Nr. 229
Erstes Blatt
Sonntag 29. September 1901
151. Jahrgang
dies etwa 50 Buren, welche in englische Dienste als ^Vieh- Hirten" getreten waren. Der Grund zu ihrer Gefangennahme lag darin, daß sie sich geweigt hatten, einen von feindlichen Buren besetzten Hügel zu ftürmen! Schon früher ist auf daS ekelhafte System hingewiesen worden, Buren gegen ihre eigenen Landsleute zu bewaffnen, und der Befehl, einen Hügel zü stürmen, zeigt genau, was unter dem unschuldigen Namen „Viehhirten" von den Engländern verstanden wird. — Zur Ehre der englischen Nation sei cs übrigen? gesagt, daß eS hier viele Engländer giebt, welche solche Anwerbungen mit ebensoviel Widerwillen und Verachtung ansehen, als der^AuS- länder. Seit dem Erscheinen der „berühmten" Proklamation über die Ergebung bis zum 15. September ist bereits eine neue Idee ausgeheckt worden, die ebenfalls den Buren im Felde die schleunige Ergebung nahelegen soll. Es ist nämlich bestimmt worden, daß alle Frauen und Kinder von solchen Buren, die nicht bis zum 15. September die Waffen niedergelegt haben, an die Küste transportiert werden sollen; dadurch hofft man einen weiteren Druck auf die kämpfenden Buren auSzuüben, da es bekannt ist, daß die Buren vor weiten Reisen großen Abscheu haben und ihr eigenes Land sehr ungern verlassen. Bezeichnend ist, daß diese Maßregel den feindlichen Heerführern nicht, wie die erwähnte Proklamation, offiziell bekannt gegeben wurde, sondern man verläßt sich ganz auf den geheimen Nachrichtendienst der Buren, wobei man, nebenbei bemerkt, auch kaum fehlgehen dürste. Für den lange schmachtenden „Refugee" (früheren Einwohnern von Transvaal, der bei Ausbruch des Krieges das Weite suchte oder seitens der Buren hinauskomplimentiert wurde) hat die Maßregel eine sehr erfreuliche Maßregel; es heißt nämlich, daß so viele Refugse zurückkehren dürfen, als Frauen und Kinder nach der Küste gesandt werden. Es dürften also in den nächsten Monaten einige tausende der früheren Bewohner zurückkommen; daS ersehnte und erträumte „Dorado" werden sie allerdings nicht finden, denn der Handel liegt noch ganz bedeutend darnieder. Die Verhältnisse in den Lagern, worin die Buren, sowie deren Frauen und Kinder eingepfercht werden, liegen noch immer sehr im argen. Die Sterblichkeit der Kinder speziell ist so enorm, daß in manchen „Kamps" fast gar keine Kinder unter 6 Jahren zu finden sein sollen. Die Schuld wird teilweise auf Nahrungsmangel geschoben, obwohl die englischen Behörden immer wieder versichern, daß die ausgeteilten Rationen im Gegenteil übermäßig reichlich seien. Auf jeden Fall ist aber darüber nicht hinwegzukommen, daß die den Leuten gegebenen Zelte bei dem diesjährigen strengen Winter absolut ungenügend waren, und daß dies allein genügte, um die furchtbare Sterblichkeit unter den kleineren Kindern hervorzurufen. — Der Kindermord des Herodes scheint eine menschenfreundliche Prozedur gewesen zu sein im Vergleich mit dieser „Engelmacherei der frommen Engländer." Die „Deutsche Wochenz. in den Niederlanden" entnimmt einem Pridatbrief aus Kapstadt: „Soeben traf ich Kapburen aus den westlichen Distrikten. Sie erzählten mir, daß das Kommando von Maritz (Freistaater), der von den Engländern a perfect gentlemen genannt wird, Rhynsdorp genommen
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Montags.
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Ieuisseton.
Kitteratur, Wissenschaft und Kunst.
Franfurter Oper. Man schreibt uns: D-ie Intendanz der Oper hat mit dem Kgl. Bayr. Hosopernsänger Theodor Bertram vom k. k. Hofoperntheater in Wien ein dreimaliges Gastspiel vereinbart, das innerhalb der nächsten Woche stattfinden wird. Bertram wird am 30. ds. als „Kühleborn" in Lortzings „Undine", am 2. Oktober als „Hans Sachs" in Wagners „Meistersinger", am 4. als „Fliegender Holländer" auftreten. An letzterem Abend wird außerdem die Königliche Sängerin Fräulein Emmy Testinn vom Berliner Opernhause in der Partie der „Senta" gestieren, die sie anläßlich der diesjährigen Bayreuther Festspiele im Verein mit Theodor Bertram und Alois Burgstaller, dem Tarsteller des „Erik", gesungen hat. Somit wird die Besetzung der Hauptpartien die gleiche wie in Bayreuth sein. Für diese Vorstellung gelten folgende erhöhte Eintrittspreise: 1 Platz Proszeniumsloge (Parkett und Balkon) 12 Mk., 1 Platz Balkon-Fremdenloge, Parkett- und Balkonloge 10 Mk., 1 Platz Proszeniumsloge 1. Rang 9 Mk., 1 Platz 1. Rang Fremdenloge und Parkett 1. bis 13. Reihe 8 Mr., 1 Platz 1. Rang Mitte 6 Mk., 1 Platz 1. Rang Seite 5 Mk., 1 Platz 2. Rang Mitte und 1. Parterre 4.50 Mk., 1 Platz 2. Rang Seite und 2. Parterre 3.50 Mk., 1 Platz 2. Rang Rückplatz 3 Mk., 1 Platz Stehparterre und Galleriemitte 2 Mk., 1 Platz Batterie Seite 1.50 Mk., 1 Platz Stehgallerie 1 Mk. Platzbestellungen zu den drei Gastspielabenden werden schon jetzt entgegengenommen.
Aus Frankfurt a. M. schreibt man uns weiter: Ter Kunstsalon Hermes eröffnete seine Oktober-Ausstell- ang mit Kollektiv-Ausstellungen von Ottilie Röderstein, enthaltend 12 ihrer letzten Werke, von Tina Blau-Lang, Wien, and Lorenz Rüdisühli (Vater). Außerdem sind vertreten F. v. Len b ach mit fünf Werken, darunter ein Porträt Kaiser Wilhelms I, Victor Gilsoul mit vier neuen .Landschaften, Hans Thoma mit vier, Gustav Schön- Kleber mit fünf, Wilhelm Leibl mit zwei Werken Walther Firle sandte ein neues Bild „Morgenandacht", und ein junger Worpsweder Karl Krummacher vier Land
schaften. Tie Ausstellung enthält ferner eine ausgewählte Anzahl Werke fast aller unserer ersten Meister.
Tie „Voss. Ztg." hatte von „besonderer Sette" gehört (vgl. unsere gestrigen Telegramme), daß der Kaiser seine Genehmigung zur Aufstellung der drei Brunnen, die vom Stadtbaurat Hofmann bekanntlich für den Friedrichshain in Berlin entworfen, verweigert habe. Wie jetzt die „Nat.-Zta." erfährt, soll der Kaiser gegen die Entwürfe nur einige künstlerische Bedenken geltend gemacht und entsprechende Abänderungen des Projekts gewünscht haben. Dagegen soll der Kaiser die Genehmigung zu den Plänen für den Neubau der Manteuffelbrücke abgelehnt, auch sotten verschiedene andere Neubauten, die die Stadt Berlin plant, auf ähnliche Schwierigkeiten gestoßen sein. Wegen der abgelehnten Ueberführung der Straßenbahn über die Straße Unter den Linden iin Zuge der Neustädtischen Kirchstraße hat Oberbürgermeister Kirschner tbatsächlich nicht zweimal, sondern nur einmal beim Kaiser Audienz nachgesucht. Von der Llblehnung derselben ist Kirschner zunächst vertraulich und vor kurzem im Instanzenwege amtlich verständigt worden. Die beteiligten Instanzen des Staats sind mit der Ueberführung, die allein den Ankauf der Straßenbahnlinien veranlassen konnte, einverstanden gewesen. Tie unterirdische Verbindung erschien besonders dem Minister der öffentlichen Arbeiten als unausführbar. Neuerdings wird jedoch versichert, daß auch Herr v. Thielen in dieser Angelegenheit die Bitte um eine Audienzan den Monarchen gerichtet, aber gleich Herrn Kirschner einen abschlägige n Bescheid erhalten habe.
Hamburg, 27. Sept. Tie zweite attgemeine Sitzung deutscher Naturforscher und Aerzte wurde heute vormittag abgehalten. Heute nachmittag fand eine Elb fahrt nach Blankenese statt. — In der Abteilung für Hygiene sprach Sanitätsrat Tr. Fürst-Berlin zur Prophylaxis des Coffeinismus undNikotinis mu s. Ter Vortragende gab zunächst ein übersichtliches Bild der Störungen, die der übermäßige, andauernde und gewohnheitsmäßige Gebrauch zweier weitverbreiteter Genußmittel, des Kaffee und Tabak, auf den Organismus ausübt. Tierversuche und klinische Beobachtungen am Menschen stellen die chronischen Intoxikationen, die durch Mißbrauch stark wirkender Alkaloide, wie Coffein und Nicotin, hervorgerufen werden.
und deren verhängnisvolle Wirkung auf die Volksgesundheit außer Zweifel. Tiefer Umstand rechtfertigt es, wenn die Hygiene sich mit der Frage beschäftigt, wie den zu Tage tretenden Schädigungen begegnet werden könnte. Völlige Abstinenz ist undurchführbar; vielmehr müssen den an sie gewöhnten Volkskreisen solche vollgiltige Ersatzmittel geboten werden, welche die angenehmen Eigenschaften des gewohnten Genußmittels mit absoluter Unschädlichkeit verbinden. Für den Bohnenkaffee ist nach dem Aus- spruchtz hervorragender Hygieniker, wie v. Ziemssen, v. Petten- kofer, Franz Hosrnann, Hueppe u. a. die gemälzte, geröstete, leicht mit einem Extrakt vom Fleisch der Kasfeekirsche imprägnierte und mit dem schützenden Ueberzug einer Zucker- löfung versehene Gerste, per sogenannte M alzkaffee> zu betrachten. Wie Nicolai' durch Pulsbilder nachwies, benachteiligt dessen Abkochung (im Gegensatz zu der des Bohnenkafse) Herz und Kreislauf in keiner Weise. — Was den Tabak betrifft, so würde eine Entziehung des Nicotin ihm das spezifisch-charakteristische rauben. Mechanisches Abfangen des Nicotin in Zigarrenspitzen und Pfeifen hat sich nicht allgemeiner eingebürgert. Das vollkommenste Verfahren ist unstreitig die s. Z. von Gerold (Halle a- S.) angegebene Behandlung des Tabaks vor der Verarbeitung mit Gerbsäure und Abkochung von Ariganum vulgare. Tenn bei dieser wird den Blättern das Nicotin nicht entzogen; es wird nur seiner giftigen Wirkung beraubt, gewissermaßen neutralisiert. Tie nach Gerolds Methode her gestellten nicotin-neutralen Zigarren üben weder auf das Herz und das Gefäßsystem, noch auf Hirn und Rückenmark, weder auf die Atmungs- noch auf die Verdauungsorgane jene Schädigungen aus, welchen der Gewohnheitsraucher nicotinhaltiger Zigarren oft unterworfen ist .Tie nach Gerolds Methode aus solchem hergestellten Zigarren, denen übrigens das spezifische Aroma vollkommen erhalten geblieben ist, dürfen demnach als hygienisch unbedenklicher Er atz der nicotin- halttgen angesehen werden.
xas soeben ausgegebene September^Toppelheft der be* kannten Münchener Zeitschrift „Tie Gesellschaft^ (Hevausgeber Tr. Arthur Seidl, München - Vertag von E- Prerson Tresden) wird dadurch besonders wertvoll, daß dann der Münchener Professor der Forstzoologie Tr. August Pauly mit Veröffentlichung von allgemein menschlichen, die verschiedensten Gebiete aus.Wissenschaft, Litteratur, Kuntz
Der sozialdemokratische Parteitag.
VL
Lübeck, 27. September.
Aus der gestrigen Sitzung ist noch eine heitere Episode nachzutragen: Singer erhebt sich und greift zur Glocke; es tritt lautlose Stille ein: Genossen! Ich bin in der angenehmen Sage, dem Parteitag von einem großartigen Erfolg unserer sächsischen Genossen Mitteilung machen zu können. Soeben meldet uns ein Telegramm aus Löbau i. S., daß bei den heutigen Landtagswahlen unsere Parteigenossen zwei Wahlkreise erobert haben und in vier Wahlkreisen in die Stichwahl gekommen sind! (Stürmischer, minutenlanger Beifall; Jubel und Händeklatschen.) Abg. Geyer (Leipzig) stürzt aufgeregt zum Präsidententisch, ausrufend: Aber das ist ja Unsinn, Blödsinn! (Es entsteht eine peinliche Pause.) Abg. Singer: Der Jubel war, wie mir soeben mitgeteilt wird, ein wenig verfrüht. Es handelt sich zunächst nur um das Ergebnis der dritten Wählerabteilung. Hoffen wir aber, daß das ein gutes Omen ist! (Schattende Heiterkeit.)
Tie Tebatte über die Gewerkschaften bezw. Hamburger Akkordmaur erfrage wird fortgesetzt. Es liegt ein Antrag auf namentliche Abstimmung über die zahlreichen (im wesentlichen schon mitgeteilten) Anträge zu diesem Punkte vor. Nachdem Schröder (Braunschweig) den Standpunkt der Parteileitung verteidigt hat, wurde die Tebatte geschlossen und es erhielt Bömelburg (Hamburg) als Referent das Schlußwort: Auer habe sich kaum mit der Sache beschäftigt. Er wäre besttebt, die Sache als persönliche Angelegenheit von v. Elm, Frau Steinbach und Legten dar-
Amtlicher Teil.
Bekanntmachung.
Vom 1. Oktober ds. Js. ab werden unsere amtlichen Bekanntmachungen und Ausschreibungen nicht mehr an der seitherigen Stelle im amtlichen Teile am Kopfe des Blattes, sondern in einem besonderen „Krcisblatt deS Kreises Gießen", welches dem Anzeiger angehcftet ist, und viermal wöchentlich gedruckt ivird, erscheinen. Nur ausnahmsweise werden dringliche Publikationen wie seither erfolgen. Wir machen die Behörden und die Bevölkerung hierauf besonders aufmerksam.
Gießen, den 27. September 1901.
Großherzogliches Kreisamt Gießen.
I. V.: Dr. Wagner.
Gießen, den 20. September 1901.
Der Direktor des landtv. Bezirksvereins
an die Großh. Bürgermeistereien des Kreises.
Der landwittschaftliche Bezirksverein wird demnächst wieder mit Abhaltung von Votträgen au§ allen Gebieten der Landwirtschaft und Viehzucht beginnen. Ich lade daher diejenigen von ihnen, welche die Abhaltung eines Vorttags in ihrer Gemeinde wünschen, ein, Anträge bei mir zu stellen und zugleich anzugeben, in welcher Jahreszeit, zu welcher Tagesstunde, sowie ob an Sonn- oder Werktagen und in welchem Lokal die Votträge erbeten werden.
v. B echtold.
ZSR5F ö Q Annahme von Anzeige»
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w General-Anzeiger v SSFäS
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
zustellen. Wie groß der Einfluß Auers auf den Parteitag sei, beweise die Thatsache, daß eine Anzahl Delegierter schon während der Rede des Genossen Auer ihre Unterschrift unter dem Antrag Legien zurückzog. Diese Genossen — es befinden sich auch einige Nürnberger unter ihnen — hätten sich des alten Spruches erinnern sollen: Eines Mannes Rede ist keines Mannes Rede, man muß sie hören alle beede. (Lärm.) Ten Genossen seien schon in der Debatte mehrfache Unrichtigkeiten nachgewiesen worden. Durch den Schiedsspruch hat man die Forderung der Abschaffung der Akkordarbeit aus dem Gewerkschaftsprogramm gestrichen. Wie kommt man zu dieser Korrektur? Unsere Forderung bestimmen wir selbst. Vor meinem Referat kam Auer zu mir und sagte: Nicht wahr, Genosse Bömelburg, wir machen es nicht so, wie tue anderen vorhin! Ich erklärte: Gewiß! und hielt es auch Hinterher kam aber Auer (als Korreferent) und machte es doch so wie die anderen. (Hört, hört!) Mir ist nicht bekannt, daß in der Gewerkschaftsbewegung Bestrebungen vorhanden sind, welche ein Zusammenarbeiten derselben mit der Partei unmöglich machen wollen. Mir ist auch nicht bekannt, daß in der Gewerkschaftsbewegung Bestrebungen, wie sie leider der bekannte Rexhäuser (Buchdruckerverband) verfolgt, geteilt wurden. Tie Neutralität der Gewerkschaften haben auch Bebel und Molkenbuhr vertreten. Ich glaube, daß diejenigen, welche so stark für die Neutralität geschwärmt haben, vei der gegenwärtigen Krise in einigen Jahren eines anderen belehrt sein werden. Beide Bewegungen müssen einander ergänzen. Tie Verständigung wird aber durch solche persönliMn Angriffe unmöglich gemacht.
Abg. Auer (als Korreferent zum Schlußwort): Ten guten Rat des Genossen Bömelburg, attes Persönliche fern zu lassen, werde ich befolgen. Es war ohnehin meine Absicht. Was ich gesagt habe, war einmal zu sagen nötig. Ich bin überzeugt, daß es in Zukunft seine gute Wirkung haben wird. Diese Debatten haben auf mich einen deprimierenden Eindruck gemacht, weil sich wieder einmal zeigt, wie schwer es ist, bei vorgefaßter Meinung selbst in den klarliegcndsten Fällen sich zu dnigen. Meinungsverschiedenheiten über die Auffassung der Organisation, der Disziplin, des Streikbruchs und auch der Akkordarbeit bestehen in unseren Reihen nirgends., Aber ein Ausgleich erscheint unmögliche wenn es sich um die Beurteilung des gegebenen Falles handelt. Wir sind der Ueberzeugung, daß ein Streikbruch nicht vorliegt. Ich begreife den Standpunkt der Maurer, v. Elm hat mir kurzer Hand das Klassenbewußtsein abgesprvchen. Giebt es einen schwereren Vorwurf für einen Mann, der seit 1874 durch das Vertrauen der Partei der Parteileitung angehört? Wenn ich wirttich der schlimme Auer wäre, so hätte ich mir gesagt: was gehen uns die paar hundert Akkordmaurer an? Tu hälft Dich bei dem viele Tausende umfassenden Maurerverband. Aber wir haben den Mut der Ueberzeugung, dem Recht zur Seite zu stehen, auch gegenüber dem großen Maurerverband.
Zum Bnrenkrieg.
Aus Prätoria, 25. August, schreibt die „Welt-Korrespondenz" u. a.: Vor Kurzem bot sich den Einwohnern Prätonas das seltsame Schauspiel, daß ein ganzer Trupp Leute in englischer Uniform unter starker Bedeckung als Kriegsgefangene durch die Stadt transportiert wurde. Es waren


