Ausgabe 
29.1.1901 Zweites Blatt
 
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28. Januar 1901. hatten wir Schnee, a gel, starkes ©intet, ßtt, grollender Dm >tt Nacht einen Stau können. Der hech, erfcheiben. Die Stich: man mit Heulen n* den fortgesetzten fitgr. stiegen. Teilweise Huba emrnt. Such unsere M icibenen Ufer gewcgt u-j mene Teiche verwandt Lübeck: Bei heftiger agrnittag ein startet & akobi-Kirchturm, der a j ist ein Gewitter nieba> u liegen auch aut Hal vor.

:e wohl hier und da w H MelfelloS fr '.[griffen wotben. jon um 11 tthr

ic. yt* \tin. -? tad)t von SamStag q i eingeworfen. Achh nehrerer höherer BeE des von dem Ech^p D gegen einen Sludata qS zu einer u. L,«V

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ir?ren größter Privatdiskonteur Deutschlands hat beir des Frankfurter Welthuuses einen fühlbaren Einfluß auf den Wechselmarkt ausgeübt, da ein bis eineinhalb unter Banksatz von ihm diskontiert zu lverden pflegte; allerdings unter peinlicher und unberechenbarer Auswahl der betreffenden Accepte. Da aber seit einigen Zähren sein Grundsatz dahinging, nur bei billigem Geld im Markte als Wechselkäufer zu erscheinen, anstatt, wie bies nützlicher gewesen wäre, bei teuerem Gelde, so i|t der direkte Nutzen dieser Diskontierunasthätiakeit auch wiederum nicht zu überschätzen. Die wichtigste Frage be- trifft^ jetzt seine Nachfolger, über die noch alles so in der schwebe ist, daß bereits bange Zweifel darüber ent­stehen konnten, ob überhaupt nicht an die Umwandlung des Frankfurter Welthauses in eine bloße Vermögens-Ver­waltung, also ohne einen Rothschild selbst,' gedacht worden ist.

F r a n ff u r t a. M., 24. Jan. Vom Pfandbrief- m ar k t. Die Erklärung des Regierungskommissars, in der Vudgetkommission des Abgeordnetenhauses, daß die Besitzer der Spielhagen'schen Pfandbriefe selbst ungc- schädigt bleiben, hat sogar die Aktien dieser Bank um 2 Proz. gehoben, d. h. sie auf 42 gesetzt. Gewiß noch immer ein niedriger Kurs. Unlogischerweise sind aber auch die Aktien der Grün dschuld b au kmitgestiegen, d. h. auf 14.80Proz., während es doch klar ist, daß das Hauptinstitut dieser ganze» Gruppe nur dann einen größeren Vorteil von der ganzen Situation hat, sobald seine Nebenverbindungen den eigent­lichen Schaden davon zu tragen haben. Gerade in dieser Beziehung ist aber die Rechtsfrage doch noch immer erst zu entscheiden, und es bleibt die Frage, ob bei Anrufung der Civilgerichte die Entscheidungen so einfach zu Gunsten der Spielhagenbank ausfallen dürften, da ja die letztere unzweifel­haft, als das Gebäude ins Schwanken geriet, zu ihren Gunsten Schiebungen vornahm, welche große Beträge oar- stellen. Die weitere Frage aber, und diese ist vielleicht die wichtigste, betrifft das nunmehrige Fortbestehen oder Beendigen der Thätigkeit seitens der ganzen Spielhagen­gruppe. So einfach sind die Dinge nicht, daß nun ein so diskreditiertes Unternehmen ruhig weiter arbeiten kann, ohne daß die notwendigerweise noch auszugebenden Pfand­briefe das alte Vertrauen zu genießen hätten. Wir glauben also, daß die Börse hier etwas zu optimistisch gewesen ist, obgleich sie selbst ja die letzte wäre, welche derartige Pfand­briefe allzu lebhaft oder nur überhaupt handelt.

Berlin, 26. Jan. Die Mitteldeutsche Kredit­bank ist durch betrügerische Handlungen der beiden Vor- teher ihrer Wechselstube, Tauentzienstraße, um 180- bis 2 00000 Mark geschädigt worden.

Gründungen. Sehr groß ist das Aktienkapital keineswegs, mit welchem jetzt das Frankfurter Metall werk I. Patrick in Frankfurt a. M. gegründet worden ist. Der Genannte ist seit Jahren zunächst an seinem Platze als Patentanwalt und sodann auch in der Technik selbst als ein mannigfacher Erfinder und Verwerter von Erfind­ungen bekannt geworden. Immerhin ist es beachtenswert, daß das betreffende Geschäft von Elberfeld-Barmen aus finanziert werden mußte. Ob sämtliche Patente des Patrick- schen Geschäftes in die neue Gesellschaft hineingegeben wer­den, ist einstweilen noch, nicht zu ersehen.

Gküuberg, 26. Jan. Fruchtmorkt. Durchschnittspreis pra 100 Kilo. Weizen 15,80 Mk., Korn 00,00 Mk., Gerste 00,00 Mk., Hafer '3,00 Mk., Erbsen 00,00 Mk., Linsen 00,00 Mk., Samen 00.00 Mk. Kartoffeln 0,00 Mk.

Opeemhaus.

Dienstag, den 29. Jan.Der Barbier von Sevilla." Aosine: Frl. Elisabeth Wagner vom Großh. Hoftheater in Karlsruhe, als Gast. Hierauf: Ballet - Divertissement. Mittwoch, den 30. Jan., nachmittags 3*,, Uhr:Sneewittchen und d t e sieben Zwerge." Abends 7 Uhr:Die Geisha." Donnerstag, den 3l- Januar.Die Zauberflöte". Königin der Nacht: Frl. Elisa­beth Wagner vom Großh. Hoftheater in Karlsruhe, als Gast. Freitag den 1. Febr.: Geschlossen. Samstag, dm 2. Febr.:Der fliegende H o l l ä n d e r." Sonntag, den 3. Febr., nachmittags 3«/r Uhr:Snee­wittchen und die sieben Zwerge." Abends 7 Uhr:Der Barbier von Sevilla." Hierauf:B allet,Divertisse­ment." Montag, den 4. Febr.: Geschlossen.

müssen. Studentische Scherze wird jeder Bürger zul ttltortitTfrlrfoc

würdigen wissen, aber der Schutz des bürgerlichen Eigen-

tum« ist eine ernsthafte Sache. * Berlin, 27. Jan. Wie dasKl. Journ." meldet,

** Hausfriedensbruch und Widerstand.!^ gestern in der Untersuchung gegen den Bankier Stern Zwei am Samstagabend hier zugereiste Handwerksburschen berg eine Frau R. verhaftet worden, die von zwei kamen, nachdem sie sich bis 3 Uhr früh in der Stadt herum- Mädchen beschuldigt wird, sich der schweren Kuppelei schuldia getrieben hatten, betrunken auf die Revierwache in der gemacht zu haben.

Weidengasse, um Obdach zu erhalten. Sie sollten in ein Brombera 27 <Ynn

Haftlokal untergebracht werden, wollten jedoch im Wacht- sperrte weaen orofor nrfPn9

lokal schlafen. Den Anordnungen der Polizei widersetzten Lehiete Qrr9e (Srpniühpr^n "j?6 nn rufft^en ©ren* ste sich, benahmen sich sehr renitent, machten <5^^ unb 9 ®rcn£ubergdnge der Kreise Strelno und Ino

beleidigten die Beamten, sodaß sie arretiert werden mufjten. rora$ atv IUr Den Perwnenverkehr in beiden Richtungen.

Sie werden sich wegen Hausfriedensbruchs, Widerstandes! . - -----

und Beleidigung zu verantworten haben. UmversiMs Nachrichten.

O Schotte», 27. Jan. Bor einigen Tagen erlitt der An Stelle des Geb i c

Holzmacher B. aus Michelbach im hiesigen Stadtwald einen m dm Ruhestand tritt, wird A?chwrat Dr. Meindus *die"Ätung des Anfall. Infolge des starken Frostes war das gefällte Holz Kgl. Staatsarchws in Breslau übernehmen. Die Technische Hochschule gefroren. Beim Spalten flog ein Span ab und dem Ge- tn av ?ieJ.em Semester von 3107 Studierenden besucht,

nannten auf btf an. «uge, sodaß er fich in bi<:

»ugenkltmk begeben mußte. An der neuen Kretsstraße wi-g-n sogar di- Siudentinnm mit 197 ihr« männlichen SchottenRudingshain sind von ruchloser Hand in ganz Die Stud-ntmn-u sind der M-hr,-hl nach Russinnen. - D-r Proi-si-r kurzer Z-it30Bäumchen (teils Obststämmchen) abgeschnitten d-r Unw-rfi,at @=nf Masse» Panialeoni,

SO Di- Kr-iSb-hord- hat zur Ermittlung d-S Thät-rS genommen, um an'd« d°nig!n Un7

50 Mk. Belohnung ausgesetzt. I oerfiiat eine Professur für Nationalökonomie ,u übernehmen? In

+ Harbach, 27. Jan. In dem benachbarten EttingS Zoologe Unioersttäts^ofessor Nik. Melnikow im

hausen soll em Baler seinen Sohn wegen geringfügigerIUnl^rfiiäV&n. a" |dl 1871 Sp,ofeflor bc 3ooloie an be[ Ursache so schwer mißhandelt haben, daß er schwer krnnkl _______

"«eifHt wird' unb an feinem "usk°mmen ge- Kunst und Wissenschaft.

fc. Muschenheim, 27. Jan. Im Frühjahr wird mit Kaiser über Schulreform denkt,

dem Neubau einer Kreisstraße von hier nach Trais.Hr§7l,n einer nachgelassenen Schrift des Münzenberg begonnen und dadurch einem dringenden 58e« 7;*L®Ut0Ite^ ^tiloI9en Pros W. Prey er veroffcnt- oürfnis Rechnung getragen werden. Die Kosten des Straßen- ^en der damalige Prinz Wilhelm 1885 an

baues belaufen sich auf rund 25 600 Mark, und zwar Erd-L«* Amtsrichter Hartwich in Düsseldorf richtete. Dieser arbeiten 8100 Mark, Chaussierungsarbeiten 16 300 Mark, tS. ^Potsdam, den 2. April 1885. Geehrter Herr Eementröhren 910 Mark und Pflasterarbeiten 290 Mark^ I Amtsrichter. Empfangen Sie meinen herzlichsten Dank für

S. Darmstadt, 27. Jan. Der Finanzausschuß bei. Schriften, welche Sie mir schickten. Ich habe der Zweiten Kammer, noch immer mit der Etatberatung be^ ^,ti5oran wir leiden" mit großem Interesse und noch größerer schäftigt, die wohl auch noch eine Zeittang andauern wird, £recu?e 9elefen; also endlich hat sich einer gefunden, der hat gestern 130 000 Mk., die zur Errichtung eines Amts- owfes verknöcherte und geistestötendste aller Systeme Gerichtes in Oppenheim vorgesehen waren, nachdem ^^rgisch angreift! Was Sie dort aussprechen, das unter» Abg. Molthan in längerer Begründung sich gegen die Er- schreibe ich alles Wort für Wort. Ich habe ja glücklicherweise richtung ausgesprochen, gestrichen. Für Bad-Nau- ^wei und ein halbes Jahr lang mich selbst überzeugen können, heim wurden wieder größere Beträge bewilligt. Die da an unserer Jugend gefrevelt wird! Wie viele hiesige Studentenschaft wird in der letzten Zeit viel- welche Sie anführen, habe ich im Stillen bei mir- fach von einem dreisten Patron heimgesucht, der jedenfalls Bedacht. Nur um einige Sachen zu erwähnen: von 21 Pri- uuf Grund des leicht zu erlangenden Studenten-Verzeich- manern, die unsere Klasse zählte, trugen 19 Brillen; drei msses die Musensöhne in ihrer Wohnung aufsncht und diese davon mußten jedoch noch einen Kneifer vor die Brille unter Bezugnahme auf frühere Bekanntschaft, Freunde und sacken, wenn sie bis zur Tafel sehen wollten! Homer, der Heimat rc. in aufdringlicher Weise anzupumpen versteht, herrliche Mann, für den ich. sehr geschwärmt, Horaz, De- -luch qn Abwesenheit der Herren läßt er sich durch jdie wosthenes, dessen Reden ja jeden begeistern müssen, wie Zimmerwirtin in das Zimmer führen, mit der Bemerkung, wurden die gelesen? Etwa mit Enthusiasmus für den daß er mit dem Mieter bekannt sei und ihn erwarten Kampf oder die Waffen oder Naturbeschreibungen? Be- ir>olle. Es hat sich bisher alles als Schwindel heraus-1 wahre! Unter dem Seziermesser des grammatikalischen, gestellt. . fanatisierten Philologen wurde jedes Sätzchen geteilt, ge»

.** Darmstadt, 26. Jan. Der Großh. Zeremonien-! vierteilt, bis das Skelett mit Behagen gefunden und der üieister macht folgende Trauer-Ordnung bekannt: allgemeinen Bewunderung gezeigt ward, in wie viel ver- Wegen des Ablebens Ihrer Majestät der Königin Viktoria chiedener Weise äv oder M oder sonst so ein Ding vor oder von England ist auf Allerhöchsten Befehl eine Hoftrauer nach gestellt war! Es war zum Weinen! Die lateinischen vom Heutigen bis zum 19. Februar 1901 einschließlich an- und griechischen Aufsätze (ein rasender Unsinn 0, was haben geordnet worden. die für Zeit und Mühe gekostet! Und was für ein Zeug

Die Damen erscheinen in schwarzen seidenen Kleidern kam da zum Vorschein? Ich glaube, Horaz hätte vor Schreck und zwar bis zum 5. Februar 1901 einschließlich mit den Geist aufgegeben! Fort mit dem Brast! Den Krieg sthwarzem Kopfputz und weißen Handschuhen. bis aufs Messer gegen solches Lehren? Ties System bewirkt

Tie Herren tragen zur llnifonn einen Trauerflor um daß unsere Jugend die Syntax, die Grammatik der alten den linken Oberarm, außerdem bis 5. Februar 1901 ein- Sprachen besser kennt, als dieollen Griechen" selber daß schließlich schwarze Handschuhe. Darmstadt, den 23. Ja- sie die sämtlichen Feldherren, Schlachten und Schlachten- mrar 1901. aufstellungen der punischen und mithridatischen Kriege aus-

Darmstadt, 26. Jan. Von der hessischen Anwalts- ^^6 weiß, aber sehr im Dunkeln sich befindet über kämm er, die heute hier zu einer außerordentlichen Tagung . Schlachten des siebenjährigen Krieges, geschweige der versammelt war, wurden fast sämtliche Anträge abgelehnt " ff ?<derrren" ans66" und70", die sie noch nicht kk 5 k ft««»

Jer nur ausnahmsweise gestattet wurde, in richtiger Aus- Pfehlen, in allen Städten, wo Militär liegt, alle Wochen legung der Strafprozeßordnung regelmäßig gewährt werde, ^ei oder dreimal durch einen Unteroffizier' nachmittags unb 2. daß bei den Unterredungen des Verteidigers mit dem dw gesamte ältere Jugend mit Stöcken exerzieren und ve rhafteten Klienten nur dann eine Gerichtsperson zugegen ^E^n zu lassen; anstatt der albernen sogenannten Klassen- sein soll, wenn die Haft wegen Kollusionsgefahr verfügt sei sb.azwrgänge (mit elegantem Stöckchen, schwarzem Rock und nicht aber bei Untersuchungshaft wegen Fluchtverdachts. Die ^l9ar^). Uebnngsmarsch mit ein bischen Felddienst, wenn ffrage der Neuregelung der juristischen Staatsprüfung in er unb handfeste Prügel ausartet, zu machen.

r>ch°n wird wohl noch di- ordentlich- Sammcrtagung im Lid »ÄtaTX ^°uch s° - sind

2ltob-r beschäftigen. Wegen der Regelung des Verkehrs ttick b Rock auszrehcn und

d-m v°rh°st°t°n Beschuldigten will der solchen Leutchen erwarte,r Ä ro Toutencfgeg""

JorjUnb der Kammer beim Justizministerium vorstellig dieses System! Und ich bin gern bereit. Ihnen in Ihren werden. I Bestrebungen behilflich zu fein! Ich freue mich, "einen

-k- Main-, 27. Jan. Der nach großen Unterschlagungen x^ff tsch-redenden gefunden zu haben, der auch fest zu- Mchtig gewordene BahnhofSicstaurateur Frank von Bingen, ' n Von Preußen.

d-r nach einer Reise nach Wien in Frankfurt verhaftet schweb

befindet sich seit etwa 14 Tagen in dem ^6^ ift entfcfiloffen fein ®erf umiiuqefta[ten. Er unterdrückte den Prolog und Untersuchungsgefängnis. Bei seiner Flucht nahm Frank an= traf c,nifle emschnerdende Abänderungen im ersten und im dritten Akte ckherud 1500 Mk. mit, wovon er bei seiner Festnahme noch '

jbec 1000 Mk. hatte. Schon in dem jetzigen Stadium der yflltün llllv

Voruntersuchung läßt sich erkennen, daß Frank, der unzweifel- Frankfurt 26 w r n > m J r . .

verfehlte Börsenspekulationen gemacht hat, einen großen 14g Jahre hat der nunmebr

®e^töIcutc "ur schwer geschädigt, seines Frankfurter Welthauses gestanden,unb"volle fürch jorchetn teilweise auch zum vollständigen finanziellen Rum zehn Jahre, also nach dem Tode seines Bruders und Mracht hat.Auf privatem Weg hat die hiesige Schütz en- Assoeies war ihm ganz allein die Leitung zugefallen, gelellschäft von Berlin die Nachricht erhalten, daß dasj vsU diesen letzten Jahren hat man zwar über die geschäft- LrcegSministerium in Berlin der Anlage des neuen Schützen-1 "öye Zurückhaltung Willy von Rothschilds des Oefteren viel hamses oberhalb dem Gonsenheimer Thor keinerlei Hinder-1 p^^ornrnen, aber zweierlei könnte doch hierfür als Ent Ge in den Weg lege. Infolge dieser Benachrichtigung hat !?^rgung dienen: die steigende Macht der Großbanken,

ÄCn ^unMck-n

n- hatten. In diesem Sinne kann man schon sagen, daß

fc. Br e den köpf, 27. Jan. In Amalienhüte wurde der Verstorbene keinen geschäftlichen Fehler gemacht hat. ein Bahn sch asfn er von einem Arbeiter, der eine Fahr- Er hat nicht, wie seine Pariser Verwandten, die Folgen brtle nachlösen sollte, durch einen Messerstich schwer des Kupferkrachs mitzutragen gehabt, noch, wie die Lon- verrle tz t. doner Firma, die Baringaffaire durch Vorschüsse sanieren

helfen müssen. Allerdings hatte der Verstorbene noch einen -- persönlichen Anteil an dem Londoner Hanse, so daß die

I dortigen Zwischenfälle, auch von ihm in etwas mitzutragen

Vih aufpiclt) aus.

Dienstag, 29. Jan.Maria Stuart". Maria Stuart Frl. Rottmann als Gast. Mittwoch, 30. Jan.Z a z a". Donnerstag 31. Jan.:Flachsmann als Erzieher." Freitag, 1. Febr.: Madame Sans Gßne Samstag, 2. Febr.: '/,7 Uhr: Zum erstenmale. Die Schule der Ehemänner, Lustspiel in 3 Akten von Moliöre In deutschen Versen von Ludwig Fulda; hierauf:Liebelei"^ Sonntag 3. Febr.: 3»/r Uhr:Flachs mann a l s E r z i e h e r." 7 Ubr'

Vuni^LCUfe\ 3ÄO^0, 4 5ebr' 1/7 ^r: Zum erstenmale' wiederholt:Schule der Ehemänner": hieraufLiebelei".

*) Wenn nicht anders bemerkt, Anfang 7 Uhr.

Auszug ans den Kirchenbüchern ber Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Getraute.

_ _ MarkuSgemetnde.

. Dm IS Jmuer. Karl August Wolf, Taglöhner zu Gieheo, und Margarethe Mecköach, Tochter deS PttoatmanneS Georg Meckbach ;u Fronhausen.

. ^EN 20 Januar. Philipp Lotz, Taglöhner zu Giesten, und Katha­rina Koth, Tochter des Taglöhnerö Ludwig Koth zu Rodhrim an der Bieber.

JohanneSgemeinde.

Dm 24. Januar. Johann Gottlieb Zügel, Tapezier zu Fravk- urt a. M.-Bockenheim, und Maria Margaretha Stimmer, genannt Werner, aus Gießen.

Getaufte.

MatthüuSgemeinde.

Dm 21. Januar. Dem Ba.bter Adolf Langsdorf eine Tochter, Anna Karoline, geboren den 13. Dezember.

Gerichtssaal.

v s°h. Darmstadt, 27. Jan. Ein frecher Heiratsschwindler ist der 28jährige Hilfsscheffner Nie. Sauerwetn X. von Langstadt, . wohnhaft. Obwohl er verheiratet ist, fand er Gelegenheit, mit einer Köchin ein Verhältnis avzuknüpfen; er schwindelte ihr vor, daß er ledig sei und versprach ste zu beiraten. In seiner Dreistigkeit ging er soweit, sich der Herrschaft des Mädchens als Bräutigam vorzustellen. Diese« vertraute ihm und gab ihm den größten Teil ihrer Ersparnisse ,ur Aufbewahrung in Höhe von mehreren hundert Mark, die S. für bZ verwandte. Als das Verhältnis auch nicht ohne Folgen blieb, klärte sich die Situation bald auf. Die Strafkammer verurteilte ihn einem Jahr Gefängnis, auch wurden ihm die bürger. lichen Ebrenrr-chte auf drei Jahre aberkannt.

ÄPiktzim Der Btrtiniskn FrMsllrler AMthe-tkr.