und göttlichen Friedens, des armen mißhandelten Buren, der «ehrlichen Wirtschaft in der N^e der UeberftchEA sä wä°ää Kirchenblattes wird dies? Gaben gern in Empfang nehmen ftntlich gelingt es, den oder dre F
und an die dem Varfttzeuden ran Dr. Leyds ,elb,t mrt- e.ner^emp ar ,chen Bestraf ierwagen der
Geteilten Stellen ein,enden. 1 „ u” 1 u' r.t c 9Rnrfu>.
geteilten Stellen einsen^
Zwanzig Batterien der Feld- und Festungsarnllerie sollen in den nächstfolgenden Wochen ans Südafrika zurück- igezogen werden, da ihre Geschütze nicht genügend Beweg- ^irngsfähigkett für bie gegenwärtige Art der Guerilla-Kricg- Mhrung gezeigt haben.
Lord Roberts erließ einen Befehl, der besagt, daß angesichts der Entwickelung, welche die Kriegführung in ijüngfter Zeit genommen hat, die Ausbildung der Truppen ivon der Absicht geleitet sein müsse, sie für die Erfüllung, 'Xaa- Sto Fit r Son (Ty i o n mo,ott+ftrf» linb f rt1l tlftfil
hatte.
** Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Zu Heinrich s Hütte bei Au an der Sieg starb Kommerzienrat Eduard Klein, der den Wahlkreis Wetzlar- Altenkirchen von 1878—81 im Reichstag vertrat. Klein gehörte zuerst der nationalliberalen Partei an, trat aber infolge von wirtschaftlichen Meinungsverschiedenheiten aus der Partei aus, um sich der schutzzöllnerischen Gruppe Löwe-Berger anzuschließen.
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Fu werden in ihrem Kampf dafür,- daß das liebel dieses schönen Verlaus, verhängnisvollen Krieges nicht noch durch Unmenschli<Aeit 6 tnru>
gesteigert werde. Ohne uns an dieser Stelle ein Urteil über die Berechtigung dieses Krieges zu erlauben — Gott, der Herr wird ein gerechtes Gericht richten zwischen Eng-;
Lindern und Buren —, können wir doch nicht schweigen zu den überaus traurigen Begleiterscheinungen dieses Krieges, die man beim guten Willen mildern könnte, aber dem Anschein nach nicht melderu mag. Zum andern weisen die evangelischen Geistlichen der Rheinprovinz, die es sich zur besonderen Ehre anrechnen, in großer Zahl dem glorreichen Heere unseres Volkes anzugehören, oder ihm wenigstens
Kus Stadt und Land.
(Der Abdruck der unter dieser Rubrik befindlichen Original-Nachrichten ist nur unter genauer Quellenangabe: „Gieß. Auz." gestattet.) Gießen, 27. Dezember 1901.
Vermischtes.
* Mannheim, 24. Dez- Im benachbarten Ilvesheim wurde bei einem nach einer Versammlung entstandenen Anttsemitenkravall die israelitische Leichenhalle erbrochen und der Leichenwagen in den Neckar gestürzt. ,
* Antwerpen, 24. Dez- In der letzten Nacht wurde die hiesige große Konserven-Fabrik durch eine Feuersbrunst zerstört. Zahlreiche Arbeiterhäuser wurden in Mitleidenschaft gezogen. Der Schaden ist ganz bedeutend-
Rom,- 26. Dez- In Florenz und in Pisa ist der Arno infolgestarken Regens aus den Ufern getreten und verursachte einigen Schaden.
* Neapel, 26. Dez- Heute wütete hier ein Eyklon, wodurch mehrere Häuser hier und in Poggio teils be^j
«elischen Geistlichen der Rheinprovinz es als die heUige •
Pflicht, öffentlich Protest zu erheben gegen eine Kriegsführ- war bis auf den letzten Platz mit Zuhörer gefuttl UNZ, burch welch/die Ehre des christlichen Namens vor! ? M. 9»,. teufe neranftattet«
aller Welt befleckt wird. CL -s -us- daß,, o . . ,, n,
sich im englischen Volke selbst nicht viel kräftiger, als es irakischen Aufführungen und lebenden Bildern. Letztere stellten aeschchen äst, der Abscheu gegen eine derartige Kriegs-1 Kämpfe aus dem Burenkriege dar. Die Bilder wurden sehr Führung erhoben hat. Wir beglückwünschen diejenigen eng-! schön aufgeführt und von den Zuschauern mit großem Beifall lischen Geistlichen, unsere Brüder in Christo, welche ben I aufqenommen. Auch die übrigen Aufführungen, besonders SJtut und die Gewissensklarheit besessen haben, öffentlich Pantomime, gelangen gut. So nahm die Feier Dank
Zeugnis abzulegen gegen die Erscheinungen einer wider-L Bemühungen der Mitglieder und Gönner des Vereins
christlichen Gr<wjEk«t, und rufen ihnen. zu,,nicht mudejVerlauf. - Auch der Gesangverein .Arian" hielt heute Abend eine Feier ab, die bei Theater, Verlosung und Gesang ebenfalls recht schön verlief. — Von anderen hiesigen Vereinen feierte noch der Gesangverein „Eintracht" heute sein Weihnachtsfest.
- - - ■ « - ,x r ' •* Straßenunfall. Am Dienstag Vormittag ging auf der
SKn ® das Pferd eines dem hiesigen M°tzSerm°ister S.
berlain gewagte Zusammenstellung unserer Väter und I gehörigen Fuhrwerks durch. Der Kutzcher stürzte vom 9 / Brüder, bie in bem Feldzüge 1870/71 die Waffen trugen, ließ aber die Zügel nicht los. Er wurde mehrere Meter l bluteten und ihr Leben lassen durften, nicht um des Goldes! weit geschleift, ehe er wieder auf die Beine kam. Am Katzerhos l willen, sondern für die Ehre, Freiheit und Einigkeit unseres! streifte der Wagen ein der Bierbrauerei Friedel und Asprion vielgeliebten Vaterlandes, die auch in Feindesland eine I gehöriges Fuhrwerk und riß einem der banorgespannten strenge Manneszucht mit Tapferkeit verbanden, gegen ftied-! Pferde ein Bein auf unb den Huf ab. Tierarzt Dr. Köhler ^liche, wehrlose Bürger und ihr Eigentum Schonung bewiesen, herbeiaerufen, der an der Unfallstelle das verletzte mit jenen enflMjen Soldaten, welche durch das ganze verband. Der Kutscher hat scheinbar kerne Verletzung Land hin die friedlichen Familien aus ihren Wohnungen' ' } y ’ •* [
vertrieben, ihr Hab und Gut vernichteten und das tubiiä) ] erlitten. , , . I
aufaeblühte Land in eitle weite Wüste verwandelten, die ** Em ftecher Bettler, der obendrem noch angetrunken nach dem offiziellen Schreiben des Präsidenten Steijn sogar «war, wurde am 1. Feiertag, mittags, weil er Passanten m sich kein Gewissen daraus machen, auf die Hilflosen (Frauen | den Neuen Bauen anrannte und mit beleidigenden Aeußer- ünd Kinder) mit Kanonen zu schießen, um sie in ihre Gewalt langen belästigte, verhaftet. Schon auf der Bahnhofstraße zu bekommen, sogar (nach demselben Schreiben) im Kampf! hatte er, weil man ihm nichts geben wollte, großen Radau bei Graspan sich hinter den Frauen versteckten um sich vor ^machtt Auch bei seiner Verbringung nach dem Arresthaus den ^renkugeln zu schützen und hinterher mit Kanonen und ' ^hr renitent und hörte nicht auf, zu schimpfen Bewehren auf das Frauenlager ge.chossen haben. J(12'1
Wir beklagen diesen unerträglichen Vergleich um fo|unb L?m e * Q. , nfu>M< -„i pin
Liefer, als er wahrlich nicht dazu dienen kann, den Frieden! .. ,Em nettes LiebeSparcheu. Gestern abend geriet em und die Einmütigkeit zwischen unseren beiden stammes- und lLlebespärchen, das von einer Tanzmusik zuruckkehrte, in der glaubensverwandten Völkern, bie wir trotz allem wünschen Wallthorstraße derartig in Meinungsverschiedenheiten daß die und ersehnen, zu mehren. Schließlich bekunden wir, daß! beiden Liebesleute schließlich handgreiflich wurden und sich diese unsere Erllärung nur in milder, wenn auch klarer mit den Regenschirmen zu bearbeiten anfingen. Als aber Weise den Schrei der Entrüstung zum Ausdruck bringt, der e{n Schutzmann sich näherte, zog das nette Pärchen es doch! ffort und fort aus allen unseren Gemeinden vernommen D0C <Rc^au§ nehmen.
** Ein Lebensmüder. Ein älterer Einwohner der Stein- schließt^ sich' dieser Kundgebung^mi? folgender Erllärung P^e ^t sich heute morgen ^1^1^ aiiS Jemer Wohnung im- Wir erklären im Namen unseres Vereins die volle entfernt. Man vermutet, baß er sich em Leid angethan Hat, Zustimmung zu obiger Erllärung, und fügen, — worauf! da er vorher Aeutzemngm. that, au5 denen hervorgeht, daß wir, das .Hauptgewicht legen, — die herzliche Sitte hinzu,-» er des Lebens überdrüsfig sei.'
(daß alle evangel. Geistlichen mit ihren Gemeinden an den ** Ein frecher Bubenstreich wurde an den Lin-
Kommenden heiligen Weihnachten, dem Fest der Freute! denbäumen an der Frankfurterstraße zwischen Gießen und
Amsterdam, General Kemp habe an Präsident Krüger einen !Bericht gesandt, worin die E r m o r d u n g e i n e s ver- -wundeteu Buren durch die Engländer durch ^Augenzeugeii bestätigt wird. Jii dem Bericht heißt es weiter, daß der verwundete Bure sich unmittelbar nach dem Gefecht an eine Farm flüchtete, wo er von englischen Soldaten ent» sfcerft und getötet wurde.
v Nach der Verlustliste sind von der Kolonne des englischen Obersten Damant in dem Gefecht bei Tafelkop am ‘2Ö. b- Mts. 3 Offiziere unb 29 Mann gefallen, 5 Offiziere (Und 35 Mann verwundet worden.
Der schwerbeladene Bierwagen der
Gießener Brauerei Dönninghoffkamin der letzten Wochs Itttfpr hptn Sttpiünacktsüanm | auf der zur Station Friedelhausen führenden, mit
Unter Vern ^verynacyrsoanm. Eis bedeckten glatten Straße zwischen den beiden neuen
Gießen, den 27. Dezember. Brücken ins Rutschen und sauste mit feinem Hinterteil bie Das Weihnachtsfest ist vorüber. Das weiße Schnee- stelle Böschung hinab, ben Eorberwagen mitreißend. Dabei gewand freilich, das die Erde am Dienstag morgen angezogen schlug er um, und ^t^er und Biersaster (gesM hatte, war nur von kurzer Dauer. Die milde Witterung die Böschung hinaü ZluÄ ich erweis^: bl eb der Wagen an bewirkte, daß der Schnee sich bald in Wasser verwandelte, ! en ^ten vermochten. Auch der Kutscher toar
und aus den geplanten Schlittenpartien ^vurde nichts; wohl |eincnx Glücke mit einigen Hautabschürfungen davon ge- aber nahmen der Schmutz unb bie Nässe an den Jeptagen Uommen. hoch mußte er sich von ber Brauerei telegraphisch noch erheblich zu, sodaß der Aufenthalt im Freien keine An- erbitten.
mehmlichkeit war. n. Kl ein-Lin ben, 26. Dez. Bei trübem, regner-
Wenn aber auch äußerlich der Glanz des Festes dadurch ischem Wetter bewegte sich am ersten Feiertag nachmittags
BMMen^d^ sind"'tau7Ä!etwas beeinträchtigt wurde, das übliche intime Gepräge trug, ein ansehnlicher Trauerzug durch unser Dors. Galt
nmchenb^Lcuten^dcre^ b^rgerlichber^Beruf^es'/icht^e^r-1c§ trotz Weihnachten in der FmnU.e, Und
laube, sich der neuerdings eingerichteten einjährigen Aus- dem Schoß der Familie klingt die Weihnacht auch stimmungs-! ^)er Verstorbene ^Fohannes Lenz, war über
bildung im Lager zu unterziehen, dürfe es nicht gestattet voll wieder in dem Verkehr der Menschen .die bie 5 & Ure tainLsinn^me? und Kirchenrechner und ^ein, in Zukunft sich den Volunteers anzuschließen. Es> sei verschiedensten Bande der Zusammengehörigkeit einander naher ^»xs^bete außerdem lange Jahre bie Ehrenämter eines leine geringere Anzahl Mannschaften vorzuziehen, sosernl^^^^^ Namentlich gilt das von den Vereinen, in denen berI@cr1uryorftant)5rnitcriiet)e§ unb eines Feldgeschworenen. Alle chiese jeboch eine gute Kriegsausbildung erhalten haben. I Gedanke geselliger Kameradschaft besonders lebendig ist. I Remter hat er bis in sein hohes Alter hinein versehen. Er ' "■ ; I Es würde zu weit führen, wenn wir über all' die ver-1 als ein sehr gewissenhafter Mann. Er hat ein Alter
Sudamerrkanisches. kmftalteten Festlichkeiten berichten wollten. So feierte der von fast 81 Jahren erreicht.
New-York, 24. Dez. Nach einer Depesche des „New-!Männer-Turnverein am zweiten Weihnachtstage in SteinsI -|~ Grünberg, 26. Dez. Unter zahlreicher Beteiligung Mork Herald" aus Valparaiso vom 23. Dez. veröffentlicht Garten, der Turnverein in der Turnhalle das Weihnachtsfest! fand gestern nachmittag bie Beerbigung des am vorigen Idas Blatt „El Cornrnereio" eine Mitteilung, berzufolge Konzert und Weihnachtsaufführungen, an die sich eine Sonniag nach längerem Leiden infolge eines Schlagar^alls \au3 maßgebender Quelle verlautet, daß tms von Chile Berlosuna und ein Ball schloß. Von anderen schönen Feiern verstorbenen Kirchenrats Pullmann statt. Der Bestattung fu-d Argentienien unterzÄchnete Proto>k°ll dl- C-ntro. . die erwähnt, die der Zith-rklub am ersten Weihnacht?- ging ein Trauergottesdienst voraus, der durch die Mitw.r- ^er se für b ° en det er^re und hlN,ufuge, daß beide die Gesangvereine „Heiterkeit" und x„ng des Musikvereins, des gemischten Chores und des
^nblüt“1!)®6"ftritogen <^6iä£n$bi8 zum Schiedsspruch .Liederkranz-' sowie der Bauer'sche Gesangverein und die Mannergesangvereins verherrlicht wuchc. Dekaragner Äön iq Eduards teine Hoheitsrechte auszuüben. lBürgergesellschaft am ersten Festtage veranstalteten. aus Ettmgshausen gab in seiner ergretfenden Rede ein treues
° ' ... _________________ I rw -r • r *<•... 6 -.........< atm 1 tTX. . .. - tl. _ fS. I ni av. am »AhtlXovfo ArhPITv'irPtrllPS
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___Auch in"ben Kliniken^wurde den armen Kranken einICharakterbild des Entschlafenen, schilderte sein arbeitsreiches
ter Hat un g des Vorstandes des evangel. Pfarrvereins Weihnachtsabend bereitet. In der Frauenklinik fand bereits Leben, sein treues verdienstvolles Wirken als Geisllicher, Man, im Grvßh. Hessen. I am Samstag abend eine Bescherung statt, bei der Pfarrer | Bürger und Direktor der Sparkasse Grünberg und ermahnte
742 evang. Geistliche Rheinpreußens haben mit Namens- Euler eine zu Herzen gehende Ansprache hielt. Am Dienstag die Gemeine, stets dankbar des Mannes zu gedenken, ber hmterschrift folgende Erklärung erlassen wurde ben Kranken der übrigen Kliniken beschert. Wie all- niehr als 40 Jahre seine ganze Arbeitskraft der Stadt Grun-
Unter dem erschütternden Eindruck durchaus zuver-! jährlich fand die Bescherung in den einzelnen. Sälen statt, berg gewidmet habe. Unter dem Geläute der Glocken unb lllrssiger und von den englischen Zeitungen selbst zugestan-lEs wurden Weihnachtslieder gesungen und von einzelnen den vom Musikverein vorgetragenen Weisen setzte sich dann Dener Nachrichten über die erschreckende Sterblichkeit berLrQnfen Kindern Gedichtchen aufgesagt; und es war rührend, der Leichenzug in Bewegung nach bem Friedhof. An der iBurenkinder unb Burenftauen in ben Konzentrattonslagern | bie herzliche Freude zu sehen, die den Kranken bei dem An- Gruft wurden zahlreiche Kränze niedergelegt, so von den — säst 2000 Kinder im Monat — die, wenn ihr nicht Einhalt I ^er |nt Glanz vieler Lichter erstrahlenden Chttstbäume! Geistlichen des Dekanats, vom Kirchen- und Stadtvorstand,
Hethan wird, dem ^^”00^6 lunb der kleinen Gaben, die sie erhielten, aus den Augen von den Lehrern der Volks- und der höheren Bürgerschule,
GeSn WM des letzten Jahr- strahlte und ine sie chre Schmerzen und Leiden aus kurze vom Vorstand der Sparkasse Grünberg, desftn ®
-Hunderts mit solch erbarmungsloser Grausamkeit geführt Zeit vergeffen ließ. . der Verstorbene war. Ebenso leg en namens des Vorstandes
iworden ist, als der jetzt in Südafrika von einem christlichen Unsere braven Mannschaften feierten ebenfalls kompagmen- der Landessynode unb bes oberhessischen Vereins für innere unb noch dazu in seiner Mehrheit protestantischen Volke! weise in den Kasernen ben Weihnachtsabend. Bei bem Ge- Mission Vertreter, unter das verdienstvolle Wirken des Verlegen ein evangelisches Brudervolk germanischer ALstamm-l f^ge weihnachtlicher Lieder vergassen auch sie für diesen Abend storbenen anerkennenden Worten eine Kranzspende am ^NZ führte, welcher bei fernerer Durchführung in bisheriger!^ Strenge des Dienstes. Und wenn sich auch jeder, der Grabe nieder.
Weise bie völlige Ausrottung eines in seiner großen Mehr- Eltern und Verwandte besitzt, gewiß nach der Heimat sehnte, () Schlitz, 24. Dez. In bem benachbarten Pford tzahl fleißigen, anspruchslosen unb ivahrhaft Uoniinen fern verbreitete sich doch, wenn er unter bem Christbaum als stürzte gestern vormtttag der breijährige Sohn des Vaterland m heiliger Begeisterung liebenden Volkes haben ' ' Z b - nicht von ihnen vergessen Maurers Heinrich Stiel er beim Spielen unterhalb de-
toürbe, endlich unter dem .chweren Druck ber Sorge, ba&R^Wn, öa^ er au^ uffipf+art TO, rft Fuldabrücke in den Fluß und ertrank.
üus dieser Art der Kriegsfuhvung für die gesamte chnst- stb 'hni geschickten Schatze m Ges^ )( Renzendorf, 24. Dez. Gestern wurde der Gastliche Missionsarbeit, die das Evangelium von der gott-1 Schinken usw. sah, em behagliches Schmunzeln über l^nl Wabel in seiner Schlafftube erhängt auf-
lichen unb ber aus bem Glauben an bie Gottesliebe er- l Gesicht. I gefunben. Das Motiv zu ber That ist unbekannt.
iwachsenden menschlichen Liebe unb Barmherzigkeit unter! j. Geiß-Nidda, 24. Dez.. Die unter Leitung des LehrersI t Frankfurt a. M., 26. Dez. Heute fand in der Pauls- Len Heiden verkünden soll, ein ganz unnennbarer und unbe-l Muth veranstaltete Aufführung eines Weihnachts-lE^^ G^ne Gedächtnisfeier für Ernst Moritz Arndt statt, rechenbarer Schaden erwächst, ja sie in Ländern mit ge- festspiels nahm einen glänzenden Verlauf. Die Gedichte Um bQ§ Gedächtnis des großen Toten zu ehren, hat der blld^er Bevölk^mig wie Judien, 'Thina, öeradezu! gut vorgetragen. Auch die Gesänge der Kinder und Parochialverband der Paulusgemeinde an ber vordersten
^ntl/ ^ac^ten 0^6^161 machten einen erhebenden Eindruck.^ Die Kirche Bank im Schiff der Kirche eine Tafel anbringen lassen, die
1. r **“L 2“**/*"“ -T'yll < <• die Inschrift trägt: „Der Parochialverband Emst Moritz
VC3 vvr| A Klein-Linden, 26. Dez. Heute veranstaltete der hie-lArndt, ein gutes, altes, deutsches Gewissen." Vor einer sehr
Wir beklagen es aufs tiefste, daß sige Turnverein seine Weihnachtsfeier bei ^anz, thea- Festgemeinde hob Pfarrer Wemer, anknüpfend an
- ,Vl " ----------k bestevangelium, die großen Verdienste Arndts um das
deutsche Vaterland hewor. Wenn man aber des echt deutschen Patrioten Arndt gedenke, der durch seine flammenden patriottschen Lieder das deutsche Volk begeisterte und in ihm die Ermnemng und das Bewußtsein der eigenen Straft weckte und stärkte, so dürfe man andererseits auch des Christen Arndt nicht vergeffen, der uns mit manchem schönen, tiefreligiöses Leben atmenden Kirchenliede beschenkt habe. In beider Hinsicht müsse uns die Jdealgestalt dieses Niannes vorbildlich vorschweben. Auch ber alte Wilhelm Jordan, ber einzige noch lebende Freund Arttdts und besten Kollege im 48er Parlament, hatte es sich nicht nehmen lassen, der Gedächtnisfeier beizuwohnen. Er war mit seinen Töchtern erschienen und hatte auf dem Sitze Platz genommen, den er I im Revolutionsjahre als Mitglied der Nationalversammlung einnahm. Gestützt auf seinen Knotenstock und den Arm seines Dieners, schritt er nach dem Gottesdienste von seinem schön bekränzten Platze nach dem Sitze des alten Arndt, der, wie heute Jordan, damals ein Achtziger war, als man in der alten Kaiserstadt Frankfurt auf friedlichem Wege das deutsche lReich neu zu bauen versuchte. Er nahm die Gedenktafel in Augenschein und plauderte bann noch mit seiner Frankfurter „Gemeinde", die sich um ihn versammelt hatte, und dankte^ dem Pfarrer Wemer, ber in seiner Predigt seiner als des poetischen Erweckers der germanischen Sagenwett gedacht


