Garnison teil.

Hofmauu'fchen Märchenbrunneu, zu besten Aufstellung der Kaiser bie Genehmigung versagte, befand sich gestern bereits in den Händen des Berliner Polizeipräfideule». Sie war diesem vom Minister des Innern zngestellt worden. Das Original der kaiserlichen Kritik hat der Minister behalten vnd der Behörde nur einen ausführlichen Auszug zugehen lasten. Die Kritik selbst stellt sich als eine umfastende Abhandlung dar, in welcher der Kaiser fein Urteil mit aller Ausführlichkeit ebenso begründet, wie seine Vorschläge auf Abänderung des Entwurfes.

Bochum, 28. Sept. Der Regierungs- und Medizinalrat Ferholt erklärt die Meldung, im Gelseukirchener Leitungswaffer seien Typhusbazilleu gefunden worden, für unzutreffend. In bakteriologischer wie chemischer Beziehung sei keine Verände­rung des Masters, die auf eine Verunreinigung schließen laste, wahrzunehmen. Eine auf diesem Wege stattgefundene Infektion des Leituugswasters sei nicht nachzuweisen.

Hamburg, 28. Sept. Ein bekannter Berliner SportSmann hat sich gestern im Berliner Nachmittagszuge vergiftet. Das Motiv det That ist unbekannt.

Dresden, 29. Sept. Soweit die Ergebniffe bet sächsischen Laubtagswahlen zu übersehen find, find bie Sozialbemo-

Rom, 28. Sept. Die Nachrichten über ben Staub bet Pest lauten fottbauetnd günstig. Die Untetsuchung bet aus Neapel kommenden Reisenden witd deshalb wiedet aufgehoben.

Lemberg, 29. Sept. Eine furchlbate Feuetsbtunst hat die galizische Stadt Balin völlig zerstört. 300 Gebäude tnb verbrannt.

Loudon, 28. Sept. DieDaily News" bestätigen die Meldung, daß seit dem 9. September bis jetzt 10000 Mann Verstärkungen nach Südafrika abgesandt wurden. Das Blatt behauptet, diese Nachricht aus amtlicher Quelle zu haben.

London, 28. Sept. DetStandard" meldet aus Schang­hai: Meldungen aus Singanfu zufolge wird die Kaiserin Mittwe bei der Ankunft des Hofes in Kaifengfu ben Thronerben Puphyn enterben, weil er einen zu verschwenderischen Lebenswandel führe.

London, 28. Scpt. Aus Schanghai wird gemeldet: Wie verlautet, unterhandelt China augenblicklich mit Rußland, nm diesem fünf Kreuzet im Wert von 25 Millionen zu verkaufen. Ein Bataillon regulärer chinesischer Truppen hat vorläufig die aus Marinesoldaten bestehende Garnison beseht

London, 28. Sept. Lord Kitcheuer meldet aus Prä- toria - Leutnant Miers, der seinen Posten bei Riversbaal am 25. Sept, verlassen hat, um 3 Buren entgegen^ zu gehen, bie sich unter bem Schutz einer weißen Flagge näherten, würbe von biesen niebergeschosteu. Die Buren entflohen. Ferner berichtet Kitchener: Die Posten bei Etala und Prospekt an bet Gtenze be8 Zululaubes wutbeu von einet Batten Burenabteilung angegriffen. Anscheinend kommandierte Botha. Nach heftiger Gegenwehr wurden die Buren unter großen Verlusten zurück­geschlagen. Auf englischer Seite hatte man 1 Toten und 9 Ver­wundete.

London, 28. Sept. Die tägliche Verlustliste der eng- lischen Truppen in Südafrika beziffert sich auf 2 Tote und 8 Ver­wundete, 2 Gefangene und 7 an Krankheit Verstorbene.

Johannesburg, 28. Sept. Eine Abteilung berittener Infanterie nahm 30 Mann vom Kommando Cornelius Krügers gefangen, erbeutetete zahlreiches Vieh, Proviant und Gewehre.

Schanghai, 28. Septbr. Bei det chinesischen Regierung findet das Anerbieten Rußlands, das Peitanggeschwader für fünf Millionen Rubel, welche von der an Rußland zu zahlenden Ent­schädigung abgezogen werden sollen, anzukaufen, eine günstige Aufnahme. Das Geschwader besteht ans 3 schnellen Kreuzern, 4 Torpedoboolszerstörern und einigen kleineren Kreuzern 3. Klaffe.

S. Darmstadt, 20. Sept- Zu Beginn der heutigen Verhandlung des Handwerkskammertages wird das Themadas Oubmissionswesen" verhandelt. Es referiert Nagel-München, der 21 Leitsätze aufstellt. Dr. Rochl-Saar- brücken stellt 8 Leitsätze als Vertreter der Saarbrücker Hand­werkskammer auf. Aulbach-Mannheim verliest eine Anzahl Leitsätze der Mannheimer Kammer. Küstier-Hannover stellt den Antrag, sämtliche Leitsätze dem Ausschuß zur nochmali­gen Prüfung zu überweisen und das Resultat binnen sechs Monaten den einzelnen Kammern zur Beschlußfassung vor­zulegen, die ihre Beschlüsse innerhalb 8 Wochen wieder dem Ausschuß, mitzuteilen haben. Dieser Antrag wurde ein­stimmig angenommen. Sodann spricht Karschuck-Gum- binnen über die Konkurrenz der staatlichen und städtischen Betriebe mit dem selbständigen Handwerk. Er bespricht zunächst die Konkurrenz beim Militär und beantragt, hier

Telephonischer Kursbericht.

Frankfurt a. DL, 28. September.

8/»®/o Reiohsanleihe .

30/n do. . .

3V,e/o Konsole . . .

3<>/o do. . . I 3l/ee/o Hessen . . .

50/q Italien. Rente . .

4 /q Grieoh. Monopol-Anl.

3 /o Portugiesen . . .

30/q Mexikaner . . .

4*/a% Chinesen . » .

heim ertränkte, hat schon wieder ein Opfev gefordert. Diesmal ist der Selbstmörder nicht ein Nauheimer. Er ist vielmehr eigens zu dem Zweck hierhergereist, um _ fein unseliges Vorhaben auszuführen. Ter Selbstmörder ift der 57 Jahre alte Kaufmann A. Rh ein stein ans Frankfurt am Main, Bockenheimer Anlage 5. Dor zwei Tagen verließ er seine Familie unter dem Vorwand, geschäftlich nach Bingen zu reifen. R. fuhr aber nach Bad-Nauheim und lo­gierte sich in einer bekannten Villa, wo feine Frau im vorigen Jahre wohnte, ein. Gestern teilte er von hier aus feiner Familie in Frankfurt seinen Entschluß, sich im Nauheimer Teich das Leben nehmen zu wollen, brieflich mit Um 6 Uhr heute früh fand ein Parkwärter am östlichen Ufer des Teichs eine Visitenkarte mit der Bleistiftnotiz: An dieser Stelle bin ich in den Teich gegangen, um meinem Leben ein Ende zu machen!" Auch des Unglücklichen Hut lag am Ufer, an dem ebenfalls eine Visitenkarte be­festigt war. Als man die Leiche in das Totenhaus über­führte, trafen die Angehörigen ein. Ueber die Ursache zu dem Selbstmorde wurden bisher nur Gerüchte bekannt.

Theater, Kunst und Wissenschaft.

- Freue Triesch und die Theater-Agenten. Aus Frank- furt a. M. wird geschrieben: Vor der 3. Zivilkammer des Kontgl. Landgerichts in Frankfurt wurde ein außergewöhnlicher Prozey verhandelt. Beklagte ist Irene Triesch, die kürzlich ihre mtt 25000 Mark honorierte künstlerische Stellung am Deutschen Theater m Berlin antrat, Kläger der in der Theaterwelt bekannte Enaagements- vermittler Frankfurter. Die deutsche Düse hatte Herrn Frankfi^ter beauftragt, ihr ein Engagement in Berlin zu vermitteln. Das Ber­liner Engagement kam auch zn stände, aber nicht durch Frankfurter, | andern einen anderen Agenten, frankfurter klagte nun 5000 Mk. entgangenen Gewinn ein und brachte ein bedeutendes Aktenmaterral vor, das seine Ansprüche begründete. An diesem Material muß der Künsterlin viel gelegen sein, und thatsächlich sollen es auch sehr 1 nteressante Briese sein, die Frankfurter in Händen hat. Zuletzt 1 nnrbe eiu Vergleich vorgeschlagen, demzufolge sich Irene Trisch ver­pflichtet, in monatlichen Raten von 250 Mk. 3000 Mk. an -^rank- I urler zu zahlen, wogegen dieser ihr die Korrespondenzen ausliesert. Außerdem erhält der Agent eine Cession in der Hohe der Forderung cm das Deutsche Theater. Beide Parteien haben sich innerhalb 8 Tagen über diese Bedingungen zu verständigen. Dieser Prozeß 1 st auch insofern recht interessant, als er den Nachweis liefert, welche Summe bie Künstler unb Künstlerinnen ben Agenten opfern müssen. Li<$ ist hohe Zeit, baß auch diese Verhältnisse gesetzlich geordnet imerbcn. __________ ,

Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.

Gießen, 28. September. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butter pr. Pfund 1,051,30 Mk., Hühn er­uier pr. Stück 0 Psg., 2 Stück 1315 Pfg., Käse pr. Stuck 58 Pfg,. s.1 äsematte 2 Stück 5-8 Pfg., Erbsen pr. Liter 22 Pfg., Linsen per Ui (er 34 Pfg., Tauben pr. Paar 0,751,00 Mk., Hühner pr. Stuck I 20-1,60 Mk., Hahnen pr. Stück 0,701,20 Mk., Enten pr. Stück ,1 000,00 Mr., Gänse pr. Pfd. 6065 Pfg., Ochsenfleisch pr. Pfund 6676 Psg., Kuh- und Rindfleisch pr. Pfund 6064 Pfg., Schweine- fleisch pr. Pfund 6480 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund R4 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 60-66 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfund foO70 Pfg., Kartoffeln pr. 100 Kar. 4,006,00 Mk., Weißkraut per .-nick 1425 Pfg., Zwiebeln pr. Zentner 7,508,00 Mk., Milch per _'iter 18 Pfg. Aepfel per Pfd. 15-20 Pfg., in Körben 1215 Pfg. L rauben 35-50 Pfg., Tomaten per Pfd. 18-20 Pfg. Wenig An­gebot gab es von Erbsen, Gurken und Radieschen. Enten sehlten.

Dauer der Marktzeit von morgens 8 Uhr bis nachmittags y Uhr, während der ersten drei Stunden der Marktzeit darf nicht Umherziehen seilgeboten werden.

mit allen Mitteln emzugreften. Auch- werde von vicleE Telegraphenbeamten das eleftroted^rifdje Gewerbe geq schädigt. \

Lübeck, 28. Sept. Ter sozialistische Parteiq t a g nahm nach sehr langen und heftigen Erörterungen über die parlamentarische Thätigkeit mit großer Mehrheit den Antrag Bebels an: der Parteitag erwartet, daß sich die sozialisttschen Landtagsabgeordneten bei Ab­stimmungen nicht in Widerspruch setzen mit dem Partei-Programm und den Grundsätzen des parla­mentarischen Klassenkampfes, insbesondere das Gesamt- Budget ablehnen und ihre Zustimmung zum Budget nur ausnahmsweise aus zwingenden besonderen Gründen geben. Ter Partettag wird wahrscheinlich heute abend beendet werden.

Hamburg, 27. Sept. Ter Kongreß deut schev Aerzte und Naturforscher schloß abends mit einem Kommers ab. Vorher hatte eine Elb fahrt nach Blankenese mit glänzender Uferbeleuchtung bei der Rückfahrt statt­gefunden. Hierbei zeichnete sich die vom ReichDkanzler bewohnte Villa besonders aus.

Wien, 28. Sept. Der aus der Strafanstalt Suben aus­gebrochene, zu lebenslänglichem Kerker verurteilte Raub- mlörder Misliveeek wurde nachts in der Nähe von Wien von einem Gendarmen erschossen.

Wien, 28. Sept. Der Parteitag der Sozial­demokraten Oesterreichs wird für den 1. November nach Wien einberusen.

Wien, 27. Sept. Major Förster, sowie sämtliche deutsche Offiziere folgten heute einer Einladung des reichs­deutschen VereinsNiederwald" zu einem Festmahle, an dem auch der deutsche, bayerische und sächsische Geschäfts­träger, sowie die Mitglieder der deutschen Botschaft und die des deutschen Generalkonsulats und die Präsidenten der reichsdeutschen Vereine mit vielen Vereinsgenossen teil­nahmen. Ter deutsche Geschäftsträger von Romberg brachte mit herzlichen Worten einen Trinkspruch auf Kaiser Franz Josef aus, worauf die Kapelle die österreichische Volks­hymne spielte. Ter Präsident des Vereins Niederwald to­astete auf Kaiser Wilhelm.

Lüttich, 28. Sept. Der allgememe Ausstand der Bergarbeiter ist gestern abend in einer Versammlung der Delegierten einstimmig beschlossen worden. Die Be­ratung dauerte über drei Stunden. Anwesend waren 16 Delegierte, welche über 10 000 Arbeiter vertraten. Die Dis­kussion war eine überaus lebhafte. Ter Ausstand soll am nächsten Montag beginnen.

* London, 28. Sept. Zwischen mehreren Regierungen ist darüber eine Einigung erzielt worden, daß es uner- läßlick) fei, die Anarchisten-Presse zu vernichten und in Zukunft das Erscheinen und Verbreiten von anarchistischen ©djriften unmöglich zu machen. Weitergehende Schnitte seien vorläufig nicht in Aussicht genommen.

Rom, 28. Sept. Trotz aller Dementi wird tn wohl informierten Kreisen auf das bestimmteste versichert, daß der Papst infolge der kürzlichen Abkühlung sich seh« schwach und bedenklich hinfällig fühlt.

Lissabon, 28. Sept. Ter Marineminister hat den großen Uebersee-Dampfer Zaire gemietet, welcher am 5. Ok­tober mitTruppen-VerstärkuiigennachLouren- zo Marquez abgehen soN. .

Oran, 28. Sept. Tas hiesige Kriegsgericht verurteilte einen Soldaten wegen Ermordung zweier Kameraden zum Tode. Im hiesigen Gefängnis besinden sich zur Zeit 10 zum Tode Verurteilte.

Durban, 27. Sept. Bei Katazv int Zululand fand am 26. ein Gefecht statt, wobei 1 Engländer fiel, 9 ver­wundet wurden. Bei Sonnenuntergang zogen sich dte Buren, zurück.

P r e 10 r i a, 27. Sept. Neuerdings werden Erlaubnis­scheine zur Rückkehr der Flüchtigen nach dem Rand in großer Zahl ausgestellt. Es besteht aller Anlaß zu der Hoffnung, daß bald Maßnahmen zur Rückkehr in mehr allgemeinem Umfange ergriffen werden.

Handarbeits­unterricht

Jungen Mädchen unb Kinbern erteile ich gründlichen Unterricht im Häkeln, Weitz- und Bnut- stickcn, fowie sonstigen feinen Handarbeiten. 6464

fttm Wagner, ttT

Konkursimsahttil.

Das Konkursverfahren über 'das Vermögen des Schuh­machers Theodor Eißfeller m Gießen wird eingestellt, da eine den Kosten des Verfahrens entsprechende Masse nicht vor­handen ist. 6491

Gießen, 25. Sept. 1901.

Großh.- Amtsgericht.

"SWWttlckWg.

Der hinter der Verkäuferin Maria Strauß, gent. Köppel, geboren am 5. August 1880 in Butzbach, unter dem ll.Aug. 1901 erlassene, in Nr. 193 ds. Blattes aufgenommene Steck­brief ist erledigt. 6459

Actenzeichen: 6 J 871/01.

Hannover, 27. Sept 1901. Der Erste Staatsanwalt.

ITMMcmg/

für das Tierfpital in Gießen.

Für die Zeit vom 1. Nov. 1901 bis zum 31. Oft 1902 soll die Lieferung von Heu, Stroh (Maschinen- und Hand­drusch), Hafer, Weizenschalen, Futtermehl und Metzdorf'schem vundekuchen für das Tierspital oergeben^iverden.

2. Maus non Unger.

Der in der Zeit vom 1. Nov. 1901 bis zum 31. Oft. 1902 gewonnene Dünger soll nach dem Gewichte, so wie er sich in der Grube findet, an den Meistbietenden verkauft werden.

Reflektanten werden ersucht, ihre Angebote an die Direktion bis zum 10. Oktober d. Js. einzureichen. 6485

Die Bedingungen sind in dem Tierspital, Frankfurterstr. 85, einzusehen.

Gießen, 27. Sept. 1901. Die Direktion des Tierspitals

Prof. Dr. Pfeiffer.

Mobiliar- Versteigerung. Dienstag, 1. Oktober d. I nachmittags 2 Uhr, werden in dem Hause Güdanlage 23, III Umzugs halber nachverzeichnete Mob.-Gegenstände gegen Bar­zahlung versteigert: 1 Buffet, 1 Ausziehtisch, 1 ovaler Tisch, Stühle, 1 Kronleuchter, eine Braudkifte,l vollst. Bett,Neber- Vorhänge, 1 Küchenschrank mit Glasaufsatz, 1 Anrichte, sowie Haus- und Küchengeräte jeder Art. 1 6469

I. V.: Schneider.

Versteigerung.

Montag, 30. d. Mts., nach­mittags 2 Uhr, werden dahier im Saale des Herrn Ltto Lust, Neuenweg 28,

1. 50 Flaschen Liköre, 15 Fl. Cognac, 20 Gläser Citro- uen - Effenz, 350 Dosen und Gläser Einmachsachen (Pfirsiche, Mirabellen, Brrnen, Zwetschen, Kirschen, Spargel, Nüsse, Erbsen 2c.) 1 Laden­theke, 2 große Waaren- rcgale «. v. a.

2. eine größere Anzahl Ringe, Ohrringe und Eigarettenspitzen zwangsweise gegen bar versteigert. Die Bersteigerung findet be­stimmt statt. 6449

Gießen, 27. September 1901. Scivcl, Gerichtsvollzieher.

Stabt. Schlachthaus.

Freibank.

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größeren lstterarischen Arbeit für eine auswärtige Verlagshandlung kann ich für das Wintersemester vorläufig keine weiteren Prt- vatstuudeu annehmen.

Dr. Roese,

Großh. Gymnasiallehrer L P.

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