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Die Politik der Heraufsetzung der
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Neueste Meldungen.
Dr. v. Coler, ist gestern abend 8 Uhr gestorben.
Friskfart, den 27. August
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Tendenz ruhig.
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am 25.—26. August
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98.80 43.50 25.80 26.30 34.50
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+ 22 7° C.
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Kreditaktien . . . Disken to-Kommandit Darmstädter Bank . Dresdener Bank . .
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Konsole . .
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Heesen . .
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Bochum Harpener
verurteilte die Arbeiter Wuicek, Starzak und KumernoSki > die den aus Breslau stammenden Direktor der Aktien Gesellschaft Goremba in Zawodzie Slrffani ermordeten, zu je 15 Jahren Zwangsarbeit in Sibirien und nachfolgender lebenslänglicher Ansiedelung daselbst.
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Möglichkeit gegeben, baß das »bind, wie Herr Lehrer Breidenbach, angiebt, am andern Tage vergnügt auf der Straße herumsprang. — Daß der Junge draußen war, gebe üfy zu, konnte doch der Aermste nicht sitzen! Eine Auslegung, wie sie jedoch Herr Lehrer Breidenbach beliebt, daß der Junge acht Tage lang der Schule ferngehalten worden sei, um die Sackte aufzubauschen, spricht siir sich selbst. Jene Verletzung ist auch nicht mit einem leichten Stöckchen, wie Herr Lehrer Breidenbach angiebt.
reichischer Rundreiseverkehr; südwestdeutscher Rundreiseverkehr;
.deutsch schweizerischer Rundreiseverkehr; iuternationaler Ruud- Die reiseverkrhr mit Frankreich und England, desgleichen mit
*• Keine Rundreisevergünstigungen mehr! Am 1. Oktober werben, der „Köln. Ztg." zufolge, die Rundreisehefte in
gramm heruntergegangen sei. Es sei dies ein Beweis, wie drückend die Fleischpreise schon heute der Maffe seien. Die Ernährung dieser BevölkerungSklassen dürfe deshalb nnrnög- lich zu einer noch schlechteren gemacht werden. Nach den Forderungen der Agrarier würde ein Zoll von ungefähr 20 Pfg, auf daS Pfund Schlachtgewicht kommen. Mit den Lebensmittelpreisen hänge aber auch die EigentumSver brechenS-Statiftik zusammen. Erhöhe man die ersteren, so würden die Verbrechen sofort zuuehmen. Also zur Frage der Volksgesundheit komme auch die der BolkSsittlichkeit. Bei den direkten Steuern werde die Steuerleistung nach der finanziellen Tragkraft abgestuft. Bei den indirekten Steuern aber werde dem Aermeren genau dieselbe Steuerlast wie dem
Hayuau, 27. Aug. In sämtlichen hiesigen Handschuh- fabriken wurde die Arbeit eingestellt.
Pfd. 66—76 , Kuh« und Rindfleisch per Pfund
°> ~^.vvM.v|*etfc$ per Pfd. 64—80 $, Schweinefleisch, gesalzen, per Pfd. 84 , Kalbfleisch per Pfd, 60—66 4, Hammelfltisch per Pfd.
50—70 4, Kartoffeln per 100 Kilo 5.00—8.00 JC, Weißkraut per St 00—00 <3, Zwiebeln per Ctr. M 7.00—8.00, Milch per Liter 18 4. Dauer der Markt,eit von 7 Uhr vormittags bis 1 Uhr mittags.
wurde die Heimfahrt angetreten, und der Schnellzug 12,30 brachte die Ausflügler wieder nach Gießen. •
schränkten Zahl von Großgrundbesitzern. Nicht minder enthält der Tarif eine Anzahl von Zollcrhöhungcn auf Rohprodukte, Halbfabrikate und Jndustricerzeugniffe, die unbedingt teil- gänzlich beseitigt, teils ermäßigt werden müssen, wenn Produktion und Konsumtion nicht in bedenklicher Weise geschädigt werden sollen. Für das Großherzogtum Hessen würde eine Gestaltung der Verhältnisse, wie sic die Sähe des Zolltarif-EntwurfS mit sich bringen, besonders empfindlich sein, weil kaum ein Drittel seiner Einwohner Landwirte sind, von denen die große Mehrzahl ohnehin alS Kleingrundbesitzer umsoweniger Nutzen aus der Erhöhung der LebenS- mittel-Zölle ziehen können, als mit dieser eine enorme Erhöhung der
Warschau, 27. Aug. DaS Bezirksgericht zu Bendzin
Berlin, 27. Aug. Der Generalstabsarzt der Armee,
Berliner Handelsgee. Oeeterr. Staats bahn Gotthardbahn . . . Laur ah Utto . . . .
Müller III., der 46 Jahre hindurch dem Gemeinderat an- gehörte, wurde Andreas Eifert II. mit 62 Stimmen gewählt. Die Beteiligung der stimmberechtigten Mitglieder an den Wahlen war nur gering.
Darmstadt, 26. August. Der Erbprinz zu Hohe- lohe.Langenburg ist noch eintägigem, durch eine kurze Reife nach Homburg unterbrocheren Besuchs Aufenthalt bei dem Großherzogspaar auf Schloß Wolfsgarten gestern abend 11 Uhr wieder von da abgereist.
3. Darmstadt, 26. Aug. Zur Stellungnahme gegen den Zolltarif. En twurf resp. zur Beschlußfassung über die der Regierung zu unterbreilenden Wünsche fand heute abend in der „Stabt Pfungstadt- eine zahlreich besuchte Versammlung von Vertretern der wichtigsten gewerblichen Gruppen der Stadt start. Nach einer einleitenden Begrüßung durch den Vorsitzenden der Handelskammer Bankdirektor PareuS und einem ausführlichen Referat dcs Fabrikanten Langer- bach wurde nachstehende „Resolution" einstimmig angenommen :
i d/o Grieoh. Monop.-AnL 3 i’/c Portugiesen . .
Meteorologische Beobachtungen
bet Stativ» Sieben.
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verursacht worden, sondern mit dem schweren Spazierstock dcs Herrn Breidenbach, wie mir dies der Herr Lehrer persönlich zugestandon hat. Taß es sich ferner nicht um leichte Klapse auf die Backe (Gesicht) handelt, dürfte.daraus hervorgehen, daß die Flecken im Gesicht, von denen ich schon in meinem ersten Atteste sprach, noch andern Tages im u t r ~ . . . ., . .
sichtbar waren. Ich will mir hierbei die Bemerkung nicht Vermögenden auferlegt. Dieses Zollsystem sei eine schreiende versagen, daß ich eine schwerere Mißhandlung eines Ungerechtigkeit. Auch eine Erhöhung der Steuer auf diese Kindes seitens eines Lehrers in meiner zwölfjährigen I Produkte sei deshalb unmöglich zu befürworten.
Praxis nicht gesehen habe. Oesters führten mir Eltern würde aber auch andrerseits die Heraufsetzung der '
ihre Kinder zu, bei denen sich Male einer Züchtigung für diese Lebensmittel für einen Erfolg haben? Es 1
zeigten. Bei schweren Beruf des Lehrers ließ sich bei den teureren Lebensmitteln gespart werden.
tyanir stets eine Erklärung, wenn cruch kerne Billigung danach würde zurückgehen, und ihre Preise
finden, namentlich wenn es sich um altere Schuler hau- - • — - - ■ -- p ’
beit, jedoch eine derart schwere Mißhandlung wie fie Lm * an' »r «
hier vorliegt, kann nicht schwer genug geahndet toerbcn, to^r?e ? ®er.
zumal es sich um die Mißhandlung eines sechsjährigen derben. Hier habe die scheinbare Interessengemeinschaft Kindes haridelt. gez. Tr. E r e m c r." des kleinen Bauern mit dem Großen einen tiefen Riß.
Fragesteller ist nun der Meinung, daß die Ursachx, die Wenn die Maffe der kleineren Bauern ihre Interessen wirk den Lehrer Breidenbach zu der Züchtigung veranlaßte, für lich richtig erfassen, so müffe sie in Bezug auf die Wirtschaftt- Beurteilung der schveren Mißhandlung, besonders in Politik nicht gegen die städtischen Arbeitermaffen sein, sondern Ita au- ?aö 8lrtc ^teL irrclebant mit ihnen gehen. Müßten die Vermögenden denselben Prozent-
»st. genügt, iroch anzudeuten, daß Herr Lehrer -öreiben- fa6 füc landwirtsckaftlicke Produkte auSacben wie der kleine
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Freisprurh des Verwaltungsgerickstshoss sich brüstet, daß er KnpltallsmuS nicht vorhanden. Prof. LaSpeyreS habe auf nun auf dem TiSziplinarwege höchstens mit fünfzig Mart Grund eingehender Untersuchungen festgestellt, daß Leute mit Geldstrafe oder Verweis davonkomme. einem Einkommen von 600 Mk. 67®/0 für Nahrung, mit
„ haben das Vertrauen zu bei 1500 Mk. 56%, mit 14 000 Mk. 21% ausgeben. DaS
jetzigen Regierung, daß sie bestrebt ist, auf dem Wege der habe für den landwirtschaftlichen Markt schwerwiegende Humanität und des Fortschritts zu regieren, man darf Bedeutung, weil ihm dadurch viel entzogen würde. Gehe f 1 lAII PTt Anhnrf , ..r -E... l. I bet» k^61ter gut, so gedeihe auch die bäuerliche Be-
nngsrechtes handelt, ist Thatsache und sollte man im 3n< e ne un^ .Bauernfrage gleichzeitig. Die Masse
teresse des Ansehens der Schule und des Lehrerstandes eine I. Bevölkerung fei weiterhin nicht mehr allem von dem exemplarische Bestrafung des Prügelpädagogen erroartcn ,nIanb,fd?en Markt zu ernähren. Ginge die Erhöhung der,^ - . . .. . m . . . -
dürfe... Unke., -ichneter stellt deshalb die F?age: Getreidezölle durch, so würde daS Ausland hohe Zölle auf I
g. ^^herzogliche Regierung Kenntnis von dem unsere auSgeführten Jndustrieprodukte legen. DaS würde niA den Wllen^ab-n. den Vorteck ein-^v-rhältwsmäßig kleinen TeilkS
Vorfall, welche Grunde find ihr für die gelinde Behänd- uns in Zollkriege treiben und die Absatzgebiete für unsere der Bevölkerung auf Kosten der großen Mehrheit zu erkaufen. Darum
lung des Falles maßgedmd gewesen und in rvelcher Form I Jndustrieprodukte in Frage stellen. Die augenblicklichen I richten wir unsere ergebene Bitte an hohe Staat-regierung, sie möge sich
yat die disziplinäre Bestrafung des Lehrers Breidenbach schweren Stockungen und Erschütternngen in der Industrie ihrer Abstimmung imBundesrate gegen den vorgcschlageneu
stattgefunden'? Eramer. Mjtxr.J . ,£ r. « t •. ?? 1animal» und Minimal-Taris für landwirtschaftliche Pro-
—1 ■ 11 üblen schon ihren Rückschlag auf die «rbeiterroelt. Was d„!k-, ,°mii gegen jede Bindung -in-s T°ri„°h7- noch unten,
1Lnx- 11 Xlh 4Trtnh Honte aber die Arbeiterschaft machen, wenn Zollkriege aus sowie g<!gcn die Erhöhung der Lebensmittel.Zölle ablehnend
niiv ^UllV. I brächen? Eine derartige Politik fei also unmöglich zu unter- ! verhallen und nur solchen Tarifsätzen zustimmen, die eine sichere Bürg-
«achrichte« vonIallgememem Jntereffe sind UNS stets wMommeli und ! stützeu^ Der Kampf dagegen müsse gekämpft werden im bieten, daß langfristige und günstige Handelsverträge abgeschlossen werten «aeem<||ro »enoelrtl. Jnjeresse der ganzen städ,isch-n Kullur, womöglich mit dem (TOnini 9R
Gießen, den 27. August 1901. Ziel, di-Junker,lasse in ihren Privilegien zu erschütter» und Schu^hmach-rMastern -ine^B-^i-b^g-uvN-u^chaf" 8. Pensionierung. (Telephon-Meldung des Gieß. Anz.-) zu beseitigen, em demokratisches Prinzip durchzusetzen. — Effnde! Dieklbe^ bal beti Rmed- 1 bte^©erfteaunfl non
Warum a°n °m 44' tat J “ 9 Cmfhmmi9 fol8ent,c R-s°, Ichuhmach-r^z-ugmssen v°rmü.-lst ' Hand- 5nd Maschinen.
Naumann zu Gelnhaar (Str. Nidda) auf sein Ansuchen in lution an: betrieb 2 hie Hebprnnhmp hnn 9iH?riinn?n VnlApr ffrwuo.
ll" Ruh°st°nd -ersetzt. , 3 hi, Ä wÄÄÄ
„2)ie zur Beratung deS Zolltarif-EntwurfS vereinigten Vertreter dec gewerblichen und industriellen Interessen im Bezirke der Handels» kammer Darmstadt, die Handelskammer, die Handwerkskammer, der OrtSgewerbcvcrein, der HandelSvcrein, der Detaillistenverein, die gewerblichen Fachvercinc und Innungen protestieren auf daS Entschiedenste gegen die im Zolltarif-Entwurf vorgesehene Erhöhung der Zölle aus die notwendigsten Lebensmittel. DaS Deutsche Reich mit seiner stets wachsenden Bevölkerung, seiner bedeutenden Industrie und seinem hochentwickelten Gewerbe, mit seinem Welthandel und einer zahlreichen Arbeiterschaft ist auf den Export angewiesen: ES braucht Handels- vertrüge, um den Austausch deS UeberschusseS seiner Produkte gegen die ihm fehlenden ober im Inhalt nicht ausreichend vorhandenen Erzeugniffe zu ermöglichen. Hohe Zölle, besonders solche aus Getreide und Fleisch, machen den Abschluß neuer Handelsverträge unmöglich, haben den Rück- gang der Industrie und des Gewerbes zur Folge, vermindern die Kauf- traft der breiten BevölkerungSschichten bei gleichzeitiger Verteuerung der Lebensmittel, schädigen alle Stände, vielleicht mit Ausnahme einer be-
. 198.7» . 174.60 . 120.20 . 129.80 . 136 00 . 134.80 . 153.00 . 185.00 . 166 25 . 151.50
................?°-ri-b, 2. di« U-b-rnahm- von Li-s-rung-n ,°lch-r Erz-ug.
♦♦ AuSieicknuuaen DaS Ebrenreicken für anitnliph<»r 18ÖCe roic b'ese überhaupt für eine Schädigung der gesamten Kultur aUer tL1''6'. ,• V®IC Errichtung von 93enaufSftenen ZUM Vorteilhaften h Entwicklung des Volkes. Sie verspricht deshalb, mit allen Kräften die Betrieb der genossenschaftlichen Erzeugnisse. Zur Einrichtung
Mttgliebern agrarische Politik, welche die Reaktion und die Knechtung des Volkes be- von Betriebswerkstätten hat bie Regierung ihre Unterstützung per freiwilligen Feuerwehr zu Hungen Wilhelm Hofmann I., deutet, zu bekämpfend |
Heinrich Zimmer I., Karl Ebersohn, Karl Weck unb ** Der Gesangverein Heiterkeit unternahm am Sonntag n
«arl Jakob Benber bafelbst. einen zweitägigen Ausflug in den Odenwald. Die aus ff" hel "'a f 9^' Ferner hat
Sozialdemokratische Versammlung. Gestern abend fand etwa 40 Personen bestehende Gesellschaft trat bie Reise um sLastsbank^ck^ereit
« ^LonyS Bierkeller" eine von sozialdemokratischer Seite ein- ^.58 Morgens an und fuhr nat^ fur8em in Srant- * *' b 6 dt 9 Betriebskapital zur
berufene Versammlung statt, in der der LandtagSabgeardnete lurt bis Bickenbach. Von dort wurde die Wanderung nach
Dr. David über „die Schädigung des Volkes durch Jugenheim fortgesetzt, nach der Frühstückspause der Heiligen- Wtth Itfrfrdrr
Ne Zollpolitik" sprach. Es wies im Eingang seiner berg besucht und dann nach dem Felsberg marschiert, bad ®UIIZr 1
»u«Mhrung-u daraus hm, daß di-s- für all- w-i.-r- Kultur S°l,-um--r. di- Ri-s-usäul« usw b-fichtigt. Das mittag L20-. »Ä
he Voraussetzung bildende Frage die ganze Nation in zwei essen fand tn der Rresensaule zu Reichenbeig statt. Darauf- St. 7 2 St. 15 ^/Enteneier 1 et 7-8 Gänse.
Heerlager spalte: in die Brotproduzenten und die Brot- erfolgte zu Leiterwagen die Weiterfahrt nach Lindenfels, wo eier per St. 11—12 4, Käse 1 St.5—8 «j, Käsematte 2 St. 5—8 4, fonfumenten. Etwa 18 Millionen des Volkes gehörten zu Ibis Schloßruine besichtigt und dann das Nachtlager auf-1 per Liter 22 «5, Linsm per Liter 84 4, Tauben per Paar d,en elfteren, bie übrigen 36 Millionen zu den letzteren. Die geschlagen wurde. Am Montag marschierte die Gesellschaft HJ nVo-i^o0' Ä”««» 00—2 2o-fflänf<. JE'o 00
L andwirtschaft habe gegenwärtig mit der ausländischen Kon- nach Fürth, von wo aus die Bahn bis Birkenau benutzt 0.00,' Ochsenflei'sch per Md. 66—76' , Kuh/ und Rindfleisch per Pfund kurrenz zu rechnen und, was nicht zu verkennen sei, darunter wurde; es folgte eine Fußtour durchs Birkenauer Thal nach 60—64 4 Schweinefleisch per Psd. 64—so 4, Schweinefleisch, gesalzen, zu leiben. Deshalb verlange sie, daß die Zölle auf Getreide Meinheim und von dort nach Besichtigung der Sehens-' meK 04 ' mcv '*'* * Ä
Mindestens verdoppelt würben. Wenn heute 3,50 Mk. Zoll I Würdigkeiten die Fahrt nach dem an Sehenswürdigkeiten und a»f dem Getreide liegen, so verlange die Landwirtschaft nun- landschaftlichen Reizen reichen Heidelberg. Um 8 Uhr abends -mehr mindestens 7 Mk. Die Erhöhung des Zolles würde---- - v
alber nur zu einem ganz geringen Teil der Landwirtschaft zu gmte kommen, während die Mehrzahl, etwa 78%, von der
E rhöhung des Zolles keinen oder nur ganz geringen Nutzen,,uci „«um. 51g.zufoige, oie munoreijenejie 11 j«m größten Teil aber Schaden haben würde. Denn gerade folgenden Verkehren aufgehoben: Rheinisch süddeutsch öfter eine für Hessen aufgestellte Statistik habe nachgewiesen, daß'• ~ c *r * ' '" '■* •** ~* * -
diiese Bauern größtenteils nicht nur nicht Getreide verkaufen, sv»lidern im Frühjahr sogar zur Saat kaufen müßten. C". , v_ n wv„u.w.^v„
«chöhung des Zolles komme also den größeren Gutsbesitzern, Italien; französisch-belgisch deutsch-skandinavisch finländischer de:a Großgrundbesitzern, den Junkern, zu gute. Wenn im Inland Rundreiseverkehr; Cooks Rundreisen; norddeutsch-rheinischer limgefähr 10 Millionen Tonnen Getreide konsumiert, davon Rundreiseverkehr und schließlich rheinisch-belgischer Rundreise Vne in Deutschland gebaut und Vie eingeführt würde, so verkehr.
kämen, besonders wenn man erwäge, daß der inländische 8. Profeffor Biermer über Geld- und Wahrungswesen. P cetS immer ungefähr um die Zollhöhe über dem Weltmarktpreis Man schreibt uns: „Den Besuchern des wissenschaftlichen W. den größeren Landwirten von den durch den Zoll ein- Fortbildungskursus für Volksschullehrer, der im Mai und kommenden 350 Millionen ungefähr 300 Millionen Mark zu Juni d. I. an der Landes Universität abgehalten wurde, hat gillte. Die großen Bauern erhielten so einen Jahreszuschuß Profeffor Dr. Biermer durch Uebersendung einer von ihm am die ReichSmaffe von durchschnittlich 4000 Mk., der sich verfaßten Druckschrift eine Freude bereitet, die nach seiner be:i dem geforderten erhöhten Zollsatz verdoppeln würde. In dazu geschriebenen Vorbemerkung „den Hauptinhalt der — trfier Linie würden also durch die Getreidezölle die Groß von ihm gehaltenen — sieben Vorlesungen in Form eines grundbesitzer gestärkt werden, die an sich schon auf allen knappen Grundriffes wiedergeben und daS Dorgetragene in maßgebenden Gebieten das Heft in den Händen hätten, die der Erinnerung der Hörer frisch erhalten soll." In den der Hort der Reaktion, auch auf geistigem Gebiet, seien. Vorlesungen behandelte Professor Biermer „DaS Geld- und tein Strohhalm dürfe ihnen gegeben werden, selbst WährungSwesen", ein Gegenstand von allgemeinem Jntereffe,
»enn sie wirklich in ihrer Existenz gefährdet seien, her eins der schwierigsten und umstrittensten Probleme der LS handle sich aber nicht nur um Getreidezölle, sondern auch Volkswirtschaft ist. Die Schrift hat sieben Kapitel und ist im Zölle auf andere Lebensrnittel, wie Fleisch, h gemeinverständlicher Form geschrieben. Der Inhalt ist: 8mtter, Eier usw. Auch hier seien hauptsächlich die 1. Begriff und Entstehung des Geldes; 2. Geldwert und | größeren Landbesitzer beteiligt, wenn auch die kleineren eine Preisniveau; 3. Folgen der Geldwertveränderung- 4. die zewiffe Unterstützung dadurch erhalten könnten. Es frage Valutaschwankuugen; 5. die neuere Geschichte der WähruugS- M nur, wer diesen Zoll bezahlen müffe und ob die be systeme; 6. die weltwirtschaftliche Marktlage und die Gold iir:ffenden ihn bezahlen könnten. Die Preise für Fleisch usw. Währung; 7. der internationale Doppelwährungsvertrag.
M«n keineswegs in den letzten Jahren heruutergegangen. Dazu kommt ein Anhang: Litteratur über Geld- und WährungS Naich der Einkommensteuerstatistik gebe es in Hessen 71 Prozent I wesen." 26
ben Bevölkerung, die unter 1100 Mk. Einkommen hätten. f Crainfeld, 25. Ang. Bei der GemeinderatSwahl 27. jÄir alle diese fei der Fleischgenuß ein Luxusartikel. Eine wurden an Stelle der ausscheidenden Mitglieder lieber127 in Leipzig geführte Statistik habe ergeben, daß der Fleisch- gewählt: Heinrich Flach HI. mit 63 Stimmen und Sebastian I verbrauch von durchschnittlich 70 Kilogramm pro Kopf nach Fritz II. mit 47 Stimmen. An Stelle des freiwillig aus- kiwverleibung einiger Arbeitervorstädte auf einige 40 Kilo-1 getretenen Mitgliedes, früheren Bürgermeisters Johannes I


